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DE736435C - Bohrverfahren - Google Patents

Bohrverfahren

Info

Publication number
DE736435C
DE736435C DEK156084D DEK0156084D DE736435C DE 736435 C DE736435 C DE 736435C DE K156084 D DEK156084 D DE K156084D DE K0156084 D DEK0156084 D DE K0156084D DE 736435 C DE736435 C DE 736435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling
work
solution
borehole
soil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK156084D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN KELLER FA
Original Assignee
JOHANN KELLER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN KELLER FA filed Critical JOHANN KELLER FA
Priority to DEK156084D priority Critical patent/DE736435C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736435C publication Critical patent/DE736435C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/24Drilling using vibrating or oscillating means, e.g. out-of-balance masses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Bohrverfahren -Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Bohrverfahren, bei denen die Arbeit des Lösens der Bodenschichten unterstützt wird durch die Lösung erleichternde mechanische Einwirkung auf die zu durchböhrenden Bodenschichten, und zwar unter Zuhilfenahme einer in das Bohrloch eingeführten, an der Böhrlochsohle wirkenden schwingungserzeugenden Vorrichtung, die z. B. in der Bautechnik zur Baugrundverfestigung allgemein bekannt ist.
  • Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß,die Lösung des Bodens durch ein mit dem zur Lostrennung geeigneten Gerät, wie Kronen, Meißeln, Schneiden oder sonstigen Schürfwerkzeugen°versehenes Rüttelgerät, vorgenommen wird, während die Förderung mit bekannten Hilfsmitteln, wie Pumpen, Schöpfgefäßen, z. B. Schlammlöffeln, oder mittels bekannter Maßnahmen, wie durch Wasserspülung, erfolgt.
  • Im allgemeinen werden bisher größere Kräfte, die für die Lösungsarbeit erforderlich sind, z. B. beim stoßenden Moder drehenden Bohren, von den außeihalb des Bohrloches oder in bestimmter Entfernung von der Bohrlochsohle aufgestellten Kraftquelle mittels Seilen und Gestängen auf die Werkzeuge übertragen.
  • Hierdurch werden besondere Anlagen, wie Bohrapparate, Biohrtürme und ähnliche Aufbauten, erforderlich, die, abgesehen von den Anlagekosten, der besonderen Erstellungs-. arbeit bedürfen und häufig nur unter besonderen Schwierigkeiten angelegt werden können. Weiterhin ist aber auch der Wirkungsgrad verhältnismäßig beschränkt, da bei stoßendem Bohren eine Einwirkung auf die Bodenschichten nur im Moment des Aufschlages durch gewaltsames Absprengen oder Abteilen erfolgt, in der übrigen Zeit aber Kräfte für Hebearbeit u. dgl. verbraucht werden müssen. Man hat in Rücksicht hierauf, ins;be-, sondere auf die durch die erforderlichen Gestänge, Seilzüge u. a., auftretenden übertragungsverluste bereits vorgeschlagen, den Antrieb unmittelbar auf die Bohrlochsohle zu verlegen, beispielsweise indem -man Druckwasser auf der Bohrlochsohle in mechanische Arbeit umsetzte oder mittels Druckluft betriebene Geräte verwendet. In der Praxis haben sich jedoch diese Maßnahmen nicht durchsetzen können, und zwar in der Hauptsache wegen des schlechten Wirkungsgrades und der Schwierigkeiten zur Erzielung einwandfreier Dichtungen.
  • Es ist außerdem eine Anordnung bekanntgeworden, die aus einer Antriebsvorrichtung für stoßend wirkende Werkzeuge besteht, bei welcher ein in einem Gehäuse auf und ab gehendes ventilartiges Gebilde ein in @eiuer besonderen Führung nach außen gleiteAUs Werkzeug stoßweise bewegen soll. Die Arbeitsbewegung des Werkzeuges ist durch die Energie einer Flüssigkeit, wie Wasser, oder durch Preßluft, Gas o. dgl. bewirkt.
  • Es handelt sich bei dieser bekannten Vorrichtung also um ein schlagendes Arbeiten und um Zuführung mechanischer Arbeitsenergie von Terrainoberkante aus. Ein Hauptnachteil ist zunächst in dem schlechten Wirkungsgrad dieser Ausführungsform zu sehen, der durch die Antriebselemente Flüssigkeit oder Gas bedingt ist, die über Tage mittels Pumpen auf hohen Druck gebracht werden müssen und von dort über lange 'Zuführungsleitungen unter großen Druckver",e.sten zur Bohrvorrichtung auf der fiohrlochsoh:t, transportiert werden. Ferner bestehen A':dichtungsschwierigkeiten bei der Zuführungs_eitung des Antriebsmittels, die unter hohen Drücken steht. Die schlagende oder stoßende .'.#.rbeitsweise schließt außerdem einen schlechten Nutzeffekt in sich ein, weil der Bohrmeißel nur einen Bruchteil eines Arbeitshubes leistet und die übrige Zeit- zum Hochheben und Wiederfallenlassen des Bohrwerkzeuges notwendig ist.
