DE964876C - Verfahren und Einrichtung zur Frequenzraffung bei der UEbertragung von Sprachsignalen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Frequenzraffung bei der UEbertragung von SprachsignalenInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1957
P 1300 VIIIaj21 a*
Glarus (Schweiz)
Zur Übertragung .gesprochener Nachrichten ist im allgemeinen ein Übertragungskanal erforderlich,
welcher die zur einwandfreien Verständigung notwendigen Sprachf-requenzeii mit genügender Amplitude
überträgt. Hierzu wird normalerweise ein Frequenzband von etwa 300 bis 3000 Hz benötigt.
Verschiedene bekannte .Maßnahmen bezwecken nun eine derartige Umformung der Sprachsignale, daß
die Übertragung mit erheblich kleinerer Bandbreite des Übertragungskanals möglich ist. So wurden
beispielsweise Kennwerte übertragen, welche die Grundfrequenz dieser Schwingungen sowie die
Energieverteilung der verschiedenen Oberwellen im Spektrum charakterisieren, so daß auf der Empfangsseite
verständliche Sprachsignale durch entsprechend gesteuerte Einrichtungen neu erzeugt
werden können. Gewisse Abweichungen der Grundfrequenz dieser synthetischen Sprache lassen sich
jedoch in den meisten Fällen nicht vermeiden, und die veränderliche Energieverteilung kann nicht für
jede Sprachkomponente getrennt gekennzeichnet werden, so daß eine erhebliche Veränderung gegenüber
dem ursprünglichen Signal nicht zu vermeiden ist,.wodurch die Verständigung beeinträchtigt wird
709 525.399
und der für jeden Sprecher charakteristische Spracheindruck verlorengeht.
Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen die Grundfrequenz über einen besonderen Schmalbandkanal
direkt übertragen wird. Das Amplitudenspektrum der empfangsseitig wiederhergestellten
Signale entspricht aber auch dann nicht der ursprünglichen Sprache, weil nicht die Amplitude der
einzelnen Komponenten, sondern lediglich die ίο Energieverteilung einzelner Frequenzbänder dem
ursprünglichen Vorgang entspricht.
Bei anderen bekannten Einrichtungen soll die Frequenz der Sprachschwingungen durch Frequenzteilung
des gesamten Sprachspektrums vermindert werden. Eine einfache Untersuchung ergibt jedoch,
daß ein Schwingungsvorgang, welcher mehrere Komponenten enthält, sich durch einfache Frequenzteilung
nicht in einen neuen Schwingungsvorgang mit entsprechenden Komponenten halber Frequenz zerlegen läßt, aus dem sich wieder der
ursprüngliche Vorgang durch Frequenzvervielfachung gewinnen läßt. Die Frequenzteilung eines
Schwingungsspektrums mit bekannten Mitteln ergibt vielmehr einen neuen Schwingungsvorgang,
dessen Komponenten den gleichen gegenseitigen Abstand aufweisen, wie der ursprüngliche Vorgang,
so daß eine Verkleinerung der Bandbreite nicht zustande kommt.
Die Nachteile der bekannten Verfahren zur Frequenzraffung
bei der Übertragung von Sprachsignalen durch Zerlegung des Sprachspektrums mittels Frequenzteilung in mehrere Teilfrequenzbereiche
und Bildung von Schmalbandsignalen, welche zu diesen Teilfrequenzbereichen in bestimmter
Beziehung stehen, werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Teilfrequenzbereiche
schmaler sind als die übliche Grundfrequenz der gesprochenen Vokale, derart, daß jeder Teilfrequenzbereich
höchstens eine Komponente gesprochener Vokale enthält, und daß die so herausgegriffenen
Komponenten je einer getrennten Frequenzteilung um einen ganzzahligen Faktor und
einer Amplitudensteuening unterworfen werden,
wodurch Komponenten des zu übertragenden Schmalbandsignals entstehen, deren Momentanfrequenzen
zu den Momentanfrequenzen der einzelnen ursprünglichen Komponenten in einem ganzzahligen
Verhältnis stehen und deren Amplituden von den Amplituden der einzelnen ursprünglichen
Komponenten nach vorgegebener Beziehung abhängen. Hierzu sind gemäß der Erfindung senderseitig
Bandpaßfilter zur Unterteilung des ursprünglichen Signals in höchstens je eine Komponente gesprochener
Vokale enthaltende Teilfrequenzbereiche und Frequenzteiler für jeden Teilfrequenzbereich
zur Erzeugung von Teilsignalen geringerer Bandbreite sowie Mittel zur Amplitudensteuerung der
Teilsignale vorgesehen, während auf der Empfangsseite Bandpaßfilter zur Zerlegung des empfangenen J
Schmalbandsignals in Teilsignale und Frequenzvervielfacher sowie amplitudensteuernde Mittel zur
Gewinnung des ursprünglichen Sprachsignals vorgesehen sind.
