DE7128554U - Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß - Google Patents
Zugfester und druckgasdichter KabelverschlußInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/06—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
- H02G1/08—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
- H02G1/081—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling using pulling means at cable ends, e.g. pulling eyes or anchors
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- Cable Accessories (AREA)
Description
Kabel- und Metallwerke 1-1155
Guteb.offnxingsb.utte Aktiengesellschaft 23- 7. 1971
Die Neuerung bezieht sich auf einen zugfesten und druckgasdichten Kabelverschiuß für elektrische Kabel mit einem
Kunststoffmantel, insbesondere für Nachrichtenkabel. Zur Anbringung des Verschlusses ist das Ende der Kabelseele
vom Kabelmantel befreit und auf dieses Kabelende eine mit einer Zugöse versehene, fest mit der Kabelseele verbundene abriebfeste Kappe aufgesetzt, deren größter Durchmesser
gleich dem Außendurchmesser des Kabelmantels ist.
Ein derartiger KabelverSchluß ist bereits in dem deutschen
Gebrauchsmuster 1 961 579 beschrieben. Bei dieser bekannten
Anordnung ist die aus Metall bestehende Kappe mit den Leitern der Kabelseele durch Löten verbunden und die gesamte
Verbindungsstelle ist mit einer äußeren Kunststoffhülle abgedeckt. Der Nachteil dieser bekannten Anordnung
besteht einmal in der für das Löten erforderlichen, genau einzuhaltenden Wärme und dem damit verbundenen erheblichen
Aufwand und zum anderen in der äußeren Kunststoffhülle, deren Abmessungen größer als die Kabelabmessungen sind
und welche, da sie nicht abriebfest ist, beim Einziehen des Kabels in einen Kabelkanal leicht zerstört werden
kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kabelverschluß anzugeben, dessen Durchmesser nicht größer als
der Kabeldurchmesser ist und welcher eine gleichmäßige Kraftübertragung auf alle Adern der Kabelseele gewährleistet.
Diese Aufgabe wird mit einem Kabelverschluß
712855A-4.ii.7i
der eingangs geschilderten Art gemäß dejr_Jiejue_rung_-dadurch
gelöst, daß die Kappe auseinem mit einem Copolymer beschichteten zylindrischen, die Kabelseele umgebenden
Teil kleineren Durchmessers als der Kabelmantel und einer fest mit dem zylindrischen Teil verbundenen, die
Zugöse tragenden Kalotte, deren Durchmesser gleich dein Außendurchmesser des Kabelmantels ist, aufgebaut ist, daß
der axiale Zwischenraum zwischen dem Kabelmantel und der Kalotte mit einem Kunststoff aufgefüllt ist, und daß
die Hohlräume der Kabelseele und die Kappe mit einem Gießharz aufgefüllt sind.
Der Vorteil der Neuerung ist darin zu sehen, daß durch das Auffüllen des Zwischenraums zwischen Kabelmantel
und Kalotte und das Ausfüllen der Kabelseele und der Kappe mit dem Gießharz ein Kabelverschluß geschaffen
ist, der unverrückbar mit Kabelmantel und Kabelseele verbunden ist, und bei einer Zugbeanspruchung eine gleichmäßige
Kraftübertragung auf alle Adern der Kabelseele gewährleistet. Durch das Übermaß der Kalotte gegenüber
dem zylindrischen Teil ergibt sich außerdem ein Gießharzpfropf,
welcher bsi Zugbeanspruchung ein Hineisziehen
der Kabelseele in den zylindrischen Teil verhindert, da dieser wegen seines kleineren Durchmessers
gegen den Gießharzpfropf gedruckt und dort festgelegt
wird= Da weiterhin die Kalotte der Kappe die gleichen Abmessungen wie das Kabel hat, braucht der Kabelkanal,
in welchen das Kabel eingezogen wird, nur die Kabelabmessungen zu berücksichtigen. Beim Einziehen des Kabels
in den Kanal werden Beschädigungen des Kabels vermieden,
da die Kappe aus dem abriebfesten Material alle
Belastungen auffängt.
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uislünrungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung ist
in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Kabelende eines mit einem Kunststoffmantel isolierten Nachrichtenkabels, bei welchem die Seele
teilweise vom Mantel befreit ist. In Fig. 2 ist eine Kappe dargestellt, wie sie für den Kabelverschluß gemäß der
Neuerung verwendet werden kann und Fig. 3 gibt eine Ansicht eines Nachrichtenkabels mit aufgesetzter Kappe
wieder.
Mit 1 ist die Kabelseele eines Nachrichtenkabels, die aus einer Vielzahl von Adern besteht, bezeichnet, welche von
einem äußeren Kunststoffmantel 2, beispielsweise aus Polyäthylen,
umgeben ist, der am Kabelende von der Kabelseele 1 entfernt ist. Um eine möglichst große Fläche der abisolierten
Kante des Kabelmantels 2 zu erhalten, ist derselbe, wie aus Fig. 1 ersichtlich, konisch abgesetzt.
