DE8403766U1 - Umlegbare auflagenvorrichtung fuer eisenbahnwaggons u. dgl. - Google Patents
Umlegbare auflagenvorrichtung fuer eisenbahnwaggons u. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D3/00—Wagons or vans
- B61D3/16—Wagons or vans adapted for carrying special loads
- B61D3/20—Wagons or vans adapted for carrying special loads for forwarding containers
-
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- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
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- B61D45/007—Fixing containers
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Description
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Costamasnaga S.p.A.
Umlegbare Auflagevorrichtung für Eisenbahnwaggons u.dgl
• Vorliegende Erfindung betrifft eine umlegbare Auflagevorrichtung
für Eisenbahnwaggons, Anhänger für den Straßenverkehr u.dgl., welche es ermöglicht, die Ladefläche
des Waggons, Anhängers od.dgl. zu vergrößern, bzw., wenn sie umgelegt ist, den Zugang zu einem Raum unterhalb
der genannten Ladefläche gestattet.
Es hat sich gezeigt, daß im Falle von Naturkatastrophen, z.B. von Erdbeben und anderen, das beste Transportmittel
die Eisenbahn ist, da sie keinen Verkehrsverstopfungen ausgesetzt ist und daher, auch wenn sie beschädigt ist, leicht
• wieder instandgesetzt werden kann. Die derzeit in Verwendung befindlichen Waggons ensprechen nicht immer den besonderen
und außergewöhnlichen Anforderungen, die während solcher Notzeiten gestellt werden. Dies ist insbesondere auf die
Bsonderheit der Eisenbahnwaggons bzw. auf die beschränkte Anpaßbarkeit an stark anders geartete Anforderungen und
in gewissen Fällen auf die begrenzte Ladekapazität derselben zurückzuführen. Beispielsweise ist für den Transport von
Wohnbaunormteilen (mit einem unter die Eisenbahnmaße fallenden» Querprofil), die als Wohnbaueinheiten, wie Hilfszeniren u.dgl.
verwendet werden können, ein Plattformwagen brauchbar, jedoch kann der Plattformwaggon, abgesehen von den bedeutenden
Schwierigkeiten zur Erzielung einer stabilen Verbindung zwischen Waggon und Normbauteil, keine andere Ladung aufnehmen.
Weiters sind Waggons bekannt, die im Abschnitt zwischen den Achsen bzw. Fahrgestellen abgesenkt und'in
diesem abgesenkten Teil durch Bordwände geringer Höhe begrenzt sind. Es ist offensichtlich, daß sich diese
bekannten Waggons potentiell für Notsinsätze verwenden lassen, da sich der abgesenkte Teil des Waggons ausgezeichnet
für den Transpotz von Produkten und Waren unterhalb der auf dem Waggon angeordneten Normbauteil eignet. Das
Problem liegt jedoch darin, den Waggon nicht nur an die
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genannte Transportart, sondern auch an verschiedene andere Transporte, wie z.B. von Autos, Lastwagen u.dgl., anzupassen.
Dieses Problem soll durch vorliegende Erfindung gelöst werden, indem eine umlegbare Auflagevorrichtung vorgesehen
wird, die durch einen um eine vertikale Achse drehbaren und oben mit einem Querstück endenden Druckstab, auf welchem
eine Wiege aufsitzt, die einen Teil einer um eine horizontale Achse drehbaren und ein verschiebbares Eingriffsorgan
tragenden Konsole bildet, gekennzeichnet ist.
Die Erfindung wird durch die folgende detaillierte beispielsweise Beschreibung unter Hinweis auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert, in welcher die Fig. 1 eine
teilweise Querschnittsdarstellung eines Waggons im Bereich einer der erfindungsgemäßen Vorrichtungen ist und die Fig.
eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1, wobei die Vorrichtung in die Außerfunktioßsstellung umgelegt ist, zeigt,
In den Zeichnungsfiguren ii'-t mit 1 ein bekannter
Eisenbahnwaggon mit e'inem zwischen den Achsen oder Fahrgestellen verlaufenden Mittelabschnitt bezeichnet, der
näher beim Schienenweg liegt und seitlich von Bordwänden 3 begrenzt ist. Entlang des abgesenkten Abschnittes sind auf
jeder Bordwand 3 und im Abstand zueinander erfindungsgemäße Vorrichtungen vorgesehen, welche aus einer Auflagekonsole 4
bestehen, die an einem an der Bordwand 3 vorgesehenen Bolzen 5 unterhalb einer Innenrippe oder eines Innenflansches
der letzteren angelenkt ist. Die Auflage 4 weist zwei im Abstand zueinander liegende, parallele Wangen 6 auf, die
durch eine bei 8 geschlitzte Auflageplatte 7 verbunden sind, auf der beispielsweise ein in Fig. 1 strichliert gezeichneter
Wohnbaunormteil 9 aufliegen kann. Der Wohnbaunormteil wird blockiert, indem in ein auf seinem Boden ausgebildetes
Loch der Blockierungskopf 10 der Konsole 4 eingesetzt wird.
