DE765941C - Antrieb fuer schwingende Siebe - Google Patents
Antrieb fuer schwingende SiebeInfo
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- DE765941C DE765941C DER112420D DER0112420D DE765941C DE 765941 C DE765941 C DE 765941C DE R112420 D DER112420 D DE R112420D DE R0112420 D DER0112420 D DE R0112420D DE 765941 C DE765941 C DE 765941C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/42—Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Es ist bei schwingenden Sieben, insbesondere bei Freischwingersieben mit einem
den Siebrahmen quer durchlaufenden Zentralrohr, bekannt, entweder auf dem letzteren
oder in dessen Innern die zum Schwingantrieb gehörigen Teile, wie Unwuchtmassen,
Welle und Lager, auswechselbar anzuordnen oder zu einem geschlossenen Bauteil zu vereinigen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Antrieb für schwingende Siebe, insbesondere für Freischwingersiebe,
welcher bezweckt, dasZentralrohr in weit vorteilhafterer Weise als bei den
bekannten Ausführungen auszunutzen, indem die schwingenden Massen vom Schwerpunkt
des Siebes aus auf dieses übertragen werden und das Zentralrohr gleichzeitig als Gehäuse
für die Antriebsmittel dient. Dadurch werden zusätzliche Gehäuseteile zum Unterbringen
und Abdichten des Schmiermittels eingespart ao und für dieses verhältnismäßig große Kammern
geschaffen, welche bei einmaliger Füllung zum Schmieren der beweglichen Teile für
die ganze Lebensdauer derselben ausreichen. Ein weiterer Vorteil des Antriebs besteht in
dem staubdichten Einschließen der empfindlichen Bauteile, wie Welle, Lager od. dgl.,
welche bei solchen Sieben stark der Verschmutzung und dem Verschleiß ausgesetzt
sind und dann die Betriebssicherheit des Siebes gefährden und durch vorzeitiges Auswechseln
Arbeitspausen herbeiführen. Durch
die eigenartige Ausbildung des Antriebes wird schon das Eindringen des Staubes in das
Zentralrohr verhindert.
Die Erfindung besieht darin, die in bekannter Weise zu einem geschlossenen Bauteil
vereinigten Antriebsteile des Schwingantriebes im Mittelteil des Zentralrohres, und
zwar staubdicht abgeschlossen nach den Rohrenden hin anzuordnen. Ein weiteres Erfindungsmerkmal
liegt in der Lagerung des Elektromotors im Zentralrohr, und zwar getrennt vom Schwingantrieb, wodurch das
raumsparende Aufstellen des Motors außerhalb des Siebes wegfällt. Es ist wohl bei
Schwingsieben bekannt, den Elektromotor mit den Antriebsteilen als Ganzes auszubilden
und dieses in einem rohrförmigen Gehäuse einzuschließen, doch bildet letzteres kein
Zentralrohr im Sinn der Erfindung. In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele des Antriebs dargestellt.
Wie aus Abb. ι ersichtlich, ist in üblicher Weise das Zentralrohr g zwischen den Längswangen
h des Siebrahmens angeordnet. Innenseitig im Rohr g sind dicht ansteigende
Stege k, beispielsweise Ringe, durch Schweißung od. dgl. im Abstand voneinander befestigt,
welche zur Versteifung des Mittelteils des Zentralrohres g sowie zur Lagerung
der sämtlichen Antriebsteile dienen. Diese bestehen aus den Kugel- oder ähnlichen Lagern c
für die kurze Welle h, an deren vorstehenden Enden die Unwuchtmassen d aufgekeilt sind.
Diese können in bekannter Weise mittels der Zusatzgewichte d1 vergrößert oder verkleinert
werden. Die Stege k sind durch Deckel e abgeschlossen
und durch Labyrinthdichtungen mit Filzeinlagen gegen Eindringen von Staub und Wasser gesichert. Zwischen Rohrwandung
g und Welle b befindet sich der Hohlraum /, welcher als Vorratskammer für das
Schmiermittel dient (in Abb. ι punktiert angedeutet) ; ebenso weisen auch die Deckel e
innenseitig kleinere Sammelräume e1 auf, so daß die Lagere von beiden Seiten von Fettschichten
eingeschlossen sind. Nachdem bei der großen Drehzahl der Welle das ι
Schmiermittel im lebhaften Umlauf gehalten j und durch die beiderseitige Abdichtung an ;
den Deckeln e am Ausfließen verhindert wird, werden die unter hohem Druck stehenden j
Lager c auf die Dauer einerseits mit einwandfrei bleibendem Fett und andererseits
im reichlichen Maße mit diesem versorgt, was für die Erhaltung der Betriebssicherheit ausschlaggebend
ist. Das Füllen der Kammern /, i?1 mit dem Fettstoff wird von außen
durch in der Welle b angeordnete Bohrungen b1 vorgenommen (s. Abb. 1).
