DE9101097U1 - Mechanische entsperrbare Fluidkupplung für Mehrwegbehältnisse mit äußerer Zwangsbelüftung zum Transport, Lagerung und Entnahme von Fluiden sowie zum Anschluß und zur Absicherung eines Fluidsystems - Google Patents
Mechanische entsperrbare Fluidkupplung für Mehrwegbehältnisse mit äußerer Zwangsbelüftung zum Transport, Lagerung und Entnahme von Fluiden sowie zum Anschluß und zur Absicherung eines FluidsystemsInfo
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Description
Mechanische entsperrbare Fluidkupplung für Mehrwegbehältnisse
mit äußerer Zwangsbelüftung zum Transport, Lagerung und Entnahme
von Fluiden sowie zum Anschluß und zur Absicherung eines Fluid-
systems
.
Die Erfindung betrifft eine mechanisch entsperrbare Fluidkupplung für Mehrwegbehältnisse, z. B. für Fässer von Motorölen, die im
saugseitigen Ast eines Fluidsystems mit einer äußeren Zwangsbelüftung angeordnet ist; die Behältnisse dienen zum Transport, Lagerung
und Entnahme. Die Kupplung besteht behälterseitig aus je einem Absperrventil und einem zwangsweise parallelgeschalteten Belüftungsventil,
system-anschlußseitig aus einem Saugventil, sowie, hydraulisch parallelgeschaltet, einem statischen Rückentlastungsventil.
Die gesamte Einrichtung, bestehend aus der Kupplung, dem Behältnis und der Saugleitung, ist Bestandteil eines Fluidsystems
mit einer Fördereinrichtung (Pumpe) zur geeichten oder ungeeichten
Abgabe von Fluiden an Dritte. Die Kupplung stellt somit die optimierte hydraulische Schnittstelle eines normierten Mehrwegbehältnisses
(z. B. Faß oder Container) im saugseitigen Ast eines technischen Fluidsystems dar.
Mechanisch entsperrbare Hydraulikkupplungen für Mehrweggebinde, z. B. zur Abgabe von Flüssigkeiten für den Konsumbedarf, z. B.
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von Bier, sind bekannt; hierbei ist eine Kupplungshälfte Bestandteil
des Gebindes, die andere der Abgabeeinrichtung (z. B. Zapfstelle).
Die Kupplung beider Hälften erfolgt mechanisch; anschliessend wird durch eine zweite Vorrichtung einer mechanischen Entsperrung
(z. B. Handgriff) beiderseitiger Rückschlagventile die
hydraulische Verbindung zwischen dem Gebinde und der Abgabeeinrichtung
hergestellt. Eine hydraulische Strömung erfolgt durch das manuelle Öffnen eines Zapfhahns. Die hierfür erforderliche Einbringung
der Energie in das hydraulische System erfolgt durch statischen Gasdruck, z. B. durch Kohlensäure beim Zapfen von Bier, unmittelbar
in das Mehrweggebinde über die zwangsweise parallelgeschalteten Druckaufbringungs- und Absperrventile (Kupplungshälfte A), d. h.
die Kupplung sitzt unmittelbar druckseitig in einem System,:, das keine Pumpe erfordert. Auf der Kupplungshälfte B sitzt ein
durch den Druck, nach der mechanischen Betätigung der
Kupplung, zu öffnendes Rückschlagventil; Bestandteil dieser Hälfte
ist der Druckanschluß zur Weiterleitung des jeweiligen Stoffs oder
Mediums zur Abgabestelle, die in der Regel einzeln ausgebildet ist.
Die hydraulische Energiedichte eines solchen Systems ist verhältnismäßig
gering; die Abgabevolumina pro Zeiteinheit sind gering,
die Betriebs viskosität der Medien sind niedrig, die Leitungslängen
und -durchmesser sind klein. Für größere Systeme ist diese Art
der hydraulischen Energieeinbringung bei weitem nicht hinreichend;
es sind unmittelbar hydraulische Fördereinrichtungen (Pumpen) erforderlich, unterteilt in die Druck- und Saugseite eines solchen
Systems. Die hierbei erforderliche hydraulische Förderleistung
wird bestimmt durch das Produkt Druck mal Förderstrom (N = &rgr; &khgr; V).
