DE746165C - Gasspuerpumpe - Google Patents
GasspuerpumpeInfo
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- DE746165C DE746165C DEA95315D DEA0095315D DE746165C DE 746165 C DE746165 C DE 746165C DE A95315 D DEA95315 D DE A95315D DE A0095315 D DEA0095315 D DE A0095315D DE 746165 C DE746165 C DE 746165C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/22—Devices for withdrawing samples in the gaseous state
- G01N1/24—Suction devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D17/00—Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
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Description
- Gasspürpumpe Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung von mit Handgriff versehenen Gasspürpumpen. Die üblichen Gasspürpumpen weisen an ihrem Handgriff nur eine einen Dichtungsring enthaltende Öffnung auf, in die das Gasspürröhrchen eingesetzt wird.
- Pumpen dieser Art haben den Nachteil, daß man bei Anwasenheit mehrerer Gase bzw. eines Gases, dessen Indentität noch nicht feststeht, hintereinander mit den verschiedenan. zum Nachweis der einzelnen Gasarten bestimmten Röhrchen die entsprechenden Prüfungen vornehmen muß und erst nach Beendigung aller dieser Prüfungen beurteilen kann, auf welches Gas man die Abwehr einstellen muß.
- Es ist auch bekannt, für die Prüfungen von verschieldenen Gasen mehrere Prüfröhrchen parallel zu schalten und die zu untersuchende Luft durch sie hindurchzuleiten.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Handgriff einer Spürpumpe aus zwei und die gemeinsame Längsachse gegeneinwander verdrehbaren Teilen besteht, deren oberer auf der Stirnseite eine Mehrzahl von im gleichen Drehwinkel zueinander angeordneten Einsatzöffnungen besitzt, deren Idurchgehende Bohrungen zu einer gleichen Zahl in gleichem Drehwinkel angeordneter und mit der Pumpe in Verbindung stehender bohrungen des anderen Teiles führen, und daß eine weitere Einsatzöffnung vorgesehen ist, die beim Abschluß der anderen Bohrungen durch Verdrehung der Teile zueinander Verbindung zur Pumpe erhält. Das hat den Vorteil, daß man sowohl die Röhrchen parallel zueinandersvchalten als auch eine Einzelprüfung vornehmen kann. Bei Betätigung der Pumpe sieht man nun an der Röhrchenverfärbung, welches der verschiedenen Spürröhrchen auf das vorhandene Gas anspricht. Dann verschließt man die Anschlußöffnungen für die verschiedenen Röhrchen, wobei der Durchlaß für die Einzelöffnung freigegeben wird; mit dem in diese Öffnung eingesetzten Spezialröhrchen wird dann die eigentliche Prüfung vorgenommen.
- Kann man aus den vorliegenden Umständen schon auf das Vorhandensein eines bestimmten Gases, wie Lost, schließen, so wird nur die Einzelöffnung benutzt. Die Bohrung der zusätzlichen Ansaugeöffnung für das Spezialröhrchen im oberen Handgriffteil kann zweckmäßig auf dem gleichen Teilkreis, aber um einen halben Drehwinkel zu den anderen Bohrungen, in dem unteren Handgriffteil, jedoch um den gleichen Drehwinkel versetzt, ange-ordnet werden. Zweckmäßig wird die Drehbarkeit der beiden Griffteile durch an ihnen angebrachte Anschläge be grenzt. Für den Fal;l, daß Spürröhrchen mit darin enthaltenen Reagenzampullen zur Verwendung kommen sollen, können an dem Handgriff auch die Stößen angeordnet werden, die zum Zerdrückender Reagenzampullen dienen. Eine zweckmäßige Ausführung der Vorrichtung besteht darin, daß die Achse, -um -die sich die beiden Griffteile drehen, als Stößer zum Zerdrücken der Ampullen ausgebildet ist, man kann jedoch auch im unteren Teil des Handgriffs schräg gerichtete Bohrungen anordnen, in denen die Stößer in Form von Dornen eingelassen sind.
- Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Die Abb. I und 4 zeigen Spürpumpenhandgriffe gemäß der Erfindung im Längsschnitt. Die Abb. 2 ist ein Querschnitt durch den oberen Handgriffteil nach Linie A-B der Abb. I.
- Die Abb. 3 ist ein Querschnitt durch den unteren Handgriffteil nach Linie C-D der Abb. I.
- In der Zeichnung ist I die hohle Kolbenstange einer Gasspürpumpe, an der der aus den Teilen 2 und 3 bestehende Handgriff sitzt.
- Beide Teile sind an ihrer Berührungsstelle kegelig ausgebildet und werden durch eine Achse 4 zusammengehalten. Die Achse 4 ist zweckmäßig als Schraube ausgebildet. Eine sich gegen eine Nlutter 5 abstützende Feder 6 stellt den Abdichtungsdruck beider Handgriffteile her, die drehschieberartig gegeneinander verschiebbar sind. Im vorliegenden Beispiel ist der Fall angenommen, daß fünf verschiedene Spürröhrchen vorhanden sind.
- Diese fünf Röhrchen können an der Stirnseite d!es Handgriffteiles 3 anl für diesen Zweck vorgesellene Öffnungen 7 angeschlossen werden. Die Abdichtung der Röhrchen wird durch eingesetzte Gummiringe 8 bewirkt.
