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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1.
Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung, beispielsweise
einen Feldeffekttransistor vom Typ mit isoliertem Gate, und insbesondere
einen vertikalen Hochleistungs-MOSFET.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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In
den vergangenen Jahren haben vertikale Leistungs-MOSFETs, die unter
Verwendung eines Silizium-Einkristalls hergestellt werden, als Leistungstransistoren
weite Verbreitung gefunden. Um das Auftreten eines Verlustes in
dem Leistungstransistor zu verringern, ist es notwendig, den Durchlasswiderstand
bzw. Ein-Widerstand zu verringern. Zu diesem Zweck wurde ein Leistungs-MOSFET
vom Typ mit Grabengate, wie er in 7 gezeigt
ist, als eine Vorrichtungsstruktur vorgeschlagen, die in der Lage
ist, den Durchlasswiderstand effektiv zu verringern (siehe beispielsweise
die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 59-8374). In dem Leistungs-MOSFET vom Typ mit Grabengate
ist eine Epitaxialschicht 21 vom n-Typ auf einem Halbleitersubstrat
vom n-Typ vorgesehen, eine Diffusionsschicht 22 vom p-Typ
ist auf der Epitaxialschicht 21 vom n-Typ vorgesehen, und
eine Diffusionsschicht 23 vom n-Typ ist in der Diffusionsschicht 22 vom p-Typ
in einem vorbestimmtem Bereich davon vorgesehen. Außerdem ist
ein Graben 24 vorgesehen, der sich durch die Diffusionsschicht 23 vom
n-Typ und die Diffusionsschicht 22 vom
p-Typ in die Epitaxialschicht 21 vom n-Typ erstreckt. Der Graben 24 ist
in seinem Inneren mit einer Polysiliziumschicht 26 über einer
Gateoxidschicht 25 gefüllt.
Eine Oxidschicht 27 ist auf der oberen Oberfläche der
Polysiliziumschicht 26 vorgesehen, und eine A luminiumschicht 28 ist
auf der Diffusionsschicht 23 vom n-Typ einschließlich der Oberfläche der
Oxidschicht 27 ausgebildet.
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In
diesem Fall wird in Bezug auf den Grabengateabschnitt nach der Ausbildung
des Grabens 24 die Oberfläche des Grabens 24 thermisch
oxidiert, um eine Gateoxidschicht 25 in dem Graben auf
dessen Seitenflächen
und Bodenfläche
auszubilden, und danach wird eine Gate-Elektrode (eine Polysiliziumschicht 26)
ausgebildet, um die grundlegende Struktur des Grabengates zu vollenden.
In dem obigen Schritt des Oxidierens der Oberfläche des Grabens 24 sollte
die Dicke der Oxidschicht in dem Abschnitt, der an der Seitenfläche des
Grabens 24 angeordnet ist, dünn sein (beispielsweise 50
nm), um die Gate-Schwellenspannung auf einen niedrigen Wert festzulegen.
In dem Fall von Silizium, bei dem die Abhängigkeit der Oxidationsrate
von der Richtung der Ebene gering ist, ist die Oxidschicht, die
auf der Bodenfläche
des Grabens 24 angeordnet ist und gleichzeitig mit der
Ausbildung der Oxidschicht, die auf der Seitenfläche des Grabens 24 angeordnet
ist, ausgebildet wird, so dünn
wie die Oxidschicht, die auf der Seitenfläche des Grabens 24 angeordnet
ist. Aus diesem Grund neigt die dünne Oxidschicht, die auf der Bodenfläche des
Grabens 24 angeordnet ist, der zwischen eine Gate-Elektrode
niedrigen Potentials und einer Drainschicht hohen Potentials angeordnet
ist, dazu, zusammenzubrechen, was es schwierig macht, einen Leistungs-MOSFET
vom Typ mit Grabengate herzustellen, der eine hohe Spannungsfestigkeit
aufweist.
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Ein
bekanntes Verfahren zum Lösen
dieses Problems ist z.B. in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 2-102579 beschrieben. Dieses Verfahren beinhaltet das
mehrmalige Wiederholen des Schrittes des Ausbildens einer Oxidschicht
und des Schrittes des Ausbildens einer Oxidationswiderstandsmaske
auf der Seitenfläche des
Grabens, so dass die Dicke der Oxidschicht in dem Abschnitt, der
an der Seitenfläche
des Grabens angeordnet ist, klein ist, und die Dicke in dem Abschnitt,
der auf der Bodenfläche
angeordnet ist, groß ist,
wodurch ein Leistungs-MOSFET
vom Typ mit Grabengate hergestellt wird, der eine Kombination aus
einer niedrigen Gate-Schwellenspannung und einer hohen Spannungsfestigkeit
aufweist. Die Schritte dieses Verfahrens werden im Folgenden genauer
mit Bezug auf die 8 bis 16 beschrieben.
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Am
Anfang wird, wie es in 8 gezeigt ist, eine Epitaxialschicht 31 vom
n-Typ auf einem Halbleitersubstrat 30 vom n+-Typ
mit niedrigem Widerstand ausgebildet, und eine Diffusionsschicht 32 vom
p-Typ wird auf der Epitaxialschicht 31 vom n-Typ ausgebildet.
