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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Die Erfindung
bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb
und vorübergehender Prüfzeit des Leitungswählers auf den Frei- bzw. Besetztzustand
gewählter Anschlußleitungen.
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Werden bei derartigen Anordnungen über einen bestimmten Anschluß des
Leitungswählers Umschaltungen eingeleitet, wie z. B. in Nebenstellenanlagen die
Anreizübertragung zur Einstellung eines Amtswählers auf die anrufende Sprechstelle,
so erfolgt nach Ablauf der vorübergehenden Prüfzeit die Auslösung der in Benutzung
genommenen Einrichtungen auch dann, wenn eine anrufende Sprechstelle den Kennziffernanschluß
für die bestimmten Umschaltungen besetzt findet. Der Teilnehmer der anrufenden Stelle
ist dann gezwungen, den Verbindungsweg erneut aufzubauen. Die Erfindung bezweckt,
in Fernsprechanlagen mit vorübergehender Prüfzeit des Leitungswählers die Bedienungsweise
anrufender amtsberechtigter Sprechstellen bei Einstellung des Leitungswählers auf
einen Amtskennziffernanschluß zu vereinfachen und erreicht dies dadurch, daß nach
der Einstellung des Leitungswählers durch eine amtsberechtigte Stelle auf einen
Amtskennziffernanschluß, unabhängig von einem Aufschalteberechtigungskennzeichen,
Schaltmittel des Leitungswählers zur Wirkung kommen, welche die Prüfzeit bis zur
Freigabe des besetzten Amtskennziffernanschlusses verlängern.
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Durch die Anordnung nach der Erfindung wird erreicht, daß der Teilnehmer
der anrufenden Stelle nur einmal die Kennziffer für die besondere Anschlußleitung
zu wählen hat, da der Leitungswähler auf- den Kennziffernanschluß so lange stehenbleibt,
bis der
Kennziffernanschluß frei wird und die gewünschten Umschaltungen
durchgeführt werden.
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In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. = zeigt eine Anordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, bei der interne
Verbindungen über die Wähler AS, LW hergestellt werden. Über den Kennziffernanschluß
2 des Leitungswählers LW werden die Anreize zur Einstellung eines Amtswählers
auf den Amtswähler übertragen. Es können sowohl halbamtsberechtigte Stellen als
auch amtsberechtigte Stellen die gleiche Amtskennziffer wählen. Bei Wahl der Amtskennziffer
2 durch den Teilnehmer einer halbamtsberechtigten Stelle ist die Zuteilung einer
Amtsverbindung von einer Maßnahme der Beamtin abhängig. Es kann also in diesem Fäll
der Kennziffernanschluß 2 längere Zeit dem Verkehr entzogen sein, und zwar insbesondere
dann, wenn eine Rücksprache der Beamtin mit dem Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle
erforderlich ist. Ist der Kennziffernanschluß bereits besetzt und wählt ein zweiter
Teilnehmer die Amtskennziffer, so wird in Abhängigkeit der Amtskennziffer die Prüfzeit
des Leitungswählers verlängert, und zwar so lange, bis der besetzte Kennziffernanschluß
durch die Wähler des bereits bestehenden Verbindungsweges freigegeben werden.
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Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der ebenfalls nach Einstellung
des Leitungswählers auf einen besetzten Amtskennziffernanschluß die Prüfzeit verlängert
wird. Bei dieser Ausführungsform findet aber innerhalb einer vorübergehenden Prüfzeit
die zwangsweise Auslösung des bereits bestehenden Verbindungsweges mit dem Amtskennziffernanschluß
statt. Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende: Interne Verbindung zwischen N
und N i in Fig. i Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle N eine Verbindung mit
dem Teilnehmer der Sprechstelle Ni, so wird durch Hörerabnehmen das Relais R eingeschaltet.
i. +, z t, Sprechstelle N, 2 t, I R, -.
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Durch Relais R wird das Relais K eingeschaltet. 2. +,
37, 4t, 5c7" 6 ty, I K, -.
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Das Relais K schaltet die Wicklung M2 des durch Schrittmotor angetriebenen
Anrufsuchers AS ein. 3. +, 7k, 8c2, 9m2, M2, -.
Der Motor beginnt zu
drehen. Es werden nacheinander der Kontakt 9m2 geöffnet und der Kontakt iomi geschlossen.,
Nach Schließen des Kontaktes io m i ist die Wicklung M i eingeschaltet.
4. -f-, 7k, 8c2, iomi, Mi, -. Erreicht der Anrufsucher AS die anrufende Sprechstelle,
so wird über dem Prüfarm des Anrufsuchers AS folgender Kreis hergestellt 5. +,
C, ii k, C i, i2 p i, Schaltarm c/AS, 137, II R, 14y bzw. 15t,
T, -. In diesem Stromkreis werden die Relais C und C i erregt und das Relais R unabhängig
vom Stromkreis i erregt gehalten. Das Relais C schließt über 83c einen Bremsstromkreis.
