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AT263104B - Galvanische Batterie - Google Patents

Galvanische Batterie

Info

Publication number
AT263104B
AT263104B AT983164A AT983164A AT263104B AT 263104 B AT263104 B AT 263104B AT 983164 A AT983164 A AT 983164A AT 983164 A AT983164 A AT 983164A AT 263104 B AT263104 B AT 263104B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
holes
plastic
cover
battery
strip
Prior art date
Application number
AT983164A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Musil
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Priority to AT983164A priority Critical patent/AT263104B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT263104B publication Critical patent/AT263104B/de

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Classifications

    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Connection Of Batteries Or Terminals (AREA)
  • Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Galvanische Batterie 
Galvanische Primärelemente sind in der Regel so aufgebaut, dass die negative Elektrode   Beeherform   hat und den Behälter der Zelle bildet. Der Becher umschliesst dabei die positive Elektrode mit der Depolarisationsmasse und den Elektrolyten. Die elektrische Energie wird durch Auflösung der negativen Elektrode erzeugt. Gleichzeitig entsteht bei der Entladung Wasser, das zu einer Verflüssigung des im neuen Zustand durch Quellstoff verfestigten Elektrolyten führt. Die Folge davon ist ein Auslaufen von Elektrolytflüssigkeit durch die während der Entladung allmählich zerstörte Becherwand. Dieses Auslaufen der Elektrolytflüssigkeit führt oft zu grossen Schäden in den Geräten, in denen die Primärelemente zu ihrem Betrieb eingebaut sind. 



   Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, die darauf abzielen, durch Anwendung einer dichten Umhüllung der Zellen mit Kunststoff das Ausfliessen des Elektrolyten aus den Zellen zu verhindern. Beim Zusammenbau mehrerer Zellen zu einer Batterie ist es bekannt, die Zellen nicht einzeln gegen Ausfliessen des Elektrolyten abzudichten, sondern durch ein allen Zellen gemeinsames dichtes Kunststoffgehäuse. Die einzelnen Zellen liegen dabei serien- oder parallelgeschaltet unter gegenseitiger Isolierung der Becherelektrode innerhalb des Batteriegehäuses, und der Stromkreis ist zu zwei Anschlusskontakten herausgeführt, welche den ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Gehäusedeckel durchsetzen. Die Oberseite der Zellen wird dabei meist durch eine Vergussmasse abgedichtet.

   Diese Abdichtung ist aber für viele Fälle nicht befriedigend, weil die Gefahr besteht, dass die mechanische Verbindung der Kunststoff-Vergussmasse mit dem Metall der Anschlusskontakte sowie auch mit dem Kunststoff des Gehäuses nicht hinreichend widerstandsfähig ist und dass unter der Wirkung eines Überdruckes in den Zellen der Elektrolyt an den Fugen zwischen dem Deckel und dem Gehäuse bzw. den Anschlusskontakten ausgetrieben wird. 



   Bei einer gemäss der Erfindung ausgebildeten galvanischen Batterie, insbesondere Flachbatterie, mit mehreren in ein Kunststoffgehäuse eingeschlossenen Primärelementen und einen Kunststoffdeckel durchsetzenden streifenförmigen Anschlusskontakten werden die geschilderten Nachteile dadurch vermieden, dass jeder Kontaktstreifen im Bereich seiner Einbettung in die Kunststoffmasse des Deckels längs einer Abdichtungszone eine quer zum Streifen verlaufende Reihe von eng benachbarten Löchern aufweist und dass die diese Löcher enthaltende Abdichtungszone eines jeden Kontaktstreifens allseitig unter Durchdringung der Löcher einstückig von thermoplastischer Kunststoffmasse des Deckels bedeckt ist, wobei die gegenseitigen Abstände der Löcher so klein gewählt sind,

   dass infolge der Schrumpfung des in die Löcher eingedrungenen thermoplastischen Kunststoffes beim Erstarren im Bereich zwischen den Löchern ein hoher Abdichtungsdruck zwischen dem Kunststoff und dem Kontaktstreifen wirksam ist. 



