DE1992235U - Fußleiste - Google Patents
FußleisteInfo
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- DE1992235U DE1992235U DENDAT1992235D DE1992235DU DE1992235U DE 1992235 U DE1992235 U DE 1992235U DE NDAT1992235 D DENDAT1992235 D DE NDAT1992235D DE 1992235D U DE1992235D U DE 1992235DU DE 1992235 U DE1992235 U DE 1992235U
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Description
FAl ENTAN WMTS ..-.
Dr. Andrejews-ki -Essen, den 29/April 1968
Dr.-Ing. Honke (30 481/cn.)
Essen, Keitwiger Str. 36
(Am Hauptbahnhot li&tburg)
Telefon 225802/03
Telefon 225802/03
Gebrauohsmusteranmeldung
des Herrn Ing» Karl-Heinz Becker,
45 Essen, Am Glockenberg 2
"Fußleiste"
Fußleisten sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt
und dienen zum Abdecken des Überganges von Wand zu Boden.
Die bekannten ähnlichen Fußleisten bestehen im allgemeinen
aus einem Fußleisten profil., welches als einstückiges Profil :
einerseits im Wand putz,-.andererseits im Estrich des Bozens . . -_
unterhalb des Bodenbelages verlegt bzw. befestigt ist.. Im Be- reich
des Überganges von Wand zu Boden sind derartige Fußleisten
gebogen, besitzen also im Querschnitt gesehen einen Krümmungsradius. Das führt beim Einsetzen solcher Fußleisten' dazu., daß die.,
hohlen Eckbereiche zwischen Wand und Boden bzw. Estrich und /
Wärmedämmung oder Isolationsschicht entweder unausgefüllt bleiben oder mit Mörtel gefüllt werden* jedenfalls die Fußleiste die Funktion einer Schallbrücke übernimmt s was ai empfindlichen Belästigungen führen kam, Hinzukommt, daß die bekannten
Fußleisten als einteilige Fußleisten praktisch starr und daher nicht dazu in der Lage sind, ein Arbeiten des Bodens
im Bereich des Überganges vom Estrich zu der Isolierung bzw.
Dämmung aufzunehmen, was schließlich zu Verwerfungen des Bodenbelages führt. Tatsache ist, daß von den bekannten Leisten
nicht einmal die normalen Maßtoleranzen im Hochbau 3 die nach
DIN 18 201 zulässig sind, aufgenommen werden können. Auftretende Toleranzen sind nur durch Beispachtel- oder Abschleifarbeiten
zu beheben. Hier entstehen -sodann erneute Schallbrücken oder beachtliche
MehrkoSBn. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde* eine; Fußleiste anzugeben,
die unter Vermeidung von Schallbrückenbildung in der Lage ist, sämtliche im Bereich des Überganges von Wand;zu
Boden bzw. Estrich zu Isolation oder Dämmung auftretenden
Versetzungen und darüber hinaus praktisch j ede . Unebenheit "-■.
aufzunehmen. . . ■ - _ - - . \
Die Erfindung betrifft eine Fußleiste mit einem Fußleistenprofil zum Abdeckendes Überganges von Wand zu Boden. Die Er-., λ
finduiig besteht darin, daß dem Fußleistenprofil ein Eckprofil
zugeordnet ist. Durch diese.Maßnahme der Erfindung .
wird erreicht^ daß das Auskleiden des Ubergangsbereich.es
Wand/Boden praktisch mit Hilfe des Eckprofiles erfolgt,-welches
in Anlehnung an das Fußleistenprofil in der Höhe ausreichende
Bewegungsfreiheit besitzt, zumindest in beliebiger-Höhe
angeordnet werden-kann, so daß selbst Höhenunterschiede
zwischen Estrich und Isolation.bzw. Dämmung sowie im Verhältnis zu der Wand bzw.dem Wandputz unschwer ausgeglichen
werden können. :
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden auf-?
geführt. Sa empfiehlt die .Erfindung., insbesondere in Kombination
zu den beanspruchten Maßnahmen,, daß das Pußleistenprofil
als im Querschnitt geradflächiges Profil ausgeführt ist. Es
wird also im Gegensatz zu den bekannten Fußleisten auf eine
Krümmung im Bereich des Überganges von Wand zu Boden am Fußleistenprofil selbst verzichtet, so daß keine Schallbrücke
entstehen kann. Zur einwandfreien Verankerung kann das Fußleistenprofil
im Bereich seiner Längskanten Abkantungen, insbesondere L-förmige Abkantungen besitzt das Füßleistenprofil
im Querschnitt gesehen eine Tiefe von mindestens 12 mm 3 damit
um mindestens diese Stärke der Wandputz durch bloßes Anlegen der Fußleiste aufgebracht werden kann. Regelmäßig wird man
den Wandputz mit einer Stärke von 15 mm ausführen. Fach einem
besonderen Vorschlag der Erfindung ist das Eckprofil als
Leiste mit dreieckförmigem Querschnitt ausgeführt. Dadurch wird der Übergangsbereich von Wand zu Boden am Fußleistenprofil voll ausgefüllt. Ferner lehrt die Erfindung,, daß die
Hypothenuse der dreieckförmigen Leiste als Mulde- ausgeführt
ist, also ein gleichmäßiger runder Übergang von Wand zu Boden verwirklicht wird, um den Bodenbelag einwandfrei verlegen zu können. Die Leiste selbst kann aus Kunststoff, ζ» B.