Das Wesen der Erfindung geht aus folgenden Überlegungen näher hervor. Das ursprüngliche
Sprachsignal 1/ sei beispielsweise aus zwei Komponenten mit den Amplituden α und den Kreisfrequenzen
O)1, CO2 aufgebaut, die voneinander um
die Grundfrequenz o)a abweichen:
u — a · sin
τ + a ■ sin · wä -1
'ω, — α>ο \ . / w, -J-- cd«
= 2«cos I L -- I t -sin I 1 ' 2
.4 · sin -
O)1 + O)2 \
(I)
Es handelt sich also um eine Schwingung mit der mittleren Frequenz (-'■■' ,-■■''-). deren Amplitude A im
Rhythmus der halben Differenzfrequenz (oj,—roo)
schwankt:
/ W1—ω2 1
= 2« · COS
■*-)t
Durch Frequenzteilung erhält man daraus die Wechselspannung v, deren Amplitude B je nach der
Einrichtung für die Frequenzteilung konstant ist oder mit der Amplitude A übereinstimmt, während
die Frequenz des eigentlichen Schwingungsvorganges beispielsweise auf die Hälfte vermindert
ist:
ν = B.sm
(3)
Bei konstantem Π besteht dieser Schwingung«-
vorgang aus einer einzigen Komponente, und es ist nicht möglich, durch Frequenzvervielfachung daraus
wieder die beiden ursprünglichen Komponenten zu gewinnen. Falls B jedoch mit der ursprünglichen
Amplitude A zur Übereinstimmung gebracht wird, so erhält man den Vorgang:
, CJ1 0)„ \ . / CJ1 + CJo
ν — 2« · cos - ■ " ) ι ■ sm I "
CJ1 — O)2 \
2 /
-t- CJo \
4 /
(4)
■ 13 τ \ ■ ( r 3 \
= α sm co, W3u + flsm W1 J- w» t
\4 4 / * 4 4 7
Dieser Vorgang besteht aus zwei Komponenten, deren Frequenz gegenüber den ursprünglichen
Komponenten 'ungefähr halbiert ist. Die Frequenzdifferenz beider Komponenten beträgt aber wieder
(Vu1 — oj.,), d. h., die zur Übertragung erforderliche
Bandbreite ist durch die erwähnte Frequenzteilung nicht vermindert worden. Nach der Erfindung wird
nun das ursprüngliche Signal ;/ vor der Übertragung in die Komponenten zerlegt, welche sodann
unabhängig voneinander in der Frequenz geteilt ■werden. Man erhält somit aus den ursprünglichen
Komponenten a ■ sin cot die neuen Komponenten
a·· sir; — t. Durch Zusammenführen dieser Komponenten
entsteht also das neue Signal:
ν = a · sin —- t -(- a · sin —-1
(5)
Die Frequenzdifferenz der beiden Komponenten
beträgt nur noch
und es genügt ein
Kanal mit entsprechend verminderter Breite für die Übertragung.
Bei der praktischen Durchführung des Verfah-
iS rens sind natürlich die Amplituden α der einzelnen
Sprachkomponenten ungleich und veränderlich. Diese Änderungen erfolgen jedoch langsam im Vergleich
mit der Grundfrequenz. Es genügen deshalb Übertragungsmittel mit geringer Bandbreite zur
ao Kennzeichnung dieser Änderungen. Zur Kennzeichnung
dieser Amplituden kann man beispielsweise die Amplituden der entsprechenden frequenzgeteilten
Komponenten in gleicher Weise veränderlich machen. Normalerweise besteht die Sprache natür-
«5 lieh aus mehr als zwei Komponenten. Bei Unterteilung
in eine genügende Zahl von Teilfrequenzbereichen vor der Frequenzteilung kann die Erfindung
jedoch auch hier ohne weiteres durchgeführt werden.
Der wesentliche Vorteil des neuen Verfahrens gegenüber den eingangs erwähnten bekannten
Methoden besteht darin, daß die empfangsseitig durch Vervielfachung gewonnenen Sprachkomponenten
in der Frequenz mit den ursprünglichen Sprachkomponenten genau übereinstimmen und
daß zudem auch die Amplitude jeder einzelnem Komponente entsprechend der ursprünglichen Amplitude
gesteuert wird. Damit werden also unerwünschte Veränderungen im Spektrum der einzelnen
Vokale, welche die Erkennbarkeit sprachlicher Nuancen wie auch die einwandfreie Verständigung
weitgehend beeinträchtigen können, praktisch vollständig vermieden.
