DE823025C - Taschenverschluss fuer Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer Leiter - Google Patents
Taschenverschluss fuer Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer LeiterInfo
- Publication number
- DE823025C DE823025C DEP18681A DEP0018681A DE823025C DE 823025 C DE823025 C DE 823025C DE P18681 A DEP18681 A DE P18681A DE P0018681 A DEP0018681 A DE P0018681A DE 823025 C DE823025 C DE 823025C
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- DE
- Germany
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- housing
- closure
- plate
- lock
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- Expired
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/52—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
- E05B65/5284—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like in which a movable latch is passed through a staple loop
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0056—Locks with adjustable or exchangeable lock parts
Landscapes
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
- Taschenverschluß für Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer Leiter Gegenstand der Erfindung ist ein Verschluß für Aktentaschen, Mappen o. dgl. Es sind sogenannte Leiterverschlüsse bekannt, die insbesondere für Aktentaschen Verwendung finden, bei welchen die an der Tasche befestigte Platte mehrere Rasten, die sogenannte Leiter, aufweist, in welche der mit dem Taschendeckel verbundene Schließhaken je nach dem Umfang des Tascheninhalts wahlweise eingesetzt werden kann. Solche Schlösser müssen derart gestaltet sein, daß der Schließhaken in jeder 1Zast festgehalten und gesichert werden kann; dadurch wird ihre Bauart verhältnismäßig verwickelt. has Einführen des Schließhakens in die der Füllung der Aktentasche entsprechende lZast ist mitunter schwierig. Im Gegensatz hierzu ist der Taschenverschluß gemäß der Erfindung so gestaltet, daß der Schließhaken ohne Rücksicht auf den Umfang der Taschenfüllung in einem auf der Platte verschiebbaren Schloßgehäuse eingeführt und nach Verschieben desselben in die entsprechende Lage in dieser festgehalten wird. Das Schließen der Tasche kann hier mühelos erfolgen, weil die zu verbindenden Teile in lockerer Lage @ineinandergefügt und erst durch gegenseitiges Verschieben in Spannung gebracht werden.
- 1)ie Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Abb. i einen Schnitt nach der Linie A-A in in Abb.2. Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 einen Schnitt nach' der Linie B-13 in in A11. i, den Riegel in Sperrstellung, Abb. 4 den gleichen Schnitt, den Riegel in ausgelöster Stellung, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie C-C in Abb. i, Abb. 6 ein Einzelteil in Draufsicht, Abb. 7 im Schnitt nach der Linie D-D in Abb. 6, Abt). 8 ein anderes Einzelteil im Schnitt nach der Linie E-E in Abb. 9, Abb.9 dasselbe Einzelteil in Draufsicht, Abt;. io die Rastenplatte im Schnitt nach der Linie F-F in Abb. i i, Abb. i i eine Draufsicht hierzu und Abb. 12 einen Schnitt nach der Linie G-G in Abb. i i.
- Die Schloßplatte i mit Zungen 2 ist an der Aktentasche befestigt. An ihr wird ein Metallrahmen 3 mittels Zungen 4 gehalten. Der Rahmen 3 umschließt eine hohlgepreßte Platte 5 und hält diese auf der Platte i. Die Platte 5 weist einen Längsschlitz6 und mehrere von :diesem ausgehende Rasten 7 auf, welche .die Leiter bilden. Zwischen den Längskanten des Rahmens 3 und der Platte 5 verbleibt ein Zwischenraum, in welchem das Schloßgehäuse 8 mit seinen Füßen 9 geführt ist. Das Gehäuse 8 ist auf der Platte 5 verschiebbar und kann dieser gegenüber in verschiedenen Lagen festgestellt werden, welchem Zweck die Rasten 7 dienen. In dem Gehäuse 8 sind die zur Sperrung in den verschiedenen Lagen dienenden Mittel untergebracht. Ein Drücker io ist in einem Schlitz i i der Auspressung 12 des Gehäuses 8 geführt und wird durch Blattfedern 13; die sich einerseits gegen seitlich abstehende Ohren 14 des Drückers io und andererseits gegen den Boden 15 stützen, in der aus Abb. 3 ersichtlichen Lage gehalten. Der Hals 16 des Drückers io entspricht in seiner Breite etwa der Weite der Rasten 7 und weist eine Einschnürung 17 auf, welche etwa der Weite des Schlitzes 6 entspricht. In der aus Abb.3 ersichtlichen Lage liegt die Einschnürung 17 oberhalb der Platte 5. Der untere Teil des Halses io liegt dabei innerhalb einer Rast 7 der Platte 5 und verhindert so eine Verschiebung des Schloßgehäuses B. Soll das Gehäuse verschoben werden, dann drückt man den Drücker io so weit nieder, daß die Einsehnürung 17 in die Ebene der Platte 5 kommt (Abb. 4), worauf das Gehäuse verschoben werden kann.. Beim Loslassen des Drückers wird er unter Einfluß der Federn 13 in die gewünschte Rast 7 eingeführt und sperrt das Schloßgehäuse 8 in seiner neuen Lage. Das Schloßgehäuse 8 kann in jeder durch die Rasten 7 bedingten Stellung