Für professionelle industrielle Abgabesysteme, insbesondere wenn
die Betriebs Viskositäten hoch bis sehr hoch sein können, z. B. bei Getriebeölen unter Kälteeinwirkungen, kommen nur folgende
Lösungen für Mehrweggebinde in Frage. Der eigentliche Leistungsteil
des Systems wird druckseitig hinter einer Fördereinrichtung (Pumpe)
angeordnet; hier sind beliebig hohe bis höchste Förderleistungen
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einsetzbar. Auf der Saugseite des Systems dagegen ist die Lagerung
und Entnahme des Fluids angeordnet, erfindungsgemäß durch Mehrwegbehältnisse
in Form von Fässern oder Containern, die leicht austauschbar
sein müssen. Durch ihre Mehrweg verwendung kommen sie den zeitgemäßen Forderungen des Umweltschutzes unmittelbar entgegen.
Entsprechend der Größe solcher Systeme und ihres gespeicherten Flüssigkeitsvolumens ist eine weitere Sicherheitsmaßnahme unabdingbar.
Durch äußere thermische Einflüsse kommt es bei Temperaturerhöhungen zu hydraulischen Vergrößerungen des jeweiligen Flüssigkeitsvolumens;
diese können erfahrungsgemäß soweit führen, daß es zum Versagen des schwächsten Gliedes im hydraulischen System
kommt, z. B. zum Bersten eines Schlauches. Im statischen Ruhezustand des Systems, d. h. ohne Förderwirkung der Pumpe, ist hiervon
auch die Saugseite betroffen, weil durch technische Undichtigkeiten der Pumpen es immer zu einen Druckausgleich im gesamten
Systern kommt.
Aufgabe der Erfindung ist deshalb, für solche Fluidsysteme entsprechend
der hydraulischen Leistung eine solche Lösung zu schaffen, welche das einfache An- und Abkuppeln von Mehrwegbehältnissen ermöglicht
und gleichzeitig das System im Ruhezustand gegen unzulässige hydraulische Überdrücke absichert. Erreicht wird dies durch
die folgenden erfindungsgemäßen Maßnahmen.
Die Aufgabenstellung wird in einer Baueinheit in Form einer
hydraulischen Fluidkupplung, die aus zwei Kupplungshälften besteht,
gelöst. Diese Kupplung ist saugseitig im System am Mehrwegbehältnis angeordnet; hierbei ist die Kupplungshälfte A integrierter Bestandteil
des j eweiligen transportfähigen Mehrwegbehältnisses; die Kupplungshälfte
B dagegen ist nur einmalig stationär in der Saugleitung des Systems montiert. Im Ruhezustand sichert ein Rückentlastungsventil
sowohl bei angekuppeltem als auch nicht angekuppeltem Mehrwegbehältnis entsprechend der Einjustierung des Ventils das
System gegen unzulässige Überdrücke hydraulisch ab; parallel angeordnet ist das beim jeweiligen Saugvorgang, d. h. beim Betrieb
der Förderpumpe, geöffnete Saugventil (systemseitige Kupplungs-
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hälfte B); über die Kupplungshälfte A ist dem Saugventil vorgeschaltet
ein Belüftungskanal mit einem Gewindeanschluß, in den
ein Feuchtigkeits- und/oder Belüftungsfilter eingeschraubt werden
kann; die Rückentlastung des Systems erfolgt bei gekuppeltem Behältnis über diesen Kanal. In gekuppeltem Zustand wird mechanisch
ein Absperrventil und das vorgeschaltete Belüftungsventil am
Behältnis geöffnet (behälterseitige Kupplungshälfte A).
Nachstehend werden einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Zeichnung beschrieben; es zeigen im einzelnen
Figur 1 den hydraulischen Schaltplan des Fluidsystems mit der
integrierten Fluidkupplung (Wirkschaltplan).
Figur 2 zeigt zwei hydraulisch parallel im Fluidsystem angeordnete
Mehrwegbehältnisse (Wirkschaltplan).
Figur 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer vollständigen
Fluidkupplung im Schnittbild, bei der die mechanische Kupplung (mit einer Schiebekupplung) und die Betätigung
(hydraulische Entsperrung) getrennt ausgebildet sind
(Schaltstellung: mechanisch gekuppelt, hydraulisch gesperrt)
Figur 4 zeigt die Fluidkupplung gemäß Fig. 3 in der Vorder- und Seitenansicht (Schaltstellung: mechanisch gekuppelt,
hydraulisch gesperrt).
Figur 5 zeigt die Fluidkupplung im konstruktiven Grundaufbau wie Fig. 3, jedoch mit einer mechanischen Kupplung durch
ein Gewinde und das gleichzeitige halbautomatische hydraulische Öffnen durch die Gewindebewegung (Schaltstellung:
mechanisch noch nicht vollständig gekuppelt, hydraulisch noch gesperrt; Zwischenposition).
