DE768152C - Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken fuer Haemmermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von Schusswaffenlaeufen - Google Patents
Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken fuer Haemmermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von SchusswaffenlaeufenInfo
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- DE768152C DE768152C DEA94556D DEA0094556D DE768152C DE 768152 C DE768152 C DE 768152C DE A94556 D DEA94556 D DE A94556D DE A0094556 D DEA0094556 D DE A0094556D DE 768152 C DE768152 C DE 768152C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, bars, wire, tubes or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/152—Making rifle and gunbarrels
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Description
- Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken für Hämmermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von Schußwaffenläufen Die Erfindung bezieht sich auf mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken für Hämmermaschineu zum Herstellen von Rohren, insbesondere Schußwaffenläufem.
- Erfindungsgemäß wird eine derartige Schlagbacke so, ausgebildet, daß die zu jedem Querschnitt der Schlagbacke gehörende Schlagflächenbegrenzungslinie aus einem oder mehreren Kreisbögen zusammengesetzt ist, dessen oder deren Kreismittelpunkte auf der Mitte,lachs-o der Hämmer, aber außerhalb des Mittelpunktes der Hämmerbacken bei ihrer Schließstellung liegt oder liegen. Der Ausbildung der Schlagbacke liegt die aus Abb. i bis 3 hervorgehende Überlegung zugrunde.
- In Abb. i ist eine Schlagbacke i und ein von dieser Schlagbacke zu bearbeitendes Rohr :2 dargestellt. Das Rohr :2 hat hierbei zunächst einen. größeren Durchmesser r1, von dem es durch die Hämmerarbeit auf einen kleineren Dur'chm'esser r2 gebracht wird.
- Man hat nun die Schlagbacken, bisher derart ausgebildet, daß ihre Schlagbackenbegrenzungslinien denn gewollten Eri:dre@sultat, nämlich dem Durchmesser r2 entsprachen.
- Betrachtet man hierbei die Arbeit der einzelnen Flächenelemente der Schlagbacke, so ergibt sich, daß der Teil der Hämmerkräfte, der bei A zur Einwirkung kommt, eine Verformungsarbeit in Richtun' der Kräfte selbst leistet.
- Betrachtet man den Teil B der durch den Hammer ausgeübten Kraft, so ergibt sich, daß die hierbei zu leistende Verformungsarbeit B' im Winkel zur Kraftrichtung liegt. Das ergibt aber an den Maulöffnungen der Schlagbacken eine Verquetschung des Werkstückes.
- In Abb.2 sind die Hämmerbacken i und das zu verformende Röhr 2 mit seinen beiden Durchmessern, und zwar dem Durchmesser des Ausgangswerkstückes r1 und dein Durchmesser des fertig verformten Werkstückes r., dargestellt. Der Durchmesser für die -Maulöffnung der Schlagbacke soll jedoch nicht tvie in Abb. i gleich dem Durchmesser r-" des fertig verfo-rrnten Werkstückes. sondern gleich einem Durchmesser r3 sein, der außerhalb des Mittelpunktes der Durchmesser r. oder r... liegt.
- Der in Abb. 2 gezeichnete Sehnitt entspricht der Linie 2l2 der Abb. 3. In dieser Linie sind auch der Durchmesser r-1 und der Durchmessers:, des Rohres vor und nach der VerfGrmungsarbeit dargestellt.
- Aus der Abb. 3 ergibt sich, daß die ge-#ainte Verformungsarbeit sich auf eine Strecke a auflöst, so daß die Verformungsarbeit von dem Durchmesser r1 auf den Durchmesser r , in einer Reihe von aufeinanderfolgenden Punkten vorgenommen wird. Es ist daher notwendig, den Durchmesser r-. so zu wählen, daß die größte llaulöfl=nung im Punkt 3 der Schlagbacke dem Durchmesser r-1 und im Punkt d. dem Durchmesser r., entspricht. Es entsprechen hiernach die in Ähb.,2 dargestellten L nterschiede der Durchmesser r1 und r., jeweils der bei einem Schlag ausgeführten Hämmerarbeit. Diese Differenzen können erheblich klein sein. Bei der Größe der aufgewendeten Arbeit machen sich jedoch die geringen Differenzen an den Durchmessern r1 und ;-" schon recht erheblich bemerkbar.
