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DE821357C - Falzmaschine fuer Parallel- und Kreuzbruchfalzung - Google Patents

Falzmaschine fuer Parallel- und Kreuzbruchfalzung

Info

Publication number
DE821357C
DE821357C DEP48458A DEP0048458A DE821357C DE 821357 C DE821357 C DE 821357C DE P48458 A DEP48458 A DE P48458A DE P0048458 A DEP0048458 A DE P0048458A DE 821357 C DE821357 C DE 821357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
rollers
roller
machine
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP48458A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Erwin Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH ERWIN SCHMIDT
Original Assignee
HEINRICH ERWIN SCHMIDT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH ERWIN SCHMIDT filed Critical HEINRICH ERWIN SCHMIDT
Priority to DEP48458A priority Critical patent/DE821357C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE821357C publication Critical patent/DE821357C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falzmaschine für Parallel- und Kreuzbruchfalzung Bei Falzmaschinen für Papierfalzung ist es erforderlich, mindestens je eine Walze eines Walzenpaares federnd und einstellbar zu lagern. Auf diese Weise können die Walzen den verschiedenen Papierstärken angepaßt werden, und sie können geringe Unterschiede ohne Störung ausgleichen.
  • Es ist bekannt, die beweglichen Walzen in Vierkantlagern anzuordnen, die in Führungen seitlich verschiebbar sind und durch Federn gegen einen einstellbaren Anschlag gedrückt werden. Diese Anordnung ergibt eine verwickelte Bauart. Um die Walzen als Falz- und Gegendruckwalzen verwenden zu können, ist noch bekannt, sämtliche Walzen federnd zu lagern. Bei dieser Anordnung bietet jedoch die Einstellung der Walzen erhebliche Schwierigkeiten. Eine weitere bekannte Ausführung sieht vor, daß die jeweils mit zwei ortsfest gelagerten Walzen zusammenarbeitende bewegliche Walze nach zwei Richtungen beweglich ist. Dies erfordert eine prismatische Ausbildung der Lager, die in der erforderlichen Genauigkeit schwierig herzustellen sind. Außerdem bereitet die Einstellung der Walzen, die für zwei verschiedene Durchgänge benutzt werden sollen, große Schwierigkeiten.
  • Zum Verstellen der Lager dienen in den bekannten Maschinen Stellschrauben oder Keilunterlagen, die ihrerseits wieder durch Stellschrauben betätigt werden. Diese Verstellung entspricht nicht den Forderungen. Sie ist nicht fein genug und gibt zu Störungen Anlaß.
  • Die geschilderten Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Sie bezieht sich auf eine Falzmaschine für Parallel- und Kreuzbruchfalzung, bei der die Falzwalzen in einstellbaren, durch Federn angedrückten Lagern angeordnet sind. Sie besteht darin, daß die Falzwalzen in Schwinghebeln ge- lagert sind und daß die Einstellschrauben einen konischen vorderen Teil zum Feineinstellen der Walzen besitzen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt, es zeigt Abb. 1 die Vorderansicht bei abgenommener Hilfswand, Abb. 2 die Seitenansicht einer Walzenlagerung im Schnitt, Abl>. 3 die Draufsicht der Anordnung nach Abb. 2, Abb. 4 eine Vorderansicht eines im Innern der Maschine gelagerten, beweglichen Walzenpaares.
  • Die Walze I ist im Maschinenrahmen fest angeordnet. Sie arbeitet mit der beweglichen Gegendruckwalze 2 zusammen. Diese ist beiderseits in Schwinghebeln 3 gelagert, die um feste Drehachsen 4 schwingen. Der Hebel 3 steht unter dem Einfluß der Feder 5, die sich gegen die feste Auflage 6 abstützt. Der Hebel 3 besitzt einen Einstellnocken 7, der mit der Einstellschraube 8 zusammenwirkt. Der vordere Teil der Schraube 8 ist als konische Spitzeg ausgebildet, die eine sehr feine Einstellung gewährleistet. Die Schraube 8 besitzt außer dem Gewindeteil einen zylindrischen Teil I0, der zur guten Führung der Schraube dient.
  • Eine Feststellvorrichtung, z. B. eine Gegenmutter 11, verhindert ein unbeabsichtigtes Verdrehen der Schraube8. Hinter dem Walzenpaar ist die Falztasche 12 angebracht. Im rechten Winkel zur Walze 2, neben der festen Walze 1, liegt die Walze 13, die wie die Walze 2 gelagert ist und ebenfalls zur festen Walze I hin schwingen kann, mit der sie zusammenarbeitet. Die dazugehörige Tasche ist mit 14 bezeichnet. Die Walze 13 wirkt in Verbindung mit Walze 15 als feste Falzwalze. Die Walze 15 ist als Gegendruckwalze wie Walze 2 und I3 beweglich, in Richtung auf Walze I3 schwingend, gelagert.
  • In gleicher Weise können beliebige weitere Walzen angeordnet werden, wobei für jedes Walzenpaar eine Falztasche vorzusehen ist.
  • Nach den Abb. 2 und 3 liegen die Schwinghebel 3 mit den Lagern außerhalb des Maschinenrahmens, wobei die Einstellschraube 8 in einer Hilfswand I6 angeordnet ist. Abb. 4 zeigt eine Ausführung mit innenliegenden Lagern und Schwinghebeln, so daß der Maschinenrahmen nach außen ganz glatt ist und nur die Köpfe der Einstellschraul)en sehen läßt.
  • Es ergibt sich folgende Wirkungsweise: Der Papierbogen wird bei I7 in die Alaschine gebracht.
  • Das Walzenpaar I und 2 führt ihn in die Tasche I2, bis er an einen nicht dargestellten Anschlag stößt, hinter dem Walzenpaar einknickt. von dem Walzenpaar I und I3 gefaßt und im ersten Bruch gefalzt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich selbsttätig bei jedem Walzenpaar mit zugehöriger Tasche und gibt jedesmal einen Parallelbruch. Das letzte Walzenpaar wirft den gefalzten Bogen bei I8 aus.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung kann selbstverständlich auch bei Kreuzl>ruchialzungen angewendet werden, wenn die Bewegungseinrichtung des Bogens im rechten Winkel geändert wird.
  • Die Erfindung ergibt mit dem geringsten Aufwand an Bearbeitungskosten eine gleichmäßige und störungsfreie Falzung, da jede Walze für sich mühelos auf das Genaueste fein eingestellt werden kann, wie es die Eigenart des Papiers erfordert. Es ist zudem Gewähr dafür gegeben, daß die einmal ermittelte Einstellung unverändert lleilit.
  • PATENTANSI)F;l CTIE: I. Falzmaschine für Parallel- und Kreuzbruchfalzung, bei der die Falzwalzen in einstellbaren, durch Federn angedrückten Lagern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzwalzen in Schwingielleln (3) gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Falzmaschine nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Einstellschrauben (8) mit konischem vorderen Teil (9), der zylindrischen Führung (Io), der Sicherungsmutter (II) und Gegennocken (7) zum Feineinstellen der Walzen an den Schwinghebelll (3).
    3. Falzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfswand (I6) zur Aufnahme der Einstellschrauben (8) außerhalb der Maschinenwand angeordnet ist, so daß die Schwinghebellager zwischen dieser Hilfswand und der Slaschinenseitenwand liegen.
    4. Falzmaschine nach den Ansprüchen I l)is 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschrauhen (8) in der .\faschinenseitenwand angeordnet sind, so daß die Schwinghebellager im Innern der Nilaschine liegen.
DEP48458A 1949-07-12 1949-07-12 Falzmaschine fuer Parallel- und Kreuzbruchfalzung Expired DE821357C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP48458A DE821357C (de) 1949-07-12 1949-07-12 Falzmaschine fuer Parallel- und Kreuzbruchfalzung

