DE1548301C - Bandmaß mit einem Gehäuse - Google Patents
Bandmaß mit einem GehäuseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandmaß mit einem Gehäuse, einem unter der Wirkung einer Rückholfeder
im Gehäuse aufspulbaren Meßband, an dessen freiem Ende ein Zugring gelenkig befestigt ist, sowie
mit einer Klemmsperre, die das Meßband im Bereich der Austrittsöffnung gegen eine Gehäusefläche
drückt und einen im Innern des Gehäuses verschiebbar gelagerten, von außen zur Freigabe des Meßbandes
betätigbaren Drücker aufweist, wobei die Klemmsperre aus einem schwenkbar gelagerten zweiarmigen
Hebel besteht, an dessen einem Ende eine Druckfeder einwirkt, während das andere Ende am
Meßband anliegt.
Bandmaße mit zum Festhalten des ausgezogenen Meßbandes dienenden Klemmsperren sind bekannt,
haben jedoch, wie auch andere bekannte Bandmaße mit einem am freien Meßbandende gelenkig befestigten Zugring, den Nachteil, daß dieser Zugring bei im
Gehäuse aufgewickeltem Meßband aus der Austrittsöffnung hervorragt und wegen seiner gelenkigen Be- ao
festigung lose hin- und herschwenken kann. Das ist insbesondere lästig, wenn es sich um Taschenbandmaße
handelt, weil sich der Ring in der Tasche an anderen Gegenständen festhaken kann.
Bei mit einem Zughaken am freien Meßbandende versehenen Bandmaßen ist es bekannt, im Boden der
den Austrittsschlitz begrenzenden Wand eine Nut vorzusehen, in welche der parallel auf dem Meßband befestigte
Hakenschenkel bei aufgewickeltem Meßband eingeschoben wird, so daß nur der kurze, senkrecht
zur Meßbandebene orientierte Schenkel außerhalb des Gehäuses verbleibt und sich satt an die Gehäusewand
anlegt. Bei einem anderen bekannten Bandmaß mit einer am äußeren Meßbandende gelenkig befestigten
Platte kann diese Platte bei aufgewickeltem Meßband senkrecht zur Ebene des Meßbandes in eine entsprechende
Ausnehmung auf der Gehäuseaußenseite eingeklappt werden, wobei konische Abschrägungen
an der äußeren Stirnseite der Platte und der die Ausnehmung begrenzenden Wand ein Herausklappen der
Platte aus der Ausnehmung normalerweise verhindern sollen.
Andere bekannte Bandmaßtypen haben am freien Meßbandende, einen mittels einer Verbindungsplatte ,
befestigten Zugring, welcher am Umfang einen senkrecht zur Ringebene orientierten Ansatz aufweist..
Dieser Ring läßt sich bei aufgewickeltem Meßband dadurch am Gehäuse fixieren, daß die gelenkig am
Meßbandende befestigte Verbindungsplatte auf die Gehäuseaußenwand geklappt und der Ringansatz in
eine besondere dafür vorgesehene Gehäuseöffnung geschoben wird.
Schließlich ist es auch bekannt, einen starr am äußeren Meßbandende befestigten Zughaken bei aufgewickeltem
Meßband vollständig im Gehäuseinnern zu versenken. Zu diesem Zwecke ist am entsprechend
groß bemessenen Austrittsschlitz des Gehäuses ein schwenkbar gelagerter Winkelhebel vorgesehen, dessen
einer Arm als Deckel zum Verchließen der Gehäuseöffnung und dessen anderer, in der Schließstellung
nach innen ragender Arm als Blockierungsorgan zum Festhalten des Zughakens in der Nähe des Austrittsschlitzes
dient. Beim Aufklappen des Winkelhebels wird der Zughaken durch den inneren Hebelarm
herausgezogen, wobei allerdings die Gefahr besteht, daß der Haken von diesem Arm abrutscht und
dann mit anderen Mitteln aus dem Gehäuse herausgezogen
werden muß.
Trotz dieses sehr umfangreichen Standes der Technik auf dem Gebiete der JBandmaße und insbesondere
der Vorrichtungen und Ausbildungen, mit denen ein am äußeren Meßbandende befestigtes Organ bei aufgewickeltem
Meßband festgehalten oder im Gehäuse versenkt werden soll, damit dieses Organ nicht störend
außen am Gehäuse hervorsteht, ist bisher noch keine befriedigende und einfache Lösung bekanntgeworden,
wie man einen direkt gelenkig am freien Meßbandende befestigten Zugring, dessen Durchmesser im allgemeinen
wesentlich größer als die Breite des Meßbandes ist, bei aufgewickeltem Meßband sicher an der
Gehäuseaußenseite festlegen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Bandmaß mit einer Klemmsperre des eingangs
beschriebenen Typs dafür zu sorgen, daß der Zugring bei aufgewickeltem Meßband eine versenkte
Lage einnimmt, in welcher er nicht über die äußeren Gehäuseabmessungen hervorragt und in welcher er
sicher festgehalten wird, ohne daß zusätzliche, den Aufbau des Gehäuses komplizierende Bauelemente
vorgesehen werden müssen.