- Praktisch kann die Schlagbacken5f-fnung, wie in Abb. 4. dargestellt, hergestellt werden. Die Hämmerbacken i erhalten zunächst eine Zwischenlage 515 und werden nach der Begrenzungslinie fi der Abb.5 ausgebohrt. Will man hierbei noch eine stufenweise Beeinflussung erzielen, so kann man noch eine zusätzliche Ausnehmung vorsehen. Die Hämmerbacken i sind zunähst entsprechend der Begrenzungslinie? mit einem Zwischenstück 5 rund ausgeschliffen worden. Das Stück 5 wird danach durch ein etwas kleineres Zwischenstück ersetzt und die beiden Hämmer wieder zusammengepreßt. Danach wird finit einer konischen Reibahle 8 nachgearbeitet. Die hierdurch entstehende unrundeÖffnung entspricht der tatsächlichen. Schlagfläche, die ungefähr der Fläche 9 entspricht.
- In der Abb. 6 ist ein Anblick der Hämmerbacken von unten gegeben, in der zu erkennen ist, daß die tatsächliche Schlagbackenbegrenzungslinie nunmehr kurvenförmig wie bei 9 au_"ebildet ist.
- Diese besondere Art der Herstellung ergibt dann bei der Schlagbackenbegrenzungslinie nach der Linie iolio einen punktförmigen Aufschlag bei ii, bei der Schlagbackenbegrenzungslinie nach der Linie 12112 eine halbkreisförmige Auflage von dem Punkt 13 nach dem Punkt -d. und geht dann langsam wieder auf punktförmige Beaufschlagung bei dem Punkt 1; zurück. Regelmäßig wird aber der Kurvendurchmesser, der sich auch bei der Herstellung eines solchen N-orgehens ergibt, außerhalb des -Mittelpunktes der Hämmerbacken bei ihrer Schließstellung liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken für Hämrnermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von Schußwaftenläufen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu jedem Querschnitt der Schlagbacken gehörende Schlagflächenbegrenzungslinie aus einem oder mehreren Kreisbögen zusammengesetzt ist. dessen oder deren Kreismittelpunkte auf der Mittelachse der Hämmer, aber außerhalb des 'Mittelpunktes der Hämmerbacken bei ihrer Schließstellung liegt oder liegen. Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken für Häminermaschinen nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Hämmerbacken (i) zunächst unter Zwischenlage eines Distanzstückes (5) mit kreisrunden Öffnungen hergestellt und nach Einlage eines verringerten Distanzstückes finit einer konischen Reibahle nachgerieben werden. Zur Abgrenzung desErfindungsgegenstandes vorn Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 97 .16o. 53-139o britische Patentschrift \r. 16o.13 vom Tahre i899.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA94556D DE768152C (de) | 1941-11-28 | 1941-11-28 | Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken fuer Haemmermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von Schusswaffenlaeufen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA94556D DE768152C (de) | 1941-11-28 | 1941-11-28 | Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken fuer Haemmermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von Schusswaffenlaeufen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE768152C true DE768152C (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=6951338
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA94556D Expired DE768152C (de) | 1941-11-28 | 1941-11-28 | Mit einem Ein- und Auslauf versehene gegeneinander arbeitende Schlagbacken fuer Haemmermaschinen zur Herstellung von Rohren, insbesondere von Schusswaffenlaeufen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE768152C (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE97460C (de) * | ||||
GB189916043A (en) * | 1899-08-05 | 1900-07-07 | Arthur Edward Beck | Improvements relating to the Manufacture of Tubes, Solid Bars, and other Hollow or Solid Metal Bodies. |
DE534390C (de) * | 1930-01-18 | 1931-09-25 | Kroydon Company | Maschine mit umlaufenden Schlagbacken zum Umformen von Metallrohren |
-
1941
- 1941-11-28 DE DEA94556D patent/DE768152C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE97460C (de) * | ||||
GB189916043A (en) * | 1899-08-05 | 1900-07-07 | Arthur Edward Beck | Improvements relating to the Manufacture of Tubes, Solid Bars, and other Hollow or Solid Metal Bodies. |
DE534390C (de) * | 1930-01-18 | 1931-09-25 | Kroydon Company | Maschine mit umlaufenden Schlagbacken zum Umformen von Metallrohren |
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