Außer den Vokalen mit ausgeprägten Komponenten
enthält die Sprache allerdings auch Konsonanten, deren Frequenzen mehr oder weniger gleichmäßig
über das ganze Spektrum verteilt sind. Bei diesen Konsonanten ist jedoch erfahrungsgemäß
eine getreue Übertragung nicht nötig, d. h., es genügt die annähernd richtige Kennzeichnung der
Energieverteilung über die einzelnen Teilbänder. Diese Bedingung kann bei den erfindungsgemäßen
Einrichtungen ohne weiteres erfüllt werden.
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in Fig. ι und 2 im
Prinzip dargestellt, und zwar ist in
Fig. ι der senderseitige und: in
Fig. 2 der empfangsseitige Teil der Einrichtung in schematischer Weise gezeigt.
Fig. ι der senderseitige und: in
Fig. 2 der empfangsseitige Teil der Einrichtung in schematischer Weise gezeigt.
Gemäß Fig. ι wird das ursprüngliche Signal u
durch Bandpaßfilter BP1 (nur für den ersten Teilkanal
gezeichnet) in die Teilbänder U1, U2 . . . Un
zerlegt. Der erste Teilkanal umfaßt beispielsweise die Frequenzen 300 bis 400 Hz und enthält höchstens
eine Komponente der gesprochenen Vokale. Durch Frequenzteilung in einer Einrichtung TE1
erhält man die entsprechenden Teilsignale V1, V2 . . . vn, wovon das erste in den Bereich zwischen
150 und 200 Hz fällt. Die Gesamtheit dieser Teilsignale ergibt das zu übertragende Signal v, dessen
Bandbreite gegenüber dem ursprünglichen Signal u halbiert ist. Zur weiteren Verminderung der Bandbreite können selbstverständlich die Frequenzen in
TE auch auf ein Drittel oder noch einen kleinern Teil vermindert werden.
Um die Durchlaß frequenz der Bandpaßfilter in einen günstigen Bereich verlegen zu können, kann
man die ursprünglichen Signalfrequenzen auch vor der Filterung durch Modulation mit Hilfsfrequenzen
um solche Beträge verändern, daß die herauszugreifenden Teilbänder jeweils in den günstigen
Durchlaßbereich fallen. Nach der Frequenzteilung ist sodann normalerweise eine nochmalige Frequenzverschiebung
der Teilkanäle durch Modulation mit entsprechenden Hilfsfrequenzen erforder lieh.
Auf der Empfangsseite wird das empfangene Signal ν durch die Filter BP1 gemäß Fig. 2 wieder
in die Teilbänder V1, ^2... Vn zerlegt. Durch Frequenzvervielfachung
in VE1 erhält man daraus
wieder die Teilbänder U1, U9 ... Mn des ursprünglichen
Signals u.
Da die Amplituden der Sprachkomponenten veränderlich
sind, ist eine entsprechende Amplitudenkennzeichnung auch bei den übertragenen Frequenzen
erforderlich, beispielsweise indem die Amplitude der frequenzgeteilten Komponente mit der
Amplitude der ursprünglichen Komponente übereinstimmt. Zu diesem Zweck kann gemäß Fig. 3
aus Komponente U1 durch Amplitudenbegrenzung
in AB eine Wechselspannung T1 gewonnen werden,
deren Frequenz ft unverändert ist. Durch Frequenzteilung
in TE entsteht dkraus die Wechselspannung ^1 mit konstanter Amplitude und halbierter
Frequenz — = fo. Durch Bildung des Modulations- 10^
Produktes aus ^1 und U1 im Modulator M und
Unterdrückung der Summenfrequenzen mit dem Tiefpaßfilter TP erhält man die Schwingung vv
deren Amplitude mit der Amplitude von U1 übereinstimmt
und deren Frequenz ebenfalls mit der halben ursprünglichen Frequenz J1 übereinstimmt.
