DE8415754U1 - Sockelleiste - Google Patents
SockelleisteInfo
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- DE8415754U1 DE8415754U1 DE19848415754 DE8415754U DE8415754U1 DE 8415754 U1 DE8415754 U1 DE 8415754U1 DE 19848415754 DE19848415754 DE 19848415754 DE 8415754 U DE8415754 U DE 8415754U DE 8415754 U1 DE8415754 U1 DE 8415754U1
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Description
Sockelleiste
Als Abschluß zwischen den Wänden eines Raumes und dem Fußbodenbelag dienen in der Regel Sockelleisten, die a:<, der Wand
befestigt werden müssen. i>ie Befestigung erfolgt dabei je nach
Material und Ausbildung der Sockelleiste durch unmittelbare Verschraubung der Leiste an der Wand, oder durch Verschraubung einer
Rastleiste an der Wand, so daß die Sockelleiste anschließend auf die Rastleiste aufgesteckt werden kann. In beiden Fällen ist es
notwendig, in die Wand Löcher zu bohren, darin Dübel anzubringen und dann die Sockelleiste oder die Rastleiste mittels Schrauben
zu befestigen, wobei - sofern dies werksseitig nicht vorgesehen ist - auch noch Löcher in die Sockelleiste bzw. die Rastleiste
gebohrt werden müssen.
Diese Art der Befestigung ist daher ziemlich zeit- und damit auch lohnaufwendig.
Es ist aus dem DE-Gm 81 18 210.4 eine Sockelleiste bekannt, die auf ihrer der Wand zugekehrten Seite mit einem doppelseitig
klebenden streifenförmigen Träger aus elastischem Material
versehen ist. Die innere Klebseite wird dabei werksseitig an der Rückseite der Sockelleiste und ggf3. in ihrem unteren Bereich am
Rücken eines 3odenbelagabschnitts festgeklebt, so daß der Verleger
der Leiste nur noch die Schutzfolie von der äußeren Klebseite abzuziehen braucht und dann die Sockelleiste an die Wand kleben
kann, so daß jegliche Bohr- und Dübelarbeiten entfallen,
Bei der bekannten Sockelleiste wird als elastischer Träger ein Schaumstoff verwendet, jedoch hat sich in der Praxis
gezeigt, daß Schaumstoff nur dann als Träger geeignet ist, wenn
die Sockelleiste an einer sehr glatt geputzten Wand befestigt werden soll. In der Regel enthält die Putzoberfläche jedoch eine
Vielzahl feiner Sandkörnchen, wobei noch hinzu kommt, daß gerade am übergang zwischen Wandfläche und Fußboden der Putz in erhöhtem
Maße Unebenheiten oder Fehlstellen aufweist und beispielsweise zum Bröckeln neigt, wenn der Estrich schwimmend verlegt ist, so
daß ein Anputzen an den Estrich nicht möglich ist.
Unebenheiten können zwar von dem Schaumstoff in gewissem Maße aufgenommen werden, jedoch weist jeder Schaumstoff ein Rückstellvermögen
auf, so daß eine eingedrückte Stelle bestrebt ist, wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren. Dieses Rückstellvermögen
ist zwar um so kleiner, je weicher der Schaumstoff ist, jedoch kann der Träger nicht beliebig weich ausgebildet werden,
da andernfalls die Trägerfunktion verloren geht und dann die
Sockelleiste nicht starr mit der Wand verbunden werden kann.
In einen verhältnismäßig zähen Schaumstoff, wie er hier verwendet werden muß, lassen sich Unebenheiten nur bedingt eindrücken.
In jedem Falle führt aber das Rückstellverhalten des Schaumstoffes in der Praxis dazu, daß schon nach verhältnißmäßig
kurzer Zeit im Bereich von Sandkörnern oder anderen Unebenheiten die Klebstoffschicht zeltartig von der Wand abgehoben ist, wodurch
bei einer rau geputzten Wand die insgesamt verklebte Fläche weniger als 50% der gesamten, mit Klebstoff beschichteten Fläche
betragen kann, so daß sich die Sockelleiste schon bei geringen Beanspruchungen oder sogar von selbst von der Wand lösen kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sockelleiste zu schaffen, die eine einwandfreie Haftung auch an rauen
und mit Unebenheiten versehenen Wandflächen gewährleistet.
Ausgehend von einer Sockelleiste, die auf ihrer der Wand zugekehrten Seite mit einem doppelseitig klebenden streifen-
fomigen Träger aus nachgiebigem Material versehen ist, wird die
gesellte Aufgabe gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß der
Träger aus einem plastisch verformbaren selbsttragenden Material besteht.
Unter einem plastisch verformbaren selbsttragenden Material sollen alle Stoffe verstanden werden, die keine oder nur
sehr geringe Rückstellkräfte besitzen, die aber trotzdem eine solche Stabilität besitzen, daß sie ihre Tragfunktion für die
Sockelleiste ausüben können.
In der Praxis hat sich als besonders zweckmäßig ein Träger aus vlies- oder filzartigem Faserraaterial herausgestellt.