Der Anrufsucher AS wird stillgesetzt. Über Kontakt 16c wird das Relais C kurzgeschlossen.
Über den Schaltarm c des Anrufsuchers AS besteht nach Ansprechen des Relais C i
folgender Kreis 6. +, i7ci, Ci, i2pi, Schaltarm c/AS, 13y, IIR, 14y bzw. i5
t, T, -.
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In diesem Stromkreis wird das Relais T wirksam und unterbricht an
den Kontakten i t, 21 den Stromkreis i für Relais R. Das Relais R wird im Stromkreis
6 erregt gehalten. Es wird die Lampe BL eingeschaltet: 7. -f-, 3 y, 116 t,
W, Bl, -.
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Durch Relais Ci wird das Relais C2 eingeschaltet. B. +, i8ci, IIC2,
-. Durch Relais C i sind die Sprechadern über die Kontakte i9 c i, 2o c i durchgeschaltet.
Es besteht für die Sprechstelle N folgender Speisestromkreis g. +, IA, 2oci, Schaltarm
b/AS, Sprechstelle N, Schaltarm a/AS, igci, IIA, -. Durch Relais C2 wird der Stromkreis
2 des Relais K geöffnet, über Kontakt 82c2 die Anreizleitung auf einen zweiten AS
umgeschaltet und das Relais Vi eingeschaltet. 10. -E-, 21c2, 1V1, 22klw,
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Über die Kontakte 23v1 und 24klw wird das Wählzeichen WZ an die
Wicklung III des Speisebrückenrelais A angeschaltet und induktiv auf die Wicklungen
I und II des Relais A übertragen.
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Beginnt der Teilnehmer der Sprechstelle N mit der Wahl, so werden
die vom Speisebrückenrelais A aufgenommenen Stromstöße in bekannter, nicht dargestellter
Weise auf die Antriebseinrichtung des Leitungswählers LW übertragen. Während
der Stromstoßreihe wird das Relais V i erregt gehalten. 1i. +, 2102, I V1, 35a,
-. Es wird auch das Relais V2 während der Stromstoßreihe erregt. 12. -f-, 25c2,
26v1, 276d, IY2, 28c1, -. Verlä.ßt der Leitungswähler die Ruhestellung, so werden
die Kopfkontakte des Leitungswählers LW in die Arbeitslage gebracht. Es wird
das Relais U eingeschaltet.
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13. -E-, 29 c 2, 30 v 1, I U, II U, 31 y, 32 d, 33 klw,
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Durch Kurzschluß der Wicklung I des Relais U über Kontakt 34u erhält das
Relais U Abfallverzögerung.
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Verläßt der Leitungswähler LW die Ruhestellung, so wird der
Stromkreis io des Relais Vi am Kontakt 22 klw geöffnet. Das Relais V i bleibt
aber bis nach der Einstellung des Leitungswählers LW im Stromkreis ii erregt
gehalten.
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Fällt nach beendeter Stromstoßreihe das Relais V i durch Öffnen des
Kontaktes 35 a ab, so wird das Relais Z eingeschaltet.
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14. -f-, 36c2, 37 v i, 38u, IZ, IIZ bzw. 39e und Kondensator
Co, 40t7, -.
Fällt am Ende der StromstoBreihe das Relais
V i ab, so wird auch der Stromkreis 13 des Relais U am Kontakt 30V I geöffnet. Das
Relais Ubesitzt aber durch KurzschluB der Wicklung I Abfallverzögerung. Bei abgefallenem
Relais V i aber noch erregtem Relais U findet die Prüfung über den Schaltarm c des
Leitungswählers LW statt. Über diesen Schaltarm c des Leitungswählers
LW verläuft folgender Kreis 15- -I-, 41c2, 42ty, 43v1, 44u, IP, IIP, IPi,
Schaltarm c/LW, II R I, 45 t i bzw. 46 y i, Ti, -.
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Ist die Sprechstelle N besetzt, so ist nur Kontakt 46y1 geschlossen,
und es kann durch den Sperrstromkreis des bereits bestehenden Verbindungsweges das
Prüfrelais P des Leitungswählers LW nicht ansprechen.
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Ist die anrufende Sprechstelle nicht zur Aufschaltung berechtigt,
so ist für diese Stelle am Kontaktsatz für Schaltarm d des Anrufsuchers AS kein
+ -Potential angeschaltet. In diesem Falle wird nach beendeter Prüfzeit, die durch
Abfall des Relais U begrenzt ist, der Prüfstromkreis 15 am Kontakt 44u geöffnet.
Durch den Abfall des Relais U wird auch der Stromkreis 14 für Relais Z am Kontakt
38u unterbrochen. Das Relais C i im Stromkreis 6 wird über die Kontakte 47 k, 484
49p kurzgeschlossen und somit zum Abfall gebracht. Relais C i bringt durch Öffnen
der Kontakte ig c i, 2o c i das Speisebrückenrelais A zum Abfall. Am Kontakt i8
c i wird der Stromkreis 8 des Relais C 2 geöffnet. Bei abgefallenem Relais C2 wird
das Relais V2 erneut eingeschaltet. 16. +, 50c2, IIV2, 51klw, -.
