[go: up one dir, main page]

DE862108C - Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen

Info

Publication number
DE862108C
DE862108C DET3636A DET0003636A DE862108C DE 862108 C DE862108 C DE 862108C DE T3636 A DET3636 A DE T3636A DE T0003636 A DET0003636 A DE T0003636A DE 862108 C DE862108 C DE 862108C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loops
alarm
detector
relay
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET3636A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dardat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET3636A priority Critical patent/DE862108C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE862108C publication Critical patent/DE862108C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Sicherheitsanlagen Es sind Sicherheitsanlagen bekannt, bei denen die durch eine Melderauslösung oder durch eine Ausschaltung des Melders infolge Überbrückung oder Abtrennung verursachten Widerstandsänderungen in der Schleifenleitung und die dadurch bedingten Stromschwächungen oder Stromverstärkungen zur Alarmgabe benutzt werden. Zu diesem Zweck ist in der Alarmzentrale ein Differenzrelais angeordnet, dessen eine Wicklung mit der die einzelnen Melder enthaltenden Schleife verbunden ist, während die andere Wicklung an einen Abgleichwiderstand angelegt wird. Diese Differenzschaltung wird so abgeglichen, daß bei nicht betätigten Meldern die in den beiden Wicklungen fließenden Teilströme gleich groß sind, so daß auf den gemeinsamen Anker kein ablenkendes Magnetfeld einwirken kann. Bei der Abgabe einer Meldung wird dieses Gleichgewicht gestört und eine Alarmgabe eingeleitet. Damit die Anzahl der widerstandsgeschützten .#NTelder verdoppelt werden kann, hat man schon vorgeschlagen, beide Wicklungen des Differenzrelais mit je einer Anzahl von Melderschleifen zu verbinden, so daß eine Schleifengruppe als Vergleichswiderstand für die andere Schleifengruppe dient. Da bei diesen Anlagen beide Leitungszweige aus der Zentrale hinausgeführt werden müssen, besteht die Gefahr, daß durch Überbrückung zweier in den beiden Zweigen liegender Punkte .gleichen Potentials ein Teil der Melder, und zwar auf der dem Differenzrelais abgekehrten Seite, unwirksam gemacht werden kann.
  • Dieses Auffinden zweier Punkte gleichen Potentials in den beiden Leitungszweigen wird unmöglich gemacht, wenn man, wie es die Erfindung vorschlägt, der einen Wicklung des Differenzrelais eine Gruppe von untereinander parallel geschalteten und der anderen Wicklung eine Gruppe von hintereinandergeschalteten Melder- und Alarmschleifen zuordnet. Damit bereits an den Ausgangsklemmen eine Potentialverschiebung vorhanden ist, schlägt die Erfindung weiterhin vor; in einen der von den Wicklungen des Differenzrelais zu den Ausgangsklemmen führenden Leitungszweige zusätzliche Widerstände zu legen. Sind in' beide Leitungszweige Alarmschleifen eingeschleift, die, da die in ihnen enthaltenen Alarmgesäte verhältnismäßig niederohmig sind, mit den übrigen Meldeschleifen in Reihe liegen, so ist 'es zweckmäßig, in beiden Leitungszweigen eine gegeneinander versetzte Anordnung zu treffen, um auch innerhalb zweier Alarmschleifen das Auffinden zweier Punkte gleichen Potentials zu erschweren.
