DE946865C - Zweifilmkamera - Google Patents
ZweifilmkameraInfo
- Publication number
- DE946865C DE946865C DES29076A DES0029076A DE946865C DE 946865 C DE946865 C DE 946865C DE S29076 A DES29076 A DE S29076A DE S0029076 A DES0029076 A DE S0029076A DE 946865 C DE946865 C DE 946865C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- film
- lens carrier
- conical
- rotatable
- camera
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
- G03B19/06—Roll-film cameras adapted to be loaded with more than one film, e.g. with exposure of one or the other at will
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
Description
- Zweifilmkamera Die Erfindung betrifft eine Zweifilmkamera mit zwei im Winkel von vorzugsweise 9o°. zueinander angeordneten Filmen und einem das Objektiv wahlweise zu jedem Film in Wirkstellung bringenden drehbaren.Objektivträger.
- Bekannt ist eine Kamera, bei der zwei Filme in einer Kamera vertikal und parallel übereinander angeordnet sind. Das Objektiv wird wahlweise zu einem Film vertikal verstellt. Eine derartige Kamera ist schwierig ab_ zudichten und ist zudem unhandlich und groß.
- Eine weitere Anordnung ist bekannt, bei der zwei Filme mit den Rückschichten gegeneinander, in einem senkrecht zur Linsenachse drehbaren Bauteil, gelagert sind. Bei Drehung des Bauteiles um jeweils r8o° erscheint wahlweise ein Film senkrecht zum Strahlengang des Objektivs und ist für die Aufnahme bereit. Eine derartige Anordnung ergibt eine unhandliche Kastenform, bei der die Filme schwierig einzulegen sind.
- Eine andere Anordnung ist bekannt, bei der die Filme trommelförmig angeordnet sind und das Objektiv um diese Trommel herumgeschwenkt wird. Eine derartige Anordnung läßt das Objektiv weit nach vorn ragen und macht daher die Kamera groß und sehr erschütterungsempfindlich.
- Eine andere Anordnung ist bekannt, bei der das Objektiv um 9o° um eine zu den Filmebenen parallele Symmetrieachse schwenkbar ist. Eine -derartige Ausführung ist äußerst empfindlich gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit.
- Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kamera zu schaffen, die im Aufbau klein und formschön ist, ein leichtes Auswechseln der Filme gestattet, in der Herstellung einfach, im Gebrauch verschleißfest und unempfindlich gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit ist.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Objektivträger um eine durch die Winkelhalbierende des von den beiden. Filmebenen eingeschlossenen Winkels gebildete Achse drehbar ist. Die beiden Filmebenen werden vorzugsweise in einem Winkel von go° zueinander angeordnet. Bei Drehung und Fixierung des Objektivträgers um jeweils i8o° erscheint die Objektwachse senkrecht zu einer Filmebene und läßt den Strahlengang zu dem Film durch, während die Öffnung im Kamerägehäuse zu dem anderen Film durch den Objektivträger verdeckt wird. Die Filme können verschiedene Dimensionen haben, z. B. 24':24-Normalfilm und 6-6-Film. Bei gleichen und ungleichen Filmbreiten müssen die Mittelpunkte der beiden Filmebenen gleichen Abstand vom Schnittpunkt der beiden Filmebenen haben, damit das Objektiv zentrisch zu den Filmen steht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i stellt die Kamera in Ansicht von vorn, Abb. a im Schnitt von der Seite und Abb. 3 im Schnitt von oben dar.
- Film i ist in der Filmkassette a gelagert und wird im Kameragehäuse an der Öffnung 4 vorbeigeführt und durch die Andruckplatte 3, mit nicht dargestellten Andruckfedern, gegen die Öffnung 4 plangehalten. Die Aufwickelspule 5 wickelt den Film auf. Film 6 ist senkrecht zum Film r mit der Andruckplatte 7 und der Öffnung 8 analog Film i gelagert. g ist das Objektiv mit Zentralverschluß io. Die Objektiveinstellung erfolgt durch Schneckengang oder Frontlinseneinstellung. Das Objektiv g ist mit der Mutter 1a in dem Objektivträger ii befestigt. Objektivträger ii bildet einen abgestumpften Kegel @I zur Achse A-B mit den Seiten 13, 14 und i5: Bei 15 ist der Kegel durch den Ausschnitt 16 für den Strahlengang des Objektives g unterbrochen. Diese abgestumpfte Kegelfläche 13, 14 und 15 ist mit einer geschlossenen Ringfuge 16, 17 gegen Gehäuse-18 lichtdicht abgeschlossen. Das Gehäuse 18 ist ebenfalls abgestumpft kegelig zur Achse A-B ausgebildet und dient als Führung des Kegels 13, 14 und 15. Das Gehäuse 18 hat zwei Durchbrüche 4 und 8, um den Strahlengang zu den Filmen gelangen zu lassen, wobei immer eine Öffnung durch den Objektivträger ii abgeschlossen wird, z. B. in der Abbildung die Öffnung 8 durch die Fläche 13. Objektivträger ii wird im Gehäuse 18 durch die. Schraube ig mit Mutter 2o drehbar gehalten. Dreht man den Objektivträger 1 i um 18o°, so stellt sich die Objektivachse senkrecht zur Filmebene 6. Die Öffnung 16 deckt sich mit der Öffnung 8, während die Kegelseite bei 13, die Öffnung bei 4 abschließt. Auf diese Art kann man also wahlweise das Objektiv durch Drehung um 18o° auf einen Film einstellen. Der Sucher 21 ist an dem Objektivträger ii befestigt und dreht sich mit, so daß nur ein- Sucher notwendig ist. An die Stelle des Suchers kann auch ein gekuppelter Entfernungsmesser treten, der gleichfalls nur einmal notwendig ist.
