DE6916882U - Anlage zur herstellung ungewebter teppiche - Google Patents
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Description
EEIETEX P.V.B.A., Ledegem (Belgien).
"Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche".
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche. N
Es wurde schon eine Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche bekanntgegeben, in der zwei getrennte Unterlagen
von zwei verschiedenen Spulen abgewickelt werden und auf verhältnismässig kleinem Abstand voneinander und parallel
zueinander in einen Schacht gebracht werden, welche beiden Unterlagen im voraus mit einem Klebemittel beschichtet sind,
derart dass die beiden mit dem Klebemittel beschichteten Seiten der betreffenden Unterlagen einander zugekehrt sind.
In dieser bekannten Anlage wird innerhalb des betreffenden Schachtes eine Reihe ab einem gemeinschaftlichen
Baum abgewickelter Fäden angeordnet, wobei gegenüber den Oberrändern des Schachtes Messer derart montiert sind, dass
jedes Messer auf eine Rippe des Schachtes einwirken kann um die betreffende Fadenreihe abwechselnd nach der einen
Seite und der anderen Seite zu stossen und auf dieser Weise Schleifen zu bilden, welche abwechselnd in den betreffenden
-1-
Klebstoffschichten gedrückt werden. Schliesslich wird nach der
Härtung des Klebstoffes und der dadurch bewirkten starken Befestigung der betreffenden SchMf en an den Unterlagen, das
derart erhaltene Produkt gemäss der Längenrichtung zwecks Herstellung zwei getrennter Samtteppiche durchgeschnitten.
Bei den Anlagen des obenerwähnten bekannten Typs besteht aber immer die Gefahr, dass, während des Festdrückens
einer Schleife durch ein Messer, die mittels des zweiten Messers letztgebildete Schleife aus der Klebstoffschicht gezogen
wird, was natürlich zu Unregelmässigkeiten in den Teppichen
führen kann.
Zwecks Behebung des obenerwähnten Nachteiles wurde für die Bildung der betreffenden Schleifen schon die gleichzeitige
Anwendung der eigentlichen Paltmesser und geeigneter Hilfsmesser empfohlen, welche Hilfsmesser als Aufgabe haben
einerseits die Bildung der Schleifen durch die Paltmesser zu fördern und anderseits die letztgebildeten Schleifen zurückzuhalten.
Eine derartige Vereinigung von Paltmessern und Hilfsmessern wird beispielsweise in einer Maschine» in der
die reihenmässig angeordneten Fäden schleifenmässig in einem Schacht gefaltet werden, angewandt.
Ferner wurde schon ebenfalls der Versuch gemacht
derartige Hilfsmesser in den obenerwähnten Anlagen, worin die Schleifen unmittelbar auf den Unterlagen in einem Schacht
gebildet werden, anzuwenden. Dieses System bietet aber erhebliche Nachteile.
Einen ersten Nachteil bildet die Tatsache, dass
eine derart ausgerüstete Maschine verhältnismässig verwickelter
Bauart ist und dass ausserdera eine tadellos synchronische
Zusammenwirkung der Faltmesser und Hilfsmesser erforderlich ist. Ausserdem sind geeignete Llassnahmen zu
treffen um die Hilfsmesser geg. η Verschmutzung durch den auf
den Unterlagen aufgetragenen Leim zu schützen.
Der vorliegenden Erfindung ist die Aufgabe gestellt
eine die obenerwähnten und sonstigen Nachteile der bekannten Anlagen systematisch ausschliessende Anlage zu schaffen.
Die erfindungsmässige Anlage wird im Hinblick auf
die obengenannte Aufgabe im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass jedes der betreffenden Faltmesser mit einer Schwenkhebelvorrichtung
zusammenwirkt, derart dass jede Schwenkhebelvorriohtung durch einen geeigneten Mechanismus, wie zum
Beispiele einen Nockenmechanismus, derart gesteuert wird, dass das eine Faltmesser vorübergehend in seiner unteren lage verharrt,
während das zweite Faltmesser seine Bewegung nach unten anfängt und die Abweichung des Fadenfaches zustande
bringt.