Parallel
zur Wicklung II des Relais V2 liegt die Wicklung I des Relais Ty, welches ebenfalls
anspricht. Das Relais Ty hält die Relais V2 und Ty unabhängig von Kontakt
50e2 über Kontakt 52t7. Mit Ansprechen der Relais V 2 und Ti, wird der Leitungswähler
ausgelöst und in die Ruhelage zurückgeführt. Hat der Leitungswähler LW die
Ruhelage erreicht, so werden die Relais V2 und Ty (Stromkreis 16) ausgeschaltet.
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Mit dem Abfall des Relais C i wurde auch der Sperrstromkreis 6 geöffnet
und hierdurch das Relais R zum Abfall gebracht. Für das Relais T wird ein Haltezustand
hergestellt. .
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17- BZ, 327t, Sprechstelle N, 136t, 52y, T, -.
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Die Sprechstelle erhält ein Besetztzeichen. Nach Auflage des Hörers
an der Sprechstelle N wird der Stromkreis 17 unterbrochen.
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Ist die über den Leitungswähler LW erreichte Sprechstelle Ni
besetzt und ist die anrufende Sprechstelle N eine zur Aufschaltung berechtigte Stelle,
so wird durch das ---Potential, das diese Stelle über Schaltarm d des Anrufsuchers
AS als aufschalteberechtigte Stelle kennzeichnet, in der Abfallzeit des Relais Z
das Relais K erregt. 18. -f-, Schaltarm d/AS, 534 54e, 55 v I, II K, 56p,
57a, -.
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Das Relais K hält sich unabhängig von Relais Z in folgendem Kreis
19. -I-, 58k. WI, 54e, 55v1 IIK, 56p, 57a, -. Durch Relais K wird der Prüfstromkreis
15 unabhängig von Kontakt 44u über Kontakt 59k aufrechterhalten und somit die Prüfzeit
des Leitungswählers LW durch das in Abhängigkeit der Aufschalteberechtigung
erregte Relais K verlängert. Durch Relais K wird weiterhin nach Abfall des Relais
Z das Aufschalterelais D eingeschaltet.
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2o. +, 60c2, 61p, 62k, IID; W2, 63z, 64k1w, -.
Das Relais K
schaltet durch Kontakt 65 k ein Tickerzeichen an die Wicklung III des Relais A an,
das dem Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle N übermittelt wird. Durch Relais
D erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern über die Kontakte 66 d, 67 d.
Zwischen der Stelle N und der besetzten Stelle Ni ist eine Sprechverbindung hergestellt.
Das Tickerzeicheri wird auch vom Teilnehmer der Sprechstelle Ni wahrgenommen.
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Beendet der Teilnehmer der Sprechstelle Ni seine Verbindung durch
Auflegen des Hörers und somit Auslösung seines Verbindungsweges, so werden die Relais
P, R i und T i im Stromkreis 15 (an Stelle von Kontakt 44u ist Kontakt 59k geschlossen)
erregt. Durch Relais P wird der Stromkreis ig des Relais K am Kontakt 56p und der
Stromkreis 2o am Kontakt 61p unterbrochen. Die Relais K und D fallen ab. Durch Relais
P wird folgender Sperrstromkreis hergestellt: 21- +, 41c2, 42ty, 68d, 69p,
IIP, IPI, IIRI, 46y1, Ti,-. Für die Sprechstelle N i wird folgender Rufkreis hergestellt:
22. +, 70c2, 71A 72d, 73p i, Schaltarm b/LW, Sprechstelle Ni, 74tI, Schaltarm
a/LW, 75pI, II Y, 76p, 77 v I, 78u, 79z, 5-sec-Rufeinrichtung.
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Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle N i durch Hörerabnehmen,
so spricht das im Rufstromkreis liegende Relais Y an. Durch Relais
Y wird das Relais V i eingeschaltet. 23. +, 8o y, II V I, 40 1y,
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Durch Relais Y wird das Relais C2 unabhängig vom Stromkreis 8 in folgendem
Stromkreis erregt gehalten 24. +, 81y, III C 2, 4o ty, --
Durch Relais
V i wird das Relais D erneut eingeschaltet.
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25. +, 29c2, 3 o v I, 84u, Gleichrichter Gl; I D,
33 klw,
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Der Sperrstromkreis verläuft wie folgt: 26. +, 41c2, 42ty, 88 v i,
69p, II P, I P i, Schaltarm c/LW, IIRI, 46y1, Ti, -.
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Über die Kontakte 66d, 67d erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern.
Für die Sprechstelle Ni besteht nunmehr folgender Speisestromkreis: 27. -f-, 70c2,
7I p, IX, I y, 73 p I, Schaltarm b/LW, Sprechstelle Ni, 74tI, Schaltarm
a/LW, 75p1, H Y, 76p, 85y bzw. 86 v i, II X, -.