Wenn die Frequenz in TE bei —— oder -^- der ur-
sprünglichen Frequenz geteilt wird, so erhält man nach Modulation Komponenten mit der Frequenz ^
bzw. A. 4
Die Frequenzteilung kann auch mit einer Ein- iao richtung nach Fig. 4 erfolgen. Aus der frequenzgeteilten
Komponente V1 erhält man durch Amplitudenbegrenzung
in AB die Wechselspannung tx
mit der Frequenz —. Durch Bildung des Modulationsproduktes aus Ji1 und tt im Modulator M ent-
steht wieder die Komponente V1 mit der Frequenz
—. Man kann noch den Frequenzvervielfacher
VE einführen, der die Frequenz fv von V1 beispielsweise
vervierfacht, so daß die Wechselspannung S1
mit der Frequenz 4 fv entsteht. Durch Bildung dies
ModuilationspiOduktes in M entsteht die Differenzfrequenz
der Spannungen Ii1 und S1, d. h. es gilt:
'h=h—fS=U-ArU (6)
Daraus ergibt sich fv = —. Ein anderes Frequenz-
verhältnis kann bei anderer Vervielfacfrungszahl von VE erhalten werden.
Bei der Einrichtung nach Fig. 5 wird aus jedem Teilkanal durch Gleichrichtung und Tiefpaßfilterung
eine Kontrollgröße P1 erhalten, welche der momentanen Amplitude entspricht. Das auf konstante
Amplitude gebrachte geteilte Teilsignal S1 kann durch P1 im Modulator M gesteuert werden, so
daß wieder dasTeiiisignaili/j entsteht, dessenFrequenz
gegenüber Ii1 vermindert ist, während die Amplitude
dar ursprünglichen Amplitude von U1 entspricht.
Bei dieser Amplitudensteueriung kann auch eine zusätzliche Dynamikkompression vorgesehen werden,
indem die Kontrollgröße P1 durch geeignete
Charakteristik des Gleichrichters G in entsprechende Amplitudenabhängigkeit von U1 gebracht
wird. P1 kann beispielsweise der Wurzel oder dem
Logarithmus der Amplitude von U1 entsprechen, so
daß es in kleinerem Bereiche veränderlich ist, wodurch auch die Amplitude von V1 in einem Bereich
schwankt, der kleiner ist als der Amplitudenbereich von Ji1. Damit soll vor allem erzielt werden, daß bei
geringer Amplitude von M1 bereits genügende Amplitudenwerte
von V1 auftreten und daß bei großer
Amplitude von U1 trotzdem die Amplitude von V1
nur verhältnismäßig wenig ansteigt. Eine entsprechende Dynamikkompression ist natürlich auch bei
den in Fig. .1, 3 und 4 gezeigten Ausführungs-■ formen leicht möglich, indem Amplitudenbegrenzer
mit automatischer Verstärkungsregelung in die einzelnen Teilkanäle geschaltet werden. Zur Amplitudenbegrenzung
können dabei auch Übertra-4-5 giungsmittel mit nichtlLnearer Charakteristik, so
z. B. Verstärkerröhren mit gekrümmter Charakteristik, verwendet werden. Die dabei entstehenden
Oberwellen lassen sich durch zusätzliche Tiefpaß- und Bandfilter leicht unterdrücken, da sie nicht in
den Frequenzbereich der einzelnen Teilbänder fallen. Die Amplitudenkompression kann auch
durch Amplitudensteuerung der geteilten Frequenzbänder mit einer durch niehtlineare Gleichrichtung
der zu teilenden Frequenzbänder oder mit einer durch niehtlineare Übertragung aus den ungeteilten
Frequenzbändern gewonnenen Steuerspannung erfolgen. Auf der Empfangsseite können die ursprünglichen
Amplitudenunterschiede wieder durch entsprechende Dynamikexpansionsmittel hergestellt
werden, welche in die einzelnen Teilkanäle eingeschaltet werden.
Eine Empfangseinrichtung zur Wiederherstellung
verständlicher Signale aus den übertragenen Schwingungen ν ist beispielsweise in Fig. 6 dargestellt.
Durch Bandpaßfilter BP werden die Teilbänder V1, V2. . .Vn aus dem Empfangssignal herausgegriffen.
Die Frequenzvervielfachung kann mit irgendwelchen bekannten Vervrelfachungsmitteln
erfolgen. Bei der gezeigten Einrichtung wird aus V1
durch Amplitudenbegrenzung in AB und Vervielfachung
in VE vorerst ein Hilfssignal h gewonnen,
dessen Amplitude konstant ist, während die Frequenz beispielsweise mit der doppelten Frequenz
von V1 übereinstimmt. In M wird das Modulationsprodukt aus Zt1 und V1 gebildet, welches aus Sum-
men- und Differenzfrequenzen aufgebaut ist. Das Hochpaßfilter HP unterdrückt z. B. die Differenzfrequenzen,
so daß ein Ausgangsteilsignal U1 entsteht,
für dessen Frequenz /„ = 3/v gilt. Man erhält
somit eine Frequenzverdreifachung, wobei die Amplitude von M1 mit der Amplitude von V1 übereinstimmt.
