DE7435446U - - Google Patents
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GLAWE, DELFS. MOLL & PAtT^R .: :-':PAVciO-ANwalte
DR.-ING. R. GLAWE, MÖNCHEN
DIPUNG. K. OELFS, HAMBURG DIPl.-PHYS. DR. W. MOLL, MÖNCHEN
OIPt.-CHEM. DR. U. MENGDEHL, HAMBURG
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TtUX 52 H OS φ« | ||
MÖNCHEN | ||
IHR ZEICHEN | ||
UNSER ZEICHEN A |
SCHLEGEL (UK) LIMITED Leeds / England
Randeinfassungsstreifen
Die Erfindung betrifft einen Rande infassungsstr-t if en
zur Anbringung an einen Plansch, z.B. aus Metall caer faserverstärktem
Kunststoff, insbesondere zur Verwendung an Motorfahrzeugen zur Randeinfassung von Türöffnungen, Kofferraumöffnungen
und dgl.
Der Streifen ist so ausgebildet, daß er den Flansch vollständig überdeckt, der aus einer Blechstärke ode*, zwezusammengeschweißten
Blechstärken bestehen kann, so daß der Plansch gegenüber atmosphärischen Einflüssen geschützt ist,
ein gefälliges Aussehen erhält und seine scharfen Kanten
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abgedeckt sind, um eine Gefährdung der das Pahrzeag beau'-7-enden
Personen oder ihrer Kleidung auszuschließen. Ir. vielen Fällen wird ferner eine Gummidichtung an dem Streiken
befestigt, um als Wetterabdichtung zu dienen, und in diesem
fall dient der Randeinfassungsstreifen außerdem als Befestigungsmittel zum Befestigen der Gummidichtung an dem Plansch.
Randeinfassungsstreifen von ähnlicher Porm wie der erfindungsgemäße
Streifen sind bekannt. Sie werden normalerweise in beliebiger Länge hergestellt und haben einen allgemein
U-förmigen Querschnitt, sind federnd verformbar, können gebogen werden und werden normalerweise aus einem Gummi- oder
Kunststoffmaterial hergestellt, das im Bedarfsfall durch eine
metallische od.dgl. Einlage im Innern des Gummi- ode.: iCunststoffmaterials
verstärkt wird. Die Streifen werden an dem Plansch festgehalten durch Greifer oder Klemmlippen, die
sich von den Schenkeln des 7 nach innen und in Richtung auf die Basis des U erstrecken, wobei diese Greifer verformbar
sind und aus gummiartigem oder Kunststoffmaterial bestehen.
Die bisher bekannten Streifen sind jedoch relativ groß und platzraubend, hauptsächlich aufgrund der Porm ihrer
Klemmlippen, und sie ergeben nicht immer eine wirklich sinwandfreis
Abdichtung an dem Metallflansch. Sie sind auch schwierig auf dem Metallflansch anzubringen, und da zu ihrer
Anbringung eine große Kraft erforderlich ist, wird der Träger bzw. die Verstärkung häufig deformiere, wodurch die Punktions-
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tüchtigkeit herabgesetzt wird, insbesondere da im Deformationsbereich
die Festbaltekraft und die Abdichtung siark
beeinträchtigt sind.
