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CH139854A - Verfahren und Vorrichtung zum Messen der von durch Wärmeaustausch in Strömung versetzten Flüssigkeiten abgegebenen Wärmemengen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen der von durch Wärmeaustausch in Strömung versetzten Flüssigkeiten abgegebenen Wärmemengen.

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Publication number
CH139854A
CH139854A CH139854DA CH139854A CH 139854 A CH139854 A CH 139854A CH 139854D A CH139854D A CH 139854DA CH 139854 A CH139854 A CH 139854A
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CH
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Inventor
Baguette Ludwig
Original Assignee
Baguette Ludwig
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Publication date
Application filed by Baguette Ludwig filed Critical Baguette Ludwig
Publication of CH139854A publication Critical patent/CH139854A/de

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
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    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • G01K17/08Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature
    • G01K17/10Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature between an inlet and an outlet point, combined with measurement of rate of flow of the medium if such, by integration during a certain time-interval
    • G01K17/12Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature
    • G01K17/18Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using electrical or magnetic means for one measurement and mechanical means for the other
    • G01K17/185Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using electrical or magnetic means for one measurement and mechanical means for the other where the indicating-instrument is driven electrically or magnetically by the temperature-measurement device and mechanically by the flow-measurement device

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     hiessen    der von durch     Wärmeaustaasch    in Strömung  versetzten Flüssigkeiten abgegebenen Wärmemengen.    Es sind bereits Vorrichtungen bekannt,  mit denen die in Flüssigkeitsströmen enthal  tenen oder die ihnen entzogenen Wärme  mengen gemessen werden.

   Bei den meisten  dieser Vorrichtungen, welche beispielsweise  zum     Messen    der in Warmwasserheizungen  ausgetauschten Wärmemengen dienen, wer  den dem wissenschaftlichen Begriff der  Wärmeeinheit gemäss die Produkte aus den  jeweils die Rohrleitung durchfliessenden  Flüssigkeitsmengen und ihrer Temperatur       (bezw.    der Differenz ihrer Zu- und Rück  lauftemperaturen) gebildet und registriert,  das heisst, es wird die Flüssigkeitsmenge und  die Temperatur an zwei Stellen der Anlage  gemessen, nämlich an der Eintrittsstelle in  den zu beheizenden Raum und an der Aus  trittsstelle aus dem beheizten Raum.

   Das  Produkt aus Temperaturdifferenz und Flüs  sigkeitsmenge ergibt dann die Wärmemenge,  welche zwischen Ein- und Austritt des       Wärmeträgers    der Flüssigkeit in den Raum  übergegangen ist. Wegen der Notwendigkeit    mehrere     Einzelmessungen,    deren     Ergebnisse          selbsttätig    multipliziert werden müssen, wei  sen diese     Vorrichtungen    eine     verwickelte        und          ,S,%drungen        aulsigesetzte        Bauform    auf.  



  Untersuchungen haben nun ergeben, dass  die zweite Potenz der jeweiligen Geschwin  digkeit     v    des unter dem Einfluss des  Wärmeaustausches strömenden Wärmeträ  gers mit einer für praktische Zwecke .aus  reichenden Genauigkeit dem Wärmever  brauch proportional ist:  Erfindungsgemäss dienen daher zum  Messen des Wärmeverbrauches     Messvorrich-          tungen,    die derart unter der     Einwirkung    des  strömenden     Wärmeträgers    stehen, dass sich  ihre Angaben nahezu im quadratischen Ver  hältnis zu einer     Strömungsgeschwindigkeit     ändern.  



  Statt die Geschwindigkeit des Wärme  trägers selbst zu messen, kann man aber  auch andere,     rlem    Werte 0 proportionale  Grössen zur Messung benutzen; beispiels  weise kann man den entsprechenden Ge-           schwindigkeitsdruck    oder die Geschwindig  keitshöhe messen,     bezw.    registrieren.

       Auch     die zweite Potenz der     Durchströmungs-          menge    kann als     Messgrösse    benutzt werden,  da in vielen Fällen diese Menge     ian    ein- und  derselben     Messstelle    praktisch der     Durch-          strömungsgeschwindigkeit    proportional ist.  



  Aus der durch Untersuchung festgestell  ten Tatsache, dass die zweite Potenz der je  weiligen     Durchströmungsgeschwindigkeit    des  Wärmeträgers praktisch proportional dem  Wärmeverbrauch ist, ergibt sich, da die  sekundlich durch einen Rohrquerschnitt  strömende Menge eines Wärmeträgers pro  portional der ersten Potenz der Geschwindig  keit ist, dass das Temperaturgefälle     (ti-tz)     des Wärmeträgers bei     Hindurchtritt    durch  einen Wärme abgebenden Heizkörper eben  falls     proportional    der ersten Potenz der Ge  schwindigkeit ist.

       Statt    der Messung des  Quadrates der     Durchströmungsgeschwindig-          keit    oder der ihr äquivalenten Druck-     bezw.     Geschwindigkeitshöhe kann daher auch die  Messung der Temperaturdifferenz zwischen  der Temperatur des Wärmeträgers an der  Eintrittsstelle gegen die Temperatur an der  Austrittsstelle des Verbrauchers zur Fest  stellung des Wärmeverbrauches durch  geführt werden, da, ja aus dem eben, genann  ten Grunde der Wärmeverbrauch dem Qua  drat der Temperaturdifferenz proportional  ist.  