Die auf das Kabelende aufzusetzende Kappe weist einen zylin drischen Teil 3 auf, welcher mindestenes auf seiner Außenfläche
mit einem Copolymer, vorzugsweise einem Copolymer des Polyäthylens, beschichtet ist. Der Innendurchmesser
dieses zylindrischen Teils 3 ist so bemessen, daß er die Kabelseele 1 gerade umgibt, während sein Außendurchmesser
kleiner als der Außendurchmesser des Kabelmantels 2 sein
soll. Fest mit dem zylindrischen Teil 3 verbunden ist eine Kalotte 4, deren größter Durchmesser genau dem Außendurchmesser
des Kabelmantels 2 entspricht. An dieser Kalotte 4 ist eine Zugöse 5 fest angebracht. Die gesamte Kappe aus
dcix Teilen 3, 4 -und 5 kann, aus einem Metall, wie beispielsweise
Stahl, bestehen. Es ist jedoch auch möglich, hierfür einen abriebfesten, glasfaserverstärkten Kunststoff
einzusetzen.
_ I1 -
e auf das Ende des Nachrichten-
Bei der Anbring
kabeis wird nun so vorgegangen, daß diese Kappe bis zum
Anschlag des zylindrischen Teils 3 an die konisch abgesetzte
Kante 6 des Kabelmantels 2 anstößt. Danach wird der axiale Zwischenraum zwischen dem Kabelmantel 2 und
der Kalotte 4 mit einem Kunststoff 7, vorzugsweise mit dem gleichen Kunststoff - also beispielsweise Polyäthylen ■
wie der Kunststoffmantel 2, vollkommen durch Spritzen aufgefüllt. Hierbei verbindet sich dieser Kunststoff 7 fest
mit dem zylindrischen Teil 3 der Kappe, welcher mit einem
Copolymer beschichtet ist,und mit der konisch abgesetzten Fläche 6 des Kabelmantels 2.
Anschließend wird durch eine Öffnung 8 in der Kalotte 4
der Hohlraum der Kabelseele innerhalb der auf das Kabelende
äufsesetzteA Kappe ait Gießharz ausgefüllt. Nach
dem Aushärten der Gießharzmasse 9 kann die Öffnung 8 dann zugelotet werden. Die aus den Teilen 3 und 4 bestehende
Kappe ist dann durch das Gießharz fest mit der Kabelseele und durch den Kunststoff 7 fest mit dem Kabelmantel
2 verbunden-
7128S54-U1.71
Claims (1)
- S_cjh_u_t_z_a_n_s_ü_r_ü_c_h_e1. Zugfester void druckgasdichter Kabelverschluß für elektrische Kabel mit einein Kunststoffmantel, insbesondere für Nachrichtenkabel, bei welchem auf das Ende der vom Kabelmantel befreiten Kabelseele eine mit einer Zugöse versehene, fest mit der Kabelseele verbundene abriebfeste Kappe aufgesetzt ist, deren größter DurchmesserIl gleich den Außendurchmesser des Kabelmantels ist, dadurchgekennzeichnet, daß die Kappe (3,^) aus einem mit einem Copolymer beschichteten zylindrischen, die Kabelseele (l) umgebenden Teil {3) kleineren Durchmessers als der Kabelmantel (2) und einer fest mit dem zylindrischen Teil (3) verbundenen, die Zugöse (5) tragenden Kalotte (^), deren Durchmesser' gleich dem Außendurchmesser des Kabelmantels (2) ist, aufgebaut ist, daß der axiale Zwischenraum zwischen den Kabelmantel (2) und der Kalotte (k) mit einem Kur*<*tstoff aufgefüllt ist und daß die Hohlräume der Kabelseele (l) und die Kappe (3j *0 mit einem Gießharz ausgefüllt sind.■**■ 2. Kabelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kabelmantels (2) konisch abgesetzt ist.3. Kabelverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den axialen Zwischenraum der gleiche Kunststoff wie für"Kabelmantel (2) verwendet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19717128554 DE7128554U (de) | 1971-07-24 | 1971-07-24 | Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19717128554 DE7128554U (de) | 1971-07-24 | 1971-07-24 | Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7128554U true DE7128554U (de) | 1971-11-04 |
Family
ID=6622813
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19717128554 Expired DE7128554U (de) | 1971-07-24 | 1971-07-24 | Zugfester und druckgasdichter Kabelverschluß |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7128554U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE8708258U1 (de) * | 1987-06-11 | 1988-04-07 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 69115 Heidelberg | Schutzvorrichtung für ein Kabelende |
DE102022114715A1 (de) | 2022-06-10 | 2023-12-21 | Erik Soest | Verlegehilfe für Kabel |
-
1971
- 1971-07-24 DE DE19717128554 patent/DE7128554U/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE8708258U1 (de) * | 1987-06-11 | 1988-04-07 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 69115 Heidelberg | Schutzvorrichtung für ein Kabelende |
DE102022114715A1 (de) | 2022-06-10 | 2023-12-21 | Erik Soest | Verlegehilfe für Kabel |
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