DE70134C - Apparat zur Erzeugung von Gas aus Petroleum oder anderen kohlenwasserstoff haltigen Flüssigkeiten, bezw. aus Petroleum und Luft - Google Patents
Apparat zur Erzeugung von Gas aus Petroleum oder anderen kohlenwasserstoff haltigen Flüssigkeiten, bezw. aus Petroleum und LuftInfo
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Classifications
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- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der auf den Zeichnungen dargestellte tragbare Gaserzeugungsapparat dient zur Gewinnung
von Gasen aus Rohpetroleum und anderen Flüssigkeiten durch Verdampfung,, wobei das
im Apparat erzeugte Gas gleichzeitig zur Beschickung der Heizvorrichtung dient. Die
Regelung der Gaserzeugung erfolgt, indem bei genügender Menge Gas im Sammler die Zuführung
von OeI zum Erzeuger und von Gas zum Sammler selbsttätig unterbrochen wird,
während nach ..Verbrauch der Gasmenge bis auf ein bestimmtes Mafs die. Ventile selbstthätig
wieder geöffnet werden, so dafs die Gas-■ erzeugung von Neuem stattfindet. Am Apparat
sind Vorrichtungen angebracht, die ein Mischen des Gases mit kalter oder erwärmter Luft ermöglichen;
besondere Sicherheitsvorrichtungen verhindern Betriebsstörungen.
In Fig. ι bis 3 der Zeichnungen ist der. tragbare
Gaserzeugungsapparat in drei verschiedenen Ausführungsarten dargestellt.
Fig. 4 bis 21 sind Sonderansichten der Einzeltheile
des Apparates. '■
. Der Apparat besteht bei allen drei Ausführungsarten aus drei Haupttheilen, nämlich
dem Oelbehälter A, dem Gaserzeuger C und dem Gassammler E1 der in ein. mit Wasser
■gefülltes Gefäfs Ελ eingesetzt ist. Diese Theile
werden zweckmäfsig auf gemeinsamem Gestell oder Ständer B angeordnet. Das im Behälter
A befindliche OeI wird durch den Druck der mittelst einer Pumpe K6 eingepumpten
Luft durch die mit Ventilen versehene Rohrleitung in den Gaserzeuger C eingeprefst. In
diesem Gaserzeuger sind, wie aus Fig. 4 bis 10 ersichtlich, eine oder mehrere über einander
liegende Kanalreihen M M1 angeordnet, durch die das OeI hindurchgeht, und in welchen es
verdampft. wird. Diese Kanäle können auch neben einander liegend, Fig. 6 und 7, oder
spiralförmig angeordnet sein, Fig. 8 und 9. Zwischen ihnen befinden sich Heizkanäle m,
durch die die Heizgase hindurchziehen. Ueber dem Erzeuger C befindet sich die Ueberhitzungskappe
m2, Fig. 4 und 10, welche ebenfalls mit
Heizkanälen m versehen ist.
Das in den Kanälen MM1 erzeugte Gas
zieht durch das Rohr M1 nach der unmittelbar über dem Brenner D befindlichen Kappe Af7,
von wo es durch die Ueberhitzungskappe m2 nach dem Rohr F : und durch .dieses nach
dem Sammler abzieht, Fig. 4. Der Erzeuger C ist zweckmäfsig von einem Mantel K* umgeben
, aus welchem die Heizgase durch ein Rohr m4 abgeleitet und zur Erwärmung von
Luft verwendet werden, wie weiterhin angegeben ist.
Bei der Ausführungsart Fig. 1 wird das so
erzeugte Gas dann durch die Rohrleitung -F1
in die Kammer F'2 eines unter dem Wassergefäfs E1 befindlichen, durch eine senkrechte
Scheidewand E3 in die beiden Kammern F2 und F3 getheilten Behälters E2 geleitet. Die
Kammern F2 und F3 sind durch zwei waagrechte Scheidewände . E* nochmals getheilt.
Die unter E4 liegenden Abtheilungen, dienen
zur Aufnahme des in der Leitung und im Gassammler aus dem Gase niedergeschlagenen
Oeles; dieses fliefst durch in Vertiefungen von
E* angebrachte Löcher F.5 ab. Die senkrechte
Scheidewand E3 ragt in eine Rinne des Bodens so weit hinein, dafs zwischen Rinne und
Scheidewand noch eine Oeffnung bleibt, durch welche das in F2 niedergeschlagene OeI
nach F3 gelangen und durch das Rohr H'2 nach dem Oelbehälter A zurückfliefsen kann.