Im Falle von Einfassungsstreifen mit einem damit verbundenen,
verformbaren JDlchtungsteil (normalerweise aus
Gummi) zur Bildung eines kombinierten Einfassungs- und Türabdichtungsstreif
eiiC, wurde der Gummi bisher so weit verlängert,
daß er sich in das Innere des Einfassungsstreifens hinein erstreckt oder dorthin verformt wird. Der G-rund dafür
ist, daß die Klenmlippen der bisher bekannten Streifen ausnahmslos
keine einwandfreie Abdichtung an dem Flansch ergeben und den Durchtritt von Yfesser in das Innere des Streifen
gestatten. Dies bsruhtf normalerweise auf der Verformung b \m
Anbringen. Daa Vorhandensein von Gummi beseitigt größtenteils
dieses Problem. In das Innere des Streifens sich erstreckende Gummiteile bedeuten jedoch, daß der Streifen noch schwerer
an dem Plansch anzubringen ist, und zwar aufgrunö eier von dem
Gummi verursachten Reibungskräfte. Dies hat offensichtliche
Nachteile. Beispielsweise v/ird durch jede beim Anbringen des Streifens verursachte Yerformung die Gummiabdichtung Ux ihrer
Y/irksamkeit beeinträchtigt. Ferner wird durch Anordnung YGn
Gummi im Innern des Streifens dessen Größe und Sperrigkeit vermehrt, so daß der Streifen beträchtlichen Platz wegnimmt.
Wenn das Dichtungsteil durch die beim Schließen dagegengepreßte
Fahrzeugtüre komprimiert wird, ist es wichtig, daß j möglichst viel Platz für die Auslenkung des Dichtungsteils
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zur Verfügung steht. Die bisher "bekannten Streifen nehme"·!
erheblich viel Raum ein, und dies bedeutet, daß eine unerwünscht große Kraft erforderlich ist, um das Dichtj.ru;steil·
ausreichend zu verformen, um die ÜMire schließen zu können,
insbesondere bei Abmessungstoleranzen der Türöffnung, die bei der normalen Fertigung häufig vorkommen. Ein Gummischenkel·
innerhalb des Streifens nimmt zusätzlichen Platz weg, wodurch der Spielraum für die Verformung des Gummidichtungsteils
weiter verringert wird. Zur Behebung dieser Nachteile ist bei dem erfindungsgemäßen Streifen vorgesehen, daß die
Klemmlippen selbst nach dem Anbringen des Streifens die Dichtungsfunktion übernehmen.
Wenn der erfindungsgemäße Streifen mit einem Gunimidichtungsteil
kombiniert wird, wird der Gummi nicht in das Innere des Streifens verlängert. Dies bedeutet, daß die Klemmlippen
in der Lage sein müssen, nicht nur den Plansch ausreichend fest zu greifen, sondern auch nach dem Anbringen
eine einwandfreie, wasser- und wetterdichte Abdichtung an dem Flansch zu bewirken.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Randeinfassungsstreifen
zu schaffen, der die Nachteile der bekannten Streifen nicht aufweist, wesentlich leichter anzubringen
ist, den Flansch auf seiner ganzen Länge ausreichend fest ergreift und einklemmt, und insbesondere eine besser«
Abdichtung an dem Flansch bewirkt. Dies hat seinen Grund
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darin, daß die Schenkel des U, "bei jeder Plans ciastärke, nicht
Über den Punkt hinaus verformt und aufgeweitet werden, wo 3ie ihre Abdichtungs- und Klemmwirkung verlieren.
Die Erfindung zielt ferner darauf at>, einen derartigen
Ranöeinfassungsstreifen in Kombination mit einem Dichtungsteil
zu schaffen.
Demgemäß betrifft die Erfindung einen einstückigen Randeinfassungsstreifen
zum Anbringen an einem Metallflansch od. dgl·., insbesondere zur Umrandung von Türöffnungen an Motorfahrzeugen,
wobei der Streifen von beliebiger Länge ist und einen Hauptteil von allgemein U-förmigem Querschnitt aufweist,
der aus einem polymeren bzw. elastomeren Material bewie Gummi oder Kunststoff besteht und durch eine halbstarre
Einlage versteift ist, und wobei über die ganze Länge des Streifens durchgehende, federnd verformbare Klemmlippen an
der Innenseite der Schenkel des U nach innen und in Richtung auf die Basis des U vorstehend angeordnet sind, der dadurch
gekennzeichnet ist, daß an dem einen Schenkel des U mindestens eine Klemmlippe und an dem anderen Schenkel des U mindestens
zwei Klemmlippenj die aus weicherem Material, beispielsweise einer anderen Verbindung, bestehen als die erstgenannte
Klemn^ippe, vorgesehen sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind an dem anderen Schenkel des U drei Klemmlippen vorgesehen, und diese
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sind vorzugsweise kürzer und schmaler ausgebildet als die
Klemmlippe oder Klemmlippen an dem erstgenannten Schenkel des U, und sie haben untereinander gleichen Querschnitt.