j ,■ Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
gehen deutlich aus der nachstehenden Beschreibung eines Vorzugsausführungsbeispiels der erfindungsmässigen Anlage
für die Herstellung ungewebter Teppiche hervor. Diese ohne
irgendeine einschränkende Absicht gegebeneBeschreibung wird durch die nachstehenden Zeichnungen erläutert, deren :
Abbildungen 1-6 die Kinematik, d.h. die aufeinanderfolgenden Bewegungsstufen der in der erfindungsmässigen
Anlage angewandten Faltmesser erläutern;
Abbildungen 7-12 die Teile F7 bis P12 der durch die Abbildungen 1 bis 6 skizzenhaft dargestellten Anlage
in vergrössertem Maszstab wiedergeben;
Abbildung 13 die aufeinanderfolgenden Bewegungsstufen der Faltmesser der durch die Abbildungen 1-13 wiedergegebenen
erfindungsraassigen Anlage schematiacherweise erläutert j
Abbildung 14 eine Ausfuhrungsweise der erfindungsmässigen
Anlage in vergrössertem Maszstab wiedergibt;
und Abbildung 15 eine Obenansicht gemäss dem Pfeilchen F15 der Abbildung 14 schematischerweise wiedergibt.
Wie aus den Abbildungen ersichtlich, wird die Bewegung der betreffenden Faltmesser 1 und 2 dadurch erzeugt,
dass jedes Messer an einer Stange 3 bzw. 4 befestigt ist, welche Stange mittels der Spindeln 5-6 bzw. 7-8 an den Hebeln
9-10 bzw. 11-12 befestigt ist.
Die betreffenden Hebel 9 und 11 sind anderseits schwenkbar um die Spindeln 13 und 14 angeordnet, während die
Hebel 10 und 12 anderseits mittels der Spindeln 15 und 16 mit einem Hebel 17 bzw. 18 verbunden sind, dessen anderesJEnde
ebenfalls auf einer Spindel 19 bzw. 20 montiert ist. Die Spindeln 13-14 und 19-20 sind in lagern, welche unbeweglich
sind in bezug auf die Maschine, gelagert.
Die Bewegungen der betreffenden Faltmesser 1 und 2 sind derart geregelt, dass diese zweckra'ässig auf die Rippen
21 bzw. 22 des Schachtes 23, worin sich die Unterlagen 24 und 25 und die Schleifen befinden, einwirken.
Schliesslich werden in der Maschine gemäss der
betreffenden Ausführungsweise die verschiedenen Bewegungen mittels Nocken 27-28 bzw. 29-30 erzeugt, welche mittels
der Laufrädchen 31-32 bzw. 33-34 die Schwenkung der Stangen 35-36 bzw. 37-38 bestimmen.
Die letztgenannten Stangen sind ihrerseits derart auf den Spindeln 13-14 bzw. 19-20 montiert, dass jede
Schwenkung einer der Stangen 35 bis 38 eine bestimmte Schwenkung der entsprechenden Hebel 9,11,17 und 18 und demzufolge
eine geeignete Verschiebung der betreffenden Faltmesser 1 und 2 zur Folge hat.
Die Nocken 27-29 sind auf einer Welle 39 und die Nocken 28-30 auf einer Welle 40 befestigt.
Die Wirkungsweise der betreffenden Anlage ist überaus einfach und lässt sich folgendermassen beschreiben.
Die beiden Messer 1 und 2 wirken nacheinander auf die Rippen 22 bzw. 21 des betreffenden Schachtes 23 ein. Die
gegenseitige Bewegung der beiden Faltmesser 1 und 2 ist derart geregelt, dass, wenn zum Beispiele das Messer 2 soeben
eine Falte bzw. Schleife gebildet hat (S.Abbildung 7), das Messer 1 vorübergehend in seiner zurückgezogenen Lage verharrt,
worauf, während das Messer 2 gegen die Rippe 21 anliegt, das Messer 1 sich nach vorne verschiebt bis es beinahe
das Messer 2 berührt, derart dass .die Fäden 26 sich bereits
! vor dem Festdrücken der erstfolgenden Schleife bilden, ehe
die letztgebildete Schleife sich vom Messer 2 löst. In diesem
j Augenblick wird das Faltmesser 1 vorübergehend in der betref-
j fenden Lage gehalten, während das Faltmesser 2 sich zurück
zieht, wie aus der Abbildung 9 ersichtlich ist.
^O -? r" c - F
Wenn die beiden Messer die durch die Abbildung 9 wiedergegebene Lage einnehmen, verschiebt das Messer 2 sich
weiter nach hinten, während das Messer 1 eine Schleife bilaet und diese der Rippe 22 zuführt, wie auf der Abbildung 10
erläutert ist.
Darauf wird das Messer 2 auf ähnlicher Weise beinahe in Berührung mit dem Messer 1 gebracht im Hinblick auf die
Bildung der erstfolgenden Schleife (S.Abbildung 11), wobei das Messer 2 vorübergehend in dieser Lage verharrt bis das Messer
1 sich nach hinten verschoben hat (S.Abbildung 12). Das Messer
1 wird darauf in die auf der Abbildung 7 gezeigten Lage zurückgeführt
.