Durch das sich daselbst ansammelnde OeI entsteht ein dichter Abschlufs zwischen den
unteren Abtheilungen der Kammern F2 und F3,
der das Eindringen des Gases von F2 nach F3 verhindert.
Bei den Ausführungen Fig. 2 und 3 geschieht die Zuleitung des Gases vom Erzeuger in derselben
Art; hier ist aber ein anderer Flüssigkeitsablauf dargestellt. Das niedergeschlagene
OeI fliefst durch Rohr H3 in den Behälter H*
und von da zum. Oelbehälter A zurück.
In allen drei Apparaten gelangt das Gas aus der Kammer F2 durch das senkrechte Rohr G,
das durch eine über dem Wasser angeordnete Schale hindurchgeht, in den Sammelraum G1
des Gassammlers E, diesen allmälig hebend. Von hier aus wird es durch das Rohr G2 in
den oberen Theil der Kammer F3 und dann durch das Rohr H zur Gebrauchsstelle und
durch das Rohr H1 zum unter dem Gaserzeuger angeordneten Brenner D geführt.
Das in der Schale angesammelte Niederschlagöl fliefst durch das Rohr G4 nach dem oberen
Raum F3 und von hier durch die Löcher F5 nach dem unteren Raum dieser Kammer und
durch H2 zum Behälter A zurück. Die Rohre G
und G2 sind mit Kappen G3 bedeckt, um das Eindringen des niedergeschlagenen Oeles in
diese Rohre zu verhindern.
Die Regulirung der Gaserzeugung geschieht bei Fig. 1 durch den Gassammler E mittelst
eines theilweise mit Wasser gefüllten, in seiner Mitte waagbalkenartig gelagerten Rohres /.
Dieses ist mit dem einen Ende durch eine Stange J1 mit dem Hebel des Ventiles F, am
anderen Ende durch eine Stange 72 mit dem Hebel des Vehtiles /s verbunden. Das letztere
Ende des Rohres greift ferner an eine mit zwei Anschlägen /5 und 7e ausgerüstete Stange /4
an, welche am Gassammler durch. Arm/7 geführt wird.
Strömt nun Gas in den Sammler E ein, so hebt sich derselbe, 'und sein Arm I7 schlägt
gegen den Anschlag /6 der Stange /*. Dadurch
wird die Stange /4 und damit auch das eine Ende des Rohres I gehoben, bis es etwas
über die waagrechte Lage kommt. Die im Rohr / enthaltene Flüssigkeit fliefst dann rasch
zum anderen Ende und bewirkt ein Umschlagen des Rohres. Hierdurch wird die Stange /'
nach unten, die Stange /2 nach oben bewegt
und die beiden Ventile F und I3 geschlossen, die in der Oelzuleitung und in der Gasleitung
-F1 angeordnet sind. Es wird also jeder weitere Zuflufs von OeI nach dem Erzeuger
und von Gas nach dem- Sammler so lange abgesperrt, bis diese Ventile - wieder geöffnet
werden, was geschieht, indem beim Sinken des Gassammlers F infolge des Verbrauches
der Arm I7 gegen den Anschlag /5 der
Stange J* drückt, dadurch das eine Ende des Rohres I wieder niedergedrückt wird und das
Rohr / in die ursprüngliche Lage zurückkehrt. Gaserzeugung und Beschickung des Sammlers
werden dann wieder fortgesetzt. Die Gaserzeugung geschieht somit mit selbstthätigen
Unterbrechungen, dem Bedarf entsprechend, so lange, als OeI im Behälter A vorhanden ist. .
Eine stofsweise plötzliche Bewegung des Gasbehälters ist ausgeschlossen. Infolge dessen
wird auch das Gas unter gleichbleibendem Drucke der Gebrauchsstelle zugeführt, so dafs
ein Flackern der Flamme vermieden wird.
In den Fig. 11 und 12 ist das Rohr / dargestellt,
wobei die Stange /4 nicht am Rohr selbst, sondern an der Schiene J, die mit /
mittelst eines Kautschukkissens bei J1 federnd verbunden ist, angreift.