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Danach
wird eine erste Oxidschicht 33 durch thermische Oxidation
auf der Diffusionsschicht 32 vom p-Typ ausgebildet. Danach
wird, wie es in 9 gezeigt ist, die erste Oxidschicht 33 mittels
Photolithographie gemustert bzw. strukturiert, um die erste Oxidschicht
auf einer gegebenen Breite zu entfernen. Danach wird ein Graben 34,
der sich durch die Diffusionsschicht 32 vom p-Typ in die
Epitaxialschicht 31 vom n-Typ erstreckt, durch reaktives
Ionenätzen (RIE)
unter Verwendung der ersten Oxidschicht 33 als eine Maske
ausgebildet.
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Anschließend wird,
wie es in 10 gezeigt ist, die erste Oxidschicht 33 entfernt,
und eine zweite Oxidschicht 35 wird durch thermische Oxidation
auf der oberen Oberfläche
der Diffusionsschicht 32 vom p-Typ und der Oberfläche des
Grabens 34 ausgebildet. Außerdem werden eine Siliziumnitridschicht 36 und
eine dritte Oxidschicht 37 aufeinander folgend auf der
zweiten Oxidschicht 35 ausgebildet.
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Danach
werden, wie es in 11 gezeigt ist, die dritte Oxidschicht 37,
die Siliziumnitridschicht 36 und die zweite Oxidschicht 35 aufeinander
folgend einem anisotropen Ätzen
durch ein RIE-Verfahren unterzogen, um die zweite Oxidschicht 35,
die Siliziumnitridschicht 36 und die dritte Oxidschicht 37 auf
der Seitenwand des Grabens 34 als Seitenwand zu belassen,
wobei die anderen Abschnitte vollständig entfernt werden.
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Danach
wird, wie es in 12 gezeigt ist, die Siliziumnitridschicht 36 in
ihrem Abschnitt, der an einem Eckabschnitt 34a an dem Boden
des Grabens 34 angeordnet ist, mittels einer heißen Phosphorsäure weggeätzt.
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Anschließend wird,
wie es in 13 gezeigt ist, die dritte Oxidschicht 37 mit
Fluorwasserstoffsäure
entfernt, und eine vierte Oxidschicht 38 wird durch thermische
Oxidation auf der Oberfläche
des Grabens 34 mit Aus nahme des Abschnitts, an dem die Siliziumnitridschicht 36 angeordnet
ist, und auf der Diffusionsschicht 32 vom p-Typ ausgebildet.
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Danach
wird, wie es in 14 gezeigt ist, die Siliziumnitridschicht 36 mit
heißer
Phosphorsäure entfernt,
und eine Gateoxidschicht 39 wird dann in diesem Abschnitt
durch thermische Oxidation ausgebildet.
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Anschließend wird,
wie es in 15 gezeigt ist, das Innere des
Grabens 34 aufeinander folgend mit einer ersten Polysiliziumschicht 40 und
einer zweiten Polysiliziumschicht 41 gefüllt.
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Danach
wird, wie es in 16 gezeigt ist, die vierte Oxidschicht 38,
die auf der Diffusionsschicht 32 vom p-Typ angeordnet ist,
weggeätzt,
und eine Diffusionsschicht 42 vom n+-Typ
mit niedrigem Widerstand wird in der Diffusionsschicht 32 vom
p-Typ ausgebildet.
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Danach
wird eine fünfte
Oxidschicht 43 durch thermische Oxidation auf den ersten
und zweiten Polysiliziumschichten 40, 41 ausgebildet,
und eine Aluminiumschicht 44 wird auf der fünften Oxidschicht 43 und
der Diffusionsschicht 42 vom n+-Typ ausgebildet,
wodurch ein vertikaler MOSFET vollendet ist.
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Somit
wird ein vertikaler MOSFET geschaffen, der ein Halbleitersubstrat 30 vom
n+-Typ, einen Graben 34, der sich
durch eine Diffusionsschicht 32 vom p-Typ und eine Diffusionsschicht 42 vom
n+-Typ erstreckt, die aufeinander folgend
auf das Halbleitersubstrat geschichtet sind, eine dünne Gateoxidschicht 39,
die auf der Seitenfläche
der Diffusionsschicht 32 vom p-Typ in dem Graben 34 vorgesehen ist,
eine dicke vierte Oxidschicht 38 auf den anderen Abschnitten
einschließlich
einem Eckabschnitt 34a in dem Graben 34, Polysiliziumschichten 40, 41,
die in dem Graben 34 eingegraben sind, und eine Aluminiumschicht 44,
die durch Abscheidung als die äußerste Schicht
ausgebildet ist, aufweist.
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Das
obige herkömmliche
Verfahren ermöglicht
es, dass die Isolierschicht auf der Seitenfläche des Grabens 34,
mit Ausnahme des Eckabschnitts am Boden des Grabens 34,
dünn ausgebildet
werden kann, wobei die Isolierschicht auf dem Boden des Grabens 34 einschließlich des
Eckabschnitts des Grabens 34 dick ausgebildet ist. Dadurch
kann die Schwellenspannung erniedrigt werden, und gleichzeitig kann
eine hohe Spannungsfestigkeit erzielt werden, was eine Verschlechterung
der Halbleitervorrichtung, die von einer schlechten Spannungsfestigkeit
herrührt,
verhindern kann.
