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DE7240173U - Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrichtungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z. B. Baken, Leitschranken und dergleichen - Google Patents

Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrichtungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z. B. Baken, Leitschranken und dergleichen

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Publication number
DE7240173U
DE7240173U DE7240173U DE7240173DU DE7240173U DE 7240173 U DE7240173 U DE 7240173U DE 7240173 U DE7240173 U DE 7240173U DE 7240173D U DE7240173D U DE 7240173DU DE 7240173 U DE7240173 U DE 7240173U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foot
chambers
beacons
optical warning
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7240173U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7240173U publication Critical patent/DE7240173U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

mein Zeichen: 0323 Gm
Eduard Polzer,
8460 Schwandorf, Hochrainstraße 62 A
Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrichtungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z.B. Baken, Leitschranken und dergleichen
Die Neuerung bezieht ^sich auf eine Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrichtungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z.B. Baken, Leitschranken und dergleichen, wobei diese Vorrichtung aus einer Tragsäule und einem Fuß besteht.
Vorrichtungen dieser Art sind in den verschiedensten Ausführungsformen an sich bekarmt. Bei einer bekannten Verwirk-; lichungsform ist als Fuß eine Schiene aus verzinktsm Stahlblech, vorgesehen, welche zur Erhöhung der Kippsicherheit an den Enden! mit Querleisten ausgerüstet ist. Mit diesem Fuß wird/eine Trag- ; säule verbunden, auf welcher das Verkehrshinweisschild, z.B. i eine Bake, angebracht wird, an deren oberem Teil eine optische Warneinrichtung, beispielsweise ein Blinklicht befestigt ist. Auf der Tragsäule oder aber neben dem Fuß ist die Energiequelle für dieses Blinklicht, z.B. eine Batterie, ein Akkumulator und dergleichen vorgesehen.
72A0173 25.1.73
Durch diese Lagerung der Batterien und dergleichen wird die Anbringung einer zweiten Bakejan der Tragsäule verhindert, was nachteilig ist. Überdies wird hierdurch ein Teil der Bake verdeckt, was den Vorschriften über die Verkehrssicherheit zuwiderläuft. Auch besteht die Gefahr der Zerstörung oder Außerbetriebsetzung der Batterie und dergleichen beim Überfahren des Hinweisschildes. Auch sonst ist die Batterie und dergleichen den äußeren Einflüssen völlig frei ausgesetzt, was in der Praxis ebenfalls als großer Nachteil empfunden wird.
Im Falle des Überfahrens oder Anfahren des Hinweisschildes bleibt die Tragsäule in dem Fuß stecken, so daß der gesamte Bakenständer umkippt und der Fuß aus Stahl in einer gefährlichen Hochkantstellung liegenbleibt.
Es ist auch bereits bekannt, die Batterie unterhalb der optischen Warneinrichtung anzuordnen und die aus dieser Batterie und beispielsweise der Blinkleuchte bestehende Einheit im oberen Teil der Bake zu lagern. Machteilig ist dabei, daß bei Verkehrsunfällen die ziemlich schwere Batterie und dergleichen die Gefahr von Verletzungen der Kraftfahrzeuginsassen heraufbeschwört.
Aufgabe der Neuerung ist es daher, den Fuß einer Vorrichtung zur Halterung von beliebigen Verkehrshinweisschildern, z.B. Baken, so zu verbessern, daß die Energiequellen zerstörungssicher und unfallsicher gelagert sind, die Kippsicherheit des Fußes auf ein Optimum erhöht wird und die Anbringung von Verkehrshinweisschildern auf beiden Seiten der Tragsäule ohne weiteres möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung dadurch gelöst, daß in dem Fuß Kammern zur Aufnahme der Energiequellen oder optischen Warneinrichtungen und/ oder einer zusätzlichen Warneinrichtung und/oder Beton und dergleichen zur Erhöhung der Kippsicherheit der Haltevorrichtung vorgesehen sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Kammern zur Aufnahme der Energiequellen und/oder einer zusätzlichen Warneinrichtung auf der Oberseite des Fußes angeordnet.
Zweckmäßig sind diese Kammern mit einem Verschluß, z.B. Deckel und dergleichen verschließbar.
Vorteilhaft sind die zur Aufnahme von Beton und dergleichen vorgesehenen Kammern auf der Unterseite des Fußes vorgesehen.
Der Fuß wird zweckmäßig aus Kunststoff hergestellt, wobei die Umrißlinie desselben vorzugsweise etwa Ellipsenform besitzt.
