DE7531710U - Spindel mit unterwindkrone fuer ringspinn- und ringzwirnmaschinen, insbesondere fuer cordzwirnmaschinen - Google Patents
Spindel mit unterwindkrone fuer ringspinn- und ringzwirnmaschinen, insbesondere fuer cordzwirnmaschinenInfo
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Description
Spindel mit Unterwindkrone für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, insbesondere für
Gtrd ζ wirnm as chinen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spindel für Ringspinn-
und Ringzwirnmaschinen, insbesondere für Cordzwirnmaschinen, mit einer auf der Spindel unterhalb der Spule und oberhalb des
Wirteis koaxial angeordneten Unterwindkrone, die ein weitgehend zylindrisches Mantelteil zum Aufwinden eines Fadens beim Unterwinden
und einen sich oben daran anschließenden und nach außen -erstreckenden Ringrand mit Ausnehmungen am Umfang aufweist,
hron deren Grund gegebenenfalls Schneidkanten mindestens eines
!Messers vorstehen. Bei mit derartigen Spindeln ausgerüsteten Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen wird die Ringbank nach Irreichen
einer bestimmten Meterzahl des auf der Spule aufgewundenen Fadens bis zu einem sogenannten Unterwindanschlag abgesenkt,
wobei der Spindelantrieb abgeschaltet wird. Läufer und Zwirnring befinden sich in einer Höhe, in der beim Auslaufen
des Spindelantriebs bis zum Stillstand der Spindeln der Faden
nicht mehr auf die Spule, sondern auf das zylindrische Mantel-
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teil der Unterwindkrone aufgewickelt wird. Wenn die volle Spule von der Spindel abgehoben wird, wird der von der Spule
zu den Windungen auf dem Mantelteil der Unterwindkrone führende Faden durchgetrennt.
Bei einer bekannten derartigen Spindel erfolgt dieses Abtrennen von Hand, worauf dann das Anlegeende des Fadens nach Aufsetzen
einer neuen Spule um die leere Spule gewickelt und dort mittels Schlingen oder Knoten befestigt werden muß. Damit beim
Absinken der Ringbank unterhalb den Spulenfuß der Faden auf die Unterwindkrone übertritt, sind an deren nach außen gerichtetem
Ringrand die Ausnehmungen vorgesehen, die -wie Mitnahmenuten wirken.
Bei einer anderen bekannten Spindel der eingangs genannten Art stehen vom Grund der erwähnten Ausnehmungen die Schneidkanten
eines weitgehend kreisförmigen Schneidmessers vor. An der Schneidkante wird der Faden, der sich beim Unterwinden in die
Ausnehmung gelegt hat, dann abgeschnitten, wenn die Spule nach oben von der Spindel abgezogen wird. Auf dem annähernd zylindrischen
Mantelteil der Unterwindkrone befinden sich dann noch einige Windungen des vom Läufer herkommenden Fadens. Beim Hochfahren
der Ringbank über den Spulenfuß tritt - wiederum unter Mitwirkung der bereits erwähnten Ausnehmungen am Ringrand der
Unterwindkrone - der Faden auf die Spule über und kann auf diese aufgewunden werden. Bei der vorerwähnten bekannten Spindel
tritt dabei die Gefahr auf, daß schon beim Hochgehen der Ringbank *durch die Messer im Grund der Ausnehmungen abgetrennt wird,
so daß der vom Läufer herkommende Faden sich nicht mehr auf den Spulenkörper wegen mangelnder Halterung des Fadens bei den
ersten Wickelungen selbsttätig aufwindet. Unabhängig davon hat die bekannte Spindel der vorerwähnten Art aber noch den weiteren
wesentlichen Nachteil, daß im Verlauf des Wickeins einer Spule der sich in einigen Windungen auf der Unterwindkrone be-
* der Faden
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findliche Faden lockert und löst und zu Störungen bei benachbarten
Maschinenteilen oder beim Wickeln angrenzender
Spulen durch abgerissene Fäden und zu einer starken Verunreinigung der Maschine führen kann.. Insbesondere an Cordzwirnmaschinen,
auf denen Fadenmaterial mit vergleichsweise höherer
Eigensteifigkeit gefertigt wird, tritt das Lösen der auf die Unterwindkrone gewickelten Fadenwindungen .in erhöhtem Maße auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorerwähnten Nachteile eine Spindel für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen,
insbesondere für Cordzwirnmaschinen, der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der nach dem Spulenwechsel
sich von der Unterwindkrone lösende und gegebenenfalls abreißende
Fäden keine Störungen beim Wickeln von Nachbarspulen oder an in der Nähe befindlichen Maschinenteilen verursachen können.