Polyvinylchlorid, bestehen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind.im wesentlichen
darin zu sehen., daß eine Fußleiste verwirklicht wird., die einerseits
keine Sehallbrücke zwischen Wand und Boden bildet,
andererseits die Möglichkeit bietet, Höhenunterschiede zwischen Isolation und Estrich bzw« Wärmedämmung im Bereich des ·
Bodens aufzunehmen und auszugleichen» Dadurch werden sonst störende Verwerfungen des Bodenbelages vermieden. Hinzu.-kommt,.
daß die nach Lehre der Erfindung zweiteilige Fußleiste.durch .
das bewegliche Eckprofil auf beliebige Höhen des Bodens bei
schon eingesetztem Fußleistenprofil eingestellt werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher - erläutert;,
die einzige Figur zeigteine erfindu,,gsgemäße Fußleiste im . ~
Querschnitt in eingebautem Zustand. "".-;.' .-■ ' ". .
Die in der Figur dargestellte Fußleiste 1 dient zum Abdecken- .
des Überganges von Wand 2 zu Boden 3. Auf die Wand 2 ist /-"■-: . ■-.
Wandputz 4 aufgebracht, während der Boden j5 I^ üblicher Weise
eine Dämmschicht 5 "sowie Isolationsschicht "β" und eine Schicht
aus Estrich 7 besitzt» In den Wandputz 4 ist. ein Fußleistenprofil
8 eingesetzt, dem ein Eckprofil 9 im Bereich des über-;
ganges von Wand 2 zu Boden 3, aber auch von Isolationsschicht 6
zur Estrichschicht 7 zugeordnet ist. Das Fußleistenprofil 8
ist als im Querschnitt geradflächiges, also nicht gekrümmtes bzw. gebogenes Profil ausgeführt. Ferner besitzt das Fußleistenprofil
8 im Bereich seiner Längskanten Abkantungen., . ■.-"-insbesondere
L-förmige Abkantungen 1O5 um einen einwandfreien
Sitz zu gewährleisten. Das Fußleistenprofil 8 besitzt im :
Querschnitt gesehen eine Tiefe von mindestens 12 mm., sodaß
durch bloßes Anlegen des Fußleistenprofiles 8 an die zu verputzende
Wand 2 stets eine Mindestwandputzstärke von 12 mm
gewährleistet ist, gleichgültig welche Unebenheiten sich in
der Wand 2 befinden. Das Eckprofil 9 ist als Leiste mit drei- Ϊ
eckförmigem Querschnitt ausgeführt;. - Die Hypothenuse der dreieckförmigen
Leiste 9 ist als Mulde Ii ausgebildet. Vorteilhaft ist
die in der Nebenfigur dargestellte-Ausführungsform der Leiste
bei der die Dreieckspitze abgeflacht ist. Die Leiste 9 kann ■ :
aus Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid* Holz, oder jedernanderen
geeigneten Werkstoff bestehen. Beim Verlegen des Bodenbelages 12 wird man die Oberfläche : des Estrich 7 mit Spachtel·-
masse 15 ausgleichen und dann den Bodenbelag 12 mittels eines :
Klebers 14 auf das Fußleistenprofil 8, das Eckprofil 9 und"-. -.' -:"...
die Spachtelmasse IJ aufkleben^ wie das.in der Figur dargestellt
ist. : ■■■-." : ■-..'
Sehutzansprüche
Claims (6)
1) Fußleiste mit einem Fußleistenprofil zum Abdecken des Überganges von Wand zu Boden, dadurch gekennzeichnete daß
dem Fußleistenprofil (8) ein Eckprofil (9) zugeordnet ist.
2) Fußleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß
das Fußleistenprofil (8) als im Querschnitt geradflächiges
Profil geführt ist.
3) Fußleiste nach den Ansprüchen 1 oder 2S dadurch gekennzeichnet
, daß das Fußleistenprofil (8) im Bereich seiner Längskanten
Abkantungen., insbesondere. L-förmige Abkantungen (10)>.--..-besitzt.
: .-"."..■- ."-. .". ,;/"""
4) Fußleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3," dadurch gekennzeichnetj
daß das Fußleistenprofil (8) im Querschnitt gesehen
eine Tiefe von mindestens 12 mm besitzt»
5) Fußleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4^ dadurch gekennzeichnet,, daß das Eckprofil (9) als Leiste mit dreieckförmigem
Querschnitt ausgeführt ist. : .-■■ - _ .-'
6) Fußleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5-* dadurch gekennzeichnet,
daß die Hypothenuse der dreieckförmigen Leiste ^
als Mulde (11) ausgebildet ist. Λ
Fußleiste nach einem der Ansprüche 1 bis65 dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiste (9) aus Kunststoff s z„ B,- Polyvinylchlo
rid, Holz oder dergleichen besteht. γ
PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1992235U true DE1992235U (de) | 1968-08-22 |
Family
ID=1220711
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DENDAT1992235D Expired DE1992235U (de) | Fußleiste |
Country Status (1)
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---|---|
DE (1) | DE1992235U (de) |
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