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DE764392C - Stufenweise unter Last regelbare Drosselspule fuer Lichtbogenofenanlagen - Google Patents

Stufenweise unter Last regelbare Drosselspule fuer Lichtbogenofenanlagen

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Publication number
DE764392C
DE764392C DES134966D DES0134966D DE764392C DE 764392 C DE764392 C DE 764392C DE S134966 D DES134966 D DE S134966D DE S0134966 D DES0134966 D DE S0134966D DE 764392 C DE764392 C DE 764392C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
choke coil
resistance
positions
taps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES134966D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schwaiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES134966D priority Critical patent/DE764392C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE764392C publication Critical patent/DE764392C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/04Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings having provision for tap-changing without interrupting the load current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Stufenweise unter Last regelbare Drosselspule für Lichtbogenofenanlagen Bei der Regelung von Transformatoren unter Last macht die Herabregelung der Spannung bis auf den Nullwert oder einen sehr kleinen Wert keine Schwierigkeiten, sofern die Erregung des Transformators annähernd gleichbleibend ist und somit die Spannungsverhältnisse und ebenso die Ausgleichstromverhältnisse von Stufe zu Stufe etwa gleich sind. Soll dagegen eine in Reihe mit dem Verbraucher liegende Drosselspule einer Lichtbogenofenanlage, die es ermöglicht, mit dem Fortschreiten des Einschmelzvorganges die dem Ofentransformator vorgeschaltete Reaktanz zu vermindern, bis auf den Widerstandswert Null oder auf einen sehr kleinen Wert herabgeregelt werden, dann ergeben sich im Bereich der kleinen Widerstandswerte andere Verhältnisse als im übrigen Regelbereich. Bei kleinen Widerstandswerten werden die Schaltkontakte usw. wesentlich stärker beansprucht.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, auch bei der Widerstandsregelung bis auf sehr kleine Werte, unter Umständen bis zum Nullwert, eine möglichst gleichmäßige Beanspruchung der einzelnen Schaltmittel zu erzielen. Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Widerstandsstufen im Bereich kleinerer Widerstandswerte feiner sind als im Bereich großer Widerstandswerte.
  • Um nun eine gleichmäßige Teilung der einstellbaren Widerstandsstufen der Drossel zu erzielen, kann man von einem für Reguliertransformatoren bekannten Mittel Gebrauch machen. Bei Reguliertransformatoren, die außer einer mit Anzapfungen versehenen Wicklung noch Mittel zur Umpolung dieser Wicklung, z. B. einen sogenannten Wendeschalter haben, folgen in der Reihe der Schaltstufen zwei oder drei Schaltstufen gleichen Potentials aufeinander. Die Potentialgleichheit ist durch die Umpolung bedingt. Damit sich dies nicht störend auf den Regelvorgang auswirkt, verwendete man sogenannte Überlaufschalteinrichtungen, die ein Stehenbleiben des Regelwerks auf diesen Schaltstufen verhüten. Die Regeleinrichtung wird infolgedessen von der höheren Schaltstufe, die eine betriebsmäßige Dauerstellung ist, über diese Zwischenstufen oder Ü berschaltstufen gleichen Potentials hinweg auf die nächstniedrigere Spannungsstufe geschaltet. Eine ähnliche Einrichtung wird für die regelbare Drosselspule verwendet. Erfindungsgemäß wird jedoch im Bereich kleinerer Widerstandswerte das Verhältnis dieser Über-oder Zwischenschaltstellungen zu den betriebsmäßigen Dauerstellungen größer gemacht als im Bereich größererWiderstandswerie. Während jedoch bei den Reguliertransformatoren die Über- oder Zwischenschaltstellungen gleiches Potential haben, haben bei dem Erfindungsgegenstand diese Stellungen im Bereich kleinerer Widerstandswerte verschiedene Widerstandsstufen. Dadurch ist es möglich, die erfindungsgemäß ausschließlich wegen gleichmäßiger Beanspruchung der Schaltmittel angewendete feinere Widerstandsunterteilung der Drosselspule im Bereich kleinerer `Viderstandswerte für den eigentlichen Regelbetrieb praktisch unwirksam zu machen und auch in diesem Bereich mit demselben Widerstandsschritt zu schalten wie in dem Bereich größerer Widerstandswerte.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform erhält man dadurch, daß die Wicklung der Drosselspule in zwei Teile aufgeteilt ist, von denen der eine mit Anzapfungen versehene Teil eine Widerstandsregelung beim Entlanggleiten des Lastleiters an den Anzapfpunkten von etwa q.: i ergibt, während der andere Teil von Anzapfungen frei ist, und daß dieser letzte Teil mit einer Abschaltvorrichtung versehen ist, nach deren Betätigung der mit Anzapfungen verseheneTeil eine stufenweise Regelung bis auf den Widerstandswert Null oder annähernd Null zuläßt.
