DE8912255U1 - Verriegelungseinrichtung für den Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster, Balkontür o.dgl. - Google Patents
Verriegelungseinrichtung für den Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster, Balkontür o.dgl.Info
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Description
dr.-inc! &Eacgr; R*N St* 'SfRATMAN N
PAT E N TAN WA LT D-4000 DÜSSELDORF I · SCHADOWPLATZ 9
VNR: 109126
Düsseldorf., 12. Oktober 1989 8925 Gm
Dieter Ramsauer
5620 Velbert 11
5620 Velbert 11
" Verriegelungseinrichtung für den Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster,
Balkontür oder dgl.
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für den &igr; Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster, Balkontür
oder dgl., bei dem der in einem auf der zum Gebäudeinneren gerichteten Außenfläche des Rahmens des Fensters oder
dergleichen befestigbaren Gehäuse drehbar gelagerte Betätigungsgriff über einen Mehrkant, wie Vierkant, mit dem im
j Inneren des Rahmens eingebauten Verschluß in Drehverbindung Q steht.
Derartige Verriegelungseinrichtungen sind bereits bekannt. Ein verriegelbarer Betätigungsgriff arbeitet z. B. mit einem
Schließzylinder, der mit Hilfe eines zugehörigen Schlüssels so betätigt werden kann, daß der Griffhebel nicht mehr
gedreht werden kann. Für manche Anwendungsgebiete, beispielsweise, wenn der Betätigungsgriff gegen unbefugtes Betätigen
von innen her gesichert werden soll, ist diese mit Schlüssel vorzunehmende Verriegelung durchaus geeignet, aber zu teuer.
Für andere Zwecke, beispielsweise wenn die Verriegelung nur zur Sicherung gegen das Öffnen durch Kinderhände vorgesehen
werden soll, ist jedoch eine mit einem Schlüssel zu betätigende Verriegelung unpraktisch, weil ein Schlüssel leicht
postscheckiBerlinwestCBLZ lOOIOOIO) 1327 36-109 ' deutsche bank (BLZ 3OO 7OO 10) 6160 253
verloren gehen kann und dann die Verriegelung nicht mehr geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Ein weiterer Zweck
eines derartigen verriegelbaren Betätigungsgriffes ist die Erschwerung des Einbruchs von außen: Meist werden Einbruchversuche
in der Weise vorgenommen, daß neben dem Griff ein etwa handgroßes Loch in die Scheibe geschnitten wird, um dann
von außen her durch die Scheibe hindurchzugreifen und den Betätigungsgriff so :.u verschwenken, daß das Fenster oder
beispielsweise auch die Balkontür normal geöffnet werden können. Dies ist für den Einbrecher viel einfacher, als ein
f Loch mit einer solchen Größe in eine Scheibe einzuschneiden,
daß er durch dieses Loch insgesamt hindurchsteigen kann.
Fenster- und Türbeschläge weisen oft drei, um 90e versetzte
Griffhebelstellungen auf, z. B. Griff senkrecht nach unten: Fenster zu; Griff waagerecht: Fenster offen; Griff senkrecht
nach oben: Fenster gekippt. Hier ist mit den bekannten Verriegelungseinrichtungen meist nur die Stellung "Fenster
zu" verriegelbar. Zweckmäßig wäre aber z. B. auch die Verriegelbarkeit
der Stellung "Fenster gekippt", um z. B. zu verhindern, daß Kinder von innen oder unbefugte Personen
(Einbrecher) durch die Kippöffnung von außen den Griff in die .~\ Stellung "Fenster offen" bringen und dann das Fenster öffnen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Verriegelungseinrichtung der eingangs genannten Art dahin gehend zu verbessern, daß
nicht mehr mit einem verlierbaren Schlüssel gearbeitet werden muß, andererseits aber der Zweck der Kindersicherung weiterhin
erreicht wird, außerdem auch ein weitgehender Schutz gegenüber solchen Einbruchsversuchen erreicht wird, bei denen
der Einbrecher nur ein handgroßes Loch neben dem Betätigungsgriff in die Scheibe oder dergleichen einbringt. Außerdem
soll die Verriegelungseinrichtung möglichst kostengünstig sein und zudem so ausgestaltbar sein, daß in mehreren, z. B.
drei Stellungen, des Betätigungshebels der Verschluß verriegelbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Verriegelungseinrichtung
eine innerhalb des Gehäuses parallel zur Außenfläche des Rahmens verschieblich gelagerte Platte aufweist,
die in einer Stellung den Mehrkant oder ein vom Mehrkant getragenes Formstück umgreift oder in dieses eingreift, so
daß der Mehrkant nicht mehr gedreht werden kann, und in der anderen Stellung den Mehrkant zur Verdrehung freigibt.