  • Um bei der Zusammenfassung von parallel geschalteten Melderschleifen in dem einen Leitungszweig und von hintereinandergeschalteten Melderschleifen in dem anderen Leitungszweig bei Alarmauslösung die größtmögliche Widerstandsänderung zu erhalten, wird bei der Betätigung eines Melders der parallel geschalteten Schleifengruppe die ganze Schleife. bzw. der gesamte, die Schleifen enthaltende Leitungszweig kurzgeschlossen; während bei einer Betätigung eines Melders der hintcreinandergeschälteten Schleifengruppe dieser Leitungszweig unterbrochen und damit stromlos gemacht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel Yder Erfindung im Rahmen einer Sicherheits- und Alarmanlage dargestellt. Diese besteht aus der Zentrale Z; den Melderschleifen M I, M II, M III, M IV, M V, -M VI und den Alarmschleifen Al I, Al II. Die Melderschleifen I, II und III, die dem linken Leitungszweig zugeteilt sind" sind untereinander parallel geschaltet, während die Melderschleifen IV, V, VI die dem rechten Leitungszweig zugeteilt sind, hintereinandergeschaltet werden. Entsprechend dieser Anordnung wird durch Betätigung eines Melderkontaktes in einer der Schleifen I, II, III der gesamte Widerstand des diese Schleifen enthaltenden Leitungszweiges kurzgeschlossen. Wird dagegen ein Melder der Schleifen IV, V, VI betätigt, so wird durch den Melder- oder Sicherheitskontakt dieser Leitungszweig völlig unterbrochen. Auf diese Weise entsteht eine größtmögliche Ungleichheit bei Betätigung irgendeines Melders zwischen den die beiden Leitungszweige durchfließenden Strömen. Jedem Melderkontakt ist ein parallel geschalteter bzw. in Reihe geschalteter Widerstand beigegeben; so daß eine Überbrückung eines Melders entweder vor oder nach der zwangsläufigen Betätigung des Melderkontaktes zu einer einen Alarm auslösenden Widerstandsänderung führt. Punkte gleichen Potentials, die überbrückt werden könnten, um einen Teil der Melderschleifen außer Betrieb zu setzen, liegen sich bei dieser Anordnung nicht gegenüber. Auch Punkte, die noch vor den eigentlichen Schleifen liegen, weisen bereits einen Potentialunterschied auf, da in einem der Leitungszweige in der Zentrale ein Widerstand PWi gelegt ist, der an den Ausgangsklemmen eine Potentialverschiebung bewirkt. Eine Überbrückung der Ausgangsklemmen, um die gesamte Anlage außer Betrieb zu setzen, würde daher einen Alarm auslösen.
  • Mit in die die Melderschleifen enthaltenden Leitungszweige sind auch die Alarmschleifen Al I, Al II gelegt, die ruhestromüberwachte .Signalgeräte enthalten. Ein Ausfall eines dieser Alarmgeräte löst damit ebenfalls einen Alarm aus. Da die in diesen Schleifen enthaltenen Alarmgeräte verhältnismäßig niederohmig sind, sind sie in beiden Leitungszweigen mit den übrigen Melderschleifen in Reihe geschaltet. Das Auffinden zweier potentialgleicher Punkte innerhalb der Alarmschleifen wird dadurch unmöglich gemacht, daß in beiden Leitungszweigen eine gegeneinander versetzte Anordnung der Alarmschleifen getroffen wurde.
  • Irgendwelche- Widerstandsänderungen in den einzelnen Meldern oder Alarmschleifen werden durch das Differenzrelais D in der Zentrale ausgewertet. Dieses Relais, das bereits auf einen ganz geringen Differenz-Strom anspricht, besitzt zwei windungs- und nahezu widerstandssymmetrische Wicklungen. Die die einzelnen Melderschleifen enthaltenden Leitungszweige sind den Wicklungen dieses Relais vorgeschaltet. Im abgeglichenen Zustand sind die beiden je eine Wicklung des Relais durchfließenden Teilströme gleich groß, so daß sie sich gegenseitig aufheben und auf den Anker des Relais kein auslenkendes Magnetfeld wirksam werden kann. Spricht das Relais auf Grund einer Widerstandsänderung in einer der Schleifen an, so wird dadurch unter Zwischenschaltung der Relais A, B und Ha eine Meldung nachdem Hauptmelder H durchgegeben.
  • Die Zahl und Art der zu überwachenden Objekte ist j e nach der Tageszeit verschieden. Während des Tages sind bestimmte Räume, beispielsweise Tresore usw., zu überwachen, während bei Nacht das gesamte Gebäude überwacht tkerden muß. Es ist deshalb in der Zentrale ein Wahlschalter T-lü vorgesehen, der die Anlage auf Tag- und Nachtschaltung umsteuern kann. Die gewünschten Schleifen werden durch die Schalter S I, S TI, S III und S IV in Betrieb genommen. Damit bei Außerbetriebsetzen einer Schleife durch Betätigung des entsprechenden Schleifenschaltcrs S der Abgleich zwischen den Leitungszweigen nicht gestört wird, wird durch den betreffenden Schleifenschalter an Stelle dieser Schleife ein äquivalenter Widerstand in den Leitungszweig eingeschaltet. Bei Inbetriebnahme einer oder mehrerer der Schleifen werden umgekehrt die Ersatzwiderstände durch die Schleifenleitungen selbst ersetzt. Um Unbefugten das Betreten der Zentrale zu erschweren, weist die Zentralentür einen Türkontakt TK und eine Schloßsicherung SK auf, die nur durch einen ganz bestimmten Schlüssel entsperrt werden kann.
