DE7921717U1 - Vorsatzgeraet fuer elektrisch betriebene handbohrmaschine - Google Patents
Vorsatzgeraet fuer elektrisch betriebene handbohrmaschineInfo
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Description
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Vorsatzgerät für eine elektrisch betriebene Handbohrmaschine
Die Erfindung betrifft ein Vorsatzgerät für eine elektrisch betriebene
Handbohrmaschine mit eingebautem Schlagwerk. Vorsatzgeräte dieser Art sind bekannt und schaffen die Möglichkeit, die Handbohrmaschine
durch entsprechend gestaltete Vorsatzgeräte auch anderweitig zu benutzen, beispielsweise als Handkreissäge, als Schleifgerät oder dergleichen
.
Alle bekannten Vorsatzgeräte nutzen lediglich die Rotationsbewegung
der Bohrmaschine aus, so daß bei Verwendung aller dieser Vorsatzgeräte
das eingebaute Schlagwerk der Bohrmaschine nicht genutzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vorsatzg^.rät zu schaffen
welches in erster Linie die Nutzung des eingebauten Schlagwerkes ermöglicht.
Bei einen solchen Vorsatzgerät können stößelähnliche Werkzeuge, wie z.B. Meißel, Haiamer, Messer oder dergleichen, eingesetzt werden.
Der Verwendungsbereich einer Handbohrmaschine wird durch die Verwendung
eines solchen Zusatzgerätes wesentlich erweitert, was sich besonders vorteilhaft für Heimwerker auswirkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Verlängerung
der Antriebswelle der Bohrmaschine ein stößelähnliches Werkzeug in seiner Längsrichtung so gelagert ist, daß eine sich
am Vorsatzgerät, abstützende Feder das hintere Ende des Werkzeuges
gegen einen auf der Antriebswelle befestigten Schlagkopf drückt.
Das stößelähnliche Werkzeug liegt mit seiner Längsachse in der gedachten Verlängerung der Achse der Antriebswelle und wird bei
eingeschalteten Schlagwerk durch die gemeinsame Wirkung des Schlagkopfes auf der Antriebswelle und der eingebauten Feder in
eine schlagende Bewegung gesetzt.
Als Werkzeug kennen MeiSel zur Bearbeitung von Steinen oder Mauerwerk
eingesetzt: werden; es ist aber auch möglich, das Schlagwerkzeug
nit einen Harx:erkopf zu versehen, um beispielsweise metallischen
Oberflächen ein sogenanntes gehämmertes Aussehen zu verleihen. Bei entsprechender Gestaltung des Werkzeuges ist es auch denkbar,
mit dem Vorsatzgerät ger:äß der Erfindung Nägel einzutreiben. Eine
weitere von vielen Verwendungsmöglichkeiten ist das Einsetzen von Messern oder Scechbeiteln zur Bearbeitung von Holz.
Eine günstige Ausbildung des Vorsatzgerätes wird dadurch erreicht,
daß das hintere Ξηάε des stößelähnlichen Werkzeuges mit einer Verbreiterung
versehen wird, um die Auswirkungen des ständigen Schiagens des Schlagkcpfes auf das Werkzeug gering zu halten.
Bei einer anderer. Ausbildungsform, die das gleiche Ziel verfolgt,
ist das hintere Ende des stcßelähnlichen Werkzeuges kalottenförmig
gestaltet und findet Aufnahme in einer entsprechend konkav gehaltenen
Ausnehmung des Schlagkopfes.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung ergibt sich, wenn das stößelähnliche
Werkzeug in zwei mit Abstand voneinander angeordneten Führungslagern gebettet ist. Bei dieser Ausbilduagsfonn empfiehlt es
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sich, die Feder zwischen den beiden Führungslagern anzuordnen.
In den meisten Fällen wird es notwendig oder vorteilhaft sein, eine Drehbewegung des Werkzeuges um seine Achse zu verhindern.
In diesen Fällen ist das stößelähnliche Werkzeug gegen Verdrehen um seine Längsachse durch entsprechende Mittel zu sichern.
Die schlagende Bewegung des Werkzeuges wird durch die eingebaute Feder auf das Vorsatzgerät übertragen. Um ein Abrutschen des Vorsatzgerätes
von der Handbohrmaschine durch diese Einwirkungen zu verhindern, wird vorgeschlagen, die Vorrichtung zum Anschließen
des Vorsatzgerätes an die Handbohrmaschine mit Mitteln zu versehen, die ein Abrutschen verhindern. Hierfür können beispielsweise
eine Nut an der Bohrmaschine und ein entsprechender Wulst am Vorsatzgerät bzw. Nocken und entsprechende Ausnehmungen verwandt
werden.
Die Erfindung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele beschrieben:
Fig. 1 zeigt ein Vorsatzgerät für eine Bohrmaschine unter gleichzeitiger
Verwendung des üblichen Bohrfutters. Handelsübliche Bohrmaschinen (1) sind in den meisten Fällen mit einem zylindrischen
Schaft (2) zum Anschließen von Vorsatzgeräten oder Haltevorrichtungen versehen. Das im Schnitt gezeichnete Gehäuse (3) des Vorsatzgerätes
ist mit einer an sich bekannten manschettenähnlichen Anschlußvorrichtung (4) versehen und am Schaft (2) festgeklemmt.
Das Vorsatzgerät besitzt im vorderen Bereich ein Gehäuse (5) mit parallelen Wänden, welches an seiner Stirnseite (6) eine Austrittsöffnung (7) für das stößelähnliche Werkzeug (8) aufweist.
