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Wettspielgerät Den beim Pferderennsport allgemein bekannten und in
letzter Zeit beim Fußballsport hinzugekommenen Totobetrieben steht, außer einem
wesentlichen Teil der Sportbegeisterten selbst, der größere Teil aus der breiten
Masse der Bevölkerung eher ratlos als überrascht gegenüber. Ganz abgesehen von der
Tatsache, daß auch für .den routinierten Sportkenner beim Abschluß von Wetten nicht
Sportkenntnisse allein, sondern Glück entscheidend ist, bleibt dem Laien aus der
breiten Masse nur die Möglichkeit einer unverbindlichen Information und sonst nur
Aussicht auf Glück. Von den Enttäuschten hört man dann meisthin gegen Informationsduellen
gerichtete Vorwürfe und vor allem oft den Wunsch nach einer bequemeren Totoeinrichtung,
die vom Laien vor Abschluß von Wetten das für ihn ohnehin engbegrenzte oder gänzlich
fehlende Sportverständnis und vorherige umfangreiche Studien der Sportpresse nicht
verlangt. Der Wille, durch Totowetten das Glück zu versuchen, besteht bei Laienivetteilnehinern
in .der Mehrzahl unvermindert fort, doch wird eine bequemere Form, ohne großen Zeitaufwand
nur auf Glück zu wetten, gewünscht.
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Durch die Erfindung ist ein Totoautomat geschaffen, womit den bestehenden
Wünschen unter Ausschaltung der durch das Wesen des Sports bedingten und deshalb
bei den bekannten Totobetrieben unvermeidlichen Schwierigkeiten entsprochen wird.
Der Laie als Wetteilnehmer hat lediglich seinen Wettschein nach Gutdünken auszufüllen
und mit keinerlei Veränderungen zu rechnen, da, der Eigenart der Arbeitsweise des
Totoautomaten entsprechend, Kugeln über mit Neigung verlaufende Startflächen an
Hindernissen mit federnder Wirkung nach Anstoß vorbeirollen und im unteren
Teil
der Startflächen in einer der für jede Startflache `vorgesehenen mehrfachen Unterteilungen
in Form von. feststehenden, in der Vertikalen oder Horizontalen rotierenden Einrichtungen
als Kugelfange zwischen Metallfedern wahllos aufgefangen und gehalten werden. Die
Ziele der Kugeln bleiben unberechenbar, da ihr veränderlicher Anprall an die Hindernisse
auf den Startflächen ihren verschiedenen Verlauf bis zum wahllosen Ziel in einem
der vorgesehenen Kugelfänge verursacht. Den Zielen der Kugeln entsprechend, erscheinen
mittels elektrischer Energie oder mechanischer Einrichtungen Zeichen, die das eigentliche
Startergebnis darstellen. Das Startergebnis wird gleichzeitig und ,zwangsläufig
mit dem Einrollen der letzten Kugel zum Ziel fotografisch festgehalten. Die fotografische
Aufnähme dient als dokumentarische Unterlage für die Prüfung abgeschlossener Wetten,
Feststellung der Treffer bzw. der Gewinner in Anwendung der gleitenten Skala. Die
Starts am für die Öffentlichkeit unzugänglich aufgestellten und plombierten, jedoch
für jedermann sichtbaren Totoautomat sollen unter staatlicher Aufsicht und jeweils
öffentlich erfolgen.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Ansprüchen enthalten.
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Die Zeichnungen veranschaulichen den Gegenstand der Erfindung- an
einem Ausführungsbeispiel, und zwar stellt dar Fig. i einen Längsschnitt gemäß E-F
nach Fig. q. mit Ansicht auf die Startflächen und Leuchtzeichen, Fig. 2 und 3 je
einen in der gleichen Schnittebene wie Fig. i verlaufenden Teillängsschnitt E-F
unter Fortfall des gesamten mittleren Teiles, der Hebelzuganordnungen, der Zahnradvorgelege
mit Wellen und des Luftabsaugeteiles mit Motor, bis auf zwei Wellenansätze mit einem_
Kanal, Fig. q. einen Schnitt A-B gemäß Fig. i, Fig. 5 einen Schnitt C-D gemäß Fig.
i, Fig. 6 einen in der Schnittebene gemäß Schnitt A-B nach Fig. i und 4 verlaufenden
Längsschnitt des unteren Teiles einer Startfläche mit rotierender Tellerscheibenanordnung
als Kugelfänge, Fig. 7 einen Schnitt G-H gemäß Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt J-K
gemäß Fig. 6 mit Darstellung einer Antriebswelle mit Motor und Vörgelege, Fig. 9
einen in der Schnittebene gemäß Schnitt A-B nach Fig. i und q. verlaufenden Längsschnitt
.des unteren Teiles einer Startfläche mit rotierender Trommelanordnung als Kugelfänge,
Fig. io einen Schnitt L-M gemäß Fig. 9, Fig. ii bis 13 Ansichten der vertikal
rotierenden Trommeln in jeweiliger Stellung ihrer mit Öffnungen für den Kugeleinfall
versetzt angeordneten " Schlitzen für den Kugelaustritt und mit Neigung verlaufenden
inneren Leibungen versehenen Trommelkammern vor den Startflächen.
