DE7018338U - Schaukel-liegemoebel. - Google Patents
Schaukel-liegemoebel.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
- A47C3/02—Rocking chairs
- A47C3/029—Rocking chairs with curved rocking members resting on the floor
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Gegenstand der Neuerung ist ein Schaukel-Liegemöbel.
Liegemöbel mit einem Schaukeleffekt sind in den verschiedensten Ausführungsformen und -arten, als zum Stand der Technik gehörend, anzusehen. Bei den bekannten Schaukel-Liegemöbeln ist ein Rahmengestell mit Schwingkufen ausgerüstet, wobei der Liegekorpus innerhalb dieser Kufen od. auf denselben angeordnet ist. Ein derart ausgebildetes Schaukel-Liegemöbel entspricht aber nicht den Erwartungen, die an ein befriedigendes Schaukel-Liegemöbel, seitens der Benutzerkreise, gestellt werden.
Nach der RP 101785 ist ein zusammenleg- bzw. zusammenschiebbares
Schaukel-Liegemöbel bekanntgeworden. Die hier offenbarte Ausführung sieht entsprechend ausgebildete Rohrbogen mit verschiebbar eingesteckten Rohrabschnitten bzw. zusammenlegbaren Bügeln vor, deren Endquerverbindungen mit dem die Lagerstätte bildenden Stoff überspannt sind, wobei Schnüre den Stoff derart haltern, dass eine muldenartige Vertiefung bei Benutzung desselben durch Personen gegeben ist.
Die zum Stand der Technik zählenden Schaukel-Liegemöbel sind in ihrem Aufbau so ausgebildet, dass deren Benutzung durch ältere Personen sehr schwer ist, da dieser Personenkreis äußerst schwierig auf die Liegefläche des Schaukelmöbels gelangt. Dieser Umstand ist in erster Linie darin zu erblicken, dass der Unterstützungspunkt bei diesen bekannten Schaukel-Liegemöbeln derart schlecht gewählt ist, dass die sog. Schaukelliege leicht nach allen Seiten umkippen kann. Zum anderen ist als Nachteil anzusehen, dass der Schaukeleffekt bei den bekannten Ausführungen nicht als ein ruhiger, gleichmäßiger angesprochen werden kann, da derselbe, bedingt durch die Konstruktion des Schaukelmöbels, mal ein stärkerer od. schwächerer ist.
Hier setzt nun die Neuerung ein, wobei der Erfinder sich die Aufgabe gestellt hat, ein Schaukel-Liegemöbel zu offenbaren, welches infolge seines konstruktiven Aufbaues, seiner Materialwahl und Raumaufteilung als formschön, ideal, sich im Schaukeleffekt und leicht transportierbar, anzusprechen ist. Die gestellte Aufgabe wird nach der Neuerung gelöst durch einen sichelartig ausgebildeten Korpus mit einem außermittig in einer konvexen Abrollfläche, deren Krümmungsradien in zwei zueinander schrägverlaufenden Richtungen verschieden groß sind, liegenden Unterstützungspunkt und sich nach den Enden verjüngendem Fuß- und Kopfteil, wobei die Liegefläche des Kopfteils gegenüber der des Fußteils kürzer und gebogener ausgebildet ist und die gesamte konvex od. wellenförmig ausgebildete Liegefläche für die Aufnahme von separaten Polsterkissen eine rahmenartige Vertiefung, welche etwa zwei Drittel der Polsterkissenstärke entspricht, aufweist.
Der Korpus ist massiv, als Hohlkörper od. rahmenartig ausgebildet und besteht aus aufgeschäumtem Kunststoff, Metall od. dgl. Material, wobei der Korpus außer Abrollfläche und Vertiefung eine Bespannung aus Stoff, Leder, Kunstleder od. dgl. aufweist.