  Da ferner die Wärmeabgabe einer     Heiz-          einrichtung    direkt proportional ist der Grösse  ihrer Heizfläche, der Wärmedurchgangs  zahl     (Ir.)    und der Differenz     (1.-4)    zwi  schen der mittleren Heizwassertemperatur       (1m)    und der     Raumtemperatur        (1r),    da fer  ner bekannt ist, dass die Wärmedurchgangs  zahl sich proportional der     Durohströmungs-          geschwindigkeit    des Trägers ändert, so ist  auch die Temperaturdifferenz     (tm        tr)

      pro  portional der     Durchströmungsgeschwindig-          heit    v des Wärmeträgers durch den Heiz  körper. Man kann infolgedessen den Wärme  verbrauch auch dadurch messen, dass man  die Temperaturdifferenz (im     -I,.,)    misst, da    der Wärmeverbrauch dem Quadrat dieser  Differenz proportional ist.  



  Aus den Differenzen     (tl-tJ    und       (tm        -tr),    beide proportional der     Durchströ-          mungsgeschwindigkeit    v, lassen sich dann  noch eine Reihe weiterer Grössen ableiten,  welche proportional zu v sind und damit zur  Bestimmung des Wärmeverbrauches geeignet  sind.  



  Zum Messen der genannten Grössen kann  jedes beliebige Verfahren benutzt werden;  zum     Beispel    wenn es sich um die Strömungs  geschwindigkeit oder den dem Quadrat der  selben proportionalen Geschwindigkeitsdruck  (Geschwindigkeitshöhe) handelt, kann das       manometrische    Verfahren unter Verwendung  von     Piezometern,    Stauscheiben, Drossel  düsen,     Messrohren,        Venturirohren    und so fort,  oder aber auch das     volumetrische    Verfahren  mit Hilfe     voa        Wassermessern    zur Anwendung  kommen.

   Beim     manometrischen    Verfahren       können;        mittelst        Differentialmanometern    zu  sammenarbeitende Anzeige-, Schreib- oder  Zählvorrichtungen benutzt werden, ähnlich  denen, die zur Messung     bezw.    Registrierung  von     Durchflussmengen    im Gebrauch sind.  Dabei ergibt sich bei der vorliegenden An  wendungsweise insofern eine Vereinfachung,  als ja lediglich die Druck-     bezw.    die Höhen  differenz selbst,     nichts    aber, wie es bei Er  mittlung von     Durchflussmengen    nötig ist,  deren Wurzelwerte     zu    registrieren sind.  



  Bei der Messung ,auf Grund der     Tempe-          raturdifferenzen    .des Wärmeträgers     bezw.    der  Differenzen seiner mittleren     Temperatur    und  der Raumtemperatur oder hiervon abge  leiteter Werte können Temperaturmesser in  der Vorlaufleitung, in     ider        Rücklaufleitung     und in dem zu erwärmenden     ,Raum    zur An  wendung gelangen, die auch     registrierend     ausgebildet sein können,     bezw.    auf     Anzeige-          oder        Registrierinstrumente    einwirken können.  



  Mehrere Beispiele von Einrichtungen zur       Ausführung,des    Verfahrens     nach    .der vorlie  genden Erfindung sind in     Iden    beiliegenden  Zeichnungen veranschaulicht,     und    zwar       zeigt:

                Fig.1    eine aus einem     Teilstromwasser-          messer    bestehende Einrichtung zur Messung  .des Quadrates der Strömungsgeschwindigkeit  des Wärmeträgers im Schnitt,       Fig.    2 eine     vodumetrische        Messvorrichtung     im Schnitt,       Fig.3    eine     manometrisehe        Messvorrich-          tung    im Schnitt,       Fig.    4 eine     thermometrische        Messvorrich-          tung,

      welche mit Wärmemessern in den       Heizleitungen        und    im Raum arbeitet,       Fig.    5 eine     thermometrische        Messvorrich-          tung,    bei der die Vorlauftemperatur, die       Rücklauftemperatur    und die Temperatur in  dem zu beheizenden Raume gemessen wird,       Fig.    6 eine     thermometrische    Einrichtung,  bei welcher die Vorlauftemperatur, die Rück  lauftemperatur und die Temperatur in dem  zu beheizenden Raume gemessen wird,       Fig.    7 eine Einrichtung,

   bei der die  Differenz der Vor- und     Rücklauftemperatur     mit Wärmeelementen genau gemessen wird,       Fig.    8 eine Einrichtung, bei der ebenfalls  die Differenz von Vorlauf- und     R.ücklauf-          temperatur,    jedoch unter Verwendung einer  Stromquelle von konstanter Spannung ermit  telt wird.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1  wird der Wert     v2    mit     Hilfe    eines in eine Ab  zweigung der     Heizleistung    eingebauten Teil  stromwassermessers 1     ermittelt.    In der       Hauptstromleitung    7     befindet    sieh     eineVentil-          kam.mer    '?. .Der     Zufluss    .des Wassers     ,zu    dieser       Ventilkamuner        und,        damit    zu dem Teilstrom  wassermesser wird geregelt durch einen Ven  tilkörper B.

   Die     Öffnung    des     Ventils    wird  durch .die jeweilige     Wassergeschwindigkeit     in solcher Weise gesteuert, dass in     Verbin-          4ung    mit der besonderen Gestaltung der  Ventilkammer die den Wassermesser 1 durch  strömende Wassermenge im Quadrat der je  weiligen Wassergeschwindigkeit in der  Hauptleitung 7 proportional ist.  