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Bei
der Herstellung eines Leistungs-MOSFET vom Typ mit Grabengate, der
eine niedrige Schwellenspannung und eine hohe Spannungsfestigkeit
aufweist, durch das obige herkömmliche
Verfahren unter Verwendung von Silizium als ein Halbleitermaterial
muss jedoch ein komplizierter Herstellungsprozess, der den Schritt
des mehrmaligen Wiederholens der Oxidation und der Ausbildung einer Oxidationswiderstandsschicht
beinhaltet, bereitgestellt werden, um innerhalb des Grabens 34 eine
Isolierschicht auszubilden, die eine geringe Dicke in einem Abschnitt,
der auf der Seitenfläche
des Grabens 34 ausgebildet ist, aufweist, wobei die Dicke
der Isolierschicht in einem Abschnitt, der auf dem Boden des Grabens 34 ausgebildet
ist, groß ist.
Dieses führt zu
Problemen hoher Herstellungskosten und niedriger Herstellungsausbeute.
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Weitere
Informationen, die den Stand der Technik betreffen, können in
der WO94/13017 gefunden werden, die einen Metalloxid-Leistungs-Halbleiterfeldeffekttransistor
(MOSFET) betrifft, der einen Drainbereich, einen Kanalbereich und
einen Sourcebereich aufweist, der aus Siliziumkarbid ausgebildet ist.
Der Drainbereich weist ein Substrat aus Siliziumkarbid eines ersten
Leitungstyps und einen Drain-Driftbereich aus Siliziumkarbid benachbart zum
Substrat auf, das denselben Leitungstyp aufweist. Der Kanalbereich
ist benachbart zum Drain-Driftbereich und weist den entgegen gesetzten Leitungstyp
zum Drain-Driftbereich auf. Der Sourcebereich ist benachbart zum
Kanalbereich und weist denselben Leitungstyp wie der Drain-Driftbereich auf. Der
MOSFET weist einen Gatebereich auf, der eine Gate-Elektrode aufweist,
die auf einem ersten Abschnitt des Sourcebereichs, einem ersten
Abschnitt des Kanalbereichs und einem ersten Abschnitt des Drainbereichs
ausgebildet ist. Eine Sourceelektrode ist auf einem zweiten Abschnitt
des Sourcebereichs und einem zweiten Abschnitt des Kanalbereichs
ausgebildet. Außerdem
ist eine Drainelektrode auf einem zweiten Abschnitt des Drainbereichs
ausgebildet.
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Die
JP-A-1-192174 beschreibt eine Halbleitervorrichtung nicht nur zur
Verbesserung der Vorrichtung hinsichtlich der Durchbruchsstärke, sondern ebenfalls
zur Miniaturisierung einer Zelle durch ein Verfahren, bei dem ein
Graben geschaffen wird, der einen Drainbereich erreicht, ein Gateoxidfilm
auf der Innenwand des Grabens ausgebildet wird und der Oxidfilm
auf der Grabenbasis dicker ausgebildet wird als derjenige, der auf
der Seitenwand und anderen Teilen des Grabens ausgebildet wird.
Insbesondere wird ein Sourcebereich auf einer Primärfläche eines Halbleitersubstrats
in einem Gitter ausgebildet. Ein Graben (tiefe Nut) wird entlang
einer Mitte des Sourcebereichs vorgesehen. Die Grabenbasis erreicht eine
Epitaxialschicht oder eine Oberflächenschicht des Halbleitersubstrats,
die eine Kanalausbildungsschicht durchdringt. Ein Gateoxidfilm wird
durch Bedecken der Innenwand des Grabens geschaffen. Der Gateoxidfilm
ist 500 Å an
der Seitenwand des Grabens und 2000 Å–3000 Å an der Grabenbasis dick. Diese
Vorrichtung wird in einer derartigen Struktur ausgebildet, dass
der Gateoxidfilm auf der Wand des Grabens geschaffen wird und eine
Gate-Elektrode in dem Graben vergraben wird, so dass die Zelle in
ihrer Größe verringert
werden kann. Ein Gateoxidfilm, der auf der Grabenbasis ausgebildet
wird, wird dick gemacht, wodurch ein elektrisches Feld zwischen
einem Gate und einem Drain vermieden wird und der Drain hinsichtlich
der Durchbruchsfestigkeit verbessert wird.
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Die
US-A-5,170,231 betrifft einen Siliziumkarbid-Feldeffekttransistor,
der ein Halbleitersubstrat, eine Kanalausbildungsschicht aus Siliziumkarbid,
die oberhalb des Substrats ausgebildet ist, Source- und Drainbereiche,
die in Kontakt mit der Kanalausbildungsschicht vorgesehen sind,
einen Gateisolator, der zwischen den Source- und Drainbereichen
angeordnet ist, und eine Gate-Elektrode, die auf dem Gateisolator
ausgebildet ist, enthält,
wodurch ein erster Kontakt zwischen der Kanalausbildungsschicht und
dem Drainbereich andere elektrische Charakteristika als diejenigen
eines zweiten Kontaktes zwischen der Kanalausbildungsschicht und
dem Sourcebereich aufweist. Dieses Dokument beschreibt ebenfalls
ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Siliziumkarbid-Feldeffekttransistors.