Ein weiteres Merkmal der Neuerung ist darin zu erblicken, dass der Korpus außer der Abrollfläche und Vertiefung eine Kunststoff- od. Farbbeschichtung aufweist. Die in der Liegefläche, d.h. Vertiefung angeordneten separaten Polsterkissen, bilden mit dem Korpus eine feste od. lösbare Einheit.
Nach der Neuerung ist ggf. zwischen der Vertiefung und dem Polsterkissen ein separater Lattenrost, dessen Kopf- und Fußteil schwenkbeweglich ausgebildet sind, angeordnet.
Die konvexe Abrollfläche ist aus abriebfestem Kunststoff, Kunstglas, Leichtmetall od. dgl. Material hergestellt. Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass der Korpus unterseitig, d.h. im Bereich seiner konvexen Abrollfläche, eine als Abrollelement dienende Wanne aus Leichtmetall, abriebfestem Kunststoff od. dgl. aufweist, welche den Korpus aufnimmt und haltert.
Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläuterung des neuerungsgemäßen Gegenstandes, von dem ein Ausführungsbeispiel
in den Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
Gemäß den Figuren 1 und 2 ist der sichelartig od. dgl. ausgebildete Korpus mit 1 bezeichnet, wobei der Korpus 1 einen außermittig in der konvexen Abrollfläche 1´ liegenden Unterstützungspunkt aufweist. Das Fuß- 2 und Kopfteil 3 verjüngen sich jeweils zu den Enden des Korpus 1 hin, wobei die Liegefläche des Kopfteils 3 gegenüber der des Fußteils 2 kürzer und gebogener ausgebildet ist. Die gleichfalls konvex ausgebildete Liegefläche 1´´ des Korpus 1 weist für die Aufnahme von separaten Polsterkissen 4 bekannter Art, eine rahmenartige Vertiefung 5 auf, wobei dieselbe 5 etwa zwei Drittel der Polsterkissenstärke entspricht (vgl. hierzu Fig. 2). Diese Vertiefung 5 verläuft entweder mit der Liegefläche 1´´ konvex oder ist wellenförmig ausgebildet. Die wellenförmige Ausbildung dient der Schaffung einer Gesundheitsliege. Es besteht auch die Möglichkeit, in die konvex ausgebildete Vertiefung 5 einen an sich bekannten Lattenrost anzuordnen, dessen Kopf- und Fußteil schwenkbeweglich ausgebildet ist. Auf diesem Lattenrost werden dann die Polsterkissen 4 aufgelegt.
Der Korpus 1 als solcher ist beim Ausführungsbeispiel massiv ausgebildet und besteht aus aufgeschäumtem Kunststoff. Außer der Abrollfläche 1´ und Vertiefung 5, weist derselbe 1 eine Bespannung aus Stoff, Leder, Kunstleder od. dgl. auf. An Stelle dieser Bespannung kann auch eine Kunststoff- od. Farbbeschichtung treten.
Die in der konvexen od. wellenförmigen Vertiefung 5 der Liegefläche 1´´ angeordneten Polsterkissen 4 sind ein- od. mehrteiliger Art und bilden mit dem Korpus 1 eine feste od. lösbare Einheit. In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, dass die Liegefläche 1´´ beliebig breit ausgebildet sein kann, so dass dieselbe 1´´ Platz für eine oder mehrere Person(en) bietet. Die Vertiefung 5 ist der Breite der Liegefläche 1´´ dabei angepasst.
Die konvex ausgebildete Abrollfläche 1´ des Korpus 1 besteht aus abriebfestem Kunststoff, Kunstglas, Metall bzw. einem ähnlichen Material, welches abriebfeste Eigenschaften aufweist.
Zum Schluß soll noch ausgeführt werden, dass der Korpus ggf. unterseitig eine der konvexen Abrollfläche 1´ angepasste Wanne aufweist, welche den Korpus 1 aufnimmt und
haltert. Die Wanne übernimmt in diesem Fall die Funktion der Abrollfläche 1´ und weist demzufolge an ihrer unteren konvexen Fläche, die dem Abrollen dient, ein abriebfestes Material auf, während der übrige Teil der Wanne aus Kunststoff od. dgl. besteht.
