DE898916C - Von einer rotierenden Welle angetriebene Kolbenmaschine, insbesondere Kolbenverdichter fuer Kaeltemaschinen - Google Patents
Von einer rotierenden Welle angetriebene Kolbenmaschine, insbesondere Kolbenverdichter fuer KaeltemaschinenInfo
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Description
- Von einer rotierenden Welle angetriebene Kolbenmaschine, insbesondere Kolbenverdichter für Kältemaschinen Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Kolbenmaschinen, die von :einer rotnzrendien Welle angetrieben -.erden, wie Kolbenpumpen und Kolb enverdich,ter, und betrifft eine besonders einfache und betriebssichere Ausbildung der Kraftübertragung von der rotierenden Welle auf die Kolben, welche nur wen,g:e bearbebete Teile erfordert und daher ge:eigr;et isst, die Gestehungskosten, zumindest für Klemnmaschinien, wesentlich herabzusetzen.
- Es siind bereits Kolbenmaschinen bekannt, bei denen :ei:ne :senkrecht zur Kolbenachse verlaufende Antriebswelle mit Hilfe seines stirnsleitigen Exzenters, z. B. eines exzentrischen Stirnzapfens, in eine Quernut eines ,axialen Kolbienansatzes eingreift, welsche als Kulisse dienst und die hin und her gehende K olhenbiewvegung bei Drehung der An-
triebswelle vermittelt. Bei bekannten Konstruktionen dieser Art wird der Kolbenansatz meist dicker als der Kolbiein :selbst ausgeführt, um Beine hinreichende Länge für die Quernut zu erreichen. Hierdurch wird der Platzbedarf ,erhöht und überdies eine verhältnis-- m,äßig komplizierte Gestalt des lflas#chirnengehäuses nioatw-endig. Es ist auch schon bekannt, die Quernut im nicht verdickten Verbindungsteil eines Düppel- kolbens anzuordnen, wobei aber die Nut mit Rück- sicht auf dein Kreisquerschnitt des Verbindüngs- teille,s zur Erzielung einer hinreichenden Nutenlänge verhältnismäßig tief und der :exzentrische Stirn- zapfen, der Antriebswellie entsprechend lang sein muß und daher :stärker beansprucht wird. Die ]Erfindung bietriffteine Kolbenmaschine der zuletzt bieschrüeben;en Bauweise, vermeidet aber die - Bei deiner zweckmäßigen Ausführungsfarm der Erinidwgg liegt die Stirnfläche der AntrIeebswelle an der achsparalledien Fläche des Kolbienans.atzes ran und verhindert dadurch Beine Kolbendrehung.
- Im. manchen Fällen kann @es nun vorkommen, daß @die während der Drehung der Antriebswelle veränderliche Berührungsfläche zwischen der Stirn:-fiäche der Antriebswelle und dem Kolbenansatz zu klein ist, unreine einwandfreie Drehverriegelung für den Kolben zu gewährleisten; wenn ,die Stirnfläche der Antriebswelle abwechselnd ,auf die Ränder der Quernut aufläuft bzw. von diesen abläuft, könnten hierbei unerwünschte Vibrationen auftreten. Dies isst biesonidexs @dann zu erwarben, wenn die Quernut zwecks Unterbringung ,eines Kulissensteines für den Exzenter der Antriebswelle relativ breit gemacht wird.
- In diesen Fällen wird gemäß der weiteren, Erfinidumg zur Verhinderung einer Drehung des Kolbens, insbesondere biet Verwendung eines Kulissensfieinas zurr Führung des Exzenters in der Quernut, eine zusätzlichiez, an einer achsparallelen, gegen den Kolben abgesetzten Fläche des Kolbenansatzes anlegender Kaustruktionsbeil vorgesehen. B.eispielsweioe kann man zwischen der Stirnfläche der Antriebis,.velle und der achsparallelen Fläche des Kolbenansatzes, -welche die Quernut trägt, eine die Quernut überbrückende Platte .anordnen. Es ist andererseits auch möglich, ,am Kolbenansatz noch eine. weitere Absetzung in Richtung zur Kolbenachse vorzusehen, die eine achsparallele Gleitfläche für einen die Drehung dies Kolbens verhindere8en, am Gehäa,-e be5estgtein zusätzlichen Konstruktionsteil bildet.
- Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Konstruktion liegt darin, daß das Zylindiergehäus.e in an sich b ekahnter Weise mit einem Lager für die Antriebswelle .aus einem einzigen Stück nach. Art eines L- oder T-Riohr-Stückes, je nachdem, ob es sich um eine einfach ,oder doppelt wirkende Kolbenmaschine handelt, hergestellt werden kann, weil die Kraftübiertragungsvorrichtung vollkommen in dem Durchdringungsraum der beiden gekreuzten Rohr-
zylinder untergebracht ist und wegen der Einfach- heit ihres Aufbaues nicht zugänglich zu sein braucht. Hierbei kann die Fertigung wesoiytlich vereinfacht und verbilligt werden, wenn man die Durchmesser von Kolben und Antriebswelle und damit auch idie Innendurchmiesser von Zylxndergehäuse und Lager der Antriebiswelle übereinstimmend wählt und das Zylindergehäuse nach Maßgabe des in dieses hinein- ragenden. Enüteiles der Antriebswelle bzw. Exzen- ters in Richtung der Antriebswelle ausnimmt. Kolbenverdichter werden insbesondere für Kälte- masichinen. verwendet, und die Bedeutung der vor- liegenden Erfindung liegt vor allem darin, @daß isie die Herstellung von billigen und betriebssicheren Kleinmasichinon dieser Art für die Ausstattung von Haushaltkühls;chrämkem ermöglicht. Die ErfInndung und weitere zweckmäßigere Maß- nahmen, welche im Rahmen derselben ange"vendet werden können, s ,olm nun an Ausführungsheispiel@ern; an Hand der Zeichnung genauer erläutert werden, in; der Fig. i einten Achsschinitt durch einen doppelt wir- kenden Kolbenverdichter für Kältemaschinen und Flg. a @eiuen Schnitt nach Linie II-II in Fig. i darstellt; F9-. 3 und 4 zeigen Beinen Dioppel'kolbien mirt einem Antrieb gemäß der Erfindung unter An- wendung eines Kulissensteines in Seitenansicht bzw. im teilweisen Achsschnitt in der Ebene der An- triebs@veJl@e; Fig. 5 und 6 stellen schließlich in gleicher Weise eine ;andere Ausführungsform .der Erfindung dar. Gemäß den Mg. i und a ist an das Zylinder- igeh,äusie i dies Üappelt wirkenden Kolbenverdichters in der Mitte !ein mufenfärmiger Teil z angesetzt, der zur Lagerung der Antriebswelle 3 dient. Das Gehäuse i und der Fortsatz a werden zweckmäßig in einem Stück - gegossen und mit gleicher lichter Weite der Bohrung ausgeführt, so daß dieser Bau- teil ins wesentlichen die Gesitalt eines T-Rohr- Stückes aufweist. Der Dioppelkolbien 4, welcher vor- zugsweisieebenfalls .auseinem einzigen Stück be- steht, hat im wesentlichen die Form eines Voll- zylinders, laus dem seitlich und symmetrisch ein Zyllludersegment herausgearbeitet ist, so daß die beiden eigentlichen Kolben 4a und 4b durch .das in der Mitte verbleibeid@e Zylindersegment 4c mitein- ander verbunden sind. In -der Mitte des Zylinder- segmienbes 4a ist eine quer zur Kolbenachse ver- laufende durchgehende Nut 5 -eingearbeitet. Der Kolben: kann, falls -erwünscht, auch mit Kolben- ringen ausgestattet werden. An der achsparallelen ebenen Fläche 6 des Segmientes 4c liegt die Stirnfläche 3a der Antriebs- welle 3 auf. Hierdurch wird ohne weitere Vorkeh- rungen etine Drehung dies Kolbens im Zylinder- gehäuse i verhindert. Die Antriebswelle 3 ist ferner mit .einem exzentrischen Stirnzapfen 3v ausgestattet, welcher in die Quemuit 5 des Segmentes, 4c eingreift und dpe . rotierende Bewegung der Antriebswelle 3 in die hin und her gehende Bewegung des Kolbens umsietzt, indem ier nach Art eines Kulissensteines in, der Tals Kulisse wirkenden Quernut 5 igleitet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Durch- miessier .des Zapfenss 3b halb so ;groß wie der Durch- messer :der Antriehswelle 3 gewählt, und seine EY- zen.trizitä.t sentspricht !einem Viertel des Durchmessers der AntrIebswelle. Das Zylindergebäuse i muß des- halb durch das Lager 2 bis zur Tiefe des Stirn- zapfens 3b mit ;gleichbleibender lichter Weite aus- gebohrt codier in: anderer Weise ausgenommen. werden'. Um einen möglichst gedrängten Aufbau zu er- zielen, wird man die Länge des Segmentes 4c nur so groß bemessen, :daß die Welle 3 in den Totlagen der Kolben von dien zugekehrten hinteren Stirn- Rächen der Kolben 4a und 4b keinen größeren Ab- stand aufweist, als für sein reibungsloses Spiel er- forderlIch ist, :d. h. die Läin;ge :dies :ausgeschnittenen Zylnidersiegmientes .soll ,allgemein im wesentlichen dem Durchmesser der Antriebswelle 3 plus dem zweifachen Betrag der Exzentrizitäit dies Zapfens 3b entsprechen. Eis ist ohne weiteres ersichtlich, daß die erfin- dungsgemäße Konstruktion nicht nur-eine sehr .ein- fache und daher bill@gie Ausführung von Kolben, Zylinidergehäust -und Lagerung der Antriebswelle ermöglicht, sonidern auch den Zusammenbau sehr vereinfachst, weil .nach Einbringen dies Kolbens ¢ in den Zylinder i bloß die Antreb:swclle 3 in das La- ger 2 ieinmsgesichoiben zu werden braucht und, die kraft- übertragende Kupplung dabei lohne weitere Maß- nahmen hergestellt wird. Am -oberen Ende :der Antriebswelle 3 isst im dar- gestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung der Rotor 7 seines Elektromotors aufgekeilt,- vorzugs- weiEie der Kurzs.chlußläufer -eines Asynchronmotors, dessen. Stator 8 am Gehäuse 9 befestIgt ist und von dein Leitungen io gespiesst wird. Die Stirnseite des Lagertellies 2 wird zweckmäßig zugleich als Spur- lager verwendet, indem der Rotor 7 mit seinem Lagerring i i versehen wird. Hierdurch wird ver- mieden-, daß das Gewicht -des Rotors 7 ausschließ- lich :auf dem Segment 4c bzw. .den Kolben lastet, was eine ieinsseitigie Abnutzung derselben zur Folgte hätte. Eine solche Spurla,gerung kann natürlich auch ans anderer Stelle vorgesehen werden, beispiels- weLze indem man sowohl den Durchmesser der An- triebs@velle 3 im Bereich des Lagers 2 als auch -die lichte Weite des Lagers 2 ,absetzt und die abge- setzten Sitirnfiächen ,als Spurla,gier verwendet. Gegeneine Axialvers,chiebun.g nach,oben braucht die Welle 3, da sie ins der normalen Betriebslage durch das Rotor- und Eigengewicht mach unten ge- drückt wird, nur durch einen Anschlag, z. B. in Form einer ian :einem Bügel 13 befasitigten Rund- kopfschraube 12, ;gesichert zu werden. Das Zyllndergiehäuse i ist beidseitig durch Ventil- platten. 14 mit federbelasteten Ventilen, z. B. selbst- federnden, Zungen-oder PlattenventIlen 15, abge- schliüssen. Die Ventilplatten 14 und @die. Zylinder- köpfe 16 sind ;gemeinsam mittels der Schrauben 17 am Zylindergehäuse i befestigt. Von den Zylinder- köpfen: 16 sind :die Rohrleitungen 18 abgezweigt, welsche das verdichtete Kältemittel dem Konden- satoix zuführen.. Die vom Verdampfter kommenden - D,ex Antriebsmotor und ider Verdichter sind, wie an sich bekannt, in einem gemeinsamen Gehäuse 9 gekapselt, welches aus -einer unteren Schale 9a und einer ioberen Schiale 9b besteht. Zwischen dem Moitorra,um und idem Verdichterraum ist :eine Tragwanne oder Verstrebung 9c eingefügt, an der auch der Stator 8 dies Motors und der Verdichter befestigt sind. Die Gehäuseteile 9a, 9b, 9e sind durch Schrauben 21 gemeinsam zusammengehalten und eventuell verschweißt.
