DE975509C - Anordnung zur Demodulation fuer Zeitmultiplex-UEbertragungssysteme mit Pulsphasenmodulation - Google Patents
Anordnung zur Demodulation fuer Zeitmultiplex-UEbertragungssysteme mit PulsphasenmodulationInfo
- Publication number
- DE975509C DE975509C DEL12186A DEL0012186A DE975509C DE 975509 C DE975509 C DE 975509C DE L12186 A DEL12186 A DE L12186A DE L0012186 A DEL0012186 A DE L0012186A DE 975509 C DE975509 C DE 975509C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gate
- pulse
- modulated
- channel
- length
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K9/00—Demodulating pulses which have been modulated with a continuously-variable signal
- H03K9/04—Demodulating pulses which have been modulated with a continuously-variable signal of position-modulated pulses
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/02—Details
- H04J3/04—Distributors combined with modulators or demodulators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
Description
AUSGEGEBENAM 14. DEZEMBER 1961
Li2i86IXd/2ia*
mit Pulsphasenmodulation
Bei Vielkanalsystemen mit Impulsphasenmodulation und wechselzeitiger Übertragung erreicht
den Empfänger eine Impulsreihe, die aus den zeitlich ineinandergeschachtelten Kanalimpulsen (Nachrichtenimpulsen)
besteht und am Beginn jedes Abtastzyklus einen Synchronisier- oder Markierimpuls
enthält. Die Kanalimpulse repräsentieren die zu übertragenden Nachrichten durch ihre relative,
zeitliche Lage in bezug auf einen festen Zeitpunkt. Sie besitzen im übrigen konstante Länge
und Amplitude. Jeder Kanalimpuls stellt einen Momentanwert (Tastwert) der Nachrichtenwelle
des zugehörigen Kanals dar.
Am Empfänger erwächst eine doppelte Aufgabe:
Einmal muß die verschachtelte Impulsreihe entflochten werden, und die einzelnen Impulse müssen
auf die ihnen zugehörigen Kanäle verteilt werden, zum anderen müssen die Kanalimpulse demoduliert
werden, d. h. so umgewandelt werden, daß aus ihrer Aufeinanderfolge die ursprüngliche Nach- so
richtenwelle in hinreichender Genauigkeit wieder herstellbar ist.
Dies erreicht man bekanntermaßen z. B. durch Umwandlung der phasenmodulierten Impulse in
längenmodulierte Impulse, die dann über ein geeignetes Filter den Kanalausgangsschaltungen zugeführt
werden.
Eine andere Anordnung arbeitet dem Prinzip nach als Demodulationsschaltung in der Weise, daß
die zeitmodulierten bzw. phasenmodulierten Im-
109 744/5
pulse einer normalerweise gesperrten Elektronenröhre zugeführt werden. Die zu demodulierenden
phasenmodulierten Impulse sind allein nicht in der Lage, die Vorspannung der Röhre zu überwinden
und die Bildung längenmodulierter Impulse einzuleiten. Aus den abgetrennten Synchronisierimpulsen
des aufgenommenen Impulszugs werden nun Torimpulse erzeugt, die für die entsprechenden
Kanalperioden den kanaleigenen Demodulatorschaltungen zugeführt werden. Die eigentliche
Demodulationsanordmmg ist eine Kippschaltung, die bei gleichzeitigem Vorhandensein von Kanaltorimpuls
und Kanalimpuls gekippt wird und nach Verschwinden des Kanalimpulses erst bei Beendigung
des Kanaltorimpulses in ihre Ausgangslage zurückgeht. Das heißt, maßgebend für die Bildung
der Vorderkante des entstehenden längenmodulierten Impulses ist der Auftrittszeitpunkt des
phasenmodulierten Kanalimpulses, während die Hinterkante der Hinterkante des Kanaltorimpulses
entspricht. Ausschlaggebend für das gute und zuverlässige Arbeiten dieser Anordnung ist die genaue
Justierung der verschiedenen Spannungspegel am Multivibrator. Hier besteht also die Gefahr,
daß bei ungenauer Justierung bzw. bei sich ändernden Betriebsbedingungen der Ausgangsimpuls
des Multivibrators trotz Verschwinden des Torimpulses bestehenbleibt.