Der Vorteil beim Gegenstand der Neuerung gegenüber dem Bekannten ist darin zu erblicken, dass ein leichtes Schaukel-Liegemöbel infolge Materialwahl mit geringen Herstellungskosten geschaffen ist, welches allen an ein solches Liegemöbel gestellten Anforderungen gerecht wird und auch von älteren Personen ohne große Schwierigkeiten benutzt werden kann, wobei auf den besonderen gleichmäßigen Schaukeleffekt hingewiesen werden soll.
Claims (8)
1. Schaukel-Liegemöbel, gekennzeichnet durch einen sichelartig ausgebildeten Korpus (1), mit einem außermittig in einer konvexen Abrollfläche (1´), deren Krümmungsradien in zwei schräg zueinander verlaufenden Richtungen verschieden groß sind, liegenden Unterstützungspunkt und sich nach den Enden verjüngendem Fuß- (2) und Kopfteil (3), wobei die Liegefläche (1´´) des Kopfteils (3) gegenüber der des Fußteils (2) kürzer und gebogener ausgebildet ist und die gesamte konvex od. wellenförmig ausgebildete Liegefläche (1´´) für die Aufnahme von separaten Polsterkissen (4) eine rahmenartige Vertiefung (5), welche etwa zwei Drittel der Polsterkissenstärke entspricht, aufweist.
2. Schaukel-Liegemöbel nach Anspr. 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (1) massiv, als Hohlkörper od. rahmenartig ausgebildet ist und aus aufgeschäumtem Kunststoff, Leichtmetall od. dgl. Material besteht.
3. Schaukel-Liegemöbel nach den Anspr. 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (1) außer
der Abrollfläche (1´) und Vertiefung (5) eine Bespannung aus Stoff, Leder, Kunstleder od. dgl. aufweist.
4. Schaukel-Liegemöbel nach den Anspr. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (1) außer Abrollfläche (1´) und Vertiefung (5) eine Kunststoff- od. Farbbeschichtung aufweist.
5. Schaukel-Liegemöbel nach den Anspr. 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Vertiefung (5) der Liegefläche (1´´) angeordneten separaten Polsterkissen (4) mit dem Korpus (1) eine feste od. lösbare Einheit bilden.
6. Schaukel-Liegemöbel nach den Anspr. 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Vertiefung (5) und dem Polsterkissen (4) ein separater Lattenrost, dessen Kopf- und Fußteil schwenkbeweglich ausgebildet sind, angeordnet ist.
7. Schaukel-Liegemöbel nach den Anspr. 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Abrollfläche (1´) aus Leichtmetall, abriebfestem Kunststoff od. dgl. Material hergestellt ist.
8. Schaukel-Liegemöbel nach den Anspr. 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus (1) unterseitig eine als Abrollelement dienende, konvex ausgebildete Wanne aus Leichtmetall od. abriebfestem Kunststoff, welche den Korpus (1) aufnimmt und haltert, aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE7018338U DE7018338U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Schaukel-liegemoebel. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE7018338U DE7018338U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Schaukel-liegemoebel. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7018338U true DE7018338U (de) | 1971-01-07 |
Family
ID=34173851
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7018338U Expired DE7018338U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Schaukel-liegemoebel. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7018338U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102005016142A1 (de) * | 2005-04-07 | 2006-10-12 | Novum Aurum Deutscher Lizenzvertrieb S.L. | Schaukelstuhl |
-
1970
- 1970-05-16 DE DE7018338U patent/DE7018338U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102005016142A1 (de) * | 2005-04-07 | 2006-10-12 | Novum Aurum Deutscher Lizenzvertrieb S.L. | Schaukelstuhl |
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