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DE949635C - Vorschubeinrichtung fuer Herdwagen in Tunneloefen - Google Patents

Vorschubeinrichtung fuer Herdwagen in Tunneloefen

Info

Publication number
DE949635C
DE949635C DEB29531A DEB0029531A DE949635C DE 949635 C DE949635 C DE 949635C DE B29531 A DEB29531 A DE B29531A DE B0029531 A DEB0029531 A DE B0029531A DE 949635 C DE949635 C DE 949635C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push
pressure
furnace
car
fixed point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB29531A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Herbst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEB29531A priority Critical patent/DE949635C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE949635C publication Critical patent/DE949635C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/30Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B9/38Arrangements of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/26Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path on or in trucks, sleds, or containers
    • F27B9/262Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path on or in trucks, sleds, or containers on or in trucks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Vorsclubeznrichtung für Herdvisagen in Tunnelöfen Bei Tunnelöfen, die zum Brennen oder Glühen irgendwelchen Gutes dienen, findet der Transport des Gutes durch den Ofen mittels sogenannter Herdwagen statt, wobei dieselben nacheinander eine Vorwärmezone, eine Glüh- oder Brennzone und: eine Abkühlzone duirehlaufen. Bei einer Reihe von Ofenausführungen geschieht das Vorschieben der Herdwagen absatzweise, so daB es möglich ist, nach jedem Vorschub den Ofen wenigstens einseitig, d. h. am Tunneleingang, abzuschließen.
  • Weiter .ist es bekannt, die vor oder unterhalb des Ofens angeordnete Vorschwbeinriehtung auf einen unbeladenen Herdwagen wirken zu lassen, welcher seinerseits die Reihe der Herdwagen in Richtung der Ofenlängsachse verschiebt. Der unbeladene Herdwagen ist dabei mit Blech albgedeckt, so daB es möglich ist, den Walgen unter der über ihm geschlossenen Ofentür hindwrchzubefördern, und zwar bei einem Beringst möglichen Luftspalt. Auf diese Weise wird während der Zeit des verhältnismäßig lange dauernden Vorschiebens der ,gesamten Herdwagenreihe ein dichter AbschluB des Ofens erzielt, und die Ofentür -braucht nur während des verhältnismäßig kurze Zerrt in Anspruch nehmenden Einfahrens (eines neuen .beladenen Herdwagens geöffnet zu bleiben.
  • Bei diesen bekannten ist aber die Aufstellung der auf den Herdwagen wirkenden Vorschubeinrichtung mit Schwierigkeiten verbunden. Ob nun dieselbe vor oder unterhalb des Ofens angebracht ist, in jedem Fall stellt sie eine störende Behinderung an der Ofenöffnung dar. Insbesondere bei der Aufstellung derartiger Ofen in Geschossen sind diese Vorsehubeinrichtungen - die verhältnismäßig hohe Vorschubdrücke aufbringen müssen - nur sehr schwer und unter besonderen Vorkehrungen zu montieren..
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den genannten Nachteil ziv beseitigen und eine einfach zu montierende Vorschubeinriefhtung zu schaffen, die in Platz sparender Anordnung und ohne Beeinträchtigung des Raumes vor der Ofenöffnung einen Vorschub der Herdwagenreihe bei dicht geschlossener Ofentür gestattet.
  • Erfindungsgemäß ist der Antrieb der Vorschubeinridhtung auf einem in der Achse des Tunnelofens verfaihrbaren, als Druckorgan für die Herdwagen dienenden Stoßwagen montiert, der sich mittels eines Kraftübertragungsgliedes, vorzugsweise einer Druck- und Zugstange, :gegen einen außerhalb des Stoßwagens liegenden Festpunkt abstützt, - so daß der Stoßwagen durch die Reaktion der über das-Kraftübertragungsglied auf den Festpunkt wirkenden Kraft verschiebbar ist.
  • Man erreicht dadurch, daß eine Aufstellung der Vorschubeinrichtumg vor oder unterhalb des Ofens vermieden wird, wodurch sich ein Raumgewinn und eine äußerst einfache Montage der Anlage ergibt.