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Bei Beendigung der Verbindung wird durch Auflegen des Hörers an der
Sprechstelle Ni der Speisestromkreis
27 unterbrochen. Das Relais
Y fällt ab. Am Kontakt Boy wird der Stromkreis 23 des Relais V= und am Kontakt 81y
der Stromkreis 24 des Relais C2 geöffnet. Das Relais V i unterbricht am Kontakt
88 v i den Stromkreis 26 für die Relais P, R= und T=. Diese Relais führen die Kontakte
in die Ruhelage zurück. Am Kontakt 30v= wird Stromkreis 25 für Relais D geöffnet.
Relais D fällt mit Verzögerung ab.
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In der Abfallzeit des Relais D wird das Relais V2 eingeschaltet. 28.
-f-, 89c2, gop, gik, 92d, II V2, 51klw, -.
Parallel zur Wicklung II
des Relais V?, liegt die Wicklung I des Relais Tr, welches ebenfalls anspricht und
für Relais V2 und Ty folgenden Haltekreis herstellt 29. +, 52 ty, II V 2
bzw. I Ty, 51 klw, -.
Die Relais V 2 und Ty veranlassen die Auslösung
des Leitungswählers LW. Ist der Leitungswähler in der Ruhelage, so wird der
Stromkreis 29 durch Kontakt 51klw geöffnet, und die Relais V2 und Ty werden zum
Abfall gebracht.
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Legt auch der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle N den Hörer auf,
so wird der Speisestromkreis g für Relais A unterbrochen. Das Relais
A fällt ab. Es wird über die Kontakte 47k und 93a das Relais C i kurzgeschlossen.
Das Relais C i öffnet am Kontakt =7 c i den Stromkreis 6. Es fallen somit die Relais
R und T der Teilnehmerschaltung ab. Der Lampenstromkreis 7 wird am Kontakt 3y bzw.
116t geöffnet. Das Relais C i öffnet am Kontakt i8 c i den Stromkreis 8 des Relais
C2, so daß auch dieses Relais in die Ruhelage zurückkehrt. Über den geschlossenen
Kontakt 5 c 2 steht nunmehr das aus Anrufsucher AS und Leitungswähler
LW bestehende Verbindungsaggregat für eine neue Verbindung zur Verfügung.
Abgehende Verbindung in Fig. i Die Sprechstelle N in Fig. i ist als halbamtsberechtigte
Stelle geschaltet, die durch Anlegen der K+-Potentialspannung über den Richtleiter
RL an die b-Ader gekennzeichnet ist.
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Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle N eine Amtsverbindung, so
wird durch Abnehmen des Hörers das Relais R im Stromkreis i eingeschaltet. Das Relais
K wird im Stromkreis 2 erregt. Dieses Relais veranlaßt die Einstellung des Anrufsuchers
AS auf die anrufende Sprechstelle in der bereits beschriebenen Weise. Hiernach sind
im Stromkreis 6 die Relais R, T und C i, im Stromkreis 8 das Relais C 2, im Stromkreis
g das Relais A und im Stromkreis =o das Relais V i erregt. Die Lampe BL ist
im Stromkreis 7 eingeschaltet.
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Wählt der Teilnehmer der Sprechstelle N die Amtskennziffer 2, so wird
während der Stromstoßreihe das Relais V= im Stromkreis =i erregt gehalten, im Stromkreis
=2 das Relais V2 und im Stromkreis =3 das Relais U eingeschaltet. Fällt nach beendeter
Stromstoßreihe das Relais V i ab, so wird in der Abfallzeit des Relais U folgender
Stromkreis über Schaltarm c des Leitungswählers LW hergestellt 30. +, 4=
c 2, 42 tr, 43 v 1, 44u, I P, II P, I P 1, Schaltarm c/LW in Stellung 2,
=03 tb, G, -.
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Bei freiem Kennziffernanschluß werden die Relais P, P= und G erregt.
Es kommt folgender Sperrstromkreis zustande 3=- -I-, 41c2, 421y, 1o4 p i, 69p, II
P, I P i, Schaltarm c/LW in Stellung 2, 1o3 tb, G, -.
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Durch Relais G wird das Relais GH eingeschaltet. 32. +, 1259,
GH, -.
Durch Öffnen der Kontakte 701, 75P I wird das Speisebrückenrelais
Y abgeschaltet. Über die Kontakte 105 p 1, 121 p = erfolgt die Durchschaltung
der Sprechadern.
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Durch das Relais P i wird am Kontakt =2 p i der Stromkreis 6 unterbrochen.
Das Relais C i fällt ab. Über den Schaltarm c des Anrufsuchers AS kommt folgender
Kreis zustande: 33. -I-, =221y, IC2, 123p1, 13y, IIR, 14r, T, -.
Es werden
die Relais C2, R und T erregt gehalten. Durch Öffnen der Kontakte
=g c 1, 20 c i wird der Stromkreis g für Relais A geöffnet. Das Relais
A fällt ab.
