DE7130471U - Unterteilte Bodentreppe - Google Patents
Unterteilte BodentreppeInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/04—Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible
- E04F11/06—Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible collapsible, e.g. folding, telescopic
- E04F11/062—Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible collapsible, e.g. folding, telescopic folding
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Description
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WiIh. Frank GmbH.
7022 LEINFELDEN
7022 LEINFELDEN
Die Neuerung betrifft eine unterteilte Bodentreppe, die
einen Futterkasten mit mindestens einem Deckel aufweist, wobei das in gestrecktem Zustand der Treppe untere
Treppenteil auf das obere Treppenteil aufbringbar und das obere Treppenteil beidseitig mit je einem Geländer
versehen ist, das insbesondere in nicht ausgezogenem Zustand des unteren Treppenteiles eine Führung für des
untere Treppenteil bildet.
Dem GM 1 772 231 1st eine zweigeteilte einschiebbare Bodentreppe
zu entnehmen, deren im ausgezogenen Zustand unteres, auf dem Fußboden zur Auflage gelangendes Treppenteil über
das obere, am Futterkasten und am Deckel gelagerte Treppenteil verschiebbar ist. Das obere Treppenteil weist
zu beiden Seiten je ein Geländer auf. Das Geländer besteht aus zwei Pfosten, die an den äußeren Breitseiten der Wangen
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befestigt sind und die einen Handlauf tragen, dessen Stärke größer ist als die Stärke der Pfosten, so daß
der Handlauf in Richtung zum benachbarten Geländer über die Pfosten übersteht; der Abstand zwischen den
Handläufen also geringer 1st als der Abstand der Pfosten. Der Abstand des Handlaufes von der 1hm zugewandten
oberen Schmalseite der Wange ist dabei etwas größer als die Höhe der Wangen des unteren Treppenteiles
gehalten.
Zum Einschieben des unteren Treppenteiles, das in ausgezogener Position in einer gemeinsamen Ebene mit dem oberen
Treppenteil angeordnet ist, wobei die einander zugewandten Stirnflächen der Wangen der tmi2?lnei. Treppenteile als
korrespondierende Schrägen ausgebildet sind, ist das untere Treppenteil von den Schrägen der unteren Znden des
oberen Treppenteiles abzuheben und auf der oberen Schmalseite der Wangen des oberen Treppenteiles zur Anlage zu
bringen und dann, wenn die Wangen der einzelnen Treppenteile aufeinanderliegen, das untere Treppenteil auf den
Wangen des oberen Treppenteiles hochzuschieben. Um beim Hochschieben ein Verkanten des einzuschiebenden unteren
Treppenteiles gegenüber dem oberen Treppenteil weitgehend zu verhindern, dienen die Pfosten der Geländer als seit-
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liehe Führung für die Wangen des unteren Treppenteiles.
Infolge der zum Treppeninnern über die Pfosten überstehenden
Handläufe erfolgt zusätzlich durch deren überstehenden Teil in Zusammenarbeit mit den oberen
Schmalseiten der Wangen des unteren Treppenteiles eine
Führung gegen ein Abheben des unteren Treppenteiles gegenüber dem oberen Treppenteil.
Als Nachteil bei dieser Führung des unteren Treppenteiles durch die Geländer des oberen Treppenteiles hat
sich gezeigt, daß infolge der allseitigen Führung des unteren Treppen teil es das Aufschieben des unteren Treppenteiles
auf das obere Treppenteil wesentlich erschwert wird,
da das untere Treppenteil in die allseitige Führung sorgfältig eingefädelt werden muß. Um dies zu erreichen, ist
das untere Treppenteil in ausgezogenem Zustand vom oberen Treppenteil abzuheben und dann weitgehend parallel zum
oberen Treppenteil auszurichten, damit die Wangen des unteren Treppenteiles überhaupt in die Führung eingebracht
werden können.