  • Es zeigen die Fig. i und 2 Schaltskizzen der Gesamtanordnung einer Ofenanlage im Netz bzw. der Zusammenschaltung der regelbaren Drosselspule mit einem regelbaren Ofentransformator und die Fig. 3 und .l Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei alle aus dem Regeltransformatorbau bekannten Einzelheiten fortgelassen sind.
  • Bekanntlich stehen Lichtbogenofenanlagen an der Spitze der Großstromabnehmer. Die Eigenart des Lichtbogenschmelzbetriebs kann zu störenden Rückwirkungen auf das Netz führen, Diese Rückwirkungen infolge von Kurzschlüssen im Ofen sind um so größer, je größer der Anschlußwert des Ofens a (Fig. i), die Reaktanzen der Netzumspanner d, die Reaktanzen der Leitungen e, die Reaktanzen der Stromerzeuger und ihrer Umspanner g und f und je kleiner die Reaktanzen des Ofenumspanners F, und der ihm vorgeschalteten Drosselspule c sind. Um die Rückwirkungen klein zu halten, ist also eine hohe Reaktanz der Drossel c erwünscht; andererseits beeinträchtigt die hohe Real,-tanz der Drossel den Leistungsfaktor der Ofenanlage beträchtlich. Da die Kurzschlüsse im Ofen im wesentlichen nur am Anfang einer Schmelzperiode auftreten, also auch nur anfangs eine hohe Real,-tanz der Drossel c mit Rücksicht auf die Netzrückwirkung erforderlich ist, ergibt sich der Wunsch, diese Reaktanz mit dem Fortschreiten der Schmelzperiode kleiner, d. h. die Drossel regelbar zu machen. Diese Regelung der Drossel bleibt weitgehend unabhängig von der Regelung der Elektrodenspannung, der eine besondere Regeleinrichtung dient, die gewöhnlich in der Primärwicklung des Ofentransformators vorgesehen ist (Fig. 2), oder des Ofenstromes, der meist durch Heben bzw. Senken der Elektroden erzielt wird. Man kann daher dem Ablauf der Schaltvorgänge an der regelbaren Drossel annähernd auf allen Anzapfungen einen gleichbleibenden Strom unterstellen. Unter dieser Voraussetzung ergeben sich für eine regelbare Drossel mit geradliniger Charakteristik, die in üblicher Weise in gleiche Impedanzstufen unterteilt ist und beispielsweise 83,5 Amp. bei maximal 6ooo Volt aufnimmt, deren Impedanz also maximal 72 _2 beträgt, bei acht Stufen folgende Verhältnisse: Auf den einzelnen Anzapfungen abgreifbare Impedanzwerte: o, g, 18, 27, 36, 45, 54., 63, 72 S2, wobei die Anzapfungen nach 128, 180, 22 i, 256, 285, 312, 338, 36o Windungen angeordnet seien. Man erhält dann folgende Spannungsverteilung an den Kontakten i bis 8 (vgl. Fig.5) bei Stellung des beweglichen Stromabnehmers
    Spannungsdifferenzen
    auf o bis i j o bis 2 1 o bis 3 1 o bis 4 1 o bis 5 o bis 6 o bis 7 o bis 8
    1 ......... 6ooo 5630 5200 4750 4270 I 368o 3000 2130
    2 ......... 5590 5250 4850 4430 3980 3430 2795 199o
    3 ......... 5190 4875 4500 4110 369o 3190 2595 1845
    4 ......... 4740 4450 4110 3750 3370 291o 2370 1685
    5 ......... 4215 396o 366o 3340 300 0 2590 2110 1500
    6 ......... 3665. 3440 318o 2900 2605 225 0 1835 1305
    7 ......... 3000 282 0 260o 2375 2135 1840 1500 1o67
    8 ......... 211o 198o 186o 1670 1500 1295 1055 750
    bzw. zwischen den Kontakten
    auf o bis 8 8 bis 7 1 7 bis 6 1 6 bis -5 1 5 bis 4 4 bis 3 3 bis 2 2 bis i
    i ......... 2130 870 68o 590 48o 450 430 370
    2 ......... iggo 805 635 550 450 420 _400 340
    3 ......... 1845 750 595 500 420 390 375 315
    4 ......... 1685 685 540 46o 38o 36o 340 290
    5 ......... 1500 61o 480 410 34o 320 300 255
    6 ......... 1305 530 _415 355 295 28O 26O 225
    7 ......... 1o67 433 340 295 240 225 220 18o
    8 ......... 75 0 305 240 205 170 i90 130 120
    Die Stufenspannung springt beim Übergang auf den Nullwert der Impedanz fast auf den doppelten Wert der übrigen Stufen. Außerdem tritt in dem Fall, in dem alle Windungen eingeschaltet sind, zwischen den benachbarten Kontakten 8 und o eine Spannung von 2130 Volt auf gegenüber maximal 87o Volt zwischen den übrigen Kontakten. Da die Stufenregeleinrichtung des einfacheren mechanischen Aufbaues wegen so ausgeführt wird, daß je Stufe gleiche Schaltschritte zurückgelegt werden, müssen die Kontakte auch gleiche Entfernungen untereinander haben, ausgenommen Anfang und Ende der regelbaren Wicklung. Das Auftreten der hohen Spannung zwischen zwei benachbarten Kontakten kann die Verwendung der Stufenregeleinrichtung mit Rücksicht auf die zulässige Spannungsbeanspruchung ausschließen.
