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DE713509C - Antrieb eines Einrades fuer Spiel und Sport - Google Patents

Antrieb eines Einrades fuer Spiel und Sport

Info

Publication number
DE713509C
DE713509C DEE51873D DEE0051873D DE713509C DE 713509 C DE713509 C DE 713509C DE E51873 D DEE51873 D DE E51873D DE E0051873 D DEE0051873 D DE E0051873D DE 713509 C DE713509 C DE 713509C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wind
drive
wheel
unicycle
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE51873D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Nat Ingo Ebeling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL NAT INGO EBELING DR
Original Assignee
PHIL NAT INGO EBELING DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHIL NAT INGO EBELING DR filed Critical PHIL NAT INGO EBELING DR
Priority to DEE51873D priority Critical patent/DE713509C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE713509C publication Critical patent/DE713509C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B15/00Other sledges; Ice boats or sailing sledges
    • B62B15/001Other sledges; Ice boats or sailing sledges propelled by sails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Antrieb eines Einrades für Spiel und Sport Bei Fahrrädern mit Tretkurbelantrieb ist der Windantrieb mit fächerförmig vom Mittelpunkt der Räder .ausgehenden oder mit nach Art von Segeln saufgespannten Flächen als Hilfsantrieb bekannt. Auch bei dem sog. Windrädchen, einem aus dünner Pappe gefertigten, einen Zackenkranz tragenden Kinderspielzeug, wird der Windantrieb verwendet.
  • Andererseits sind einrädrige Fahrzeuge bzw. Einräder bekannt, die in ihrem Inneren Platz für einen Fahrer aufweisen, der sich in sitzender oder stehender Haltung mittels mechanischer Fußantriebsvorrichtungen oder durch Schwerpunktsverlagerungen oder einfach durch Ausnutzung der kinetischen Energie vorwärts. bewegt, die dem Rad auf einer Abrallrampe mitgegeben worden ist.
  • Nach der Erfindung werden die bei anderen Fahrzeugen und Spielzeugen bekannten Windantriebsflächen bei einem Einrad zur Anwendung gebracht, das einen Fahrer in seinem Inneren ,aufnehmen kann. Die Windantriebsflächen sind fest oder lösbar an dien Seitenflächen des Rades .angeordnet.
  • Stehen die den Winddruck ,aufnehmenden Flächen in fester Verbindung mit dem Rade (Fig. i), so können sie als eine Folge von Zacken i wie beim Windrädchen .am Laufkranz 2 des Rades ,angebracht sein. Soll das Rad (Fig. 2) flügelförmige Gebildet als Windantriebsflächen tragen, so, müssen diese lösbar an den Seitenflächen des Rades angeordnet sein, damit sie beim Weiterrollen des Rades für sich betrachtet eine geradlinig fortschreitende Bewegung ausführen; in diesem Falle stehen sie mit einem .auf dem äußeren Laufkranz 2 abrollenden inneren Gleitring oder Gleitringsegment q. in Verbindung. Der Gleitring ist gleichzeitig zur Aufnahme Beines Sitzes 5 für den Fahrer geeignet. Die den Winddruck ,aufnehmenden Flächen können auch gleichzeitig am äußeren Laufkranz rund am inneren Gleitring befestigt sein. Der Gleit-' ring ¢ kann überdies ohne daran befestigte flügelförmige Gebilde 3, .also .ausschließlich zur Aufnahme des Fahrers, Verwendung finden, um letzterem auch beim Windrad (Fig. 4) eine geradlinig fortschreitende Bewegung zu ermöglichen.