Ein weiterer, wesentlicher Nachteil ergibt sich ferner dadurch, daß bei größeren Stockwerkhöhen, wenn bei gleich-
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bleibender Größe des oberen Treppenteiles das untere Treppenteil somit länger ausgebildet werden muß und das
obere Treppenteil nicht nahe der Oberkante des Futterkastens angelenkt ist. sondern beispielsweise auf dem
Deckel oder eine größere Strecke von der Oberkante des Futterkastens entfernt» in eingeschobenem Zustand des
unteren Truppenteiles dieses mit seinem oberen Ende Über
die Oberkante des Futterkastens hinausragt und hier zur Auflage gelangt. Es ergibt sich dann beim Schließen des
Deckels eine Blockierung des Schließvorganges» da die Führung des unteren, eingeschobenen Treppenteiles durch
den überstehenden Handlauf ein Abheben des unteren Treppenteiles vom oberen Treppenteil verhindert. Diese Blockierung
kann auch bei üblichen Stockwerkhöhen auftreten» wenn der Futterkasten in Längsrichtung der Treppe kurz gehalten
werden muß. Auch kann das Geländer nach dem GN 1 772 nicht bei einer unterteilten Treppe Anwendung finden»
deren einzelne Treppenteile mittels Scharniere zusammenklappbar ausgebildet sind.
Die Aufgabe der Neuerung besteht nunmehr darin, eine unterteilte Bodentreppe zu schaffen» welche die oben beschriebenen
Nachtelle nicht aufweist, insbesondere das Einschieben des unteren Treppenteiles erleichtert, das Schließen des Deckels
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bei In eingeschobenem Zustand Über das obere Treppenteil
hinausragendem unteren Treppenteil nicht behindert und die auch ,'klappbar ausgebildet werden kann.
Diese Zwecke werden nach der Neuerung erreicht durch eine Bodentreppe der eingangs erwähnten Ausgestaltung,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens eines der Geländer wenigstens Über einen Teil seiner Höhe im
stumpfen Winkel zum oberen Treppenteil abgebogen ist.
Durch die Ausgestaltung der Geländer nicht in der üblichen
Form, in der die Geländer in einer zur Breitseite der Wange parallelen Ebene angeordnet sind, sondern
derart, daß mindestens eines der Geländer, insbesondere jedoch beide Geländer, in einer zur Breitseite
der Wange von der Breitseite weg geneigten Ebene sich befinden, wird erreicht, daß die Handlaufe der Geländer
in einer größeren Entfernung voneinander angeordnet sind, als der Breite der Treppentelle entspricht.
Infolge dieser im Querschnitt durch die Treppe 1m wesentlichen V-förmig zueinander angeordneten Geländer wird die
Einführung des unteren Treppenteiles beim Aufschieben oder Aufklappen auf das obere Treppenteil wesentlich erleichtert.
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Zum Aufschieben des unteren Treppenteiles einer zweigeteilten, einschiebbaren Bodentreppe auf das
obere Treppenteil wird das untere Treppenteil aus der gemeinsamen Ebene mit dem oberen Treppenteil gebracht,
insbesondere durch ein leichtes Abheben des oberen Endes des unteren Treppenteiles von der Schräge der
Stirnflächen der Hangen des oberen Treppenteiles, bis
die untere Schmalseite der Wangen des unteren Treppenteiles auf den oberen Schmalseiten der Wangen des oberen
Treppenteiles aufliegen. Die beiden Treppenteile bilden denn einen Winkel zueinander. Nunmehr ist das untere
Treppenteil anzuheben und auf das obere Treppenteil aufzuschieben, wobei der zwischen den einzelnen Treppenteilen
bestehende spitze Winkel in einem großen Bereich verändert werden kann, ohne daß sich dadurch
Schwierigkeiten beim Einschieben-ergeben. Das untere Treppenteil muß nur schräg in Richtung des oberen Treppenteiles
hochgeschoben werden; es darf also nicht senkrecht zum Fußboden, was aber der Bedienende zwangsläufig nicht
macht, hochgehoben werden.
Bereits wenn das untere Treppenteil ein geringes StUck
hochgeschoben ist, befinden sich seine Wangen innerhalb
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der Geländer und werden durch diese geführt. Beim geführten Weiterschieben kommt der Schwerpunkt des
unteren Treppenteiles soweit über das obere Treppenteil, daß es bereits infolge seines Eigengewichtes
um die von der Schräge der Stirnflächen der Wangen und der oberen Schmalseite der Wangen des oberen Trepr>enteiles
gebildeten Kante in Richtung auf die Wangen des oberen Treppenteiles kippt. Dabei gelangt eine
immer größer werdende Länge der Breitseiten der Wangen des unteren Treppenteiles in den Bereich der Geländer.