Durch diese Maßnahmen gelingt es, eine Verriegelung ohne Hilfe eines mit einem Schlüssel zu betätigenden Schließzylinders
auf einfache Weise zu betätigen, wobei diese Verriegelung gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung
in einfacher Weise so gestaltet werden kann, daß sie nicht ohne weiteres von kleinen Kindern geöffnet werden kann und
auch nicht ohne weiteres mittels nur einer Hand von einem Einbrecher, der diese eine Hand durch eine entsprechende
Öffnung neben dem Betätigungsgriff hindurchgesteckt hat, geöffnet werden kann.
Eine derartige Weiterbildung kann beispielsweise darin bestehen, daß die Entriegelung nur in der Weise erfolgen
kann, daß zwei nicht mit einer einzigen Hand zu vollziehende Handhabungen gleichzeitig ausgeführt werden müssen: Zum
Beispiel könnte an einem Ende des Gehäuses ein Knopf zu verschieben sein, während gleichzeitig am anderen Ende des
Gehäuse ein Entriegelungsknopf zu drücken ist, oder es müssen zwei sich gegenüberliegende Verriegelungsknöpfe gleichzeitig
gedrückt werden.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den zur Verschiebung eingesetzen Verriegelungsknopf mit einer Sicherung zu versehen,
die durch ein einfaches Werkzeug, wie beispielsweise eine Münze, einen Kugelschreiber, eine Stricknadel oder
ähnliches, was einem Erwachsenen sofort zur Verfügung steht, einem Kind aber nicht, vorgenommen wird. Gemäß einer noch
anderen günstigen Weiterbildung kann die Entriegelung nur
derart erfolgen, daß ein derartiger Schlüssel angewendet wird, andererseits wird die Verriegelung ohne Verwendung
eines derartigen Schlüssels möglich.
Besonders günstig ist ein Verschluß, der mit einem Vierkant arbeitet und auf diese Weise vier Drehstellungen aufweist.
Hier ist es günstig, wenn in allen vier Stellungen eine Verriegelung möglich ist, dies deshalb, weil dadurch einerseits
das Schloß rechts wie links gleichermaßen verwendbar ist, andererseits zur Kindersicherung der Verschluß sowohl in der
geöffneten wie auch in der geschlossenen Stellung verriegelbar ist, ggf. auch in einer "Kippstellung". Verschiedene,
diese Aufgaben erfüllende Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
Weitere Unteransprüche richten sich auf die Möglichkeit, die Stellung der Verriegelung farblich oder sonstwie zu kennzeichnen,
wie beispielsweise mittels eines rot gekennzeichneten Betätigungsstiftes oder -griffes. Weitere Merkmale
richten sich auf eine besonders günstige Ausgestaltung einer Abdeckung für das Gehäuse, wobei diese Ausgestaltung so
getroffen werden sollte, daß sich nicht nur ein ästhetisch angenehmes Aussehen ergibt, sondern auch eine möglichst
einfache Montagemöglichkeit eröffnet, was wiederum der leichteren Auswechselbarkeit der Sicherungseinrichtung zugute
käme.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt
sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in einer axialen Schnittansicht eine Verriegelungseinrichtung
für den Betätigungsgriff eines Fensterverschlusses oder dergleichen, die erfindungsgemäße
Merkmale aufweist;
Pig. 2 eine Ansicht von oben auf die Verriegelungseinrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht von vorn auf die Verriegelungseinrichtung gemäß Fig. 1, und zwar in verriegelter
Stellung;
Fig. 4 die gleiche Ansicht wie Fig. 3, jedoch mit entriegelter Stellung der Verriegelungseinrichtung;
\J Fig. 5 in einer ähnlichen Ansicht wie Fig. 3 eine andere
Ausführungsform der Verriegelungseinrichtung in der
entriegelten Stellung;
Fig. 6 die gleiche Einrichtung wie in Fig. 5, jedoch in der verriegelten Stellung;
Fig. 7 eine gegenüber Fig. 5 etwas abgewandelte Ausführungsform, wiederum in entriegelter Stellung;
Fig. 8 die Ausführungsform gemäß Fig. 7, jedoch in verriegelter Stellung;
Fig. 9 eine Detaildarstellung, bei der die Verriegelungseinrichtung
in ein von dem Mehrkant getragenes Profilstück eingreift;
Fig. 10 eine mit einer Münze betätigbare Knopfverriegelung
in der verriegelten Stellung; und
Fig. 11 die gleiche Anordnung wie Fig. 10, jedoch in der
entriegelten, verschobenen Stellung.