  • Während am Tage die Scharfschaltung der Anlage durch Abschließen der Zentralentür geschieht, kann bei Nacht je nach den Erfordernissen die Scharfschaltung ebenfalls bereits nach Schließen der Zentralentür oder erst nach der Betätigung eines Blockschlossec BS erfolgen, das an der beim Verlassen des zu überwachenden Gebäudes zuletzt zu verschließenden Ausgangstür angebracht ist. Im ersten Fall wird durch Schließen dieser Tür lediglich ein an ihr angebrachter widerstandsgeschützter Melder noch zusätzlich eingeschleift, während im zweiten Fall außer der Anschältung des Türkontaktes auch noch die in der Zentrale nur vorbereitete Umschaltung vom Tages- auf den Nachtzustand vollendet wird. Kennzeichnend für den Tagzustand ist die Erregung des Relais Q, das bei der Nachtschaltung abgefallen ist. Die Steuerung dieses Relais erfolgt dabei lediglich durch das Öffnen oder Schließen des Blockschlosses.
  • Die einzelnen Schaltvorgänge bei den verschiedenen Betriebszuständen sind folgende: i. Einschalten der Anlage. Es sei angenommen, daß durch Öffnen der Blockschloßtür das Relais Q in einer noch später zu beschreibenden Weise angezogen hat. Beim Offnen der Zentralentür werden die Schloßsicherungskontakte SK und die Türkontakte TK umgelegt. Die letzteren gehen dabei in ihre ausgezogen gezeichnete Stellung über. Durch Druck auf die Taste An wird das Kontrollrelais K angeworfen -j-, SK i, N 2, T i, An 3, K, -.
  • Mit dem Kontakt k 3 hält sich dieses Relais selbst und legt das Pluspotential unmittelbar an die Differenzschaltung. Sind beide Leitungszweige in ordnungsgemäßem Zustand, so werden beide Teilwicklungen des Differenzrelais D von gleichen Strömen durchflossen, so daß es zu keiner Kontaktgabe durch den Kontakt d kommen kann. Die Melderzweige sind alarmbereit. Bis zur Betätigung des Wahlschalters N-T und Schärfung der Anlage durch Schließen der ZentralentürundBetätigung des Schaltschlosses SK bei Tag und der eventuellen zusätzlichen Betätigung des Blockschlosses BS bei Nacht wird jedoch' noch eine Alarmgabe und eine Auslösung des Hauptmelders H verhindert.
  • 2. Prüfen. In dieser Stellung des Wahlschalters, d. h. bei nicht umgelegtem T- und N-Schalter, können die einzelnen Melder auf Alarmgabe geprüft werden. Bei einer Widerstandsänderung in den Schleifen und der dadurch bedingten Störung des Gleichgewichtes zwischen den beiden Wicklungen des Relais D wird über den umgelegten Kontakt d das Relais A zum Ansprechen gebracht. Gleichzeitig entsteht über den Gleichrichter Gl und dem Lampenwiderstand BWi i bzw. BWi 2 ein Nebenschluß zu der schwächer durchflossenen Wicklung des Differenzrelais D. Dadurch wird das auf den gemeinsamen Anker einwirkende Gegenfeld weiter geschwächt, was wiederum einen stärkeren Kontakt mit sich bringt, der den Nebenschluß noch vollkommener macht und zu einem zum Durchziehen des Relais A ausreichenden Kontaktdruck führt. Das ansprechende Relais A übernimmt mit den Kontakten a 2 und a 6 unter gleichzeitiger Selbsthaltung die Stromzuführung zu den Schleifen, so daß sofort nach dem Ansprechen der empfindliche Kontakt des Differenzrelais D entlastet wird und funkenfrei abgeschaltet werden kann. Die Abschaltung des Kontaktes übernehmen die Kontakte b 2 und b 6 des Relais B, das mit dem Kontakt a 4 angeworfen wurde und sich über den Kontakt b 5 selbst hält. Das Relais A wird durch Kurzschluß infolge Umlegung der Kontakte b 2 und b 6 aberregt. Der Kontakt b 3 schließt das Relais K kurz, welches abfällt und über den Kontakt k 6 die einen Probealarm anzeigende Kontrollampe IU zum Aufleuchten bringt.