Weitere bekannte Anordnungen arbeiten daher in der Weise, daß die Vorderkante des Torimpulses den Beginn des zu erzeugenden längenmodu-
- lierten Impulses definiert, während der eintreffende phasenmodulierte Impuls die Hinterkante bestimmt,
d. h. den längenmodulierten Impuls beendet. In einer - dieser bekannten Anordnungen
wird z. B. ein Torimpuls einer normalerweise gesperrten Tor röhre zugeführt, vermag jedoch die
Torröhre nur dann zu entsperren, wenn gleichzeitig ein meist etwas verzerrter Kanaltorimpuls
und ein rechteckiger Taktimpuls an der Torröhre liegen. Dann beginnt ein rechteckiger Ausgangsimpuls
an der Anode der Torröhre. Weiterhin ist eine normalerweise gesperrte sogenannte Kanalwählerröhre
vorgesehen, an der die Kanalimpulse liegen, die diese Röhre ebenfalls allein nicht entsperren
können. Der negative Ausgangsimpuls der Torröhre, der bei gleichzeitigem Auftreten von
Kanaltorimpuls und Taktimpuls beginnt, wird nun an der Kathode der Kanalwählerröhre zugeführt
und verringert deren Vorspannung so weit, daß der nächste auftretende positive Kanalimpuls die
Wählerröhre des entsprechenden Kanals entsperrt. Dadurch entsteht an der Anode der Wählerröhre
ein kurzer, negativer Impuls, der dem Bremsgitter der Torröhre zugeführt wird und diese sperrt,
d. h. den an der Anode der Torröhre auftretenden längenmodulierten Impuls beendet. Der bei Beendigung
des längenmodulierten Impulses an der Anode der Torröhre auftretende Potentialanstieg
wird dann zur Sperrung der Kanalwählerröhre, d. h. zur Erhöhung ihres Kathodenpotentials verwendet,
so daß danach die ganze Demodulationsschaltung wieder in Ruhe ist. Bei fehlender Modulation
entstehen Ausgangsimpulse konstanter Dauer. Der Aufwand mit zwei Pentoden und
außerdem noch erforderlichen zwei Dioden je Kanaldemodulator ist verhältnismäßig hoch. Wird
als Verteilerelement eine Laufzeitkette verwendet, so muß auch noch ein gesonderter Taktimpulsgenerator
vorgesehen werden, der den vom Verteiler kommenden Torimpulsen die benötigte scharfe, rechteckige Form gibt.
Bei all diesen Lösungen handelt es sich also — wenn man die Vielzahl der Kanäle insgesamt betrachtet
— im Prinzip darum, zur empfangenen Folge phasenmodulierter Impulse eine unmodulierte
Folge gleicher Wiederholungsfrequenz zu addieren, so daß entweder Impulspaare entstehen, aus denen
dann die längenmodulierten Impulse gewonnen werden, oder längenmodulierte Impulse unmittelbar.
Es ist nun auch schon bekannt, die eigentliche Modulationsumformung für eine Vielzahl von Kanälen
mittels einer gemeinsamen Einrichtung vorzunehmen und den entstandenen Summenkanal
längenmodulierter Impulse an kanaleigene Torstufen anzulegen, an deren Ausgang nur bei gleichzeitigem
Anliegen eines längenmodulierten Impulses und eines als Verteilerimpuls dienenden,
individuellen Torimpulses der gewünschte längenmodulierte Impuls entsteht. Bei dieser bekannten
Lösung werden die abgetrennten Synchronisierimpulse einer aus einem Bandfilter und einem
Frequenzvervielfacher bestehenden Impulszentrale zugeführt, die !einerseits den unmodulierten Summenkanal
an eine gemeinsame Modulationsumformungseinrichtung abgibt, andererseits Impulse, die
zur Bildung - der benötigten Torimpülse für die kanaleigenen Torstufen einem \rerteiler zugeführt
werden.