Da mindestens eines der Geländer nach außen abgebogen ist, ergibt sich dabei eine Zentrierung des unteren
Treppenteiles zu dem oberen Treppenteil, was insbesondere vorteilhaft ist, wenn beim Hochschieben des
unteren Treppenteiles seine Längsachse von der Längsachse des oberen Treppenteiles abweicht.
Die zueinander V-förmige Ausgestaltung der Geländer erlaubt
somit eine wesentlich freizügigere Bewegungsmöglichkeit beim Einschieben des unteren Treppenteiles.
Dasselbe gilt auch für das untere Treppenteil einer
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klappbaren Bodentreppe, das durch das Geländer ebenfalls
geführt und zum oberen Treppenteil zentriert wird.
Bei einer einschiebbaren Bodentreppe, bei welcher das
untere Treppenteil in zusammengeschobenem Zustand, aber bei geöffnetem Deckel des Futterkastens über die Oberkante
des Futterkastens ragt, hebt sich, insbesondere bei Futterkästen größerer Höhe, beim Schließen des
Deckels das überstehende Ende des unteren Treppenteiles
von dem oberen Treppenteil ab, wodurch die für die Führung des u^f^ren Treppenteiles wirksame Länge der
Geländer verringert wird. Beim Offnen des Deckels gleitet das untere Treppenteil wieder zwischen die Geländer
zurück, wird dabei durch die Geländer zentriert und kommt auf dem unten liegenden, oberen Treppenteil zur
Auflage rjnd wird dann vor dem Ausziehen über die gesamte
Länge der Geländer geführt.
Neben der Vereinfachung des Einschiebens des unteren Treppenteiles, da das untere Treppenteil während des Einschiebens
und in eingeschobenem Zustand einen Freiheitsgrad mehr aufweist^ erlaubt der Gegenstand der Neuerung
somit auch eine vielseitigere Anwendung einer einschiebbaren Bodentreppe.
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Ferner muß die Höhe der Geländer nicht mehr an die Höhe der Breitseiten der Wangen des unteren Treppenteiles
angepaßt werden. Sie können nunmehr sehr niedrig ausgestaltet werden, wodurch sich eine Materialersparnis
ergibt. Auch fertigungstechnisch sind sie leichter herzustellen, da die Geländer einteilig und
mit gleichbleibendem Querschnitt über ihre gesamte Länge ausgebildet werden können.
Besonders günstig ist es, das Geländer aus Rundmaterial herzustellen, beispielsweise aus einem massiven Rundstahl
oder aus einem Rohr, das entsprechend gebogen wird. Die Verwendung von Rundmaterial erleichtert bei eines«
stark verkanteten unteren Treppenteil das Einbringen zwischen die Geländer noch dadurch, daß bei einem Anstoßen
der Stirnkante der Wangen des unteren Treppenteiles an das Geländer dessen Rundungen bewirken können, daß
das Treppenteil zwischen die Geländer gleitet wird.
Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform werden die Geländer derart Über das obere Treppenteil hinaus verlängert,
daß sie insbesondere in ausgezogenem Zustand der Bodentreppe, Über diejenige Oberkante des Futterkastens
ragen, an deren Wand der Deckel und/oder das obere Treppenteil schwenkbar angelenkt ist. Damit
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ergibt sich in eingeschobenem Zustand des unterer.
Treppenteiles eine FUhrung durch die Geländer Über
nahezu die gesamte Länge des unteren Treppenteiles. Gleichzeitig 1st durch die Verlängerung der Geländer
Über die Länge des oberen Treppenteiles hinaus eine wesentliche Erleichterung gegeben, da der Obergang
von der obersten Stufe auf den Fußboden des oberen Stockwerkes oder umgekehrt für den Benutzer
die größte Unsicherheit beinhaltet und damit die stärkste Gefahrenquelle bildet.
