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DE968991C - Fuer den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstoessen - Google Patents

Fuer den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstoessen

Info

Publication number
DE968991C
DE968991C DEK6403A DEK0006403A DE968991C DE 968991 C DE968991 C DE 968991C DE K6403 A DEK6403 A DE K6403A DE K0006403 A DEK0006403 A DE K0006403A DE 968991 C DE968991 C DE 968991C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embankment
coal
deposits
caterpillars
open
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK6403A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Oskar Weidemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEK6403A priority Critical patent/DE968991C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE968991C publication Critical patent/DE968991C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C47/00Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
    • E21C47/02Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for coal, brown coal, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Für den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstößen Die Erfindung bezieht sich auf eine für den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstößen mit einem auf einer Böschung arbeitenden Gerät, das an einem auf der Strosse befindlichen Fahrwerk hängend, durch eigenen Antrieb in der Längsrichtung der Böschung verfahrbar ist und unter Vermittlung der Aufhängemittel auf der Böschung gleitend auf- und abbewegt werden kann. Bei einem bekannten Gerät dieser Art erfolgt die Bewegung in der Längsrichtung der Böschung mit Hilfe von angetriebenen zylindrischen Walzen. Dabei kann die Höheneinstellung des Gerätes nur mittels der Aufhängemittel bewerkstelligt werden. Das ist aber nachteilig, dadiejenigenliöheneinstellungen, die wegen der Abweichungen des Verlaufs der Einlagerungen in der Böschung von der waagerechten Richtung ständig oder zumindest häufig vorgenommen werden müssen, die Überwindung der gleitenden Reibung zwischen den Walzen und der Böschung erfordern, was einen großen Energiebedarf bedingt.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung weitgehend dadurch behoben, daß das Gerät zum Befahren der Böschung in der Längsrichtung mit Raupen versehen ist und zur Auf- und Abbewegung auf der Böschung mit Tragkörpern ausgerüstet ist, die wechselweise mit den zur Längsbewegung dienenden Raupen auf die Böschung aufgesetzt bzw. von dieser abgehoben werden können. Das Gerät stützt sich nur dann, wenn es sich um größere Verschie- balgen auf der Böschung hinauf und hinunter handelt, auf die zu diesem Zweck auf die Böschung aufgesetzten Tragkörper; hingegen können die häufig vorkommenden kleineren Änderungen der Höhenlage des Aushaltegerätes einfach durch Lenken der Raupen vorgenommen werden. Dabei brauchen die Halteseile, unter Umständen bei Stillstand des auf der Strosse befindlichen Fahrwerks, nur nachreguliert zu werden, ohne daß die Seile das Aushaltegerät unter Überwindung gleitender Reibung über die Böschung hinwegziehen müssen. Zweckmäßig werden die Tragkörper gemäß der Erfindung durch quer zur Fahrtrichtung des Gerätes angeordnete Kufen gebildet. Die Tragkörper sind vorzugsweise mit tels Kniehebel gegenüber dem Gerät höhenverstellbar.
  • Bekannt sind ferner Aushaltegeräte, die mit einem schlittenartigen Fahrwerk auf der Böschung ruhen, aber nicht in Längsrichtung der Böschung verfahrbar sind. Das schlittenartige Fahrwerk muß daher jedesmal, wenn die Zwischenschicht auf der Breite des Gerätes abgebaut ist, auf das oberhalb der Böschung verkehrende Gerät hinaufgezogen werden, alsdann muß dieses Gerät um die Abbaubreite verfahren und darauf der Schlitten wieder die Böschung hinabgelassen werden, was zeitraubend und unwirtschaftlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen Querschnitt durch die Böschung mit einer Ansicht auf die Vorrichtung, in Längsrichtung der Böschung gesehen, und Fig. 2 eine entsprechende Ansicht auf das Gerät in einer anderen Betriebsstellung.
  • Das Aushaltegerät I, das auf der Böschung 2 in deren Längsrichtung mit Hilfe von Raupen 3 verfahrbar ist, hängt mittels eines Seiles 4 an einem Turmes, der mit Raupen 6 auf der Strosse 7 verfahrbar ist. Das Seil 4 ist über eine an der Turmspitze gelagerte Rolle 8 zu einer am Turm sitzenden Windeg geführt. Das Aushaltegerät I hat auf der der Böschungskante zugekehrten Seite einen Arm. in dem eine Becherleiter I0 in etwa waagerechter Anordnung derart gelagert ist, daß sie in ihrer Längsrichtung verschoben sowie auch gehoben und gesenkt werden kann. Diese Becherleiter kann sich, wie mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, in die Böschung einarbeiten und so Einlagerungen in dem Kohlenstoß aushalten. Auf diese Art können Einlagerungen, die sich in Längsrichtung der Böschung erstrecken, ohne weiteres erfaßt werden, wenn das Gerät I und gleichzeitig der Turm 5 in dieser Richtung verfahren werden.
  • Da die Einlagerungen aber auch senkrecht oder schräg zur Böschungskante verlaufen oder auch unregelmäßig in verschiedenen Höhenlagen über die Böschung verteilt sein können, ist gemäß der Erfindung dafür gesorgt, daß das Aushaltegerät I auch leicht die Böschung hinauf und hinab verschoben werden kann. Zu diesem Zweck sind an den beiden Stirnseiten des Gerätes Kufen ii angebracht, die sich senkrecht zu den Raupen 3 erstrecken. Jede dieser Kufen ist an den unteren Enden zweier Kniehebclpaare 12 gelenkig befestigt. deren obere Enden an dem Oberbau des Gerätes angelenkt sind. Die Kniegelenke der beiden Kniehebelpaare sind durch einen Spindeitrieb 13 miteinander verbunden. Jede Kufe II trägt zwei Zapfen I4, die in fest am Geräteunterteil sitzenden Hülsen I5 senkrecht zur Fahrbahn geführt sind.
  • Wenn das Aushaltegerät mittels der Raupen 3 verfahren werden soll, sind die Kufen 1 1 durch entsprechende Einstellung des Spindeltriebes 13 vom Boden abgehoben. Soll aber das Gerät die Böschung hinauf oder hinab geschoben werden, so wird der Spindeltrieb in der Weise betätigt, daß die Kniegelenke sich voneinander entfernen und die EQniehebelpaare in die gestreckte Lage übergeführt werden; vgl. Fig.2. Hierdurch werden zunächst die Kufen II auf den Boden abgesenkt, und darauf wird das Gerät angehoben, so daß die Raupen 3 über dem Boden schweben, das Gerät also nur auf den Kufen ruht. Nunmehr kann das Gerät durch Anziehen des Seiles 4 mittels der Windeg auf der Böschung 2 nach oben gezogen werden, oder man kann es durch Nachlassen des Seiles 4 die Böschung hinunterrutschen lassen. Die hierbei auftretenden Seitenkräfte werden durch die Zapfen 14 und die Hülsen I5 aufgenommen.
  • Wenn ein Stellungswechsel vorgenommen werden soll, wird das Aushaltegerät mittels der Winde g auf den Turm 5 hinaufgezogen, der dann zu der anderen Abbaustelle gefahren wird. Die Überführung des Gerätes von der Böschung auf den Turm geschieht dabei mit Hilfe einer Auflaufklappe I6, die an dem Turm 5 einstellbar angelenkt ist.
  • Statt der Kufen 11 könnten auch irgendwelche anderen Tragkörper vorgesehen sein, die das Gleiten oder Rollen des Aushaltegerätes in Richtung quer zu seiner Fahrtrichtung ermöglichen. Im Rahmen der Erfindung würde es ferner liegen, wenn die Kufen fest an dem Gerät befestigt und die das Fahren in der Böschungslängsrichtung ermöglichenden Raupen od. dgl. am Gerät heb- und senkbar angeordnet wären, oder auch, wenn beide Fahr- bzw. Gleitmittel am Gerät in der Höhenrichtung verstellt werden könnten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Für den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstößen mit einem auf einer Böschung arbeitenden Gerät, das an einem auf der Strosse befindlichen Fahrwerk hängend, durch eigenen Antrieb in der Längsrichtung der Böschung verfahrbar ist und unter Vermittlung der Aufhängemittel auf der Böschung gleitend auf- und abbewegt werden kann dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (I) zum Befahren der Böschung in der Längsrich tung mit Raupen (3) versehen und zur Auf- und Abbewegung auf der Böschung mit quer zur Fahrtrichtung des Gerätes (I) angeordneten Tragkörpern (11) ausgerüstet ist, die wechselweise mit den zur Längsbewegung dienenden Raupen auf die Böschung aufgesetzt bzw. von dieser abgehoben werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper als Kufen (11) ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper (11) mittels Kniehebel (I2) gegenüber dem Gerät höhenverstellbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 654442, 656769, 689 264, 690 820, 693 793, 720312.
DEK6403A 1950-09-17 1950-09-17 Fuer den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstoessen Expired DE968991C (de)