  Aus der Ventilkammer 2 tritt der     Teil-          wasserstrom    .durch den Kanal 3 in die     Mess-          kammer,    setzt das     Messra@d    4 in Umdrehung  und tritt durch den Kanal 5 wieder in die  Hauptleitung 7.

   Das     Messrad    4, dessen Ge-         schwindigkeit    sich proportional der     Teil-          @durchflussmenge-    ändert, treibt in     bekannter     Weise das     Wassermesserzählwerk.    Da .die       TFildurchflussmenge    mit der zweiten Potenz  -der Wassergeschwindigkeit in der Haupt  leitung wächst, so können also aus den An  gaben des     Wassermessers    die verbrauchten  Wärmemengen     ermittelt    werden. Nach der       Ventilkammer    kann     in.    der Hauptleitung 7  ein Staukörper 6     angeordnet    sein.

   Seine     bei-          spielsweise    Form ergibt sich aus der unter  halb der     Fig.    1 dargestellten Teilansicht des  Rohrschenkels.  



       Fig.    2 zeigt ein weiteres Beispiel für     eine     Vorrichtung, bei der     v2        usw.    aus der Wasser  bewegung nach der     voJumetrischen        3Lethode     ermittelt wird. Vor dem in die     Heizmittel-          leitun.g   <B>1.7</B>     eingebauten        Teilstromwasser-          messer    1 ist eine Stauscheibe 2 in die Lei  tung eingebaut.

   Die vor und     hinter,derselben          herrschenden    Drucke werden durch Rohre 3  und 4 auf die an der Unterseite des Wasser  messers angebrachte Kammer 5 eines Diffe  rentialmanometers     übertragen,    und zwar     ider-          art,

      dass der durch .die     Stauwirkung    auf  tretende Gesamtdruck rechts von der in die  Kammer 5 eingesetzten und auf der Achse  6     befestigten    Klappe 7     wirkt.    Auf deren  linker Seite ruht der hinter der     Stauscheibe     2 abgenommene     statische        Druck    der der       Heizvorrichtung    zuströmenden     Heizflüssig-          keit.    Die in die Kammer 5 gut     dichtend    ein  gesetzte Klappe 7     wind        idäh-er    durch eine  Kraft,

   die der Differenz zwischen den  Drucken vor und hinter der     iStäuscheibe    2,       also,dem    dynamischen     Druck,    entspricht und  die ausserdem von der     Grösse,der        Iden    beiden  Drucken ausgesetzten     Klappenflächen    ab  hängig ist, entgegen der     Wirkung        einer    Fe  Jer nach links gedreht. Als Feder dient die  Schraubenfeder 8, die     @am    Ende des ausser  halb der     Kammer    5 auf der (aus ihr her  vorragenden) Achse 6     befestigten        Hebels    9  angreift.  



  Die Achse 6 verstellt sich in diejenige  Stellung, in welcher     das    von der Klappe 7  unter der Wirkung der     Druckdifferenz    auf  die Achse 6     ausgeübte    und das unter der      Feder $ im     en.tge,;en,ge        set        zten    :Sinne auf  tretende Drehmoment einander gleich sind.  Auf     zier    Achse ist der Drehschieber 10 be  festigt, der die Drehung der Achse 6 mit  macht.

   Die 'Stellung des Drehschiebers 10  ist so gewählt, dass     die,Sohieberwand    11 die  in die     Messka.mmer    12 des     Wassermessers    1  führende Z     uflussleitung    13 im     Ruhezusta.ude,     das heisst wenn die Flüssigkeitsströmung  aufgehört hat, gerade abschliesst. Dreht sich  also der :Schieber 10 unter der Wirkung einer  auf die Klappe 7 ausgeübten     Druckdifferenz     rechts herum, so wird der     Zufluss    zum  Wassermesser freigegeben.

   Die Abschluss  kante 14 der     'Schieberwand    11 ist so geformt,       da-ss    der von ihr bei der Rechtsdrehung frei  gegebene     Durchflussquerschnitt    zu dem Ka  nal 13 in demselben Masse grösser     wird,    wie  die     Geschwindigkeit    (des Wassers in der       Hauptleitung    17 wächst, also praktisch mit  .der Quadratwurzel aus der Druckdifferenz.  Infolgedessen ändert sich die durch .den  Wassermesser fliessende     Flüssigkeitsmenge     im quadratischen Verhältnis zur Geschwin  digkeit oder     Durchflussmenge    in der Haupt  leitung 17.

   Der in die     Messka@m.mer    12 ge  langende     Teilwasserstrom    setzt das -den An  trieb für das     Zählwerk        bildende        Messrad    15  in Umdrehung und tritt durch den Kanal 16  wieder in die     Hauptleitung    zurück.

   Es sei  noch     bemerkt"lass    man bei gewissen Wärme  leitungsmitteln, zum Beispiel Wasser, beson  ders, wenn es sich um     Thermosyphonanlagen     handelt, wo den höheren     Durchflussgeschwin-          digkeiten    die kleineren     Werte    der Flüssig  keitsdichte     entsprechen,    auch den Ände  rungen dieser Dichte und gegebenenfalls  auch denen der spezifischen     Wärme    durch  Gestaltung der     Abschlusskante    14 bis zu  einem gewissen     Grade    Rechnung tragen  kann,     wodurch    die     Messgenauigkeit    noch er  höht wird.  



