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DE7128554U - Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß - Google Patents

Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß

Info

Publication number
DE7128554U
DE7128554U DE19717128554 DE7128554U DE7128554U DE 7128554 U DE7128554 U DE 7128554U DE 19717128554 DE19717128554 DE 19717128554 DE 7128554 U DE7128554 U DE 7128554U DE 7128554 U DE7128554 U DE 7128554U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
cap
sheath
jacket
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19717128554
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Priority to DE19717128554 priority Critical patent/DE7128554U/de
Publication of DE7128554U publication Critical patent/DE7128554U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
    • H02G1/08Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
    • H02G1/081Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling using pulling means at cable ends, e.g. pulling eyes or anchors

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

Kabel- und Metallwerke 1-1155
Guteb.offnxingsb.utte Aktiengesellschaft 23- 7. 1971
Zu^fester und druckgas dicht er Sabelverschluß
Die Neuerung bezieht sich auf einen zugfesten und druckgasdichten Kabelverschiuß für elektrische Kabel mit einem Kunststoffmantel, insbesondere für Nachrichtenkabel. Zur Anbringung des Verschlusses ist das Ende der Kabelseele vom Kabelmantel befreit und auf dieses Kabelende eine mit einer Zugöse versehene, fest mit der Kabelseele verbundene abriebfeste Kappe aufgesetzt, deren größter Durchmesser gleich dem Außendurchmesser des Kabelmantels ist.
Ein derartiger KabelverSchluß ist bereits in dem deutschen Gebrauchsmuster 1 961 579 beschrieben. Bei dieser bekannten Anordnung ist die aus Metall bestehende Kappe mit den Leitern der Kabelseele durch Löten verbunden und die gesamte Verbindungsstelle ist mit einer äußeren Kunststoffhülle abgedeckt. Der Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht einmal in der für das Löten erforderlichen, genau einzuhaltenden Wärme und dem damit verbundenen erheblichen Aufwand und zum anderen in der äußeren Kunststoffhülle, deren Abmessungen größer als die Kabelabmessungen sind und welche, da sie nicht abriebfest ist, beim Einziehen des Kabels in einen Kabelkanal leicht zerstört werden kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kabelverschluß anzugeben, dessen Durchmesser nicht größer als der Kabeldurchmesser ist und welcher eine gleichmäßige Kraftübertragung auf alle Adern der Kabelseele gewährleistet. Diese Aufgabe wird mit einem Kabelverschluß
712855A-4.ii.7i
der eingangs geschilderten Art gemäß dejr_Jiejue_rung_-dadurch gelöst, daß die Kappe auseinem mit einem Copolymer beschichteten zylindrischen, die Kabelseele umgebenden Teil kleineren Durchmessers als der Kabelmantel und einer fest mit dem zylindrischen Teil verbundenen, die Zugöse tragenden Kalotte, deren Durchmesser gleich dein Außendurchmesser des Kabelmantels ist, aufgebaut ist, daß der axiale Zwischenraum zwischen dem Kabelmantel und der Kalotte mit einem Kunststoff aufgefüllt ist, und daß die Hohlräume der Kabelseele und die Kappe mit einem Gießharz aufgefüllt sind.
Der Vorteil der Neuerung ist darin zu sehen, daß durch das Auffüllen des Zwischenraums zwischen Kabelmantel und Kalotte und das Ausfüllen der Kabelseele und der Kappe mit dem Gießharz ein Kabelverschluß geschaffen ist, der unverrückbar mit Kabelmantel und Kabelseele verbunden ist, und bei einer Zugbeanspruchung eine gleichmäßige Kraftübertragung auf alle Adern der Kabelseele gewährleistet. Durch das Übermaß der Kalotte gegenüber dem zylindrischen Teil ergibt sich außerdem ein Gießharzpfropf, welcher bsi Zugbeanspruchung ein Hineisziehen der Kabelseele in den zylindrischen Teil verhindert, da dieser wegen seines kleineren Durchmessers gegen den Gießharzpfropf gedruckt und dort festgelegt wird= Da weiterhin die Kalotte der Kappe die gleichen Abmessungen wie das Kabel hat, braucht der Kabelkanal, in welchen das Kabel eingezogen wird, nur die Kabelabmessungen zu berücksichtigen. Beim Einziehen des Kabels in den Kanal werden Beschädigungen des Kabels vermieden, da die Kappe aus dem abriebfesten Material alle Belastungen auffängt.
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uislünrungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Kabelende eines mit einem Kunststoffmantel isolierten Nachrichtenkabels, bei welchem die Seele teilweise vom Mantel befreit ist. In Fig. 2 ist eine Kappe dargestellt, wie sie für den Kabelverschluß gemäß der Neuerung verwendet werden kann und Fig. 3 gibt eine Ansicht eines Nachrichtenkabels mit aufgesetzter Kappe wieder.
Mit 1 ist die Kabelseele eines Nachrichtenkabels, die aus einer Vielzahl von Adern besteht, bezeichnet, welche von einem äußeren Kunststoffmantel 2, beispielsweise aus Polyäthylen, umgeben ist, der am Kabelende von der Kabelseele 1 entfernt ist. Um eine möglichst große Fläche der abisolierten Kante des Kabelmantels 2 zu erhalten, ist derselbe, wie aus Fig. 1 ersichtlich, konisch abgesetzt.
Die auf das Kabelende aufzusetzende Kappe weist einen zylin drischen Teil 3 auf, welcher mindestenes auf seiner Außenfläche mit einem Copolymer, vorzugsweise einem Copolymer des Polyäthylens, beschichtet ist. Der Innendurchmesser dieses zylindrischen Teils 3 ist so bemessen, daß er die Kabelseele 1 gerade umgibt, während sein Außendurchmesser kleiner als der Außendurchmesser des Kabelmantels 2 sein soll. Fest mit dem zylindrischen Teil 3 verbunden ist eine Kalotte 4, deren größter Durchmesser genau dem Außendurchmesser des Kabelmantels 2 entspricht. An dieser Kalotte 4 ist eine Zugöse 5 fest angebracht. Die gesamte Kappe aus dcix Teilen 3, 4 -und 5 kann, aus einem Metall, wie beispielsweise Stahl, bestehen. Es ist jedoch auch möglich, hierfür einen abriebfesten, glasfaserverstärkten Kunststoff einzusetzen.
_ I1 -
e auf das Ende des Nachrichten-
Bei der Anbring
kabeis wird nun so vorgegangen, daß diese Kappe bis zum Anschlag des zylindrischen Teils 3 an die konisch abgesetzte Kante 6 des Kabelmantels 2 anstößt. Danach wird der axiale Zwischenraum zwischen dem Kabelmantel 2 und der Kalotte 4 mit einem Kunststoff 7, vorzugsweise mit dem gleichen Kunststoff - also beispielsweise Polyäthylen ■ wie der Kunststoffmantel 2, vollkommen durch Spritzen aufgefüllt. Hierbei verbindet sich dieser Kunststoff 7 fest mit dem zylindrischen Teil 3 der Kappe, welcher mit einem Copolymer beschichtet ist,und mit der konisch abgesetzten Fläche 6 des Kabelmantels 2.
Anschließend wird durch eine Öffnung 8 in der Kalotte 4 der Hohlraum der Kabelseele innerhalb der auf das Kabelende äufsesetzteA Kappe ait Gießharz ausgefüllt. Nach dem Aushärten der Gießharzmasse 9 kann die Öffnung 8 dann zugelotet werden. Die aus den Teilen 3 und 4 bestehende Kappe ist dann durch das Gießharz fest mit der Kabelseele und durch den Kunststoff 7 fest mit dem Kabelmantel 2 verbunden-
7128S54-U1.71

