DE8401080U1 - Vorgehaengte fassadenkonstruktion - Google Patents
Vorgehaengte fassadenkonstruktionInfo
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- DE8401080U1 DE8401080U1 DE19848401080U DE8401080U DE8401080U1 DE 8401080 U1 DE8401080 U1 DE 8401080U1 DE 19848401080 U DE19848401080 U DE 19848401080U DE 8401080 U DE8401080 U DE 8401080U DE 8401080 U1 DE8401080 U1 DE 8401080U1
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- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/0801—Separate fastening elements
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Description
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Beschreib u η g
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fassadenkonstruktion nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die bekannten Vorrichtungen zur Befestigung von Fassaden-Bau- oder Dekorationsplatten sind in Form und Werkstoff auf
die zur Verwendung kommenden Fassadenplatten abgestimmt, die aus Natur- oder Kunststein, Beton, Metall, Glas, Kunststoff,
Keramik, Asbestzement oder Holz bestehen können. Natur- und Kunststeinplatten werden überwiegend mit Mauerankern direkt
an der Gebäudewand befestigt, bei B*?tonplatten wird auch die
an der Rückseite herausstehende Armierung zur Verankerung mit verwendet* Die Lasten von Fassadenplatten werden oft auf auskragende
Geschoßdecken abgetragen, wobei die Fassadenplatten geschoßhoch aufeinanderstehen und durch die Verankerung nur
am Herauskippen gehindert werden.
Bei anderen Fassadenplatten werden auch die vertikalen Kräfte über Maueranker, Dübel oder Hammerkopfschrauben in
Halfenschienen in die Gebäudewand eingeleitet. Metall-, Glas-, Keramik- oder Kunststoff-Fassaden haben üblicherweise eine
tragende Unterkonstruktion aus vertikalen und horizontalen, miteinander verschraubten oder vernieteten, gewalzten oder
stranggepreßten Profilen, vorzugsweise aus Aluminium-Legierungen, auf welchen die Fassadenplatten mit Spiel eingepaßt,
mit Kitt oder Dichtungsprofilen gegenseitig abgedichtet und zusätzlich durch Klammern, Schrauben oder Nieten befestigt
werden. Asbestzement-, Keramik-, Holz- oder Trapezblech-Fassaden, deren Abdichtung üblicherweise durch gegenseitige vertikale
und horizontale überdeckung der Fassadenplatten erfolgt, werden üblicherweise an Querriegeln oder Querlatten aus Holz
durch Nageln oder Klammern befestigt, welche häufig zwecks Hinterlüftung der Fassade auf vertikalen Holzriegeln befestigt
sind. Diese vertikalen Riegel können direkt auf der Mauer oder mit Abstandsdübeln befestigt sein.
Diese bekannten Fa&sadenkonstruktionen haben den Nachteil/
daß es sich wegen der Vielfältigkeit der Funktionen, die sie erfüllen sollen, um Kompromißlösungen handelt, was in
den letzten Jahren zu zahlreichen Bauschäden und sogar zu schweren, auch tödlichen Unfällen, geführt hat. insbesondere
ist die Sicherheit gegen Verformung, Bruch und Absturz der Fassadenplatten oder ganzer Fassadenflächen zu gering. Die
genannten Schaden können beispielsweise durch die statischen Kräfte, das Eigengewicht in Verbindung mit den dynamischen
Kräften, z.B. Winddruck bzw. -sog und Erschütterungen oder z.B,
durch Zwangskräfte aus Wärmedehnung und Setzungen ausgelöst werden; häufig sind aber auch Konstruktions- und Systemfehler,
Montagefehler oder natürliche Alterung die auslösende Ursache.
Ein weiterer erheblicher Nachteil der bekannten Konstruktion besteht darin, daß die Montage, insbesondere aber auch die
nachträgliche Demontage und Remontage von einzelnen, z.B. beschädigten Fassadenplatten sehr umständlich und kostspielig
ist.