  • Die 'Zuführungsrohre für das Arbeitselement, die zum Aufhängen der Bohrvorrichtung dienen, müssen mit Rücksicht auf die hohen Drücke sowie auf die Möglichkeit dimensioniert werden, daß Meißelschläge in klüftigem Gebirge vom Gestänge aufgefangen werden müssen. Durch das Auftreten hoher Beanspruchungen des Gestänges oder der Zuführungsrohre sind erhöhte Gefahren für kostspielige Fangarbeiten gegeben.
  • Schließlich hat man auch schon Elektromotoren benutzt, um über der Bohrlochsohle elektrische Energie in mechanische Energie umzuwandeln, ohne dabei an übertragungsmittel mit längeren Wegen gebunden zu sein.
  • Diese Maßnahmen haben sich im praktischen Betrieb aber ebenfalls nicht durchsetzen können, und zwar hauptsächlich wegen der Schwierigkeit der erforderlichen Dichtung für die aus dem Elektromotor austretenden Wellen oder. Kolben.
  • Bei der erfindungsgemäßen Verwendung von Schwingmaschinen, die in das Bohrloch eingeführt werden, wird die Lösungsarbeit erheblich erleichtert und vor allem hierbei die Schwierigkeit jeder Dichtung vermieden, da das gesamte Gerät mit dem Elektromotor und sonstigen für die Lösung gebrauchten Werkzeugen die schwingende Bewegung mitmacht.
  • Die neuartige Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kann in der einfachsten Form, beispielsweise aus einem Rüttelgerät,; bestehen, das durch exzentrisch aufgehängte Schwingkörper in Schwingungen verhältnismäßig hoher Frequenzen versetzt werden kann mit für die Lösungsarbeit bekannten Werkzeugen, wie Kronen, Schneiden, Meißeln und gegebenenfalls weiteren, die Lösung unterstützenden Einrichtungen, wie Wasserzuführungen. Beispielsweise findet für das Bohren von Felsen ein Werkzeug Verwendung mit Stahlbesatz, wie sie für das sog. Rotari-Bohren gebräuchlich sind, d. h. mit besonders harten Schneidstählen,wobei der Rüttler unter Kreisbewegungen ein Bohrschneiden bewirkt.
  • Für das Böhren in Ton, das bisher im wesentlichen unter Verwendung verhältnismäßig großer Kräfte mittels Schappen oder durch andere drehende Bohrwerkzeuge erfolgte, findet ein Schwingungskörper Verwendung mit einem Messer oder pflugscharartigen Schneidansatz, der ebenfalls eine kreisförmige Bewegung ausführt und hierdurch eine Schneidearbeit bedingt, wie sie bei dem eben genannten Verfahren erreicht wird, oder durch schnelles Hinundhergehen eine Art sägende Bewegung ausführt, wodurch eine wesentlich schnellere Lösung als durch die nur drückend wirkende Schappe gewährleistet ist. Ä Bei Sand schließlich oder sonstigen lockeren Bodenarten wird durch die Rüttelarbeit das Gefüge der Masse zerstört und ,aufgelockert, so daß die Förderungsarbeit des Bohrgutes, beispielsweise unter Zuhilfenahme von Wasserspülung, erleichtert wird.
  • .Im einzelnen können die Werkzeuge je nach den zu bearbeitenden Bodenarten gewählt sein bzw. entsprechend der Mitwirkung des Schwingungsgerätes ausgebildet werden. Als Schwingungskörper eignen sich sowohl solche mit waagerechtem wie mit senkrechtem Schlag.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCI3: Bohrverfahren, bei welchem eine in das Bohrloch eingeführte, an der B:)hrlochsohle wirkende schwingungserzeugende Vorrichtung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung des Bodens durch ein mit den zur Lostrennung geeigneten Geräten, wie Kronen, Meißeln, Schneiden oder sonstigen Schürfwerkzeugen versehenes Rüttelgerät, vorgenommen wird.
DEK156084D 1939-11-28 1939-11-28 Bohrverfahren Expired DE736435C (de)

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DEK156084D DE736435C (de) 1939-11-28 1939-11-28 Bohrverfahren

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DEK156084D DE736435C (de) 1939-11-28 1939-11-28 Bohrverfahren

Publications (1)

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DE736435C true DE736435C (de) 1943-06-16

Family

ID=7253415

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DEK156084D Expired DE736435C (de) 1939-11-28 1939-11-28 Bohrverfahren

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DE (1) DE736435C (de)

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