  Bei     edier    in     Fig.3    .dargestellten,     mano-          metrischen        Messvorrichung    wird     v2        bezw.    der       hydro:dyna.mische    Druck oder die zweite Po  tenz der     Durchflussmenge,    zum     Beispiel    aus  der Differenz der vor und     hinter    einer     D,ro,s-          selscheibe        a        auftretenden        Drucke    bestimmt.

      Diese     Drucke    werden durch die in die     Heiz-          mittelleitung    b eingelassenen Rohre c und d  auf einen in     ,dien        Zylinider    e     eingesetzten    und  unter der Wirkung der einander gleichen  Schraubenfedern     f    und     g    stehenden     Kolben          1a        übertragen.    Das     Ende    der     Kolbenstange        i.     ist als Zeiger .ausgebildet,

   der sich bei einem  auf den Kolben lt     wirkenden        D'ruekunter-          schied    nach rechts bewegt und den jeweils  vorliegenden Wärmeverbrauch auf einer Tei  lung     lo    bezeichnet. Zwischen der Teilung<I>k</I>  und dem Zylinder e ist in die Kolbenstange i  ein Zählwerk 1 eingebaut, .das durch ein  Reibrad     nz        ,angetrieben    wird. Dieses wird  von der Scheibe     7a    in Bewegung versetzt, die  von einer Kraftquelle beliebiger Art mit  gleichbleibender Geschwindigkeit gedreht  wird und das Reibrad m mit schwachem  Druck berührt.  



  Wirkt kein     Druekuntersehied    auf den  Kolben     h,    so steht das Reibrad     m    im Mittel  punkt der Scheibe     n    und     wird    daher von ihr  nicht     gedreht.    Sobald aber der Druck auf  der linken     Zylinderseite    grösser ist :als auf  der rechten, drückt der Kolben das Zählwerk  nach rechts, und     .(las    Reibrad     m    dreht sich in  demselben Grade schneller, als es -aus seiner  Mittellage abweicht.

   Da diese Abweichung  ,aber proportional dem Druckunterschied, das  heisst     v2    ist, schreiten auch die Angaben des  Zählwerkes in demselben Masse vor, und da  dessen Angaben gleichzeitig um so stärker  zunehmen, je länger das Reibrad in der je  weiligen     iStellung    verharrt, das heisst .der  dieser entsprechende Druckunterschied an  hält, so bilden die Anzeigen des Zählwerkes  1 ein Hass für den zwischen zwei     Ablesungen          stattgehaken        Wärünever'brau.ch,    oder zum  Beispiel für die Ausnutzung der während  ,dieser Zeit verbrauchten     Brennstoffmenge.     Die in .der     Fig.    3 ,

  dargestellte     Messvorrichtung     kann auch in Verbindung mit einem     Ven-          turirohr    benutzt werden. Die Druckleitung c  ist dann vor dem     Venturirohr    abzuzweigen,  die Leitung d dagegen .an dessen engster  Stelle.  



  ' Die     Fig.    4     zeigt        das    Beispiel einer Vor  richtung,     idie    es     ermöglicht,    mit Hilfe von           in:    ,der     Heizleitung    und im Raume angebrach  ten     Temperaturmessern    den     \Verteil    von     v'     und daher     idem    Wärmeverbrauch proportio  nale Grössen zu messen.     In,der    zum Wärme  verbraucher führenden Vorlaufleitung wird  ein elektrisches     Widerstandsthermometer    a  angebracht.

   Es ist in Reihe     geschaltet    mit  einem     Widerstand    b. Dieser Widerstand b  wird von einem Thermometer, welches die in  .dem zu     beheizenden    Raum herrschende Tem  peratur misst, in der Weise     verändert,,dass    er  sich proportional     (der        Raumtemperatur    ver  kleinert oder     vergrössert.    Die     Widerstä        nCe    a  und b     sind    nun .so     bemessen.,,

  dass    ihre Summe  bei einer vorausbestimmten Temperatur     1r.     das heisst     ider    für     Iden    Raum vorgesehenen  Temperatur entsprechen soll, .gleich dem  Widerstand     g    einer     Wheatstone'schen    Brücke  ist.

   Der     Widerstand    a ist so ausgebildet,     :dass     sich beim     Zufluss    des     Wärmemittels    sein       Ohmscher    Widerstand     vergrössert,    während  der Widerstand b     #bei    Abkühlung des zu be  heizenden Raumes durch das die Raumtem  peratur messende     Thermometer    verkleinert  wird..

   Die     Ändenzng    des     Widerstandes    a. er  folgt nun so, und das Material ,des Wider  stanJes b. ist so gewählt,     @dass    sich     tdie        ,Summe     der Widerstände<I>a</I> und<I>b</I>in     lineareim    Ver  hältnis zu der Differenz     (ti-t.)    ändert.

   Ein  in der vom     Wärmeverbraucher        webführenden     Rückleitung angebrachtes     Widerstandsther-          mometer    c     ist    in derselben Weise mit einem  Widerstand d in Reihe geschaltet, der gleich  falls<B>von</B> einem zweiten im Raume ange  brachten     Thermometer        proportional    der       Raumtemperatur        verkleinert    wird.

