DE879276C - Beschickungsregler mit einem ueber dem Rostende angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschuetzten Waermefuehler - Google Patents
Beschickungsregler mit einem ueber dem Rostende angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschuetzten WaermefuehlerInfo
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- DE879276C DE879276C DEK3928D DEK0003928D DE879276C DE 879276 C DE879276 C DE 879276C DE K3928 D DEK3928 D DE K3928D DE K0003928 D DEK0003928 D DE K0003928D DE 879276 C DE879276 C DE 879276C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N1/00—Regulating fuel supply
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Description
- Beschickungsregler mit einem über dem Rostende angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschützten Wärmefühler Für mechanische Feuerungen sind Beschickungsregler bekanntgeworden, bei denen die Brennstoffzufuhr von einem über dem Rostende angebrachten Wärmefühler in Abhängigkeit von der Temperatur der ausbrennenden Kohlenschicht derart gesteuert wird, daß die Brennstoffzufuhr bei dem Überschreiten einer bestimmten Regeltemperatur aussetzt und bei dem Unterschreiten dieser Temperatui wieder einsetzt. Es ist außerdem bekannt, den Wärmefühler durch einen Schutzkörper vor der direkten Bestrahlung aus dem Feuerraum zu schützen. Da aber bei hoher Belastung die Temperatur im Feuerraum und in der Brennstoffschicht höher liegt als bei schwacher Belastung, bleiben derartige gesteuerte Feuerungen bei hoher Belastung nicht vollständig mit Brennstoff bedeckt, und es besteht die Gefahr, daß durch das schlecht bedeckte Rostende eine große Men-ge Falschluft eingesaugt und, die Wirtschaftlichkeit der Verbrennung herabgemindert wird, wogegen bei geringer Belastung infolge der geringeren Temperatur im Feuerraum und in der ausbrennenden Kohlenschicht unverbrannte Kohlenteilchen in den Schlakkentrichter fallen können, wodurch ebenfalls Verluste auftreten.
- Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß zwischen Rost und Feuerraumdecke ein den in den Feuerraum eingesaugten Gasluftstrom* in zwei Teilströme teilender Schutzkö#per und, in Richtung. auf das Rostende zu gesehen, hinter dem Schutzkörper, in dem Spalt zwischen Schutzkörper -und Feuerraumdecke, der von dem einen Teilstrom umspülte Wär-mefühler angeordnet sind.
- Die Zeichnung stellt die Anordnung des Wärm ' e--fühlers gemäß der Erfindung beispielsweise für eine Wanderrostfeuerung dar, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch das Ende der Feuerung und Abb. 2 einen Querschnitt nach der Ebene X-X der Abb. i.
- Oberhalb des hinteren Endes des,Wan-derrostes W istder Feuerratim durch die Feuerraumdecke D be- grenzt. Zwischen dem Wan-derrost W und -der -Feuerraumdecke D ist der Schutzkörper K angeordnet. Dieser Schtitzkörper K kann als Nvasser-oder luftgekühlter oder auch als-voller Körper aus feuerfestem Baustoff hergestellt sein. Oberhalb des Körpers K verbleibt ein Spalt S, und unterhalb des Körpers K ein Spalt S2 für den Durchtritt des durch den Unterdruck im Feuerraum F eingesaugten Gasluftstromes. Zur Drosselung der aus dem Raum B hinter der Feuerung eingesaugten Luftmienge können hinter dem Schutzkörper K Staupendel P angeordnet sein.
- Der Wärmefühler T ist erfindun-gsgemäß hinter dem Schutzkörper K derart angeordnet, daß er von dem durch den oberen Spalt S, einströmenden Teilstrom des durch, den Unterdruck im Feuerraum F eingesaugten Gasluf tstromes urnspült wird.
- Nach jedem periodischen Lauf des Rostes wird der Brennstoff etwa nach der ausgezogenen Linie bis zum Punkt a in die Feuerung einig-,fahren sein. Läuft nun die glühend,- Brennstoffschicht unterhalb des Schutzkörpers K vor, so wird der Wärmefühler T stark angestrahlt, die Temperatur wird ansteigen, und bei Überschreiten einer bestimmten Temperatur wird der Wanderrost W stillgesetzt. Der Rost bleibt jetzt so lange stehen, bis, die Kohle etwa bis zum Punkt b (der gestrichelten Linie) abgebrannt ist.
- Während dieser Zeit hat sich der Wärmefühler T wieder abgekühlt, und bei Unterschreiten der eingestellten Temperatur wird der Rost wieder in Gang kommen. Dieses Spiel der an sich bekannten selbsttätigen Brennstoffbeschickting wiederholt sich fortlaufend.
- Hier-bei sei zunächst angenommen, daß die wechselweise Bedeckung des Rostes bis zum Punkta bzw. b einer mittleren normalen Leistung entspreche und daß der Rost bis zum Punkt a mit glühendem Brennstoff bedeckt sei. Der Wärmefühler T wird jetzt nicht nur durch die von der glülienden Brennstoffschicht ausgestrahlten Wärme stark erhitzt, sondern zugleich auch durch den, Infolge des Unterdruckes im Feuerraum F durch. den Spalt S, eingesaugten Gasluftstrom, der eine wesentlich niedrigere Temperatur als die glühende Kohlenschicht besitzt, bis zu einem gewissen Grad gekühlt. An dem Wärmefühler T stellt sich eine unter beiden- Einflüssen entstandene mittlere Temperatur ein, die für eine bestimmte Rostbedeckung ermittelt werden kann und als Regeltemperatur bezeichnet werden soll. Wesentlich ist hierbei, daß der Wärmefühler T in dem Gasluftstrom, der durch den Spalt S, oberhalb des Schutzkörpers K eingesaugt wird, angeordnet ist, -denn der Spalt S, unterhalb des Schutzkörpers K ist bei einer Rostbedeckung bis hin zum Punkt a fast völlig abgedrosselt, so da-ß der durcli diesen Spalt S2 eingesaugte Gaslu.ftstrom jetzt fast keine Kühlung bewirkenkann. Die Kühlwirkung -des Gasluftstromes ist aber mit von ausschlaggebender Bedeutung für die durch die Anordnung gemäß der Erfindung erreichte Wirkung.