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Figur 6 zeigt die Fluidkupplung im konstruktiven Grundaufbau wie Fig. 3, jedoch mit einer mechanischen Kupplung
durch einen Bajonettverschluß, der System-Saugleitungsanschluß
ist rechtwinklig (Schaltstellung.· mechanisch und hydraulisch nicht gekuppelt).
Figur 7 zeigt die Fluidkupplung als Bestandteil eines mobilen vollständigen Fluidsystems als bevorzugte Ausführungsform eines konkreten Abgabegerätes (nicht betriebsbereit).
Zunächst zum hydraulischen Wirkschaltplan gemäß Fig. 1. Das vollständige
Fluidsystem (3) besteht aus einer hydraulischen Fördereinrichtung (18) mit einer Pumpe (21) und dem Antriebsmotor (22),
der Druckseite (19) mit dem Zapfhahn (20) sowie der Saugseite (2)
mit der System-Saugleitung (10) und insbesondere dem betriebsbereiten
Behältnis (23). Letzteres besteht aus der Kupplungshälfte B
(9) und dem Mehrweg-Behältnis (24), das seinerseits den Behälter (5), vorbefüllt mit Fluid (25), und die Kupplungshälfte A (4)
umfaßt, und so für die Lagerung und den Transport geeignet ist; in diesem Fall ist die Kupplungshälfte A (4) dicht verschlossen
(nicht dargestellt). Nach der Einbringung des Mehrweg-Behältnisses
(24) in das Fluidsystem (3), d. h. der mechanischen Kupplung der
Kupplungshälfte A (4) mit der Kupplungshälfte B (9), entsteht eine
hydraulische Verbindung für das nun betriebsbereite Behältnis (23) wie folgt und eine Betätigung des Zapfhahns (20) ermöglicht bei
laufender Pumpe (21) die Abgabe von Fluiden. In der Kupplungshälfte A (4) wird das Absperrventil (6) mechanisch geöffnet, das über die
Behälter-Saugleitung (7) mit dem Fluid (25) des Behälters (5) verbunden ist. Dem Fluid (25) vorgeschaltet ist das Belüftungsventil
(8), das gleichzeitig mechanisch geöffnet wird. In der Kupplungshälfte B (9) wird einerseits so über den Belüftungskanal (13)
die Verbindung zum Feuchtigkeitsfilter (14) und/oder Belüftungsfilter (15) hergestellt, welche die Be- und Entlüftung im
Innern des Behälters (5) sicherstellt; andererseits wird die hydraulische Verbindung zur System-Saugleitung (10) über das
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Saugventil (11), das beim Saugvorgang der Pumpe (21) öffnet
und so die Förderung des Fluids (25) aus dem Behälter (5) über die System-Saugleitung (10) zur Druckseite (19) ermöglicht. Bei
ruhender Pumpe (21) ist das Saugventil (11) geschlossen. Sofern
sich bei ruhender Pumpe (21) aufgrund äußerer Wärmeeinwirkung auf das Fluidsystem (3) ein statischer hydraulischer Überdruck
aufbaut, öffnet das parallel zum Saugventil (11) geschaltete Ruckentlastungsventil (12) solange, bis dieser Überdruck abgebaut
ist; hierbei strömt ein bestimmtes Volumen über die Behälter-Saugleitung
(7) in den Behälter (5) zurück, gleichzeitig erfolgt die Luftrückführung über das Belüftungsventil (8), den Belüftungskanal (13) und die Filtereinheit (48) in die freie Atmosphäre. Die
Betätigung der Kupplung, d. h. die hydraulische Verbindung beider Kupplungshälften A (4) und B (9), kann entweder halbautomatisch
mit einer mechanischen Verbindung beider Hälften erfolgen oder in einem besonderen Vorgang der Betätigungsvorrichtung (16).
In der Fig. 2 sind zwei Behältnisse (23) jeweils in voll gekuppeltem
Zustand mit jeweils einer parallel geschalteten saugseitigen Abgangsleitung (46) über ein 3/2-Wegeventil (26), mit der System-Saugleitung
(10) hydraulisch verbunden. Durch Handbetätigung des 3/2-Wegeventils (26) kann alternativ jeder der beiden Behälter (23)
umgeschaltet werden. Dieser Fall tritt dann auf, wenn ein Mehrweg-Behältnis (24) leer ist und gegen ein volles ausgetauscht werden
soll, ohne die Betriebsbereitschaft des Fluidsystems (3) zu beeinträchtigen. Das 3/2-Wegeventil kann auch für eine elektrische
Schaltung ausgebildet sein (Magnetventil).