Bei bekannten,zweigeteilten Bodentreppen ist das obere
Treppenteil am Deckel befestigt. Das untere Treppenteil weist an den äußeren Breitseiten nahe dem oberen Ende
der Wangen jeweils einen Bolzen auf, der mit einer Rolle versehen werden kann. Dieser Bolzen arbeitet in ausgezogenem
Zustand der Bodentreppe mit einem am unteren Ende des oberen Treppenteiles angeordneten Hinkelhebel
zusammen, der über die äußere Breitseite der Mangen des unteren Treppenteiles hinausragt und hier mit einem
Zapfen versehen 1st, der auf der oberen Schmalseite der Wangendes unteren Treppenteiles aufliegt. Beim Abheben
des unteren Treppenteiles zum Einschieben verhindert der
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Überstehende Zapfen ein zu weites Abheben des unteren
Treppenteiles von oberen Treppenteil, während der
Winkelhebel eine Führung gegen ein seitliches Versetzen
des unteren Treppenteiles ergibt. Bei einer derartigen Ausgestaltung einer Bodentreppe 1st es vorteilhaft,
die Geländer an den äußeren Breitseiten der Hangen des oberen Treppenteiles anzubringen, wobei
die Geländer im Bereich der Wangen parallel zur Breitseite der Wangen an diesen angeordnet sind und erst ab
oberer Schmalseite der Wange im stumpfen Winkel nach außen abgebogen sind. Dabei bestehen die Geländer aus
Rundstahl und sind einteilig ausgebildet, wobei der Obergang von der Befestigungsstelle an der Wange zum
Handlauf als Radius und/oder Schräge ausgebildet ist.
Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform ist der Bolzen an den äußeren Breitseiten des unteren Treppenteiles
oerart angeordnet, daß er während des Schiebevorganges des unteren Treppenteiles auf den Geländern aufliegt.
Der Abstand des Bolzens von der unteren Schmalseite der dazugehörenden Wange ist dabei kleiner als der Abstand
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des Handlaufes der Geländer von der oberen Schmalseite
der Wangen des oberen Treppenteiles. Beim Schieben des unteren Treppenteiles gleitet dann nicht
Hange auf Wange, insbesondere Holz auf Holz, sondern der Bolzen gleitet auf dem Handlauf, so daß das
Schieben mit geringerem Kraftaufwand möglich 1st.
Un bei einer einschiebbaren Bodentreppe, deren unteres
Treppenteil in eingeschobenem Zustand auf der Oberkante des Futterkastens aufliegt, eine verbesserte
Führung zu erhalten, ist es vorteilhaft, den Abstand des Handlaufes der Geländer von der oberen Schmalseite der
Wange des oberen Treppenteiles in Richtung der Anlenkstelle des oberen Treppenteiles am Futterkasten und/oder
am Deckel von dieser Schmalseite sich vergrößernd auszubilden; das bedeutet, daß der Abstand des Handlaufes von
der Wange zum Bereich des oberen Endes des oberen Treppenteiles hin größer wird. Dadurch bekommt das untere
Treppenteil bei verschlossenem Deckel, wenn die zwei Treppenteile in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet
sind, eine Führung über eine größere Länge.
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Neuerung sind den Zeichnungen zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte Ausführungsformen
als Beispiel zeigen.
Fig. 1 zeigt eine zweiteilige, einschiebbarc Bodentreppe mit Futterkasten und Deckel
in ausgezogenem Zustand,
Fig. 2 die Bodentreppe nach Fig. 1 in eingeschobenem Zustand im Schnitt durch den Futterkasten,
wobei der Deckel geschlossen ist und
Fig. 3 einen Schnitt A-A durch Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 4 stellt eine dreiteilige, klappbare Bodentreppe dar, deren Geländer Über die Oberkante
des Futterkastens ragt.
Die einschiebbare, zweigeteilte Bodentreppe nach Fig. 1
besteht aus dem oberen Treppenteil 1, dem unteren Treppenteil 2, dem Futterkasten 3 und dem Deckel 4. Im dargestellten,
ausgezogenen Zustand der Treppe befinden sich
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die beiden Treppenteile 1, 2 in einer gemeinsamen
Ebene.
Der obere Treppenteil 1 ist über Distanzbolzen 5, die an
den Wangen 6 angeordnet sind, auf dem Deckel 4 befestigt, der über Scharniere 7 mit dem Futterkasten 3 schwenkbar
verbunden 1st. Die Distanzbolzen 5 sind verstellbar, so daß der Abstand des Deckels 4 zum oberen Treppenteil
1 verändert werden kann.
Teils am Futterkasten 3, teils an den äußeren Breitseiten
8 der Wangen 6 des oberen Treppenteiles 1 greift ein.' federbelastetes Gestänge 9 an, das einen Teil des
Gewichtes der Treppenteile 1, 2 und des Deckels 4 aufnimmt. Zur Fixierung der Endöffnungsstellung des Deckels
trägt ein Arm Io des Gestänges 9 nahe dem Federgehäuse einen Kugelbolzen 12, dessen kugelförmiger Kopf in eine
Klammer 13 am Futterkasten 3 eingreift.