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Die Funktion -des Totoautomaten geht wie folgt vor sich: Auf dem eigentlichen,
dem abgegrenzt steIh-enden:Totoautomaten vorgelagerten Bedienungstisch befinden
sich ein kombinierter Schalter o2; drei Hebel za, x und v1 (Fig. 5) sowie zwei Kontrolllampen
g2 und k2. Die eine Phase der elektrischen Stromzuführung führt über den Schalter
02 und die andere unmittelbar zum Totoautomaten. Durch das Niederdrücken .der. federnden
großen Knopfstange s2 des Schalters 02 wird die elektrische Energie eingeschaltet,
indem eine rote Kontrollampe g2 aufleuchtet, deren Stromkreis über den unteren Kontakt
eines im Totoautomaten befindlichen Hauptrelais f2. in dessen Ruhelage geschlossen
ist. Gleichzeitig bewirkt eine mit der Knopfstange s2 und dem Spannbügel v2 der
Selbstauslösung eines auf dem Bedienungstisch vor dem Totoautomaten aufgestellten
Fotoapparates k2 verbundene Zugstange u2 die Federspannung für die Selbstauslösung.
Beim Loslassen nimmt die Knopfstange s2 ihre Ursprungslage ein, während die Zugstange
ia2 frei; durch einen Mitnehmen an der Knopfstange s2 gleitend, hängt. Mit der elektrischen
Einschaltung läuft ein Motor m2 (Fig. i) -an, .der im Innern des Gehäuses in Verbindung
mit einer Luftabsaugeanlage die Kühlung der vorhandenen Relaiswiderstände y1, e2
und j2 durch das Absaugen warmer und die Zuführung kalter Luft bewirkt. Der Start
der oben auf den Startflächen a durch Hebelhaken g gehaltenen Metallkugeln m erfolgt
durch das Ziehen an einem dafür vorgesehenen Hebel n. Die Hebelhaken g geben alsdann
die Kugeln m frei, die nun durch beliebig angeordnete Hindernisse a1 nach unten
rollen und in einer der zwei- oder mehrfachen Unterteilungen als Kugelfänge b ihrer
Startflächen a die Ziele durch Anlehnung an zwei Metallfedern c und d, .die isoliert
gelagert sind, erreichen.
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An Stelle der feststehenden Kugelfänge b können auch vor jeder Startfläche
a angeordnete rotierende Tellerscheiben b3 mit zwei- oder mehrfachen Unterteilungen
als Kugelfänge treten, die an vertikalen, beweglich gelagerten Wellen a3 befestigt
sind und im vertieft liegenden Boden ,der Unterteilungen öffnungen mit Führungsrohren
c3 für den Einfall der Kugeln m aufweisen. Die Führungsröhre c3 jeder Tellerscheibe
b3 münden in Fangrohre f3, die mit einem unterhalb der Tellerscheibe b3 an. der
Welle a3 befestigten Isoliersockel g3 verbünden sind und je ein aus dem Isoliersockel
g3 hervorragendes Metallfederpaar c und d umschließen. Die Welle a3 ist ferner zwischen
der Tellerscheibe b3 und .dem Isoliersockel g3 von einem unten offenen und oben
für jede Unterteilung der Tellerscheibe b3 als Kugelfang mit einer Öffnung für den
Kugeleinfall versehenen Zylinderring h3 beweglich umgeben, der; oberhalb mit Stäben.
i3 durch die Tellerscheibe b3 führend, mit einem geschlitzten Flanschzylinder k3
einen Führungsstift 13 der Welle a3 für die Auf- und Abwärtsbewegung umgibt.
Die Fangrohre f3 besitzen Schlitze, .die von dem Zylinderring las tangiert werden.
Den oberen Flansch .des Zylinders k3 umgibt eine Mitnehmerkappe m3, die mit einem
Schlitzgabelhebel n3 für Bewegungen nach beiden Vertikalrichtungen verbunden ist.
