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DE883248C - Lueftungsfenster fuer Motorstrassenfahrzeuge - Google Patents

Lueftungsfenster fuer Motorstrassenfahrzeuge

Info

Publication number
DE883248C
DE883248C DEA4695A DEA0004695A DE883248C DE 883248 C DE883248 C DE 883248C DE A4695 A DEA4695 A DE A4695A DE A0004695 A DEA0004695 A DE A0004695A DE 883248 C DE883248 C DE 883248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
spring
ventilation
locking pin
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA4695A
Other languages
English (en)
Inventor
Leslie Norman Hughes
James Robert Stanfield
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Austin Motor Co Ltd
Original Assignee
Austin Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Austin Motor Co Ltd filed Critical Austin Motor Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE883248C publication Critical patent/DE883248C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/14Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable with pivotal or rotary movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Lüftungsfenster für Motorstraßenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Lüftungsfernster, die in einer Wand oder Tür eines Motorstraßenfa'hrzeugges um je eine Achse schwenkbar gelagert sind, die senkrecht oder ungefähr senkrecht verläuft, wobei das Fenster sich vor und hinter seine Schwenkachse erstreckt.
  • Bei geschlossenem Fenster liegt sein vorderer Teil nach außen gegen einen Gumrni.dichtungs- oder Einfassungstreifen an, der in .der Wand oder der Tür angebracht ist, während sein hinterer Teil nach innen ;gegen eine ähnliche Streifendichtung oder Einfassung anliegt. Um das Fenster zu öffnen, muß es daher so gedreht werden, daß sein vorderer Teil sich nach innen und sein hinterer Teil sich nach außen bewegt. Soll das Fenster als Luftabsaugvorrichtung benutzt werden, so wird es zur Erzielung maximaler A.bsaugwirkung um einen Winkel von d.5° oder ungefähr q.5° geschwenkt oder um einen etwas kleineren Winkel, wenn andere Grade der Absaugwirkung eingestellt werden sollen. Wenn das Fenster aber als Lufteinlaß verwendet werdn soll, wird es über einen Winkel von mehr als 9o° gedreht.
  • Bisher wurde einderartiges Fenster in allen erforderlichen Stellungen lediglich durch die Reibung der Schwenklagerung oder statt dessen mittels einer. Kurbel über ein geeignetes Getriebe festgestellt.
  • Gemäß der Erfindung wird das Fenster in jeder seiner Absaugstellungen ausgehend von seiner Schließstellung in seinen Stellungen bis ungefähr .a.5'0 mittels eines Einrastorgans festgestellt, das in eine von mehreren Rasten eingreift; von ungefähr q.5° ab wird das Fenster durch Federorgane selbsttätig in der gleichen Richtung frei in seine bei etwa i35° oder in der Nähe von i35° liegende Lufteinlaßstellung geschwenkt.
  • Diese Vorrichtung schafft den Vorteil, daß das Lüftungsfenster keine Stellung ,zwischen ungefähr 45° und ungefähr i35° einnehmen kann, also niemals meiner Stellung stehenbleib@en kann, in der es für die benachbarte Hand des Fahrers am Steuerrad störend wäre; dieser Vorteil ist- von besonderer Bedeutung bei kleineren KraftfaIhrzeugen, bei denen das Lüftungsfenster sich meist ungefähr in der gleichen Höhe und in unmittelbarer Nähe des Steuerrades befindet: Ferner tragen die Federorgane der Vorrichtung dazu bei, die Schließbewegung des Lüftungsfensters im Öffnungsbereich von 45° bis zur Schließstellung zu unterstützen.
  • Nachstehend ist eine Ausführungsform dei Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht eines Lüftungsfensters für die Steuerseite bzw. (in England) die rechte Seite .des Fahrzeuges, und zwar als Ansicht der Innenseite dieses Fensters, Fig.2 eine Stirnansicht der Ausführungsform nach Fig. i, Fig. 3 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht der unteren Gelenklagerung des Lüftungsfensters, der Deutlichkeit halber in größerem Maßstab, und Fig:4 .eine der Fig. 3 entsprechende Draufsicht auf die Gelenklagerung.
  • Das Lüftungsfenster weist einen äußeren Rahmen i auf, der in der Fensteröffnung in der Steuerseiten- bzw. rechten Wand oder Tür des Fahrzeugaufbaues befestigt wird, und einen inneren Rahmen 2, .der die Verglasung 3 'hält und schwenkbar in dem festen Rahmen i um eine senkrechte oder nahezu senkrechte Achse 4 mittels eines oberen Gelenkzapfens 5 und eines unteren Gelenkzapfens 6 gelagert ist.
