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DE690825C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wursthuellen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wursthuellen

Info

Publication number
DE690825C
DE690825C DE1936H0148315 DEH0148315D DE690825C DE 690825 C DE690825 C DE 690825C DE 1936H0148315 DE1936H0148315 DE 1936H0148315 DE H0148315 D DEH0148315 D DE H0148315D DE 690825 C DE690825 C DE 690825C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
sausage casings
production
hose
artificial sausage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936H0148315
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEBHARD HUCKFELDT JUN
Original Assignee
GEBHARD HUCKFELDT JUN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEBHARD HUCKFELDT JUN filed Critical GEBHARD HUCKFELDT JUN
Priority to DE1936H0148315 priority Critical patent/DE690825C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE690825C publication Critical patent/DE690825C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
    • A22C13/0013Chemical composition of synthetic sausage casings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtun-, zur Herstellung künstlicher Wursthüllen Künstliche Wursthüllen, welche aus einem nahtlosen. Gewebefaserschlauch, z. B., aus Naturseide, besteh-en, der mit einer nachträglich gehärteten Masse aus zerkleinerten ti-erischen Gewebefasern, getränkt -wird, sind bekannt. Da die Tränkung des auf einem Dorn aufgehaspelten Gewebeschlauchs seither in einem Bad der in Wasser aufgequollenen tierischenGew-ebefasernerfolgte, konnte man nur dünne Lösungen des sehr quellfähigen-Stoffs verwenden. Dementsprechend schwach und wenig- widerstandsfähig fielen g die überzüge aus.
  • Eine weitere Schwierigkeit bereitete das Verhindern. des Zusammenklebens der inneren Schlauchwand während des Trocknens. Das Einführen. und nachträgliche Entfernen von Ringen oder Stäben in den Schlauch für diesen Zweck ist umständlich. Außerdem werden die künstlichen Wursthüllen hierdurch leicht beschädigt und schrumpfen. an den Stellen beim Härten. schwächer, wo die Ringe oder Stäbe gesessen haben. Für das Aufblasen des Kunstdarms mit Luft reicht dagegen die Widerstandsfähigkeit des überzugs nicht aus, da er nur geringen Luftdruck verträgt, ohne zerstört oder von. der Gewebeunterlage abgehoben zu werden.
  • Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, bei welcher der Gewebeschlauch nicht von außen mit einer verhältnismäßig dünnen Lösung getränkt, sondern bei der Z, eine, dicke Paste von. streichfähiger Beschaffenheit auf die innere Schlauchwand aufgetragen wird. Die Streichmasse gelangt aus einer rin,-förmigen Düse auf die Innenwandung des hieran vorbeigeführten, oben zugebundenen -Gewebeschlauchs. Gleichzeitig wird auf die bestrichene Wandung von innen ein kräftiger Luftdruck ausgeübt, der die Streichmasse in die Maschen des Gewebes drückt, diese verschließt und ferner den bestrichenen Ge-webeschlauch prall aufbläst. Vorteilhaft bleibt die so hergestellte Kunsthülle bis zur völligen Trocknung prall aufe Creblasen, damit die Wandung nicht zusaminenklebt. Als Streichmasse findet zweckniäßig, eine Aufquellung zerkleinerter tierischer Gewebeteile mit einem Trockengehalt von 5 bis 25% Venvendung.
  • Zum Formen nahtloser Kunsthüllen aus einer aus tierischen oder pflanzlichen Eiweißstoffen bestehenden Masse ohne Gewebeeinlage hat man bereits einen mit einer Gewebehülle überzogenen. Kern benutzt. Hierbei darf die Forrnmasse die Maschen der Gewebehüllen nicht durchdringen und an den Fäden des Gewebes festhaften, weil die Ge-Nvebehülle von der -eformten Masse nach dein Trocknen gelöst wird. Ferner sind Wursthüllen aus regeneiierter Cellulose oder vinen-i wasserempfindlichen Cellulosederivat bekannt, auf deren Innenseite eine Schicht aus Gelatine oder gelatineähnlichen Stoffen aufgetragen ist. Die eigentliche Wursthülle besteht hierbei aus Cellulose, die innen einen Überzug erhält; zum Zwecke des Trocknens des Überzugs hat man diese Wursthüllen. bereits mit einem Gas unter Druck aufgeblasen. Ein Hineinpressen der Gelatinelösung in die Hülle ist hierbei aber -weder beabsichtigt noch möglich. Im Gegensatz hierzu wird bei der Erfindung die Kunsthülle au's der Streichmasse geformt, während das außenliegende dünne sclilauchförmige Gewebe als Träger dient.