In der Ruhelage des Zylinderringes 1a3 sind -die Sehlitze der Fangrohre f 3 verdeckt,
so daß die in einer der Unterteilungen als Kugelfang einfallende Metallkugel in,
zwangsläufig, den Mantel des Zylinderringes 70 tangierend,
auf
dem Metallfederpaar c, d ruhen mul3. Erst beim Niedergleiten des Zylinderringes
la3 rollt die Metallkugel na durch die vor ihr erscheinende Öffnung durch das Innere
.des Zylinderringes 1,13 ab undgelangtüberdieSchrägflächedes Isoliersockels g3 in
den diesen mit Fangvorrichtung umgebenden Kanal b1. Unter dem Isoliersockel g3 ist
mit der Welle a3 eine mit Kontaktringen als Verbindung für die Metallfedern c und
d versehene Isolierwalze o3 verbunden, der ein mit Phasenanschlüssen und Kontaktkohlen
versehenes Element p3 vorgelagert und im Gehäuse befestigt ist. Ein gleichfalls
auf der Welle a3 festsitzendes Schwungrad q3 mit Sperrad sorgt für den Ausgleich
der auftretenden Reibungen und die erforderlichen Umdrehungen. Der Antrieb aller
den Startflächen a vorgelagerten Vertikalwellen a3 mit ihren Tellerscheiben b3 erfolgt
durch einen Motor v3 mit Vorgelege und gemeinsamer Antriebswelle t3, auf welcher
Kegelzahnräder u3 befestigt sind, die in die Kegelzahnräder s3 jeder Vertikalwelle
a3 greifen. Die Achse dieses mit Sperrklinke und Feder versehenen Kegelzahnrades
s3 dient der Welle a3 als Sattellager. Die unter Federdruck stehende Sperrklinke
greift in das mit der Schwungscheibe q3 fest verbundene Sperrad derart, daß die
Sperrklinke auf das Sperrad in Antriebsrichtung mitnehmend und beim Aussetzen des
Antriebes freigebend wirkt. Die sich verschieden an den vertikalen Wellen a3 auswirkenden
Reibungen bei deren Freilauf, unterstützt durch die im Gewicht unterschiedlich ausbildbaren
Schwungscheiben c13, gewährleisten den unberechenbaren Stand der Kugelfänge auf
den Tellerscheiben b3 im Augenblick des Einrollers der Metallkugeln in. Es ist somit
der gleiche und erforderliche Effekt wie bei der Anordnung von Hindernissen a1 auf
den Startflächen a und unbeweglicher Kugelfänge b erreichbar.
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Um allen Erfordernissen einer unberechenbaren Arbeitsweise .des Totoautomaten
nach jeder Hinsicht zu entsprechen, sind ferner vor einzelnen Startflächen a angeordnete
rotierende Trommeln w° mit zwei- oder mehrfachen Unterteilungen als Kugelfänge vorgesehen.
Die Trommeln w3 befinden sich beweglich auf gemeinsamerhorizontaler Welle t3 und
sind im Innern in Kammern als Kugelfänge aufgeteilt. Den Laufrinnen z2 der Startfläche
a vorgelagert, besitzen die Trommeln w3 in ihren Mänteln Öffnungen a4 für den Kugeleinfall
in jede Kammer als Kugelfang. Für den Kugelaustritt weisen die Trommeln ^a,3 in
ihren Mänteln für jede in versetzter Weise abgeteilte Kammer Schlitze b4 auf. Das
Abrollen der Metallkugeln in erfolgt auf den mit Neigung zu den Schlitzen b4 verlaufenden
inneren Leibungen c4 der Trommelkammern..Die Trommeln w3 sind von außen über den
Schlitzen b4 von angepaßten, an den Startflächen a befestigten Fangringen x3 frei
umgeben, deren Verlängerungen die Führungsrohre c3 bilden. Die weitere Anordnung
für das Auffangen, Freigeben und Weiterleiten der Kugeln in entspricht im wesentlichen
der bei den rotierenden Tellerscheiben b3 an vertikal gelagerten Wellen a3, jedoch
mit dem Unterschied, daß die vertikalen Wellen a3 unbeweglich im Gehäuse befestigt
sind und die Verbindungen der Metallfedern c und d mit den Kontaktringen der Isolierwalze
o3, die mit Kontaktkohlen versehenen und vorgelagerten Elemente p3 zwecks Stromzuführung,
die an den Wellen a3 befindlichen Schwungscheiben q3 mit Sperrädern, die Lager r3
und die Kegelzahnräder s3 und u3 fortfallen. Es entspricht ferner die für die vertikal
beweglich gelagerten Wellen a3 der rotierenden Tellerscheiben b3 vorgesehene horizontale
Antriebswelle t3 mit Zahnradvorgelege und Motor v3 der für .die rotierenden Trommeln
w3 bestimmten Welle t3 mit gleichem Antrieb. An jeder Trommel w3 ist die bei rotierenden
Tellerscheiben b3 verwendete Schwungscheibe q3 mit Sperrad befestigt. Auf der im
Gehäuse beweglich gelagerten Antriebswelle t3 sind mit Sperrklinken und Druckfedern
versehene Scheiben y3 und Stellringe z3 befestigt, zwischen denen die Trommeln w3
beweglich gelagert sind. In die Sperräder der an den Trommeln zu3 befestigten und
im Gewicht unterschiedlich ausgebildeten Schwungscheiben q3 greifen die Sperrklinken
in gleicher Weise wie bei den vertikal angeordneten Wellen a3 für die rotierenden
Tellerscheiben b3.
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Für jedes Metallfederpaar c und d der Kugelfänge b sind im Gehäuse
ein Widerstand y1 mit Relais z1 und oberhalb des Totoautomaten Brennstellen a2 als
Leuchtzeichen vorgesehen. Die Metallfedern d haben Verbindung mit der einen Phase
der Stromzuführung, die Metallfedern c mit einem Pol der dazu gehörenden Brennstellen
a2 als Leuchtzeichen und mit einem Widerstand y1. Von jedem Widerstand y1 über .die
Spulen des dazu gehörenden Relais z1 besteht Anschluß an die andere Phase der Stromzuführung.