In Fig. 1 ist einer Längs- und Axialschnittansicht eine Verriegelungseinrichtung 10 für den Betätigungsgriff 12 eines
Fenster- oder Balkontürverschlusses oder dergleichen, 14,
- 6 -
dargestellt, wobei der Betätigungsgriff 12 in einem Gehäuse
16 drehbar gelagert ist, das auf der zum Gebäudeinneren gerichteten Außenfläche 18 des Rahmens 20 des Fensters, der
Tür oder dergleichen befestigt ist. Der Griffhebel 12 ist dabei über einen Mehrkant, dargestellt ist ein Vierkant 22,
mit dem im Inneren des Rahmens 20 eingebauten Verschluß 14 in Drehverbindung, wie an sich bekannt. Beispielsweise treten
aus diesem Verschluß 14 Betätigungsstangen aus, die wiederum Verriegelungszapfen an mehreren Stellen des Rahmens bewegen
können.
Das Gehäuse weist bei der dargestellten Ausführungsform zwei
von der Gehäuseoberfläche 26 nach innen bis über die Rahmenaußenfläche
18 hindurchdringende hülsenförmige Bohrungsbereiche 24 auf, die mit einer Einsenkung 28 versehen sind
und eine Senkkopfschraube 30 aufzunehmen gestatten, die entweder in das Material des Rahmens 20 eingeschraubt werden
kann, oder, noch besser, in entsprechende Gewindebohrungen des unterhalb des Gehäuses innerhalb des Rahmens 20 angeordneten
Verschlusses 14 eingeschraubt werden können.
Der Rahmen 16 bildet außerdem einen über die Außenfläche 26 "v des Gehäuses 16 ringförmig vorspringenden Rand 32, der eine
Lagerbohrung 34 umschließt und dabei eine axiale Anlagefläche für den Griffhebel 12 bildet, während die entgegengesetze
Anlagefläche von der Innenwand 38 des Gehäuses 16 gebildet wird, an dem sich eine auf das Lagerende 36 des Griffhebeis
12 aufschiebbare Haltefeder 40 anlegt.
Das Gehäuse 16 ist vorzugsweise aus Kunststoff, ggf. auch aus
Metall und in Richtung auf die Fensterrahmenfläche 18 durch eine Bodenplatte 42 abgeschlossen, die beispielsweise auch
aus Kunststoff gespritzt ist. Die Ausrichtung der Bodenplatte 42 bezüglich des Gehäuses 16 erfolgt einerseits durch das
Umgreifen der hülsenförmigen Bohrungsbereiche 24, andererseits durch einen Randrücksprung 44 der Bodenteile 42, in den
- 7 - Ä
sich die Randkante 46 des Gehäuses 16 einlegt und sich s
dadurch arretiert. |
Wie zu erkennen ist, umschließt ein Vorsprung 48 der Boden- i| platte 42 becherförmig das freie Ende der Hülse 24, wobei g
sich dieser Vorsprung 48 und die in ihm angeordnete Hülse 24 :
in eine Bohrung 50 teilweise hineinerstreckt, die in dem |
Rahmen 22 angebracht ist und einerseits der genauen Ausrichtung
des Gehäuses 16 bezüglich des Rahmens 20 dient,
andererseits die Durchtrittsöffnung für die Schraube 30 zum
das Schraubenende aufnehmenden Verschluß 14 liefert.
andererseits die Durchtrittsöffnung für die Schraube 30 zum
das Schraubenende aufnehmenden Verschluß 14 liefert.
Um die Befestigungsschrauben 30 zu verdecken und eine an die %
Farbe des Rahmen 20 bzw. des Griffes 12 anpassbare Farbe für %
die Gesamteinrichtung zu erlangen, ist auf das Gehäuse 16 ä
noch eine Kappe 52 aufsteckbar, die vorzugsweise aus Kunst- ;
stoff gespritzt ist und beispielsweise dadurch in Stellung
gehalten wird, daß eine nahe dem Rand der becherförmigen
Kappe 52 ein Vorsprung 54 angespritzt ist, der in eine
entsprechende Nut eingreift und beispielsweise dadurch
gebildet werden kann, daß das Becherende des Gehäuses 16 und
die entsprechende Außenkante der Platte 42 mit Anfasungen
versehen sind. Die Kappe 52 kann aber auch aus Metall ge- ;j
spritzt sein, z. B. zur Anpassung an das Fenster- oder
Türrahmenmaterial.