Aus der DE-OS 30 19 844, der DE-OS 31 10 606 und der DE-OS
32 22 340 sind Unterkonstruktionen bekannt, welche vorzugsweise aus einem Stahlgewebe bestehen, das durch vertikale und
horizontale miteinander verschweißte Rundstäbe gebildet wird. Bei der bevorzugten Ausführungsform befinden sich an der der
Wand abgewandten Seite die horizontalen Stäbe, an welchen die Fassadenplatten aufgehängt und mit entsprechend ausgebildeten
Klammern gesichert werden. Das Stahlgewebe wird bei dieser Konstruktion von in der Gehäusewand befestigten, auskragenden
Mauerankern getragen, welche mit einer Klemmvorrichtung die vertikalen Stäbe des Gewebes umfassen. Auch die Aufhängung
des Stahlgewebes an auskragenden Dübeln ist möglich, an deren
Ende üie horizontalen Stäbe des Gewebes eingehängt werden.
Diese bekannten Konstruktionen können jedoch den neuesten, bereits vorliegenden und den noch zu erwartenden, einschlägigen
Vorschriften für den Bau vorgehängter Fassaden nur mit erhöhtem finanziellen Aufwand angepaßt werden. Beispielsweise
ist als Material witterungsbeständiger Edelstahl, in Zukunft voraussichtlich sogar säurebeständiger Edelstahl, vorgeschrieben,
so daß die Kosten der Stahlmatte allein sehr hoch werden. Zudem bilden sich an den Schweißstellen der Knotenpunkte
Anlauffarben, die erst durch ein kostspieliges Beizbad behandelt werden müssen, um auch dort eine Korrosion sicher zu
verhindern. Außerdem ist es schwierig, mit konventionellen Mitteln die Anker oder Dübel so genau zu setzen, daß sie alle
gleichzeitig gleich hoch belastet sind, um die überlastung einzelner Dübel zu vermeiden. Da auch im Falle der ge-,
nauen Montage Zwangskräfte durch die Wärmedehnung den Kräften aus Eigengewicht und Windangriff überlagert würden, ist diese
Unterkonstruktion der Berechnung mit einfachen Mitteln nicht mehr zugänglich, so daß der Weg der allgemeinen bauaufsichtlichen
Zulassung in Verbindung mit einer Typenstatistik nicht möglich isü und auf jeden Fall eine Einzelzulassung erforderlich
wäre.
Aus der DE-GMS 83 07 341 ist eine Konstruktion bekannt, bei welcher an vertikalen Profilen horizontale Rundstäbe aus Edelstahl
mittels Klemmösen befestigt sind, so daß die in der DE-OS 30 19 844, der DE-OS 31 10 606 und der DE-OS 32 22
beschriebenen Fassadenplatten mit den dort ebenfalls beschriebenen Halteklammern befestigt werden können.
Auch diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, daß sie einer bauaufsichtlichen Einzelzulassung bedarf. Außerdem
ist sie nicht besonders steif. Ferner sind bei Befestigung von stempelgepreßten keramischen Fassadenplatten nach der
— 6 —
• · I
DE-OS 30 19 844 die dazu nötigen Befestigungsklammern voll
sichtbar, was vielfach unerwünscht ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion
zu schaffen, welche die Nachteile des geschilderten Standes der Technik vermeidet» gleichzeitig aber insbesondere
die Verwendung bereits zugelassener handelsüblicher Unterkonstruktionen ermöglicht, nämlich z.B. Holzunterkonstruktionen
bis 8 m Bauhöhe oder E+I bzw. Aluminium-Konstruktionen über 8 Γν. Bauhöhe.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1. Durch die Erfindung ist der Vorteil vermittelt,
daß die Vorderseite der Wärmedämmung bis zur Rückseite der Horizontalprofile reichen kann/ da die Durchlüftung
durch den Abstand nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 sichergestellt wird. Das spart einerseits Bautiefe der Konstruktion
und andererseits eine gesonderte Befestigung der Wärmedämmung durch Pilzdübel an der Gebäudewand. Zwischen den einzelnen
kurzen Fassadenplattenhaltern kann die Luft durchströmen. Da die Wärmedämmung aber um das Stärkenmaß des Horizontalprofiles
zusätzlich zurückgesetzt ist, besteht keine Gefahr, daß bei einer Verkrümmung und Verwerfung der Wärmedämm-Matten dii-se
den Lüftungsspalt abriegeln und die Fassadenplatten von hinten berühren könnten. In Verbindung mit den in den beiden oben
genannten DE-OS beschriebenen, gut durchströmbaren Plattenfugen ergibt sich eine besonders gut belüftbare Konstruktion.