Im Hinblick auf sonst offenbar schwer beherrschbare Ubersprechgefahren sind bei der bekannten
Anordnung zwei Modulationsumformungseinrichtungen vorgesehen, denen je die Hälfte der Gesamtzahl
von 24 Kanälen zugeführt wird.
Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung einer solchen Anordnung einmal dahingehend, daß tatsächlich
alle (z. B. 24) Kanäle in einer einzigen gemeinsamen Modulationsumformungseinrichtung
bedenkenfrei behandelt werden können, andererseits hinsichtlich des Aufwandes, der durch die besondere
Impulszentrale beim bekannten Vorschlag noch gegeben ist. Schließlich soll auch noch eine
erhöhte Sicherheit gegen ein unerwünschtes öffnen der kanaleigenen Torstufen — z. B. durch Störimpulse
— erreicht werden.
Die Erfindung bezieht sich also auf eine Anordnung zur Demodulation für Zeitmultiplex-Übertragungssysteme
mit Pulsphasenmodulation, bei der die empfangenen, phasenmodulierten Impulse so in längenmodulierte Impulse umgewandelt werden,
daß jeweils die Vorderkante des längenmodulierten Impulses durch einen von einem zentralen
Verteiler, insbesondere einer Laufzeitkette, kommenden Torimpuls und die Hinterkante durch das
Eintreffen des phasenmodulierten Impulses defl-
niert sind, und bei der für alle Kanäle gemeinsam eine zentrale, den Summenkanal längenmodulierter
Impulse liefernde Modulationsumformungseinrichtung vorgesehen ist, sowie kanaleigene
S Torstufen, an die dieser Summenkanal und die Torimpulse derart angelegt werden, daß sie an
ihrem Ausgang nur bei gleichzeitigem Anliegen eines Torimpulses und eines längenmodulierten
Impulses des Summenkanals einen längenmodulierten Impuls liefern.
Die erstrebten Ziele sind gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß diese Einrichtung, wie für
die Modulationsumformung im einzelnen Kanal an sich bekannt, eine bistabile Röhrenschaltung enthält,
die in dem einen ihrer beiden stabilen Zustände alle kanaleigenen Torstufen durch ein ab^
geleitetes Sperrpotential derart sperrt, daß diese Stufen auch bei Anliegen des Torimpulses nicht
geöffnet werden können, jedoch durch unmittelbar aus den Torimpulsen abgeleitete kurze Impulse in
den anderen stabilen Zustand gebracht wird, der bis zum Eintreffen des jeweils nächsten phasenmodulierten
Impulses ein Öffnungspotential bedingt, das bei gleichzeitigem Anliegen des Torimpulses
die längenmodulierten Impulse am Ausgang der Torstufen entstehen läßt.
Die der Bildung des längenmodulierten Impulses dienende kanaleigene Torstufe spricht also erst
dann an, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Die zentrale, bistabile Röhrenschaltung muß sich in
ihrem (alle Kanäle!) »entsperrenden« Zustand befinden. In diesen Zustand wird sie durch das Auftreten
jedes vom Verteiler kommenden Torimpulses gebracht, wie dies später erläutert wird. Dieser
»entsperrende« Zustand allein bewirkt jedoch noch keine öffnung irgendeiner kanaleigenen Torstufe,
sondern bereitet nur die EntSperrung aller dieser Torstufen vor. Tatsächlich geöffnet wird nur die
Torstufe, an der gleichzeitig außerdem gerade der vom Verteiler gelieferte Torimpuls liegt.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. ι zeigt schematisch das Blockschaltbild einer
Empfangsschaltung für ein PPM-System mit be-
+5 liebiger Kanalzahl;
Fig. 2 zeigt die zentrale, bistabile Röhrenschaltung 11 mit den Elementen 10 und 12 (in Fig. 1
gestrichelt umrandet) im einzelnen und im Zusammenwirken mit den Elementen 6 und 8 von
so Fig. i.