Abbildung 13 zeigt die Bahnen der Messer 1 und 2 gemäss der vorliegenden Ausführungsweise. Die Bahn des Messers
2 ist in ausgezogener Linie und die des Messers 1 in Strichlinie gezeichnet.
Die Bewegungen der Messer 1 und 2 sind gemäss der betreffenden Ausführungsweise derart geregelt, dass die Bahn
des Messers 2 den Kurven ABCA und die des Messers 1 den Kurven Αη30-,Αη entspricht.
Für die Besprechung der Abbildung 13 sei deutlichkeitshalber die durch die Abbildung 7 wiedergegebene Lage als
Ausgangslage gewählt. In dieser Lage befindet das Messer 1 sich im Punkt A, und das Messer 2 im Punkt C. Das Messer 2
verharrt zum Beispiele während 1/4 Umdrehung der Welle 40 in dieser Lage,während das Messer 1 sich vom Punkt A^ über B zum
Punkt D1 bewegt und dadurch bereits die Bildung der erstfolgenden
Schleife vorbereitet, während das Messer 2 nooh immer damit beschäftigt ist die letz^ebildete Schleife in der
Leimmasse der Unterlage 24 zu drücken. Dies hat zur Folge, dass während der Vorbereitung der Bildung einer neuen
Schleife, die letztgebildete Schleife nicht abgerissen werden
kann.
Das Messer 2 zieht sich sodann von G nach A zurück, worauf das Messer 1 sich weiter bis zum Punkt C1 bewegt und
die neue Schleife bildet. Der Bahnteil D-.C, des Messers 1 ist
vorzugsweise ein Kreisbogen mit der Rippe 21 als Mittelpunkt, infolgedessen die Fäden während der Bildung der Schleife
fortwährend gespannt bleiben ohne der Einwirkung einer Zugkraft ausgesetzt werden zu müssen. Dies bietet den Vorteil,
dass die neue Schleife sich ohne Abreissgefahr der letztgebildeten Schleife bilden kann.
In diesem Augenblick ist die durch die Abbildung 10 wiedergegebene Lage erreicht. Das Messer 2 bewegt sich
jetzt vom Punkt A über B zum Punkt D um auf ähnlicher Weise, gemäss einer kreisförmig gebogenen Bahn D-C mit der Rippe
als Mittelpunkt, eine neue Schleife zu bilden.
Gemäss der durch die Abbildung 14 wiedergegebenen Ausführungsweise verharrt jedes Messer während einer 1/4
Umdrehung der Wellen® und 40 in den betreffenden Punkten C
und C,. Die Bewegung von C nach A und die von C1 nach A1
erfordern ebenfalls eine 1/4 Umdrehung der Wellen 40 und 39» die Bewegungen A1-B-D1 und A-B-D ebenfalls 1/4 Umdrehung und
die Bewegungen D1-C1 und D-C auch 1/4 Umdrehung der betreffenden
Wellen 39 und 40.
Die obenbeschriebenen Umdrehungen lassen sich selbstverständlich auf willkürlicher geeigneter Weise
abändern.
Die Drehungen der "betreffenden Spindeln 13-14 und
19-20 lassen sich natürlich ebenfalls auf willkürlicher geeigneter Weise, wie zum Beispiele mit hydraulischen Zylindern,
Elektromagneten usw., erzeugen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Bahnen D-C und D1-C1 vorzugsweise kreisförmig mit der Rippe 22 "bzw.
21 als Mittelpunkt. Die Mittelpunkte der betreffenden kreisförmigen Bahnen könnten aber auch oberhalb oder unterhalb der
durch die Punkte C und C-, gehenden waagerechten Ebene liegen,
wobei in derartigen Fällen die Wände des Schachtes 23 auf irgendeiner Weise auseinanderweichend ausgeführt werden können.
Ferner beschränkt sich die Bewegung der Faltmesser keineswegs zu den durch die Abbildung 13 wiedergegebenen
bahnen. Sie können ja gemäss willkürlichen geeigneten, mit
willkürlichen geeigneten Mitteln erzeugten Bahnen stattfinden.
Wie aus der gewerblichen Praxis hervorgeht, lassen "
sich mit der obenbeschriebenen Anlage besonders feste Teppiche mit aufrechtstehenden Polen herstellen. Es hat sich aber
gezeigt, dass mit bestimmten Fäden oft sogenannte "Flämmchen"
in den derart hergestellten Teppichen hervortreten, was wahrscheinlich der Torsion der Fäden zuzuschreiben ist.