In der Fig. 3 erfolgt in der Trennfuge (27) der Kupplungshälfte A
(4), als Bestandteil des Mehrweg-Behältnisses (24) mit dem Behälter (5), dem Fluid und der Behälter-Saugleitung (7), und der Kupplungshälfte B (9), mit dem System-Saugleitungsanschluß (28) die mechanische
Kupplung; sie wird durch einen horizontalen Schiebesitz (38) arretiert. Die daran anschließende hydraulische Entsperrung erfolgt
durch das vertikale Niederdrücken des Handhebels (29) entgegen der Kraftwirkung der Betätigungsfeder (31) und seinem anschließenden
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Verdrehen zwecks Festsetzung in der Aussparung (30). Gleichzeitig
wird der Schiebekörper (32) mit der Schiebehülse (33) entgegen
der Kraftwirkung der Betätigungsfeder (31) nach unten geführt,
drückt auf die Kupplungsdichtung (34) und öffnet gleichzeitig den Saugkanal (35) durch äußeres Überfahren der Saugbohrungen (36)
der Behälter-Saugleitung (7), was das Öffnen des Absperrventils (6) darstellt, und öffnet den Dichtsitz (37) des Belüftungsventils
(8). Der Belüftungskanal (13) führt zum kombinierten Feuchtigkeits-(14)
und Belüftungsfilter (15). Durch die Kupplungsdichtung (34), den Dichtsitz (37) und die Dichtungsfeder (49) wird sichergestellt,
daß das Mehrweg-Behältnis (24) in allen Zuständen seines Transports und seiner Lagerung, solange die Fluidkupplung (54) durch das
Kuppeln der Kupplungshälften A (4) und B (9) aktiviert wird, das Auslaufen von Fluid (25) und/oder das Eindringen von Schmutz o. ä.
verhindert. Aus dem Saugkanal (35) erfolgt über den Saugsitz (39) und die Saugfeder (40) des Saugventils (11) die hydraulische Verbindung
zum System-Saugleitungsanschluß (28). Im Teller (41) des Saugventils (11) ist das Ruckentlastungsventil (12) mit der Ventilkugel
(42) und der Entlastungsfeder (43) integriert. Um das Vertauschen
von Mehrweg-Behältnissen (24) für unterschiedliche Fluide (25), z. B. von Motoröl mit Bremsflüssigkeit, zu verhindern, ist
an der Kupplungsfläche (59) der Durchmesser und die Höhe jeweils unterschiedlich gehalten; für identische Fluide (25) sind diese
Abmessungen je einer Kupplungshälfte A (4) und B (9) für eine Fluidkupplung (54) konstant.
In der Fig. 4 als Außenansichten von Fig. 3 geht das Mehrweg-Behältnis
(24) bis zur Trennfuge (27) beider Kupplunghälften A (4) und B (9). Die mechanische Kupplung erfolgt mit dem Schiebesitz
(38). Der Handhebel (29) schaltet durch Niederdrücken und seine Arretierung in der Aussparung (30) die Kupplung auf hydraulische
Betriebsbereitschaft. Beim Fördervorgang der Pumpe wird über
die Behälter-Saugleitung (7) und die beiden Kupplungshälften A (4) und B (9) das Fluid (25) aus dem Behälter (5) in den System-Saugleitungsanschluß
(28) gesaugt und von dort weiter in das Fluidsystem (3) .
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In der Fig. 5 dient der Handhebel (29) ausschließlich zum Aufschrauben
der Kupplungshälfte B (9) auf die Kupplungshälfte A (4)
mittels eines Schraubgewindes (44). Durch die axiale Bewegung beim Aufschrauben wird die Kupplung mechanisch verbunden und
gleichzeitig halbautomatisch hydraulisch entsperrt.
In der Fig. 6 dient ein Bajonettverschluß (45) durch Niederdrücken
der Kupplunghälfte B (9) entgegen der Wirkung der Betätigungsfeder
(31) und der Kupplungshälfte A (4) und ihr anschließendes Verdrehen
zur mechanischen Kupplung und gleichzeitigen halbautomatischen hydraulischen Entsperrung; die Trennfuge der Kupplung ist (27).