In Fig. ι tritt die verschachtelte Impulsfolge bei ι in eine Impulsformerstufe 2 ein. 3 ist eine
Torschaltung, die aus der kombinierten Impulsreihe nur die Synchronisierimpulse heraussiebt und
dem Synchronisierimpulsverstärker 4 zuführt. Von hier werden die Synchronisierimpulse auf die Laufzeitkette
5 gegeben. Die Teile 2, 3, 4, 5 können von l>ekannter Bauart sein und ihrer Funktion und
ihrem Zusammenwirken nach dem Stand der Technik entsprechen.
Von geeigneten Anzapfpunkten der Laufzeitkette 5 wird der zeitversetzte Synchronisierimpuls,
der nun Torimpuls genannt sei, in einem dem jeweiligen Kanal zugeordneten Zeitintervall abgegriffen
und über die durch den Kennpunkt B bezeichnete Leitung den kanaleigenen Teilen zugeführt.
Es sind drei Kanäle angedeutet. Die Kanalzahl ist aber natürlich innerhalb der üblichen
Grenzen beliebig. Die Torimpulsformerstufen 6 haben die Aufgabe, aus dem von der
Laufzeitkette kommenden verzerrten Impuls einen exakt rechteckigen Impuls von etwa der Breite
einer Kanalperiode und von geeigneter Amplitude zu machen. Die Torimpulse werden nun über die
Leitungen 7 der eigentlichen Demodulationsstufe 8 zugeführt, die gleichzeitig als erste NF-Stufe anzusehen
ist. Diese Demodulationsstufen 8 sind im Normalzustand infolge ihres von der Sperrstufe 12
her aufgedrückten hohen Kathodenpotentials gesperrt. Dies wird später erläutert werden. Im
Augenblick der Bildung der vorderen Kante des Torimpulses entsteht in der Stufe 6 gleichzeitig ein
weiterer kurzer Impuls, der also wie der Torimpuls selbst zu festen Zeiten auftritt und »Normalimpuls«
genannt werden soll. Er wird über die Leitungen 8 a und 9 der Röhrenkombination 10, 11, 12 zugeführt.
Ihr Hauptelement ist die Kippschaltung 11. 10 ist
ein Verstärker für die Normalimpulse, 12 eine kräftige Sperröhre. Die Kippschaltung 11 kann zwei
stabile Zustände annehmen. In dem einen, dem »entsperrenden« Zustand ist das Kathodenpotential
der Demodulationsstufe 8 erniedrigt (sie ist über die Leitung 13 mit der Sperröhre 12 verbunden).
In diesen Zustand wird die Kippschaltung durch den »Normalimpuls« gebracht, der gleichzeitig mit
dem Torimpuls in der Impulsformerstufe 6 entsteht. Damit sind für die Deniodulatorstufe 8 des
Kanals, dem der betreffende Torimpuls zugeordnet ist, die beiden oben aufgestellten Bedingungen
(Entsperrung von der bistabilen Röhrenschaltung her und Torimpuls) erfüllt: Die Stufe 8 wird geöffnet.
Sie bleibt so lange geöffnet, bis der nächste von der Formerstufe 2 über die mit A gekennzeichnete
Leitung kommende modulierte Impuls die Kippschaltung 11 in ihren zweiten Zustand wirft.
Dieser bewirkt vermittels der Sperröhre 12, daß die Kathoden aller Demodulationsstufen 8 auf
höheres Potential gebracht werden, so daß auch der an der betrachteten Stufe liegende Torimpuls
nicht mehr in der Lage ist, die Stufe geöffnet zu erhalten.
Die längenmodulierten Impulse werden dann in hier nicht interessierender Weise über die mit C
gekennzeichneten Leitungen einer zweiten NF-Stufe 14 zugeführt. Am Ausgang 15 tritt dann die
wiederhergestellte Signalwelle auf.
