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AT207411B - Eisenbahnkupplung - Google Patents

Eisenbahnkupplung

Info

Publication number
AT207411B
AT207411B AT449156A AT449156A AT207411B AT 207411 B AT207411 B AT 207411B AT 449156 A AT449156 A AT 449156A AT 449156 A AT449156 A AT 449156A AT 207411 B AT207411 B AT 207411B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coupling
lever
pivot
railway
longitudinal direction
Prior art date
Application number
AT449156A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Oblak
Original Assignee
Hans Oblak
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Oblak filed Critical Hans Oblak
Priority to AT449156A priority Critical patent/AT207411B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT207411B publication Critical patent/AT207411B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Eisenbahnkupplung 
Die übliche Eisenbahnkupplung weist den Nachteil auf, dass sie nur mühsam und unter Lebensgefahr zu betätigen ist, da sich der die Kupplung bedienende Eisenbahner bei seiner Arbeit zwischen den aneinanderstossenden Wagen befindet. Zur Vermeidung dieses Nachteiles wurden bereits viele, meist komplizierte und teure Ausführungen ersonnen, wie ein Schwenkhebel mit Doppellasche und Feder sowie mit seitlich am Wagen angeordnetem Handgriff oder eine Einrichtung zur Verstellung des Hakens in seiner   Längsrichtung   über Schraube una Schneckenrad u. dgl., die alle kompliziert und teuer sind, so dass sich keine durchsetzen konnte. 



   Die Erfindung betrifft eine einfache Einrichtung, durch welche alle Nachteile vorbekannter Ausführungen vermieden sind. Sie bezieht sich auf die übliche Eisenbahnkupplung mit einer am Zughaken durch eine der beiden Kupplungslaschen schwenkbar angeordneten Kupplungsspindel sowie mit einer Schwenkeinrichtung, bestehend aus einem nahe dem Wagenende angelenkten Schwenkhebel, mit einem etwa in der Wagenseitenfläche angeordneten Handgriff, und besteht im wesentlichen darin, dass der Schwenkhebel aus zwei in Längsrichtung ineinander gleitenden Teilen besteht und mit je einer Stütze versehen ist, deren jede einem der beiden Kupplungsbügel zugeordnet ist, den sie mittels Kugellager in Längsrichtung der Kupplungsspindel verschieblich führen.

   Vorzugsweise ist der mit den Stützen versehene Schwenkhebel über sein Schwenklager hinaus zu einem zweiten Hebelarm verlängert, der mit einem seine Bewegung begrenzenden, als Gegengewicht für die schwenkbaren Hebel- und Kupplungsteile ausgebildeten Anschlag versehen ist. 



   Die Zeichnung stellt schematisch in   Fig. 1   im Auf- und in Fig. 2 im Grundriss ein Ausführungbeispiel dar. 



   Die übliche Eisenbahnkupplung besteht aus einem Zughaken   1,   an dem über die Kupplungslasche 2 die mit dem Kupplungsschwengel 4 versehene Kupplungsspindel 3 angeordnet ist, welche am freien Ende einen Kupplungsbügel 5 für den Zughaken l'des anzukuppelnden Wagens angeordnet hat. Unter der Eisenbahnkupplung   1 - 5   ist nahe dem Wagenende ein bei der dargestellten Ausführung zweiarmiger Schwenkhebel 6 angelenkt, dessen linker Arm die Kupplung durch Stützen 7 und 8 zweimal führt. Der Schwenkhebel 6 ist mit einem Gegengewicht 9 für Hebel und Kupplung versehen, so dass diese gemeinsam leicht zu verschwenken sind, wobei sich der Hebel um das Hebellager   io   dreht.

   Letzteres wird von einer, vom Hebel 6 senkrecht abstehenden Querstange 11 durchsetzt, an der je endseitig ein Handgriff 12 etwa je in der Seitenflächen-Ebene des Wagens angeordnet ist, für den vorteilhaft eine Fixierung vorgesehen sein wird. Bei der dargestellten beispielsweisen Ausführung besteht der Schwenkhebel 6 aus zwei in Längsrichtung ineinander gleitenden Teilen 6', 6"-der Hebel könnte auch in einer beliebigen andern Weise verlängerbar vorgesehen sein-, welche die Träger sind für je eine Stütze 7 und 8 für die beiden Kupplungsbügel 2, 5. Da bei Verschwenken der Kupplung der Hebel 6 im Lager 10 und die Kupplung 2-5 im Querzapfen des Zughakens 1 verdreht werden, findet eine Längsbewegung zwischen der Kupplung 2, 3, 5 und den Hebelteile 7 und 8 statt. Aus diesem Grunde führen letztere die Kupplung verschiebbar, unter Zwischenschaltung von Kugellagern 13 od. dgl.

   Das Gegengewicht 9 kann als Anschlag ausgebildet sein, zur Begrenzung des Abwärtsschwenkens des Hebels 6 samt Kupplung   1- 5.   



   Mit der erfindungsgemässen Eisenbahnkupplung kann auf einfache Weise von einer seitlich des Wagens befindlichen Person ge-und entkuppelt werden, was nicht nur mühelose, sondern vor allem vollständig gefahrlos erfolgt. Bei Aneinanderschieben zweier Wagen zwecks Kuppelns sind zweckmässig die Hebel 6 der beiden einander zugekehrten Wagenseiten etwa parallel zueinander gestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Eisenbahnkupplung mit einer am Zughaken durch eine der beiden Kupplungslaschen schwenkbar angeordneten Kupplungsspindel sowie mit einer Schwenkeinrichtung, bestehend aus einem nahe dem Wagenende angelenkten Schwenkhebel, mit einem an der Wagenseitenfläche angeordneten Handgriff, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (6) aus zwei in Längsrichtung ineinander gleitenden Teilen (6', 6") besteht und mit je einer Stütze (7,8) versehen ist, deren jede einem der beiden Kupplungsbügel (2,5) zugeordnet ist, den sie mittels Kugellager in Längsrichtung der Kupplungsspindel (3) verschieblich fuhren.
    2. Eisenbahnkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Stützen (7, 8) versehene Schwenkhebel (6) über sein Schwenklager (10) hinaus zu einem zweiten Hebelarm verlängert ist, der mit einem seine Bewegung begrenzenden, als Gegengewicht für die schwenkbaren Hebel- (6'. 6", 7,8) und Kupplungsteile (2-5) ausgebildeten Anschlag (9) versehen ist.
AT449156A 1956-07-25 1956-07-25 Eisenbahnkupplung AT207411B (de)

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