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Die
JP-A-63-094687 diskutiert die Herstellung einer Halbleitervorrichtung,
insbesondere in Bezug auf die Leistungsfähigkeit einer großen Anzahl von
Prozessen für
einen V-MOSFET und die Ausbildung einer gemeinsamen Leitung ohne
Verschlechterung durch Ausbilden von Doppeldiffusionsschichten und
einer V-Nut auf einer Oberflächenseite
eines Halbleitersubstrats und anschließendes Ausbilden eines dicken
Oxidationsfilms auf dem Bodenteil der Nut und der Oberfläche des
Substrats und Ausbilden eines dünnen
Oxidationsfilms an den Seiten der V-Nut und gleichzeitiges Ausbilden
des dicken Oxidationsfilms noch dicker, so dass eine Durchbruchsfestigkeit
dieses Halbleiters schwer zu verschlechtern ist. Insbesondere werden
Doppeldiffusionsschichten, die eine Schicht vom p-Typ und eine Schicht
vom n-Typ aufweisen, auf einer Oberfläche eines Substrats ausgebildet.
Während
ein Öffnungsteil
für eine
V-Nutausbildung unter Verwendung einer Photowiderstandsmaske geätzt wird,
wird eine V-Nut auf der Oberfläche
des Siliziumsubstrats ausgebildet. Anschließend wird nach der Entfernung
der Photowiderstandsmaske ein Si3N4-Film auf der Oberfläche des Substrats einschließlich der
Innenwände
der V-Nut geätzt,
um den Si3N4-Film,
der auf dem flachen Oberflächenteil
des Siliziumsubstrats und dem flachen Bodenteil der V-Nut vorhanden
ist, perfekt zu entfernen. Anschließend wird ein dicker Oxidationsfilm
auf der Oberfläche
des Substrats und dem Bodenteil der V-Nut ausgebildet. Zu diesem
Zeitpunkt wird, da die Seiten der V-Nut mit dem Si3N4-Film maskiert sind, kein Oxidationsfilm
ausgebildet. Anschließend
werden die Seiten der V-Nut durch ein Ätzverfahren freigelegt, um
eine erneute Oxidation durchzuführen.
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A.
Suzuki et al., Jap. Journal of Applied Physics, Band 21, Nr. 4 (1982),
Seiten 579–585,
diskutiert Siliziumdioxidschichten, die auf der (0001)-C-Fläche von
6H-SiC bei 850–1100°C in nassem
O2 thermisch gewachsen sind und durch eine Auger-Analyse
und eine Ellipsometrie studiert wurden. Diese Oxidschichten sind
sehr homogen mit einer schmalen Grenzflächenbreite von ≤ 80 Å. Die Oxiddicke über der
Oxidationszeit folgt der allgemeinen Beziehung, die für die thermische
Oxidation von Si verwendet wird. Es wurden Temperaturabhängigkeiten
von den Oxidationsratenkonstanten erhalten. I-U-Charakteristika von AlSiO2-SiC-MOS-Strukturen wurden
bei 10 Hz–1
MHz gemessen. Die Anhäufungs-,
Verarmungs- und Inversionsbereiche wurden deutlich unter Beleuchtung
beobachtet. In der Dunkelheit tritt die Inversion nicht auf, möglicherweise aufgrund
der Abwesenheit von Minoritätsträgern aufgrund
der großen
Bandlücke.
Eine Frequenzstreuung wurde nicht beobachtet. Die minimale Oberflächenzustandsdichte
beträgt ∼2 × 1012 cm–2eV–1.
Die Oxidwiderstandsfähigkeit
und die Durchbruchsstärke betragen
jeweils 2 × 1012 Ωcm
und 2 × 106 V/cm.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Zur
Lösung
der obigen Aufgabe schafft die vorliegende Erfindung einen Prozess
zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 einen
Querschnitt einer Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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2 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
-
3 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
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4 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
-
5 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
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6 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
-
7 einen
Querschnitt einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung,
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8 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
-
9 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
-
10 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
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11 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
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12 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
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13 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
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14 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
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15 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
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16 einen
Querschnitt, der einen Prozess zum Herstellen einer herkömmlichen
Halbleitervorrichtung darstellt,
-
17 einen
Querschnitt, der einen Graben gemäß der vorliegenden Erfindung
darstellt, der Seitenflächen,
die zur (0001)-Kohlenstofffläche
ge neigt sind, und eine Bodenfläche,
die parallel zur (0001)-Kohlenstofffläche ist, aufweist,
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18 einen
Querschnitt, der einen Graben darstellt, der eine Seitenfläche, die
zur (0001)-Kohlenstofffläche
geneigt ist, und eine runde Bodenfläche aufweist,
-
19 einen
Querschnitt, der einen Graben darstellt, der Seitenflächen, die
senkrecht zur (0001)-Kohlenstofffläche sind, und eine runde Bodenfläche aufweist,
-
20 einen
Graphen, der die Dicke der Oxidschicht als eine Funktion des Winkels
der Neigung der Seitenfläche
des Grabens zeigt, und
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21 den
Winkel der Neigung Θ der
Seitenfläche
des Grabens.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Beispiel
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Im
Folgenden wird eine Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
ein Querschnitt eines Leistungs-MOSFET vom Typ mit Grabengate (vertikaler Leistungs-MOSFET)
gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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Ein
Einkristall-SiC-Substrat 1 vom n+-Typ
als Schicht niedrigen Widerstandes ist aus SiC eines Hexagonalsystems
ausgebildet, das eine Oberfläche aufweist,
deren Oberflächenausrichtung
eine (0001)-Kohlenstofffläche
ist, und weist einen niedrigen Widerstand und eine Trägerdichte
von 5 × 10–3 cm–3 auf.