- Außer den fünf Anschlußstellen befindet sich an der Stirnseite noch eine sechste. Von den Anschlußstellen führen fünf Bohrungen 9 nach unten in Richtung zum Handgriffteil 2.
- Die Bohrungen liegen alle auf dem gleichen Teilkreis und in gleichen Entfernungen voneinander. Von der sechsten Anschlußöffnung führt eine Bohrung 10 nach unten, die zwar auch auf dem gleichen Teilkreis, aber nur im halben Abstand zweier Bohrungen 9 voneinander liegt. Der untere Handgriffteil 2 be -sitzt entsprechende Bohrungen 9', die sich' mit den Bohrungen g zur Deckung bringen lassen Außerdem ist eine Bohrung 10' vorhanden, die aber den gleichen Abstand wie die Bohrungen 9' besitzt.
- Der Spürvorgang vollzieht sich in folgender Weise: Man besetzt die Öffnungen 7 mit fünf verscheidenen Prüfröhrchen, die durch die Bohrungen 9 dadurch mit der Pumpe in Verbindung gebracht werden, daß die Bolirungen 9 mit den Bohrungen 9' in Übereinstimmung gebracht werden. Dann ist die Bohrung 10 im oberen Griffteil abgeschlossen.
- Nunmehr wird die Pumpe in Tätigkeit gesetet, und es wird beobachtet, welches von den Spürröhrchen eine Veränderung zeigt.
- Angenommen sei, diese Veränderung würde sich an den Prüfröhrchen für Phosgen bemerkbar machen. Nunmehr verdreht man den oberen Handgriffteil 3 so weit, bis ein Anschlag 11 wirksam wird. Bei dieser Einstellung sind diese Bohrungen 9 durch Überdeckung der Bohrungen g' geschlossen, aber die Bohrung 10 wird dadurch geöffnet, daß nunmehr die Bohrung 10' des Unterteils mit ihr übereinstimmt. In die dieser Bohrung entsprechende nsaugöffnung setzt man ein Spezialprüfröhrchen für Phosgen ein und führt die weitere Prüfung aus; aus der Stärke der Verfärbung dieses Röhrchens kann man nun einen Schluß auf die in der Luft enthaltenen Phosgenmengen ziehen. Das Ende 12 der Schraube 4 kann zugespitzt sein und zum Zerstören von die Prüfröhrchen bedeckenden Abschlußdeckeln dienen. Zum Zerdrücken der in den Prüfröhrchen gegebenenfalls vorhandenen Reagenzampullen dienen Dorne 13, die in schrägen Bohrungen 14 des Griffunterteiles 2 angeordnet sind. Diese Ausbildung des Handgriffes ist in Abb.4 der Zeichnung dargestellt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Gasspürpumpe mit einem für den Einsatz von Spürröhrchen ausgebildeten handgriff, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff aus zwei um die gemeinsamle Längsachse gegeneinander verdreh baren Teilen (2, 3) besteht, derren oberer auf der Stirnsieibe eiae Mehrzahl von im gleichen Drehwinkel zueinander angeordneten Einsatzöffnungen (7) besitzt, deren durchgehende Bohrungen (9) zu einer gleichen zahl in gleichem Drehwinkle angeordneter und mit der Pumpe in Verbindung stehender Bohrungen (9') des anderen Teiles (2) führen, und daß eine weitere Einsatzöffnung (10) vorgesehen ist, die bei Abschluß der anderen Bohrungen durch Verdrehung der Teile zueinander Verbindung zur Pumpe erhält.
- 2. Gasspürpumpe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (I0) der zusätzlichen Einsatzöffnung im oberen Handgriffteil (2) auf dem gleichen Teilkreis aber um einen halben Drehwinkel zu den anderen Bohrungen (9), im unteren Handgriffteil (2) jedoch um den gleichen Drehwinkel versetzt angeordnet ist.
- 3. Gasspürpumpe nach Anspruch I und 2, -dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehbarkeit der beiden Griffteile (2, 3) durch Anschläge (II) begrenzt ist.
- 4. Gasspürpumpe nach den Ansprüchen I bis 3 für Ampullen enthaltende Spürröhrchen, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil (2) des Handgriffes schräg gerichtete Bohru.ngen (I4) angeordnet sind, in denen die zum Zerdrücken der Ampullen dienenden Dorne (I3) einge -setzt sind.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: schweizerische Patentschrift Nr. 2I0 222.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA95315D DE746165C (de) | 1942-03-24 | 1942-03-24 | Gasspuerpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA95315D DE746165C (de) | 1942-03-24 | 1942-03-24 | Gasspuerpumpe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE746165C true DE746165C (de) | 1944-06-13 |
Family
ID=6951387
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA95315D Expired DE746165C (de) | 1942-03-24 | 1942-03-24 | Gasspuerpumpe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE746165C (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH210222A (de) * | 1938-10-22 | 1940-06-30 | Chem Ind Basel | Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis kleiner Mengen schädlicher Stoffe in Gasen. |
-
1942
- 1942-03-24 DE DEA95315D patent/DE746165C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH210222A (de) * | 1938-10-22 | 1940-06-30 | Chem Ind Basel | Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis kleiner Mengen schädlicher Stoffe in Gasen. |
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