Die Klemmlippe oder Klemmlippen an dem erstgenannten Schenkel können aus einem Kunststoff oder Gummimaterial bestehen,
welches gleich oder ähnlich ist dem, aus dem der Hauptteil des Streifens geformt ist. Bei einer bevorzugten
&usführungsform sind die mindestens zwei Klemmlippen an dsr.
anderen Schenkel aus einem Kunststoff oder Gummimaterial von anderer Durometer-Härte (Shore-Härte), welche in einem einzigen
gemeinsamen Strangpreßvorgang zusammen mit dem den Hauptteil bildenden Kunststoff oder Gummimaterial extrudiert
witd. }
Torzugsweise ist das geschlossene Ende des U-Querschnitts
des Hauptteils flacher, also weniger rund eusgebildet als bei
den meisten bekannten Konstruktionen, so daß der eine Schenkel
des U besonders nah an dem Plansch verlaufen kann. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung ist dies immer derjenige
Schenkel, an dem das Gummidichtungsteil· befestigt ist.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen
erläutert.
Fig. 1 zeigt einen vergrößerten Querschnitt durch
den an einem Metallflansch befestigten Randeinfassungsstreifen gemäß einer Ausführungs-
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form der Erfindung.
Pig. 2 zeigt im Querschnitt einen an einem ähnlicher.
Plansch angebrachten Einfassungsstreifen nach, dem Stand der Technik.
3?ig. 5 zeigt, einen vergrößerten Querschnitt eines
Randeinfassungsstreifens gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 und 2 zeigen je einen Randeinfassungsstreifen,
der an einem Metallflansch 3 angebracht ist, der aus zwei
zusammengeschweißten Blechstärken besteht. Dar Einfassungsstreifen
gemäß Pig. ", kann in bekannter Weise durch Doppelextrusion
hergestellt sein, wobei der ü-förmige Hauptteil 1
des Streifens, der aus Kunststoffmaterial besteht, über einen
halbstarren Träger (strichpunktiert in der Mitte de3
Hauptteils angedeutet) extrudiert wird, der von bekannter
Konstruktion ist, wie z.B. ein U-förmiges Metallgeflecht
oder -gewirk, wie es üblicherweise bei der Herstellung von Randeinfassungsstreifen verwendet wird.
&emäß der vorliegenden Erfindung ist an einem Arm 5 des
Hauptteils 1 über die ganze Länge durchgehend eine nach innen gerichtete Klemmlippe 7 vorgesehen, die vorzugsweise aus dem
gleichen Kunststoff material wie der Hfauptteil 1 besteht. Der
andere Arm 9 des Hauptteils ist mit mindestens zwei (vorsuga-
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; i ■ / ι
weise drei, wie dargestellt) nach innen gerichteten tflemmlippen
11 versehen, die aus einem weicheren Material al§ die
Klemmlippe 7 bestehen. Außerdem sind die Klemmlippen 11 allgemein kürzer und dünner bzw. schlanker als die Klemmlippe 7.
In der Zeichnung zeigen die ausgezogenen Linien die Stellung der Klemmlippen 7 und 11 nach der Anbringung, während die gestrichelten
Linien die Stellung der Klemmlippen vor der Anbringung des Streifens an dem Metallflansch 3 audeuten.