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Da die anrufende Sprechstelle N als halbamtsberechtigte Stelle gekennzeichnet
ist, kommt folgender Stromkreis für das Relais HK zustande: 34. K -f- der Fremdspannung,
RL, Schaltarm b/AS, 1o5 p i, Schaltarm b/LW in Stellung 2, io6hk, IHK, 1079,
io8gh, K- der Fremdspannung. Für Relais HK wird folgender Haltekreis hergestellt:
35. -I-, iogtb, iiodi, iiig, ii2lak, IIHK, -.
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Das Relais HK unterbricht am Kontakt io6hk den Erregerkreis 34. Über
die Kontakte 113hk, 114hk wird der Apparat BA der Beamtin vorbereitend an
den Kennziffernanschluß 2 angeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 115 hk ist die
Übertragung des Anreizes über die Leitung 1o2 auf ein Anlaßrelais RA eines Amtswählers
verhindert. Das Relais HK schließt den Kontakt ii7hk. Es wird durch den im
Besetztzeichenrhythmus geschlossenen Kontakt 118 bk im gleichen Rhythmus die Besetztlampe
BL über 36. -, ii8bk, ii7hk, Schaltarm e/LW in Stellung 2, Schaltarm e/AS
kurzgeschlossen. Am Aufleuchten der Lampe BL erkennt die Beamtin den Anruf
der halbamtsberechtigten Sprechstelle N über den Amtskennziffernanschluß. Die Beamtin
veranlaßt für eine Rücksprache mit dem Teilnehmer der Stelle N die Anschaltung des
Apparates über die Kontakte iigq, =20q. Die Sprechstelle N und die Sprechstelle
BA der Beamtin erhalten den Speisestrom über die Wicklungen I und II des Relais
Si.
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Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle N dringend eine Amtsverbindung
und steht der Beamtin eine freie
.Amtsleitung zur Verfügung, so
erfolgt die Zuteilung einer Amtsleitung durch die Beamtin auf folgende Art und Weise:
Die Beamtin drückt vorübergehend die Taste F. Es wird das Relais D i vorübergehend
eingeschaltet 37. +, F, i24hk, D i, -.
Das Relais
Dz unterbricht am Kontakt liodi den Stromkreis 35 des Relais HK. Das Relais
HK fällt ab. Über die Kontakte 115hk, 126gh wird ---Potential an die Anreizleitung
io2 angelegt und hierdurch die Einstellung eines Amtswählers auf die Leitungen 135,
48, 144 der Sprechstelle N veranlaßt.
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Ist die anrufende Sprechstelle eine für Amtsverbindungen berechtigte,
so ist für eine derartige Stelle nicht das K ---Potential über einen Richtleiter
an die b-Ader angeschaltet. Am Anschlußkontakt für Schaltarm d des Anrufsuchers
AS befindet sich kein Potential. Wenn daher eine für Amtsverbindungen berechtigte
Stelle die Amtskennziffer 2 wählt, kommt über den Kennziffernanschluß 2 das Relais
G (Stromkreis 30, 31) zum Ansprechen. Es wird das Relais GH im Stromkreis
32 eingeschaltet. Das Relais HK wird nicht erregt. Es wird daher unmittelbar
nach der Kennziffernwahl das ----Potential an Leitung io2 angeschaltet und die Einstellung
eines Amtswählers auf die anrufende Stelle veranlaßt.
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Eine für Amtsverbindungen nicht berechtigte Stelle ist dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Anschluß dieser Stelle für Schaltarm d des Anrufsuchers AS-Potential
eingeschaltet ist. Wird von einer für Amtsverbindungen nicht berechtigten Stelle
die Amtskennziffer 2 gewählt, so kommt für das Relais TR in der Abfallzeit des Relais
Z folgender Stromkreis zustande: 38. -E-, Schaltarm d/LW in Stellung 2, 1I TR, 54e,
53z, Schaltarm d/AS, Leitung HSt, -.
Das Relais TR hält sich im Stromkreis
29, in dem auch das parallel zu Relais TR liegende Relais -V2 erregt wird. Die Relais
V2 und TR veranlassen die Auslösung des Leitungswählers LW in der beschriebenen
Weise. Der Anrufsucher AS wird freigegeben und dem Teilnehmer über die Teilnehmerschaltung
(Relais T erregt) ein Besetztzeichen übermittelt.