- Das Zylindergehäuse i taucht in einen Ölsumpf und ist an der Unterseite mit ieiiner Bohrung 31 verseben., durch welche das Öl in den zwischen, den Kolben Neigenden Raum eintreten kann. Der die Kolbiein 4- iund 4b verbindende Konstruktionsteil ist mit einer Umfangsausnehmumg 32 ausgestattet, durch welche das Öl zur Nut 5 bzw. zum Zapfen 3b und in den soberhalb dies Konstruktionsteiles 4c liegenden Hohlraum gelangt, von wo sei durch @dein .ähnlich einer Ölpumpe, wirkenden untersten Teil der Welle 3, welcher in die Ausnehmu;ng des D,oppielkolbiemis 4 hineinragt, über eine spiralförmige Ausnehmung 33 der Welle 3 in: das Lager 2 bis zum Spurlager i i befördert wird. Ein Verspritzen des Öls im Moitorraum wird :durch dien Schirm 3 4 verhindert.
- Der in dien Fig. 3 und 4 dargestellte Dioppelkolben besteht aus deinem zylindrischen Körper, dessen Mittelteil ¢ gegen die beiden die Kolben, bildenden Enidteile 4a, 4b :durch seine geringfügig abgesetzt Isst. Der Mittelteil ¢ ist ferner an seiner Oberseite siegmientförmig ausgenommen, so daß er eitle achsp.aralliele Fläche 6 bildet, in deren Mitte eine Quernut 5 vorgesehen ist. Die senkrecht zur Kolbienachse verlaufende- Antriebswelle 3 ragt ungeschwächt In den durch die Absetzung dies Teiles 4 gebildieten Hohlraum hinein und trägt an ihrer Stirnseite einen exzentrischen Zapfenaa, welcher durch einen Kulissenstein 27 In. der Quernut 5 geführt ist. Zwischen der Stirnseite der Antriebswelle 3 und edier iachsparallelen Fläche 6 ist gemäß der Erfindung eine die Quernut 5 überbrückende Platte 28 vorgesehen, -welche gewährleistet, daß die Stirnfläche der Anitriebswelle nicht mit dien Rändern der Quernut in Berührung kommt, sondern stets zu beiden Seiten Üer Quernut auf ebenen Grundflächen aufliegt.
- Die Platte 28 kann mit :einer Kreisbohrung versehen und mittels dieser lose ,auf den Exzenter 3a der Antriebswelle .aufgeschoben sein. Es ist auch möglich, die Platte 28 und dien Kulissenstein: 27 aus einem Stück a nzufertiige@n. Schließlzsch kann man die Platte 28 ,auch mit deinem der Bewegungshahn des Exzenters !entsprechenden Längsschlitz versehen und am Kolbenansatz 4 befestigen.
- Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführu,nigsform der Erfindung ist der Kolbeviansatz q. auf :der dem Antrieb diametral gegenüberliegenden Seite ebenfalls mit seiner Absetzung versehen, welche einte achsparallele Fläche 4o bildet. An dieser Fläche liegt die Stirnfläche seines in das Gehäuseinnere vorspringenden Ko@nsitrriktion,scteil@es 29 derart an,
daß.dadurch eine Drehung des Kolbens 4 verhindert wird. Eine besondere Vereinfachung der Herstel- lünjg wird 'hierbei erhalten, wenn: minn das Ge- häuse i aus einem Stück mit dem Lager 2 für die Antriebsmnelle :ausbildet und die Bohrung für die Antriebswelle durchgehend ausführt, so daß auf der entgegengesetzten Seite des Kolbeuansatzes 4 eine kreisförmigie Öffnung entsteht, in die .dann der vor- stehende, mit der Fläche 40 des; Kolbleniansatzes 4 zusammenmirkende Konstrukdonstieil29 @e'n,geschti- ben werden kann. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 tund 6 ist die Stirrfl,äche ider Antriebswelle 3 ietwas ange- hoben, so daß sie nicht mit denn Rändern der Quer- nut bzw. der Kulisse in Berüh'ru g'kommt, wodurch tonerwünschte Vibrationien vermieden werden. Die beschriebenen Ausgestaltungen der Erfin- dung können in ;analoger Weisse .auch bei einfach wirkenden Kolbenmaschinen .angewendet werden.
Claims (1)
-
PATENTANSPRÜCHE: i. Von; .einier rotierenden Welle angetrieberie Kolbenmaschhve, insbesondere Kolbeniverdichter für Kältemaschinen, bei welcher die senkrecht zur Kolbenachse verlaufende Antriebswelle mit Hilfe eines stirnseitigen Exzenters, z. B. eines exzentrischen Stirnzapfens, in eine Quernut eines axialen Kolbenansatzes eingreift, dadurch ge- kennzeichnet, daß :dieser Kolbenansatz (4c) ge- gen dien Kolhen (4a) in Richtung zur Kolben- achse abgesetzt ist und eine achsparalladie Fläche (6) bildest, in. welcher die Quernut (5) vorge- sehen ist, und daß die mit edlem Exzenter (3b) In @diese Quernut eingreifende Antriebswelle (3) ungeschwächt in die Absetzung des Kolbenan- satzes hineinragt. 2. Kolb.enn iascbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kolben (4a, 4b) in an sich bekannter Weise durch einen gemeinsamen Mittelheil (4c) verbunden sind, wo- bei dieser Mittelteil, !der vorzugsweise vollstän- idig innerhalb: das durch geometrische Verlänge- rung .der Kolbenmantelflächeni gebädeten Raumes liegt, in Richtung zur Kolbenachse abgeflacht ist und die achsparallele Fläche (6) bildet, in welcher die Quernut (5) vorgesehen ist. 3. Kolbenmaschina; nach Anspruch i vder 2, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (3) mit ihmer Stü-nfl,äche (3a) an :der achs- parallelen Fläche (6) des Kolbenansatzes (4c) anliegt und dadurch .eine Kolbendrehung ver- hindert. 4. Kolbenmaschine nach Anspruch i oder 2, ,dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer Drehung des Kolbs (4a, 4b), insbesondere bei Verwendung eines Kulis,siensheines (27) zur Führung des Exzenters (3a) in der Qti--rnut (5), ein zusätzlicher, an einer achsparallelen, gegen den, Kolben :abgesetzten Fläche (6) dies Kolben- ansatzes (4) anliegender Konstruktionsteil (28) vorgesehen ist. 5. Kolbenmaschine nach Anspruch 4, dadurch ;gekennzeichnet, daß zwischen -der Stirnfläche der Antriebswelle (3) und der achsparallelen Fläche (6) des Kolbenansatzes (4), welche die Quernut (5) trägt, eine die Quernut über- brückende Platte (28) vorgesehen ist. 6. Kolbenmaschinie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (28) mit