   In (der  oben beschriebenen, Weise wird .auch hier er  reicht,     dass    .sich     idie,Summe    der     Widerstände     c und d im Verhältnis zu     ider    Differenz       (t2-t")    linear :ändert.  



  Die Widerstände a und b bilden zusam  men den veränderlichen Widerstand in einer  Schaltung nach Art     J'er        Wheatstone'schen     Brücke, in     ider   <I>e, f</I> und     g:    konstante Wider  stände (darstellen.

   Bei einer solchen Schal  tung ändert sich     ider    den Brückendraht h  durchfliessende Strom bei konstanter .Span  nung der     iStrom@quelle    B     bekanntlich    propor-  
EMI0005.0061     
  
    tional <SEP> idem <SEP> veränderlichen <SEP> Widerstand <SEP> (a+ <SEP> <B><I>b),</I></B>
<tb>  däs <SEP> heisst <SEP> (ti-t.). <SEP> In <SEP> derselben <SEP> Weise <SEP> wer  ,den <SEP> die <SEP> Widerstände <SEP> c <SEP> :und- <SEP> d <SEP> in <SEP> einer <SEP> zweiten
<tb>  :gleichartigen <SEP> und <SEP> aus,der <SEP> iStrüm-quelle <SEP> B <SEP> mit
<tb>  bleicher <SEP> iSpannung <SEP> gespeisten <SEP> 14Z,ess'brücke, <SEP> in
<tb>  der <SEP> <I>i, <SEP> k</I> <SEP> und, <SEP> <I>l</I> <SEP> konstante <SEP> Wvderstärnde <SEP> sind,
<tb>  als <SEP> veränderlicher <SEP> .Widerstand <SEP> ;

  benutzt, <SEP> so <SEP> @dass
<tb>  hier <SEP> oder <SEP> (Strom <SEP> .im <SEP> Brückendraht <SEP> <I>m</I> <SEP> propor  tional <SEP> Iden <SEP> Werten <SEP> <I>(tp-</I>i,) <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> beidlen
<tb>  Mess#brücken <SEP> stellen <SEP> also <SEP> Different:ialthermo  meter. <SEP> ,dar. <SEP> ;Seh@altet <SEP> man <SEP> in,den <SEP> Brückendraht
<tb>  7n <SEP> @dfi:

  e <SEP> eine, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> idie <SEP> Spannungsspule
<tb>  eines <SEP> Wattmessers, <SEP> dessen <SEP> Wandere <SEP> ,Spule <SEP> in
<tb>  den <SEP> Brückendraht <SEP> h <SEP> geschaltet <SEP> wird, <SEP> so <SEP> zeigt
<tb>  dieses <SEP> Instrument <SEP> die <SEP> Werte <SEP> des <SEP> Produktes
<tb>  <I>(ti-tr). <SEP> (tQ-tr)</I> <SEP> an, <SEP> die <SEP> den <SEP> Werten <SEP> von <SEP> <I>v\</I>
<tb>  und <SEP> daher <SEP> dem <SEP> Wärmeverbrauch. <SEP> proportional
<tb>  sind.
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> schematisch <SEP> @dargestell  ten <SEP> Messvorrichtung <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Thermoelement
<tb>  (Tliermobatterie) <SEP> benutzt, <SEP> dessen <SEP> eine <SEP> Löt  stelle <SEP> V <SEP> in <SEP> der <SEP> einen <SEP> Heizleitung, <SEP> zum <SEP> Bei  spiel <SEP> im <SEP> Vorlauf, <SEP> angebracht <SEP> ist, <SEP> während <SEP> die
<tb>  andere <SEP> Lötstelle <SEP> B <SEP> sich <SEP> im <SEP> zu <SEP> beheizenden
<tb>  Raume <SEP> befindet. <SEP> Die <SEP> Einrichtung <SEP> ist <SEP> so <SEP> ge  troffen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Spannung <SEP> dieser <SEP> Strom  quelle <SEP> sich <SEP> proportional <SEP> der <SEP> Te=mperaturdiffe  renz <SEP> <I>(ti-tr)</I> <SEP> ändert. <SEP> ;

  Sie <SEP> liefert <SEP> den <SEP> Strom
<tb>  für <SEP> eine <SEP> 2Iessbrücke, <SEP> -bei <SEP> der <SEP> ein <SEP> in <SEP> der <SEP> an  dern <SEP> Heizleitung <SEP> ia@n;gabrachtes <SEP> Widerstands  thermometer <SEP> a <SEP> und <SEP> ein <SEP> von <SEP> einem <SEP> Thermo  meter <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <SEP> ,der <SEP> Temperatur <SEP> t, <SEP> ides
<tb>  zu <SEP> beheizenden <SEP> Raumes <SEP> regulierter <SEP> Wider  stand <SEP> b, <SEP> beide <SEP> in, <SEP> Reihe <SEP> geschaltet, <SEP> Iden <SEP> ver  änderlichen <SEP> Widerstand <SEP> bilden. <SEP> Die <SEP> Wider  stände <SEP> e, <SEP> f, <SEP> g, <SEP> sind <SEP> auch <SEP> hier <SEP> konstant.
<tb>  



