DE839787C - Wäschestampfer - Google Patents
WäschestampferInfo
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- DE839787C DE839787C DENDAT839787D DE839787DA DE839787C DE 839787 C DE839787 C DE 839787C DE NDAT839787 D DENDAT839787 D DE NDAT839787D DE 839787D A DE839787D A DE 839787DA DE 839787 C DE839787 C DE 839787C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F5/00—Hand implements for washing purposes, e.g. sticks
- D06F5/02—Plungers, dollies, pounders, squeezers, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)
Description
Gegenstand des Patentes 807 273 ist ein Wäschestampfer mit einem den oberen vom unteren Trichterraum
trennenden Sieb und Luftdurchlaßöffnungen im ot>eren Trichterraum. Durch das Sieb wird
die Wäsche von den Öffnungen zurückgehalten, die für den wechsehveisen Ein- und Austritt der Luft
dienen, um zu verhüten, daß Luftpolster den Eintritt von Wäsche und Lauge in die untere Kammer
des Trichterraumes hindern.
Durch die Erfindung soll die Wirkung des Siebes verbessert und der Luftdurchlaß geregelt, werden.
Bei einem Sieb aus Blech oder Draht, wie es das Patent 807 273 vorsieht, muß das Sieb verhältnismäßig
engmaschig sein, da sonst die Gefa'hx besteht, daß sich Wäsche durch die zu weitern Maschen
preßt, hängenbleibt und dadurch zerreißen kann.
Ein engmaschiges Sieb aber vermindert und verzögert den Laugendurchtritt und begünstigt Verstopfungen
durch glatt anliegende Wäschepolster. Da bei dem Wäschestampfer die Waschwirkung ao
vorwiegend darauf beruht, daß die Waschlauge die Wäsche unter dem Sieb möglichst schnell und ungehindert
durchströmt, müssen den Laugendurchtritt hemmende Vorrichtungen als Wäschefang vermieden
werden.
Durch die Erfindung wird ein ungehinderter Laugendurchtritt dadurch erreicht, daß das als
Wäschefang dienende Sieb ein weitmaschiger Rippenrost mit in Richtung der Stampferachse
hochkant gestellten Rippen ist, die im Querschnitt höher als breit sind. Trotz weitmaschiger Gestaltung
des Siebrostes mit wenigen Rippen ist sicher-
gestellt, daß die Wäsche nicht zwischen den Sieböffnungen hängenbleibt, da die Rippen entsprechend
hoch gestaltet sind. Um einen übermäßig hohen Rippenrost zu vermeiden, werden nach der Erfindung
im oberen Teil des Siebrostes niedrige Zwischenrippen angeordnet. Ein derartiger, aus
verschieden hohen Rippen bestehender Siebrost hat den Vorteil, daß die abgestuften Rippen das
Waschpolster unterteilen und auflockern, so daß
ίο die Wäsche gut durchgewalkt wird und durch
leichtes Drehen des Wäschestampfers beim Heben des Stampfers an den vorstehenden längeren Rippen
ausgiebig gerieben wird. Um beim Anheben des Stampfers eine Saugwirkung auf die Wäsche
auszuüben, muß dafür gesorgt sein, daß beim Niederstoßen des Stampfers die Luft schnell aus
der Stampferglocke ausströmt, damit die Lauge nachfließen kann, während beim Anheben des
Stampfers die Luft nur langsam wieder in die Glocke eindringen darf, denn sonst würde die gewünschte
Saugwirkung nicht eintreten. Bei einer ventillosen öffnung in der Stampferglocke läßt
sich das unterschiedliche Aus- und Einströmen von Luft nur dadurch erreichen, daß man den Stampfer
langsam in die Lauge drückt und schnell wieder hochreißt. Dies erfordert eine gewisse Geschicklichkeit
in der Bedienung des Stampfers. Um beim Gebrauch des Stampfers nicht bestimmte Bedienungsvorschriften
beachten zu müssen, ist es bekannt, den Luftdurchtritt durch Ventile zu regeln,
die im Stampferkörper oder in der Stielhülse angeordnet und als Kugel-, Kegel- oder Klappen-,
ventil ausgebildet sind. Es hat sich gezeigt, daß die bekannten Ventile nach kurzer Zeit durch Verkleben,
Verrosten oder Einschrumpfen unbrauchbar werden und für den Nichtfac'hmann schwer zugänglich
sind, so daß die Hausfrau den Stampfer nicht selbst wieder in Ordnung bringen kann.