An Stelle dieses Rohres kann man auch die in Fig. 13 und 14 gezeichnete Vorrichtung benutzen,
bei der das Umkippen, anstatt, durch die Flüssigkeit im Rohre, durch die belastete
Rolle J2 geschieht. Diese letzte Anordnung
ist bei der in Fig. 3 gezeichneten Ausführung des Apparates angewendet.
Findet keine Gasentnahme aus dem Sammler statt, so könnte nach Abstellung der unter
dem Erzeuger befindlichen Flamme infolge der Undichtheit der Wände der Glocke oder
aus anderen Ursachen der Sammler sich entleeren und herabsinken; dadurch würden die
Ventile J8 und F geöffnet werden und das OeI aus dem Behälter A in den Sammler E
ausströmen.
Um dies zu verhindern, ist bei Fig. 1 und 3 in der Oelleitung das Ventil F4 angebracht,
dessen Hebel durch eine Stange J4 mit einem unter dem Gestell B gelagerten Doppelhebel
J3 verbunden ist. An seinem anderen Ende greift dieser Hebel J3 an eine Stange J5
an, die am Wassergefäfs F1 Führung hat. An der Stange J5 gleitet ein mit der Glocke E
auf- und abgehender Arm I7, Fig. .3, oder eine an diesem befestigte Stange J7, Fig. 1.
Sinkt nun der Gassammler, während die Gaserzeugung unterbrochen ist, so werden zunächst
die Ventile F und I3 geöffnet; gleich danach trifft jedoch beim weiteren Niedergange der
Glocke E die Stange J7 auf den Anschlag J6 der Stange J5 und drückt diese nieder. Infolge
dessen wird das Ventil F4 durch Vermittelung des Hebels J3 und der Stange J4
geschlossen, so dafs kein OeI aus A mehr austreten kann.
Da es ferner möglich ist, dafs aus irgend einer Ursache die Ventile F und /3 nicht zu
rechter Zeit geschlossen werden, so ist eine Vorrichtung angebracht, die für diesen Fall
den Gaszutritt zum Gassammler E absperrt.' Zu diesem Zwecke ist in Fig. 3 im Gaseinströmrohr
-F1 ein Ventil K vorgesehen, dessen Hebel mit der Stange K1 verbunden ist.
Diese Stange K1 gleitet im Arm P des Gassammlers. E und trägt oben einen Anschlag
oberhalb des Anschlages /e der Stange /4.
Werden nun die Ventile F und I3 nicht zu rechter Zeit geschlossen, so steigt der Gassammler höher und trifft mit dem Arm /7
gegen den Anschlag der Stange K1 und schliefst dadurch das Ventil K, sperrt also die
Gaszufuhr zum Sammler ab.
Um die aus dem Behälter A ausfliefsende Oelmenge messen zu können, ist in Fig. 1, 2
und 3 ein Flüssigkeitsmesser K2 von beliebiger Ausführung angebracht. Auch ist der Behälter
mit einem Flüssigkeitsstandzeiger versehen, welch letzterer aus einem auf dem Behälter
angeordneten, zweckmäfsig von einem geschützten, mit Mafseintheilung versehenen Rohr
umschlossenen Glas P2 besteht. In diesem Rohr P2 bewegt sich beim Sinken des Flüssigkeitsspiegels
eine Stange P1, die mit dem auf der Oeloberfläche aufliegenden Schwimmer P
fest verbunden ist.
Durch das auf der Gasleitung sitzende Rohr K3 wird in Fig. 1 kalte Luft in die
Leitung eingesaugt; das Gas gelangt daher mit Luft gemischt in den Gassammler E. Soll das
Gas mit erwärmter Luft gemischt werden, so kann das Rohr K3, wie in Fig. 1 punktirt angedeutet,
durch ein Rohr K5 mit dem Mantel K* des Erzeugers verbunden werden, durch
das dann die im Erzeugermantel vorhandenen Heizgase nach K3 und durch dieses nach der
Gasleitung geleitet werden.
In den Fig. 2 und 3 ist anstatt des Rohres K3 ein Injector L zur Lufteinführung in das Gas
gezeichnet. Derselbe ist zwischen Erzeuger und Gassammler in das Gasrohr F[ eingeschaltet,
und ist, wie aus Fig. 15 und 16 ersehbar, oben offen, um Luft eintreten zu
lassen. Nahe der Lufteinströmöffnung befindet sich ein Drehschieber L \ der sich mittelst des
Griffes jL2 verschieben und dadurch die Luftzufuhr
regeln läfst. Unterhalb dieses Drehschiebers befindet sich noch das Kläppventil L3
im Injector, das auf einer Stange L4 aufsitzt.