- Als weiterer Ausbau, der Kamera kann man den Zentralverschluß durch einen rotierenden Schlitzverschluß ersetzen, um auf diese Art das Objektiv als Wechselobjektiv ausbilden zu- können oder um die Kamera als einäugige Spiegelreflexkamera bauen zu können. Der rotierende Schlitzverschluß läßt sich, der kegeligen Ausbildung des Objektivträgers entsprechend, auch als kegelig ausgebildeter Schlitzverschluß mit derselben Drehachse wie der Objektivträger ausbilden. Der Schlitzverschluß besteht z. B. aus zwei kegeligen Mantelflächen, die je einen Ausschnitt für den Lichtdurchlaß haben und sich gegeneinander verdrehen lassen. Durch Verdrehen gegeneinander wird die gemeinsame Lichtdurchlaßöffnung vergrößert bzw. verkleinert und beim gemeinsamen Ablauf der beiden Kegelmäntel die Belichtungszeit vergrößert bzw. verkleinert. Dieser Kegelmantelschlitzverschluß wird innerhalb des Objektivträgers eingebaut, so daß bei Drehung des Objektivträgers die Lage des Schlitzverschlusses zum Objektiv erhalten bleibt. Das Spannen des Schlitzverschlusses geschieht nur durch Spannen einer Feder, während die Mantelflächen beim Spannen nicht bewegt werden.
- Der Einbau einer Filmsperre oder eines Schnellaufzuges ist ebenso möglich wie bei einer normalen Einfilmkamera. Ebenso ist es möglich, die Kamera als zweiäugige Spiegelreflexkamera zu bauen.
- Es ist auch möglich, die Kamera ohne kegelige Führung, die gleichzeitig den Strahlengang zu einem Film dürchläßt und zum anderen Film sperrt, in einfacherer Ausführung zu bauen. Das Objektiv wird in einer, im Gehäuse lichtdicht gelagerten, drehbaren Scheibe mit einer Führung entsprechend der Ringfuge 16, 17 der Abb. z (die Drehachse geht wieder durch A-B) gelagert. Das lichtdichte Sperren eines Films kann durch eine schwenkbare Klappe, deren Drehachse sich parallel und. in der Nähe der Schnittlinie der beiden Filmebenen befindet, erfolgen. Das Herumlegen der Klappe müßte dann beim Drehen der Scheibe zusätzlich von Hand oder automatisch durch ein Gestänge, das mit der Drehbewegung der Scheibe gekuppelt ist, bewirkt werden.