durch einen mittels Schlüssel zu betätigenden Riegel 18 gesperrt werden (Abb. 5). Der Riegel 18 wird von den Blattfedern 13 gegen den Boden 15 gedrückt, wobei sich in den Riegel eingepreßte Rillen i9 über aus der Bodenebene vorstehende Rippen2o legen und dadurch in Sperrlage gehalten. Der Schließhaken 21 des Riegels 18 greift seitlich in den am Taschendeckel befestigten Schloßschieber ein und hält diesen in Sperrlage (Abb. 5). Der Schloßschieber besteht aus dem am Taschendeckel zu befestigendem Schild, 22 und, dem von diesem ausgehenden, den Schließmechanismus aufnehmenden Gehäuse 23. Zwischen dem das Gehäuse nach unten abdeckenden Boden 2q. und der Gehäusedecke ist eine V-förmige Feder 25 untergebracht, deren einer Schenkel nach oben gebogen ist, durch einen Durchbruch 26 der Gehäusedecke dringt und in einer knopfartigen Umbiegung 27 endet. Unterhalb des Druckknopfes 27 ist aus dem oberen Federschenkel eine Nase 28 durchgedrückt, welche beim Einschieben des Gehäuses 23 in das Schloßgehäuse 8 in den Durchbruch 26 des letzteren einschnappt und so die Verbindung zwischen den beiden Teilen herstellt. Durch Niederdrücken des Druckknopfes 27 wird diese Verbindung wieder gelöst. Soll die Verbindung gesperrt, die Aktentasche also verschlossen -%verden, dann wird der Riegel 18 mit einem Schlüssel seitlich verschoben, wobei der Schließhaken 21 hinter einen vorstehenden Rand 3o des Gehäuses 23 faßt. Der Boden 15 des Gehäuses 8 weist nach oben gerichtete Durchpressungen 31 zur Führung des Schloßriegels 18 auf. Zwischen rippenartigen Durchpressungen 32 ist das Gehäuse 23 geführt (Abb. 5).
- Vor dem Schließen der Aktentasche bringt man zweckmäßig das Schloßgehäuse 8 in seine äußerste Lage nach rechts, um das Einführen des Gehäuses 23 zu erleichtern. Alsdann verschiebt man nach Niederdrücken des Knopfes io das Gehäuse in die der Füllung der Aktentasche entsprechende Lage und läßt den Knopf in die nächste der Rastens 7 einfallen. Der Taschenverschluß gemäß der Erfindung ist einfach zu bedienen und weist eine geschmackvolle Form auf.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verschluß für Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer Leiter, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Schließteile aufnehmendes Gehäuse (8) auf einer mit Rasten (7) versehenen, an der Tasche festgehaltenen Platte (5) verschiebbar und @in verschiedenen Stellungen feststellbar ist.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, gekennzeich net durch einen im Schloßgehäuse (8) verschiebbar geführten Drücker (io), welcher in der einen Endstellung das Gehäuse (8) sperrt und in der anderen Endstellung zum Verschieben freigibt.
- 3. Verschluß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (io) eine seitliche Einschnürung (17) aufweist, welche beim Niederdrücken in die Ebene der Rastenplatte (5) gelangt und so das Gehäuse (8) zum Verschieben freigibt.
- 4. Verschluß nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines durch einen Schlüssel zu betätigenden Sperrriegels (18) in dem Gehäuse (8), welcher sich zwischen Wulsten (31) führt und von Blattfedern (13) gegen den Gehäuseboden (15) ge drückt und durch die Rillen (i9) des Riegels (i8), sowie die Rippen (2o) des Bodens (15) in Offen- und Schließlage gehalten wird.
- 5. Verschluß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (23) des am Taschendeckel zu befestigenden Schloßteils als Schließmittel eine etwa V-förmige Feder (25) untergebracht ist, deren einer Schenkel nach oben abgebogen ,ist, durch einen Durchbruch (26) der Gehäusedecke greift und einen die Sperrnase (28) überdeckenden Druckknopf (27) bildet.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP18681A DE823025C (de) | 1948-10-19 | 1948-10-19 | Taschenverschluss fuer Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer Leiter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP18681A DE823025C (de) | 1948-10-19 | 1948-10-19 | Taschenverschluss fuer Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer Leiter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE823025C true DE823025C (de) | 1951-11-29 |
Family
ID=7367131
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP18681A Expired DE823025C (de) | 1948-10-19 | 1948-10-19 | Taschenverschluss fuer Aktentaschen, Mappen o. dgl. mit einer Leiter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE823025C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1113795B (de) * | 1953-08-07 | 1961-09-14 | Karl August Franzen | Verstellbarer Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen od. dgl. |
-
1948
- 1948-10-19 DE DEP18681A patent/DE823025C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1113795B (de) * | 1953-08-07 | 1961-09-14 | Karl August Franzen | Verstellbarer Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen od. dgl. |
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