Am unteren Ende tragen die Wangen 6 des oberen Treppenteiles 1 auf den äußeren Breitseiten 8 jeweils einen
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schwenkbar angeordneten Winkelhebel 14, der in den Bereich der Breitseiten 15 der Wangen 16 des unteren
Treppenteiles 2 ragt. Am freien Ende des Winkelhebels 14 weist dieser einen Zapfen 17 auf, der über die-Schmalseiten
18 der Wangen 16 reicht.
Nahe dem oberen Ende des unteren Treppenteiles 2 tragen
die äußeren Breitseiten 15 einen Bolzen 19, der mit dem Winkelhebel 14 in ausgezogenem Zustand des unteren
Treppenteiles 2 zusammenarbeitet und den Ausziehweg des unteren Treppenteiles 2 begrenzt, so daß die Schrägen
2o der einander zugewandten Stirnflächen der Hangen 6, 16 der Treppenteile 1, 2 satt aufeinander anliegen.
An beiden äußeren Breitseiten 8 der Wangen 6 des oberen Treppenteiles 1 1st jeweils ein Geländer 21 angeordnet,
dessen Pfosten 22 und Handlauf 23 aus einem einteiligen Rundmaterial gefertigt sind. Der Handlauf 23 ist parallel
zur oberen Schmalseite 24 der Wangen 6 und in geringem Abstand davon angeordnet.
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oberen Schmalseite 24 der Wangen 6 des oberen Treppenteiles 1 nach außen von dem Treppenteil 1 weggebogen,
so daß sie leicht V-förmig zueinander angeordnet sind, wie Insbesondere der Fig. 3 zu entnehmen 1st, die in
vergrößertem Maßstab einen Schnitt A-A durch F1g. 1 zeigt.
Zum Einschieben des unteren Treppenteiles 2 auf das obere Treppenteil 1 1st das untere Treppenteil 2 an
seinem oberen Ende von der Schräge 2o des oberen Treppenteiles 1 abzuheben und auf die Schmalseiten 24
der Wangen 6 des oberen Treppenteiles 1 aufzubringen, wobei der Zapfen 17 des Winkelhebels 14 verhindert,
daß das untere Treppenteil 2 zu weit von dem oberen Treppenteil 1 weggehoben wird. Di« nunmehr im spitzen
Winkel zueinander angeordneten Wangen 16 des unteren Treppenteiles 2 zu den Wangen 6 des oberen Treppenteiles
werden In Richtung der oberen Treppenteiles 1 hochgeschoben.
Wenn der Abstand des Bolzens 19 von der unteren Schmalseite 25 der Wange 16 kleiner ist als der Abstand der
Oberkante des Handlaufes 23 des Geländers 21 zur oberen Schmalseite 24 der Wange 6, läuft der Bolzen 19 auf dem
Handlauf 23 auf, wobei das Auflaufen durch einen großen Radius am Obergang vom Pfosten 22 zum Handlauf 23 er-
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leichtert wird. Beim Weiterschieben des unteren
Treppenteiles 2 Hegt dieses also teils auf dem Handlauf 23« teils auf dem Obergang der Schräge 2o
zur oberen Schmalseite 24 der Wange 6 auf, so daß mit geringem Kraftaufwand das untere Treppenteil 2
hochgeschoben werden kann, wobei die FUhrung des Treppenteiles 2 laufend vergrößert und verbessert
wird.
Das Hochschieben des unteren Treppenteiles 2 kann auch durch Gleiten der Wangen 16 Über die von der
Schräge 2o und der oberen Schmalseite 24 der Wangen 6 des oberen Treppenteiles 1 gebildeten Kante erfolgen,
wobei sich der Bolzen 19 Immer welter von dem oberen
TreppenteH 1 entfernt, bis der Schwerpunkt d^r unteren
Treppenteiles 2 soweit Über dem Treppenteil 1 sich befindet, daß das untere Treppenteil 2 um die Auflagekante
kippt, über eine Immer größere Länge der Wangen
durch die Geländer 21 geführt und zentriert wird infolge der V-fureigen Ausgestaltung der Geländer 21 zueinander.