  • Der untere Gelenkzapfen 6 besteht aus einem Bolzen, der sich durch eine Bohrung in dem unteren Teil des. festen äußeren Rahmens i und eine Bohrung in einem U-förmigen Büge17 hindurch erstreckt, der mittels Schraubenbolzen ä und Muttern g an der Unterseite des Rahmens i befestigt ist. Der untere Teil des Gelenkzapfens 6 weist Abflachungen ro auf; eine Scheibe ii, die eine mittlere Durchbrechung besitzt, deren Form demQuerschnitt des unterenEndteiles des Zapfens 6 entspricht; ist auf diesen Zapfen bis zur Anlage an die Schultern aufgeschoben, die durch die oberen Enden der Abflachungen io gebildet werden. Ferner ist eine Büchse 12 über den unteren Endteil des Zapfens 6 bis zur Unterseite der Scheibe i z geschoben und wird in ihrer Lage durch eine Mutter 13 festgehalten, die auf das mit Gewinde versehene Ende des Zapfens 6 aufgeschraubt ist. Die Büchse 12 ist drehbar in eine Lagerbohrung in den unteren Teil des U-förmigen Bügels 7 eingepaßt und dreht sich in dieser zusammen mit dem Zapfen 6 und innerhalb eines Distanzringes 14, der auf diesem Unterteil ruht und mit seiner Oberseite die Scheibe 11 trägt.
  • Die Scheibe i I ist an ihrer Schmalseite mit einer Anzahl von V-förmigen Ausnehmun:gen bzw. Rasten 15, 16 und 17 versehen, mit denen wahlweise der keilförmige Kopf eines Einraststftes 18 in Eingriff gelangen kann; um hierdurch die Einstellung des schwenkbaren Fensterrahmens 2 in seinen verschiedenen Stellungen festzulegen. Der Einraststift 18 verläuft radial zur Scheibe ii und. ist in seiner Achsrichtung gleitend verschiebbar in Lagerbohrungen gelagert, die in der Vorderseite des Bügels 7 und in dem Vorderende eines mit dieser Vorderseite verschweißten Hilfsbügels ig vorgesehen sind. Der Einraststift 18 wird mit der Schmalseite der Scheibe ii durch den Druck einer Schraubenfeder 2o im Eingriff gehalten, .die zwischen dem Kopf des Einraststiftes und dem Vorderendedes Hilfsbügels ig angeordnet ist. Ein Splnt2i geht durch eine in dem vorn vorstehenden Ende des Einraststiftes vorgesehene Bohrung hindurch und begrenzt hierdurch die unter dem Druck der Feder 2o bewirkte Bewegung des Einra:ststiftes 18 nach innen.
  • Bei 22^ ist an der Scheibe i i eine Strebe 23 angelenkt, ,die sich durch eine Spielraum lassende Bohrung in der Hinterseite des Bügels 7 hindurch erstreckt; eine Druckfeder 23x ist über die Strebe 23 geschoben und liegt mit ihrem Hinterende gegen die Hinterseite des Bügels 7 und- mit ihrem Vorderende gegen einen Anschlag 24 an, der in Form eines Ringes oder Bundes an dem vorderen angelenkten Ende der Strebe 23 angebracht ist.
  • In der Zeichnung sind die Teile in der Stellung gezeigt, die sie bei geschlossenem Lüftungsfenster einnehmen, wobei der Kopf des Einraststiftes in .die Rast 15 eingreift und die federbelastete Strebe 23 ,dem Öffnen .des Fensters entgegenwirkt. Der Köpf ' des Einraststiftes kann nach Wunsch zum Einrasten in eine der Rasten 16 oder 17 gebracht werden; so daß das Fenster in der zugehörigen Stellung festgehalten wird. Die Rast 16 entspricht einem Öffnungswinkel von 221I2°, und die Rast 17 entspricht einem Öffnungswinkel von 45°.
  • Wenn das Fenster bis in seine 45°-Stellung geöffnet wird, befindet sich die Strebe 23 in ihrer Totpuriktstellung, d. h. die Achse der Scheibe i i, die Gelenkachse der Strebe 23 und die Bohrung an der Hinterseite des Bügels 7 liegen dann in einer geraden Linie. Wenn jedoch das Fenster über die 45"-Stellung hinaus geöffnet wird, bewirkt die federbelastete Strebe 23 eine Fortsetzung der Schwenkbewegung; bis .der innere Fensterrahmen 2 sich in einer solchen Schräglage befindet, daß sein für gewöhnlich vorn liegender Teil in bezug auf die Schwenkachse 4 nach hinten und nach innen gerichtet ist, und zwar vorzugsweise um einen Winkel von ungefähr 135° in bezug auf die Normal- oder Schließstellung. Diese öffnüngsbewegung des Fensters unter der Einwirkung der federgesteuerten Strebe geht frei bzw. selbsttätig vor sich, da .der abgeflachte Teil der Schmalseite .der Scheibe (Fig.4) mit dem Kopf des Einraststiftes nicht im Eingriff steht; die öffnungsbe:wegung bringt daher den inneren Rahmen :2 mit seiner Verglasung 3 in die Lufteinlaßstellung, und diese Bewegung oder Einstellung kann dadurch begrenzt werden, daß der Rahmen 2 sich gegen einen geeignet angebrachten Anschlag legt. Dieser Anschlag kann mit Hilfe des nach hinten gerichteten Endes des üblichen, bei 25 in Fig. i gezeigten Gummi.dichtungsstreifens gebildet werden, der am vorderen Teil des festen Rahmens i angebracht ist und an dem der vordere Teil des Rahmens 2 anliegt, wenn dieser sich in seiner Schließstellung befindet.