Priority Applications (1)

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DEK6403A DE968991C (de) 1950-09-17 1950-09-17 Fuer den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstoessen

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DEK6403A DE968991C (de) 1950-09-17 1950-09-17 Fuer den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstoessen

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DE968991C true DE968991C (de) 1958-04-17

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DEK6403A Expired DE968991C (de) 1950-09-17 1950-09-17 Fuer den Tagebau bestimmte Vorrichtung zum Aushalten von Einlagerungen in Kohlenstoessen

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DE (1) DE968991C (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE654442C (de) * 1937-12-20 Buckau R Wolf Akt Ges Maschf Tagebaugeraet zur gesonderten Hereingewinnung von Zwischenschichten
DE656769C (de) * 1938-02-14 Buckau R Wolf Akt Ges Maschf Fahrbares Tagebaugeraet zur gesonderten Hereingewinnung von Zwischenmitteln
DE689264C (de) * 1935-02-04 1940-03-15 Steyr Daimler Puch Ag Als Raupen-, Raeder- und Zwitterfahrzeug betreibbares Kraftfahrzeug
DE690820C (de) * 1935-11-23 1940-05-08 Oesterr Saurer Werke Akt Ges Fahrzeug fuer Gleisketten- oder Raederbetrieb
DE693793C (de) * 1936-04-09 1940-07-19 Mitteldeutsche Stahlwerke Akt Verfahren und Vorrichtung zum Abbau maechtiger Gebirgsschichten
DE720312C (de) * 1932-10-29 1942-05-01 Luebecker Maschb Ges Eimerkettenbagger mit einer mittels Gleiskettenfahrwerke unterstuetzten Eimerleiter

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