An Hand des Schaltungsbeispiels der Fig. 2 sollen nun noch einige Einzelheiten des an Hand
von Fig. ι grob erläuterten Prinzips dargestellt
werden. Die Fig. 2 ist durch strichpunktierte Linien in drei Felder eingeteilt. Im großen Feld
links befinden sich der in Fig. 1 gestrichelt umrandete Teil mit den Bauteilen 10, 11, 12. Das
rechte obere Feld zeigt eine der Impulsformerstufen 6, das rechte untere Feld die zugehörige
Demodulationsstufe 8. Die in Kreisen eingetragenen Buchstaben A1 B und C ermöglichen es, in
einfacher Weise den Ausschnitt der Fig. 2 innerhalb des Schemas der Fig. ι zu verstehen. Es sind
nur diejenigen Schaltelemente mit Bezugszeichen versehen, deren Erläuterung für das Verständnis
der Erfindung erforderlich erscheint. Alle übrigen Schaltelemente (Widerstände, Kondensatoren,
Gleichrichter), deren Zweckbestimmung aus ähnliehen Schaltungen geläufig oder dem Fachmann
offensichtlich ist, sind der Vollständigkeit halber eingetragen, jedoch ohne Bezugszeichen. Zur
Vereinfachung der Bezeichnung sind die Bezugszeichen der »Stufen« von Fig. ι identisch mit denen
ihrer Hauptelemente, nämlich der Röhren von Fig. 2. Die Röhren 6 verhindern, daß über die
Laufzeitkette ein Nebensprechen zwischen den einzelnen Kanälen erfolgt, und liefern einen zeitlich
scharf definierten Impuls gewünschter Dauer über die Leitung 7 an das Gitter der Demodulationsröhre
8. Die Röhre 6 arbeitet normalerweise im Gitterstrombereich. Trifft von der Laufzeitkette
(Anschluß B) ein negativer Impuls am Gitter ein, so wird der Anodenstrom gesperrt. Der im Anodenkreis
liegende Schwingkreis (Spule 16 mit einer nicht gezeichneten, parallel liegenden Schaltkapazität)
schwingt positiv aus. Das Ausschwingen wird durch den Gleichrichter 17 auf eine bestimmte
Amplitude begrenzt, während der Gleichrichter 18 die negative Halbwelle abschneidet. Das nach oben
begrenzende Potential wird durch einen Vorwiderstand 19 (einige hundert Ohm) etwas nachgiebig
gemacht, so daß beim Anstoßen ein kurzer Impuls (Normalimpuls) entsteht. Zum selben Zeitpunkt
also, zu dem der Torimpuls entsteht und über die Leitung 7 zum Gitter der Röhre 8 gelangt, erreicht
ein Normalimpuls über die beiden Normalimpulsverstärkerröhren 10 und 10' das Bremsgitter der
zur Kippschaltung gehörigen rechten Röhre 11. Die Kippschaltung wird dadurch in die Stellung
»Strom links« gebracht (Röhre 11'). Die Anode der
Röhre 11' ist über die Leitung 20 mit dem Gitter der Sperröhre 12 verbunden. Durch die Stellung
»Strom links« wird die Sperröhre 12 stromlos und liefert damit kein positives Sperrpotential über die
Leitung 13 an die Kathode der Demodulationsröhre 8. Die negative \^orspannung — GV dieser
Röhre 8 ist so bemessen, daß der über die Leitung 7 ans Gitter gelegte Torimpuls beim Fehlen dieses
Sperrpotentials die Röhre zum Ansprechen bringt, so daß in ihrem Anodenkreis der längenmodulierte
Impuls entsteht. Er wird über den Punkt C an die nächste NF-Stufe (14, in Fig. 1) gegeben.
Trifft nun bei A der phasenmodulierte Impuls ein, so wird die Kippschaltung (Röhren 11, 11')
in die Stellung »Strom rechts« gebracht. In der Sperröhre 12 fließt jetzt Strom, so daß die Kathode
der Demodulatorröhre 8 als Folge über die Leitung 13 auf höheres Potential gebracht wird. Dadurch
wird die Röhre auch dann gesperrt, wenn der Torimpuls am Gitter auftritt, da dieser dann nicht
mehr ausreicht, um den Stromdurchgang aufrechtzuerhalten.