Die Metallkugeln m bilden an ihren Zielen Kontakte, wodurch .die Stromkreise über
die Widerstände y1 und Spulen der Relais -i direkt geschlossen werden. Die Kontakte
der Relais z1 stehen wechselseitig untereinander in Verbindung, und zwar derart,
von links beginnend, daß die oberen Kontaktfedern .der zur ersten Startfläche a
gehörenden Relais z1 Verbindung mit einer isoliert befestigten Stromleitung b2 besitzen.
Die unteren Kontaktfedern der Relais z1 haben Anschluß an eine zweite isoliert befestigte
Stromleitung c2, die wiederum Verbindung mit den oberen Kontaktfedern der Relais
z1 der benachbarten Startfläche a aufweisen usf. Die unteren Kontaktfedern der Relais
z1 der letzten Startfläche a führen zu einer letzten isoliert befestigten Stromleitung
d2, die mit der den Anschlüssen der Metallfedern d entgegengesetzten Phase der Stromzuführung
verbunden ist. Die Anordnung eines weiteren WiderstandeS e2 mit Hauptrelais f2 ermöglicht
die Kontrolle für .die Kontaktbildung sämtlicher Metallkugeln ni bzw. der dazu gehörenden
Kontakte der Relais z1. Der Widerstand e2 mit Hauptrelais f2 bildet einen mittelbaren
Stromkreis, derart, .daß der Strom von der einen Phase über den Widerstand e2 und
die Spulen des Hauptrelais f2 zur isoliert befestigten Stromleitung b2, mit welcher
die oberen Kontaktfedern .der zur ersten Startfläche a gehörenden Relais
z1
Verbindung haben, und von hier über die in Betracht kommenden Kontakte der weiteren
Relais z1 sowie letzte isoliert befestigte Stromleitung d2 zur anderen Phase fließt.
Das Hauptrelais f2 stellt zweifachen Kontakt her. Sobald sämtliche Metallkugeln
m Kontakt bilden, wechselt das Hauptrelais f2 seinen Kontakt von unten nach oben,
wodurch eine rote Kontrollampe g2 erlischt und eine zweite, grüne Lampe h2 aufleuchtet,
.die ihren Stromkreis über den oberen Kontakt des Hauptrelais f 2 schließt.- Mit
dem gleichen Kontakt stehen die zweiten Phasn der Leuchtzeichen a2 in Verbindung.
Die Stromzuführung für das Fotorelais i2 erfolgt gleichfalls von der einen Phase
der Stromzuführung über -den Widerstand j2 und die Spulen des Fotorelais i2 zum
oberen Kontakt .des Hauptrelais f2. Die Selbstauslösung des Fotoapparates h2 tritt
durch Druck auf einen Knopf vom Relais 22 aus in Tätigkeit, wodurch die fotografische
Aufnähme des Startergebnisses, das in figürlicher Form und als Tableau sichtbar
wird, zwangsläufig erfolgt. Die fotografische Aufnahme bildet für die Prüfung ,der
abgeschlossenen Wetten die urkundliche Unter-Lage. Nachdem das Fotoergebnis feststeht,
wird der Hebel x gezogen, wodurch die Meetallkugeln m die Startflächen
a durch Klappen r verlassen und über Kanäle b1 in. Kugelfänge dl gelangen.
Durch das Ziehen an dem Hebel v1 werden die Kanäle b1 mit den in den Kugelfängen
dl befindlichen Metallkugeln m emporgezogen, wobei besondere Mitnehmer e1 der in
den Kugelfängen dl gelagerten, miteinander fest verbundenen Klappen f l und g1 durch
Anschlag an die Kanten der oberen Öffnungen e der Startflächen a das öffnen der
Kugelfänge d1 und Weiterleiten der Kugeln m zu ihren Startpunkten hinter die Hebelhaken
g bewirken. Durch das Niederdrücken der kleinen Knopfstange z2 des Schalters o2
erfolgt die Stromunterbrechung und somit die Freigabe der Relais z1, das Erlöschen
der Leuchtzeichen a= einschließlich der grünen Kontrollampe k2 und die Stillegung
der Lu£tabsaugeanlage,: indem gleichzeitig bei Ruhelage des Hauptrelais f2 die rote
Kontrollampe g2 aufleuchtet. Damit ist der Totoautomat für neuen Start vorbereitet.
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Der Totoautomat enthält eine beliebige Anzahl mit Neigung verlaufender
und voneinander abgegrenzter Startflächen a, die unten zwei- oder mehrfach unterteilt
die Kugelfänge b mit je zwei isoliert gelagerten Kontaktfedern e und d aufweisen.
Im Boden jedes oberen Startflächenteiles befinden sich die Öffnungen e mit
seitlichen Führungsleisten f.
Zwischen den Führungsleisten f, den öffnungen
e
vorgelagert, .dienen Hebelhaken g, die mit einem Fortsatz h auf gemeinsamer,
seitlich im Gehäuse beweglich gelagerter Welle i befestigt sind, als Starthebel
für die Metallkugeln m. Mit dem einen Ende ,der Welle i ist ein unter Zug durch
die Feder 1 stehender und gegen den Anschlag k ruhendei Doppelhebel l fest verbunden.