Bei Verwendung des Randeinfassungsstreifens gemäß der vorliegenden Erfindung (d.h. gemäß Pig. 1) zur Abdeckung von
Metallflanschen an Karosserieöffnungen von Motorfahrzeugen, ist der von dem Schenkel 9, der die weichen Kieranlippen 11
ι
trägt, eingenoiumene Platz kleiner als der bei üblichen Streik fen beanspruchte Platz, da, wie aus der Zeichnung ersichtlieh, der Schenkel 9 sehr nahe urd parallel zu deoi Planaca 3 liegt, während bei bisher bekannten Streifen der entsprechen*· de Schenkel weiter von dem Plansch 3 entfernt und zu diesem geneigt verläuft, wie aus Pig. 2 ersichtlich. Dafür, daß bei den bekannten Streifen der Schenkel 9 in einem gewissen Abstand von dem Plansch 3 verläuft, gibt es im wesentlichen drei mögliche Gründe, nämlich: a) Die Klemmlippen. dieses Schenkels können aus dem gleichen Material wie der U-förmige Hauptteil· des Streifens bestehen und deshalb größeren Veriormungswiderstand haben; b) es können Teile des G-ummidichtungsteiles innerhalb des U-förmigen Hauptteils zwischen dem Schenkel 9 und dem Plansch liegen; c) der Streifen kann
trägt, eingenoiumene Platz kleiner als der bei üblichen Streik fen beanspruchte Platz, da, wie aus der Zeichnung ersichtlieh, der Schenkel 9 sehr nahe urd parallel zu deoi Planaca 3 liegt, während bei bisher bekannten Streifen der entsprechen*· de Schenkel weiter von dem Plansch 3 entfernt und zu diesem geneigt verläuft, wie aus Pig. 2 ersichtlich. Dafür, daß bei den bekannten Streifen der Schenkel 9 in einem gewissen Abstand von dem Plansch 3 verläuft, gibt es im wesentlichen drei mögliche Gründe, nämlich: a) Die Klemmlippen. dieses Schenkels können aus dem gleichen Material wie der U-förmige Hauptteil· des Streifens bestehen und deshalb größeren Veriormungswiderstand haben; b) es können Teile des G-ummidichtungsteiles innerhalb des U-förmigen Hauptteils zwischen dem Schenkel 9 und dem Plansch liegen; c) der Streifen kann
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eine runde Pront (die Basis des U) haben, was bedeutet, i&ü
der Plansch sich automatisch mittig zu dem U-förmigen Jiauptteil
zentriert, wenn der Streifen an dem Plansch angebracht wird. Alle diese drei Gründe sind bei dem Streifen nach dem
Stand der Technik vorhanden, der in Pig, 2 dargestellt ist und der derzeit weitverbreitete Anwendung findet, beispielsweise
an allen in Europa gefertigten Ford-Automobilen angebracht
wird.
Wie man aus Pig. 1 erkennt, kann der Streifen ein Dichtungsteil 13 aufweisen, welches an dem Schenkel 9 befestigt
oder einstückig mit ihm ausgebildet ist. Hierdurch entsteht ein kombinierter Randeinfassungs- und Dichtungsstreifen, der
eine Anschlagdichtung "rund um die Türe eines Automobils bildet, wenn diese geschlossen wird. Wahlweise kann das Dichtungsteil
13 auch als gesondertes Teil ausgebildet sein, welches am Rand der Türe befestigt wird. In beiden Pällen
steht mehr Platz für das verformbare, z.B. aus Gunroi beste-
•4
hende Dichtungsteil 13 zur Verfugung, da der Schenkel 9
flach an dem Plansch 3 anliegt. Dies bedeutet, daß die Türe leichter zu schließen ist, und ermöglicht auch dem Automobil-Hersteller
größere Toleranzen für die Breite des Spaltes zwischen dem Außenumfang der Türe und dem um die Türöffnung um-»
laufenden Plansch 3. In anderen Worten, der Türschließdruck kann innerhalb annehmbarer Grenzen gehalten werden.