Innerhalb des Gehäuses 16 ist eine Platte 56 um ein Maß A
verschieblich gelagert, wie in Fig. 3 mit Phantomlinien zu
erkennen ist. Insbesondere weist die Platte einen Durchbruch
58 auf, der an seinem in Fig. 3 oberen Ende in ein Viereckprofil 60 übergeht, daß genau über das Profil des Vierkants
22 paßt, wenn sich dieser Vierkant 22 in eine der üblicherweise vorhandenen zwei oder drei Griffbetätigungsstellungen,
die um jeweils 90" zueinander versetzt sind, befindet. Die
Platte 56 trägt an ihrem unteren Ende einen Knopf 62, der
durch eine entsprechende Nut 64 in sowohl dem Gehäuse 16 wie
verschieblich gelagert, wie in Fig. 3 mit Phantomlinien zu
erkennen ist. Insbesondere weist die Platte einen Durchbruch
58 auf, der an seinem in Fig. 3 oberen Ende in ein Viereckprofil 60 übergeht, daß genau über das Profil des Vierkants
22 paßt, wenn sich dieser Vierkant 22 in eine der üblicherweise vorhandenen zwei oder drei Griffbetätigungsstellungen,
die um jeweils 90" zueinander versetzt sind, befindet. Die
Platte 56 trägt an ihrem unteren Ende einen Knopf 62, der
durch eine entsprechende Nut 64 in sowohl dem Gehäuse 16 wie
IJH I - -&Lgr; » ·
auch in der Kappe 52 hindurchreicht und die mittels dieses Knopfes 62 von der in Figuren 1 und 3 dargestellten Verschlußstellung
um das Maß A nach oben in eine Offenstellung verschoben werden kann, die in Fig. 4 zu erkennen ist. In
dieser Stellung ist das Viereckprofil 60 der Platte 56 so weit nach oben verschoben, daß der Vierkant 22 nunmehr sich
frei drehen kann, weil der Durchbruch 58 hier eine größere Weite aufweist.
Die Platte 56 besitzt in der Seitenansicht eine Verkröpfnung 66, so daß das untere Ende der Platte 56 sich an der Innenwand
des Gehäuses 16 gleitend anlegen kann, an dem innseitigen Verkröpfungsende jedoch an der Bodenplatte 42 geführt
ist. Weitere Führungen können dadurch verwirklicht werden, daß das untere Ende der Platte 56 beidseitig Umbiegungen 68
trägt, die mit ihrer Stirnfläche ihres freien Endes wiederum auf der Grundplatte 42 gleiten können. Dadurch wird dieses
untere Ende der Platte 56 beidseitig gelagert und gibt somit einen guten Halt für den Knopf 62, so daß nicht etwa die
Gefahr besteht, daß sich das untere Ende bei Betätigung des Knopfes zur Verschiebung der Platte 56 nach unten wegbiegt.
Der Knopf 62 kann in der Platte 56 drehbar gelagert sein, beispielsweise dadurch, daß von dem Kopf des Knopfes 62 ein
runder Ansatz 70 ausgeht, der durch eine entsprechende Bohrung in der Platte 56 hindurchgesteckt und mit einer
aufgesteckten selbstsichernden Scheibe 72 gegen die Rückseite der Platte 56 gesichert ist. Der Kopf des Knopfes 62, der an
sich rund ist, wie die Draufsicht gemäß Fig. 3 erkennen läßt, kann an seiner Unterseite parallel zueinander verlaufende
Rücksprünge 74 bilden, deren Wände einen solchen Abstand voneinander haben, daß der von den Rücksprüngen stehengelassene
Teil 76 in einen Kanal 78 passend einschiebbar ist, der von dem Gehäuse 16 gebildet wird. Dreht man daher den
Kopf des Knopfes 62 in eine solche Richtung, daß das Teil zu dem Kanal 78 ausgerichtet ist, wie in Fig. 4 zu erkennen,
läßt sich der Kopf des Knopfes von der in Fig. 1 und 3 dargestellten Stellung in die in Fig. 4 dargestellte Stellung
nach oben verschieben. Dabei gleitet der obere Teil des Kopfes des Knopfes 62, der rund ist, in einem entsprechenden
mit runden Endflächen versehenem Langloch 80, das von der
Kappe 52 gebildet wird.
Um den Knopf 62 in die beiden relevanten Stellungen, dargestellt in Fig. 3 bzw. 4, verdrehen zu können, kann dieser
: Knopf entweder eine schlitzartige Öffn.ung zum Einführung O eines einfachen Werkzeuges, wie beispielsweise einer Münze,
ausgestattet werden, wie das in Fig. 10 oder 11 zu erkennen ist, oder aber mit einem stegförmigen Vorsprung 82, der ein
Ergreifen des Knopfes und dessen Drehung mit zwei Fingern ermöglicht.