Die Startauslösung der Metallkugeln m erfolgt durch Zug am Hebel 2a; der durch .das
in Führungen o und unter der Rolle p verlaufende Seil q mit dem am Anschlag k ruhenden
Teil des Doppelhebels l verbunden ist. Beim Nachlassen des Hebels n nehmen die Hebelhaken
g ihre ursprüngliche Lage ein: Im Boden des unteren Teiles der Startflächen a sind
in der Breite aller Unterteilungen; der Kugelfänge b, Öffnungen mit passenden Verschlußklappen
r angeordnet. Die Verschlußklappen r sind auf .der seitlich im Gehäuse beweglich
gelagerten Welle s befestigt. Mit dem einen Ende der Welle s ist der Hebel t fest
verbunden. Die Verbindung zwischen dem am Gehäuse befestigten Steg u mit
.dem Anschlag v und dein Hebel t bildet -die Zugfeder w. Durch.
Zug an dem Hebel x, -der durch das in Führungen o und unter der Rolle
y verlaufende Seil z mit dem Hebel t verbunden ist, werden die Verschlußklappen
r geöffnet und beim Nachlassen des Hebels x wieder geschlossen. Die Metallkugeln
m nehmen nach dem Start ihren Weg durch die Hinternisse a1, die in beliebiger Ausbildung
und Anzahl auf den Startflächen u befestigt sind, und werden wahllos in einer der
zwei-oder mehrfachen Unterteilungen, den Kugelfängen b; aufgefangen und an ihren
Zielen zwischen je einem Metallfederpaar, den Metallfedern c und d, gehalten. Die
durch 'Zug an dem Hebel x sich öffnendenVerschlußklappen r lassen dieMetallkugeln
m in mit Neigung unter den Verschlußklappen r angeordnete Kanäle b1 fallen, in denen
die Metallkugeln m bis zum tiefsten Punkt rollen. Die Kanäle b1 sind mit ihrem einen
Ende auf der im Gehäuse fest liegenden Welle cl als Schenkel beweglich gelagert.
Den tiefsten Punkt der Kanäle bi bilden besonders äusggebildeteKugelfänge dl. In
den Kugelfängen dl befinden sich mit nach außen ragenden Mitnehmern e1 versehene,
starr miteinander verbundene Klappen f 1 und g1, die gemeinsam mit,den Mitnehmern
e1 im oberen Teil der Kugelfänge dl Achsen mit Druckfedern umschließen, durch welche
die Klappen g1 .die Kugelfänge dl verschlossen halten, während sich die Klappen
f 1 im Innern der Kugelfänge dl in senkrechter Lage befinden. Zwischen den Kanälen
b1 und den Kugelfängen dl sind im Innern am Tiefpunkt der Kanäle b1 leicht bewegliche
Fallklappen hl eingehängt, die von den anrollenden Metallkugeln m geöffnet und geschlossen
werden. Im Anschluß an die Kugelfange dl bilden die Fortsätze il Lagerungen auf
der Welle j1: Die kurbelförmigen Paßstücke k1 sind mit ihren oberen Teilen mit den
Enden der Welle il fest verbunden, während ihre mit Führungsstiften versehenen unteren
Teile in radial mit Drehpunkt auf der Welle cl angeordneten Schienen h geführt werden.
In der Ausgangsstellung ruhen die unteren Teile .der Paßstücke k1 auf den Stützen
ml. Die Fortsätze der unteren Teile der Paßstücke k1 werden, von den beweglichen
Ringen n1 umschlossen. Die seitlich unterhalb im Gehäuse befindlichen Seilscheiben
o1, in Verbindung mit den beweglich gelagerten Zahnrädern p1, qi und r1 als Vorgelege;
sind durch die Seile s1 über die Leitrollen t1 im oberen Gehäuseteil mit den beweglichen
Ringen n1 an den Fortsätzen der Paßstücke k1 verbünden. Die Seilscheibe 241 mit
erforderlichen Bemessungen hat durch das Seil -ze,l in den Führungen o Verbindung
mit
dem Hebel v1. Die Seilscheibe u1 und die beiden Zahnräder -r1 sind mit der durchlaufenden
und seitlich im Gehäuse beweglich gelagerten Welle y2 befestigt. Die verstellbaren,
mit der Welle 1,2 fest verbundenen Gegengewichte x1 ermöglichen den Kräfteausgleich.
Durch Zug an .dem Hebel v1 werden mittels der Zahnräder p1, q1 und r1 als Vor-Cr
und der an den Seilscheiben o1 und den Ringen n1 befestigten, über die Leitrollen
t1 führenden Seile s1 die Paßstücke k1 und dadurch die mit den letzteren fest verbundene
Felle j1 mit .den auf dieser aufgereihten Kugelfängen dl der Kanäle b1, mit Drehpunkten
auf der Welle cl, von unten gegen die Startflächen a geführt. Die Kugelfänge dl
gelangen hierbei durch die oberen Öffnungen e in die Startfläche a., während gleichzeitig
die Mitnehmer e1 an den Kugelfängen dl gegen die oberen Kanten der Öffnungen e gedrückt
werden. Dadurch werden die oberen Klappen g1 gehoben und die Kugelfänge dl geöffnet.