einer Kreisbohrung versehen und mittels dieser lose auf den Exzenter (3a) der Antrd;ebsw@elle (3) auf- ;geschoben. ist. 7. Kolbenmas-chin e nach Anspruch 5, dadurch gehennzeichnet, daß die die Quernvut (5) ab- deckende Platte (28) und der Kulissenstein (7) aus .einem Stück hergestellt sind. B. Kolbenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (28) mit einem der Bew J@ngshahn dies Exzenters (3a) entspre- chernden Längsschlitz versehern und ,am Kolben- ansatz (4) befestigt ist. 9. Kolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, .da;ß der Kolbenansatz (4) noch eine weitere Absetzung in Richtung zur Kolhen- achse aufweist, die eine achsparallele Gleitfläche (4o) für einten die Drehung des Kolbens (4-,4b) verhindernden, am Gehäuse (i) befestigten Kon- struktilonsfieäl (29) bildet und vorzugsweise der Antriebsseite diametral gegenüberliegt. io. Kolb,ennvascbine nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, -dadurch gekennzeichnet, ,daß das Zylindergiehäus,e (i) und ein Lager (2) für die Anltrieblswelle (3) in an sich bekannter Weise aus einem Stück nach Art eines L- -oder T-Riöhr-Stückes bestehen; wobei die Durchmiesser von Kolben (4a und 4b) und Antriebswelle (3) und damit auch die Innendurchmesser von Zy- lindergehäuse (i) und Logier (2) der Antriebs,- welle übereinstimmen und das Zylindergehäuse mach Maßgabe .des in -dieses hineinragenden Endteiles der Antriebswelle (3) bzw. Exzenters (3b) in Richtung der Antriebswelle aus enGm- men isst. i i. K ,olbienmaschinie nach Anspruch 9 mit aus ,einem Stück hergestelltem Gehäuse, dadurch ge- kennzeichnet, daß das Gehäuse (i) in Richtteig senkrecht zur IGolbienachse Beine durchgehende Biohrung aufweist, welche auf der einen Seite der Kolbemch,se zur Lagerung :der Antriebs- welle (3) -und auf der anderem Seite zur Ein- führung -des die Drehung des Kolbens (4a, 4b) verhindernden Konstruktüonstei1es (29) dient.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT898916X | 1951-02-01 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE898916C true DE898916C (de) | 1953-12-07 |
Family
ID=3682888
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE4370A Expired DE898916C (de) | 1951-02-01 | 1951-09-22 | Von einer rotierenden Welle angetriebene Kolbenmaschine, insbesondere Kolbenverdichter fuer Kaeltemaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE898916C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE931232C (de) * | 1953-10-30 | 1955-08-04 | Hans Goeldner & Co | Mit dem elektrischen Antriebsmotor zusammengebauter Kompressor |
DE1046075B (de) * | 1955-06-25 | 1958-12-11 | Stempel Hermetik G M B H | Motorkompressor, insbesondere fuer hermetisch gekapselte Kaeltemaschinen mit senkrechter Motorwelle |
DE2650936C2 (de) * | 1976-11-08 | 1981-12-03 | Danfoss A/S, 6430 Nordborg | Gekapselte Kältemaschine |
-
1951
- 1951-09-22 DE DEE4370A patent/DE898916C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE931232C (de) * | 1953-10-30 | 1955-08-04 | Hans Goeldner & Co | Mit dem elektrischen Antriebsmotor zusammengebauter Kompressor |
DE1046075B (de) * | 1955-06-25 | 1958-12-11 | Stempel Hermetik G M B H | Motorkompressor, insbesondere fuer hermetisch gekapselte Kaeltemaschinen mit senkrechter Motorwelle |
DE2650936C2 (de) * | 1976-11-08 | 1981-12-03 | Danfoss A/S, 6430 Nordborg | Gekapselte Kältemaschine |
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