Der Vorteil der Ausführungsform nach Anspruch 2 und Fig. 2 liegt
darin, daß der große Spielraum eine grobe Fertigungstoleranz von vorzugsweise grob keramischen Platten zuläßt, und zudem
die nachträgliche Montage von auszutauschenden Fassadenplatten im Mittelfeld zuläßt, ohne daß die vorhandenen Fassadenplattenhalter
demontiert werden müßten. Bei der fraglichen Fassadenplatte wird lediglich an der Stelle des Plattenhalters der
Falz entfernt, vorzugsweise der Kopffalz, so daß die Platte
zuerst in die Halter für den anderen Falz, vorzugsweise den «·.
Fußfalz, eingestellt und danach in ihre endgültige Lage ein- j|
gekippt werden kann. Danach wird die Lücke des unterbrochenen h
Falzes mit einem ü-förmigen Blechprofil überbrückt, das seit- |,
lieh über die Falzlücke zwischen die Schenkel des Falzhalters |
eingeschoben wird. Die Sicherung gegen nachträgliches Demon- it'
en kann z.B. durch Verklebung des Blechprofiles mit |
Silikonkautschuk erfolgen. ^
Durch den Gegenstand nach Anspruch 3 sowie Fig. 3 und 4 wird
das Klappern der Fassadenplatten im Wind verhindert, welches
durch das Spiel zwischen Falzhalter und Falz ansonsten unvermeidbar wäre.
das Klappern der Fassadenplatten im Wind verhindert, welches
durch das Spiel zwischen Falzhalter und Falz ansonsten unvermeidbar wäre.
Der Gegenstand des Anspruchs 4 hat den Vorteil, daß die Fassadenplattenhalter
oder Falzhalter als reine Strangpreßteile ohne
federnde Abschnitte ausgebildet sein können und damit billiger
sind.
federnde Abschnitte ausgebildet sein können und damit billiger
sind.
Durch den Gegenstand nach Anspruch 5 und Fig. 5 erübrigt sich
das Festschrauben der Falz- oder Plattenhalter am Horizontalprofil, da der Halter durch das Gewicht der jeweils oberen
Fassadenplatte am Herausfallen gehindert wird.
das Festschrauben der Falz- oder Plattenhalter am Horizontalprofil, da der Halter durch das Gewicht der jeweils oberen
Fassadenplatte am Herausfallen gehindert wird.