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Ist der Kennziffernanschluß 2 des Leitungswählers LW besetzt,
so kann zu gleicher Zeit durch Wahl der Amtskennziffer an einer anderen Sprechstelle
nicht die Einstellung eines Amtswählers auf die zuletzt anrufende Sprechstelle eingeleitet
werden. Wenn der Amtskennziffernanschluß durch eine halbamtsberechtigte Sprechstelle
besetzt ist, so kann durch die bestehende Sprechmöglichkeit mit der Beamtin über
den Kennziffernanschluß die Belegungszeit verhältnismäßig lang sein. Damit nun der
Verbindungsweg eines zweiten, die Amtskennziffer wählenden Teilnehmers nach der
Besetztprüfung nicht ausgelöst wird, wird in Abhängigkeit der gewählten Amtskennziffer
die vorübergehende Prüfzeit des Leitungswählers verlängert, und zwar in eine Dauerprüfung
umgewandelt. Wenn der Leitungswähler LW auf den Kennziffernanschluß 2 eingestellt
ist und die Relais P, P i und G im Stromkreis 30 nicht zur Wirkung kommen
können, da der Kennziffernanschluß gesperrt ist, so wird das Relais K in folgenden
Kreis eingeschaltet 39. -I-, Schaltarm d/LW in Stellung 2, II Ty, 55V1,
IIK,
56A 57a, -.
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In diesem Stromkreis wird durch Wahl entsprechender Widerstandsverhältnisse
nur das Relais K erregt. Das Relais K stellt den Haltekreis ig her und hält den
Prüfstromkreis 30 unabhängig von Kontakt 44ü über Kontakt 59k aufrecht. Das
Relais K führt somit wohl die Dauerprüfung des Leitungswählers herbei, die auch
bei der Aufschaltung auf besetzte Anschlußstellen wirksam wird. Es erfolgt jedoch
keine Durchschaltung des Sprechweges durch das Relais D über die Kontakte
66d, 67d. Das Relais D ist über den Schaltarm d des Leitungswählers
in Stellung 2 des Amtskennziffernanschlusses kurzgeschlossen. Durch Relais K wird
über Kontakt 65k ein Tickerzeichen an die Wicklung III des Speisebrückenrelais A
angeschaltet, das dem Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle übermittelt wird. An
diesem Tickerzeichen erkennt der Teilnehmer, daß der Kennziffernanschluß 2 besetzt
ist.
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Wird der Kennziffernanschluß frei, so können die Relais P, Pi und
G im Stromkreis 30 wirksam werden. Das Relais P unterbricht am Kontakt 56p
den Stromkreis ig des die Dauerprüfung veranlassenden Relais K. Die weiteren Schaltvorgänge
zur Herstellung einer Verbindung mit dem Kennziffernanschluß werden dann in der
beschriebenen Art und Weise durchgeführt.
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In der Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Durch Einstellung des Leitungswählers LW auf die bestimmte Anschlußleitung
12 erfolgt die Anreizübertragung auf einen Amtswähler, der sich dann auf die anrufende
Sprechstelle einstellt. Wählt eine halbamtsberechtigte Stelle die Amtskennziffer
12, so wird für die Nebenstellenbeamtin ein Zeichen eingeschaltet. Die Beamtin kann
sofort oder erst nach Rücksprache mit dem Teilnehmer der anrufenden Stelle die Zuteilung
einer freien Amtsleitung einleiten. Die einzelnen Schaltvorgänge sind folgende.
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Hebt der Teilnehmer der Sprechstelle N den Hörer ab, so wird das Anrufrelais
R eingeschaltet. 40. +, i t, Sprechstelle N, 2 t, I R,
Durch Relais
R wird das Relais K eingeschaltet. 41. -I-, 37, 4c2, K, -.
Das Relais
K schaltet in bekannter, nicht dargestellter Weise die Antriebseinrichtungen des
Anrufsuchers AS ein.- Erreicht der Anrufsucher AS die anrufende Stelle, so
kommt folgender Prüfkreis zustande: 42. -I-, C, 5k, C i
, 6 p i, Schaltarm c/AS, 7r, II R, 8 y bzw. g t, T, -.
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Es spricht zuerst das Relais C an. Über Kontakt ioc wird das Relais
C kurzgeschlossen. Das Relais C fällt nach kurzer Abfallverzögerung ab.
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Über den Prüfarm des Anrufsuchers AS besteht nunmehr folgender Kreis
43. -I-, ii c i, C i, 6 p i, Schaltarm c/AS, 77, II R, 8 y bzw. g
t, T, -.
In diesem Sperrstromkreis werden die Relais C i
und R erregt gehalten und das Relais T zum Ansprechen gebracht. Der Stromkreis 43
bleibt unabhängig von Kontakt g t über Kontakt 8 y aufrechterhalten. Durch Öffnen
der Kontakte i t, ?,t wird der Stromkreis 4o des Relais R geöffnet. Durch Relais
C i wird das Relais C2 eingeschaltet: 44. -j--, I2 c I, IC--, -. Über die Kontakte
13 c I, 14G I erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern. Es wird das Relais A eingeschaltet.
45. -I-, IA, 13cI, Schaltarm b/AS, Sprechstelle N,
Schaltarm a/AS, 14cI, IIA,
-.
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Wählt der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle N die erste Ziffer
(i), so wird der Stromstoß von Relais A aufgenommen und auf den nicht dargestellten
Antriebsmagneten zur Einstellung des Leitungswählers auf eine bestimmte Dekade übertragen.
