DE966631C - Schaltungsanordnung zur Feststellung von Amplitudenmodulationen, die bei Fehlersuche in Pruefobjekten auftreten - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Feststellung von Amplitudenmodulationen, die bei Fehlersuche in Pruefobjekten auftretenInfo
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Description
- Schaltungsanordnung zur Feststellung von Amplitudenmodulationen, die bei Fehlersuche in Prüfobjekten auftreten Die Erfindung bezieht sich auI eine Schaltungsanordnung zur Feststellung von Amplitudenmodulationen, die bei Fehlersuche in Prüfobjekten, z. B. durch fehlerhafte Kontakte hervorgerufen, auftreten, unter Verwendung eines auf der Eingangsseite des Prüfobjekts angeordneten, eine Wechselspannung liefernden Generators und eines Hochpasses, eines Demodulators, eines Tiefpasses und einer Anzeigevorrichtung, z. B. eines Lautsprechers, die an der Ausgangsseite des Prüfobjekts angeordnet sind.
- In einem Netzwerk, z. B. in einem Vierpol, hat ein fehlerhafter Kontakt ganz allgemein eine sprunghafte Anderung eines Quer- oder Längswiderstandes zur Folge. Die damit verbundene Dämpfungsänderung des betrachteten Vierpols verursacht eine Schwankung der Ausgangsspannung, wenn an seinen Eingangsklemmen eine Wechselspannung liegt. Die Spannung wird durch den fehlerhaften Kontakt in ihrer Amplitude moduliert.
- Liegt die Frequenz der an das zu prüfende Objekt gelegten Spannung außerhalb des Hörbereichs, so kann durch einfache Demodulation und nachfolgende Verstärkung ein fehlerhafter Kontakt mittels einer akustischen Anzeige, z. B. durch einen Lautsprecher, festgestellt werden. Vor dem Demodulator wird, wie bereits bekannt, zur Erzielung einer einwandfreien Funktion der Anordnung ein Hochpaß geschaltet, der zur Unterdrückung von Netzbrumm und Röhrenkliingen dient, während nach dem Demodulator ein Tiefpaß zur Sperrung der Prüffrequenz eingeschaltet wird.
Claims (3)
- Bei Verwendung von Spannungen mit innerhalb des Hörbereichs liegenden Frequenzen ist die beschriebene Anordnung nicht brauchbar. Bei den bisher bekanntgewordenen Verfahren, die zur Prüfung Spannungen mit innerhalb des Hörbereichs liegenden Frequenzen verwenden, wird durch einen Bandpaß ein Seitenband der durch den fehlerhaften Kontakt verursachten Modulaüon des Trägers ausgesiebt und demoduliert. Liegt die Prüffrequenz bei 3 kHz, dann ist der nachfolgende Bandpaß z. B. für einen Frequenzbereich von 3,2 bis 5 kHz ausgelegt. Dieses Verfahren hat den Nachteil eines größeren Filteraufwandes und gestattet die Prüfung bei nur einer genau festgelegten Frequenz. Fernerhin müssen an die Filter hohe Ansprüche gestellt werden, da selbst bei einer Sperrdämpfung des Trägers von beispielsweise 7 N dieser am Ausgang des Filters in derselben Größenanordnung erscheint wie die Amplitude des Seitenbandes bei einem Pegelsprung von beispielsweise o,ooI N.Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Gerät zu schaffen, das die oben dargestellten Nachteile vermeidet und mit Spannungen, deren Frequenzen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hörbereichs liegen, zu prüfen gestattet.Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß zwischen Meßobjekt und Hochpaß eine Umschaltevorrichtung vorgesehen ist, die bei Prüfung mit außerhalb des Hörbereichs liegenden Frequenzen den Hochpaß unmittelbar an den Ausgang des Meßobjekts anschließt, während sie bei Prüfung mit innerhalb des Hörbereichs liegenden Frequenzen zwischen Meßobjekt und Hochpaß einen Frequenzvervielfacher, der die hörbare Trägerfrequenz auf eine über der Grenzfrequenz des nachfolgenden Hochpasses liegende Frequenz umsetzt, einschaltet.Am einfachsten wird die Gesamtanordnung, wenn die Frequenzumsetzung auf den vierfachen Wert der Prüffrequenz erfolgt. Die Frequenzverviel fachung erfolgt am zweckmäßigsten durch Serienschaltung von zwei in Brückenschaltung aufgebauten Doppelweggleichrichtern.Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der nach dem Demodulator anzuordnende Tiefpaß so ausgelegt ist, daß er die tiefsten vorkommenden Kombinationsfrequenzen aussiebt.Die Anordnung gemäß der Erfindung weist gegenüber dem Bekannten den Vorteil auf, Meßspannungen mit jeder beliebigen Frequenz, die oberhalb einer bestimmten unteren Grenze, z. B. oberhalb 2 kHz liegt, verwenden zu können.Die Erfindung wird an Hand eines in der Fig. I dargestellten, als Ausführungsbeispiel zu wertenden Schaltschemas näher erläutert.Vor dem zu prüfenden Vierpol- X ist ein eine Wechselspannung liefernder Generator G angeordnet. Die vom Prüfobjekt abgegebene Spannung wird in einem nachfolgenden Verstärker Vt verstärkt, seine Größe kann an 5.jn'- Instrument I angezeigt werden. Daran schließt sich die gemäß der Erfindung einzufügende Umschalteeinrichtung sl, S2, die einen nach dieser Umschalteeinrichtung angeordneten Hochpaß HR entweder unmittelbar oder iiber einen Frequenzvervielfacher F mit eventuell nachgeschaltetem Verstärker V2 anschließt.In dem Frequenzvervielfacher wird die Träger-.frequenz beispielsweise auf den vierfachen Wert umgesetzt. Der Frequenzvervielfacher kann so, wie es die Anordnung nach Fig. 2 zeigt, aufgebaut sein.Er besteht aus zwei in Serie geschalteten Doppelweggleichrichtern G11 und G12 in Brückenschaltung.Daran schließt sich der in der Schaltungsanordnung nach Fig. I mit V2 bezeichnete Verstärker an. Das Klemmenpaar. I, 2 in der Anordnung nach Fig. 2 wird an S, und das Klemmenpaar 3, 4 an S2 der Umschalteeinrichtung angeschlossen.Der Hochpaß NP, der für eine Grenzfrequenz von 8 kHz ausgelegt sein möge, dient, wie bekannt, zur Unterdrückung von Netzbrumm- und Röhrenklingen; ihm ist der Demodulator D, dessen Aufgabe es ist, die vom Wackelkontakt modulierte Trägerspannung zu demodulieren, nachgeschaltet. Der Tiefpaß TP dient zur Sperrung der Trägerspannung und hat darüber hinaus die Aufgabe, noch die tiefsten durch Frequenzvervielfachung und nachfolgender Demodulation der Trägerspannung entstehenden Kombinationsfrequenzen auszusieben. Eine nachfolgende Verstärkerstufe V5 verstärkt die Ausgangsspannung und gibt sie an eine akustische Anzeige, z. B. an den Lautsprecher L ab. Zwischen Tiefpaß TP und Verstärker V3 ist zur weiteren Verbesserung der Anordnung ein Begrenzer B eingefügt, der Spannungen kleinster Amplituden, die sich sonst als Störungen bemerkbar machen würden, unterdrückt.PATENTANsPRÜcHE: I. Schaltungsanordnung zur Feststellung von Amplitudenmodulationen, die bei Fehlersuche in Prüfobjekten, z. B. durch fehlerhaften Kontakt hervorgerufen, auftreten, unter Vevendung eines auf der Eingangsseite des Prüfobjekts zu objekts angeordneten, eine Wechselspannung liefernden Generators und eines Hochpasses, eines Demodulators, eines Tiefpasses und einer Anzeigeeinrichtung, z. B. eines Lautsprechers, die an der Ausgangsseite des Prüfobjekts angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischer Meßobjekt und Hochpaß eine Umschalteeinrichtung vorgesehen ist, die bei Prüfung mit außerhalb des Hörbereichs liegenden Frequenzen den Hochpaß unmittelbar an den Ausgang des Meßobjekts anschließt, während sie bei Prüfung mit innerhalb des Hörbereichs liegenden Fre--quenzen zwischen Meßobjekt und Hochpaß einen Frequenzvervielfacher, der die hörbare Trägerfrequenz auf eine über der Grenzfrequenz des nachfolgenden Hochpasses liegende Frequenz umsetzt, einschaltet.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Frequenzvervielfachung eine Serienschaltung von zwei in Brückenschaltung auf gebauten Doppelweggleichrichtern vorgesehen ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Demodulator folgende Tiefpaß so ausgelegt ist, daß dne tiefsten vorkommenden Kombinationsfrequenzen ausgesiebt werden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE966631C true DE966631C (de) | 1957-08-29 |
Family
ID=7486039
Family Applications (1)
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DES46543A Expired DE966631C (de) | 1955-12-01 | 1955-12-01 | Schaltungsanordnung zur Feststellung von Amplitudenmodulationen, die bei Fehlersuche in Pruefobjekten auftreten |
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DE (1) | DE966631C (de) |
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1955
- 1955-12-01 DE DES46543A patent/DE966631C/de not_active Expired
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