Eine Epitaxialschicht 2 vom n-Typ als eine Schicht hohen
Widerstands und eine Epitaxialschicht 3 vom p-Typ als eine
Halbleiterschicht sind aufeinander folgend auf das Einkristall-SiC-Substrat 1 vom n+-Typ geschichtet. Die Epitaxialschicht 2 vom
n-Typ weist eine Trägerdichte
von etwa 1 × 1016 cm–3 und eine Dicke von
etwa 10 μm
auf. Andererseits weist die E pitaxialschicht 3 vom p-Typ
eine Trägerdichte von
etwa 1 × 1017 cm–3 und eine Dicke von
etwa 2 μm auf.
Die Epitaxialschicht 3 vom p-Typ weist eine Oberfläche 4 auf,
die als die Oberfläche
der Vorrichtung dient.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
weist ein Halbleitersubstrat 14 das Einkristall-SiC-Substrat 1 vom
n+-Typ und die Epitaxialschicht 2 vom
n-Typ auf.
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Ein
n+-Sourcebereich 5 ist als ein
Halbleiterbereich in einem vorbestimmten Bereich in der Oberfläche 4 der
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ausgebildet. Der n+-Sourcebereich 5 weist eine Trägerdichte von
etwa 1 × 1019 cm–3 und eine Übergangstiefe
von etwa 0,5 μm
auf. Ein Graben 6 ist in einer vorbestimmten Position der
Oberfläche 4 der
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ vorgesehen. Der Graben 6 erstreckt
sich durch den n+-Sourcebereich 5 und
die Epitaxialschicht 3 vom p-Typ in die Epitaxialschicht 2 vom
n-Typ und weist eine Seitenfläche 6a,
die senkrecht zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, und eine Bodenfläche 6b,
die parallel zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, auf.
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Eine
Gateelektrodenschicht 8 ist durch eine Gateoxidschicht 7,
die durch thermische Oxidation als eine Gateisolierschicht ausgebildet
ist, innerhalb des Grabens 6 angeordnet. In diesem Fall
wird die Gateoxidschicht 7 durch einstufige thermische
Oxidation bei 1100°C
für etwa
5 Stunden ausgebildet. Die Gateoxidschicht 7 weist eine
etwa 50 nm dünne Gateoxidschicht 7a,
die durch thermische Oxidation ausgebildet wird und an der Seitenfläche 6a des
Grabens 6 angeordnet ist, und eine etwa 500 nm dicke Gateoxidschicht 7b auf,
die durch thermische Oxidation ausgebildet wird und auf der Bodenfläche 6b des Grabens 6 angeordnet
ist. Außerdem
ist die Gateoxidschicht 7, die durch thermische Oxidation
ausgebildet wird, ebenfalls auf dem n+-Sourcebereich 5 vorgesehen,
und die Dicke der Gateoxidschicht 7c, die durch thermische
Oxidation ausgebildet wird und auf diesem Bereich angeordnet ist,
beträgt
ebenfalls etwa 500 nm.
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Die
Gateelektrodenschicht 8 befindet sich in Kontakt mit der
Gateoxidschicht 7, die durch thermische Oxidation ausgebildet
wird, und weist eine erste phosphordotierte Polysiliziumschicht 8a und
eine zweite Polysilizium schicht 8b auf. Eine Schicht-Isolierschicht 9 mit
einer Dicke von etwa 1 μm
ist auf der Gateelektrodenschicht 8 angeordnet. Außerdem ist eine
Sourceelektrodenschicht 10 als eine erste Elektrodenschicht
auf der Oberfläche
des n+-Sourcebereichs 5 und der
Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ einschließlich der Oberfläche der Schicht-Isolierschicht 9 angeordnet.
Die Sourceelektrodenschicht 10 befindet sich in Kontakt
sowohl mit dem n+-Sourcebereich 5 als auch der
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ. Eine Drainelektrodenschicht 11 ist
als eine zweite Elektrodenschicht, die sich in Kontakt mit dem Substrat 1 befindet,
auf der Rückseite
des Einkristall-SiC-Substrats 1 vom n+-Typ
vorgesehen.
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Gemäß dem Leistungs-MOSFET
vom Typ mit Grabengate weist die Gateoxidschicht 7a, die durch
thermische Oxidation ausgebildet wird und auf der Seitenfläche 6a des
Grabens 6 vorgesehen ist, eine Dicke auf, die gering genug
ist, um die Schwellenspannung zu erniedrigen (beispielsweise auf
2V). Außerdem
weist die Oxidschicht 7b, die durch thermische Oxidation
ausgebildet wird und auf der Bodenfläche 6b des Grabens 6 vorgesehen
ist, eine große
Dicke auf, die groß genug
ist, um die Spannungsfestigkeit zwischen dem Gate und dem Drain zu
erhöhen
(beispielsweise auf nicht weniger als 500V). Außerdem weist SiC eine größere verbotene Bandbreite
als Si auf, und somit weist es eine größere Spannungsfestigkeit als
Si auf, was eine weitere Erhöhung
der Spannungsfestigkeit zwischen dem Gate und dem Drain ermöglicht.