Der Durchbruch 58 ist so ausgestaltet und so weit erstreckt, daß das Vorhandensein der Hülse 24 die Bewegung der Platte
nicht stört. Wie Fig. 3 erkennen läßt, können außerdem in den beiden Rändern 84 dieses Durchbruchs 58 an zwei um das Maß A
voneinander entfernten Stellen kleine Einsenkungen 86, 88 vorhanden sein, in die eine federnd befestigte Nase 90
. einrasten kann, um die Platte in den beiden Endstellungen verrastend festzuhalten. Diese Nase kann beispielsweise von
einem Vorsprung 92 getragen werden, der von dem Gehäuse 16 oder alternativ von der Grundplatte 42 ausgeht. Am oberen
Ende besitzt die Platte einen Einschnitt 94 bzw. mündet in zwei Schenkel 96, die ein U bilden, einmal, um für die
weitere Befestigungshülse 124 Raum zu schaffen, zum anderen aber auch, um eine weitere Arretiervorrichtung zu ermöglichen,
die nun beschrieben sei.
Diese Arretiervorrichtung besteht aus zwei durch die Kraft einer Spiraldruckfeder 100 auseinandergedrückten und gegen
die jeweiligen Wände des becherförmigen Gehäuses 16 angepresste Basisstücke 98, die ihrerseits einen Betätigungsstift
ir· t ·
102 tragen, der durch entsprechende Einschnitte 104 im
Gehäuse 16 bzw. in der Kappe 52 nach außen reicht, sowie einen zweiten Ansatz 106, der in entgegengesetzte Richtung
weist und die Halterung für die Feder 100 bildet. Das Basisteil 98 ist so angeordnet, daß beim brücken auf den Vorsprung
102 sich das Basisteil 98 entgegen der Kraft der Feder 100 so weit nach innen drücken läßt, daß die in Fig. 4 erkennbare
Stellung eingenommen wird, in welcher das Basisteil Raum freigibt, in dem dann die Schenkel 96 beim Hochschieben der
Platte iu eindringen können, das bedeutet, daß erst dann,
wenn beide dargestellten Vorsprünge 102 mit der einen Hand in das Gehäuse 16 voll eingeschoben sind, die Basisteile 98 die
Schenkel 96 freigeben und ein Hochschieben der Platte 56 mit Hilfe des Knopfes 82 ermöglichen, wobei dieses Hochschieben
am anderen Ende des Gehäuses erfolgt und dadurch nicht mit der gleichen Hand erfolgen kann, die auch die Vorsprünge 102
eindrückt. Das heißt, daß die Platte 56 nur dann aus der verriegelten Stellung, die in Fig. 3 dargestellt ist, herausgebracht
werden kann, wenn beide Hände zur Verfügung stehen. Da zudem der Griffhebel 12 den Knopf 62 in seiner einen,
beispielsweise die Verriegelung der Tür bewirkenden Stellung verdeckt, ist es für einen Einbrecher, der nur mit einer Hand
die Anordnung erreicht, sehr schwer, den Verschluß aus seiner Verriegelung herauszubringen.
Es sei noch ergänzt, daß die Schublagerung des Basisteils 98 beispielsweise dadurch verwirklicht werden kann, daß das
Gehäuse 16 einen entsprechenden Kanal 108 für das eine Ende 110 des Basisteils 98 bildet, während das andere Ende 112 von
einem entsprechenden Schlitz in einer Querwand 114 geführt wird. Zweckmäßigerweise ist dieses Ende noch mit einer
Anfasung 116 versehen, um ein leichteres Vorbeileiten der Schenkel 96 zu ermöglichen.
Wie Fig. 5 erkennen läßt, kann statt des Knopfes zur Ver- ;.
Schiebung der Platte 56 auch ein von dieser Platte jeweils ^
nach oben bzw. unten vorspringender Ansatz 116 bzw. 118 £
vorgesehen werden, welche Ansätze 116, 118 durch entsprech- |
ende Einschnitte im Gehäuse 16 bzw. Kappe 52 nach außen 1
führbar sind. Um die Anordnung gemäß Fig. 5 aus der dargestellten entriegelten Stellung in eine verriegelte Stellung f.
