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DE7300895U - Gestell für Sitz- und Liegemöbel - Google Patents

Gestell für Sitz- und Liegemöbel

Info

Publication number
DE7300895U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
loops
cross member
attached
seat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7300895U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferdinand Lusch GmbH and Co KG
Original Assignee
Ferdinand Lusch GmbH and Co KG
Publication date
Publication of DE7300895U publication Critical patent/DE7300895U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/04Metal chairs, e.g. tubular

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

Palenlanwlit· Dr. O. Lo«Mnb«dc
Dipl.-lng. Lo«Mnb«ck U BIiIMiId, Htri«*tf SM* 17
9/3tr.
Ferdinand Lusch Ku., ^81c Brackwede, Im Brocke 11
Gestell für Sitz- und Liegemöbel
Die Neuerung betrifft ein Gestell für Sitz- und Liegemöbel, vorzugsweise im wesentlichen Rohrgestell mit eingesetztem, durch U-förmige Schlaufen am Gestell befestigten Sitz- oder Liegerahnen.
Rohrartige Gestelle für Sitz- und Liegemöbel sind an sich bekannt. Die meist als lose Kissen gearbeiteten Polster werden bei einigen Ausführungen durch eingehängte Matten, deren inden als Schlaufen ausgebildet sind, die ihrerseits über die Querträger gezogen werden, gehalten. Der Nachteil derartiger eingehängter Matten besteht darin, daß kein guter Sitzkomfort gegeben ist. Je nach Sitzstellung Yerändert sich die Lage der eingehängten Matte und damit auch die Lage des Sitzkissens häufig in ungewünschter Weise. Dies gilt auch für eingehängte Riemen oder Gurte, die von der Oberkantexiückenlehne bis zur Vorderkante des Stuhlteiles gezogen sind.
Um diese !/beistände zu beseitigen, hat man bereits feste Sitz- oder Liegerahmen in das Rohrgestell eingehängt, wobei die Vorderkante des Sitz- oder Liegerahmens durch Schlaufen
β .
an der Vorderkante des Sitzteiles des Gestells befestigt Sind, ".'äilTSLid der Wsbmsn im hinderen Bereich durch mehr oder weniger elastische Gurte, Riemen od.dgl. am Kückengestellteil angehängt wird. Der wesentliche Nachteil einer derartigen Ausbildung besteht darin, daß die U-förmigen Schlaufen, die den Rahmen umgreifen, und die zwischen ihren Schlaufenenden das Material dos Rahmens einschließen, nicht verhindern können, daß der Sitzrahmen im Verhältnis zur oberen Linie des vorderen Sesselquerträgers absinkt. Bei verhältnismäßig dünnen Sitzkissen macht sich dieser Übelstand erheblich dadurch bemerkbar, daß der vordere Sesselquerträger bei Sitzstellung des Benutzers sehr unangenehm in die Kniekehlen eindrückt, abgesehen davon, daß in diesem Bereich die Sitzkissen enorm strapaziert werden durch das Arbeit,η der Teile im Verhältnis zueinander. Es ist auch nicht möglich, mit einer derartigen Verbindung den Rahmen dicht schließend an den vorderen Sesselquerträger heranzuziehen. Durch eventuelles Lockern der Schlaufenbefestigung oder eventuelles Längen des Schlaufenmaterials, wird dieser Übelstand noch erheblich erhöht, so daß sich die erwähnten Nachteile bei längerem Gebrauch des Sitz- und Liegemöbels immer stärker bemerkbar machen.
Man hat auch schon versucht, diesen übelstand dadurch zu begegnen, daß man den Rahmen an den vorderen Sessel querträger angeschraubt hat. Der Nachteil einer derartigen Verbindung besteht aber darin, daß die Schrauben stören und zu Strumpfverletzungen u.dgl. führen können.
Auch Metallschellen, die atatt der meist aus textilem Material hergestellten Schlaufen benutzt sind, haben die Nachteile nicht beseitigen können, abgesehen davon, daß auch diese Schellen unschön aussehen und durch die Art ihres Materials zu Strumpfverletzungen führen können.
ι. ·■ VM · · · · ■ • · ■ · , eine einwandfreie
- 3 - Gestell des Sitz-
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde
Verbindung zwischen dem Rahmen und dem
und Liegemöbel« zu scheffen-, bei dem gswänrieistiet; ist;, daß der Rahmen mit seiner Oberkante im Bereich der Oberkante des vorderen Sesselquerträgers bzw« Liegenquerträgers bleibt und diese obere Linie gehalten wird bei jeder nur denkbaren Belastung, wobei ein sich Lösen der Vorderkante des Rahmens von dem vorderen Querträger auch bei stärkster Belastung nicht möglich ist.