Durch die neuerungsgemäße Gestaltung übernimmt der Fuß insgesamt z«ei Aufgaben; er ist einmal Aufnahmeorgan für die Energiequelle bzw. für eine zusätzliche optische Warneinrichtung, z.B. für das sogenannte nGrundlichtwj der Fuß ist darüber hinaus aber auch Aufnahmeorgan für die zur Erhöhung der Kippsicherheit erforderlichen schweren Stoffe, z.B. Beton und dergleichen. Der in die Kammern eingefüllte Beton und dergleichen ist gleichzeitig Schutz für die in den Fuß eingesetzten Batterien bzw. optischen Warneinrichtungen, welche in dem Fuß zerstörungsfrei und betriebssicher untergebracht sind.
Wird die Halterung für die Verkehrshinweisschilder über+ fahren, so bleiben die in den Kammern sicher verstauten Energiequellen bzw. optischen Warneinrichtungen betriebsfähig und stellen darüber hinaus für den Kraftfahrer auch keinerlei Ge- \ fahr dar. ;
Durch die neuerun^gemäße Anordnung ist es darüber hinaus ohne weiteres möglich, Verkehrshinweisschilder an beiden Seiten der Tragsäule anzuordnen, ohne daß die Batterien Verladern würden.
Durch die Ausbildung des Fußes aus Kunststoff werden
7241) 173 25.173
die Herstellungs- aber auch Transportkosten auf ein Minimum reduziert. Das Auffüllen der Kammern mit Beton und dergleichen kann nämlich an Ort und Stelle durchgeführt werden. Auch kann für den Fv.ß sine helleuchtende Farbe mi-b einer Reflexfolienumrandung gewählt werden. Hierdurch wird eine zusätzliche Warnwirkung erreicht, welche den Fuß selbst zu einer außerordent- j lieh wirksamen Verkehrssicherheitseinrichtung werden läßt.Hierdurch wird die Viarnwirkung eines Bakenständers noch verstärkt, da im allgemeinen bei Abblendlicht die reflektierenden Baken vom Lichtkegel viel zu spät erfaßt werden. Der leuchtende Fuß ; kommt aber schon wesentlich früher in das Blickfeld des Fahrers^ der nun auch die Begrenzung des Fußes erkennt, was namentlich ! bei Engpässen außerordentlich wichtig ist. Bei den herkömmli- ■ chen Lösungen kann der Fahrer die Begrenzung des Fußes bei j Nacht nicht oder nur sehr schlecht erkennen.
Ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist nachstehend anhand der :-<ichnung veranschaulicht. In der Zeichnung zeigen in rein schematischer Weise:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung de neuerungsgemäßen Haltevorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Fuß der neuerungsgemäßen Haltevorrichtung,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt längs der Linie III - III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Druntersicht der Anordnung nach Fig. 2.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Halterung für zwei Verkehrshinweisschilder in Form von zwei Baken 1, 2. Diese Halterung besteht aus einer Tragsäule 3, welche rait einem Fuß 4 fest oder lösbar verbindbar ist. Am oberen Ende der Tragsäule 3 ist eine optische Warneinrichtung in Form eines Blink- oder Dauerlichtes angebracht.
V/ie die Fig. 1 zeigt, besitzt der Fuß 4 bei der dargestellien Ausführungsform etwa die Gestalt einer Ellipse.
Einzelheiten dieses Fußes 4 gehen aus den Fig. 2 bis 4 hervor. Wie die Fig. 2 zeigt, sind auf der Oberseite des Fußes 4 zwei Kammern 6, 7 vorgesehen, welche die Energiequelle, beispielsweise die Batterie bzw. den Akkumulator, für die optische Warneinrichtung 5 und/oder eine zusätzliche optische Warneinrichtung in Form eines sogenanntan "Grundlichtes" aufnehmen.Dieses Grundlicht kann ein diffuses oder aber ein auf die Baken 1 bzw. 2 gerichtetes licht sein.
Diese beiden, auf der Oberseite des Fußes 4 vorgesehenen Kammern 6, 7 sind mit Deckeln 8, 9 (Fig. 1 und 3) verschließbar, so daß die in diesen befindlichen Geräte nach außen abgekapselt und somit geschützt sind.
In dem Fuß 4 sind weitere Kammern IO bic 17 eingearbeitet, welche mit einem im Gewicht schweren Stoff, z.B. Beton und dergleichen aufgefüllt sind. Zwischen diesen einzelnen Kammern 10 bis 17 sind Rippen oder Wände vorgesehen, welche diese Kammern nicht nur voneinander trennen, sondern darüber hinaus zu einer weiteren Versteifung des Fußes beitragen. Lj.e Anordnung, Form und Anzahl dieser Kammern 10 bis 17 kann selbstverständlich beliebig sein. Durch das Ausführungsbeispiel in den Fig. 2 bis 4 wird der Neuerungsgedanke insoweit nicht beschränkt.
Durch das Gerüst bzw. den Mantel aus Beton werden die in den Kammern 6 und 7 untergebrachten Geräte gegen Stöße und Schläge einwandfrei geschützt. Die Kammern 10 bis 17 sind an der Unterseite des Fußes 4 vorgesehen.
Mit der Bezugsziffer 18 ist eine Armierung für den Beton bezeichnet.
Zweckmäßig besteht der Euß aus Kunststoff, was sich auf die Herstellungskosten vnd auch den Preis günstig auswirkt.
- Schutzansprüche -