zu bringen, braucht nur auf den Ansatz 116 gedrückt zu 1
werden, woraufhin sich die Platte 56 nach unten verschiebt fj
und dabei den Vierkant 22 mit dem entsprechend geformten |
C Viereckprofil 16 verriegelnd umgreift. Gleichzeitig drücken S
schräge Flächen 120, die von der Durchbruchsöffnung 58 t
gebildet werden, Verriegelungsansätze 202 gegen die Kraft der !-
Feder 200 nach innen, bis sie in den Rücksprungbereich 122 |
sich blockierend verrasten. Die Konstruktion gemäß Fig. 5 hat j
somit den Vorteil, daß beim Verriegeln nur ein Ansatz,
nämlich der mit der Bezugszahl 116 versehene Ansatz, eingedrückt werden muß, während die übrigen Ansätze 202, 118 nicht ;'■ betätigt werden müssen. Wenn dagegen eine Entriegelung
stattfinden soll, müssen die beiden Ansätze 202 gegen die
Kraft der Feder 200 nach innen gedrückt werden, gleichzeitig
aber auch, und das ist mit nur einer Hand sehr schwierig, der ':'; Stift 118, damit die von den Ansätzen 202 getragenen Vor- ;
nämlich der mit der Bezugszahl 116 versehene Ansatz, eingedrückt werden muß, während die übrigen Ansätze 202, 118 nicht ;'■ betätigt werden müssen. Wenn dagegen eine Entriegelung
stattfinden soll, müssen die beiden Ansätze 202 gegen die
Kraft der Feder 200 nach innen gedrückt werden, gleichzeitig
aber auch, und das ist mit nur einer Hand sehr schwierig, der ':'; Stift 118, damit die von den Ansätzen 202 getragenen Vor- ;
( sprünge, die ursprünglich in dem Rücksprung 122 verrastet [,
angeordnet waren, über die Kante 124 der schrägen Flächen 120
freikommen und ein Verschieben der Platte 56 nach oben ]■
freikommen und ein Verschieben der Platte 56 nach oben ]■
ermöglichen, wodurch der Vierkant 22 freikommt und ein
Betätigen des Handhebels ermöglicht wird. In Fig. 6 ist die
verriegelte Stellung zu erkennen.
Betätigen des Handhebels ermöglicht wird. In Fig. 6 ist die
verriegelte Stellung zu erkennen.
In Fig. 7 ist die Platte 56 anstatt mit einem Ansatz 118 mit
einer Umbiegung 126 versehen, außerdem mit einem Rundloch 128
geringen Durchmessers in der unteren Gehäusewand bzw. Kappenwand, um so ein geeignetes Werkzeug wie zum Beispiel eine
Stricknadel 130 durch dieses Rundloch hindurchführen und
gegen die Umbiegung 126 drücken zu können, um so unter
gleichzeitigem Eindrücken der Ansätze 202 die Platte 56 nach
einer Umbiegung 126 versehen, außerdem mit einem Rundloch 128
geringen Durchmessers in der unteren Gehäusewand bzw. Kappenwand, um so ein geeignetes Werkzeug wie zum Beispiel eine
Stricknadel 130 durch dieses Rundloch hindurchführen und
gegen die Umbiegung 126 drücken zu können, um so unter
gleichzeitigem Eindrücken der Ansätze 202 die Platte 56 nach
- 12 -
oben zu schieben und die Anordnung dadurch zu entriegeln. Bei dieser Ausführungsform ist es noch schwerer für einen Einbrecher,
eine Entriegelung vorzunehmen, da er nicht erkennen kann, wie die Anordnung zu betätigen ist. Fig. 8 zeigt die
Ausführungsform von Fig. 7, jedoch in verriegelter Stellung.
In Fig. 7 ist zu erkennen, daß das Gehäuse zur Aufnahme der Umbiegung 126 einen Einschnitt 132 besitzt, desweiteren ist
eine Wand 134 sichtbar, die eine Führung für den Mittelbereich
der Druckfeder 200 bildet.
Die aus dem Gehäuse herausragenden Ansätze 116, 202 können
mit Markierungsfarben versehen sein, um ihre Bedienung zu demonstrieren. So könnte beispielsweise der Ansatz 116 rot
gefärbt sein, um warnend anzuzeigen, daß bei seinem Herausragen der Verschluß entriegelt ist. Entsprechend könnte der
Ansatz 118 grün sein, um bei seinem Herausstehen (Fig. 6) anzuzeigen, daß der Verschluß verriegelt ist.
Es ist zweckmäßig, nach Einbringung der entsprechenden Bauteile in das Gehäuse 16 die Bodenplatte 42 auf dem becherförmigen
Gehäuse 16 fest aufzusetzen, beispielsweise dadurch, daß zwischen der Außenfläche der hülsenförmigen Anordnung 24
und dem diese umschließenden Vorsprung 48 der Bodenplatte 42 eine Presspassung vorgesehen wird. Alternativ kann hier auch
eine Verklebung vorgenommen werden, um so zu verhindern, daß während des Transportes die Anordnung in ungewünschter Weise
auseinanderfällt.