Wenn auf der Sendeseite mit Dynamikpressung gearbeitet wird, so ist naturgemäß auf der
Empfangsseite eine entsprechende Dynamikexpansion erforderlich.
Eine andere Empfangsschaltung ist in Fig. 7 gezeigt. Hier werden die durch Bandfilter BP herausgegriffenen
Teilbänder V1 usw. einerseits nach Amplitudenbegrenzung
in AB durch den Vervielfacher VE vervielfacht, so daß die Signale Zi1 entstehen,
deren Amplitude konstant ist, während die Frequenz ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz
von V1 wird. Die Übertragung von Ji1 wird im
Modulator M durch ein Steuersignal qt so· beeinflußt,
daß eine Spannung entsteht, deren Amplitude beispielsweise proportional zu qx ist. Das Steuersignal
1J1 entsteht durch Gleichrichtung von V1 in G
und Unterdrückung der höheren Frequenzen mit dem Tiefpaßfilter TP, d. h. ^1 entspricht der Amplitude
von V1, und damit ist auch die Amplitude
von Ji1 stets proportional ziur Amplitude von V1.
Falls auch hier Dynamikexpansion wegen entsprechender -Dynamikpressung auf der Sendeseite erforderlich
ist, so kann dies in einfacher Weise durch entsprechende niehtlineare Charakteristik des
Gleichrichters G oder eine zusätzliche niehtlineare Übertragung der Steuerspannung ^1 erfolgen.
Die frequenzgeteilten Signale können auch mit konstanter Amplitude übertragen werden, wenn
durch besondere Mittel die zusätzlichen Kennwerte no zur Übertragung kommen, welche die Amplitudenschwankungen
charakterisieren. Bei konstanter Amplitude der frequenzgeteilten Signale fallen die
Seitenbänder infolge Amplitudenschwankung weg, und es kann somit mit erheblich geringerer Bandbreite
gearbeitet werden; d. h. die Frequenz der einzelnen Teilbänder kann um einen größeren Faktor
geteilt werden.
Eine solche Einrichtung ist in Fig. 8 dargestellt. Ähnlich wie bei Fig. 5 wird auch hier durch Frequenzteilung
das Teilsignal J1 mit konstanter Amplitude
gewonnen. Zudem erhält man durch Gleichrichtung und Tiefpaßfilterung das Kenn wer tsignal
P1, welches die veränderliche Amplitude :harakterisiert. Da die Frequenz von P1 sehr klein
und für die Übertragung nicht ohne weiteres ge-
eignet ist, wird dieses Signal durch Modulation in X in der Frequenz verschoben, so daß der Kennwert
k1 entsteht, welcher in einen für die Übertragung
geeigneten Frequenzbereich fällt. Zur Erzielung einer gewissen Geheimhaltung können die Teüsignale vor der Übertragung nach
einem vereinbarten Schlüssel vertauscht werden, so daß nur der Empfänger, welcher den entsprechenden
Rückvertauschungsschlüssel kennt, daraus to wieder verständliche Signale gewinnen kann. Eine
derartige Einrichtung ist in Fig. 9 gezeigt. Durch Modulation mit der Hüfsfrequenz bi wird das Teilfrequenzband
U1 mit dem Modulator M vorerst in einen festen Frequenzbereich verschoben, in weleben
auch die übrigen .Teilbänder Ji2 ... Mn durch
Mod'uhiticn mit entsprechenden Hilfsfrequenzen zu
liegen kommen. Für alle Teilkanäle stimmen also die Durchlaßfrequenzen der Bandfilter BP überein.
Die durch Frequenzteilung in TE entstehenden Teilfrequenzbänder V1, V2. . . Vn werden nun in der
Permutiervorrichtung P vertauscht. Diese Vertauschung kann auch nach vereinbartem Programm
wechseln. Durch nochmalige Modulation in M' mit den Hilfsfrequenzen b1 usw. werden die vertauschten
Bänder wieder um ungleiche Beträge rückverschoben, so daß nach Unterdrückung der
unerwünschten Summenfrequenzen in TP das zur Übertragung geeignete Signal ν entsteht.
Die in Fig. 9 gezeigte Frequenzverschiebung mit den Modulatoren M in einen für alle Teilbänder gemeinsamen
Frequenzbereich hat übrigens auch den Vorteil, daß sowohl die Filter BP wie auch die Teilvorrichtung
TE für den gleichen Frequenzbereich bemessen sein können. Besonders die Frequenzteilung
der tiefsten Sprachfrequenzbänder kann Schwierigkeiten bereiten, welche durch die erwähnte
Frequenzanbebung ebenfalls vermieden werden.