Durch die Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß ein auf der Stielhülse axial
verschiebliches Ringventil verwendet ist, dessen • Hub durch Anschläge begrenzt ist, die so gewählt
sind, daß in der Schließlage des Ventils die Durchtrittsöffnung nicht völlig geschlossen ist. Dies hat
den Zweck, daß beim Emporheben des Stampfers Luft in die Stampferglocke eindringen kann, um
die Handhabung des Stampfers zu erleichtern. Der Ventilschluß ist dabei so abgestimmt, daß eine ausreichende
Saugwirkung erhalten bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Wäschestampfer;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Siebrostes von oben.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Siebrostes von oben.
An der Stampferglocke i, die auch trichterförmig
gestaltet sein kann, ist der Stiel 2 in der Stielhülse 3 befestigt. Der Siebrost 4 ist oberhalb
des ausladenden, mit Waschruffeln 5 versehenen Glockenrandes angeordnet und durch einen Sprengling
16 gehalten, so daß der Trichterraum in einen unteren und oberen Trichterraum aufgeteilt ist. Im
oberen Trichterraum sind in einer waagerechten Ebene mehrere Luftdurchtrittsöffnungen 6 angebracht,
die durch das auf der Stielhülse 3 axial verschieblich gelagerte Ringventil 12 beim Anheben
des Stampfers durch die Sogwirkung und das Eigengewicht des Ventils geschlossen werden. Beim
Niederstoßen des Stampfers wird durch die ausströmende Luft das Ringventil 12 entgegen der
Gewichts- oder einer Federbelastung auf der Stielhülse bis zum Anschlag 14, der durch eine Einsickung
in der Stielhülse gebildet ist, angehoben. Durch eine Punktsickung 13 im Ringventil 12 oder
im Ventilsitz wird erreicht, daß in der Schließstellung des Ventils kein völliger Abschluß der
öffnungen 6 vorhanden ist.
Der gewölbte Siebrost 4 besteht aus mehreren konzentrisch zur Stampferachse angeordneten
Ringrippen 7, 8, 9, die in Achsrichtung zueinander versetzt und durch Radialrippen 10, 11 miteinander
verbunden sind. Auch die Radialrippen sind verschieden - hoch, wobei die niedrigen Radialrippen
11 die von den hohen Radialrippen 10 gebildeten
Sektoren unterteilen und sich nur im Oberteil des Siebrostes zwischen den Ringrippen 7,
8, 9 erstrecken, während die Radialrippen 10 bis zum bolzenartigen Teil 15 des Siebrostes geführt
sind. Die Höhe der Radialrippen 11 ist die gleiche wie die der Ringrippe 9. Alle Rippen sind in ihrem
Querschnitt höher als breit, so daß trotz der weitmaschigen Kammern, die von den Rippen gebildet
werden, die Wäsche nicht über die Rippen hochsteigen kann und hängenbleibt. Die Ausbildung des
Siebrostes ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt und richtet sich nach der Form des
Stampfers, so daß auch Siebroste mit parallel verlaufenden oder wabenartig angeordneten Rippen
denkbar sind.
Die Wirkungsweise des Wäschestampfers beruht vorzugsweise auf einem kräftigen Durchfluten des
Waschgewebes mit Waschlauge beim Niederstoßen und Anheben des Stampfers, wobei ein gleichzeitiges
Quetschen, Walken und Reiben der Wäsche durch die hervorstehenden Rippen des Siebrostes
beim Eindringen in die zwischen den Rippen liegenden Kammern hervorgerufen wird.
Claims (6)
1. Wäschestampfer mit einem den oberen vom unteren Trichterraum trennenden Sieb und
Luftdurchtrittsöffnungen im oberen Trichterraum nach Patent 807 273, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb ein weitmaschiger Rippenrost (4) mit in Richtung der Stampferachse hochkant gestellten Rippen (7 bis 11) ist, die
im Querschnitt höher als breit sind.
2. Wäschestampfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (7 bis 11)
verschieden hoch sind.
3. ,Wäschestampfer nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen aus konzentrisch zur Stampferachse zueinander angeordneten
versetzten Ringrippen (7, 8, 9) und Radialrippen (10, 11) bestehen, die miteinander
verbunden sind.
4. Wäschestampfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
(6) durch ein auf der Stielhülse axial verschiebliches Ringventil (12) wechselweise
geschlossen und freigelegt werden.
5. Wäschestampfer nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringventil
(12) in seinem Hub durch einen Anschlag (14)
begrenzt ist.
6. Wäschestampfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Anschlag
(13) im Ventilkörper oder im Ventilsitz in der Schließstellung des Ventils ein völliges
Verschließen der öffnungen (6) verhindert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 5038 5.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE839787C true DE839787C (de) | 1952-04-17 |
Family
ID=579813
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT839787D Expired DE839787C (de) | Wäschestampfer |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE839787C (de) |
-
0
- DE DENDAT839787D patent/DE839787C/de not_active Expired
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