Es wurde ferner gefunden, daß der Streifen gemäß der
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Erfindung eine gute Wetterabdichtung rund um den Plansch 3
bildet. Aus zwei Blechstärken bestehende Plansche an Automobilen
sind leider niemals perfekt, da Punktschweißungen una/ oder Blechüberlappungen Stufen bilden, an denen sich Spalte
bilden, durch welche Wasser unter dem Einfassungsstreifen hindurch eindringen kann, falls dieser nicht eine einwandfreie
Abdichtung bietet. Die Klemmlippen an bisher erhältlichen Streifen, die aus dem gleichen Material wie der Hau.ptteil
des Streifens bestehen, nämlich aus relativ hartem Gummi- oder Kunststoffmaterial, neigen dazu, die durch Punktschweißungen
oder Stufen verursachten Einbuchtungen einfach zu überbrücken, so daß Wasser durchtreten kann, und si', können
sogar die Berührung mit dem Plansch völlig verlieren, wenn beim Anbringen eine Verformung aufgetreten ist. Die
kleineren und weicheren Kien?"lippen 11 des erfindungsgemässen
Streifens sind nachgiebiger und leichter verformbar und pressen sich in die Einbuchtungen der Punktschweißungen oder
in den Winkel einer Stufe hinein, und ergeben so eine gute Abdichtung. Wenn drei Klemmlippen 11 verwendet werden, ist
nahezu 100$ig sichergestellt, daß an irgendeiner Stelle zwischen dem Rand und der Basis des Flansches 3, und zwar an
jedem Punkt der Länge des Flansches, eine gute Abdichtung erfolgt, da die Deformation auf ein Minimum begrenzt ist.
Perner wird durch die Verwendung von drei weichen Klemmlippen 11 bewirkt, daß der äußere Schenkel 9 des Streifens im
•wesentlichen parallel zu dem Plansch liegt.
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Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist der Hauptteil 1 des Streifens aua Kunststoffmaterial,
und die Klemmlippen 1 bestehen aus einem weicheren Kunststoffmaterial, welches gemeinsam mit dem Hauptteil 1
extrudiert ist. Dagegen besteht das Dichtungsteil 13 aus Gumni und ist beispielsweise mittels eines Klebers an dem
Hauptteil 1 befestigt. Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Pig. 3 dargestellt, nämlich ein kombinierter
Randeinfassungs- und Dicutungsstreifen, der in eineiu einzigen
Extrusionsvorgang extrudiert wird und vollständig aus
Gummi besteht. Ein größerer Teil 1a des Hauptteils ist aus relativ festem Gummimaterial geformt, während ein kleinerer
Teil Ib des Hauptteils, der den größeren Teil eines der Schenkel biloet, aus einem Schwammgummimaterial· besteht,
wobei einstückig damit ein Dichtungsteil 13aausgebildet ist. Der gesamte Streifen wird durch einen Doppelextrusionsprozeß
um eine Drahteinlage 2 herum geformt. Wie bei der vorhergehenden Ausführungsform ist an dem aus relativ festem Gummi
bestehenden Schenkel eine einzige K?.emmlippe 7a vorgesehen, die ebenfalls aus relativ festem Gummi besteht, während an
dem Teil 1b des Hauptteils, der aus Schwammgummi besteht, drei Klemnlippen 11a vorstehen, die ebenfalls aus Schwammgummi
bestehen, d.h. aus weicherem lyiaterial als das Material
der Klemmlippe 7a. Um noch eine weitere Abdichtung zu schaffen, steht von dem freien Ende des Hauptteilabschnitts 1b
einstückig ein Fortsatz 15 weg, der mit weiteren nach innen gerichteten Klemmlippen 17 versehen ist.