  • 3. Scharfschalten bei Tag. Nach einer Prüfung der Alarmbereitschaft der einzelnen Schleifen muß durch Druck der Taste An das Relais K wieder angeworfen ' werden. Es spielen sich dabei dieselben Schaltvorgänge ab, wie sie bei der Beschreibung der Einschaltung der Anlage dargestellt wurden. Durch den Kontakt An 2 wird das Relais B kurzgeschlossen und damit abgeworfen. Nach der Anschaltung der bei Tage zu überwachenden Schleifen mit Hilfe der entsprechenden Schleifenschalter S I, S II, S III und S IV muß der Wahlschalter auf Tag gestellt werden. Dabei kommt die Kontrollampe KZ zum Aufleuchten +, SK i, N 2, T 2, TK i, KZ, -.
  • Die rote Störungslampe STL darf dabei jedoch nicht aufleuchten, da andernfalls eine Störung in der Blockschloßleitung vorliegt. In diesem Falle ist nämlich das Relais Q abgefallen und hat mit q 4 die Störungslampe eingeschaltet. Nach Schließen der Zentralentür ertönt bis zur Betätigung des Schaltschlosses der Kontrollwecker KW -f-, Sk i, N 2, T 2, TK i, KW, -.
  • Mit dem Abschließen der Zentralentür und der damit verbundenen Verriegelung des Schaltschlosses SK ist die Anlage scharf.
  • 4. Alarmauslösung. Bei der Betätigung eines Melders in einer der Schleifen im scharfen Zustande der Anlage ändert sich die unter Prüfen beschriebene Schaltfolge derart ab, daß durch den Kontakt b 4 das Relais Ha eingeschaltet wird: -[-, SK i, N 4, T 4, TK 4, b 4, k 4, Ha, -. Das Relais Ha wirft mit seinem Kontakt ha 4 das Relais K durch Kurzschluß ab. Durch Umlegung des Kontaktes k 4 wird das Relais Ha seinerseits wieder abgeschaltet. Das kurze Ansprechen des Relais Ha genügt, um mit den Kontakten ha 2 und ha 6 durch eine kurze Umpolung den Hauptmelder H auszulösen. Über den Kontakt b 4 werden noch zusätzliche nicht ruhestromkontrollierte Alarmwecker W angeschaltet. Die Alarmschleifen AL I und Al II werden über den Schaltschloßkontakt SK 2, den Türkontakt TK 2 und den Tagkontakt T 3 oder bei Nacht über den Kontakt q 2 und den Nachtkontakt N 5 mit den Kontakten k i, k 2 und k 5 an volle Spannung gelegt.
  • 5. Scharfschalten für die Nacht. Die Scharfschaltung für die Nacht erfolgt sinngemäß wie für den Tagzustand, jedoch ist nach Öffnen der Zentralentür der Wahlschalter auf Nacht umzustellen. Soll die Anlage bereits beim Schließen der Zentralentür scharfgeschaltet werden, so sind die Kontakte q i und q 2 durch die gestrichelt gezeichneten Verbindungen zu überbrücken. Werden diese Verbindungen weggelassen, so wird die Umschaltung vom Tageszustand auf den Nachtzustand nicht schon beim Verlassen der Zentrale und der Verriegelung des Schaltschlosses SK beendet, sondern erst nach Schließung der letzten, das Blockschloß BS enthaltenden Tür. Diese Blockschloßtür ist widerstandsgeschützt, d. h. der durch sie betätigte Kontakt A TK (Melderschleife IV) ist mit einem Widerstand in Reihe geschaltet, so daß ein einfaches Überbrücken dieses Widerstandes, um das Blockschloß unwirksam zu machen, nicht zum Ziele führt und einen Alarm verursacht. Im Tageszustand ist der Einlaßkontakt in der Blockschloßtür umgangen und der Leitungszweig über einen gleich großen Ersatzwiderstand