Der Vorteil des Gegenstandes nach Anspruch 6 und Fig. 6 besteht
darin, daß der vordere und hintere Plattenteil bei jedem Zuschnitt das gleiche Maß haben wie der Kopf- bzw. Fußfalz der
ganzen Platte, so daß der Falzhalter bei jedem Zuschnitt
automatisch paßt. Die vordere Fläche des hinteren Plattenteiles kann dabei als Führung für eine Trennscheibe dienen,
so daß Teile der Plattenstege freihändig herausgeschnitten
werden können, falls sie mit den Falzhaltern kollidieren. Das
vordere Plattenteil der geschnittenen .'Platte dient wie bei der
ganzen Platte als Tropffalz. Der Gegenstand des Anspruchs 7 ist
eine zusätzliche Sicherung von stempelgepreßten Platten gegen
darin, daß der vordere und hintere Plattenteil bei jedem Zuschnitt das gleiche Maß haben wie der Kopf- bzw. Fußfalz der
ganzen Platte, so daß der Falzhalter bei jedem Zuschnitt
automatisch paßt. Die vordere Fläche des hinteren Plattenteiles kann dabei als Führung für eine Trennscheibe dienen,
so daß Teile der Plattenstege freihändig herausgeschnitten
werden können, falls sie mit den Falzhaltern kollidieren. Das
vordere Plattenteil der geschnittenen .'Platte dient wie bei der
ganzen Platte als Tropffalz. Der Gegenstand des Anspruchs 7 ist
eine zusätzliche Sicherung von stempelgepreßten Platten gegen
Herauskippen und Absturz. Bevor eine etwa zu kleine Platte
abstürzt, wird die Absturzgefahr dadurch sichtbar, daß die Platte bis zu dem Anschlag heraus\ippt.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen beispielhaft
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 a einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Fassadenkonstruktion und
Fig. 1 b einen abgebrochenen Schnitt aus Fig. 1 a in einer anderen Ausführungsform der Erfindung
;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt einer von Fig. 1 b abweichenden Ausführungsform;
Fig. 3 a einen Vertikalschnitt A-B durch die federnden Schenkel,
Fig. 3 b eine Frontalansicht und
Fig. 3 c eine Draufsicht eines Fassadenplattenhalters.
Fig. 4 eine Drauf s.icht auf eine abgewandelte Ausführungsform;
Fig. 5 einen Vertikalschnitt einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt wiederum einer anderen Ausführungsform und
— 9 —
• · · »It* 119
Fig. 7 einen Vertikalschnitt einer letzten Ausführungsform.
Die in Fig. 1 a dargestellte Ausführungsform einer vorgehängten/
hinterlüfteten, wärmegedämmten Fassadenkonstruktion, bestehend aus Unterkonstruktion, horizontalen und/oder vertikalen Profilen,
daran befestigten Fassadenplattenhaltern und Fassadenplatten macht deutlich, daß die die Rückseite 5 der Platten 4 oder
Plattisnfalze 6,7 umgreifenden Schenkel 8,9 eines Fassadenplattenhalters 3 vor der hinterseitigen Fläche 10 des an dem
horizontalen Profil 1 angebrachten Fassadenplattenhalters 3 angeordnet ist.
Die in Fig. 1 b dargestellte, abgewandelte Ausführungsform
läßt erkennen, daß der die obere Platte 11 oder deren Fußfalz
12 umgreifende Schenkel 13 des Fassadenplattenhalters 3 unmittelbar
am Korizontalprofil 14 befestigt ist. Im Vergleich zu Fig. 1 a ist der Schenkel 8 des Fassadenplattenhalters 3
also sozusagen integrierter Bestandteil des das Horizontalprofil 14 umgreifenden Schenkels 13 geworden.
Gemäß Fig. 2 ist zwischen den die Platten 15, 16 oder deren
Plattenfalze umgreifenden Schenkeln 19, 20, 21, 22 und den Platten oder Plattenfalzen 17, 18 ein Spielraum vorgesehen,
der größer ist als die doppelte Blechstärke eines auf die Platte oder den Plattenfalz aufgeschobenen U-förmigen Blechprofiles
23, 24.
Zum Spielausgleich zwischen Fassadenplattenhalter und Fassadenplatte
bzw. Plattenfalz sind mehrere Schenkel 25, 26 des Fassadenplattenhalters 27 vorgesehen, wie dies aus Fig. 3 a
ersichtlich ist. Stattdessen kann aber auch gemäß Fig. 3 C der ganze vordere Teil 28 des Halters 29 schräg zur Fassadenebene angeordnet und federnd ausgebildet sein, wie dies in
Fig. 4 dargestellt ist.