Das Fasermaterial kann dabei gewebt, gewirkt, genadelt sein oder du-Oh andere Maßnahmen in einen Verbund gebracht worden sein und
es können Textil- oder auch Mineralfasern verwendet werden.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der
Zeichnung bedeuten:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Sockelleiste mit
Träger für Textil- oder Kunststoffußbodenbelege
und
Fig. 2 eine Sockelleiste mit Träger insbesondere für
geflieste Fußböden.
Die in Fig. 1 dargestellte Sockelleiste 1 besteht aus einem etwa waagerechten, vorn nach unten gebogenen Abschlußschenkels
2 und einem nahe dem wandseitigen Ende 4 des Abschlußschenkels 2 nach unten ragenden keilförmigen Schenkel 3- Die Rückseite
des Schenkels 3 ist soweit von dem wandseitigen Ende 4 nach innen versetzt, daß in dem versetztem Bereich Raum zur Aufnahme eines
Trägerstreifens 5 geschaffen wird. Der Trägerstreifen 5 besteht vorzugsweise aus Filz, der beidseitig mit einer Klebeschicht ver-
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sehen ist. Der Trägerstreifen 5 ragt dabei über den Schenkel 3
nach unten hinaus, so daß eine ausreichende Klebfläche frei bleibt, mit der eine hochgezogener oder selbständiger Abschnitt
eines Fußbodenbelages verklebt werden kann, wobei der nicht durgestellte Fußbodenbelag bis an die Unterseite des Abschluß-FChenkels
2 herangeführt wird. Die der Wand zugekehrte Klebschicht des Trägerstreifens 5 ist mit einer Schutzfolie versehen, die
erst bei Verlegung der Sockelleiste entfernt wird.
Es hat sich gezeigt, daß Filz besonders als Material für den Trägerstreifen 5 geeignet ist, denn Filz ist ausreichend
fest, daß es eine Trägerfunktion ausüben kann, es läßt sich ohne Schwierigkeiten mit Klebstoff beschichten, und es besitzt so gut
wie kein Rückstellvermögen, wobei aber eine ausreichend gute plastische Verformbarkeit gegeben ist, so daß alle Unebenheiten
in den Filz eingedrückt werden können und dadurch eine weitgehend flächige Verklebung auch mit einer rauen Wand gewährleistet ist.
Versuche haben gezeigt, daß bei einem gewaltsamen Abreißen des Trägerstreifens von der Wand die Klebstoffverbindung stand hält
und der Filzstreifen in seinem Inneren auseinanderreißt.
Die in Fig. 2 dargestellte Sockelleiste 6 ist insbesondere als Wandabschluß bei gefließten Böden geeignet. Am oberen
Ende ist der vertikale Teil der Sockelleiste 6 zur Wand hin etwa rechtwinklig umgebogen, so daß ein Raum gebildet wird, in dem der
Trägerstreifen 5 untergebracht werden kann. Der Trägerstreifen 5 ist hier auf seiner ganzen Höhe mit dem vertikalen Teil der
Sockelleiste 6 verklebt, und er endet unten vor einer Lippe 7, die von der Wand weggebogen ist und federnd auf dem Bodenbelag
aufliegt, so daß ein dichter Abschluß mit diesem erreicht werden kann. Die Verwendung der Sockelleiste 6 ist natürlich nicht auf
geflieste Fußböden beschränkt, sondern sie kann auch als Wandabschluß für textile Fußbodenbelege oder PVC-Belege und dergleichen
eingesetzt werden.
Die Dicke des Trägerstreifens liegt vorzugsweise zwi-
sehen etwa 0,5 und 3 mm. Eine zu große Dicke ist zu vermeiden,
weil dann die Stabilität beeinträchtigt wird.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Sockelleistenprofil, das vorzugsweise aus einem biegsamen Kunststoff besteht, iöt die
Wandstärke ausreichend dünn bemessen, so daß die Verlegung ohne Durchtrennung über eine Ecke hinweg verlegt werden kann. Der
Filzstreifen 5 ist dabei ohne weiteres in der Lage, die Dehnung oder Stauchung bei einem Knick der Sockelleiste aufzunehmen.
Claims (2)
1. Sockelleiste als Abschluß zwischen Raumwänden und Fußboden,
die auf ihrer der Wand zugekehrten Seite mit einem doppelseitig klebenden streifenförmigen Träger aus nachgiebigem Material
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) aus einem plastisch verformbaren, selbsttragendem Material besteht.
2. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) aus vlies- oder filzartigem Fasermaterial besteht
.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19848415754 DE8415754U1 (de) | 1984-05-21 | 1984-05-21 | Sockelleiste |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19848415754 DE8415754U1 (de) | 1984-05-21 | 1984-05-21 | Sockelleiste |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE8415754U1 true DE8415754U1 (de) | 1984-09-13 |
Family
ID=6767194
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19848415754 Expired DE8415754U1 (de) | 1984-05-21 | 1984-05-21 | Sockelleiste |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE8415754U1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP2011933A1 (de) | 2007-07-03 | 2009-01-07 | Attila Schmukle | Sockelleiste |
-
1984
- 1984-05-21 DE DE19848415754 patent/DE8415754U1/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP2011933A1 (de) | 2007-07-03 | 2009-01-07 | Attila Schmukle | Sockelleiste |
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