  Da <SEP> sich <SEP> die <SEP> @Spannung <SEP> ides <SEP> Alessstromes
<tb>  proportional <SEP> den <SEP> Werten <SEP> von <SEP> <I>(ti-</I>I<I>r</I>) <SEP> ändert,
<tb>  ,die <SEP> ;Spannungsdifferenz <SEP> an <SEP> den <SEP> Enden <SEP> des
<tb>  Brückeni#Irahtes <SEP> p <SEP> aber <SEP> einesteils <SEP> dieser <SEP> Span  nung, <SEP> .anderteils <SEP> jedoch <SEP> .der <SEP> Differenz <SEP> der
<tb>  Widerstandswerte <SEP> des <SEP> Widierstandes <SEP> (a <SEP> + <SEP> b)
<tb>  und <SEP> ides <SEP> Widerstandes <SEP> <I>g,</I> <SEP> also <SEP> (t2-f,) <SEP> pro  portional <SEP> ist, <SEP> so <SEP> bildet <SEP> .der <SEP> Strom <SEP> im <SEP> Briicken  !draht <SEP> p <SEP> ein <SEP> Mass <SEP> für,die <SEP> Werte <SEP> des <SEP> Produktes
<tb>  <I>(ti-</I>t,), <SEP> <I>(t2-tr).</I> <SEP> Ein <SEP> in <SEP> @di,

  #sen <SEP> Draht <SEP> ge  schalteter <SEP> Strommesser <SEP> J <SEP> zeigt. <SEP> in <SEP> einem <SEP> be-              stimmten    Massstab     die        Augenblickswerte    von       2:2    an, während ein in die     Leitung    p .geschal  teter     Amperestundenzähler    (zum Beispiel ein       Elektrolytzähler)        Iden        wä!hren(d@    einer     ge-          wfis,sen    Zeit eingetretenen     Wä.rmeverbrauich     anzeigen kann.  



  Die     Mess.einriehtungkann    nach     Fig.    6 auch  so     beschaffen    sein,     da.ss    die eine     .Spule    eines       Wattmeters    W     unmittelbar    in -den     Stroun-          kreis    :

  eines     Thermoelementes    geschaltet wird,  dessen warme     Lötstelle    V im Vorlauf, dessen  kalte Lötstelle     R    im zu beheizenden     R.a.ume          liegt.    Die andere Spule ,dieses     Messinstru-          mentes    wird dann in den     ,Stromkreis    eines  zweiten     Thermoelementesgeschaltet,    dessen       warme    Lötstelle A im Rücklauf     und,    dessen  kalte     Lötstelle        B    sich ebenfalls im Raume be  findet.

       Dias        Messinstruffnent        TP    zeigt :dann das  dem Werte des     Produktes        (1,-Q,        (t2-t")    pro  portionale Produkt der     .Spannungen    beider       Therxnoelemente    an, .das den Werten von     v2     und daher dem Wärmeverbrauch entspricht.  Bei dieser     Messeinrichtun.g.    wirken also.     .die     Wärmemesser unmittelbar auf die     Anzeige-          v        orrichtung.     



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    7 wird zur  Messung ein     Thermioelement    benutzt, dessen  warme Lötstelle a nach an sich bekannten       Messverfahren    im Vorlauf V, .dessen kalte  Lötstelle b im Rücklauf R. angebracht     it.     



  Das     Thermoelement    dient als     Stromquelle     für ein Differentialthermometer. Dieses     be-          steht    aus -den beiden Widerstandsthermome  tern c und d, von denen das eine in den Vor  lauf,     das-    andere in den Rücklauf     eingebaut     wird. Sie bilden in ,bekannter Weise die  veränderlichen Widerstände in der     Mess-          brücke   <I>r_, d, e, f,</I> in ,der e und     f    konstante       Widerstände    darstellen.  



  Die bei einer     sdl@chen    Schaltung .an den  Enden .des Brückendrahtes, also zwischen den       Punkten    G und     H'    auftretende !Spannungs  differenz ist bekanntlich direkt     proportional     der Spannung des     Messstromes    und der Diffe  renz der beiden     veränderlichen    Widerstände  c und d.

   Da sich sowohl die     eSpa.nnung    der       Thermoelemente,    als     auch    die Differenz der    Widerstände c und d direkt     proportional    den       Werten        (tl-t2)        ändert,        so    entspricht :

  die an  den Enden des     Brückendrahtes        auftretende     Spannungsdifferenz     denWerten    von     (tl-t2)2.     Eine in den Brückendraht p eingeschaltete  Anzeigevorrichtung J liefert daher den Wer  ten von     v2        proportionatle        Angaben    und lässt  sich auf     Wärmeeinheiten    eichen.  



  Auf     ,der    Zeichnung ist in     Fig.    8 eine An  ordnung ,angegeben, mit der die Werte       (tl-t2)        bezw.        (tl-t2)2    unter Verwendung  einer     'Stromquelle        von    konstanter     -Spannung     ermittelt werden können.

   Inder     Messbrücke     <I>c, d, e,</I>     f    sind wieder c und<I>d</I> die beiden im  Vorlauf     und    im Rücklauf des     Wärmever-          bnauchers    untergebrachten     Wi:derstandsther-          momleter,        e    und     f    die konstanten Wider  stände.     Die,Stromquelle    ist mit i bezeichnet.  



  In den     Brückendraht    wird bei dieser An  ordnung eine     zweite        Mess'brück    e geschaltet,  die aus den konstanten Widerständen<I>k</I> und<I>l</I>  und aus den veränderlichen Widerständen in  und     n        gebildet    ist. Die     letzterwähnten        '.Schalt-          teille    sind     gleichfalls        Wi.dersta.ndsthermo-          meter,    die wie diejenigen :dir     äussern    :Schal  tung (c und     d)    im Vorlauf und     im    Rück  lauf angebracht werden.