Gleichzeitig leiten die unteren Klappen f1 die vor ihnen befindlichen Metallkugeln
na zwischen den Führungsleisten f vor die als Kugelhalt dienenden Hebelhaken g.
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Die auf den Startflächen a unten in je einer beliebigen der zwei-
oder mehrfachen Unterteilungen, den Kugelfängen b, ankommenden Metallkugeln
in bilden zwischen den isoliert gelagerten Metallfedern c und d Kontakt fürelektrische
Energie.
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An Stelle der feststehenden Kugelfänge b können auch nach den Fig.
6 bis 8 der Zeichnung rotierende Kugelfänge mit zwei- oder mehrfachen Unterteilungen
für jede Startfläche a treten. Unter Fortfall der Hindernisse a1 genügen alsdann
die Laufrinnen N2. Vor jeder Startfläche a befinden sich vertikal angeordnete, oben
und unten beweglich im Gehäuse gelagerte Wellen a3. An jeder dieser Wellen ist die
Tellerscheibe b3 befestigt, die vor ihren Unterteilungen, den Kugelfängen, im vertieft
liegenden Böden Öffnungen mit den Führungsrohren c3 für das Weiterleiten der Metallkugeln
m aufweisen. Zur Abgrenzung der Kugelfänge dienen die Trennwände d3. Als Fangring
für die Metallkugel va ist der an der Stirnfläche der Startfläche a befestigte
und oberhalb um die Tellerscheibe b3 verlaufende, diese nicht berührende Gürtel
e3 vorgesehen. Die Führungsrohre c3 münden in die aus Isolierstoff bestehenden,
mit Schlitzen für den Durchlaß .der Metallkugel m. versehenen Fangrohre f3. Diese
umschließen die Metallfedern c und d. Die Fangrohre f3 sowie die Metallfedern c
und d sind auf dem Isoliersockel g3 montiert, :der an der Welle a3 befestigt ist.
Oberhalb des Isoliersockels g3. die vertikal verlaufenden Schlitze der Fangrohre
f3 tangierend, ist die Welle a3 von dem unten offenen und oben für jedes der Fangrotere
f3 mit Öffnungen für das Abrollen der Metallkugel ia versehenen, aus Isolierstoff
bestehenden Riirgzylinder h3 beweglich umschlossen, der oberhalb für das Aufundniedergleiten
durch die Tellerscheihe b3 die Stäbe i3 (Fig.6 und;) besitzt. Den Fortsatz nach
oben bildet der gleichfalls die `Felle a.3 hewe@lich umschließende Zylinder k3,
der in Schlitzen den Führungsstift 13 der Welle a3 umschließt. Als Abschluß
nach oben besitzt der Zylinder k3 einen Flansch, unter den die die Welle a3 beweglich
umgebende Kappe in3 mit Mitnehmern greift. Auf der Welle s, de durch den Hebel x
in Verbindung mit .dem Seil w und Hebel t betätigt wird, ist für jede Vertikalwelle
a3 vor den Startflächen a der Schlitzgabelhebel via befestigt, der zwei Mitnehmer
der Kappe m3 umgibt. Die auf -der Welle cl beweglich gelagerten Kugelkanäle b1 erhalten
in ihren oberen, die Kugelfallflächen der Isoliersockel g3 umschließenden Teälen
entsprechende Ausbildung. Unterhalb des Isoliersockels g3 ist die aus Isolierstoff
bestehende Walze o3 auf der Welle a3 befestigt und mit Kontaktringen versehen. Der
Walze 03 vorgelagert befindet sich das aus Isolierstoff bestehende, im Gehäuse
befestigte und die für die Kontaktringe bestimmten Kontaktkohlen enthaltende Element
p3 mit Phasenanschlüssen. Der Phasenanschluß i (Fig. 6) entspricht den Phasenanschlüssen
der Stromzuführung für die Metallfedern d, während die Phasenanschlüsse z bis
-1 die Verbindungen mit den Widerständen y1 (Fig. i und d.) und den dazu,
gehörenden Brennstellen a2 als Leuchtzeichen darstellen. Mit dem zum Phasenanschluß
i gehörenden Kontaktring sind die Metallfedern d der zwei- oder mehrfachen Unterteilungen
der Tellerscheibe b3 als Kugelfänge und mit den zu den Phasenanschlüssen bis ,4
gehörenden Kontaktringen die Metallfedern c entsprechend ihrer Anzahl und Reihenfolge
verbunden. Mit .der Welle a3 ist ferner zwecks Ausgleich der entstehenden Reibungen
die mit einem Sperrad versehene Schwungscheibe q3 fest verbunden. Im unteren Lager
r3 ist .das mit Sperrklinke und Feder versehene Kegelzahnrad s3 gelagert, während
die Achse des Kegelzahnrades s3 zugleich als Sattellager für die Vertikalwelle a3
dient. Die unter Federdruck stehende Sperrklinke des Kegelzahnrades s3 greift in
das mit der Schwungscheibe q3 fest verbundene Sperrad derart, daß .die Sperrklinke
des Kegelzahnrades s3 in dessen Antriebsrichtung auf das Sperrad mitnehmend und
beim Aussetzen des Antriebes freigebend wirkt. In das Kegelzahnrad s3 jederVertikalwelle
a3 vor den Startflächen a greift das auf gemeinsamer, im Gehäuse beweglich gelagerter
Welle t3 befestigte Kegelzahnrad u3. Die Welle t3 wird durch den Motor v3 mittels
Zahnra-dvorgelege angetrieben. Der Motor v3 ist mit einer Phase an die den Anschlüssen
der Metallfedern d entsprechende Stromzuführung und mit der anderen Phase an den
unteren Kontakt des Hauptrelais f2 angeschlossen. Mit dem Einschalten des Sehalters
o2 (Fig.4) und Aufleuchten der Kontrollampe g2, die gleichfalls über den unteren
Kontakt des Hauptrelais f2 eingeschaltet ist, versetzt der Motor v3 die vor den
Startflächen a befindlichenTellerscheiben b3 mit ihren Kugelfängen in Rotation.