Auch bei Anlagen mit Kennwertbildung nach Fig. 8 ist eine Vertauschung der Teilsignale zur
Erhöhung der Geheimhaltung möglich, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist. Die Permutiervqrrichtiung P
vertauscht dabei beispielsweise alle Teüsignale sv
S2 . . . Sn und alle Kennwerte kv k, . . . kn untereinander.
Die vertauschten Kennwerte werden durch nochmalige Modulation mit den Hilfsfrequenzen (I1
usw. wieder in einen für die Übertragung geeigneten Frequenzbereich verschoben, während die vertauschten
Teilfrequenzbänder ebenfalls durch eine weitere Modulation M' mit den Hilfsfrequenzen e1 um ungleiche
Beträge rückverschoben werden.
Eine weitere Erhöhung der Geheimhaltung kann noch durch eine Inversion mindestens eines Teiles
der Teüfrequenzkanäle durch Modulation mit Hilfsf requenzen erzielt werden.
Eine der Fig. 3 entsprechende Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 11 etwas ausführlicher
dargestellt unter Verwendung der beispielsweise in Frage kommenden Einzelkreise. Der Amplitudenbegrenzer
AB ist dabei aus zwei Trioden V1, V2
aufgebaut, von denen jede wegen dem unteren Knick ihrer Charakteristik für negative Eingangssignale
Begrenzerwirkung aufweist. Wegen der Phasenumkehrwirkung von V1 ergeben positive Eingangssignale von V1 entsprechende negative Eingangs-
signale von V2, so daß die Begrenzerwirkung von
V2 für positive und die Begrenzerwirkung von V1
für negative Eingangsspannungen wirksam wird. Zur Freqtienzteilung (Schaltkreis TE) wird beispielsweise
ein Multivibrator mit den Röhren V3, Vi
verwendet, dessen Eigenfrequenz in einem ganzzabligen.
Verhältnis zur mittleren Durchlaß frequenz von BP steht, so daß die Multivibratorfrequenz
dauernd durch die Frequenz des Teilbandes U1 mitgenommen
wird und einen ganzzahligen Bruchteil derselben darstellt. Zur Unterdrückung der
Miulti.vibrator-Oberschwingungen ist noch ein Tiefpaßfilter mit den Schaltelementen L, C vorgesehen.
Der Modulator M ist beispielsweise als Gegentaktschaltung mit den Röhren V5, V6 in bekannter Weise
aufgebaut. Die bei Modulation entstehenden Summenfrequenzen werden durch das angedeutete Tiefpaßfilter
TP unterdrückt, während BP das Bandpaßfilter für die Unterteilung des Sprachspektrums
in Teilfrequenzbereiche darstellt.
Wenn es sich um die Übertragung mehrerer Nachrichten handelt, so können auch die frequenzgeteilten
Teilsignale verschiedener Nachrichten untereinander vertauscht werden, wodurch eine besondere
Geheimhaltung zustande kommt. In diesem Falle wird eine besondere Permutier-Schaltvorriehtung
verwendet, mit welcher z. B. das zweite Teilsignal der ersten Nachricht mit dem zweiten Teilsignal
der dritten Nachricht nach vereinbartem Schlüssel vertauscht wird usw. Analog ist auch
Vertausehiung der unter Umständen getrennt übertragenen
Amplitudenkennwerte möglich. Bei Verwendung von Einrichtungen nach Fig. 9 oder 10 ist
auch z. B. Vertauschung des dritten Teilsignals der ersten Nachricht mit dem fünften Teilsignal der
zweiten Nachricht usw. möglich, weil dort die Teüsignale vor der Vertauschung durch. Modulation mit
Hilfsfrequenzen b in den gleichen Frequenzbereich .verlegt werden.
Die erfindungsgemäßen Einrichtungen können auch bei der Registrierung von Nachrichten verwendet
werden. Wenn es sich beispielsweise um Schallplattenaufzeichnungen handelt, so wird dadurch
das bekannte Nadelgeräusch, welches in den Bereich der höheren Sprachfrequenzen fällt, vermieden,
weil diese höheren Frequenzen für die Aufzeichnung nicht mehr benötigt werden.
Aus technischen Gründen kann es unter Umständen vorteilhaft sein, die Sprachfrequenzen in
verschieden breite Teilfrequenzbänder zu zerlegen, wobei dann die tieferen Sprachfrequenzen in
schmiäilere Teüfrequenzbänder zerlegt werden als die höheren Sprachfrequenzen, so daß das Auftreten
zweier Komponenten in einem tieferen Teüfrequenzkanal sicher vermieden wird.
Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtungen
in Mehrkanal-Übertragungsanlagen wird durch geeignete Frequenzverschiebung dafür gesorgt,
daß das Ausgangssignali ν jeweils in. den gewünschten Übertragungsfrequenzbereich zu liegen
kommt. Bei einer Anlage nach Fig. 9 oder 10 ist
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dies in einfacher Weise durch entsprechende Wahl der Demodulations-Hilfsfrequenzen ev O1 möglich.
Claims (35)
- Patentansprüche·. 5i. Verfahren zur Frequenzrafiung bei der Übertragung von Sprachsignalen durch Zerlegung des Spraehspektrums mittels Frequenzteilung in mehrere Teilfrequenzbereiche undίο Bildung von Schmalbandsignalen, welche zudiesen Teilfrequenzbereichen in bestimmter Beziehung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilfrequenzbereiche schmaler sind als die übliche Grundfrequenz dter gesprochenen Vokale, derart, daß jeder Teilfrequenzbereich höchstens eine Komponente gesprochener Vokale enthält und daß die so herausgegriffenen Komponenten je einer getrennten. Frequenzteilung um einen ganzzahligen Faktor und einer Amplitudensteuerung unterworfen werden, wodurch Komponenten des zu übertragenden Schmalbandsignals entstehen, deren Momentanfrequenzen zu den Momentanfrequenzen der einzelnen ursprünglichen Komponenten in einem ganzzahligen Verhältnis stehen und deren Amplituden von den Amplituden der einzelnen ursprünglichen Komponenten nach vorgegebener Beziehung abhängen.
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß senderseitig Bandpaßfilter zur Unterteilung des ursprünglichen Signals in höchstens je eine Komponente gesprochener Vokale enthaltende Teilfrequenzbereiche und Frequenz-35' teiler für jeden Teilfrequenzbereich zur Erzeugung von Teilsignalen geringerer Bandbreite sowie Mittel zur Amplitudensteuerung der Teilsignale vorgesehen sind, während auf der Em.pfangsseite Bandpaßfilter zur Zerlegung des empfangenen Schmalbandsignals in Teilsignale und Frequenzvervielfacher sowie amplitudensteu-. ernde Mittel zur Gewinnung des ursprünglichen Sprachsignals vorgesehen sind.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzteilung durch Bildung des Modiulationsproduktes aus der ursprünglichen Spannung und der auf konstante Amplitude gebrachten frequenzgeteilten Spannung erfolgt.
- 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzteilung durch Bildung des Modiulationsproduktes aus der ursprünglichen Spannung und der amplitudenbegrenzten geteilten Spannung erfolgt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ampliitudenbegrenzte geteilte Spannung frequenzvervielfacht wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Frequenz zu teilenden Frequenzbänder durch Modulation mit Hilfsfrequenzen in eine höhere Frequenzlage gebracht werden, so daß das Verhältnis zwischen Bandbreite und mittlerer Frequenz kleiner wird und der Vorgang der Frequenzteilung auch bei den vorkommenden Frequenzschwankungen innerhalb dieses Bandes nicht gestört wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplituden der geteilten Frequenzbänder durch eine Amplitudensteuerung in Übereinstimmung mit den Amplituden der entsprechenden ursprünglichen Komponenten gebracht werden.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das auf konstante Amplitude gebrachte Teilsignal durch Modulation mit einem durch Gleichrichtungund Tiefpaßfilterung aus dem entsprechenden Teilkanal erhaltenen Kennwert gesteuert wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Amplitudensteuerung der geteilten Frequenzbänder auch eine zusätzliche Dynamikkompression mit ampHtudenabhängigen Kontrollgrößen vorgesehen ist, so daß der Amplitudenumfang der zur Übertragung gelangenden Frequenzbänder kleiner ist als der Amplitudenempfang der ursprünglichen Frequenzbänder.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenkompression der einzelnen Sprachfrequenzbänder durch nichtlineare Übertragung der amplitudengesteuerten Frequenzbänder mit geteilter Frequenz erfolgt.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch, gekennzeichnet, daß die durch nichtlineare Übertragung entstehenden Oberwellen durch Bandpaß- oder Tiefpaßfilterung unterdrückt werden.
- 12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenkompression durch Amplifcudensteuerung der geteilten Frequenzbänder mit einer durch, nichtlineare Gleichrichtung der zu teilenden Frequenzbänder gewonnenen Hilfsspannung erfolgt.