Die Neuerung besteht darin, daß die bzw. alle um den Querträger geführten U-förmigen Schlaufen mit ihren beiden ßchlaufenenden flach aufeinanderliegend an der Unterseite des Rahmens befestigt sind. Damit ist erzielt, daß der Sitzrahjnen immer gegen die vordere Querverbindung, also den vorderen Sesseiquerträger bei einem Sessel, gezogen wird und doch gelenkig, insbesondt ■··; wenn er durch Gummigurte im hinteren Bereich aufgehängt ist, befestigt bleibt. FUr den Betrachter verändert sich durch diese Anordnung der Schlaufen nichts und sämtliche vorerwähnten Nachteile anderer Konstruktionen treten nicht auf oder werden beseitigt.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß damit die Möglichkeit gegeben ist, daß die obere Linie des Sesseloder Liegenquerträgers mit der Oberkante des Rahmens gleichgehalten wird. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der obere Scheitelpunkt der Schlaufe mit der oberen und unteren Begrenzung der Stirnfläche des Sitzrahmens ein rechtwinkliges Dreieck bildet.
Als Schlaufen können Gurte aller Art Verwendung finden aus Leinen, Jute, Kunstfasergarnen oder auch Leder bzw. Folien. Auch isoll der Gedanke der· Neuerung nicht auf Einzel schlaufen beschränkt bleiben, so testeht die Möglichkeit eine durchgehende Tunnelschlaufe aus einem breiteren Gewebe oder Material herzustellen und auf die angegebene Art und Weise zu befestigen.
Die Neuerung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher erläutert.
V/eitere Merkmale und Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Es zeigen:
Fig. 1 das Gestell mit Sitzrahmen im Schaubild, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II dtr Fig. 1 in etwas größerem Maßstab.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, besteht das Gestell für Sitz- und Liegemöbel zunächst aus einem beliebig geformten, vorzugsweise aber im wesentlichen als !fahrgestell ausgebildeten Gestellteil 1 und einem Sitz- oder Ldegerahmen 2, der beispielsweise aus Holz· bestehen kann« Gb nun die Sitzfläche selbst noch einen Federrahmen bekommt oder ob Schnüre, Riemen oder Gurte im Innenbereich des Hahmtns angeordnet sind, ist dabei gleichgültig.
Die vordere fiahmenleiste 20 ist bei dem gezeigten Äusführungsbeispiel durch eine Anzahl von Schlaufen 3 am vorderen Querträger U festgelegt, wobei die Schlaufen 3 mit ihren beiden Schlaufenenden J>Q und 31 flach aufeinanderliegend an der Unterseite 21 der vorderen RahinenleisT.e °G des Hahmens 2 befestigt sind,. Durch entsprechende Bemessung der Höhen im Verhältnis zum Durchmesser des vorderen Querträgers 10 ist es möglich, die '!'eile im Verhältnis zueinander derart z\i setzen, daß der obere Scheitelpunkt a der Schlaufe mit den oberen und unteren Begrenzungen der Stirnfläche 22 der vorderen Rahmenleiste 20 des Sitzrahmens 2, ein rechtwinkliges Dreieck Y bildet. Die Hypotenuse dieses Dreieckes verläuft somit vom oberen Scheitelpunkt der Schlaufe 3» der mit a bezeichnet ist, bis zur Unterkante des Rahmens 2 bzw. der vorderen Rahmenleiste 20. Dadurch ist auch gewährleistet, daß die obere Linie zwischen Oberkante Sasselquertrager bzw. Scheitelpunkt der Schlaufe 3
7300835-5.4.73
und der Oberkante 23 des Sitzrabmens 2 auf einer Ebene bzw. in etwa auf einer Ebene liegen. Bei Belastung des Rahmens in Pfeilrichtung A wird der Rahmen automatisch durch die neuerungsgemäße Anbringung der Schlaufe in Pfeilrichtung B in Richtung auf den vorderen Quer-träger des Sessels oder der Liege gezogen.
Selbstverständlich ist es gleichgültig, durch welche Mittel der Rahmen im hinteren Bereich aufgehängt wird» Beim dargestellten Ausführungsbeispi^l wird dies durch Gurte 4- erzielt, die zum oberen Querträger 11 des Gestells 1 gezogen sind. Diese Gurte können elastisch ausgebildet sein, es besteht aber auch die Möglichkeit, sie durch ein Tuch zu ersetzen«
Bei relativ breiter Ausbildung kann auf diese Art und Weise ein Sofa hergestellt werden. Bei Anordnung der Schlaufen 3 im Verhältnis zum Rahmen 2 auf beiden Seiten und entsprechende Ausbildung des Gestells 1 können Liegeflächen derart ausgebildet werden, -ks ist also nicht unbedingt notwendig, daß die neuerungsgemäße Verbindung der Schlaufen 3 mit dem Rahmen 2 nur zum vorderen Querträger läuft, a'ich ein hinterer Sessel- oder Liegenquerträger kann derart als Befestigungsmittel dienen.

