DE7527693U - Vorrichtung zum drehbaren verbinden zweier wandelemente - Google Patents
Vorrichtung zum drehbaren verbinden zweier wandelementeInfo
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- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
3Κ - Büromöbel A 34 786
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung . e .___
6140 Bensheim DeD !· Sep. 1975
Berliner Ring 34-38
Vorrichtung zum drehbaren Verbinden zweier Wandelemente
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 näher bezeichneten Art. Eine
derartige Vorrichtung iot allgemein bekannt.
Bekannte Stellwände zur Unterteilung Von Räumen, beispielsweise
von Großraumbüros werden entweder ohne gegenseitige Verbindung nebeneinander gestellt oder durch Beschläge miteinander
verbunden. Diese Beschläge können Scharniere aufweisen,
um den Winkel zwischen den Stellwänden zu variieren. Derartige Drehbeschläge addieren sich indessen zum
Breitenmaß der Wandelemente und stören den ästhetischen Gesamteindruck der glatten Wandoberflächen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche wahlweise
eine drehbare oder eine feste Verbindung zweier oder mehrerer Wandelement3 gestattet, ohne daß dadurch das Breitenmaß
der Wandelemente vergrößert und die glatte Oberfläche der Wandelemente in wahrnehmbarem Maße gestört wird.
-2-
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lie Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Vorrichtung nach Anspruch 1 sind in den Ansprüchen 2-9 gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet eine feste oder eine stufenlos drehbare Verbindung zweier oder mehrerer
Wandelemente, ohne daß das Breitenmaß der Wandelemente vergrößert wird. Hierdurch ergibt sich ein ästhetisch günstiger
Gesamteindruck, da sich die glatte Oberfläche der Wandelemente über die Verbindungsstelle hinweg fortsetzt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 ist eine nahezu fugenlose Varbindung zweier oder mehrerer Wandelemente ermög-
vorzugsweise
licht, die stufenlos zwischen 0° und 180°/zueinander verstellt
werden können. Bei Befolgung der Bemessungsangaben nach Anspruch 3 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders
gut von außen verdeckt. Die Merkmale des Anspruchs 4 verhindern ein Herausfallen der erfindungsgemäß verwendeten
Verbindungsringe und tragen weiterhin zur Verdeckung der erfindungsgemäßen Vorrichtung von außen bei. Ein besonders
günstiger ästhetischer Eindruck wird bei Befolgung der Bemessungsangaben nach Anspruch 5 erzielt. Die Merkmale
nach Anspruch 6 verleihen den Verschlußkappen nach Anspruch 4 einen ausgezeichneten Halt. Die Merkmale nach Anspruch
• ·
gestatten eine rationelle Massenherstellung eines einzigen Typs einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für eine
Vielzahl verschieden bemessener Wandelemente. Die Merkmale nach Anspruch 8 erlauben eine gute Befestigung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung an den jeweiligen Wandelement
en. In Verbindung mit den Merkmalen des Anspruchs 9 tragen die Merkmale des Anspruchs 8 darüberhinaus zu dem
verbesserten ästhetischen Gesamteindruck der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung?
Pig. 2 eine perspektivische Teilansicht de * oberen Endes eines Rohrs der erfindungsgemäßen Vorrichtung
nach Pig. 1; I
Pig. 3 eine Draufsicht auf zwei durch die erfindungs- !
gemäße Vorrichtung starr verbundene Wandelemente und
Pig. 4 eine Draufsicht auf zwei durch die erfindungs-»
gemäße Vorrichtung drehbar verbundene Wandelement
e.
Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung 1 naoh Pig. 1
··:■:■
- 4 - J
weist zwei Rechteckprofil-Rohre 2, 3 auf, wovon das Rohr
2 mit der Stirnseite 7 des Wandelementes 4 und das Rohr 3 mit der Stirnseite 8 des Wandelementes 5 verbunden ist.
Wie Fig. 2 für das Rohr 2 und das Wandelement 4 näher zeigt, erfolgt die erwähnte Verbindung beispielsweise
durch Schraubbolzen 6, die in der Nähe der Rohrenden A der Rohre 2, 3 die an die betreffende Stirnseite 7 bzw. 8
angrenzende Längswand B des Rechteckprofils durchsatsen.