Ferner soil in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung bei einer mit einer Scheibenspule bestückten Spindel, deren Unterwindkrone
mit Schneidmessern ausgerüstet ist, die Gefahr des Abschneidens des Fadens beim Hochfahren der Ringbank vermieden
werden.
Zur Lösung der Aufgabe ist bei einer Spindel der eingangs genannten
Art um das zylindrische Mantelteil der Unterwindkrone herum ein oben offener Fadenfangtopf angeordnet, dessen ringförmiger
Boden sich vom unteren Ende des Mantelteils nach außen erstreckt und dessen Außenwand unter Belassung eines Ringspaltes
zwischen sich und dem Ringrand bis in die Höhe des oberen Endes des Mantelteiles reicht. Dank dieser Maßnahmen, kann darauf die Unterwindkrone gewickelte Faden, wenn, er sich gegebenenfalls
nach dem Wiederanfahren der Maschine vom Mantelteil der
Unterwindkrone löst, nicht in angrenzende Maschinenteile oder in den Bereich benachbarter Spulen gelangen und Störungen
verursachen. Er wird vielmehr von dem Fangtopf zurückgehalten. Die sich in dem Fangtopf ansammelnden Fäden müssen erst nach
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einer größeren Anzahl von Spulenwechseln daraus entfernt "werden..
Bis dahin "braucht "beim Spulenwechsel lediglich die volle Spule
abgehoben und eine leere Spule wieder auf die Spindel aufgesteckt zu werden. Weitere Arbeiten, wie etwa das Reinigen der
Zwirnmaschine von abgerissenen Fäden oder die Beseitigung von durch diese Fäden verursachten Störungen, sind nicht erforderlich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist "bei einer Spindel
mit Scheibenspulen und Unterwindkronen, bei denen in den Ausnehmungen des Ringrandes Schneidmesser vorgesehen sind, mit
Vorteil der Durchmesser der unteren Spulenscheibe größer als der Durchmesser, auf dem die Schneidkanten der Messer liegen.
Hierdurch wird erreicht, daß beim Wiederhochfahren der Ringbank
der vom Mantelteil der Unterwindkrone nach oben geführte Faden nicht um eine Messerschneide, sondern um den äußeren Rand der
Spulenscheibe zum inneren Kern der Spule geführt wird, so daß es nicht schon vor dem eigentlichen Wickelbeginn zum unerwünschten
Durchtrennen des Fadens kommen kann.
Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung,
die Gegenstand weiterer UnteranSprüche sind, sind im folgenden
anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Spindel mit vollgewickelter Spule, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, jedoch mit nach oben gehobener Spule und
Fig. $ die Spindel nach den Fig. 1 und 2, jedoch ohne Spule und
mit nach oben abgezogener Unterwindkrone.
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In der Zeichnung ist mit 1 die Spindel beispielsweise einer
Cordringzwirnmaschine "bezeichnet, auf die eine Spul!s 2 aufgesteckt
ist. Unterhalb der Spule 2 und oberhalb des Wirteis 3 ist auf der Spindel 1 koaxial eine Unterwindkrone 4- angeordnet,
die ein weitgehend zylindrisches Mantelteil 5 zum Aufwinden eines Fadens 6 beim sogenannten Unterwinden und einen sich oben
an das Mantelteil anschließenden und nach außen erstreckenden Ringrand 7 mit Ausnehmungen 8 am Umfang aufweist.