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Es wurde ferner gefunden, daß es sehr wichtig ist, ca£
derartige Randeinfassungsstreifen leicht auf die Plansche aufgesteckt werden können. Wenn eine große Krait nötig isx,
um sie auf den Plansch aufzustecken, wie dies bei "bisher bekannten
Streifen der Pail ist, dann neigen sie dazu, sich zu öffnen, wodurch die Dichtun^swirkung des Streifens beträchtlich
verschlechtert wird und auch seine Sperrigkeit vergrößert wird. Aufgrund der drei weichen, dünnen Klemmlippen,
die eich leicht umbiegen, ist der erfindungsgemäße Streifen sehr leicht an einem Plansch anzubringen, wodurch
seine Verwendbarkeit bei der Pließbandmontage verbessert wird,
wobei gleichwohl die gute Klemmwirkung an dem Plansch beibehalten bleibt. Durch gründliche Versuche im Laboratorium sowie
an Versuchsfahrzeugen wurde gefunden, daß der erfindungsgemäße Streifen, bei jeder gegebenen Planschbreite, weniger
Kraft für seine Anbringung an dem Plansch benötigt und sich dabei beträchtlich weniger aus seiner Ausgangsform verformt,
als alle bisher bekannten Streifen, und diesen deshalb beträchtlich überlegen ist. Perner kann für jede gegebene
Planschbreite ein erfindungsgemäßer Streifen vorgesehen
werden, der vor der Anbringung an dem Plansch schmaler ist als bekannte Streifen und gleichwohl nach der Anbringung
eine gegenüber diesen überlegene Wirksamkeit aufweist.
Bei beiden Ausführungsformen der Erfindung wurde gefunden,
daß die erreichte, zufriedenstellende Abdichtung an dem Plansch, an dem der Streifen angebracht wird, hauptsächlich
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auf dem Vorhand ens ein der Klemmlippe 7 oder 7a beruht.
Klemmlippe ist beträchtlich steifer als die drei Klemmlippen
11 oder 11a und bewirkt deshalb,, daß die Klemmlippen 11 oäer
11a, die unmittelbar der Wetterseite ausgesetzt sind, entsprechend
Pig. 1 νerformt werden und in ihrem verformten Zustand
dicht gegen den Plansch 3 angepreßt gehalten werden. Eies bedeutet ferner, daß der Schenkel des Streifens, von
dem diese Klemmlippen ausgehen, ebenfalls sehr eng an dem Plansch anliegend gehalten wird.
Auch dadurch, daß der Träger bzw. die Einlage nicht deformiert wird, wird die Möglichkeit des Eindringens von
Wind und Regen weitgehend ausgeschlossen. Das Eindringen von Peuchtigkeit ist offensichtlich nachteilig, während
das Eindringen von Wind Windgeräusche verursacht, die ebenfalls nachteilig sind.
Es wurde gefunden, daß mittels Doppelextrusionstechnik spezielle Verbundstreifen hergestellt werden können und der
Streifen speziell im Einblick auf optimale Passung, Klemmkraft, Dichtwirkung, Elastizität sowie Widerstandsfähigkeit
gegen hohe und tiefe Temperaturen ausgelegt werden kann.
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Claims (11)
1. Einstückiger Randeinfassungsstreifen zum Anbringen an einem Metallflansch od.dgl., insbesondere zur Larandang
von !Türöffnungen an Motorfahrzeugen, wobei der Streifen von beliebiger Länge ist und einen Haupttc.il von allgemein U-f.örmigem
Querschnitt aufweist,, der aus einem polymeren bzw. elastomeren Material wie Gummi oder Kunststoff besteht und
durch eine halbstarre Einlage versteift ist, und wobei über die ganze Länge des Streifens durchgehende, federnd verformbare
Klemmlippen an der Innenseite der Schenkel des ü nach innen und in Richtung auf die Basis des U vorstehend angeordnet
sind, dadurch gekennze ichnet, daß an dem einen Schenkel (5) des U mindestens eine Klemmlippe (7
oder 7a) und an dem anderen Schenkel (9) des U mindestens zwei Klemmlippen (11 oder 11a), die aus weicherem Material,
beispielsweise einer anderen Verbindung, bestehen als die erstgenannte Klemmlippe, vorgesehen sind.