Während der ersten Stromstoßreihe ist das Relais V eingeschaltet. 46. +, 15c2, IV,
II V, 16a, i7 wlw, -.
Über Kontakt 18v wird die Wicklung I des Relais V kurzgeschlossen,
so daß Relais V während der Stromstoßreihe erregt bleibt. Fällt nach beendeter Stromstoßreihe
das Relais V ab, so wird das Relais U eingeschaltet. 47. -I-, 15c2, Igv, 2oklw,
IU, 2iwlw, -.
Sendet der Teilnehmer der Sprechstelle N die zweite Stromstoßreihe
aus (Ziffer 2), so wird das Relais V im Stromkreis 46 eingeschaltet und hält sich
nach Öffnen des Kontaktes i7 wlw nach dem ersten Drehschritt über folgenden
Weg: 48. +, 15c2, 18v, IIV, 16a, 22u, -.
Mit Ansprechen des Relais
V wird der Stromkreis 47 des Relais_U am Kontakt igv geöffnet. Das Relais U bleibt
jedoch während der zweiten Stromstoßreihe in folgenden Stromkreis eingeschaltet:
49. -i-, 15 c 2, 23 v, 24u, II U, -.
Bleibt nach der letzten Stromstoßreihe
der Kontakt 16a längere Zeit geöffnet, so fällt das Relais V ab. Am Kontakt 23v
wird der Stromkreis 49 des Relais U geöffnet. Das Relais U besitzt jedoch Abfallverzögerung.
Nach Abfall des Relais V wird in der Abfallverzögerungszeit des Relais U folgender
Prüfkreis hergestellt: 50. -f-, 25c2, 26ch, 27v, 28u, IP, IIP, PI, Schaltarm
c/LW auf Anschluß I2, 29h, G, -.
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Ist der Kennziffernanschluß 12 frei, so werden die Relais P, P i und
G erregt. Es wird folgender Sperrstromkreis hergestellt 51. +, 25c2, 26 ch,
30 P I, 3I P, II P; P i, Schaltarm c/LW, 29h, G, -.
Durch Relais P :i wird
der Stromkreis 43 am Kontakt 6p1 geöffnet. Über den Schaltarm c des Anrufsuchers
AS kommt folgender Kreis zustande: 52. -I-, 32 ch, II C2,
33P1, Schaltarm c/AS, 7r, II R, -8y, T, -.
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Durch diese Umschaltung wird Relais C i zum Abfall gebracht. Das Relais
Ci öffnet am Kontakt i2ci den Stromkreis 44 des Relais C 2. Relais C 2 wird im Stromkreis
52 erregt gehalten. Durch Öffnen der Kontakte 13 c I, 14 c I wird der Stromkreis
45 des Relais A geöffnet. Das Relais A fällt ab.
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Mit der Einstellung des Leitungswählers auf den Amtskennziffernanschluß
12 wird über den Schaltarm d des Leitungswählers LW das Relais
KZ eingeschaltet. 53. -I-, Schaltarm d/LW auf Kennziffernanschluß 12, IKZ,
34v, 35 eh, -.
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Für Relais KZ wird folgender Haltekreis hergestellt 54. -f-, 36c2,
37 kz, IIKZ, -. Das Relais KZ schließt folgenden Stromkreis: 55. -f-, 38
1x, Widerstand W i, K i, -.
Die elektrischen Verhältnisse zwischen
Widerstand W i und Relais K i sind so gewählt, daß das Relais K i allein über den
Widerstand W i und Kontakt 38 kz nicht zum Ansprechen kommt.
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Über Kontakt 56kz wird der geladene Kondensator Co parallel
zur Wicklung II des Relais U geschaltet. Es wird somit nach Wahl der Amtskennziffer
i2 die Abfallzeit des Relais U und die Prüfzeit des Leitungswählers LW weiter
verlängert.
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Durch das im Stromkreis 5o bzw. 51 erregte Relais G wird das Relais
GH eingeschaltet 56. -I-, 399, GH, -. Durch die Berechtigungskennzeichnung
wird das Relais H eingeschaltet: 57. K + der Fremdspannung, 139 g, Gleichrichter
Gl, Schaltarm b/AS, 4oPI, Schaltarm b/LW, Kennziffernanschluß 12, 40h,
IH, K- der Fremdspannung. Für das Relais H wird ein Haltekreis hergestellt.
58. -I-, 41g, 42h, 43d, IIH, -.
Durch Öffnen des Kontaktes 29h und
Schließen des Kontaktes 47h wird das Relais B eingeschaltet: 59. -I-, 25c2, 26ch,
3oPI, 31P, IIP, PI, Schaltarm c/LW, Kennziffernanschluß 12, 47h, B, G, -.