In der Fig. 7 wird die Fluidkupplung (54), bestehend aus der
Kupplungshälfte A (4) und der Kupplungshälfte B (9) mit dem
Behälter (5) als Bestandteil eines mobilen Fluidsysteme (3) dargestellt; das Mehrweg-Behältnis (24) besteht seinerseits
aus der Kupplungshälfte A (4) und dem Behälter (5). Alle Teile des
Fluidsystems (3) sind im oder am Gehäuse (50) integriert; insbesondere
Räder (51) machen das System beweglich, die Energieversorgung erfolgt über einen elektrischen Stecker (52) und ein
Kabel (53). Ein Zapfhahn (55) mit einem Schlauch (56) dient als Abgabeorgan, eine Mengenanzeige (57) und eine Mengen vorwahl (58)
ergänzen das äußere Erscheinungsbild des Systems, das in der vorliegenden Darstellung für den Selbstbedienungsbetrieb beispielhaft
dargestellt ist.
Claims (11)
1. Entsperrbare Fluidkupplung für Mehrwegbehältnisse mit zwei
Anschlüssen, zwei hintereinander- und einem parallelgeschalteten Absperrventil, einer mechanischen Betätigung und/oder
einer mechanischen Kupplung,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Baueinheit (1), auf der Saugseite (2) eines
Fluidsystems (3) angeordnet, besteht aus
- einer Kupplungshä'lf te A (4) am Behälter (5) mit einem Absperrventil
(6) und einer Behälter-Saugleitung (7), sowie - zwangsweise parallelgeschaltet - einem Belüftungsventil (8) und
- einer Kupplungshälfte B (9) in der System-Saugleitung (10),
mit einem Saugventil (11), sowie parallelgeschaltet, einem Rückentlastungsventil (12), beide nachgeschaltet zu einem Belüftungskanal
(13) für das Belüftungsventil (8), dem seinerseits ein
Feuchtigkeitsfilter (14) und/oder ein Belüftungsfilter (15)
vorgeschaltet ist, und einer mechanischen Betätigungsvorrichtung (16); sowie
- beide Kupplungshälften A (4) und B (9) mit einer mechanischen
Kupplungsvorrichtung (17) versehen sind.
2. Fluidkupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
zwei Baueinheiten (1) in zwei Behältnissen (23) alternativ parallelgeschaltet und ihre saugseitigen Abgangsleitungen (46)
in einem 3/2-Wegeventil (26) zusammengeführt sind.
3. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das 3/2-Wegeventil (26) zur Betätigung einen Handhebel (29)
oder einen elektrischen Anschluß für einen Magneten besitzt.
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4. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rückentlastungsventil (12) mit einem inneren Durchströmungskanal
(47) am Saugventil (11) angeordnet ist.
5. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung (17) mit einem Schraubgewinde (44),
Bajonettverschluß (45), Schiebekörper (32) oder Schiebehülse
(33) ausgestattet ist.
6. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (16) aus einem Handhebel (29)
besteht.
7. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsfilter (14) und Belüftungsfilter (15) als
eine Filtereinheit (48) ausgebildet sind.
8. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß deren Kupplungshälfte A (4) mit dem Behälter (5) als austauschbares
Mehrweg-Behältnis (24) beliebig mit der Kupplungshälfte B (9) als Übergang zu einem fest installierten Fluidsystem (3)
hydraulisch gekuppelt ist (stationäres Fluidsystem).
9. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß deren Kupplungshälfte A (4) mit dem Behälter (5) als austauschbares
Mehrweg-Behältnis (24) beliebig mit der Kupplungshälfte B (9) als Übergang innerhalb eines beweglichen Fluidsystems (3),
das in einem Gehäuse (50) untergebracht und auf Rädern, Rollen (51) oder dgl. fahrbar gelagert ist und einen elektrischen
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Stecker (52) mit einem Kabel (53) besitzt, hydraulisch gekuppelt ist (mobiles Fluidsystem).
10. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückentlastungsventil (12) koaxial zum Saugventil (11)
angeordnet ist.
11. Fluidkupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsfläche (59) für verschiedene Fluide (25) nach
ihrer Höhe und nach ihren Durchmesser verwechslungssicher unterschiedlich, für die Kupplungshälften A (4) und B (9) einer
Fluidkupplung (54) jedoch konstant ausgebildet sind.
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE9101097U1 (de) |
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WO1992013794A1 (de) * | 1991-01-31 | 1992-08-20 | Deutsche Tecalemit Gmbh | Mechanische kupplung für mehrwegbehältnisse viskoser fluide |
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US11072140B2 (en) | 2017-06-20 | 2021-07-27 | Orbis Corporation | Balanced process for extrusion of plastic corrugated sheet and subsequent converting into plastic boxes |
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1991
- 1991-01-31 DE DE9101097U patent/DE9101097U1/de not_active Expired - Lifetime
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