Zwecks Behebung dieses Nachteiles genügt es erfindungsgemäss die Fäden 26 durch ein Ried 41 zu Führen und dieses
Ried geradlinig zu verschieben jedesmal eines der Messer 1 und 2 sich vom andern !uesser abhebt (S.Abbildungen 9 und 12). Die
betreffenden Verschiebungen werden zum Beispiele durch einen geeigneten Mechanismus erzeugt, der aus einem durch die Welle
I I *
43 angetriebenen Nocken 42, einer um die Spindel 45 schwenkenden und mit einem Rädchen 46 versehenen Hebel 44, und
einer Stange 47 besteht. Las Rädchen 46 wird zugleich durch eine Feder 48 gegen den Nocken 42 angedrückt.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich natürlich keineswegs zum obenbeschriebenen und durch die beigefügten
Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiel, sondern bezieht sich ganz allgemein auf sämtliche Anlagen und Vorrichtungen
wobei während des Pestdrückens einer Schleife mit einem Faltmesser das andere Faltmesser die Bildung der erstfolgenden
Schleife bereits vorbereitet.
Xj
Claims (10)
- ■ ANSIRUCHE.- Anlage zur Herstellung ungewebter Teppiche vom Typ wobei zwei mit leim beschichtete Unterlagen, zwischen denen Schleifen mittels zwei abwechselnd auf einem Fadenfach einwirkender Faltmesser (1-2) gebildet werden, durch einen Schacht (23) geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede3 Faltmesser (1-2) mit einem Schwenkhebelmechanisinus (9-10 bzw. 11-12) verbunden ist, wobei jeder Schwenkhebelmechanismus durch eine geeignete Vorrichtung, wie z.B. einen Nockenmechanismus, derart gesteuert wird, dass das eine Faltmesser einstweilig in seiner unteren Lage verharrt, während das zweite Faltmesser seine Bewegung nach unten anfängt und die Abweichung des Fadenfaches zustande bringt.
- 2.- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der erstfolgenden Schleife schon während der Herabbewegung des zweiten Faltmessers vorbereitet wird.
- 3.- Anlage gemäss den obigen Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende eines jeden der beiden Faltmesser (1-2) sich gemäss einer kreisförmig gebogenen Bahn, deren Fittelpunkt mit der unteren Lage des freien Endes des anderen Faltmessers zusammenfällt, nach unten bewegt.
- 4.- Anlage gemäss einem oder mehreren der obigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Faltmesser (1 bzw. 2) am freien Ende einer Stange (3 bzw.4) befestigt ist, deren zweites Ende gelenkig verbunden ist mit einem Hebel (9 bzw. 11), der an einer freidrehenden, in einem Lager laufenden Spindel (13 bzw. 14) befestigt ist, welche Stange (3 bzw. 4)II-in einem Zwischenpunkt (6 bzw. 8) ihrer Länge gelenkig an einem zweiten He"bei (10 "bzw. 12) gekuppelt ist, der anderseits an einem dritten, frei drehend in einem zweiten lager (19 "bzw. 20) angeordneten Hebel (17 bzw. 18) gelenkig gekuppelt ist,
- 5.- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der betreffenden Spindeln (13, 14, 19» 20) mit einer Stange (35, 36, 37, 38) verbunden ist, welche die entsprechende Spindel mittels geeigneter Triebmittel um einen bestimmten Winkel zu drehen vermag.
- 6,- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die - betreffenden Stangen (35t 36, 37, 38) durch Nocken (27, 28, 29, 30) gesteuert werden.
- 7.- Anlage gemäss dem Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffenden Stangen (35, 36, 37, 38) durch hydraulische Zylinder gesteuert v/erden.
- 8.- Anlage gemäss einem oder mehreren der obigen Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der betreffenden Stangen (35, 36, 37, 38) eine regelbare Länge hat.
- 9.- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden des Fadenfaches durch ein oberhalb des betreffenden Schachtes (23) angeordnetes Ried (41) geführt werden, welches Ried sich abwechselnd gemäss seiner Längenachse bewegt.
- 10.- Anlage gemäss dem obigen Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer geeigneten Vorrich-Ö916882tung versehen ist um das "betreffende Ried (41) jedesmal zu verschieben, wenn eines der Faltmesser (1-2) aus seiner unteren Lage in seine obere Lage zurückgezogen wird.PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honkeι ϋββ
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