Das
Relais H öffnet den Kontakt 48h. Es wird somit kein Anreiz über die Leitung 49,
die zu dem Anlaßrelais RA eines Amtswählers führt, übertragen. Das Relais H veranlaßt
in bekannter, nicht dargestellter Weise die Einschaltung einer Anruflampe, durch
welche die Beamtin auf den vorliegenden Anruf einer halbamtsberechtigten Stelle
aufmerksam gemacht wird. Da die b-Ader auch über Kontakt 50h durchgeschaltet ist,
kann sich die Beamtin an den Kennziffernanschluß anschalten. Es ist eine Sprechverbindung
zwischen
der anrufenden Stelle N und der Beamtin BA
hergestellt. Die Speisung
erfolgt über Relais S.
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Wählt nun in der Zeit, in der der Kennziffernanschluß 12 besetzt ist,
ein für Amtsverbindungen berechtigter Teilnehmer die Amtskennziffer über ein zweites,
nur teilweise dargestelltes Verbindungsaggregat mit dem Leitungswähler
LW i, so können im Prüfstromkreis dieses Leitungswählers (entsprechend Stromkreis
5o) die Relais P und Pi nicht ansprechen. Es wird aber ein dem Relais KZ entsprechendes
Relais KZ i eingeschaltet.
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6o. -+-, Schaltarm d/LWi, IKZi, 34vi, 35chi, -. Relais KZi stellt
einen Haltekreis her: 61. -f-, 36c5, 37kzi, IIKZi, -.
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Durch dieses Relais KZ i wird über Kontakt 51 kz i der Widerstand
W 2 parallel zum Widerstand W i geschaltet. Durch diese Parallelschaltung der beiden
Widerstände W i und W 2 erhält das Relais K i so viel Strom, daß es anzieht und
seine Kontakte in die Arbeitslage umlegt. Es wird durch Relais Ki über die Kontakte
52b, 53 k i, 54k2 -+- -Potential an die c-Ader des Leitungswählers
LW angelegt und hierdurch die Relais P und P i des Leitungswählers
LW
zum Abfall gebracht. Durch Abfall der Relais P und P i wird der Stromkreis
59 geöffnet. Es fallen auch die Relais B und G ab. Am Kontakt 419 wird der
Haltekreis 58 des Relais H geöffnet. Der Abfall des Relais P und Pi veranlaßt in
bekannter, nicht dargestellter Weise die Auslösung des Leitungswählers
LW
und die Freigabe des Anrufsuchers AS. Der Teilnehmer der Sprechstelle N
kann über die Teilnehmerschaltung ein Besetztzeichen erhalten.
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Mit Ansprechen des Relais Ki wird das Relais K2 eingeschaltet.
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62. +, 58 k i, Widerstand W3, K II bzw. 59k2 und Kondensator
Co i, -.
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Nach Ablauf einer bestimmten Ansprechzeit legt das Relais K2 seine
Kontakte in die Arbeitslage. Durch Öffnen des Kontaktes 59 k2 wird der Kondensator
Co i abgeschaltet. Am "Kontakt 54k2 wird die Erdanschaltung an den Prüfarm c des
Leitungswählers LW
unterbrochen. Der Auslöseanreiz besteht also in einer vorübergehenden
Erdanschaltung an die c-Ader. Diese Anschaltung ist einmal von dem Relais KZ abhängig,
d. h. es erfolgt die Anschaltung des Erdpotentials nur an die Prüfarme der Leitungswähler,
über welche die Amtskennziffer gewählt worden ist. Weiterhin ist die Anschaltung
des vorübergehenden Erdpotentials von einem Kontakt 52 b des Relais B abhängig,
welches nur bei Belegung des Amtskennziffernanschlusses durch eine halbamtsberechtigte
Stelle erregt wird.
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Die Erdanschaltung zur Auslösung des bereits bestehenden Verbindungsweges
erfolgt in der verlängerten Abfallzeit des Relais, welches die Prüfzeit des Leitungswählers
LW i bestimmt. Wird der Leitungswähler LW i auf den Kennziffernanschluß 12 eingestellt,
so wird auch durch das über den Kennziffernanschluß 12 erregte Relais KZi eine Verlängerung
der Abfallzeit des dem Relais U des Leitungswählers LW entsprechenden Relais
des Leitungswählers LW i und somit eine verlängerte Prüfzeit des Leitungswählers
LW i herbeigeführt. In dieser verlängerten Prüfzeit wird nach Beendigung des Auslöseanreizes
der Prüfstromkreis des Leitungswählers LW i entsprechend Stromkreis 50 für
LW eingeschaltet und hiermit die Prüfrelais P und P i im Leitungswähler LW
i und weiterhin das den Kennziffernanschluß zugeordnete Relais G wirksam. Das Relais
G schaltet dann das Relais GH (Stromkreis 56) ein, und es wird über die Kontakte
48h und Gogh ein Anreiz über die Leitung 49 auf ein Anlaßrelais RA übertragen, durch
welches die Einstellung eines Amtswählers. auf die anrufende Sprechstelle erfolgt.
Nach erfolgter Einstellung des Amtswählers auf die anrufende Sprechstelle wird der
Leitungswähler ausgelöst und der Anrufsucher freigegeben.