Claims (6)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrich-, tungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z.B. Baken, Leitschranken und dergleichen, wobei diese Vorrichtung aus einer Tragsäule und einem Fuß besteht, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Fuß (4) Kammern (6 bzw. 7 bzw. 10 bis 17) zur Aufnahme der Energiequellen der optischen Warneinrichtun- ; gen (5) und/oder einer zusätzlichen Warneinrichtung und/ i oder Beton und dergleichen zur- Erhöhung der Kippsicher-I heit der Haltevorrichtung vorgesehen sind.
' 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- : zeichnet, daß die Kammern (6 bzw. 7) zur Aufnahme ! der Energiequellen und/oder einer zusätzlichen Warneinrichtung auf der Oberseite des Fußes (4) angeordnet sind.
; 3. Halterung nacn Anspruch 2, dadurch gekenn-ί zeichnet, daß diese Kammern (6 bzw. 7) mit einem j Verschluß, z.B. Deckel (8, 9) und dergleichen verschließbar ί sind.
I 4. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die zur Aufnahme von Beton und dergleichen vorgesehenen Kammern (10 bis 17) auf der Unterseite des Fußes (4) vorgesehen sind.
5. Halterung nach Anspruch 1 kennzeichnet besteht.
bis 4, dadurch g e , daß der Fuß (4) aus Kunststoff
6. Halterung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß des Fußes (4) vorzugsweise etwa Ellipsenform besitzt.
DE7240173U Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrichtungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z. B. Baken, Leitschranken und dergleichen Expired DE7240173U (de)

Publications (1)

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DE7240173U true DE7240173U (de) 1973-01-25

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7240173U Expired DE7240173U (de) Vorrichtung zur Halterung von mit optischen Warneinrichtungen ausgestatteten Verkehrssicherheitseinrichtungen, z. B. Baken, Leitschranken und dergleichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7240173U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2949541A1 (de) * 1979-12-10 1981-06-11 Wilhelm 7150 Backnang Junker Fussplatte fuer einen bakenstaender
DE3417598A1 (de) * 1984-05-11 1985-11-14 Gebola Baustellenabsperrungen Und Beleuchtungssystem Gmbh, 7590 Achern Verkehrsbake
DE8801671U1 (de) * 1988-02-10 1988-04-21 Junker, Wilhelm, 7150 Backnang Fußplatte für Bakenständer und dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2949541A1 (de) * 1979-12-10 1981-06-11 Wilhelm 7150 Backnang Junker Fussplatte fuer einen bakenstaender
DE3417598A1 (de) * 1984-05-11 1985-11-14 Gebola Baustellenabsperrungen Und Beleuchtungssystem Gmbh, 7590 Achern Verkehrsbake
DE8801671U1 (de) * 1988-02-10 1988-04-21 Junker, Wilhelm, 7150 Backnang Fußplatte für Bakenständer und dgl.

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