Mit dem Einrollen der letzten der gestarteten Metallkugeln in und .dem Wechsel des
Kontaktes am Hauptrelais f2 von unten nach oben setzt der Antrieb des :Motors
7,3
aus, während die noch rotierenden Tellerscheiben b3
mit
ihren Kugelfängen frei auslaufen und in beliebigen Stellungen für den nächsten Start
stehen bleiben.
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Der abwechselnden Anordnung von Kugelfängen in der Gesamtanlage des
Totoautomaten entsprechend,sind gemäß Fig. 9 und io vor einzelnen Startflächen a
in der Vertikalen rotierende Trommeln w3 mit zwei- oder mehrfachen Unterteilungen
als Kammern, den Kugelfängen, vorgesehen. Die Trommeln w3 befinden sich beweglich
auf :gemeinsamer, im Gehäuse beweglich gelagerter Antriebswelle t3. Mit jeder Trommel
w3 ist die mit einem Sperrad versehene Schwungscheibe q3 fest verbunden. Auf der
Antriebswelle t3 sind die mit Sperrklinke und Druckfeder versehenen Scheiben y3
befestigt. Zwischen diesen und den gleichfalls auf der Antriebswelle t3 befestigten
Stellringen z3 befinden sich die Trommeln w3 frei beweglich. Den Laufrinnen z2 der
Startflächen a vorgelagert, besitzen die Trommeln w3 in ihren Mänteln die Öffnungen
a4 (Fg..ii bis 13) für den Kugeleinfall in jede Kammer als Kugelfang. Für
den Kugelaustritt weisen die Trommeln w3 in ihren Mänteln für jede in versetzter
Weise abgeteilte Kammer die Schlitze b4 auf: Das Abrollen der einfallenden Metallkugeln
m erfolgt auf den inneren, mit Neigung zu den Schlitzen b4 verlaufenden Leibungen
c4 der Trommelkammern, Von außen:, über den Schlitzen b4 angepaßt, sind die Trommeln
w3 von .den an den Startflächen ca festigten Fangrinnen x3 frei umgeben, deren Verlängerung
die Führungsrohre c3 bilden. Die weitere Anordnung für das Auffangen, Freigeben
und Weiterleiten der Metallkugeln "a entspricht der nach Fig. 6 für .die rotierende
Tellerscheibe b3; unter Fortfall des Fanggürtels e3, der Tellerscheibe b3, der Stäbe
i3, der Trennwände d3, der Isolierwalze o3, des Elements p3, der Kegelzahnräder
s3 und u3 sowie des Lagers r3. Die vertikal angeordneten Wellen a3 sind im Gehäuse
befestigt. Die Antriebswelle t3 für die Trommeln w3 wird von .dem nach Fig. 8 dargestellten
Motor v3 mittels Vorgelege betätigt. Die Schaltung für den Motor v3 ist die gleiche
wie beim Antrieb der vertikal gelagerten Tellerscheiben b3. Die mitnehmende und-
freigebende Wirkung der mit Sperrklinken versehenen und auf der Antriebswelle t3
befestigten Scheiben y3 entspricht gleichfalls .der beider Anordnung,der vertikal
.gelagerten Tellerscheiben b3 nach Fig. 6.