Auf diese Weise liegt der allseitig geschlossene Antrieb geschützt im Rohr g und
' kann trotzdem im Fall einer Reparatur mit [ wenigen Griffen, also in kurzer Zeit, gegen
j einen neuen ausgewechselt werden. Der Ein-' bau des Antriebs im Innern des Rohres g hat
noch den weiteren Vorteil, daß die rasch umlaufenden Unwuchtgewichte d wie ein Ven-,
tilator wirken und die im Rohr g eingeschlossene Luft in eine Wirbelbewegung versetzen,
welche die Staubschwaden überhaupt nicht bis zum Antrieb vordringen lassen, sondern diese sofort nach außen abdrängen.
Abb. 2 zeigt ein Beispiel, welches sich von dem vorbeschriebenen dadurch unterscheidet,
daß die sämtlichen Antriebsteile nicht unmittelbar, sondern mittelbar im Innern des Zentralrohres
g angeordnet sind. Es wird dabei als Lagerkörper ein zylindrischer Mantel a
verwendet, welcher zwischen die Stege k eingeschoben und mit diesen fest und trotzdem
auswechselbar verschraubt wird. Die Antriebsteile b, c, d sind im Mantel α eingebaut
und dieser kann in der Werkstätte genau hergestellt und mit den ersteren gebrauchsfertig
montiert werden. Das Auswechseln des Antriebs ist im Bedarfsfall besonders einfach,
weil nur der Mantel von den Stegen k zu lösen oder mit diesen zu verschrauben ist.
Der Antrieb ist mit dem Motor gekuppelt, was verschieden erfolgen kann. Xach Abb. 2
ist zwischen dem Motor (nicht gezeichnet» und dem Antrieb eine Zwischenwelle 1 mit
elastischen Gliedern m eingeschaltet, von denen die dem Antrieb zugekehrten an der
benachbarten Unwuchtmasse angreifen.
Der Motor 0 kann aber auch ganz oder teilweise im Innern des Zentralrohres g. und zwar
getrennt vom Schwingantrieb angeordnet sein: im letzten Fall fällt die Welle 1 fort,
und es genügt zwischen Motor und Antrieb der Einbau einer elastischen Kupplung m.
Diese Ausführung ist in Abb. 3 gezeichnet und besitzt den Vorteil, daß außerhalb des
Siebkastens liegende Teile überhaupt vermieden und demzufolge eine Platzeinsparung sowie
schließlich auch eine vollkommen geschützte Lagerung des Motors erreicht wird,
da die seitlichen Öffnungen des Rohres g verschlossen werden können. Bei eingebautem
Motor kann das Auswechseln der Zusatz- no gewichte d1 durch im Rohr g vorgesehene Öffnungen
aus erfolgen (in Abb. 3 nicht angedeutet). Der Motor 0 kann mit dem Siebrahmen
ohne Gefahr mitschwingen oder kann auf einer außerhalb des Rohres g verankerten,
jedoch innerhalb desselben liegenden Platte od. dgl. befestigt sein.
Es sei erwähnt, daß die Unwuchtgewichte d statt an den Enden der Welle b auch direkt
im Mittel derselben angeordnet und dann durch ein einziges ersetzt sein können, wie
aus Abb. 4 ersichtlich ist. Das Auswechseln
der Zusatzgewichte d1 kann wieder durch im
Rohr g vorgesehene öffnungen aus erfolgen. Die Dauerschmierung ist weiterhin durch die
Kammern f gewährleistet, welche bei diesem . Beispiel in den an den beiden Enden des
Mantels α angeordneten Innendeckeln a1 vorgesehen
sind; ebenso können die gesamten Antriebselemente wieder leicht ausgewechselt werden.
ίο Es ist ferner möglich, die beiden Kugellager
c durch ein einziges zu ersetzen, in welchem Fall wieder zwei Unwuchtmassen d
im Sinn von Abb. ι und 2 vorzusehen sind. Die Welle b verkürzt sich dann zu einem
Kurbelzapfen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Antrieb für schwingende Siebe, insbesondere für Freischwingersiebe, mit einem den Siebrahmen quer durchlaufenden Zentralrohr, in dessen Innern die zum Schwingantrieb gehörigen Unwucht- - massen, Welle und Lager auswechselbar eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise zu einem geschlossenen Bauteil vereinigten Antriebsteile (a, b, c, d, e) des Schwingantriebes im Mittelteil des Zentralrohres (g) und staubdicht nach den Rohrenden hin abgeschlossen angeordnet sind.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Versteifung des Mittelteils des Zentralrohres (g) an dessen Innenseite dicht ansteigende Stege (k) angeordnet sind, die zur Lagerung der Antriebsteile (a, b, c, d) dienen.
- 3. Antrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß getrennt vom Schwingantrieb im Zentralrohr auch der Elektromotor (0) gelagert ist.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschriften Nr. 400 247,
583200, 687281;USA.-Patentschrift Nr. 1 949 703.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9509 5.54
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER112420D DE765941C (de) | 1942-03-12 | 1942-03-12 | Antrieb fuer schwingende Siebe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER112420D DE765941C (de) | 1942-03-12 | 1942-03-12 | Antrieb fuer schwingende Siebe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE765941C true DE765941C (de) | 1954-05-31 |
Family
ID=7421972
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DER112420D Expired DE765941C (de) | 1942-03-12 | 1942-03-12 | Antrieb fuer schwingende Siebe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE765941C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1942
- 1942-03-12 DE DER112420D patent/DE765941C/de not_active Expired
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