  • Zweckmäßig besitzt dabei der Stoßwagen das gleiche uerschnittsprofil wie die Herdwagen, und es ist die- obere Abdeckung des Stoßwagens eben, glatt und der vorzugsweise senkbaren und mit Dichtungsmitteln versehenen Ofentür in der Form so angepaßt, daß auch während der Bewegung des Stoßwagens unterhalb der Ofentür ein dichter AbschluB des Tunneleingangs erreicht ist. Während des verhältnismäßig lange dauernden Vorschiebens der Herdwagenreihe sowie während der Rückwärtsbewegung des Stoßwagens bleibt der Ofengeschlossen und ist praktisch .nur während des verhältnismäßig sehr kurze Zeit beanspruchenden Einfahrens eines neuen Herdwagens geöffnet.
  • Die Vorschubeinrichtung kann Mittel enthalten, die ein gegenüber dem Vorschieben schnelleres Zurückschieben des Stoßwagens aus dem Ofen ermöglichen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht der Antrieb der Vorschubennrichtung aus einem Zylinder mit einem ,mit dem Kraftübertragungsglied verbundenen, doppelt wirkenden Kolben. Dabei ist der Zylinder einerseits mit einer Druckpumpe über umsteuerbare Ventile od. dgl. und andererseits mit einem geschlossenen, als Windkessel wirkenden Behälter derart verbunden, daß der Vorschub durch den Druck der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit und das Zurückziehen des Kolbens durch den Druck der aus dem Windkessel zurückströmenden Flüssigkeit erfolgt, wobei die Flüssigkeit aus der mit der Pumpe verbundenen Seite des Zylinders in einen auf der Saugseite der Pumpe liegenden Vorratsbehälter strömt.
  • Der Antrieb des Pumpenmotors erfolgt vorzugsweise elektrisch, und da alle Teile der Vorschubeinrichtung einschließlich der Ro`hrleitungen,Armaturen usw. auf dem Stoßwagen montiert sind, ist lediglich der elektrische Anschluß für den Pumpenmotor beweglich und leicht lösbar nach außen zu führen. Auf diese Weise ist jede Behinderung der vor dem Ofen arbeitenden bzw. sich dort aufhaltenden Personen vermieden; Der Antrieb für die Stoß- und Zugstange der Vorschübeinrichtung kann auch anders, z. B. rein elektromechanisch mit Zahnstangenantrieb od. dgl. oder in irgendeiner an sich bekannten anderen Art und Weise gestaltet werden.
  • Ein weiterer Raumgewinn vor dem Ofen kann dadurch erreicht werden, daß man nach der Erfindung das Kraftübertragungsglied an einem Festpunkt abstützt, der als auf- und abklappbarer Bock ausgebildet ist. Dabei, wird zweckmäßig eine leicht lösbare Verbindung, z. B. ein drehbarer Hammerkopf oder ein Bajonettverschluß, zwischen dem Kraftübertragungsglied und dem- Festpunkt vorgesehen, um die für das Ein- und Auskuppeln des Stoßwagens notwendige ,Zeit zu verkürzen und damit die Beschickungswechselzeit möglichst zu verringern.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus dem in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiel: zu entnehmen.
  • Im Tunnelofen i (Fig. i) werden die Herdwagen 2 samt Beladung 3 auf besonderen Fahrgleisen durch die Ofenanlage hindurchbewegt. Die am Eingang in den Ofentunnel angebaute Ofentür kann mittels eines Handantriebs 4 gehoben und gesenkt werden. Am unteren Ende der Ofentür 5 ist eine Dichtungsleiste 6 angebracht, die auf der glatten Oberfläche der Abdeckung des Stoßwagens 7 gleiten kann und so einen dichten Abschluß des Ofeneinganges gewährleistet.
  • Die Vorschubeinrichtung ist gemäß der Erfindung auf dem Stoßwagen 7 montiert. Sie besteht in dem dargestellten Ausführu:n:gs:beispiel im wesentlichen aus einem hydraulischen Druckzylinder 8, der sich zwischen dem Fahrwerk 29 des Stoßwagens befindet. Das Fahrwerk ist in dergleichen Weise ausgeführt wie dasjenige der Herdwagen 2, so daß das gleiche Fahrgleis für die Vorschubeinrichtung verwendet werden kann.