In eingeschobenes Zustand des unteren Treppenteiles 2 rastet ein Stift 26"am unteren Ende der Wangen 16 hinter
eine Nase des Winkelhebels 14, so daß das Treppenteil 2 in seiner Lage 2«s oberen Treppenteil 1 fixiert ist.
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t · · t
I · « ι
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Gestrichelt 1st die Anordnung des unteren Treppenteiles 2 1n Fig. 1 dargestellt.
Da das untere Treppenteil 2 wesentlich länger 1st als
das obere Treppenteil 1, das etwas kürzer als der Deckel 4 gehalten 1st, ragt das obere Ende des unteren
Treppenteiles 2 Über den Futterkasten 3 hinaus und liegt
auf dessen Oberkante 27 auf, und zwar an derjenigen Wand, an welcher der Deckel 4 angelenkt 1st.
Treppenteil 2 anseinem oberen, fr^isn Erde vom darunter
Hegenden oberen Treppenteil 1 ab und gleitet mit seinen Wangen 16 weitgehend aus dem Bereich der Geländer 2!,
da das untere Treppenteil 2 auf der Oberkante 27 des Futterkastens 3 aufliegt. Diese Endstellung der zweigeteilten,
einschiebbaren Bodentreppe ist in Fig. 2 gezeigt.
Beim Wiederöffnen des Deckels 4 gelangt das untere Treppenteil 2 allmählich auf eine größere Länge in den
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j D βί'C IV. Il UCi dc iauucr Li ( üi Γΰ ϋϋΓΪ. vjcT 'ϋϊϊΓΐ, üiiu
bis die FUhrung 1n der geöffneten Endstellung des
; Deckels 4 durch die gesamte Länge des Geländers 21 er
folgt.
In der F1g. 3 1st strichpunktiert die Lage des unteren
Treppenteiles 2 gezeigt, das nicht deckungsgleich mit
dem oberen Treppenteil 1 eingeschoben ist. Bei der Weiterbewegung des Treppenteiles 2 auf das Treppenteil 1
zu, wird das Treppenteil 2 durch die Neigung des Geländers
21 nach innen geleitet, bis die Wangen 15 auf dan Hangen 6 deckungsgleich aufliegen.
Die klappbare Bodentreppe nach Fig. 4 ist dreigeteilt ausgebildet und besteht aus dem oberen Treppenteil 31,
dem mittleren Treppenteil 32 und dem unteren Treppenteil 33, die über Scharniere 34 gelenkig miteinander verbunden sind.
Zum Zusammenklappen der Bodentreppe wird das mittlere Treppenteil 32 nahe seinem unteren Ende angehoben, wobei
das untere Treppenteil 33 selbständig um das untere Scharnier 34 klappt ,und diese Treppenteile 32, 33 um
das obere Scharnier 34 soweit geklappt, bis sie auf dea...
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oberen Treppenteil 31 aufliegen, Habei legt sich das
untere Treppenteil 33 auf das mittlere Treppenteil 32.
Die an den äußeren Breitseiten 35 der Wangen 36 des oberen Treppenteiles 31 befestigten Geländer 37 sind leicht nach
außen von den Wangen 36 abgebogen, so daß die Geländer jeweils im stumpfen Winkel zum oberen Treppenteil 31
angeordnet sind, wodurch die Hanoi aufe 38 eine größere
Entfernung zueinander aufweisen, wie dem Abstand der äußeren Breitseiten 35 der Wangen 36 entspricht. Die
Handläufe 38 sind dabei nicht paralell zur Schmalseite der Mangen 36 angeordnet, sondern der Abstand von der
Schmalseite 39 vergrößert sich konstant vom unteren Ende zum oberen Ende des Treppenteiles 31. Auch erstrecken
sich die Geländer 37 über die Oberkante 4o des Futterkastens 41 hinaus, so daß der Benutzer der Bodentreppe
auch noch beim Einstieg oder beim Ausstieg in oder von der oberen Decke aus einen Halt finden kann.
Beim Einklappen der Treppenteile 32 und 33 werden diese durch die Geländer 37 geführt und bei einem evtl. Verkanten
zentriert. Infolge der schräg zur Schmalseite 39 der Wangen 36 angeordneten Handläufe erstreckt sich die Führung
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aucii noch auf das untere Treppenteil 33, das dann Innerhalb der Geländer 37 gelagert 1st, wobei
auch bei geschlossenem Deckel 42 die Führung beibehalten
wird.