- 10 -
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»1 · I 1111»
In der Ausf ühxungs form gemäß Fig. 5 ist der Fassadenplattenhalter
durch einen Hakenfalz 30 an dem horizontalen Profil 31 der ünterkonstruktion 32 festlegbar.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 6 besteht die Fassadenplatte
aus einem vorderseitigen Plattenteil 33 und einem rückseitigen Plattenteil 34, die durch schmale Stege 35 verbunden sind.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 7 ist an dem Vorderschenkel
36 des den Fußfalz 37 einer Fassadenplatte 38 umgreifenden ü-förmigen Teiles 39 eines Fassadenplattenhalters 40 ein nach
unten herausragender Zusatzschenkel 41 angeordnet.
• I Il
Claims (8)
- S c hut1- Vorgehängte, hinterlüftete, wärmegedämmte Fassadenkonstruktion, bestehend aus Unterkonstruktion, horizontalen und/oder vertikalen Profilen, daran befestigten Fassadenplattfcnhaltern und Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet , daß die die Rückseite (5) der Platten (4) oder Plattenfalze (6,7) umgreifenden Schenkel (8,9) des Fassadenplattenhalters (3) in einem bestimmten Abstand (d) vor der hinterseiticjen Fläche (10) des an dem horizontalen Profil (1) angebrachten Fassadenplattenhalters (3) angeordnet ist.
- 2. Vorgehängte, hinterlüftete, wärmegedämmte Fassadenkonstruktion, bestehend aus Unterkonstruktion, horizontalen und/oder vertikalen Profilen, daran befestigten Fassadenplattenhaltern und Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet , daß der die obere Platte (11) oder deren Fußfalz (121 umgreifende Schenkel (13) unmittelbar am Horizontalprofil (14) befestigt ist (vgl. Fig. 1 b).
- 3. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den die Platten (15,16) oder Plattenfalze (17,18) umgreifenden Schenkeln (19,20,21,22) und den Platten oder Plattenfalzen (17,18) ein Spielraum vorgesehen ist, der größer ist als die doppelte Blechstärke eines auf die Platte oder den Plattenfalz aufgeschobenen U-förmigen Blechprofiles (23,24).
- 4. Fassadenkonstruktion nach Arspruch 1 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spielausgleich zwischen Fassadenplattenhalter und Fassadenplatte bzw. Plattenfalz ein oder mehrere Schenkel (25,26) des Fassadenplattenhalters (27) oder der ganze Vorderteil (28) des Halters (29) schräg zur Fassadenebene angeordnet und federnd ausgebildet ist.
- 5. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spielausgleich zwischen Fassadenplattenhalter und Plattenfalz das den Plattenfalz umgreifende Teil mit einer plastisch-elastischen Masse füllbar ist.
- 6. Fassadenkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassadenplattenhalter durch einen Haker.falz (30) an dem horizontalen Profil(31) der Unterkonstruktion (32) festlegbar ist.
- 7. Fassadenkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 mit 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassadenplatte aus einer vorderseitigen (33) und einem rückseitigen (34) Plattenteil besteht, die durch schmale Stege (35) verbunden sind.
- 8. Fassadenkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche1 mit 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Schenkel (36) des den Fußfalz (37) einer Fassadenplatte (38) umgreifenden U-förmigen Teiles (39) eines Fassadenplattenhalters (40) ein nach unten herausragender Zusatzschenkel (41) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19848401080U DE8401080U1 (de) | 1984-01-16 | 1984-01-16 | Vorgehaengte fassadenkonstruktion |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19848401080U DE8401080U1 (de) | 1984-01-16 | 1984-01-16 | Vorgehaengte fassadenkonstruktion |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE8401080U1 true DE8401080U1 (de) | 1984-07-12 |
Family
ID=6762444
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19848401080U Expired DE8401080U1 (de) | 1984-01-16 | 1984-01-16 | Vorgehaengte fassadenkonstruktion |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE8401080U1 (de) |
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