   Durch die beidseitige Bedeckung der Abdichtungszone jedes Kontaktstreifens mit thermoplastischem Kunststoff unter Durchdringung der Löcher durch den thermoplastischen Kunststoff ergibt sich beim Abkühlen und Erstarren des Kunststoffes eine Schrumpfung der die Löcher nietenartig durchsetzenden Kunststoffteile, durch welche der Kunststoff im Umgebungsbereich der Löcher mit grosser Kraft gegen die Metallfläche des Kontaktstreifens gezogen werden, so dass eine absolute Abdichtung gewährleistet wird, wenn nur die Löcher hinreichend eng benachbart sind, um in der Mitte zwischen zwei 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 benachbarten Löchern noch einen hinreichenden Abdichtungsdruck sicherzustellen. 



   Die Erfmdung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Fig. la zeigt einen Schnitt durch eine gemäss der Erfindung ausgebildete Batterie bei abgehobenem Deckel und in Höhenrichtung verkürztem Gehäuse.   Fig. lb   stellt in Seitenansicht und in grösserem Massstab einen der Kontaktstifte dar und Fig. lc ist eine Draufsicht auf die Batterie bei abgenommenem Deckel. 



   Bei der Batterie nach den   Fig. 1a   bis 1c sind drei galvanische   Primärelemente--l--nebeneinander   gereiht, wobei das mittlere Element von einer Isolierhülle--2--umschlossen ist, um eine leitende Verbindung der Becherelektroden benachbarter Elemente zu verhindern. Die Elemente sind in üblicher Weise durch an die Kontaktkappe bzw. die Becherelektrode angelötete   Drähte-3-in   Serie geschaltet. 



  Die Becherelektrode des linken Elementes und die Kontaktkappe des rechten Elementes sind mit   Lötfahnen--4a   bzw.   4b--versehen.   



   Die drei   Primärelemente--l--sind   von einem nach oben offenen   Kunststoffgehäuse--S--   umschlossen, auf das ein Kunststoffdeckel --6-- aufgesetzt werden kann. Vorzugsweise wird ein abgesetzter   Randstreifen --6a-- dieses   Deckels durch   Wärme- und   Druckeinwirkung mit dem freien Oberrand des Gehäuses verschweisst. 
 EMI2.1 
 innen vorstehenden   Kontaktstreifenteile-7a, 8a- mit   den   Lötfahnen-4a, 4b- verlötet.   



   Wie aus der Ansicht nach   Fig. 1a   hervorgeht, sind die   Kontaktstreifen-7, 8- in   dem Bereich   --B--,   in dem sie den Deckel--6--durchsetzen, mit einer Reihe eng benachbarter   Löcher--9--   versehen, die bei der Einbettung der Kontaktstreifen in den thermoplastischen Kunststoff des Deckels   --6-- vom   Kunststoff durchdrungen werden, so dass sich nach dem Schrumpfen des Kunststoffes nach dem Abkühlen desselben eine feste und dichte Verbindung zwischen Kunststoff und Metall ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Galvanische Batterie, insbesondere Flachbatterie, mit mehreren in ein Kunststoffgehäuse EMI2.2 eine quer zum Streifen verlaufende Reihe von eng benachbarten Löchern (9) aufweist und dass die diese Löcher enthaltende Abdichtungszone eines jeden Kontaktstreifens allseitig unter Durchdringung der Löcher einstückig von thermoplastischer Kunststoffmasse des Deckels (6) bedeckt ist, wobei die gegenseitigen Abstände der Löcher so klein gewählt sind, dass infolge der Schrumpfung des in die Löcher eingedrungenen thermoplastischen Kunststoffes beim Erstarren im Bereich zwischen den Löchern ein hoher Abdichtungsdruck zwischen dem Kunststoff und dem Kontaktstreifen wirksam ist.
AT983164A 1964-11-20 1964-11-20 Galvanische Batterie AT263104B (de)

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AT983164A AT263104B (de) 1964-11-20 1964-11-20 Galvanische Batterie

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AT983164A AT263104B (de) 1964-11-20 1964-11-20 Galvanische Batterie

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AT263104B true AT263104B (de) 1968-07-10

Family

ID=3617689

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AT983164A AT263104B (de) 1964-11-20 1964-11-20 Galvanische Batterie

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AT (1) AT263104B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2834599A1 (de) * 1977-08-11 1979-02-22 Pun Elektrische batterie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2834599A1 (de) * 1977-08-11 1979-02-22 Pun Elektrische batterie

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