- Wenn die Belastung ansteigt, ändern sich die-Verhältnisse nun so, daß sich, wie schon oben erwähnt, mit der höheren Belastung u.a. auch die Temperatur in der ausbrennenden Kohlenschicht .erhöht. Der Wärmefühler T wird also in stärkerem Maße angestrahlt. Infolge des nunmehr höheren Zuges im Feuerraum vergrößert sich aber auch die durch den Spalt SI eingesaugte Gasluftmenge bzw. es verstärkt sich, die Kühlwirkung des Gasluftstromes, so daß sich auc'h bei dererhöhten Leistung die gleiche mittlere Erwärmung des Wärmefühlers T ergeben wird wie bei Normallast. Es wird sich also ohne Veränderung der eingestellten Regeltemperatur etwa die gleiche Rostbedeckung erreichen lassen.
- Bei Schwachlast sind- die Einflüsse auf den Wärmefühler T umgekehrt. Angenommen, die Brennstoffbedeckung reich.-. bis zum Punkt a, so ergibt sich, daß die glühende Kohlenschicht jetzt eine niedrigere Temperatur hat als bei Normal-oder Maximallast. Der Einfluß der strahlenden Wärme auf den Wärmefühler T ist also geringer. Zugleich ist aber auch durch den nunmeh#r infolge des gering-en Zuges im Feuerraum F weniger stark strömenden Gasluftstrom die Kühlwirkung auf den Wärrnefühler T geringer, so daß sich auch jetzt an dem Wärmefühler T bei der gleichen Rostbedeckung die gleiche Temperatur einstellen wird. Um die gewollte Wirkung zu erreichen, wird die Lage des Wärmefühlers,T hinter dem SchutzkörperK am besten durch Versuche ermittelt.
- Die bei allen Rostbelastungen gleichmäßige Rostbedeckung wird aber allein gemäß der Erfindung durch die Anordnung ides Wärmefühlers T erreicht. Zusätzliche Einrichtungen, welche die Brennstoffbeschickungseinrichtung dem jeweiligen Belastungszustand anpassen, sind nicht erforderlich. Die Regelanlage wird einfach, billig und betriebssicher.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Deschickungsregler mit einem über dem Rosten-de angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschützten Wärmefühler, der oberhalb einer bestimmten Temperatur die Brennstoffbeschikkung der mechanischen Feuerung abschaltet und unterhalb dieser Temperatur wie-der einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rost (W) und Feuerraumdecke (D) ein den in den Feuerraum eingesaugten Gasluftstrom in zwei Teil-Zn In ströme teilend-er Schutzkörper (K) und, in Richtung auf das kostende zu gesehen, hinter dem Schutzkörper in dem Spalt (S1) zwischen Schutzkörper (K) und Feuerraumdecke (D) der von dem einen Teilstrom umspülte Wärmefühler (T) angeordnet sind. Angezogene. Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 141 977; 4eutsche Patentschriften Nr. 353 155, 621 478, 634559-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK3928D DE879276C (de) | 1939-04-18 | 1939-04-18 | Beschickungsregler mit einem ueber dem Rostende angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschuetzten Waermefuehler |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK3928D DE879276C (de) | 1939-04-18 | 1939-04-18 | Beschickungsregler mit einem ueber dem Rostende angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschuetzten Waermefuehler |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE879276C true DE879276C (de) | 1953-06-11 |
Family
ID=7210082
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK3928D Expired DE879276C (de) | 1939-04-18 | 1939-04-18 | Beschickungsregler mit einem ueber dem Rostende angeordneten, vor der Feuerraumstrahlung geschuetzten Waermefuehler |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE879276C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1000129B (de) * | 1953-06-12 | 1957-01-03 | Strebelwerk Ges Mit Beschraenk | Feuerung mit selbsttaetiger Regelung der Brennstoffzufuhr durch einen Temperaturfuehler |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE353155C (de) * | 1920-05-13 | 1922-05-09 | Richard Bosselmann | Verfahren zur selbsttaetigen Regelung der Rostgeschwindigkeit fuer Wanderbzw. Kettenrostfeuerungen |
AT141977B (de) * | 1934-04-10 | 1935-06-11 | Ceskomoravska Kolben Danek Akt | Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Brennstoffzufuhr in die Feuerung. |
DE621478C (de) * | 1932-12-16 | 1935-11-07 | Ceskomoravska Kolben Danek Akt | Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Rostvorschubes bei Feuerungsanlagen |
DE634559C (de) * | 1932-12-15 | 1936-08-29 | Ceskomoravska Kolben Danek Akt | Selbsttaetig arbeitende Regeleinrichtung fuer Kesselfeuerungsanlagen |
-
1939
- 1939-04-18 DE DEK3928D patent/DE879276C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE353155C (de) * | 1920-05-13 | 1922-05-09 | Richard Bosselmann | Verfahren zur selbsttaetigen Regelung der Rostgeschwindigkeit fuer Wanderbzw. Kettenrostfeuerungen |
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