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DEP48458A DE821357C (de) 1949-07-12 1949-07-12 Falzmaschine fuer Parallel- und Kreuzbruchfalzung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE821357C true DE821357C (de) 1951-11-19

Family

ID=7383080

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP48458A Expired DE821357C (de) 1949-07-12 1949-07-12 Falzmaschine fuer Parallel- und Kreuzbruchfalzung

Country Status (1)

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DE (1) DE821357C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098966B (de) * 1958-11-05 1961-02-09 Hermann Auping Fa Vorrichtung zum Einstellen des Walzenabstandes an Falzmaschinen fuer Papierbogen
DE1223401B (de) * 1963-04-08 1966-08-25 Miehle Goss Dexter G M B H Vorrichtung zum Verstellen von Falzwalzen
DE2417041A1 (de) * 1974-04-08 1975-10-16 Oppenweiler Gmbh Maschinenbau Stauchfalzmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1098966B (de) * 1958-11-05 1961-02-09 Hermann Auping Fa Vorrichtung zum Einstellen des Walzenabstandes an Falzmaschinen fuer Papierbogen
DE1223401B (de) * 1963-04-08 1966-08-25 Miehle Goss Dexter G M B H Vorrichtung zum Verstellen von Falzwalzen
DE2417041A1 (de) * 1974-04-08 1975-10-16 Oppenweiler Gmbh Maschinenbau Stauchfalzmaschine

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