Ausgehend von einem Bandmaß der eingangs beschriebenen Art ist die Erfindung zur Lösung dieser
Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß das federbelastete Ende des zweiarmigen Hebels mit einem
Haken versehen ist, der in eine der Dicke des Zugringes angepaßte Vertiefung der die Austrittsöffnung
des Meßbandes aufweisenden Gehäuseschmalseite eingreift und bei aufgerolltem Meßband in den im
rechten Winkel zur Meßbandebene eingeklappten Zugring eingreift und diesen in der Vertiefung festhält.
Dadurch wird erreicht, daß der nach Aufwicklung des Meßbandes einfach in die Gehäusevertiefung einzuklappende
Zugring selbsttätig durch den federbelasteten Haken, welcher Teil des Hebels der
Klemmsperre ist, in eingeklappter Lage gehalten wird und daß bei Benutzung des Bandmaßes der Zugring
selbsttätig freigegeben wird, wenn der Benutzer die Klemmsperre durch Betätigung des Drückers löst.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
.Fig. 1 ein Bandmaß nach der Erfindung mit abgenommener
Seitenwand, teilweise im Schnitt und
F i g. 2 eine vergrößerte Darstellung des die Austrittsöffnung aufweisenden Eckbereichs des Bandmaßes
nach F i g. 1.
Das Bandmaßgehäuse 1 weist ein aufgewickeltes Meßband 2 sowie eine aus dem verschiebbaren Drükker4,
dem um den Zapfen .12 schwenkbaren zweiarmigen Hebel 6 und der Schraubenfeder 13 bestehende
Klemmsperre für dieses Band 2 auf.' Der Drücker 4 ist zwischen der Innenseite der mit der
Austrittsöffnung für das Meßband versehenen Gehäuseschmalseite 7 und zwei inneren Gehäuseansätzen
8 und 9 verschiebbar, wobei der Verschiebungsweg durch ein im Drücker angeordnetes Langloch
11 sowie einen in dieses Langloch eingreifenden Gehäusezapfen 10 begrenzt ist. Das obere Ende des
Drückers ragt zur Betätigung durch eine Öffnung in der Oberwand 3 des Gehäuses heraus, während das
schnabelförmige innere Ende 5 auf dem federbelasteten Ende 14 des Hebels 6 aufliegt. Die Feder 21 stützt
sich mit ihrem einen Ende auf dem Boden einer im Hebelarm 14 angeordneten Öffnung 21 und mit ihrem
anderen Ende auf einem Gehäuseansatz 22 ab, dessen Unterseite zusammen mit der Bodenwand 3' des
Gehäuses eine in die Austrittsöffnung mündende längliche Vertiefung 16 begrenzt. Diese Vertiefung 16
dient bei vollständig aufgewickeltem Meßband zur Aufnahme des am äußeren Meßbandende befestigten
Flansches 17, an welchem der Zugring 18 gelenkig gelagert ist. Das andere Hebelende 15 drückt normalerweise
unter der Wirkung der Feder 13 das Meßband 2 gegen die Gehäusebodenwand 3'.
Das Ende 14 des Hebels 6 ist mit einem Haken 20 versehen, der in eine der Dicke des Zugringes 18 angepaßte,
durch die Fläche 23 begrenzte Vertiefung der Gehäuseschmalseite 7 eingreift und bei aufgerolltem
Meßband den in die Vertiefung 19 eingeklappten Zugring 18 festhält.
Wenn der Drücker 4 zur Lösung des Meßbandes 2 in der Darstellung nach den Figuren nach unten verschoben
wird, schwenkt der Hebelarm 14 mit dem Haken 20 in Richtung auf die Austrittsöffnung und
gibt den Zugring 18 frei. Wenn andererseits das Meßband unter der Wirkung einer Rückholfeder im Gehäuse
aufgerollt worden ist, braucht der Zugring 18 nur im rechten Winkel zur Meßbandebene in die Vertiefung
19 eingeklappt zu werden, wo er durch den federbelasteten Haken 20 gehalten wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Bandmaß mit einem Gehäuse, einem unter der Wirkung einer Rückholfeder im Gehäuse aufspulbaren Meßband, an dessen freiem Ende ein Zugring gelenkig befestigt ist, sowie mit einer Klemmsperre, die das Meßband im Bereich der Austrittsöffnung gegen eine Gehäusefläche drückt und einen im Innern des Gehäuses verschiebbar gelagerten, von außen zur Freigabe des Meßbandes betätigbaren Drücker aufweist, wobei die Klemmsperre aus einem schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel besteht, an dessen einem Ende eine Druckfeder einwirkt, während das andere Ende am Meßband anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das federbelastete Ende (14) des zweiarmigen Hebels (6) mit einem Haken (20) versehen ist, der in eine der Dicke des Zugringes (18) angepaßte Vertiefung (19) der die Austrittsöffnung des Meßbandes (2) aufweisenden Gehäuseschmalseite (7) eingreift und bei aufgerolltem Meßband in den im rechten Winkel zur Meßbandebene eingeklappten Zugring (18) eingreift und diesen in der Vertiefung (19) festhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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