  • Zum Abfangen der Rollbewegung des Rades sowie beim Starten ist die Wirkung des Winddruckes auf die Flächen durch Verstellen derselben ganz oder teilweise aufhebbar. Das Verstellen der -,windangetriebenen Flächen erfolgt beim Windrad (Fig. i) zweckmäßigerweise durch mehr oder weniger weites H.erausragenlassen der Zacken i; die verschiedenen Einstellungen ruft der Fahrer durch Anwendung irgendeiner der bekannten Einstelleinrichtungen hervor. Beim Flügelrad (Fig. 2) wird .an drehbaren Windantriebsflächen 3 (Drehachse 6) ein mechanisches übertragungsverfahren erläutert; es ist das Gegeneinanderwirken von Seilzügen 7 und schraubenförmigen Federn 8 dargestellt. Im :entspannten Zustand der Federn liegen die Flügel 3 parallel zur Erdoberfläche und bieten somit der Lufts:trömung keine Angriffsmöglichkeit. Auch dient eine ungleiche Beeinflussung der beiderseitigen Windantriebsflächen i bzw. 3 zum Lenken des Rades in mäßigen Kurven. Beim Bremsen, Starten und Lenken kommen außer den geeignet eingestellten windangetriebenen. Flächen noch Handhebel 9 (Fig. i) und Fußhebel Io (Fig. 2) in Betracht.
  • Statt in der beschriebenen Weise z. B. rechteckige, dreieckige oder vogelflügelförmige Flügel 3 zu verwenden, die jeweils aus einem Stück bestehen und die im Ruhezustand dies Rades waagerecht liegen, während sie beim fahrenden Rad eine mehr oder weniger zur Waagerechten geneigte Lage einnehmen, lassen sich auch (Fig. 3) bei stillstehendem und bei fahrendem Rad senkzrecht ausgerichtete und, .etwa in der Art von Brettchenvorhängen, unterteilte Flügel 3 verwenden. Die Teilstücke i i besitzen eine leichte Verstellbarkeit durch Seilzüge 7 (Drehachsen 6) ; die Anwendung von Federn zur Einhaltung einer möglichst wenig Luftwiderstand ,aufweisenden Lage im Ruhezustand des Rades kann hier unterbleibest. Als technische Hilfsmittel sind außer den bereits genannten Bremsvorrichtungen kleine Hilfsräder 12 (Fig. 2 und Fig. 3) zu er-
    Die windangetriebenen Einräder sind zum Zweck der bequemen Beförderung zerlegbar eingerichtet; hierfür sind Schraub- bzw. Steckverbindungen vorgesehen.
  • Zur Rückbeförderung der Wind- oder Flügelräder ,an den Startplatz sowie zur Unterstützung des Bremsvorgangs kann man von dem bei Einrädern ,an sich bekannten Motorantrieb Gebrauch machen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb eines Einrades für Spiel und Sport, das in seinem Inneren Platz für einen Fahrer aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Rades durch Winddruck ,auf Flächen erfolgt, die fest oder lösbar an den Seitenflächen des Rades angeordnet sind.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i mit einem den Sitz des Fahrers tragenden -inneren Gleitring oder Gleitringsegment, dadurch gekennzeichnet, daß die den Winddruck ,aufnehmenden Flächen an dem Gleitring oder an dem äußeren Laufkranz oder an beiden angebracht sind.
  3. 3. Windangetriebenes Einrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Laufkranz (2) angebrachten Windantriebsflächen (i) nach Art eines Windrades angeordnet sind (Fig. i). q.
  4. Windangetriebenes Einrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am inneren Gleitring (q.) angebrachten Windantriebsflächen (3) nach Art eines Flügelrades angeordnet sind (Fig.2).
  5. 5. Windangetriebenes Einrad nach Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet,' daß die windangetriebenen Flächen verstellbar sind.
  6. 6. Windangetriebenes Einrad nach Anspruch q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügel (3) unterteilt und d.aß die Teilstücke (i i) verstellbar sind (Fig.3).
DEE51873D 1938-11-22 1938-11-22 Antrieb eines Einrades fuer Spiel und Sport Expired DE713509C (de)

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DE713509C true DE713509C (de) 1941-11-08

Family

ID=7081465

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DEE51873D Expired DE713509C (de) 1938-11-22 1938-11-22 Antrieb eines Einrades fuer Spiel und Sport

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