•4*
2. Randeinfassungsstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem anderen Schenkel
(9) des D" drei Klemmlippen (11 oder 11a) vorgesehen sind.
3. Randeinfassungsstreifen nach Anspruch 2, dadurch gekenn.ze ichnet, daß die drei Klemmlippen
(11, 11a).kürzer und. schmaler ausgebildet sind als die
erstgenannte Klemmlippe (7 oder 7a).
-H-
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4. Randeinfassungsstreifen nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennze ichnet, daß die drei Klemmlippec
(11 oder 11a) gleichen Querschnitt aufweisen.
5. Randeinfassungsstreifen nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
oder jede Klemmlippe (7, 7a) an dem erstgenannten Schenkel
(5) des U aus dem gleichen Gummi- oder Kunststoffmaterial
"besteht, aus dem der Hauptteil (1) des Streifens geformt ist.
6. Randeinfassungsstreifen nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennz e ic hne t; daß das
geschlossene Ende des U-Querschnitts des Hauptteils (1) ic
Vergleich zu einer halbkreisförmigen Form abgeflacht ausgebildet ist.
7. Randeinfassungsstreifen nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennze ichnet, daß die
mindestens zwei Klemmlippen (11 oder 11a) an dem. anderen
Schenkel des U aus einem Kunststoff- oder Summimaterial
•von verschiedener Durometer-Härte (Shore-Härte) als das
des Hauptteils (1) des Streifens besteht, welches zusammen mit dem Hauptteil (1) in einem gemeinsamen Strangpreßvorgang
extrudiert worden ist.
8. Randeinfassungsstreifen nach eiaem der Ansprüche
I bis 71 dadurch gekennze ichne t, daß an
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«ti Ί
seiner Außenfläche ein Dichtungsatreifen (13) befestigt ist, der nicht in das Innere des ü-förmige^ Hauptteils (1)
hineinragt.
9. Randeinfassungsstreifen nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein
größerer !Teil (1a) des Hauptteils des Streifens aus einem relativ festen Gummimaterial geformt ist und daß ein kleinerer
Teil (1b) des Hauptteils einschließlich des Teils, von welchem die mindestens zwei Klemmlippen (11a) abstehen, aus
einem weicheren Gummimaterial, z.B. Schwammgummi, ausgebildet
ist, wobei auch die beiden Klemmlippen (11a) aus dem
er
gleichen weichen Material bestehen.
gleichen weichen Material bestehen.
10. Randeinfassungsstreifen nach Anspruch 9» dadurch
gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (i3a)
einstückig mit dem kleineren Teil (1b) des Eauptteils extrudiert ist und aus dem gleichen weicheren Material besteht,
wobei der kombinierte Randeinfassungs- und Dichtungsstreifen
durch einen Zweifach-Extrusionsvorgang hergestellt ist.
11. Randeinfassungsstreifen nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichne t, daß ein zusätzliches
Dichtungsteil (15) vorgesehen ist, das von dem freien Ende des kleineren Teils (1b) des Hauptteils vorstehend ausgebildet
ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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GB1788674 | 1974-04-24 |
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE7435446*[U Expired DE7435446U (de) | 1974-04-24 |
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DE (1) | DE7435446U (de) |
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DE4418700A1 (de) * | 1994-05-28 | 1996-02-08 | Bayerische Motoren Werke Ag | Befestigung einer gummielastischen Profilleiste an einem Tragteil |
DE102005040418A1 (de) * | 2005-08-25 | 2007-03-01 | Ulrich Walz | Rückstauklappe für die Kanaltechnik |
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- DE DE7435446*[U patent/DE7435446U/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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