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Im
Folgenden wird ein Prozess zum Herstellen des Leistungs-MOSFET vom
Typ mit Grabengate genauer mit Bezug auf die 2 bis 6 geschrieben.
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Zu
Beginn wird, wie es in 2 gezeigt ist, ein Einkristall-SiC-Substrat 1 vom
n+-Typ mit niedrigem Widerstand bereitgestellt,
das eine Oberfläche aufweist,
deren Oberflächenausrichtung
die (0001)-Kohlenstofffläche
ist. Eine etwa 10 μm
dicke Epitaxialschicht 2 vom n-Typ mit einer Trägerdichte von
etwa 1 × 1016 cm–3 und eine etwa 2 μm dicke Epitaxialschicht 3 vom
p-Typ mit einer Trägerdichte
von etwa 1 × 1017 cm –3 werden aufeinander
folgend auf die Oberfläche
des Einkristall-SiC-Substrats 1 vom n+-Typ
geschichtet.
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Somit
wird ein Halbleitersubstrat 14, das aus einem Einkristall-SiC-Substrat 1 vom
n+-Typ und einer Epitaxialschicht 2 vom
n-Typ besteht, ausgebildet.
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Anschließend wird,
wie es in 3 gezeigt ist, ein n+-Sourcebereich 5 mit einer Oberflächenträgerdichte
von 1 × 1019 cm–3 und einer Übergangstiefe von
0,5 μm durch
Ionenimplantation unter Verwendung einer Maske 12 auf der
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ausgebildet.
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Danach
wird, wie es in 4 gezeigt ist, ein Graben 6,
der sich durch den n+-Sourcebereich 5 und die
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ in die Epitaxialschicht 2 vom
n-Typ erstreckt, durch reaktives Ionenätzen (RIE) unter Verwendung
einer Maske 13 ausgebildet. Der Graben 6 weist
eine Seitenfläche 6a,
die senkrecht zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 von p-Typ ist, und eine Bodenfläche 6b,
die parallel zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, auf.
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Anschließend wird,
wie es in 5 gezeigt ist, die Maske 13 entfernt,
und eine Gateoxidschicht 7, die durch thermische Oxidation
ausgebildet wird, wird durch einstufige thermische Oxidation bei 1100°C für etwa 5
Stunden ausgebildet. Die thermische Oxidation führt zu einer Ausbildung einer
etwa 50 nm dünnen
Gateoxidschicht 7a auf der Seitenfläche 6a des Grabens 6 und
einer etwa 500 nm dicken Gateschicht 7b auf der Bodenfläche 6b des
Grabens 6. Außerdem
wird eine etwa 500 nm dicke Gateoxidschicht 7c auf dem
n+-Sourcebereich 5 ausgebildet.
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Danach
wird, wie es in 6 gezeigt ist, das Innere des
Grabens 6 aufeinander folgend mit einer ersten Polysiliziumschicht 8a und
einer zweiten Polysiliziumschicht 8b gefüllt.
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Danach
wird, wie es in 1 gezeigt ist, eine Schicht-Isolierschicht 9 durch
CVD auf der Gateoxidschicht 7 und der Oberfläche der
ersten und zweiten Polysiliziumschichten 8a, 8b ausgebildet.
Die Gateoxidschicht 7 und die Schicht-Isolierschicht 9,
die auf der Oberfläche
des n+-Sourcebereichs 5 und der
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ angeordnet sind, werden an
einer vorbestimmten Position, an der ein Sourcekontakt zu schaffen
ist, entfernt. Da nach wird eine Sourceelektrodenschicht 10 auf
dem n+-Sourcebereich 5, der Epitaxialschicht 3 vom
p-Typ und der Schicht-Isolierschicht 9 ausgebildet, und
außerdem wird
eine Drainelektrodenschicht 11 auf der Rückseite
des Einkristall-SiC-Substrats 1 vom n+-Typ
ausgebildet, wodurch ein SiC-Leistungs-MOSFET
vom Typ mit Grabengate vollendet wird.