  • Werden dagegen erfindungsgemäß die Widerstandsstufen im Bereich kleinerer Widerstandswerte feiner gemacht als im Bereich großer Widerstandsstufen, betragen also z. B. die auf den einzelnen Anzapfungen der Drossel abgreifbaren Impedanzwerte o, 3, 6, 17, 28, 39, 50, 61, 72 S2, wobei die Anzapfungen nach 73, 104, 175, 224, 265, 300, 331, 360 Windungen angeordnet seien, so erhält man folgende Spannungsverteilung
    auf I o bis i ( o bis 2 I o bis 3 I o bis 4 ( o bis 5 I o bis 6 I o bis 7 I o bis 8
    1 ......... 6ooo 55a0 5000 4410 3730 2920 1735 1250
    2 ......... 5550 5100 462o 4090 3450 2700 160o 1125
    3 ......... 5000 460o 4170 368o 3110 2430 1445 1015
    4 ......... 4410 406o 368o 325 0 275 0 2150 1275 895
    5 ......... 3740 3440 3120 276o 233 0 i820 io8o 76o
    6 ......... 292O 2680 2430 2150 182O 1420 845 58o
    7 ......... 1750 1590 1440 1270 1075 840 5_ 0 0 350
    8 ......... 1230 1130 1030 gio 770 60o 355 250
    bzw. zwischen den Kontakten
    auf o bis 8 8 bis 7 1 7 bis 6 ( 6 bis 5 1 5 bis 4 1 4 bis 3 1 3 bis 2 1 2 bis r
    1 ......... 125o I 485 x185 81o 68o 59o 520 .18o
    2 ......... 123o 475 lxoo 750 64o 53o _48o 450
    3 ......... 1o15 430 985 68o 570 490 430 400
    4 ......... 895 38o 875 6oo _500 43o 38o 35o
    5 ......... 76o 32o 74o 51o 43o 36o 320 300
    6 ......... 58o 265 _575 400 330 280 250 2.40
    7 ......... 35o _15o 34o 235 195 170 15o 16o
    8 ......... 25o 1o5 245 17o 14o 12o 100 10o
    Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Fig. 3 und 4. Die Wicklung der Drosselspule ist in zwei Abschnitte I und II unterteilt. Der Abschnitt I hat die Anzapfungen x bis 5, der Abschnitt II hat keine Anzapfung, ist aber mit einer Abschaltvorrichtung S versehen, die aus den feststehenden Kontakten 7, 8 und dem beweglichen Umschalter 9 besteht. Die Anzapfstellen 1 bis 5 sowie das Ende 6 des Wicklungsabschnittes II sind in bekannter Weise zu den im Kreise angeordneten Kontakten einer Regelschaltereinrichtung R mit den Stufenwählerkontakten 1o, 1x geführt, von denen der Strom in bekannter Weise über einen Lastschalter zu dem einen Lastleiter geführt ist; der andere Lastleiter ist bei 12 angeschlossen.