  • Die Kolbenstange 9" des im Innern des Druckzylinders 8 untergebrachten Kolbens ist an einem Festpunkt io, der vor dem Ofenende zwischen den Gleisen untergebracht ist, verankert. Die weiteren Einrichtungen zuz Erzeugung des Flüssigkeitsdruckes, wie eine Druckpumpe 13, ein Elektromotor 30, Rohrleitungen, Armaturen, ein Windkessel i9, ein Sammelbehälter 14 usw., d.h. die komplette hydraulische Anlage, ist auf dem -Stoßwagen untergebracht. Lediglich der nicht bezeichnete Anschluß füz den Pumpenmotor ist leicht lösbar und beweglieh, z. B. mittels Steckdose, Stecker und Kabel, nach außen geführt.
  • Der Stoßwagen 7 ist auf seiner ganzen Länge mit einer Blechabdeckung 15 versehen und -besitzt das gleiche Profil wie die Herdwagen.
  • Der Festpunkt io befindet sich gemäß edier weiteren Ausgestaltung der Erfindung an einem klappbaren Bock 31 (s. auch Fig. 3), so daß nach dem Lösen der Kolbenstange 9" und Umklappen des Bockes 3 1 der Stoßwaagen und: eventuell die Herdwagen über denselben frei hinweggefahren werden können. Die Ausführung des Bockes 31 kann beispielsweise so gewählt werden, daß er um eine Drehachse i i kippbar isst, wobei ein Steckriegel 12 zu sedner Feststellung dienen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der hydraulischen Anlage der Vorschuheinrichtung ist im einzelnen aus der Fig. 2 zu entnehmen. Der Zylinder 8 ist über eine Rohrleitung 27 mit der Druckseite einer durch den Elektromotor 30 angetriebenen Pumpe 13 für die Druckflüssigkeit, vorzugsweise 01, verbunden. Über einen Dreiwegehahn 16 ist eine zum Sammelbehälter z4 führende Leitung 2o angeschlossen. Zwischen dem Dreiwegehahn 16 und dem Druckstutzen der Pumpe 13 ist in der Rohrleitung 27 ein Rückschlagventil 17 eingebaut. Durch eine Leitung 18 steht der Windkessel i9 mit dem ofenabgewandten Ende des Zylinders 8 in Verbindung. Die Druckseite der Pumpe ist durch eine noch vor dem Dreiwegehahn 16 abzweigende Leitung 21 an den Windkessel angeschlossen. Die letztgenannte Rohrleitung ist mittels eines Ventils 22 absperrbar.
  • Die Befestigung der Kolbenstange 9" an dem Bock 31 (s. Fig. 3) ist .leicht lösbar und schnell festlegbar gestaltet. Hierzu ist z. B. ,das Stangenende mit einer Muffe 23 ausgestattet, die am offenen Ende einen Hammerkopf 24 besitzt. Mittels eines Knebels 25 kann dabei -eine Drehung dieser Muffe um etwa go° leicht durchgeführt werden. An dem klappbaren Bock 31 ist eine Gegenbüchse 26 angeordnet, die eine Ausnehmung passend, für den Hammerkopf 24 .besitzt. Die Gegenibüohse 26 ist leicht drehbar um eine Achse 32 gelagert.
  • Statt den Bock 31 umklappbar zu machen, kann man ihn auch so niedrig ausführen, daß der Stoßwagen darüber hinwegfahren kann. Dabei kann gegebenenfalls der Druckzylinder 8 etwas geneigt angeordnet werden.
  • Die Beschickung des Ofens geht wie folgt vor sich: Soll die im Ofen befindliche Herdwagenreihe vorgeschoben werden, so wird zunächst die Kolbenstange 9, des Stoßwagens an dem aufgeklappten Bock 31 verankert. Nach Einschalten des Elektromotors 30 fördert die Pumpe 13 bei entsprechender Stellung .des Dreiwegehahnes Flüssigkeit in den Druckzylinder 8 und setzt den rechten, vor dem Kolben 9 liegenden Zylinderraum unter Druck. Entsprechend dem Förderhub der Maschine erfolgt nun eine Verschiebung des Stoßwagens 7 nach rechts, wobei dieser die Her.dwagenreihe langsam durch den Ofen vorschiebt. Der Vorschub des Stoßwagens findet bei zuverlässig abgedichtetem Tunneleingang statt, da die auf der glatten Oberfläche des Stoßwagens gleitende Dichtungsleiste 6 der Ofentür 5 den Eintritt unerwünschter Luft verhindert.