Werden für die Röhre 8 an Stelle von Trioden Mehrgitterröhren verwendet, so können diese auch
dadurch gesperrt werden, daß die zentrale, bistabile Röhrenschaltung in ihrem die Sperrung der kanaleigenen
Röhre bewirkenden Zustand eine Spannung liefert, die das Potential eines der Gitter der kanaleigenen
Röhre so weit herabsetzt, daß diese Röhre trotz des an einem anderen Gitter liegenden Torimpulses
gesperrt wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Anordnung zur Demodulation für Zeitmultiplex-Übertragungssysteme mit Pulsphasenmodulation, bei der die empfangenen, phasenmodulierten Impulse so in längenmodulierte Impulse umgewandelt werden, daß jeweils die Vorderkante des längenmodulierten Impulses durch einen von einem zentralen Verteiler, insbesondere einer Laufzeitkette, kommenden Torimpuls und die Hinterkante durch das Eintreffen des phasenmodulierten Impulses definiert sind, und bei der für alle Kanäle gemeinsam eine zentrale, dem Summenkanal längenmodulierte Impulse liefernde Modulationsumformungseinrichtung vorgesehen ist, sowie kanaleigene Torstufen (8), an die dieser Summenkanal und die Torimpulse derart angelegt werden, daß sie an ihrem Ausgang nur bei gleichzeitigem Anliegen eines Torimpulses und eines längenmodulierten Impulses des Summenkanals einen längenmodulierten Impuls liefern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtung, wie für die Modulationsumformung im einzelnen Kanal an sich bekannt, eine bistabile Röhrenschaltung (11) enthält, die in dem einen ihrer beiden stabilen Zustände alle kanaleigenen Torstufen durch ein abgeleitetes (Sperröhre 12) Sperrpotential derart sperrt, daß diese Stufen auch bei Anliegen des Torimpulses nicht geöffnet werden können, jedoch durch unmittelbar aus den Torimpulsen abgeleitete kurze Impulse in den anderen stabilen Zustand gebracht wird, der bis zum Eintreffen des jeweils nächsten xio phasenmodulierten Impulses ein Öffnungspotential bedingt, das bei gleichzeitigem Anliegen des Torimpulses die längenmodulierten Impulse am Ausgang der Torstufen entstehen läßt.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, bei der zwischen die kanaleigene Torstufe (8) und den zentralen Verteiler (5) eine Stufe (6) geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dieser Stufe aus den vom Verteiler kommenden Torimpulsen die kurzen Impulse abgeleitet werden, die die zentrale Modulationsumformungseinrichtung (ii, 12) in den die EntSperrung der kanaleigenen Torstufen (8) bei gleichzeitigem Anliegen des Torimpulses bewirkenden Zustand bringen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL12186A DE975509C (de) | 1952-04-25 | 1952-04-26 | Anordnung zur Demodulation fuer Zeitmultiplex-UEbertragungssysteme mit Pulsphasenmodulation |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2906824X | 1952-04-25 | ||
DEL12186A DE975509C (de) | 1952-04-25 | 1952-04-26 | Anordnung zur Demodulation fuer Zeitmultiplex-UEbertragungssysteme mit Pulsphasenmodulation |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE975509C true DE975509C (de) | 1961-12-14 |
Family
ID=25985015
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL12186A Expired DE975509C (de) | 1952-04-25 | 1952-04-26 | Anordnung zur Demodulation fuer Zeitmultiplex-UEbertragungssysteme mit Pulsphasenmodulation |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE975509C (de) |
Citations (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB470495A (en) * | 1935-11-14 | 1937-08-16 | Alan Dower Blumlein | Improvements in or relating to multiplex signalling systems |
CH272428A (de) * | 1944-05-26 | 1950-12-15 | Standard Telephon & Radio Ag | Mehrkanalimpulsnachrichtenanlage. |
GB652361A (en) * | 1947-02-06 | 1951-04-25 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in and relating to pulse signalling systems |