Claims (1)

  1. S_cjh_u_t_z_a_n_s_ü_r_ü_c_h_e
    1. Zugfester void druckgasdichter Kabelverschluß für elektrische Kabel mit einein Kunststoffmantel, insbesondere für Nachrichtenkabel, bei welchem auf das Ende der vom Kabelmantel befreiten Kabelseele eine mit einer Zugöse versehene, fest mit der Kabelseele verbundene abriebfeste Kappe aufgesetzt ist, deren größter Durchmesser
    Il gleich den Außendurchmesser des Kabelmantels ist, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Kappe (3,^) aus einem mit einem Copolymer beschichteten zylindrischen, die Kabelseele (l) umgebenden Teil {3) kleineren Durchmessers als der Kabelmantel (2) und einer fest mit dem zylindrischen Teil (3) verbundenen, die Zugöse (5) tragenden Kalotte (^), deren Durchmesser' gleich dem Außendurchmesser des Kabelmantels (2) ist, aufgebaut ist, daß der axiale Zwischenraum zwischen den Kabelmantel (2) und der Kalotte (k) mit einem Kur*<*tstoff aufgefüllt ist und daß die Hohlräume der Kabelseele (l) und die Kappe (3j *0 mit einem Gießharz ausgefüllt sind.
    ■**■ 2. Kabelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kabelmantels (2) konisch abgesetzt ist.
    3. Kabelverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den axialen Zwischenraum der gleiche Kunststoff wie für"Kabelmantel (2) verwendet ist.
DE19717128554 1971-07-24 1971-07-24 Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß Expired DE7128554U (de)

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DE7128554U true DE7128554U (de) 1971-11-04

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DE (1) DE7128554U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8708258U1 (de) * 1987-06-11 1988-04-07 Heidelberger Druckmaschinen Ag, 69115 Heidelberg Schutzvorrichtung für ein Kabelende
DE102022114715A1 (de) 2022-06-10 2023-12-21 Erik Soest Verlegehilfe für Kabel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8708258U1 (de) * 1987-06-11 1988-04-07 Heidelberger Druckmaschinen Ag, 69115 Heidelberg Schutzvorrichtung für ein Kabelende
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