DE714021C - Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstuecke beim Einschalten - Google Patents
Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstuecke beim EinschaltenInfo
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- DE714021C DE714021C DES119875D DES0119875D DE714021C DE 714021 C DE714021 C DE 714021C DE S119875 D DES119875 D DE S119875D DE S0119875 D DES0119875 D DE S0119875D DE 714021 C DE714021 C DE 714021C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/50—Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position
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- Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)
Description
- Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstücke beim Einschalten Bei elektrischen Schaltgeräten besteht namentlich dann, wenn die Schaltstück e beim Einschalten senkrecht oder nahezu senkrecht aufeinandertreffen, die Gefahr des Prellens. Insbesondere wenn das Einschalten bei Stromstärken erfolgt, welche die 'Nennstromstärke wesentlich übertreffen, tritt infolge des Prellrens ein sehr störender Abbrand an den Schaltstücken auf. Besonders stark ist diese Wirkung unter 0I, :da das durch den Prelllichtbogen verdampfte öl die Abhebewirkung noch vergrößert und die Dauer des Prelllichtbogens verlängert. -Man hat bereits elektrische Schalter in der Weise ausgebildet, @daß -die beiden zusammenarbeitenden- Schaltstücke, welche etiva :die gleiche Masse besitzen, an federnden Armen von ,etwa gleicher Länge in Form nichtgeknickter Blattfedern angeordnet sind. Hierdurch allein -läßt sich jedoch die Gefahr des Prellens nicht ausschalten. Im Gegensatz zu einem anderen bereits bekannten Vorschlag, nach welchem zur Verhinderung des Prellens beieiner derartigen Schalteinrichtung für den einen Kontakt noch eine an ihm anliegende Masse vorgesehen ist, wird gemäß der Erfindung die Gefahr des Prellens dadurch beseitigt, daß die Blattfedern derartig vorgespannt sind und nach der ersten Berührung der Kontakte noch eine zusätzliche Spannung von solcher Größe .erfahren, d.aß die Schaltstücke nach dem Zusammenprallen, ohne sich gegenseitig zurückzuwerfen, gemeinsam schwingen können. Auf diese Weise wird ein Festschweißen und ein zu starker Abbrand der -Kontakte, der infolge -eines Prellichtbogens -auftreten könnte, mit ganz einfachen Mitteln vermieden. Hierbei wird auch durch das Ausschwingen der aufeinanderliegenden Kontakte die Energie des Anpralls in Reibung und Formänderungsarbeit umgesetzt. Die Befestigung der Schaltstücke und diese selbst müssen so berechnet sein, daß bei dieser Schwingbewegung die ganze oder der wesentlichste Teil der Prellenergie vernichtet werden kann. Hierdurch ist der Vorteil erzielt, daß kein oder nahezu kein Abheben der Schaltstücke mehr eintritt, da keine größere Stoßenergie in der Abheb.erichtung lehr wirksam werden kann. Ein störender Abbrand kann daher nicht mehr auftreten.
- Infolge der Vorspannung der die Schaltstücke tragenden Federn überwiegt bei geschlossenem Kontakt die in der Kontaktschlußrichtung wirksame Federkraft schon von vornherein die in aderentgegengesetzten Richtung ,etwa noch frei werdende Staßenergie. Um eine möglichst starke Gleitbewegung der Schaltstücke nach dem Aufeinandertreffen zu erzielen, ist es zweckmäßig, die Drehpunkte der federnden Schaltstückträger in entsprechendem Abstand von derjenigen Ebene anzuordnen, welche die Verlängerung der Kontaktfläche darstellt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Die Schaltstücke i, a sind mit federnden Schaltstückträgern ,; bzw. .1 an den Tragkörpern 5, 6 befestigt. ; , S sind zwei im wesentlichen starre Abfangbleche. Die federnden Schaltstückträ-er sind in der in Fig. i dargestellten hontaktschlurstellung durchgebogen, üben also einen Kontaktdruck auf die Schaltstücke i, 2 aus.
- Der Tragkörper 5 ist z. b. um die Welle 9 drehbar angeordnet, während der Tragkörper 6 feststeht. Abb. i zeigt die Schaltstücke im ersten Augenblick des Kontaktschlusses, die Abb. z und 3 z@igeri -die nach dem Anprall sich vollziehende Schwingbewegung. In Abb. a hat sich die in Welle 9 mit dem Tragkörper 5 gegenüber der in Abb. i gezeichneten Stellung noch um einen Winkel n weitergedreht, wobei die Federn ; und- l eine weitere Spannung erfahren haben. Zwischen dem mitbewegten Abfangblech ; und dem Kontaktträger ist auf diese Weise ein Spiel entstanden, welches die in Abb. 2 und 3 dargestellten Schwingungen der Kontakte zuläßt. Durch den Aufprall des Schaltstückes i wird das Schaltstück 2 durchgedrückt und der federnde Schaltstückträger 4. dabei noch stärker gespannt. In Abb. 3 drückt bei der Rückschwingung das Schaltstück 2 :das Schaltstück i zurück und spannt dabei den Schaltstückträger 3. In der Reibungsarbeit der dabei auftretenden Gleitbewegung der beiden Schaltstücke und in :der Formänderungsarbeit der federnden Schaltstückträger 3 und 4. wird die Energie des Anpralls vernichtet. Infolge der Vorspannung der Kontaktträger 3 und gleicht die in der hontaktschlußrichtung wirksame Federkraft schon von vornherein die in der entgegengesetzten Richtung wirkende Stoßenergie mindestens zum Teil aus. Der Anprall genügt nun nicht mehr, um eint Abhebebewegung hervorzurufen.
- Man kann auch die Schaltstücke nach der Erfindung als zusätzliche Schaltstücke ausführen, welche an größeren Hauptschaltstück ,en aiiw#eordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRL CHE: i. Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstücke beim Einschalten, bei der die beiden zusammenarbeitenden. etwa die glciche :Masse besitzenden Schaltstücke an federnden Armen von :etwa gleicher Ulnge iir Form nichtgeknickter Blattfedern anbordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dar die Blattfedern derart vorgespannt sind und nach der ersten Berührung der Kontakte noch eine zusätzliche Spannung von solcher Größe erfahren, d.ar die Sch:tltstücl@e nach dem Zusammenprallen, ohne sich gegenseitig zurückzuwerfen. gemein- sam schwingen können. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dar die Drehpunkte der federnden Schaltstückträger in solchem Abstand von der durch die Kontaktfläche gelegten Ebene angeordnet sind, daß die Schaltstücke nach dem Aufeinandertreffen eine möglichst starke Gleitbewegung ausführen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES119875D DE714021C (de) | 1935-09-24 | 1935-09-24 | Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstuecke beim Einschalten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES119875D DE714021C (de) | 1935-09-24 | 1935-09-24 | Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstuecke beim Einschalten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE714021C true DE714021C (de) | 1941-11-20 |
Family
ID=7535029
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES119875D Expired DE714021C (de) | 1935-09-24 | 1935-09-24 | Einrichtung an elektrischen Schaltern zur Verhinderung des Prellens der Schaltstuecke beim Einschalten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE714021C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2918544A (en) * | 1957-07-02 | 1959-12-22 | Cutler Hammer Inc | Snap switches |
-
1935
- 1935-09-24 DE DES119875D patent/DE714021C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2918544A (en) * | 1957-07-02 | 1959-12-22 | Cutler Hammer Inc | Snap switches |
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