  • Der Kolbenhub der Vorschubeinrichtung ist so bemessen, d:aß der letzte Herdwagen so weit in den Ofen ,geschoben -,verden kann, daß nach Zurückziehen des Stoßwagens 7 Platz für einen weiteren Herdwagen frei wird und die Tür ganz geschlossen werden kann.
  • Das Zurückziehen der Vorschubeinrichtung, die zunächst noch am Bock 31 verankert bleibt, geschieht nach der Erfindung unter Einschaltung des Windkessels ig, der etwa zur Hälfte mit Druckluft und Druckflüssigkeit gefüllt ist. Nach dem Umschalten des Dreiwegehähnes 16 strömt die im Windkessel unter Druck stehende Flüssigkeit in den linken Zylinderraum vor die Stangenseite des Kolbens 9. Der jetzt in diesem Teil des Zylinders -herrschende Überdruck verschiebt den Zylinder und damit den Stoßwagen nach links, d. h., der Stoßwagen 7 wird aus dem Ofenherausgefahren. Die .im rechten Zylinderraum befindliche Flüssigkeit strömt dabei über den Dreiwegehahn und die Rohrleitung 2o zum Sammelbehäliter 1q. zurück. Die Rohrleitungen 18 und 2o sowie die Querschnitte des Dreiwegehahnes 16 sind dabei genügend ,groß dimensioniert, damit das Zurückziehen des Stoßwagens mit :großer Geschwindigkeit vor sich geht. Der im Windkessel vorhandene Druck ist dabei ,so gewählt, daß er die heim Zurückziehen des Stoßwagens vorhandenen, verhältnismäßig kleinen Widerstände überwindet. Dabei braucht der Druck im Windkessel nur einen kleinen Bruchteil des für den Vorsdhub notwendägen Druckes zu betragen. Die Pumpe - die an sich einen weit höheren Druck erzeugen kann - wäre aber nicht imstande, bei normaler Dimensionierung eine .genügende Druckmittelmenge für den schnellen Rückgang des Kolbens zu liefern, wie dies bei Anwendung eines Windkessels nach der Erfindung möglich ist.
  • Wenn der Stoßwagen in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt und hinter ihm die Ofentür geschlossen ist, wird im weiteren Verlauf des Beschickungsvorganges die Kolbenstange 9" vom Bock 31 gelöst und diieser umgeklappt. Von Hand oder maschinell wird nun der Stoßwagen so weit von der Ofenöffnung weggefahren, daß ein neuer Herdwagen, z. B. von der Seite her mittels einer Schiebebühne vor den geschlossenen Ofen geschoben werden kann. Nach öffnen der Ofentwr wird der ,neue Herdwagen von Hand oder maschinell. in den Ofen eingeschoben. Danach wird der Stoßwagen wieder vor das Ofenende gebracht und. die Ofentür so weit heruntergelassen, bis sie gut dichtend auf der Verkleidung des Stoßwagens aufliegt. Nach W.iederaufrichten des Bockes 31 und der Festlegung der Kolbenstange gQ am Festpunkt io kann der Vorschub der Herdwagenrei:he von neuem beginnen. Die Ofentür ist somit nur während des kurze Zeit erfordernden Einschiebens eines neuen Herdwagens geöffnet.
  • Das Rückschlagventil 17 verhindert bei nicht angetriebener Pumpe ein Zurückströmen der Flüssigkeit aus dem Zylinder 8 über die Pumpe in den Ölsammelbehälter 14 und damit gegebenenfalls eine durch den im Windkessel vorhandenen Druck hervorgerufene, unerwünschte Rückwärtsbewegung des Stoßwagens. Bei der Verwendung einer Kolbenpumpeist das Ventil 17- nicht unbedingt erforderlich.