  • Die Konstruktion und Wirkungsweise solcher Reguliereinrichtungen ist in allen Einzelheiten aus dem Transformatorenbau bekannt und soll deshalb hier nicht näher erläutert «-erden. Wesentlich für die Erfindung ist jedoch die besondere Unterteilung der M'icklung in die Abschnitte I und II. Wird in der dargestellten Lage des Umschalters 9 die Regeleinrichtung R an den Anzapfungen x bis 5 entlang geschaltet, dann ändert sich stufenweise der Widerstand der Drossel im Verhältnis 4:1. Um gleiche Widerstandsstufen zu erzielen, teilen die Anzapfstellen 2, 3, 4 die Wicklung I in quadratischem Verhältnis. 'Während des erwähnten Schaltvorganges sind die Beanspruchungen des Regelwerks R hinsichtlich Spannungshöhe, Ausgleichsströme usw. durchweg die gleichen.
  • Würde man nun bei der weiteren Herabregelung des Widerstandes den Wicklungsabschnitt II auf einmal oder in bestimmten Stufen abschalten, dann würden sich um so stärkere Beanspruchungen der Regeleinrichtung ergeben, je kleiner der Widerstandswert der Drossel wird.
  • Um nun eine durchweg gleichmäßige oder annähernd gleichmäßige Beanspruchung der Regeleinrichtung R zu erzielen, wird beim weiteren Herabregeln nach dem überschatten der Stufenwähler von der Stufe 5 auf die Stufe 6 des Umschalters 9 der Abschaltvorrichtung S von dem Kontakt 8 auf den Kontakt 7 umgelegt. Werden nun die Stufenwählerkontakte unter Beibehaltung der bisherigen Drehrichtung auf die Anzapfung I «-eitergeschaltet, dann ist jetzt der Wicklungsabschnitt II abgeschaltet, und mittels des Wicklungsabschnittes I kann nun unter stets gleichbleibender oder annähernd gleichbleibender Beanspruchung die Regeleinrichtung bis auf den Nullwert herabgeregelt werden.
  • Damit die Regelmäßigkeit der Regelung bei der Betätigung der Abschaltvorrichtung S nicht gestört wird, wird, wie Fig. 4 schematisch zeigt, der Selbstinduktionskoeffizient einer zum Überschalten dienenden Drossel 13 selbsttätig bei der Betätigung der Abschaltvorrichtung S geändert, und zwar dadurch, daß der eine Lastleiter 14 beim Umlegen des Umschalters 9 auf den Kontakt 7 mittels des Schalters 15 von der Anzapfung 16 auf die Anzapfung 17 der Drossel 13 umgeschaltet wird. Die Schaltdrossel 13 wird derart bemessen, daß ihr Widerstandswert etwa gleich der Hälfte der `'Widerstandsdifferenz benachbarter Anzapfstellen ist, oder genauer, daß ihr Selbstinduktionskoeffizient etwa gleich der Differenz aus den geometrischen Mitteln der Selbstinduktionskoeffizienten benachbarter Schaltstufen und dem Selbstinduktionskoeffizienten der niedrigeren Schaltstufe der Hauptdrossel ist. Entsprechendes gilt für die Anzapfung 17 der Drossel. Die selbsttätige Umlegung des Schalters 15 und des Schalters 9 kann in bekannter Weise dadurch erfolgen, daß mit den Stufemwählerkontakten 1o, 11 der eine Teil eines 3lalteserkreuzgetriebes verbunden ist, dessen anderer Teil die Schalter 9 und 15 antreibt, wenn die Regelvorrichtung R gerade einen vollen Umlauf zurückgelegt hat.