CH276291A (fr) * | 1944-05-26 | 1951-06-30 | Standard Telephone & Radio Sa | Dispositif de transformation d'impulsions modulées en phase en impulsions modulées en durée. |
DE830067C (de) * | 1948-07-27 | 1952-01-31 | Louis Joseph Libois | Verfahren zur Umwandlung von zeitmodulierten Signalen in Codeimpulse |
DE835756C (de) * | 1947-12-18 | 1952-04-03 | Louis Joseph Libois | Impulsverfahren zur Vielfachuebertragung |
-
1952
- 1952-04-26 DE DEL12186A patent/DE975509C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB470495A (en) * | 1935-11-14 | 1937-08-16 | Alan Dower Blumlein | Improvements in or relating to multiplex signalling systems |
CH272428A (de) * | 1944-05-26 | 1950-12-15 | Standard Telephon & Radio Ag | Mehrkanalimpulsnachrichtenanlage. |
CH276291A (fr) * | 1944-05-26 | 1951-06-30 | Standard Telephone & Radio Sa | Dispositif de transformation d'impulsions modulées en phase en impulsions modulées en durée. |
GB652361A (en) * | 1947-02-06 | 1951-04-25 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in and relating to pulse signalling systems |
DE835756C (de) * | 1947-12-18 | 1952-04-03 | Louis Joseph Libois | Impulsverfahren zur Vielfachuebertragung |
DE830067C (de) * | 1948-07-27 | 1952-01-31 | Louis Joseph Libois | Verfahren zur Umwandlung von zeitmodulierten Signalen in Codeimpulse |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE879718C (de) | Vorrichtung auf der Empfangsseite eines Zeitmultiplex-Systems mit Impulskodemodulation | |
DE938554C (de) | Mehrkanalnachrichtenanlage fuer die UEbertragung zeitmodulierter Signalimpulse | |
DE1205133B (de) | Einrichtung zur Verschluesselung einer impulsfoermigen Nachricht | |
DE936401C (de) | Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungsanlage mit Impulsphasenmodulation | |
DE973189C (de) | Anordnung zur Demodulation phasenmodulierter Impulse und ihre Anwendung bei Mehrkanalsystemen mit Zeitselektion | |
DE975509C (de) | Anordnung zur Demodulation fuer Zeitmultiplex-UEbertragungssysteme mit Pulsphasenmodulation | |
DE1948533B2 (de) | Einrichtung zur uebertragung einer synchronen, binaeren impulsfolge | |
DE973628C (de) | Anordnung zur Erzeugung von Impulsfolgen | |
DE2512302B1 (de) | Schaltungsanordnung zur uebertragung zeichenrahmen-gebundener daten in zeitmultiplexsystemen | |
DE1462861A1 (de) | UEbertragungssystem zur UEbertragung von Informationen mit Hilfe von Impulssignalen | |
DE2154994A1 (de) | Schlüsselsignal-Erzeugersystem | |
DE867700C (de) | Verfahren zur Umwandlung von zeit- in amplitudenmodulierte Impulse | |
DE938735C (de) | Decodierungsanordnung zur Umformung von codemodulierten Impulsen in lagemodulierte Impulse | |
DEL0012186MA (de) | ||
DE1591810B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aussenden und Empfangen differentiell phasenmodulierter Pulscodesignale unter Verwendung einer Frequenzmodulation | |
DE945994C (de) | Einrichtung zum Dekodieren von gemaess einem P-Zykluskode impulskodemodulierten Signalen | |
DE939333C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Synchronisier- und Signalimpulsen bei Impulskodemodulation | |
DE2113819C2 (de) | Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
DE971784C (de) | Schaltungsanordnung fuer eine Empfangs- oder Zwischenstation bei der wechselzeitigen Mehrfachuebertragung mittels phasenmodulierter Impulse | |
DE1204261B (de) | Modulationsbetaetigte Schaltvorrichtung fuer ein UEbertragungssystem mit Impulslagemodulation | |
DE946354C (de) | Empfangsanordnung fuer eine Mehrkanalimpulsnachrichtenanlage | |
DE953812C (de) | Verfahren und Anordnung zur Decodierung von empfangenen Code-Impulsnachrichten | |
AT284205B (de) | Verfahren und Schaltungsanordnungen zur empfangsseitigen Phasenkorrektur bei der Demodulation frequenzmodulierter Trägersignale | |
CH616786A5 (de) | ||
DE959020C (de) | Einrichtung zur Verschluesselung und Entschluesselung von Kodeimpulssignalen |