Claims (6)

• · »II Schutzansprüche
1. Gestell für- Sitz- und Liegemöbel, vorzugsweise im wesentlichen Rohrgesteli mit eingesetztem, durch U-förmige Schlaufen am Gestell befestigten Sitz— oder Liegerahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. alle um den Querträger (10) geführten U-förmigen Schlaufen (3) mit ihren beiden Schlaufenenden (30,31) flach aufeinanderliegend an der Unterseite des Rahmens (2) befestigt sind,
2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Querträger (10) durch eine Anzahl von Schlaufen (5) mit der vorderen Rahmenleiste (20) des Sessels oder der Liege derart verbunden ist, daß beide Schlaufenenden (30,31) jeweils an der Unterseite des Rahmens (2) liegen.
3. Gestell nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der ßohlaxifen (3) durch Schrauben oder Nägeln erfolgt.
4. Gestell nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rahmenleisten des Rahmens (2) am Gestellteil (1) durch jeweils ein oder mehrere Schlaufen (3) befestigt sind derart, daß jeweils die Schlaufenenden (30,31) flach aufeinanderliegend an der Unterseite des Rahmens (2) befestigt sind.
5· Gestelü nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Aneprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Scheitelpunkt(a)jeder der Schlaufen (3), mit der oberen und unteren Begrenzung der Stirnfläche (20) des Sitz- und Liegerahmens (2) ein rechtwinkliges Dreieck Y bildet.
6. Gestell nach Anspruch 1 und 5„ dadurch gekennzeichnet, daß der obere Scheitelpunkt des Querträgers (10) bzw. dei-Lasche (3) mit der Oberkante (23) bzw. der oberen Fläche der jeweils zugeordneten Rahmenleiste (20) des Sitzrahmens (2) eine Linie bildet.
DE7300895U Gestell für Sitz- und Liegemöbel Expired DE7300895U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7300895U true DE7300895U (de) 1973-04-05

Family

ID=1288696

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7300895U Expired DE7300895U (de) Gestell für Sitz- und Liegemöbel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7300895U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3628518A1 (de) * 1986-08-22 1988-03-03 Alfred Karner Stuhl

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3628518A1 (de) * 1986-08-22 1988-03-03 Alfred Karner Stuhl

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