In Pig. 1 der Zeichnung ist die Ringbank 9» der Zwirnicng 10
und der Läufer 11 in einer Höhenlage gezeichnet, in der nach dem vollen Bewickeln der Spule 2 das Unterwinden stattfindet.
Dabei werden beim Auslauf der Spindeln 1 nach dem Abstellen des Antriebs einige Windungen des Fadens 6 auf die Unterwindkrone
4 gewickelt, wobei sich auf deren Mantelteil 5 in der Regel noch einige Fadenwicklungen vom vorangegangenen Unterwinden befinden.
Zum Durchtrennen des von diesen Wicklungen zu der fertiggewickel— ten Spule reichenden Fadens, dessen zum Spulenkern führender Fadenanfang
in Fig. 1 und 2 mit 6a und dessen Fadenende auf der Spule mit 6e bezeichnet ist, können gegebenenfalls, wie beim gezeigten
Ausführungsbeispiel ersichtlich, vom Grund der Ausnehmungen 8 im Ringrand 7 cLie Schneidkanten 12 von Messern 13 vorstehen
(Fig. 1). Die Messer 13 sind mit Schrauben auf der Unterwindkrone
4- hinter den Ausnehmungen 8 befestigt. Bei niederer Festigkeit des Fadens 6 könnte das Durchtrennen des von der Spule zu den
Wicklungen auf dem zylindrischen Mantelteil verlaufenden Fadenstücks auch ohne die erwähnten Messer 13 durch einfaches Abreißen
beim Hochziehen der vollgewickelten Spule erfolgen.
Um das zylindrische Mantelteil 5 der Unterwindkrone 4 herum ist
ein oben offener Fadenfangtopf 14 angeordnet, dessen ringförmiger
Boden 15 sich vom unteren Ende 5u des Mantelteils 5
nach außen erstreckt, und dessen Außenwand 16 unter Belassung eines Ringspaltes 17 zwischen sich und dem Ringrand 7 bis in
die Höhe des oberen Endes 5^ des Mantelteiles 5 reicht. In dem
von dem zylindrischen Mantelteil 5» dem Boden 15 und der Außenwand
16 umschlossenen Ringraum 18 können sich von der Unter-
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OCCO 5 Γ. <■ t
Il »
• 0 Γ. 0
• 0 Γ. 0
*— 6'"
windkrone 4 gelöste und in den Fig. 2 und 3 angedeutete Fadenteile
6' ansammeln, ohne daß die Gefahr "besteht, daß sie von
der Unterwindkrone 4 weggeschleudert, gegebenenfalls abgerissen
werden und Störungen der Maschine und "beim Wickeln von Nachbarspulen
verursachen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, verengt sich zweckmäßig die Außenwand 16 des Fadenfangtcpfes 14 nach oben zu. Hierdurch
werden die in dem Fadenfangtopf gesammelten Fadenteile
61 noch sicherer auch dann in dem Ringraum 18 zurückgehalten,
wenn beTeits eine größere Menge der erwähnten Fadenteile 6'
sich darin befindet. Vorteilhaft verengt sich die Außenwand 16 zu ihrem oberen Rand zumindest über einen Teil ihrer Höhe konisch,
wodurch erreicht wird, daß sich unter dem Einfluß der Fliehkraft na.ch außen verlagernde Fadenteile 6' gleichseitig auch nach unten
verschieben, so daß beim Beginn des Unterwindens der Faden 6 stets ohne Behinderung durch den Ringspal b 17 eintreten und sich
auf der Untex-rfinölcrone 4 aufwickeln kann.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Mantelteil 5 der
Unterwindkrone 4 - zweckmäßig etwa vom mittleren Höhenbereich an - konisch erweitert. Dies bewirkt, daß beim Beginn des Unterwindens
die erste Windung des Fadens 6 sich etwa im Übergang vom zylindrischen Abschnitt des Mantelteiles 5 zu dessen konisch
erweitertem Abschnitt anliegt, worauf die folgenden Wicklungen sich nach oben anschließen. Der Zug auf das unten in den Wickel
einmündende Ende beim Hochheben der vollgewickelten Spule 2 führt infolge der Konizität des oberen Mantelabschnittes zu einer
Verfestigung der Wicklungen, so daß ein Aufziehen vermieden wird.