Es ist auch günstig, zur Führung des Ansatzes 102 in der Bodenplatte eine entsprechende Nut 134 (Fig. 1) vorzusehen.
In Fig. 5 bis 8 ist außerdem eine von Gehäuse 56 ausgehende Rippe 135 zu erkennen, die mehrere Aufgaben erfüllt. Zum
einen bildet sie einen Führungsdurchbruch 137 für die Druckfeder 200, desweiteren Anschlagflächen für die Ansätze 202
und für die Anlagefläche 126 bildende Nase 139, und schließ-
lieh zur Versteifung des Gehäuses und ggf. zur Anlage an der
Bodenplatte 42.
Fig. 9 läßt erkennen, daß gemäß einer alternativen Ausführungsform
der Vierkant 22 ein Formstück 136 tragen kann, der in den vier um 90° versetzten Stellungen Einsenkungen
aufweist, in die eine Nase 138 eingreifen kann, die in geeigneter Weise von der hier nicht näher dargestellten
Platte 56 getragen wird.
ES/ag/wo 3
Claims (21)
1. Verriegelungseinrichtung (10) für den Betätigungsgriff (12) eines Verschlusses (14) für ein Fenster, Balkontür,
oder dergleichen, bei dem der in einem auf der zum Gebäudeinneren gerichteten Außenfläche (18) des Rahmens
(20) des Fensters oder dergleichen befestigbaren Gehäuse (16) drehbar gelagerte Betätigungsgriff (12) über einen
Mehrkant (22), wie Vierkant, mit dem im Inneren des
1J Rahmens eingebauten Verschluß (14) in Drehverbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (10) eine innerhalb des Gehäuses (16)
parallel zur Außenfläche (18) des Rahmens (20) verschieblich
gelagerte Platte (56) aufweist, die in einer Stellung den Mehrkant (22) oder ein vom Mehrkant (22)
getragenes Formstück (136) umgreift oder in dieses eingreift, so daß der Mehrkant (22) nicht mehr gedreht
werden kann, und in der anderen Stellung den Mehrkant (22) zur Verdrehung freigibt.
2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrkant (22) ein Vierkant ist
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und die Platte (56) eine längliche Durchbruchsöffnung
(58) mit einem zumindest zwei Seitenkanten des Mehrkants umgreifenden Einschnitt, insbesondere Vierkanteinschnitt \;
an einem Längsende aufweist. %
3. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ?
gekennzeichnet, daß die Platte (56) an dem gegenüber- |
liegenden Längsende einen Einschnitt, insbesondere einen |
Teilkreiseinschnitt zur Aufnahme einer durch das Gehäuse
(16) geführten Befestigungsschraube (30) aufweist.
4. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (56) eine aus dem Gehäuse (16) nach außen vorspringende Betätigungsnase oder -vorsprung (62; 116, 118) trägt.
5. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (62) innerhalb eines in der Gehäusevorderfläche (26) angebrachten
Schlitzes oder Kanals (78) angeordnet ist, dessen Länge an die gewünschte Plattenverschiebbarkeit
(A) angepaßt ist.
6. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (78) einen engen und
einen weiten Abschnitt aufweist und der Vorsprung (62) durch einen um vorzugsweise 90" drehbaren Knopf gebildet
wird, der in der einen Drehstellung eine erste Querabmessung besitzt, die an den weiten Abschnitt angepaßt
ist, sowie in einer anderen Drehstellung eine zweite Querabmessung, die an den engen Abschnitt angepaßt ist.
7. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopf (62) bzw. dessen Kopf
einen Schlitz oder Einsenkung zur Aufnahme eines zur Knopfdrehung geeigneten Werkzeugs oder einen Betätigungsvorsprung
(82) aufweist.
8. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (56) von einem
seitlich aus dem Gehäuse (&Iacgr;6) herausragenden, federbelasteten
(100) Verriegelungsstift (102; 202) in Eingriff nehmbar ist.
9. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stifteinrichtung von zwei in dem Gehäuse gelagerten Formstücken (98) gebildet wird, die
zwischen sich eine Druckfeder (100) halten und die in
einer ersten Stellung (Blockierstellung) einen von der Platte (56) ausgehenden Vorsprung (96) oder in diesen
hineinragenden Rücksprung (122) in Eingriff nehmen und
dabei die Platte (56) blockieren, und in einer zweiten Stellung (Lösestellung), die gegen die Kraft der Feder
(100) durch Betätigung der Vorsprünge (102; 202) erreichbar
ist, den Vorsprung (96) oder Rücksprung (122) freigeben.
10. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das eine Längsende der
Platte (56) einen durch eine Gehäuseseitenöffnung hindurchreichenden Ansatz (118; 116) trägt.
11. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (56) an zumindest einem Längsende eine Anlagefläche (126) für
eine durch eine Gehäuseseitenwandöffnung (128) einführbare
stiftartige Einrichtung (130) aufweist.
12. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (56) zumindest einen, vorzugsweise zwei Vorsprünge oder Rücksprünge
(86) aufweist, in die in zumindest der einen, vorzugsweise in den beiden Betriebsstellungen der Platte
eine federnde Nase oder dergleichen (90) verrastend eingreifen kenn =
-A-
13. Verriegelungseinrichtung ne.ch einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (56) eine Verkröpfung (66) trägt, derart, daß die dadurch gebildeten
zwei Plattenoberflächenebenen sich einerseits an die innere Deckelfläche des Gehäuses (16), andererseits
an die innere Bodenplattenfläche des Gehäuses zwecks besserer Führung während des Verschiebevorganges
anlegen können.
14. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis (__) 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) Becherform
hat und durch eine Bodenplatte (42) verschließbar ist, und daß von der Bodenplatte oder von dem Becherboden
im Bereich der Befestigungsschrauben (30) eine die Befestigungsschraube umhüllende Hülseneinrichtung (24)
ausgeht, die von einem entsprechenden Durchbruch beispielsweise in der Bodenplatte (42) aufnehmbar und dort
durch Presspassung, Klebeverbindung oder dergleichen arretierbar ist.
15. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Stoßstelle zwischen Becherrand und Bodenplatte (42) an zumindest zwei sich gegenüberliegenden
Seiten eine z. B. durch Anfasungen gebildete Nut (54) vorgesehen ist, in die ein entsprechender
Vorsprung einer becherförmigen Kappe (52) verrasten kann, die über das Gehäuse (60) Befestigungsschrauben
(30) verdeckend aufsetzbar ist.
16. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine Lageröffnung (34)
für den Betätigungsgriff (12) bildet, wobei ein um die
Lageröffnung herum nach außen vorspringender Randbereich (32) vorgesehen ist, der die Kappenstärke (52) durchdringt
und als kreisförmige oder mehrkantige, beispielsweise quadratische Anlagefläche für den Betätigungsgriff
geeignet ist.
17. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (56) seitliche
Umbiegungen (68) als Gleitstützen umfaßt.
18. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich aus dem Gehäuse (16) herausragenden verriegelten Vorsprünge
(102; 202) mit den zugehörigen Formstücken (98) in entsprechenden Nuten oder Balkonvorrichtungen (134; 108) im
Gehäuse (16) bzw. in einer Bodenplatte (42) eingeformt sind.
19. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis
18, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) bzw.
eine Bodenplatte (42) im Bereich der Befestigungsschrauben (30) einen die Außenfläche (18) des Rahmens
(20) durchdringenden Vorsprung (48) zum Zwecke der Ausrichtung bezüglich des Rahmens aufweisen.
20. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
19, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbruchsöffnung
(58) eine zum Rücksprungbereich (122) führende Keilfläche (120, 124) bildet, an der eine Nase des Verriegelungsformstücks
(102, 202) während der Verschiebung der Platte (56) in Verriegelungsrichtung entlang
gleiten kann.
21. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
20, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus spritzbarem Metall, wie Zinkguß, oder tiefziehbarem Material
oder aus Kunststoff besteht, daß die Platte (56) aua gestanztem Metall besteht, und daß, falls vorhanden,
Bodenplatte (42) und/oder Kappe (52) aus Kunststoff, wie metallisierbarem Kunststoff gespritzt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8912255U DE8912255U1 (de) | 1989-10-14 | 1989-10-14 | Verriegelungseinrichtung für den Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster, Balkontür o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8912255U DE8912255U1 (de) | 1989-10-14 | 1989-10-14 | Verriegelungseinrichtung für den Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster, Balkontür o.dgl. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE8912255U1 true DE8912255U1 (de) | 1991-02-14 |
Family
ID=6843727
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE8912255U Expired - Lifetime DE8912255U1 (de) | 1989-10-14 | 1989-10-14 | Verriegelungseinrichtung für den Betätigungsgriff eines Verschlusses für ein Fenster, Balkontür o.dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE8912255U1 (de) |
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EP3839176A1 (de) | 2019-12-19 | 2021-06-23 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Sicherungsmodul für eine handhabe eines treibstangenbeschlages |
-
1989
- 1989-10-14 DE DE8912255U patent/DE8912255U1/de not_active Expired - Lifetime
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