  • Der Windkessel i 9 kann insbesondere vor Arbeitsbeginn auch über die Leitung 21 unter Druck gesetzt werden. Zu diesem Zweck ist das Ventil 22 zu öffnen. Das Ventil22 bleibt jedoch normalerweise geschlossen, da die Luft im Windkessel i9 be,i jedem Vorgang des Kolbens unter Druck gesetzt wird. Ein Öffnen des Ventils 22, wobei das Ventil 16 die Leitung 27 absperren muB, ist nur dann nötig, wenn der Luftdruck im Windkessel nachgelassen haben sollte. In der Regel braucht also nur der Dreiwegehaihn 16 bedient zu werden.
  • Erfolgt der Antrieb des Kraftübertragungsgliedes nicht hydraulisch, sondern durch eine Zahnstange, die mit einem durch einen Elektromotor angetriebenen Zahnradgetriebe im Eingriff steht, so kann die Verschiedenheit der Geschwindigkeiten beim Ein- und Ausfahren des Stoßwagens z. B. durch eine Änderung iin der Übersetzung des Zahnradgetriebes oder durch eine Umschaltung des Motors auf eine andere Drehzahl oder durch beide Mittel oder ähnliche 'bekannte Verfahren erzielt werden. Die genannte Geschwindigkeitsänderung kann dabei entweder von Hand vorgenommen werden oder selbsttätig erfolgen.
  • Die Vorschubeinrichtung nach der Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn sie nicht nur zum Einschieben, sondern auch zum Herausziehen von Herd= wagen dient. In solchen Fällen kann auch die Geschwindigkeit in beiden Bewegungsrichtungen gleich sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschwbeinrichtung für Herdwagen in Tunnelöfen mit absatzweisem Betrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Einrichtung auf einem in der Achse des Tunnelofens verfahrbaren, als Druckorgan für die Herdwagen (2) dienenden Stoßwagen (7) montiert ist, der sich mittels eines Kraftüberuragungsgliedes, vorzugsweise einer Druck- und Zugstange (9a), gegen einen außerhalb des Stoßwagens Liegenden Festpunkt (io) abstützt, so daß der Stoßwagen durch die Reaktion der über das Kraftüberuragungsglied auf den Festpunkt wirkenden Kraft verschiebbar :ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßwagen das gleiche Querschnittsprofil besitzt wie die Herdwagen und die obere Abdeckung (15) des Stoßwagens eben, glatt und der vorzugsweise senkbaren und mit Dichtungsmitteln (6) versehenen Ofentür (5) ,in der Form so angepaßt ist, daß auch w-'ahrend der Bewegung des Stoßwagens unterhalb der Ofentür ein dichter Abschluß des Tunneleingangs erreicht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch Mittel, die ein gegenüber dem Vorschieben schnelleres Zurückziehen des Stoßwagens (7) aus dem Ofen ermöglichen. q..
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Vorschubeinrichtung aus einem Zylinder (8) mit einem mit dem Kraftübertragungsglied verbundenen, doppelt wirkenden Kolben (9) besteht und der Zylinder (8) einerseits mit einer Druckpumpe (13) über umsteuerbare Ventile (16) od. dgl. und andererseits mit einem geschlossenen., als Windkessel wirkenden Behälter (i9) verbunden ist, so daß der Vorschub durch den Druck der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit und das Zurückziehen des Kolbens duzch den Druck der aus dem Windkessel zurückströmenden Flüssigkeit erfolgt.
  5. 5. Vorschtibeinrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, däB das Kraftiibertragungsglied an einem Festpunkt (io) abgestützt ist, der als auf- und abklappbarer Bock (31) ausgebildet ist. -6. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kraftübertragungsgliedes leicht lösbar, beispielsweise als drehbarer Hammerkopf (2¢), Bajonettverschluß od. dgl., an dem Festpunkt (io) verankert ist.
DEB29531A 1954-02-05 1954-02-05 Vorschubeinrichtung fuer Herdwagen in Tunneloefen Expired DE949635C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145987B (de) * 1956-06-23 1963-03-21 Siti Einrichtung zum gleichzeitigen Einschieben von den Einsatz tragenden Platten in mehrere ueber- und nebeneinanderliegende Ofenkanaele von Elektro-Tunneloefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145987B (de) * 1956-06-23 1963-03-21 Siti Einrichtung zum gleichzeitigen Einschieben von den Einsatz tragenden Platten in mehrere ueber- und nebeneinanderliegende Ofenkanaele von Elektro-Tunneloefen

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