Weiterhin kann sich nach Wegfall des erwähnten Zuges der in einigen
Windungen auf die Unterwindkrone gewickelte Faden 6 leichter von dem Mantelteil 5 nach unten lösen und in den unteren Bereich
des Fadenfangtopfes 14 gelangen, wo er die Bildung neuer
ι · r υ
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Wicklungen beim später folgenden nächsten Unterwinden weniger
behindert.
Um das Entleeren des Fadenfangtopfes 14, das bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel erst nach bis zu 30 Spulenwechseln
erfolgen muß, zu erleichtern, ist die drehfest mit der Spindel 1 verbundene Unterwindkrone 4 zweckmäßig auf die Spindel 1 aufgeschoben
und durch federbelastete Schnapp erkugeln. 19 in Arbeitsstellung
gehalten» Gegen Verdrehen, ist die Unterwindkrone 4 dabei
durch einen vorstehenden. Bund 20 eines von innen in die Unterwindkrone
4 gesteckten Kugelgehäuses gehalten, der in eine Nut 21 am Spindelkörper eingreift. Mit Vorteil ist der Fadenfaagtopf 14 lösbar
mit der Unterwindkrone 4 verbunden, wodurch der von cer Außen-
t§ wand 16 eingeschlossene Ringraum noch leichter zugänglich wird. Hier-
te«?.
zu kann der FadenTJopf 14 auf die Unterwindkrone 4 aufgesteckt
k und von federnden Rastelementen 22 gehalten sein. Gemäß der
Zeichnung können diese Rastelemente durch nach unten gerichtete Zungen 22 des Mantelteils 5 gebildet sein, an denen An-
schlagschultern 23 für den Boden 15 des Fadenfangtopfes 14
und nach außen vorspringende, den inneren Kreisrand 24 des Bozens 15 federnd hintergreifende Haltewülste 25 vorgesehen
• sind (Fig. 3)· Um insbesondere ein leichtes Zusammenfügen
\ der Unterwinr1 krone 4 und des Padenf angtopf es 14 zu ermöglichen,
; sind zweckmäßig die Haltewülste 25 "und der innere Kreisrand { des Bodens 15 abgerundet. Die in Fig. 3 in gelöstem Zustand
gezeigte Steckverbindung ist einfach herstellbar, denn es
brauchen im wesentlichen nach entsprechender Gestaltung der Unterwindkro&e 4 als Drehteil nir noch die bis etwa in den mittleren
Höhenbereich dieses Bauteils reichenden Schlitze von unten eingearbeitet werden. V/ie in Fig. 1 ersichtlin ist,
ergibt sich eine sehr sichere Fixierung des Fadenfangtopfes
' 14 an der Unterwindkrone 4, da nach Aufstecken der Krone auf
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einen entsprechenden Zylinderabschnitt der Spindel 1 die erwähnten Zügen 22 sich nicht mehr federndnach innen durchbiegen
können, sondern an dem Zylinderabschnitt anliegen.