  • Wird das Regelwerk der Drossel motorisch angetrieben, dann wird man meist bestimmte Stellungen, die nicht als Dauerstellung dienen sollen, durchlaufen lassen, indem man durch bekannte Mittel ein Stillstehen des Motors in diesen Stellungen verhütet. Diese bekannten Einrichtungen arbeiten in der Hauptsache derart, daß beim Niederdrücken eines Steuerknopfes der Regelwerksmotor anläuft und sich eine Selbsthaltung herstellt, so daß er auch beim Loslassen des Steuerknopfes weiterläuft. Im allgemeinen wird bei Erreichen der nächstfolgenden Schaltstellung dieSelbsthaltung unterbrochen; wird aber beispielsweise auf der Anzapfstufe 5 (Fig. 3) der Steuerknopf betätigt, dann darf die Regelvorrichtung nicht auf der nächsten Stufe 6 stehenbleiben, da diese den gleichen Widerstandswert hat und die Steuerknopfbetätigung also keine Widerstandsänderung zur Folge hätte, sondern die Selbsthaltung muß auch beim Vorbeiwandern an der Anzapfstelle 6 aufrechterhalten bleiben, so daß der Motor bis über die Stellen 6 und i zur nächsten wirksamen Stelle 2 durchläuft.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Anordnung' würde nach Umlegen des Schalters 9 auf den Kontakt 7 das Regelwerk R nacheinander wieder die Anzapfstellen 3 bis 5 durchlaufen. Es würden sich dann aber kleinere Widerstandsstufen ergeben. Für die gleichmäßige Beanspruchung der Reguliervorrichtung R ist dies zwar erforderlich, für den Betrieb wird es im allgemeinen aber unerwünscht sein. Um eine zu feinstufige Widerstandsänderung bei kleinen Widerstandswerten zu vermeiden, empfiehlt es sich deshalb, auch jede zweite oder dritte usw. Anzapfstelle vom Regelwerk durchlaufen zu lassen, indem man die Selbsthaltung des Motors entsprechend lange aufrechterhält. Man wird also die Zahl der Dauerstufen in dem Bereich kleineren Widerstandes gegenüber der Zahl der Dauerstufen im Bereich größeren Widerstandes durch Erhöhung der Üb erlaufspunkte verringern. Erfindungsgemäß wird diese Verringerung selbsttätig bei der Betätigung der Abschaltvorrichtung S vorgenommen.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß sich der Widerstand der Drosselspule unter durchweg gleichmäßiger oder annähernd gleichmäßiger Beanspruchung der Reguliervorrichtung bis auf den Nullwert bzw. bis auf sehr kleine Werte herabsetzen läßt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß trotz Verwendung mehrerer fein unterteilter Schaltstufen für den Bereich kleiner Widerstände die Staffelung der wirksamen Dauerstellungen über den ganzen Widerstandsbereich gleich groß gemacht werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenweise unter Last regelbare, in Reihe mit dem Transformator einer Lichtbogenofenanlage liegende, der Anpassung der Reaktanz des Ofenkreises an die Betriebsverhältnisse des Lichtbogenofens dienende Drosselspule, dadurch -gekennzeichnet, daß die Widerstandsstufen im Bereich kleinerer Widerstandswerte feiner sind als im Bereich großer Widerstandswerte.
  2. 2. Drosselspule nach Anspruch i, bei der zwischen einzelnen betriebsmäßigen Dauerstellungen der Regeleinrichtung Zwischen-oder Überschaltstellungen durchlaufen werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich kleiner Widerstandswerte das Verhältnis der durchlaufenen Über- oder Zwischenschaltstellungen zu den betriebsmäßigen Dauerstellungen des Regelwerks größer ist als im Bereich größerer Widerstandswerte.
  3. 3. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung der Drosselspule in zwei Teile aufgeteilt ist, von denen der eine mit Anzapfungen versehene Teil (I) eine Widerstandsregelung beim Entlangschalten des Lastleiters an den Anzapfpunkten von etwa 4: i ergibt, während der andere Teil (II) von Anzapfungen frei ist, und daß dieser letzte Teil mit einer Abschaltvorrichtung versehen ist, nach deren Betätigung der mit Anzapfungen versehene Teil eine stufenweise Regelung bis auf den Widerstandswert Null oder annähernd Null zuläßt.
  4. 4. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Überschalten von Anzapfpunkt zu Anzapfpunkt eine Schaltdrossel verwendet wird, die beim Überschaltvorgang jeweils zwischen dem Lastleiter und der niedrigeren Widerstandsstufe liegt und daß der Selbstinduktionskoeffizient dieser Schaltdrossel bei der Betätigung der Abschaltvorrichtung selbsttätig verkleinert wird (Fig.2).
  5. 5. Drosselspule nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltdrossel ihrerseits mit einer Anzapfung versehen ist und die Anschlußpunkte des Lastleiters an der Schaltdrossel selbsttätig bei der Betätigung der Abschaltvorrichtung umgelegt werden.
  6. 6. Drosselspule nach Anspruch i bis 4, mit motorisch angetriebenem Regelwerk, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der Abschaltvorrichtung selbsttätig das Verhältnis der durchlaufenen Über- oder Zwischenschaltstellungen zu den betriebsmäßigen Dauerstellungen des Regelwerks geändert wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 337 093, 469519-
DES134966D 1938-12-10 1938-12-10 Stufenweise unter Last regelbare Drosselspule fuer Lichtbogenofenanlagen Expired DE764392C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE337093C (de) * 1918-08-29 1921-05-24 Bergmann Elek Citaets Werke Ak Schaltung fuer Stufentransformatoren, bei der die Stufen des Haupttransformators mittels der Sekundaerwicklung eines Hilfstransformators ueberbrueckt werden
DE469519C (de) * 1925-05-05 1928-12-14 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung an Transformatoren, insbesondere fuer Roentgendiagnostik

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