In den Seitenwänden G und D sowie in der dar Längswand B gegenüberliegenden Längswand E jedes Rohres 2, 3 sind im
Bereich der Rohrenden A vier Längsschlitze 9-12 angebracht, wovon jeweils zwei um 90 zueinander versetzt angeordnete
Längsschlitze ein Längsschlitzpaar 9, 10 bzw. 11, 12 bilden. In die einander gegenüberliegenden Längsscblitzpaare
9, 10 und 11, 12 der Rohre 2, 3 ist ein Verbindungsring 13 eingesetzt, dessen Höhe gleich der Länge .._·.-.
der Schlitze 9-12 ist. Wie die Draufsichten nach Pign.
3 und 4 zeigen, werden die Wandelemente 4 und 5 bei Verwendung von zwei Verbindungsringen je Rohrende A starr
miteinander verbunden, während bei Verwendung nur eines einzigen Verbindungsringes 13 je Rohrende A eine stufenlose
Drehung der Wandelemente 4, 5 um eine den Mittelpunkt
des Verbindungsrings 13 durchsetzende Drehachse ermöglicht
ist. Zur Sicherung der Verbindungsringe 13 sind in die Rohrenden A der Rohre 2, 3 Verschlußkappen 14-17 eingesetzt
(Pig. 1).Jede Verschlußkappe , z.B. 14, weist einen
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in das betreffende Rohr 2 bzw. 5 eingreifenden Fußabschnitt
18 und einen auf dem Rohrende A aufsitzenden Kopfabschnitt 19 auf. Der Kopfabschnitt 19 schließt mit
dem betreffenden Sehr 2 bzw. 3 bündig ab und besitzt daher
eine rechteckförmige Fläche. Ferner ist die Höhe der
Fußabschnitte 19 sowie die Länge der Bohre 2, 3 so bemessen, daß die Oberseite der Verschlußkappen mit der Oberseite
der Wandelemente 4 und 5 eine ebene Flache bildet. Dies bedeutet, daß die Länge der Rohre 2 und 3 um die
doppelte Höhe des Kopf abschnitt s 19 kurzer bemessen ist als die Höhe der Wandelemente 4, 5 (Fig. 2).
Zur Verbesserung der Haftung an der Innenseite dei· Rohre
2, 3 weisen die Fußabschnitte 18 im dargestellten Beispielsfalle nach Fig. 1 eine Vielzahl von stegförmigen
Wanderhebungen 20 auf, die übereinander angeordnet sind und parallel zu der Oberkante des Kopfabschnittes 19 verlaufen.
Anstelle von stegförmigen Wanderhebungen 20 können selbstverständlich auch rillenförmige Wandvertiefungen
oder dergleichen vcrgesehen werden.
•Die Länge der Längswände B und E der Rohre 2, 3 entspricht
im dargestellten Beispielsfalle nach Fip% 1-4 der Breite
der Wandelemente 4 bzw. 5. Diese Bemessung gibt in Verbindung mit der vorste^and erwähnten Abstimmung der Länge der
Rohre 2, 3 und der Höhe der Verschlußkappen 14 - 17 auf die Höhe der Wandelementρ 4, 5 der erfindungsgemäßen Verbin-
-6-
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dungs vorrichtung 1 ein ästhetisch hez-vorragendes Aussehen,
da sich die glatte Oberfläche der Wandelemente 4, 5 aber
die Verbindungsvorrichtung 1 hinweg fortsetzt. Von der Verbindungsvorrichtung 1 stehen, wie die Draufsichten nach
Fign. "3 und 4 zeigen, lediglich die Ringe 13 zur Hälfte
über die Außenflächen 21 der Wandelemente 4, 5 vor, was praktisch nicht auffällt.
Bei der Verwendung eines einzigen Rohrtyps für eine Vielzahl
unterschMlich bemessener Wandelemente können, die
Länssschlitze 9-12 reihenförmig in gleichen axialen Abständen
über die gesamte Länge der Rohre 2, 3 verteilt werden. (Fig. 1). Die Länge der Rohre 2, 3 wird dann so
entsprechend der Höhe der Wandelemente 4, 5 angepaßt, daß
die Rohrenden A mit dem Anfang der der Oberkante G des Wandelementes 4 bzw. 5 nächstliegenden Längsschlitz reihe
zusammenfällt. Me unterschiedlichen Abstände F zwischen
den Rohrenden A und den Oberkanten G der Wandelemente 4, 5 können durch verschiedene Verschlußkappentypen mit unterschiedlichen
Höhen ihrer Kopfabschnitte 19 ausgeglichen
werden.