Bei dem in der Zerhnung dargestellten Ausführungsbeispiel
ist auf die Spindel 1 eine Scheibenspule aufgesteckt und weist eine Unterwindkrone 4 auf, bei der in den Ausnehmungen
8 des Hingrandes 7 Schneidmesser 13 vorgesehen sind. Damit nicht beim Hochfahren der Ringbank 9 und Beginn des Vickelns
einer neuen Spule der Faden 6 zu weit in eine der Ausnehmungen 8 eintritt und schon hierbei vom Schneidmesser 13 durchgetrennt
wird, ist zweckmäßig der Durchmesser D der unteren Spulenscheibe 26 größer als der Durchmesser d, auf dem die Schneidkanten
12 der Messer 13 liegen (Fig. 'i).Zur Mitnahme des Fadens 6
beim Beginn des Unterwinden^ und beim Beginn des Neuwickeins einer noch leeren Spule v/eist die untere Spulenscheibe 26
am Umfang Mitnahinenuten 27 auf. Höhe und Durchmesser D der
Spulenscheibe 26 sind dabei zweckmäßig so gewählt, daß der vom Mantelteil 5 der Unterwindkrone 4- zu Nutgrund einer der
Mitnahmenuten 27 geführte Faden 6 mit Abstand von den Schneidmessern 13 nach oben verläuft. Erst beim Abziehen der Spule
nach oben kommt der Faden 6 an einem der Schneidmesser 13 zur Anlage und wird durchgetrennt.
Vorzugsweise weist die Spulenscheibe 26 einen nach unten gerichteten
Umfangswulst 28 auf, von dessen unterem Rand der Faden. 6 zum Mantelteil 5 der Unterwindkrone 4- verläuft und der
den Ringrand 7 der Unterwindkrone von oben, übergreift (Fig. 1). Durch diesen Umfeigswulst 28 wird der Faden 6 noch sicherer
bei aufgesetzter Spule von den Schneidmessern 13 entfernt
und darüber hinaus vermieden, daß der Faden 6 beim Absenken der Ringbank 9 in den schmalen Ringspalt 29 zwischen dem
oberen Ringrand 7 der Unterwindkrone 4 und der Spulenscheibe 26 eintritt, worauf sehr leicht ein Fadenbruch erfolgen könnte.
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1I 9'-
Beim "bereits weiter oben kurz beschriebenen Lösen des Fadenfangtopfes
14 von der Unterwindkrone 4 (siehe Fig. 3) erfassen die Finger einer Hand den oberen Ringrand 7 der Krone,
während die Finger der anderen Hand die nach innen geneigte obere Begrenzung des Fadenfangtopfes 14 ergreifen. Damit
Schnittvei'letzungen an den Fingern vermieden werden, sind zweckmäßig
die Ausnehmungen 8 im oberen Ringrand 7 der Unterwindkrone 4 V-förmig verengt, wobei die Ausnehmungen sich vorteilhaft
auf eine Weite w verengen,'die kleiner als die Dicke eines Fingers einer Hand ist.
Die wie obenstehend beschriebene Spindel 1 ermöglicht zusammen mit der Unterwindkrone 4 ein müheloses Auswechseln der
vollbewickelten Spule 2 gegen noch leere Spulen, bei dem die volle Spule einfach nach oben abgezogen und hierauf die leere
Spule ohne zusätzliches Anlegen des Fadenendes und Umschlingens der Spule einfach auf die Spindel aufgesteckt und sodann gewickelt
werden kann. Das bei den häufig sehr glatten Außenflächen des Mantä-teiles 5 der Unterwindkrone 4 sehr leicht
vorkommende Lösen der auf das Mantelteil 5 gewickelten Wicklungen des Fadens verursacht keine Störungen und Verunreinigungen
der Zwirnmaschine, denn die sich gegebenenfalls lösenn
den Fadenteile 6' werden in dem Fadenfangtopf 14 gesammelt.