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Somit
weist der Leistungs-MOSFET vom Typ mit Grabengate gemäß der vorliegenden
Erfindung auf: ein Halbleitersubstrat 14, das zwei Schichten
eines Einkristall-SiC-Substrats 1 vom n+-Typ
(eine Schicht niedrigen Widerstandes eines erste Leitungstyps) und
einer Epitaxialschicht 2 vom n-Typ (eine Schicht hohen
Widerstands eines ersten Leitungstyps) aufweist, die auf dem Einkristall-SiC-Substrat 1 vom
n+-Typ vorgesehen sind, wobei das Halbleitersubstrat 14 aus
einem Einkristallsiliziumkarbid eines Hexagonalsystems ausgebildet
wird, so dass die Oberfläche
der Epitaxialschicht 2 vom n-Typ eine Flächenausrichtung
einer (0001)-Kohlenstofffläche aufweist;
eine Epitaxialschicht 3 vom p-Typ (eine Halbleiterschicht
eines zweiten Leitungstyps), die auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats 14 vorgesehen
ist und aus einem Einkristallsiliziumkarbid eines Hexagonalsystems
ausgebildet wird, das eine Oberfläche aufweist, deren Flächenausrichtung
eine (0001)-Kohlenstofffläche ist;
einen n+-Sourcebereich 5 (einen
Halbleiterbereich eines ersten Leitungstyps), der in der Epitaxialschicht 3 vom
p-Typ in einem vorbestimmten Bereich vorgesehen ist; einen Graben 6,
der sich durch den n+-Sourcebereich 5 und die
Epitaxialschicht 3 vom p-Typ in das Halbleitersubstrat 14 erstreckt
und eine Seitenfläche 6a,
die senkrecht zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, und eine Bodenfläche 6b,
die parallel zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, aufweist; eine Gateoxidschicht 7 als
eine Gateisolierschicht, die durch thermische Oxidation ausgebildet
wird und auf der Seitenfläche 6a und
der Bodenfläche 6b des Grabens 6 vorgesehen
ist, wobei die Dicke der Gateoxidschicht in der Bodenfläche 6b des
Grabens 6 größer als
die Dicke der Gateoxidschicht in der Seitenfläche 6b des Grabens 6 ist;
eine Gateelektrodenschicht 8, die auf der Oberfläche der
Gateoxidschicht 7 innerhalb des Grabens 6 vorgesehen
ist; eine Sourceelektrodenschicht 10 (eine erste Elektrodenschicht),
die auf der Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ und der Oberfläche des
n+-Sourcebereichs 5 vorgesehen
ist; und eine Drainelektrodenschicht 11 (eine zweite Elektrodenschicht),
die auf der Rückseite
des Halbleitersubstrats 14 vorgesehen ist.
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In
dem obigen Aufbau dient die Epitaxialschicht 3 vom p-Typ
mit ihrer Oberfläche,
die an der Seitenfläche 6a des
Grabens 6 angeordnet ist, als ein Kanal, der es erlaubt,
dass ein Strom zwischen einer Source und einem Drain fließt. In diesem
Fall weist die Gateoxidschicht 7 als ein Gateisolierschicht,
die durch thermische Oxidation ausgebildet wird und an der Bodenfläche 6b des
Grabens 6 angeordnet ist, eine größere Dicke als diejenige auf,
die an der Seitenfläche 6a des
Grabens 6 angeordnet ist, wodurch die Schwellenspannung
verringert wird und die Spannungsfestigkeit über einem Gate und einem Drain
erhöht
wird. Da insbesondere die Gateoxidschicht 7a, die durch
thermische Oxidation ausgebildet wird, in ihrem Abschnitt, der an
der Seitenfläche 6a des
Grabens 6 angeordnet ist, dünn ist, kann die Schwellenspannung
verringert werden (beispielsweise auf 2V). Da andererseits die Gateoxidschicht 7b, die
durch thermische Oxidation ausgebildet wird, in ihrem Abschnitt,
der auf der Bodenfläche 6b des
Grabens 6 angeordnet ist, dick ist, kann die Spannungsfestigkeit über einem
Gate und einem Drain erhöht werden
(beispielsweise auf nicht weniger als 500V), und gleichzeitig kann
die parasitäre
Kapazität
verringert werden, wodurch ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb ermöglicht wird.
Da außerdem
der Oxidfilm 7c, der auf der Oberfläche der Vorrichtung vorgesehen ist,
eine große
Dicke aufweist, wird die Spannungsfestigkeit über einer Source und einem
Gate verbessert. Außerdem
trägt die Übernahme
der Grabenstruktur zu einer Verringerung des Widerstands bei. Außerdem bildet
die (0001)-Kohlenstofffläche
eines Einkristallsiliziumkarbids, eines Hexagonalsystems, die eine
hohe Oxidationsrate aufweist, die Bodenfläche 6b des Grabens 6,
während
die Ebene, die eine niedrige Oxidationsrate aufweist und senkrecht
zur (0001)-Kohlenstofffläche ist,
die Seitenfläche 6a des Grabens 6 bildet.
Aufgrund dieses Aufbaus kann eine Oxidschicht 7, deren
Dicke sich in einem Abschnitt, der an der Seitenfläche 6a des
Grabens 6 angeordnet ist, von derjenigen, die in einem
Abschnitt, der an der Bodenfläche 6b des
Grabens 6 angeordnet ist, unterscheidet, durch eine einstufige
thermische Oxidation ausgebildet werden. D.h., dass die vorliegende
Erfindung auf effektive Weise ein Merkmal von SiC verwendet, wonach
die Differenz der Oxidationsrate zwischen Kristallebenen signifikanter
ist als diejenige in dem Fall von Si. Dieses ermöglicht die Verwirklichung der
betrachteten Schichtdickenverteilung der Gateoxidschicht durch eine
einstufige thermische Oxidation. Dieses führt wiederum zu verringerten Herstellungskosten
und zu einer verbesserten Herstellungsausbeute.