RWT und den nicht betätigten Nachtschalter N 3 direkt an die Schleife IV angelegt. Nach der Umlegung des Nachtschalters und der Verriegelung des Schaltschlosses SK ertönt der Kontrollwecker weiter, da er über den Kontakt N 4 und den umgelegten Kontakt q i weiterhin Pluspotential erhält. Mit ihm leuchtet an der Blockschloßtür eine Lampe TL auf, die über den Kontakt N 7 angeschaltet würde. Wird die Blockschloßtür geschlossen, so gehen die durch sie betätigten Kontakte R i, R 2 und R 3 in die gezeichnete Stellung über. Die Kontakte R i, R 2 und R 3 sind Folgekontakte, so daß der Kontakt R i erst öffnet, wenn die Kontakte R 2 und R-3 betätigt sind. Über den Kontakt R 3 spricht zunächst das Relais P über seine Wicklung i an -- R 3 P I, q 5, Q I, Ha II, +, Mit dem Kontakt P 5 wird die zweite Wicklung des Relais Q eingeschaltet -, R 3, Q II, P 5, N 7- q i, N 4, SK z, -@-. Diese Wicklung ist der Wicklung I des Relais Q entgegen gewickelt, so daß dieses Relais abfällt. Die Kontakte q 5 und q 6 schalten das Relais P ab, das nun auch über seine zweite Wicklung II infolge des bereits geöffneten Kontaktes R z nicht mehr ansprechen kann. Der Kontakt q@i unterbricht den Strom für den Kontrollwecker KW und vollendet die Umschaltung von Tag auf Nacht. Durch das kurzzeitige Ansprechen .des Relais P wird mit dem Kontakt P:6 für die Dauer der Umschaltung des Relais Q die Differenzschaltung neutralisiert, damit die durch den Kontakt q 3 erfolgende Einschaltung des widerstandsgeschützten Einlaßkontaktes zu keinem Fehlalarm-führen kann.. Die Einrichtungen des Blockschlosses befinden sich nun in der in der Zeichnung dargestellten Stellung. Eine Störung im Blöckschloß,. wie sie durch Überbrückung der Anschlußklemmen hervorgerufen werden kann, bringt eine Dauererregung des Relais P mit sich. In diesem Fall schaltet der Kontakt P q: das Thexmorelais Th an, das mit seinem Kontakt th Pluspotential an das Relais B anlegt. Wie bei einer Alarmauslösung beschrieben, wird dadurch das Relais Ha zum Ansprechen gebracht und ein Alarm ausgesendet. Die mit der ersten Wicklung des Relais Q in Reihe liegende zweite Wicklung des Relais Ha spricht auf durch. Überbrücken der Blockschloßleitung verursachten Stromverstärkung an.
  • 6. Umschaltung von. Nacht- und Tagesschaltung. Soll die Anlage wieder in ihren Tagzustand zurückgeführt werden, so wird zunächst das Blockschloß geöffnet. Dabei werden die Folgekontakte R i, R 2 und R 3 in dieser Reihenfolge betätigt. Mit dem Schließen des Kontaktes R i spricht das Relais P über seine zweite Wicklung an. Der Kontakt P i bringt zusammen mit dem Kontakt p 2 und dem umgelegten Kontakt R.3 das Relais Q über seine erste Wicklung zum Ansprechen, wodurch der Tagzustand gekennzeichnet wird. Das Relais Q legt seine Kontakte q 5 und q 6 um, so daß das Relais P abfällt, während sich das Relais Q über diese Kontakte selbst hält. Für die Dauer der Umschaltung wird wieder durch das Relais P über den Kontakt P 3 die Differenzschaltung neutralisiert. Die weiteren Schaltvorgänge sind nun dieselben, wie sie einleitend bei der Beschreibung der Einschaltung der Anlage dargestellt wurden.