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Claims (14)
1. Spindel für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, insbesondere für Cordzwirnmaschinen, mit einer auf der Spindel
unterhalt) der Spule und obehalb des Wirteis koaxial angeord-
* neten Unterwindkrone, die ein weitgehend zylindrisches
" Mantelteil zum Aufwinden eines Fadens beim Unterwinden und einen sich oben daran anschließenden und nach außen
erstreckenden Ringrand mit Ausnehmungen am Umfang aufweist, von deren. Grund gegebenenfalls Schneidkanten mindestens
eines Messers vorstehen, dadurch gekennzeichnet , daß um das zylindrische Mantelteil
(5) der Unterwindkrone (4) herum ein oben offener Fadenfangtopf
angeordnet ist, lessen ringförmiger Boden (15) sich vom unteren Ende (5u) des Mantelteils nach außen erstreckt
und .dessen Außenwand (16) unter Belassung eines Ringspaltes (17) zwischen sich und dem Ringrand (7) bis
in die Höhe des oberen Endes (5®0 des Mantelteils (5)
reicht.
2. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Außenwand (16) des Padenf angtopf
es (14·) sich nach oben zu verengt.
3. Spindel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenwand (16) sich zu ihrem oberen Rand zumindest über einen Teil ihrer Höhe konisch verengt.
4. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Mantelteil (5) der Unterwindkrone
(4) oben - zweckmäßig etwa vom mittleren Höhenbereich an - konisch erweitert ist.
5. Spindel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Unterwindkrone (4·)
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■ I ·
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auf die Spindel (1) aufgeschoben und durch federbelastete
Schnäpperkugeln. (19) in Arbeitsstellung gehalten ist.
6. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Fadenfangtopf (14) lösbar
mit der Unterwindkrone (4) verbunden :.et-
7· -Spindel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet
, daß der Fadenfangtopf (14) auf die
Unterwindkrone (4) aufgesteckt und von federnden Rastelementen
(22) gehalten ist.
8. Spindel nach Anspruch 7> dadurch g kennzeichnet , daß die Rastelemente durch nach unten
gerichtete Zungen (22) des Mantelteils (5) gebildet sind, an denen Anschlagschultern (23) für den Boden (15) des Faden
fangtopfes (14) und nach außen vorspringende den inneren Kreisrand (24) des Bodens federnd hintergreifende Haltewülste
(25) vorgesehen sind. (Fig. 3)
9. Spindel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Haltewülste (25) und der innere
Kreisrand (24) des Bodens (15) abgerundet sind.
10. Spindel nach Anspruch 1 mit einer Scheibenspule und einer Unterwindkrone, bei der in den Ausnehmungen des Ringrandes
Schneidmesser vorgesehen sind9 dadurch gekennzeichnet , daß der Durchmesser (D) der unteren
Spulenscheibe (26) größer als der Durchmesser (d) ist, auf dem die Schneidkanten (12) der Messer (13) liegen.
11. Spindel nach Anspruch 10 mit Mitnahmenuten am Umfang der
unteren Spulenscheibe, dadurch gekennzeichnet , daß der vom Mantelteil (5) der Unter-
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windkrone (4) zum Nutgrund einer der Mitnahmenuten (27)
geführte Faden (6) mit Abstand von den Schneidmessern (13) nach oben verläuft.
12. Spindel mit Scheibenspule nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Spulenscheibe (26)
einen, nach unten gerichteten Umfangwulst (28) aufweist, von
dessen unterem Rand der Faden (6) zum Mantelteil (5) der Unterwindkrone (4) verläuft und der den Ringrand (7) der
Unterwindkrone von oben übergreift (Fig. 1).
13· Spindel nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß eile Ausnehmungen (8) im
oberen Ringrand (7) der Unterwindkrone (4) sich V—förmig
verengen.
14. Spindel nach Anspruch 13> dadurch gekennzeichnet , daß die Ausnehmungen (8) sich auf
eine Veite (w) verengen, die kleiner als die Dicke eines Fingers einer Hand ist.
7531710 31.9177
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Publication number | Publication date |
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US4050227A (en) | 1977-09-27 |
IT1072907B (it) | 1985-04-13 |
GB1563233A (en) | 1980-03-19 |
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