   Da sich die Span  nungsdifferenz zwischen den     Punkten    g und  h der Brücke c, d,     e,        f        proportional        (tl-t2)     ändert, so ändert sich die 'Spannung zwischen  den Punkten o und p der innern     Brücke    pro  portional     (1,1-t2)    und zugleich     proportional     .der jeweiligen Differenz :der Widerstände in,       und        7a.    Da diese     Widerstandsdifferenz    aber  bekanntlich     :gleiehfa'lls        (t:

  ,-t,)    proportional  ist, so ändert sich der     Spannungsunterschied          zwischen    den     Punkten    o und p direkt pro  portional     (tl-t2)2.    Ein in den Brückendraht  s der Brücke k,<I>1, na,</I> n geschaltetes     Mess-          instrument    kann daher zum Messen     der    den       Werten    von     (t,-t2)

  2    proportionalen Werte  von     v2    und     id'aher        zum.    Feststellen des     Wärme-          verbrauchers        benutzt    werden.  



  Die beiden im Vorlauf und die beiden im  Rücklauf anzubringenden     Wärmemessvor-          richtungen    gemäss     Fig.    7     und        Fig.    8,     welche     sich aus     Widerstandsthermometern    zusam  mensetzen, werden     zweckmässigerweise    als      ein Gerät in einem besonderen Behälter .oder  in einer     gemeinsamen    Hülle untergebracht,  wie es bei Verwendung von     .derartigen    Mess  geräten zu ,allgemeinem Gebrauch in der  Praxis     üblich    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSI'RUCHE I. Verfahren zur Messung des Wärmever brauches von durch Wärmeaustausch strömenden Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch ,die Verwendung einer Messvorrich- tung, die ihre Angaben im wesentlichen im quadratischen Verhältnis zu Iden ge messenen Strömungsgeschwindigkeiten ändert.
    1I. Vorrichtung zur Messung ,des Wärmever brauches von durch Wärmeaustausch strömenden Flüssigkeiten, ,gekennzeichnet durch eine Messvorrichtung, deren An gaben sich nahezu proportional :Iem Qua drat :der :Geschwindigkeit ides !durchströ menden Wärmeträgers ändern. UN TERAN S PRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Teilstrom- wassermesser, :bei dem die zur Messung benützte Durchflussmenge :derart geregelt wird, dass sie sich proportional dem Qua drat Ader Geschwindigkeit des die Haupt leitung durchfliessenden Wärmeträgers ändert. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- ,durch gekennzeichnet, dass ein Differen- tialmanometer, .das unter der Einwirkung ,der vor und hinter einer in :der Heiz- leitung eingebauten Drosselvorrichtung auftretenden hydraulischen Drucke in der Heizmittelleitung steht, eine An zeigevorrichtung :derart beeinflusst, dass sich deren Angaben im geraden Verhält nis zum dynamischen Druck be@zw. zur :
    CTe@szhwintdi,gkeitshöhe und daher im qua dratischen Verhältnis zur Flüssigkeits geschwindigkeit ändern. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II"da- durch gekennzeichnet, dass ein -Differen tialmanometer, das unter Einwirkung der Differenz zwischen dem Gesamtdruck und dem statischen Druck in der Heiz- mittelleitung steht, eine Anzeigevorrich tung derart beeinflusst,
    dass sich deren Angaben im geraden Verhältnis zum dy namischen Druck bezw. zur Geschwin digkeitshöhe und daher im quadratischen Verhältnis zur FlüssigkeitsgescUwin.di:g- keit ändern. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II"da- durch gekennzeichnet, dass eine von einem Differentialmanometer beeinflusste Anzeigevorrichtung gleichzeitig unter der Einwirkung einer Hilfskraftquelle steht. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, un ter Verwendung eines Teilstromwasser- messers, d!adurch gekennzeichnet, dass der Zulauf zum Wassermesser durch ein Regelorgan, das unter der Einwirkung einer in,der Heizmittel!leitung ,angebrach ten Messvorrichtung für :den dynamischen Druck ;bezw. idie Geschwindigkeitshöhe des Wärmeträgers steht, derart geändert wird, dass sich die Angaben :
    des Wasser messers im quadratischen Verhältnis zur Geschwindigkeit :des Wärmeträgers än dern. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, 4a- ,durch gekennzeichnet, dass im Vorlauf und im Rücklauf des Wärmeverbrauchers Temperaturmesser angebracht sind, wobei ein im Vorlauf und ein im ,geheizten Raum angebrachter Temperaturmesser gemeinsam einen aus zwei veränderlichen Widerständen zusammengesetzten Wider stand, dessen Grösse :
    der mittleren im zu beheizenden Raume erforderten Tempe ratur (t, ) angepasst ist, derart verän- deim, :d ass sich der Brückenstrom in einer von einer Stromquelle mit konstanter Spannung gespeisten Wheatstone'schen Messbrücke, .die :dieser Widerstand mit drei konstanten Widerständen bildet, und deren Brückendraht kein sµtrom bei Normaltempieratur :
    durchfliesst, ,der Diffe renz der Vorlauf- und der Raumtempe ratur entsprechend verändert, sowie dass ein im Rücklauf und ein indem ge- heizten Raum angebrachter Temperatur messer gemeinsam !einen andern Wider stand, @d.er mit drei andern konstanten Widerständen eine zweite, von einer Stromquelle gleicher Spannung gespeiste Wheatstone'schen Mess:
    brücke bildet, der art verändern, diass sieh bei dieser Mess- brücke der Brückenstrom proportional der Differenz zwischen der Rücklauf und- der Raumtemperatur verändert, so ,dass ein Wattmeter, ,dessen Stromspule in den Brückendraht der einen, dessen Spannungsspule in .den Brückendraht der andern Messbrücke geschaltet ist, das Produkt d'er beiden Brückenströme und daher Werte :anzeigt, die sich im qua dratischen Verhältnis zur Heizwasser- geschwindigkeit ändern. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch Il, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Thermoelementen,deren eine Lötstelle in dem vor dem Verbraucher befindlichen Teil der Heizleitung, und deren andere Lötstelle im zu beheizenden Raume untergebracht ist, wobei diese Thermo- elemente als ?Stroimquelle für eine inaeli Art einer Wheatstone'schen Messbrü.cke eingerichteten Messscha,ltung dienen, ,
    de ren einziger veränderlicher Widerstand unter aer Einwirkung eines im andern nach dem Verbraucher befindlichen Teil der Heigeitung und eines im Raume ,an gebrachten Wärmemessers ,der Differenz ,der Rücklauf- und der Raumtemperatur entGprechend zu- und .abnimmt, so dass sich die Angaben einer in den Brücken draht geschalteten Anzeigevorrichtung proportional dem Produkt aus der Diffe renz zwischen der Vorlauf- und der Raumtemperatur und,der Differenz zwi schen der Rücklauf- und der Raumtem peratur und daher im quadratischen Ver hältnis zur Heizwassergeschwindigkeit ändern. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ,die Verwendung von Thermoelementen, .deren eine Lötstelle im Raume,deren andere Lötstelle in dei Heizleitung angebracht ist, wobei in den Stromkreis des einen Thermoelementes, dessen warme Lötstelle in der Vorlauf leitung und dessen kalte Lötstelle im Raume angebracht ist, die eine ;
    Spule in den @Strom.kreis des andern Thermoele- mentes,dessen warme Lötstelle im Rück lauf und dessen kalte Lötstelle gleich falls im Raume angebracht ist, .die an- d-ere Spule eines Wattmeters geschaltet ist,
    so @da.ss sich die Angaben dieses Mess- instrumentes proportional dem Produkt aus .der Differenz zwischen Vorlauf- und Raumtemperatur und der Differenz zWi- s.c.hen Rücklauf- und Raumtemperatur und daher im quadratischen Verhältnis zur H.eizwassergeschwin.digkeit ändern. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet .durch die Verwendung von Thermoelementen, deren warme Lötstelle im Vorlauf, deren kalte Lötstelle im Rüclil.a,uf angebracht ist, wobei in den Stromkreis :
    dieser Ther moelemente eine Messbrücke geschaltet wird, in der ein im Vorlauf und ein im Rücklauf unter gebrachtes Widerstandsthermometer als veränderliche Widerstände idienen, so dass sich .die Angaben einer in den Brük- k en,drahteingeschalteten Anzeigevorrich- tung im quadratischen Verhältnis zur Differenz der Vorlauf- und. der Rück lauftemperaturen ändern.
    10. Vo-rrielitung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Verwendung einer Stromquelle von konstanter Span nung, in deren Stromkreis eine Brücken- schaltung angebracht ist, in der ein im Vorlauf und ein im Rücklauf angeord netes W idersta.udsthermoirneter als ver änderliche Widerstände dienen, wobei in den Brückendrabt dieser Messbrücke eine zweite Messbrücke eingeschaltet ist,
    bei -der ein zweites im Vorlauf und ein zwei tes im Rücklauf .angeordnetes Wider standsthermometer gleichfalls als verän derliche Widerstände dienen, so da.ss sieh die Angaben einer in den Brückendraht dieser zweiten Mess;brücke eingeschalte ten Anzeigevorrichtung im quadratischen Verhältnis zur Differenz .der Vorlauf. und der Rücklauftem.peraturen ändern. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, @da- ilurch gekennzeichnet, dass die beiden im Vorlauf angebrachten bZessvorrichtungen und ebenso die beiden im Rücklauf an gebrachten Wärmemessvorrichtungen je zu einem Gerät zuoammengefasst sind.
CH139854D 1928-11-10 1928-11-14 Verfahren und Vorrichtung zum Messen der von durch Wärmeaustausch in Strömung versetzten Flüssigkeiten abgegebenen Wärmemengen. CH139854A (de)

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CH139854T 1928-11-14
FR665251T 1928-11-23
GB36267/28A GB328998A (en) 1928-11-10 1928-12-08 A process and apparatus for measuring the heat given out by fluids streaming throughheat interchange devices

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CH139854A true CH139854A (de) 1930-08-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2613111A1 (de) * 1976-03-24 1977-10-06 Heliowatt Werke Waermemengen- und waermeleistungszaehler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2613111A1 (de) * 1976-03-24 1977-10-06 Heliowatt Werke Waermemengen- und waermeleistungszaehler

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AT120796B (de) 1931-01-10
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GB328998A (en) 1930-05-08

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