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Die
folgenden Schritte wurden durchgeführt: der Schritt des Schichtens
einer Epitaxialschicht 2 von n-Typ (eine Schicht hohen
Widerstands eines ersten Leitungstyps), die aus einem Einkristallsiliziumkarbid
eines Hexagonalsystems ausgebildet ist, auf ein Einkristall-SiC-Substrat 1 vom
n+-Typ (eine Schicht niedrigen Widerstands
eines ersten Leitungstyps), das aus einem Einkristallsiliziumkarbid eines
Hexagonalsystems ausgebildet ist, um ein Halbleitersubstrat 14 auszubilden,
wobei die Ebenenausrichtung der Epitaxialschicht 2 vom
n-Typ in ihrer Oberfläche
eine (0001)-Kohlenstofffläche
ist (erster Schritt); der Schritt des Ausbildens einer Epitaxialschicht 3 vom
p-Typ (eine Halbleiterschicht eines zweiten Leitungstyps) eines
Einkristallsiliziumkarbids eines Hexagonalsystems, die eine Oberfläche aufweist,
deren Flächenausrichtung
eine (0001)-Kohlenstofffläche
ist, und Ausbilden eines n+-Sourcebereichs 5 (Halbleiterbereich
eines ersten Leitungstyps) in der Epitaxialschicht 3 vom
p-Typ in einem vorbestimmten Bereich davon (zweiter Schritt); der
Schritt des Ausbildens eines Grabens 6, der sich durch
den n+-Sourcebereich 5 und
die Epitaxialschicht 3 vom p-Typ in das Halbleitersubstrat 14 erstreckt
und eine Seitenfläche 6a,
die senkrecht zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, und eine Bodenfläche 6b,
die parallel zur Oberfläche
der Epitaxialschicht 3 vom p-Typ ist, aufweist (dritter Schritt);
der Schritt des thermischen Oxidierens der Innenwand des Grabens 6,
um eine Gateoxidschicht 7 als eine Gateisolierschicht auszubilden,
die durch thermische Oxidation ausgebildet wird, wobei die Dicke
der Gateoxidschicht in der Bodenfläche 6b des Grabens 6 größer als
die Dicke der Gateoxidschicht in der Seitenfläche 6a des Grabens 6 ist
(vierter Schritt); und der Schritt des Ausbildens einer Gateelektrodenschicht 8 auf
der Oberfläche
der Gateoxidschicht 7, die durch thermische Oxidation ausgebildet
wird, innerhalb des Grabens 6, einer Sourceelektrodenschicht 10 (eine
erste Elektrodenschicht) auf der Oberfläche der Epitaxialschicht 3 vom
p-Typ und auf der Oberfläche
des n+-Sourcebereichs 5, und einer
Drainelektrodenschicht 11 (eine zweite Elektrodenschicht)
auf der Rückseite
des Halbleitersubstrats 14 (fünfter Schritt).
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Somit
wird der obige Leistungs-MOSFET vom Typ mit Grabengate hergestellt.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die obigen Ausführungsformen
beschränkt.
Obwohl oben nur die Halbleitervorrichtung vom n-Kanal-Typ beschrieben
wurde, ist es z.B. nicht notwendig zu sagen, dass dieselbe Wirkung
ebenfalls bei einer Halbleitervorrichtung vom p-Kanal-Typ erzielt
werden kann, wobei n und p in dem Halbleitertyp jeweils ausgetauscht
werden. Außerdem
wird darauf hingewiesen, dass die Dicke der Oxidschicht, die durch
thermische Oxidation ausgebildet wird, innerhalb des Grabens nicht
auf diejenige in der obigen Ausführungsform
beschränkt
ist (d.h. die Dicke in der Seitenfläche: etwa 50 nm, die Dicke
in der Bodenfläche: etwa
500 nm), und es kann ein beliebiger Aufbau übernommen werden, so lange
wie die Dicke der Oxidschicht, die durch thermische Oxidation ausgebildet
wird und auf der Bodenfläche
des Grabens angeordnet ist, größer als
diejenige ist, die auf der Seitenfläche des Grabens angeordnet
ist.
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Vorzugsweise
beträgt
das Dickenverhältnis der
Seitenfläche
zur Bodenfläche
2:1. Die Dicke der Seitenfläche
liegt vorzugsweise in dem Bereich von 10 bis 100 μm.
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Wie
aus der obigen detaillierten Beschreibung ersichtlich ist, schafft
die erste Erfindung eine Halbleitervorrichtung, die leicht hergestellt
werden kann und die eine Oxidschicht aufweist, deren Dicke von Abschnitt
zu Abschnitt der inneren Oberfläche des
Grabens variiert. Die zweiten und dritten Erfindungen schaffen eine
Halbleitervorrichtung, die leicht hergestellt werden kann und eine
niedrige Schwellenspannung und eine hohe Spannungsfestigkeit aufweist,
sowie einen Prozess zur Herstellung derselben.
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Die
Seitenfläche
des Grabens ist nicht notwendigerweise senkrecht zur (0001)-Kohlenstofffläche, sondern
kann dazu geneigt sein, wie es in den 17 und 18 gezeigt
ist. Die Bodenfläche
des Grabens ist nicht notwendigerweise parallel zur (0001)-Kohlenstofffläche, sondern
kann rund sein, wie es in den 18 und 19 gezeigt
ist. 20 zeigt die Dicke der Oxidschicht als eine Funktion
des Winkels der Neigung der Seitenfläche des Grabens in Bezug auf
die (0001)-Kohlenstofffläche.
Der Winkel der Neigung θ wird
wie in 21 definiert. Aus 20 ist
ersichtlich, dass der Winkel der Neigung vorzugsweise con 45° bis 90° beträgt, weiter
vorzugsweise von 60° bis
90°.