Der Blockierungskopf 10 weist ein Längsloch 11 auf, das
von einem Zapfen 12 durchsetzt wird, der zwischen den beiden Backen 6 der Konsole 4 befestigt ist. Der besagte Kopf
kann die beiden recktwinkelig verlaufenden Stellungen 10, 10' einnehmen, u.zw. eine in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien
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gezeigte Funktionsstellung und eine strichliert dargestellte Außerfunktionsstellung. In der Funktionsstellung ist der
Teil des Kopfes, in dem das Loch 11 vorgesehen ist, in
eine vertikale Führung 13 eingesetzt, die durch eine an den Wangen 6 angeschweißte Platte 14 gebildet ist. Der
Kopf 10 kann in die Außerfunktionsstellung 10' gebracht werden, indem man ihn in Richtung des Pfeiles B anhebt,
dadurch aus der Führung 5 herauszieht, und sodann in Richtung des Pfeiles F dreht und gegen den oberen Rand
der-Platte 14 zum Anliegen bringt, die gemäß Fig. 1 mehr
lienks liegt. Eine Wange 6 besitzt einen Betätigungsgriff
Zwischen den Wangen 6 ist eine Wiege 16 angeschweißt, die aus einer kreisbogenförmig gekrümmten Platte besteht und
mittels welcher die Konsole 4 auf einem Druckstab 17 |
aufsitzt, wenn sie wie in Fig. 1 gezeigt angeordnet ist.
Der Druckstab 17 besteht aus zwei Flachteilen 18, die unten an einer gemeinsamen Basis 18 befestigt und oben
mit einem rohrförmigen Querstück 21 verbunden sind, dessen Durchmesser derart ist, daß er mit dem Inneren der Wiege
16 übereinstimmt, welche, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, auf dem genannten Rohr aufsitzt.
Die gemeinsame Basis 19 sitzt auf einer an der Seitenwand 3 befestigten Konsole 22 auf und ist aif diese drehbar.
Der Zapfen 23 bildet die vertikale Rotationsachse des Druckstabes 18. *'
Es werde angenommen, daß sich die erfindungsgemäße Vorrichtung in der in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien
gezeigten Funktionsstellung befindet und daß auf den Konsolen 4 der oder die Wohnbaunormteile 9 aufsitzen. Unter
diesen Normbauteilen, also zwischen deren Boden und dem Boden 30 des Waggons, bleibt ein großer Raum 31 frei, in
welchem es möglich ist, beispielsweise Behälter, Gerätschaften oder andere Gegenstände (die eventuell durch Türen in den
Bordwänden 3 herausgezogen werden, falls der Normbauteil 9 am Eisenbahnwaggon blockiert bleiben soll) zu laden. Es
ist offensichtlich, daß der Eisenbahnwaggon nicht auf den Transport von Wohnbaueinheiten beschränkt ist, da er in
einem solchen Fall nicht den vielfältigen, im Falle von
Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Einstürzen, Überschwemmungen u.dgl. auftretenden Anforderungen voll gerecht werden würde.
Aus diesem Grund ist die erfindungsgemäße Vorrichtung umlegbar und praktisch unterhalb des (begrenzten) Vorsprunges
3a der Bordwand 3 verborgen, so daß der ganze abgesenkte
Abschnitt des Waggons \'on Bordwand zu Bordwand für den
Transport zur Verfügung steht. Um die Vorrichtung umzulegen und zu verbergen, wird von der Bedienungsperson der Kopf 10
angehoben (Pfeil B) und gedreht (Pfeil F) und sodann, durch Ergreifen des Handgriffes 20, die Konsole 4 so weit angehoben, daß die Wiege 16 vom Rohrstück 21 entfernt wird.
j Dabei muß der Druckstab 18 um den vertikalen Zapfen 23
gedreht und in die in Fig 2 gezeigte Stellung unterhalb der
j Rippe 3a der Bordwand 3 gebracht werden, während die Konsole
4 durch Drehen um die horizontale Achse 5 abgesenkt wird.
Um ein Rütteln des Druckstabes und der Konsole während der Fahrt des Waggons zu vermeiden, werden Verriegelungseinrichtungen in Form eines Fingers 50 vorgesehen, der
seitlich an der Konsole 4 angebracht ist, der bei nicht in Funktion befindlicher Vorrichtung gegen den Druckstab 17
lu liegen kommt (Fig. 2), weiters ist ein drehbarer Haken 51
vorgesehen, der bei umgelegter Konsole 4 den Handgriff 20
erfaßt.
ι Will man die erfindungsgemäßen Vorrichtungen in die
Funktionsstellung bringen, so genügt es, die Konsole 4, indem man sie um den Zapfen 5 dreht, anzuheben und sodann,
indem man die Konsole angehoben hält, den Druckstab 17 derart zu drehen, daß er unter die Konsole, u.zw. unter
die Wiege 16, gebracht wird. Hierauf wird die Konsole abgesenkt, so daß die Wiege 16 auf dem Rohrstück 15 zu liegen
kommt, und schließlich wird der Kopf 10 verschoben, so daß er die in Fig. 1 gezeigte Lage einnimmt.
Ϊ4-.;
Claims (5)
1. ümlegbare Auflagevorrichtung für Eisenbahnwaggons
u.dgl., gekennzeichnet durch einen um eine vertikale Achse (23) drehbaren und oben mit einem Querstück, (21). endenden
Druckstab (18), auf welchem Querstück eine Wiege (ίέ) aufsitzt,
die einen Teil einer um eine horizontale Achse (5) drehbaren und ein verschiebbares Eingriffsorgan (10) tragenden Konsole
(4) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ (10) längs eines an der Konsole (4) gelagerten
Zapfens (12) drehbar und verschiebbar ist und in seiner Arbeitsstellung teilweise in einer Führung (13) angeordnet
ist, die nur eine, jedoch vom genannten Zapfen (12) begrenzte Translation ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wiege (16) eine, gekrümmte Oberfläche von einer im wesentlichen an die Form des Querstückes (21) angepaßten Form
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (50, 51) vorgesehen sind,
um den Druckstab (17) und die Konsole (4) in ihrer Außerbetriebslage
zu halten.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß üas Organ (10) in der Arbeitsstellung
mittels eines in Querrichtung in eine im Organ selbst vorhandenes Längsloch (11) einsteckbaren Zapfens od.dgl. (52)
verriegelbar ist.
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