DE964630C - Verschluss fuer Tablettenglaeser - Google Patents
Verschluss fuer TablettenglaeserInfo
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- DE964630C DE964630C DEZ1469A DEZ0001469A DE964630C DE 964630 C DE964630 C DE 964630C DE Z1469 A DEZ1469 A DE Z1469A DE Z0001469 A DEZ0001469 A DE Z0001469A DE 964630 C DE964630 C DE 964630C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/0005—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers made in one piece
- B65D39/0023—Plastic cap-shaped hollow plugs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D2539/00—Details relating to closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D2539/001—Details of closures arranged within necks or pouring opening or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D2539/003—Details of closures arranged within necks or pouring opening or in discharge apertures, e.g. stoppers provided with sealing flanges or ribs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Verschluß für Tablettengläser Für das Verschließen von Tablettengläsern u. dgl. ist eine Reihe von Lösungen bekannt. Früher wurden einfache Korken verwendet, die aber meist beim Herausziehen bei längerem Gebrauch insbesondere in der Handhabe abbröckelten. Man versah sie daher mit einer Metall- oder Kunstharzhandhabe, um diese Mängel abzustellen, was aber auch hiermit nicht vollständig gelang. Für trockene Tabletten u. dgl., für die kein luftdichter Verschluß erforderlich ist, verwendete man schließlich Aufsteckkappen aus verschiedenen Metallen. Für luftdichte Verschlüsse werden Gummistopfen verwendet; daneben hat man heute solche aus drück-und dehnbarem Kunstharz. Die bisher bekannten Verschlüsse aus letzterem Werkstoff haben einen hohlgeformten, dünnwandigen Einsteckdeckel, der nach außen eine ringförmige Wulst aufweist, die sich auf Grund der Elastizität des Werkstoffes fest an die Gefäßwand drückt. Der Einsteckteil ist auf der einen Seite mit einem massiven, tellerförmigen Kopfteil abgeschlossen, welcher auf dem Gefäß rad aufsitzt. Das Ganze ist aus einem Stück geformt.
- Diese bekannten Verschlüsse haben den Nachteil, daß sie, obwohl sie 8 mm in das Röhrchen hineinragen, nur auf einer Breite bzw. Tiefe von t/2 bis I mm abdichten und daher hohen Ansprüchen an Abdichtung nicht genügen. Ferner rutscht solch ein Verschluß, feucht eingeführt, wegen der geringen Reibung verhältnismäßig leicht. Durch das Einpressen des Verschlusses in das Gefäß wircl die darin befindliche Luft verdichtet und übt nun von innen einen Druck auf den Verschluß aus, der größer ist als die durch die geringe Anliegefläche erzeugte Reibung. Daher wird der Verschluß wieder etwas aus dem Gefäß getrieben, und, da er wegen der einen Wulst keine Stabilisierungsauflage hat, verkantet er, d. h. der Stopfen steckt schräg; wodurch der luftdichte Verschluß in Frage gestellt ist.
- Ein weiterer, häufig empfundener Nachteil bei bekannten Tablettengläsern u. dgl. ist ihre Neigung zu rollen, wodurch schon viele Röhrchen heruntergefallen und zerbrochen sind. Auch die Verschluß kappen selbst sind schon häufig aus dem gleichen Grund verlorengegangen oder konnten erst nach zeitraubendem Suchen wiedergefunden werden.
- Es ist bereits bekanntgeworden, insbesondere für Behälter, die Flüssigkeiten enthalten, Holz- oder Gummistöpsel vorzusehen, die mit ringförmigen Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind, um dadurch ein leichteres Ein- und Ausbringen der Stöpsel bei guter Dichtung zu ermöglichyen.
- Derartige Stöpselformen haben sich aber in der Praxis wenig bewährt. Die in dem Gefäß enthaltene Flüssigkeit neigt nämlich dazu, die Spalten der Erhöhungen zu durchdringen und dadurch in den Raum zwischen den einzelnen Erhöhungen zu gelangen. Diese Neigung wird noch dadurch verstärkt, daß beim Herausziehen des Stopfens durch die Erhöhungen die Flüssigkeit, die häufig klebrig ist, über die ganze Halsinnenfläche verschmiert wird. Außerdem wird bei jedem Ausgießen von Flüssigkeit die Halsfläche erneut über ihre ganze Länge benetzt. Daher wird durch den Stopfen der Inhalt des Gefäßes nicht, wie es eigentlich der Fall sein sollte, sorgfältig zurückgehalten, sondern es tritt im Gegenteil eine erhöhte Verschmutzungsgefahr ein. Auf dem Markt sind daher derartige Stopfen praktisch nicht bekanntgeworden.
- Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf Verschlüsse fiir Tablettengläser. 1 Bier besteht keinerlei Gefahr, daß eine Tablette zwischen'die Erhöhungen und Vertiefungen eines Stopfens gerät, da ihre Größe das verhindert. Die Erfindung schlägt deshalb für Tablettengläser Stopfen mit zwei oder mehreren angeformten ringförmigen Wülsten vor, wobei als Material im Gegensatz zu dem bekannten Stopfen auch nicht Gummi, sondern Kunststoff verwendet und der Stopfen selbst hohl ausgeführt wird.
- Durch diese Ausführungen ergibt sich ein Tablettengläserverschluß, der bei billigster Herstellung eine hochwertige Dichtung und Überbrückung weiter Toleranzbereiche ermöglicht. Da die Auflage bei dem neuen Verschluß an mehreren Stellen ringförmig und hintereinander stattfindet, so ist ein Verkanten des Verschlusses auch dann unmöglich, wenn der Verschluß trotz der nunmehr verdoppelten bzw. verdreifachten Reibung etwas aus dem Röhrchen getrieben werden sollte. Es ist also auf alle Fälle ein völlig luftdichter Verschluß gewährleistet. Um ein Rollen zu verhindern, können die Kappen gemäß der Erfindung mit Ecken bzw.
- Ansätzen versehen sein, die zugleich auch die Verschlußkappe griffiger machen und damit eine leichtere Handhabung ermöglichen.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Von diesen zeigt Fig. I eine Verschlußkappe gemäß der Erfindung im Schnitt, teilweise in Ansicht, Fig. 2 bis I3 verschiedene Verschlußformen mit Ansätzen.
- Gemäß der Fig. 1 besteht der Verschluß aus einem tellerförmigen Kopfteil I, an den sich ein hohlzylindrischer Einsteckteil 2 anschließt, der mit drei ringförmigen Wülsten 3 versehen ist.
- Fig. 2 zeigt eine Verschlußkappe, bei der zwei Ecken 4 und 5, sich gegenüberliegend, über die Normalrundung 6 ausgezogen sind.
- Fig. 3 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Ecken 7 und 8 nebeneinanderliegen und eine gerade Seite bilden.
- Bei Fig. 4 ist die Kappe vollständig quadratisch mit vier Ecken g, ro, 11, Iz.
- Die Fig. 5 bis 7 stellen Abarten der Fig. 2 bis 4 dar, wobei an Stelle der Ecken zungenförmige An sätze I3 bis 20 treten.
- In den Fig. 8 bis IO sind die zungenartigen Ansätze durch tangential halbquadratische Ansätze 2I bis 27 und in den Fig. II bis I3 durch spitzwinkelig dreieckige Ansätze 28 bis 36 ersetzt.
- Natürlich sind die Maßnahmen der Abdichtung und der Verhütung des Rollens sowohl kombiniert als auch einzeln anwendbar.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verschluß für Tahlettengläser, dadurch gekennzeichnet. daß der aus drück- und dehnbarem Kunstharz bestehende hohlzylindrische Einsteckteil mit zwei oder mehreren angeformten ringförmigen Wülsten versehen ist, deren jede sich fest an die Gefäßwand anpreßt.
- 2. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil grobe Ecken bzw. Ansätze aufweist, die derart gegenüber, nebeneinander oder gleichmäßig am Umfang verteilt angeordnet sind, daß sie das Rollen des Körpers verhindern.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 682 037, 744 227, 735 020, 526 I54; französische Patentschriften Nr. 955 745, 90I 562; USA.-Patentschrift Nr. 2 I96 785.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEZ1469A DE964630C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
DEZ1805A DE966512C (de) | 1950-11-01 | 1951-03-30 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEZ1469A DE964630C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
DEZ1805A DE966512C (de) | 1950-11-01 | 1951-03-30 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE964630C true DE964630C (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=32773023
Family Applications (2)
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DEZ1469A Expired DE964630C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
DEZ1805A Expired DE966512C (de) | 1950-11-01 | 1951-03-30 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
Family Applications After (1)
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DEZ1805A Expired DE966512C (de) | 1950-11-01 | 1951-03-30 | Verschluss fuer Tablettenglaeser |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (2) | DE964630C (de) |
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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DE966512C (de) | 1957-08-14 |
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