  • Damit die Blockschloßtür nur geschlossen werden kann, wenn eine öder mehrere der Schleifen eingeschaltet wurden, die Nachtschaltung durch Umlegen des Wahlschalters durchgeführt ist und die Zentralentür unter Verriegelung des Schaltschlosses SK geschlossen ist, ist im Blockschloß ein Sperrmagnet SP vorgesehen, der nach Einstecken des Schlüssels dann zum Ansprechen kommt, wenn eine dieser Maßnahmen unterlassen wurde. Er verhindert dann -ein Abschließen der Blockschloßtür und damit eine Aberregung der Türlampe und des noch alarmgebenden Kontrollweckers.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Schaltungsanordnung für Sicherheitsanlagen mit Überwachung der Widerstandswerte von in ruhestromkontrollierten Schleifen zusammengefaßten Meldern und Alarmgeräten durch ein Differenzrelais, dessen beide Wicklungen mit je .einer Gruppe von Meldern bzw. Melderschleifen in der Weise verbunden sind, daß bei Änderung des Widerstandes einer Schleifengruppe durch Störung des bestehenden Gleichgewichtes das Differenzrelais zum Ansprechen gebracht und eine Alarmgabe ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Wicklung des Differenzrelais eine Gruppe von untereinander parallel geschalteten und der anderen Wicklung eine Gruppe von hintereinandergeschalteten Melder- und Alarmschleifen zugeordnet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß durch in einen der von den Wicklungen des Differenzrelais zu den Ausgangsklemmen der Zentrale führenden Leitungszweige gelegte Widerstände bereits an den Ausgangsklemmen eine Potentialverschiebung eintritt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und --, dadurch gekennzeichnet, daß in beide Leitungszweige gelegte Alarmgeräte enthaltende Alarmschleifen mit den übrigen Melderschleifen in Reihe und gegeneinander versetzt angeordnet sind. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Betätigung eines Melders der parallel geschalteten Schleifengruppe die ganze Schleife bzw. der gesamte, die Schleifen enthaltende Leitungszweig kurzgeschlossen und bei einer Betätigung eines Melders der hintereinandergeschalteten Schleifengruppe dieser Leitungszweig unterbrochen und damit stromlos gemacht wird.
DET3636A 1950-12-14 1950-12-14 Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen Expired DE862108C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET3636A DE862108C (de) 1950-12-14 1950-12-14 Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET3636A DE862108C (de) 1950-12-14 1950-12-14 Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE862108C true DE862108C (de) 1953-01-08

Family

ID=7544324

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET3636A Expired DE862108C (de) 1950-12-14 1950-12-14 Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE862108C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2716757B2 (de) Alarmsystem, insbesondere E'indring-Alarmsystem
DE2459175C3 (de) Notalarmeinrichtung
DE862108C (de) Schaltungsanordnung fuer Sicherheitsanlagen
DE3834538C1 (en) Electronic control device on a control board for controlling a magnetic and/or electromechanical locking device for doors
DE855059C (de) Schaltungsanordnung zur Anzeige von Widerstandsaenderungen mittels eines Differenzrelais
DE927073C (de) Schaltungsanordnung fuer auf Widerstandsaenderungen ansprechende Sicherheits- und UEberwachungsanlagen
DE3637681A1 (de) Gefahrenmeldeanlage nach dem pulsmeldesystem
DE2854779A1 (de) Schaltungsanordnung
DE592529C (de) Selbsttaetige Feueralarmanlage
DE2659470B2 (de) Scharfschalteeinrichtung für eine Einbruch-Meldeanlage
DE2633103A1 (de) Brandschutzsystem
DE3036029C2 (de) Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Verbindungsleitung
DE1549390B1 (de) Digitales Vergleichsglied zum Aufbau einer mehrstufigen Vergleichseinrichtung
DE906311C (de) Elektrische Alarmanlage
DE2710046A1 (de) Brandmeldesystem
DE932777C (de) Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte Meldeanlagen mit Haupt- und Nebenmelderschleifen
DE2241737A1 (de) Alarmanlage mit einer einrichtung zum ein- bzw. ausschalten der alarmanzeige
DE2619968B2 (de) Meldeanlage
DE506257C (de) Einbruch- oder Feuer-Alarmanlage
DE1549390C (de) Digitales Vergleichsglied zum Aufbau einer mehrstufigen Vergleichseinrichtung
DE2241737C3 (de) Alarmanlage mit einer Einrichtung zum Ein- bzw. Ausschalten der Alarmanzeige
DE2002325C (de) Überstrom-Schutzschaltung für eine im Normalbetrieb einen kapazitiven Reihenschwingkreis speisende Wechselrichter-
DE380873C (de) Mit Erschuetterungs- und Druckkontakten sowie mit einem Ausschalter ausgeruestete Alarmanlage
DE934894C (de) Zaehlvorrichtung fuer Achszaehlanlagen
DE735470C (de) Warnsignalanlage fuer Eisenbahnueberwege