Die AusfUhrungsform des Geländers 37 1st Insbesondere
auch für eine einschiebbare Codentreppe gemäß den F1g. 1-3 geeignet, Kenn das untere Treppenteil 2 1n
eingeschobenem Zustand Über die Oberkante 27 des Futterkastens
3 ragt, da dann auch trotz aar Auseirtanderbewegung
der Treppentelle 1 unc 2 beim Schließen des Deckels 4 eine Führung der Wangen 16 de? unteren Treppen·
teiles 2 über die gesamte Lance der 3eläudar 37 gegeben
ist.
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Claims (6)
1. Unterteilte Bodentreppe, die einen Futterkasten mit mindestens eineir Deckel aufweist, wobei
das in gestrecktem Zustand der Treppe untere Treppenteil auf das obere Treppenteil aufbringbar
und das obere Treppenteil beidseitig mit je einem Geländer versehen ist, das insbesondere
in nicht ausgezogenem Zustand ces unteren Treppenteiles eine Führung für das untere Treppenteil bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Geländer (21,37) wenigstens über einen Teil
seiner Höhe im stumpfen Winkel zum oberen Treppenteil (1, 31) abgebogen ist.
2. Bodentreppe nach Anspruch I4 dadurch gekennzeichnet,
daß das Geländer (21,37) aus Rundmaterial besteht.
3. Bodentreppe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Geländer (37) derart
über das obere Treppenteil (31) hinaus verlängert 1st, daß es über diejenige Oberkante (4o) des
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Futterkastens (41) ragt, an deren Wand der Deckel (42) und/oder das obere TreppenteH (31)
schwenkbar angelenkt ist.
4. Bodentreppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die einschiebbare Bodentreppe zweigeteilt,
das obere Treppenteil an dem Deckel befestigt ist,
das untere Treppenteil an den äußeren Breitseiten der Wangen mindestens einen Bolzen od. dgl. trägt,
der in ausgezogenem Zustand des unteren Treppenteiles lösbar mit einem am unteren Ende des oberen
Treppenteiles angeordneten Winkelhebel verbunden ist, beide Treppenteile die gleiche Breite aufweisen
und der Winkel hebel Über die Breitseite der Wangen hinausragt und mit einem Zapfen versehe« ist,
der auf der oberen Schmalseite der Wange des unteren Treppenteiles aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Geländer (21) an den äußeren Breitselten (8) der Wangen (6) angeordnet und Über ihre gesamte
Höhe ab oberer Schmalseite (24) der Wangen (6) in stumpfen Winkel nach außen abgebogen sind; daß
sie aus einem Rindstahl bestehen und einteilig *--'S-gebildet
sind und daß der Obergang von der Befestigungs-
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stelle des Geländers (21) an der Wange (6) zu dem Handlauf (23) als Radius und/oder Schräge ausgebildet
ist.
5. Bodentreppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (19) an der äußeren Breitseite (15)
der Wange (16) des unteren Treppenteiles (2) derart angeordnet 1st, daß er während des Schiebevorganges
auf dem GelHrder (21) aufliegt.
6. Bodentreppe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand des Handlaufes (38) der Geländer (37) von der oberen Schmalseite (39) der
Wange (36) in Richtung der Anlenksteiie des oberen Treppenteiles (31) am Futterkasten (41) und/oder
am Deckel (42) von dieser Schmalseite (39) der Wange (36) sich vergrößernd' ausgebildet 1st.
713047128. io. 71
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7130471U true DE7130471U (de) | 1971-10-28 |
Family
ID=1270937
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7130471U Expired DE7130471U (de) | Unterteilte Bodentreppe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7130471U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2237333A1 (de) * | 1972-07-29 | 1974-02-14 | Frank Gmbh Wilh | Aus mindestens zwei treppenteilen bestehende bodentreppe |
DE19717207C1 (de) * | 1997-04-24 | 1998-12-10 | Columbus Treppen Gmbh | Geländer für eine Bodentreppe |
-
0
- DE DE7130471U patent/DE7130471U/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2237333A1 (de) * | 1972-07-29 | 1974-02-14 | Frank Gmbh Wilh | Aus mindestens zwei treppenteilen bestehende bodentreppe |
DE19717207C1 (de) * | 1997-04-24 | 1998-12-10 | Columbus Treppen Gmbh | Geländer für eine Bodentreppe |
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