Diese ist mit der Stange /2 gelenkig verbunden und wird beim Auf- und Niedergehen der
letzteren so gedreht, dafs das Klappventil L3 gleichzeitig mit den Ventilen J3 und F geschlossen
wird. ■ Das vorn mit einer Düse L6
versehene Gasrohr mündet in diesen Injector und das einströmende Gas saugt die Luft an;
diese strömt theils durch das Hauptrohr und theils durch die beiden seitlichen Rohre Z-5
ein und mischt sich dabei innig mit dem Gas. Die Mischung gelangt dann durch die nur in
der Richtung des einströmenden Gases zu öffnende Klappe in den Gassammler.
Um die bei der Erhitzung des Oeles entstehende Wärme zum Erwärmen der in den
Injector geleiteten Luft oder für sonstige Zwecke benutzen zu können, ist in Fig. 1 und 4
auf dem Mantel K* des Erzeugers C das schon erwähnte Rohr m4 angebracht. . Durch
den unten im Rohr m4 befindlichen kegelförmigen Stutzen tritt die heifse Luft in das
Rohr m ein und saugt infolge der Abschrägung von W4 dabei durch die Oeffnungen m5
kalte Luft ein, die somit erwärmt der Gebrauchsstelle
zugeführt wird.
Die1 die Oelzufuhr zum Erzeuger regulirenden Ventile F (Fig. 1 bis 3) und F4 (Fig. 1 und 3)
sind in den Fig. 17 bis 20 dargestellt. Sie bestehen der Hauptsache nach aus einer mit
einem Loch oder einer Aussparung versehenen Scheibe O'2, die entweder den Oeldurchlafs
abschliefst oder öffnet. Diese Scheiben werden durch Stangen O4 bethätigt, mit denen sie federnd
verbunden sind. Anschlagstifte O5 begrenzen den Hub der Ventile. Das Oeffnen und
Schliefsen der Ventile geschieht, wie beschrieben, selbstthätig durch Vermittelung der Stangen/1
oder J4.
Bei Verwendung von Petroleum ist es vortheilhaft, dasselbe anzuwärmen, bevor es nach
dem Gaserzeuger gelangf. Zu diesem Zwecke ist in Fig. 2 der Mantel des Behälters A doppelwandig,
so dafs rings um den Behälter herum ein abgeschlossener Raum Q* entsteht. In
diesen Raum Q.* wird durch eine auf den Erzeugermantel K* aufgesetzte Haube Q
am besten die aus dem Heizapparat entweichende warme Luft gebracht. Es wird
dann 'das Petroleum und auch die darüber befindliche Druckluft erwärmt und eine schnellere
Verdampfung des Oeles erzielt. Die erhitzte Druckluft preist dann infolge ihrer Ausdehnung
das OeI noch in den Erzeuger, auch wenn es schon tief herabgesunken ist.
Um bei Anheizung des Apparates die Erhitzung des Oeles nicht mit anderswo erzeugten
Heizmitteln vornehmen zu müssen, ist die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung angeordnet.