  • Statt, wie vorstehend beschrieben, durch eine federgesteuerte Strebe kann das Öffnen des Fensters durch eine Torsionsfeder bewirkt werden, deren eines Ende an der Scheibe i i und deren, anderes Ende am Bügel 7 oder einem sonstigen geeigneten festen Teil befestigt ist und die um den Distanzring 14. herumgelegt ist.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß :die Gefahr ausgeschlossen oder stark verringert wird, daß die Hand des Fahrers zwischen der Vorderkante des Fensters und dem Steuerrad eingeklemmt oder behindert wird; -denn sobald das Fenster etwas mehr als 4.5° geöffnet wird, wird .es selbsttätig in seine Lufteinlaßstellung herumgeschwenkt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lüftungsfenster für Motorstraßenfahrzeuge, das um eine lotrechte oder ungefähr lotrechte Achse in einer Wand oder Tür des Fahrzeuges schwenkbar gelagert ist und sich vor und hinter diese Schwenkachse erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß es ausgehend von seiner Schließstellung bis zu einem Winkel von .a.50 oder ungefähr 4.5° in jeder seiner Luftabsaugstellungen in seiner Lage mittels eines federgesteuerten Einrastorgans (18) festgehalten wird, das in eine von mehreren Rasten (16, 17) eingreift, und daß es bei überschreiten des Öffnungswinkels von ungefähr q.5° in der deichen Richtung durch Federorgane (23,:23x) selbsttätig in seine Luftein.laßstellung von ungefähr i35° geschwenkt wird.
  2. 2. Lüftungsfenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem unteren Gelenkzapfen (6) des Fensters verbundene Scheibe (i i) Ausnehmun.gen bzw. Rasten (15 bis 17) aufweist, in die ein federgesteuerter Einraststift (18) zum Feststellen des Fensters in seiner Schließstellung und in seinen Luftabsaugstellungen eingreifen kann, und daß das federnde Organ (23, 23x), das das Fenster zwangsläufig und frei in seine Lufteinlaßstellung bringt, aus einer federbelasteten Strebe (23) besteht, die dem Öffnen des Fensters bis ungefähr q.5° Widerstand leistet und dann die Öffnungsbewegung über ein-. äußere Totpunktstellung hinweg weiterführt.
  3. 3. Lüftungsfenster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem unteren Gelenkzapfen (6) verbundene Scheibe (ii) in einem festen Fußlager drehbar gelagert ist.
  4. 4.. Lüftungsfenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Fußlager in dem Unterteil eines U-förmigen Bügels (7) angebracht ist, der an dem Rahmen (i) befestigt ist, in dem das Fenster schwenkt, daß der federgesteuerte Einraststift (18) in einem Schenkel des Bügels (7) durch diesen hindurch beweglich gelagert ist und daß .die federbelastete Strebe (23) an der Scheibe (i i) angelenkt und gleitend und schwenkbar in dem anderen Sehenkel des Bügels (7) gelagert ist.
  5. 5. Lüftungsfenster nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des federbelasteten Einraststiftes (18) nach innen begrenzt ist und die Schmalseite der Scheibe (ii) einen Teil aufweist, der mit dem Einraststift nicht in Berührung kommt, wenn das Fenster durch die federbelastete Strebe (23) über ungefähr q.5° hinaus in der Öffnungsrichtung geschwenkt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 675 923, 692 876.
DEA4695A 1949-11-02 1950-10-13 Lueftungsfenster fuer Motorstrassenfahrzeuge Expired DE883248C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB883248X 1949-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE883248C true DE883248C (de) 1953-07-16

Family

ID=10649331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA4695A Expired DE883248C (de) 1949-11-02 1950-10-13 Lueftungsfenster fuer Motorstrassenfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE883248C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081781B (de) * 1957-01-16 1960-05-12 Bayerische Motoren Werke Ag Druckausgleichvorrichtung fuer Personenkraftwagen
DE1140829B (de) * 1957-08-16 1962-12-06 Ford Werke Ag Belueftungseinrichtung an Kraftfahrzeugen in Verbindung mit einer Panorama-Windschutzscheibe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE675923C (de) * 1936-11-15 1939-05-20 Karl Baur Schwenkbares Seitenfenster fuer Kraftfahrzeuge
DE692876C (de) * 1937-04-02 1940-06-28 Heinrich Leo Fa Verstellvorrichtung fuer Schwenkfenster, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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