- 13. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenkompression durch Amplitudensteuerung der geteilten Frequenzbänder mit einer durch nichtlineare Übertragung aus den gleichgerichteten ungeteilten Frequenzbändern gewonnenen S teuer spannung erfolgt.
- 14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empf angsseitige Frequenzvervielfachung der Teilfrequenzbänder durch Bildung des Modulationsproduktes aus diesen Teilfrequenzbändern und den durch Amplituden-,begrenzung dieser Teilfrequenzbänder gewonnenen Hilfsfrequenzen erfolgt.
- 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die amplitudenbegrenzten Hilfsfrequenzen frequenzvervielfacht werden.
- 16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der ursprünglichen Sprachfrequenzbänder auf der Empfangsseite die amplitudenbegrenzten Teilfrequenzbänder frequenz vervielfacht und durch Amplitudensteuerung mit einem amplitudenpropor-tionalen Kennwert auf die ursprüngliche Amplitude gebracht werden.
- 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der amplitudenproportionale Kennwert durch Gleichrichtung der übertragenen Teilfrequenzbänder erhalten wird.
- 18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfahgsseite die Amplitudenunterschiede der ursprünglichen Sprachfrequenzen durch eine Dynamikexpansion hergestellt werden.
- 19. Verfahren nach Anspruch 1.8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dynamikexpansion durch eine nichtlineare Übertragung der Teilfrequenzbänder erfolgt.
- 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der nichtlinearen Übertragung entstehenden Oberwellen durch Bandpaß- oder Tiefpaßfilterung unterdrückt werden.
- 21. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Amplitudenexpansion durch Amplitudensteuerung der frequienzvervielfachten Teilfrequenzbänder mit durch nichtlineare Gleichrichtung der Teilfrequenzbänder gewonnenen Steuerspannungen erfolgt.
- 22. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Amplitudenexpansion durch Amplitudensteuerung der frequienzvervielfachten Teilfrequenzbänder mit durch nichtlineare Übertragung der gleichgerichteten Teilfrequenzbänder gewonnenen Steuerspannungen erfolgt.
- 23. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplituden der geteilten Frequenzbänder durch getrennte amplitudenproportionale Kennwertsignale charakterisiert werden.
- 24. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Frequenzteilung gewonnenen Teilsignale konstanter Amplituden zusammen mit den die Amplitudenschwankungen der entsprechenden ursprünglichen Sprachrfrequenzen charakterisierenden Kennwertsignalen übertragen werden.
- 25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennwertsignale durch Modulation in einen für die Übertragung geeigneten Frequenzbereich verschoben werden.
- 26. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Frequenzteilung gewonnenen Teilsignale verminderter Bandbreite sende- und empfangsseitig nach einem vereinbarten Schlüssel vertauscht werden.
- 2J. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertauschung nach einem vereinbarten Programm wechselt.
- 28. Verfahren nach Anspruch. 26, dadurch gekennzeichnet, dlaß vor der Vertauschung die Teilfrequenzbereiche durch Bildung des Modulationsproduktes mit Hilfsfrequenzen in den gleichen Frequenzbereich gebracht und nach der Vertauschung durch eine nochmalige Modulation wieder um ungleiche Beträge rückverschoben werden.
- 29. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anlagen mit besonderen amplitudenproportionalen Kennwertsignalen diese letzteren vor ihrer Übertragung ebenfalls nach einem vereinbarten Schlüssel vertauscht werden.
- 30. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Teilfrequenzkanäle durch Modulation mit Hilfsfrequenzen auch noch frequenzinvertiert wird.
- 31. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Übertragung mehrerer Nachrichten Teilsignale verschiedener Nachrichten untereinander vertauscht werden.
- 32. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Übertragung mehrerer Nachrichten mit amplitudenproportionalen Kennwertsignalen die Kennwertsignale verschiedener Nachrichten untereinander vertauscht werden.
- 33. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandbreite der zur Frequenzteilung gelangenden Sprachfrequenzbänder bei den hohen Sprachfrequenzen größer als bei den tiefen Sprachfrequenzen gemacht wird.
- 34. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzteilung mittels eines Röhrenkippgerätes erfolgt, welches durch die zu teilende Frequenz mitgenommen wiard, so daß die zu teilende Frequenz ein .ganzzahliges Vielfaches der Kippfrequenz beträgt.
- 35. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Frequenzteiler ein Tiefpaßfilter vorgesehen ist, das die bei der Frequenzteilung entstehenden Oberwellen unterdrückt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 594976, 722607; USA.-Patentschrift Nr. 1 821 004.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 709 525/393 5.57
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