Sie besteht aus einem innerhalb des Behälters A angeordneten Rohr R, dessen obere Mündung
noch oberhalb des höchsten Oelstandes liegt und das nach den Kammern F3 führt. Wenn
der an diesem Rohr befindliche Hahn geöffnet wird, so dringt die Druckluft aus dem OeI-behälter
A, die durch Aufnahme von OeI-theilen brennbar geworden ist, in Glocke E
so lange ein, bis der Druck darin eben so grofs ist als im Behälter A. Hierauf wird
der Hahn wieder geschlossen, dagegen der
Claims (7)
- Hahn des Brenners D geöffnet und die ihm entströmende brennstoffhaltige Luft entzündet.Der Apparat kann auch mit einer Vorrichtung versehen werden, durch die ein Oelstrom in den Gaserzeuger getrieben und die Pumpe K6 ersetzt wird. Diese Vorrichtung ist in Fig. 21 dargestellt und besteht aus einem über dem Gaserzeuger C angeordneten Behälter S, in den das Gas nach seiner Entwickelung durch ein Ventil S6 einströmt. Von diesem Behälter führt ein Rohr Sl in das Oelrohr zwischen dem Oelbehälter und Gaserzeuger zurück. Bei Oeffnung eines Ventiles S'2 in diesem Rohr strömt ein Theil des Gases vom Behälter S in das Oelrohr, und zwar durch eine Düse S3, und reifst beim Austritt infolge seiner Saugwirkung das OeI mit in den Gaserzeuger hinein. Ein zweites Rohr 5* führt vom Behälter S nach dem Luftinjector L; das in diesem Rohr befindliche Ventil S5 öffnet und schliefst sich ebenso wie S2 in bekannter Weise selbsttätig.Die oben beschriebenen Sicherheits - und sonstigen Vorrichtungen sind deshalb bei drei verschiedenen Apparaten (Fig. 1,2 und 3) gezeichnet, weil sie, alle an einem Apparat angebracht, die Zeichnung unklar machen würden. Die Fig. ι bis 3 stellen also verschieden ausgerüstete Apparate dar, doch sind in Wirklichkeit die meisten dieser Ausrüstungsgegenstände an nur einem Apparat angeordnet.Patenτ-Ansprüche:ι . Ein Apparat zur Erzeugung von Gas aus Petroleum oder anderen kohlenwasserstoffhaltigen Flüssigkeiten, der in der Weise arbeitet, dafs das OeI in einen Verdampfer (C) geprefst und von dort als Gas, rein oder mit Luft gemischt, in einen Gasometer (EE1) geleitet wird, der auch den Brenner (D) des Gaserzeugers (C) -speist, wobei die Gaserzeugung dadurch geregelt wird, dafs die Glocke (E) bei ihrem Hoch- und Niedergange den Oelzuflufs zum und Gasabflufs vom Gaserzeuger durch Vermittelung eines waagbalkenartig aufgehängten, theilweise mit Wasser gefüllten Rohres (I) in Verbindung mit einer Umsteuerungsvorrichtung (I1 I'2 P P /6 V) Ventile (F und P) in der OeI- und Gasleitung abwechselnd absperrt und öffnet, während das in den Leitungen und im Gasometer niedergeschlagene OeI nach dem Oelbehälter A zurückfliefst.
- 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Gaserzeugungsapparat ein Sicherheitsventil (F* in der Oelleitung, das bei durch Entweichen von Gas veranlafstem zu tiefem Sinken der Glocke (E) selbstthätig geschlossen wird, nachdem kurz vorher die Ventile (F und P) in der OeI- und Gasleitung geöffnet sind.
- 3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Gaserzeugungsapparat ein Sicherheitsventil (K) in der Gasleitung, das nach Versagen der anderen Ventile beim zu hohen Steigen der Glocke (E) selbstthätig geschlossen wird und die Gaszufuhr zum Sammler absperrt.
- 4. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Gaserzeugungsapparat zur Mischung des Gases mit kalter oder warmer Luft die Anordnung eines Injectors (L) in der Gasleitung (F1), bei dem das durch eine Düse eintretende Gas behufs inniger Mischung durch ein Hauptrohr und dessen Nebenrohre (L5) Luft ansaugt, wobei durch einen Drehschieber und eine selbstthätig absperrende Klappe (Lz) der Luftzutritt geregelt und durch eine Klappe (Ln) das Zurücktreten des Gases aus der Glocke (E) verhindert wird.
- 5. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Gaserzeugungsapparat die Anordnung eines unten offenen Mantels (K*) um den Verdampfer (C), aus dem die zur Beschickung des Injectors (L) oder zur Heizung des Oelbehälters nöthige warme Luft entnommen wird.
- 6. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Gaserzeugungsapparat die Speisung des Brenners (D) bei Inbetriebsetzung mit brennstoffhaltiger Luft, die aus dem Oelbehälter durch Rohre (R und H1) nach dem Gassammler und nach dem Brenner (D) geleitet wird.
- 7. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Gaserzeugungsapparat anStelle einer Pumpe (K6) die Anordnung eines Behälters (S) über dem Gaserzeuger (C),- in den das erzeugte Gas durch ein Ventil (S6) einströmt und von hier einerseits durch ein Rohr (S *) nach dem Injector und andererseits durch ein Rohr (S]) mit· selbstthätig wirkendem Ventil (S 2) durch eine Düse YS s) nach dem Gaserzeuger (C) geprefst wird, in den es durch Saugwirkung OeI mit hineinreifst.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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