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Für jedes der Metallfederpaare c, d sind ein Widerstand y1 mit Relais
z1 sowie Brennstellen als Leuchtzeichen o,2 (Fig. i und q.) vorgesehen. Die Metallfedern
d sind mit der einen Phase der Stromzuführung, die Metallfedern c mit einer Phase
der dazu gehörenden Brennstellen. als Leuchtzeichen a2 und dazu gehörendem Widerstand
y1 verbunden. Die über die Metallfedern c und d mit den Metallkugeln. m durch die
dazu - gehörenden. Widerstände y1 und Spulen der Relais z1 mit Anschluß an die den
Phasenanschlüssen der Metallfedern d entgegengesetzte Phase der Stromzuführung führenden
Stromkreise sind unmittelbar und unabhängig voneinander geschlossen. Diel Kontaktfedern
der Serienrelais z1 sind im Wechsel miteinander verbunden, und zwar- derart, nach
Fig. i von links beginnend, daß die oberen Kontaktfedern der untereinander angeordnetenRelais
z1 der erstenStartflache a gemeinsamen Anschluß an die isoliert befestigte Stromleitung
b2. aufweisen, während die unteren Kontaktfedern der Relais z1 der ersten Startfläche
a sowie die oberen Kontaktfedern der Relais z1 der benachbarten Startfläche a gemeinsamen
Anschluß, an die isoliert befestigte Stromleitung c2 erhalten usf. Die unteren-
Kontaktfedern der Relais z1 der rechts liegenden letzten Startflache ca haben gemeinsamen
Anschluß an die isoliert befestigte Stromleitung d2, die zu der den Phasenanschlüssen
der Metallfedern d entgegengesetztem Phase der Stromzuführung führt. Durch diese
Anordnung ist erreicht, daß sich über die wechselseitigen Kontakte der Serienrelais
z1 ein Stromkreis mit direkter Stromzuführung über den Widerstand e2 und die Spulen
des Hauptrelais f2 mit Spulenverbindung zur isoliert befestigten Stromleitung b2
mittelbar schließt, und zwar dann, wenn sämtliche Metallkugeln m ihre Ziele erreicht
und mit den Metallfedern c und d Kontakte gebildet haben und dadurch, daß Stromverbindung
über die Kontaktfederpaare je eines der Relais z1 sämtlicher Startflächen a besteht.
Das Hauptrelais f2 stellt zweifachen Kontakt her. In Ruhelage bildet der untere
Kontakt des Hauptrelais f2 über die Kontrollampe g2 einen unmittelbaren Stromkreis.
Vor dem Totoautomaten ist in geeigneter Entfernung der Fotoapparat 1z2 stationär
angebracht: Zur Selbstauslösung ist am Fotoapparat h2 ein Relais i2 vorgesehen,
dessen Widerstand j2 sich im Gehäuse des Totoautomaten befindet. Ferner ist eine
zweite Kontrollampe k2 angeordnet. Durch den oberen Kontakt des Hauptrelais f2 werden
die Stromkreise über die Metallfedern c und d mit den Metallkugeln m und
dazu gehörenden Brennstellen 0 als Leuchtzeichen sowie mit direkter Stromzuführung
über den Widerstand j2 und die Spulen des Fotorelais i2 als auch über die zweite
Kontrollampe k2 mittelbar hergestellt. Die Widerstände y1, e2 undj2 sowie die Serienrelais
z1 und das Hauptrelais f2 befinden sich in einem abgegrenzten Teil des Gehäuses,
um Luftkühlung für die Widerstände zu ermöglichen, Zwischen, den Widerständen und
den Relais sind die Asbestschutzscheiben h (Fig. q.) zum Schutz der Relais gegen
Wärmestrahlen. an.-gebracht: Am oberen Teil der einen Stirnfläche des abgegrenzten
Gehäuseteiles befindet sich der Motor m2 mit Luftabsaugeanlage. Der Stromkreis über
den Motor M2 besteht über den Schalter 02 unmittelbar. Die Stromzuführung n2 zum
Totoautomaten erfolgt mit der einen Phase direkt und mit der anderen Phase über
den kombinierten Schalter 02. Im Schalter o2 befinden sich zwecks elektrischer Schaltung
zwei Kontaktfedern p2 mit Schrauben für die Zu- und Weiterleitung der einen Phase
der Stromzuführung, darüber angeordnet und seitlich mit Federung gelagert das Schaltmessec
q2. Das im Schalter befestigte Rohr r2 mit seitlichen Schlitzen dient zur Führung
der Knopfstange
s2 mit zwei seitlich durch die Schlitze des Rohres
r2 reichenden Mitnehmern. Im Rohr r2 befindet sich die gegen die Knopfstange s2
drückende Feder t2. Beweglich durch den einen Mitnehmer führt die Stange ia?, die
am unteren Ende einen. Knebel aufweist, damit diese nur auf Zug beansprucht «erden
kann. Das obere Ende der Stange 11,2 ist mit dem Spannbügel v2 der Selbstauslösung
des Fotoapparates lag gelenkig verbunden. Unter einem mechanischen Auslöseknopf
ist das Fotorelais i2 angebracht. Unter das mit Federspannung gelagerte Schaltmesser
q2 mit entsprechendem Vorsprung greift der besonders gelagerte und unter Federdruck
stehende Sperrhebel w2, der beide Lagen des Schaltmessers q2 ermöglicht. Über dem
Sperrhebel w2 befindet sich mit Führung die zweite Knopfstange x2, die zur Auslösung
des Sperrhebels w2 dient. Der zweite Mitnehmer an der Knopfstange s2 ist für das
Niederdrücken und Einschalten des Schaltmessers q2 angeordnet.