Bei einer ausgeführten Verbindungsvorrichtung wiesen die Längsschlitze 9-12 sowie die Verbindungsringe 13 eine
Länge von etwa 25 mm auf. Es ließen eich bis zu vier Wandelemente sicher miteinander verbinden.
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Claims (9)
1. Vorrichtung zum drehbaren Verbinden zweier Wandelemente,
insbesondere Stellwände zur Unterteilung von Bäumen, dadurch geksnnzeich.net,
daß an benachbarten Stirnflächen (7, 8) der zu verbindenden Wandelemente (4, 5) jeweils ein Rohr (2 bzw. 3)
befestigt ist, das sich zumindest über einen Teil der Höhe des betreffenden Wandelementes (4 bzw. 5) erstreckt,
daß an jedom axialen Ende jedes Rohres (A)
wenigstens ein Paar von im wesentlichen um 90° versetzt angeordneten Längsschlitzen (9, 10 bzw. 11, 12) vorgesehen
ist und daß in die Längsschlitzpaare (9» 10 bzw.
11, 12) benachbarter Rohrenden jeweils ein Verbindungsring (13) einsetzbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Längsschlitze (9
bis 11) derart angeordnet sind, daß der Mittelpunkt jedes Verbindungsringes (13) etwa auf der Drehachse
der miteinander verbundenen Wandelemente (4, 5) liegt.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Länge der Längaschlitze
(9 - 12) und die Höhe der Verbindungsringe (13) im wesentlichen gleich groß gewählt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3 » dadurch gekennzeichnet , daß die
axialen Enden (A.) der Rohre (2, 3) mit; Kappen (14· - 17)
verschließbar sind und daß jede Kappe (14 - 17) einen
in das Rohr (2 bzw. 3) eingreifenden Fußabschnitt (18) und einen auf dem Rohrende (A) aufsitzenden und mit diesem
bündig abschließenden Kopfabschnitt (19) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Länge jedes Rohi^es
(2 bzw. 3) und die Höhe der beiden endseitigen Kappen
(14, 16 bzw. 15» 17) zusammen etwa gleich der Höhe des
betreffenden Wandelementes (4 bzw. 5) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Pußabschnitte
(18) der Kappen (14 - 17) an ihrer äußeren Mantelfläche stegförmige Wanderhebungen (20) oder rillenförmige Wandvertiefungen
aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
:| daß längs der Rohre (2, 3) in gleichen axialen Abstän-
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den eine Vielzahl von Längsschlitze ^j - 12) vorgesehen
ist.
8.· Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohre (2, 3) ein Rechteckprofil "besitzen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet
, daß die Länge der mit dem zugeordneten Wandelement (4 bzw. 5) verbundenen Längsseite
(B) jedes RechteckprofiIsim wesentlichen der
Breite des Wandelementes (4 bzw. 5) entspricht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19757527693 DE7527693U (de) | 1975-09-02 | 1975-09-02 | Vorrichtung zum drehbaren verbinden zweier wandelemente |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19757527693 DE7527693U (de) | 1975-09-02 | 1975-09-02 | Vorrichtung zum drehbaren verbinden zweier wandelemente |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7527693U true DE7527693U (de) | 1976-02-19 |
Family
ID=31961154
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19757527693 Expired DE7527693U (de) | 1975-09-02 | 1975-09-02 | Vorrichtung zum drehbaren verbinden zweier wandelemente |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7527693U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2846057A1 (de) * | 1978-10-23 | 1980-05-08 | Dichmann Ag Vario Werke | Koppeleinrichtung fuer raumgliederungselemente |
-
1975
- 1975-09-02 DE DE19757527693 patent/DE7527693U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2846057A1 (de) * | 1978-10-23 | 1980-05-08 | Dichmann Ag Vario Werke | Koppeleinrichtung fuer raumgliederungselemente |
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