Claims (1)
- PATEIJTANSPRÜCHE: i. Zweifilmkamera mit zwei im Winkel von vorzugsweise go° zueinander angeordneten Filmen und einem das Objektiv wahlweise zu jedem Film in Wirkstellung bringenden drehbaren Objektivträger, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektivträger (ii) um eine durch die Winkelhalbierende des von den beiden Filmebenen (1, 6) eingeschlossenen Winkels gebildete Achse (A-B) drehbar ist. 2. Zweifilmkamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, . daß der Objektivträger (i i) kegelig oder abgestumpft kegelig mit einer Ausnehmung (16) gegenüber dem Objektiv (9) für den Strahlendurchlaß zum Film ausgebildet ist und im Kameragehäuse in eine genau passende entsprechende kegelige oder abgestumpft kegelige Sitzfläche, die zwei Durchbrüche (q., 8) zu den Filmen aufweist, drehbar ist. 3. Zweifilmkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Objektivträger (i i) in der kegeligen oder abgestumpft kegeligen Fläche durch ein Befestigungsmittel, eventuell federnd, gegen die entsprechende Sitzfläche im Kameragehäuse gehalten wird. . q.. Zweifilmkamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Objektivträger (i i) durch eine geschlossene Ringfuge (16, 17) im Kameragehäuse (18) abgedichtet ist. 5. Zweifilmkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare kegelige Objektivträger (i i) durch einen -Ring von außen gegen die kegelige Sitzfläche des Kameragehäuses lichtdicht angedrückt wird. 6. Zweifilmkamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektivtr.äger (ii) nur in einer Ringfuge lichtdicht im Kameragehäuse um die winkelhalbierende Achse der beiden Filmebenen drehbar gelagert ist und daß dem Objektivträger Abdeckmittel zugeordnet sind, die die Ausnehmungem zu den Filmen verdecken. 7. Zweifilmkamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschluß ein rotierender, kegelig oder abgestumpft kegelig ausgebildeter Schlitzverschluß, der sich um die winkelhalbierende Achse der beiden Filmebenen entsprechend dem kegelig ausgebildeten drehbaren Objektivträger dreht, innerhalb des drehbaren Objektivträgers angeordnet ist. B. Zweifilmkamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitzverschluß aus -ziwei ineinanderliegenden Kegelmantelflächen mit je einer A.usnehmumg besteht und die Schlitzbreite durch gegenseitiges Verdrehen der Kegelmantelflächen verkleinert bzw. vergrößert wird. 9. Zweifilmkamera nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der im drehbaren Objektivträger befindliche Schlitzverschluß in -einer Richtung abläuft, während zum Spannen des Verschlusses nur eine Feder gespannt wird. io. - Zweifilmkamera nach einem der Ansprüche i bis 5 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Objektivträger (ii) der Kamera mit Klappspiegel, Suchermattscheibe und Sucherlupe als einäugige Spiegelreflexkamera ausgerüstet ist. i i. Zweifilmkamera nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Objektivträger (i i) der Kamera zur Verwendung als zweiäugige Spiegelreflexkamera mit einer Spiegelsucherkammer versehen ist. 12. Zweifilmkamera nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Objektivträger (ii) der Kamera mit Zentralverschluß, Sucher oder gekuppeltem Entfernungsmesser ausgerüstet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 507 926; französische Patentschrift Nr. 964 8-13.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES29076A DE946865C (de) | 1952-06-27 | 1952-06-27 | Zweifilmkamera |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES29076A DE946865C (de) | 1952-06-27 | 1952-06-27 | Zweifilmkamera |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE946865C true DE946865C (de) | 1956-08-09 |
Family
ID=7479652
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES29076A Expired DE946865C (de) | 1952-06-27 | 1952-06-27 | Zweifilmkamera |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE946865C (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2507926A (en) * | 1948-07-14 | 1950-05-16 | Noble Samuel | Multiple camera |
FR964813A (de) * | 1950-08-25 |
-
1952
- 1952-06-27 DE DES29076A patent/DE946865C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR964813A (de) * | 1950-08-25 | |||
US2507926A (en) * | 1948-07-14 | 1950-05-16 | Noble Samuel | Multiple camera |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2560108C2 (de) | Schlitzverschluß für eine fotografische Kamera | |
DE69420249T2 (de) | Filmkassette mit verschliessbarem Lichtschutzschirm | |
DE2544079C2 (de) | Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung eines durch ein Fenster in einem feststehenden Teil durchgehenden Lichtstrahles | |
DE946865C (de) | Zweifilmkamera | |
DE2152789C2 (de) | Spiegelreflexkamera | |
DE60025962T2 (de) | Blendensteuerung in einer Einwegkamera | |
DES0029076MA (de) | ||
DE672887C (de) | Photographische Kamera mit Zentralverschluss und als Lichtschutz dienendem Hilfsverschluss | |
DE2042894C (de) | Einäugige Spiegelreflexkamera | |
DE2227278C3 (de) | Kamera mit einem Ablenkspiegel | |
DE880997C (de) | Spiegelreflexkamera | |
DE569810C (de) | Reflexkamera mit beweglichem Spiegel | |
DE528208C (de) | Photographische Reflexkamera | |
DE712932C (de) | Schwingkappenschlitzverschluss | |
AT218848B (de) | Zweifilmkamera | |
AT153307B (de) | Kassette für Kinokameras. | |
AT214261B (de) | Kamera | |
DE2152790A1 (de) | Reflexkamera | |
DE1943504A1 (de) | Kamera mit Blendenverschluss | |
DE637718C (de) | Suchereinrichtung fuer photographische Kameras | |
DE583745C (de) | Kinematographischer Aufnahmeapparat | |
DE733210C (de) | Kleinbild-Rollfilmkamera mit Schieber-Schlitzverschluss | |
DE598999C (de) | Aufnahmekamera, insbesondere fuer die Reproduktion | |
DE1282439B (de) | Fotografische Aufnahmeeinrichtung zur gleichzeitigen Belichtung mehrerer Bilder | |
DE1256058B (de) | Rollfilmkamera mit Wechselkassette |