  • In der Zeichnung ist eine zur Ausführung der Erfindung geeignete Vorrichtung als Ausführungsbeispiel im Aufriß, teilweise im Schnitt, dargestellt.
  • Auf der Grundplatte i ist das lotrecht angeordnete Massezuführungsrohr 2 durch den Flansch 3 befestigt. Der untere Teil des Rohrs 2 ist erweitert und mit dem. zur Presse führenden. Eintrittsrohr 4 versehen. Im Inneren des am oberen Ende kegelsturnpffömiig erweiterten Rohrs 2 befindet sich der ebenfalls auf der Grundplatte i befestigte Kernhalt-er 5, welcher seiner ganzen Länge nach durchbohrt ist. Der hierdurch gebildete Kanal dient als Druckluftleitun '-. Zwischen dem inneren Umfang ge des MassezuführungsrohrS 2 und dem äußeren Umfange des Kernhalters 5 ist ein freier Ringraum vorhanden, welcher in eine Düse mündet, die aus dein Kern 6 und dem Düsenring " gebildet wird. Der kegelstumpfförinige Kern 6 ist auf den Kernhalter 5 gesteckt und wird durch die Gegenmutter 8 gehalten. Der ebenfalls im unteren Teil kegelstumpfförmige Düsenring 7 sitzt an der Kopfplatte 9, die durch -die Stehbolzen i o getragen wird. Die Kopfplatte 9 und der Düsenring 7 lassen sich leicht entfernen, um den Geweheschlauch auf das Rohr 2 aufhaspeln zu können.
  • Zur Herstellung der künstlichen Wursthüllen wird die Preßmasse dem Rohr 2 durch das Rohr 4 zugeführt, in dessen unteren Erweiterung sie sich verteilt. Dann gelangt sie in den Ringrauin zwischen dem Rohr 2 und dem Kernhalter 5 und.tritt an der Mündung des Rohrs 2 aus, wo diese dem Düsenring 7 gegenübersteht. Zwischen der itmeren 'Wandung des Düsenrings 7 und der äußeren Wandung der Mündung des Rohrs 2 ist ein ringförmiger Spalt vorhanden, durch welchen der auf #,as Rohr 2 aufgehaspelte, oben zugebundene Gewebeschlauch gezogenwird. Während des Durchzichens des Gewebeschlauchs durch den Ringspalt trifft die aus der Mündung des Rohrs 2 austretende Preßmasse auf die Innenfläche des-. Schlauchs und wird auf diese -gleichmäßig aufgestrichen.. Gleichzeitig wird durch den Kanal des Kernhalterg 5 Druckluft geblasen, die den bestrichenenTeil des Schlauchge-webes prall aufbläst und die aufgetragene Streichmasse in. die Maschen und Poren. preßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung künstlicher Wursthüllen, dadurch gekennzeichnet, daß eine pastenförrnige Preßmasse aus zerkleinerten. tierischen Gewebeteilen mit mindestens 50i'o Trockengehalt auf die Innenwandung eines Ge- webeschlauchs aufgetragen und durch die Einwirkung von Druckluft im jnneren des Schlauchs in die Maschen, des Gewebes hineingepreßt -wird, wobei gleichzeitig ein pralles Aufblasen. des oben zugebundenen mit Preßmasse bestrichenen Teils des Schlauchs erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Wursthüllen nach Anspruch i, hestehend aus einer Ringdüse für die Zuführung der Preßmasse, ein-cm diese Düse umgebenden Ringspalt für die Zuführung des auf den Außenmantel des Massezuführungsrohrs (-2) aufgehaspelten Gewebeschlauchs und einem in dem Kernhaltcr (5) angeordneten Druckluftkanal. Z>
DE1936H0148315 1936-07-22 1936-07-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wursthuellen Expired DE690825C (de)

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DE (1) DE690825C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740089C (de) * 1938-06-02 1943-10-12 Nl Parasin Fabrieken Nv Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wurstdaerme

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740089C (de) * 1938-06-02 1943-10-12 Nl Parasin Fabrieken Nv Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wurstdaerme

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