Für die Erfindung ist es unwesentlich, ob das Gehäuse (5) einen runden, rechteckigen oder anders gearteten Querschnitt aufweist.
Es dient als Führung für die hintere Verbreiterung (9) des Werkzeuges
.
Soll eine mögliche Drehbewegung um die Längsachse des Werkzeuges ausgeschaltet werden, so empfiehlt es sich, das Gehäuse (55
und die Verbreiterung (9) eckig oder unrund auszubilden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Drehbewegung des Werkzeuges
dadurch auszuschalten, daß' das Werkzeug (8) und die Austrittsöffnung (7) einen eckigen oder unrunden Querschnitt erhalten.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird in das übliche
Bohrfutter (lo) der Handbohrmaschine ein Schlagkopf (11) eingespannt.
Die schlagende Wirkung des Werkzeuges (8) wird dadurch erreicht, daß eine Feder (12) , die sich mit ihrem einen Ende am
Gebäuseatschluß (6) abstützt, mit ihrem anderen Ende gegen die
Verbreiterung (9) drücke und somit bei der schlagenden Bewegung währenä des Betriebes für eine ständige Berührung zwischen Werkzeug
(8) und Schlagkopf (11) sorgt.
In dieses Ausführungsbeispiel ist als stößelähnliches Werkzeug ein normaler Meißel für die Bearbeitung von Steinen oder Mauerwerk
vorgesehen.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem ein gerundeter
Hammerkopf (13) für die Bearbeitung von Metalloberflächen 'eingesetzt
ist. Währenä hier die vordere Führung wieder in der Austrittsöffnung (7) erfolgt, ist für die hintere Führung des Werkzeuges
eine abnehmbare Scheibe (14) vorgesehen. Wie bei der Beschreibung der Fig. 1 erwähnt, spielt es auch hier keine Rolle,
ob das Gehäuse (5) und die Führungsscheibe (14) einen runden, unrunden oder gar eckigen Querschnitt haben. Die abnehmbare
Scheibe (14), die als Widerlager der Feder (12) dient, wird am Werkzeug (15) durch einen Stift (16) gehalten.
Auf der Antriebswelle (17) befindet sich anstelle des sonst üblichen Bohrfatters eine Mutter (18), deren Kopf (19) eine
konkave Ausnehmung (2o) aufweist, die dem kalottenformigen
hinteren Ende (21) des Werkzeuges (15) angepaßt ist.
um bei Betätigung des Schlagwerkes ein Abrutschen der Vorrichtung
von der Bohrmaschine zu verhindern, ist in dem Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 2 der zylindrische Schaft (2)
mit einer umlaufenden Nut (22) und das Vorsatzgerät an seiner Anschlußstelle mit einem entsprechenden Wulst (23) versehen.
Neben den beiden hier beschriebenen Ausführungsbeispielen ist es auch möglich, anstelle eines geschlossenen Gehäuses (5) eine
gabelförmige Lagerung für das stößelähnliche Werkzeug vorzusehen.
Claims (7)
1. Vorsatzgevät für eine elektrisch betriebene Handbohrmaschine
mit eingebautem Schlagwerk, dadurch
gekennzeichnet, daß in Verlängerung der Antriebswelle (17) der Bohrmaschine (1) ein stößelähnliches
Werkzeug (8, 15) in seiner Längsrichtung beweglich so gelagert ist, daß eine sich am Vorsatzgerät abstützende
Feder (12) das hintere Ende des Werkzeuges gegen einen auf der Antriebswelle befestigten Schlagkopf (11, 19) drückt.
2. Vorsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet , daß das stößelähnliche Werkzeug (8) an
seinem hinteren Ende eine plattenförmige Verbreiterung (9) aufweist.
3. Vorsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das stößelähnliche Werkzeug (15) an
seinem hinteren Ende (21) kalottenförmig ausgebildet ist.
4. Vorsatzgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß für das stößelähnliche Werkzeug zwei mit Abstand von einander angeordnete Führungslager (7, 9, 14)
vorgesehen sind.
5. Vorsatzgerät nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Feder (12) zwischen den
beiden Führungslagern angeordnet ist.
Vorsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß das stößelähnliche Werkzeug gegen Verdrei:una
um seine Längsachse gesichert ist.
7. Vorsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß seine Vorrichtung (4) zum Anschließen an die Handbohrmaschine (1, 2) Mittel (22, 23) aufweist, die
ein Abrutschen verhindern.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19797921717 DE7921717U1 (de) | 1979-07-30 | 1979-07-30 | Vorsatzgeraet fuer elektrisch betriebene handbohrmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19797921717 DE7921717U1 (de) | 1979-07-30 | 1979-07-30 | Vorsatzgeraet fuer elektrisch betriebene handbohrmaschine |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7921717U1 true DE7921717U1 (de) | 1979-10-25 |
Family
ID=6706185
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19797921717 Expired DE7921717U1 (de) | 1979-07-30 | 1979-07-30 | Vorsatzgeraet fuer elektrisch betriebene handbohrmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7921717U1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3935985A1 (de) * | 1989-10-28 | 1991-05-02 | Fischer Artur Werke Gmbh | Bohrvorrichtung mit einem schlagdrehwerkzeug |
-
1979
- 1979-07-30 DE DE19797921717 patent/DE7921717U1/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3935985A1 (de) * | 1989-10-28 | 1991-05-02 | Fischer Artur Werke Gmbh | Bohrvorrichtung mit einem schlagdrehwerkzeug |
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