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Diese Erfindung bezieht sich auf Vorpolymere und spezieller
auf isocyanathaltige Polyurethan-Vorpolymere, welche bei der
Herstellung von Polyurethanschaumstoffen nützlich sind.
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Isocyanathaltige Polyurethan-Vorpolymere, welche durch
Reaktion eines stöchiometrischen Überschusses eines
organischen Polyisocyanats mit einem organischen Polyol erhalten
werden, sind auf dem Gebiet der Polyurethane wohlbekannt und
wurden beispielsweise bei der Herstellung von festen und
mikrozellulären Elastomeren, flexiblen und starren
Schaumstoffen, Beschichtungen, Klebern und dergleichem verwendet.
So wurden im wesentlichen difunktionelle Vorpolymere, die
einen niedrigen Gehalt an freiem Isocyanat besitzen und durch
Reaktion von Tolylendiisocyanat (TDI) oder
Diphenylmethandiisocyanat (MDI) mit einem Polyester oder einem Polyether
diol erhalten wurden, zur Herstellung von Elastomeren
eingesetzt. Auf der anderen Seite wurden Vorpolymere mit hohem
Gehalt an freiem Isocyanat, welche durch Reaktion
verschiedener Diole mit 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat erhalten
wurden, als ein Mittel hergestellt, um diese normalerweise
festen Diisocyanate in einer praktischen flüssigen Form
bereitzustellen.
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Die Herstellung von Schaumstoffmaterialien, welche auf
Polyurethanen und anderen von organischen Polyisocyanaten
abgeleiteten Polymersystemen basieren, ist gut etabliert.
Abhängig von den bei ihrer Herstellung verwendeten
Formulierungen können die Produkte in der Struktur von den weichen
flexiblen Schaumstoffen, die als Polstermaterialien benützt
werden, bis zu den starren Schaumstoffen, die als
Isolations- oder Strukturmaterialien verwendet werden, variieren. Ähnlich
können in Abhängigkeit von der Menge an verwendetem
Treibmittel Produkte erzeugt werden, deren Dichten zwischen etwa
10 und etwa 1100 kg/m³ variieren.
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Flexible Polyurethanschaumstoffe werden seit mehr als dreißig
Jahren aus organischen Polyisocyanaten und polymeren Polyolen
hergestellt. Wasser, welches mit Isocyanaten unter Bildung
von Kohlendioxid (und Harnstoffverknüpfungen) reagiert, wurde
als das hauptsächliche Treibmittel eingesetzt. Das bei der
Herstellung flexibler Schaumstoffe am gewöhnlichsten
verwendete Polyisocyanat war Tolylendiisocyanat (TDI), doch die
letzten Jahre haben einen zunehmenden Gebrauch von
Diphenylmethandiisocyanaten (MDI) erlebt. Die ursprünglich bei der
Herstellung flexibler Schaumstoffe eingesetzten Polyole waren
geringfügig verzweigte Polyester wie Polydiethylenadipate,
doch der Hauptteil der Herstellung flexibler Schaumstoffe
basiert nun auf Polyether-Polyolen, insbesondere -Triolen,
welche Hydroxyläquivalentgewichte von etwa 750 bis etwa 5000
besitzen.
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Die Wechselwirkung zwischen dem Polyisocyanat und den
Isocyanat-reaktiven Komponenten, dem Polyol und Wasser, kann auf
verschiedene Arten erreicht werden. Im sogenannten
"Einstufentechnik"("one shot")-Verfahren werden die zuvor genannten
Materialien bei Raumtemperatur in einem einzigen
Reaktionsschritt vereinigt, wobei das Polyisocyanat im wesentlichen
gleichzeitig mit dem Polyol und dem Wasser unter Bildung des
Schaumstoffes reagiert. Das andere Extrem stellt das
Vorpolymer-Verfahren dar, welches das Umsetzen des Polyisocyanats
mit dem Polyol normalerweise bei einer erhöhten Temperatur,
um ein Vorpolymer zu bilden, welches freies Isocyanat
enthält, und dann das Schäumen des abgekühlten Vorpolymers in
einem ganz bestimmten Reaktionsschritt durch dessen Umsetzung
mit Wasser einschließt. Zwischen diesen beiden Extremen liegt
die Halb- oder Quasi-Vorpolymer-Methode, welche das Umsetzen
des Polyisocyanats mit einem Teil des Polyols einschließt, um
ein Vorpolymer mit vergleichsweise niedriger Viskosität zu
erhalten, welches nachfolgend mit dem Wasser und dem
verbleibenden Polyol umgesetzt wird.
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Während die geringere Flüchtigkeit von MDI im Vergleich zu
TDI von der industriellen Hygiene aus gesehen ein Vorteil
ist, bestand eine Begrenzung für auf MDI basierende flexible
Schaumstoffsysteme in der Schwierigkeit, die man bei der
Herstellung von Schaumstoffen mit geringer Dichte (unter 30
kg/m³) ohne Verwendung von Hilfstreibmitteln, insbesondere
von Chlorfluorkohlenstoffen wie Trichlorfluormethan, bekam.
Dieses Problem hat sich durch die Verwendung des
Vorpolymerverfahrens verschlimmert, da dieses eine Verdünnung des
Isocyanatgehalts des MDI mit sich bringt. Im Hinblick auf die
internationale Vereinbarung, daß der Gebrauch von
Chlorfluorkohlenstoffen verringert werden sollte, ist es eindeutig
unerwünscht, daß Formulierungen flexibler Schaumstoffe einen
bedeutenden Anteil solcher Treibmittel enthalten sollen.
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Der Isocyanatindex (Verhältnis von Isocyanatgruppen zu
Isocyanat-reaktiven Gruppen, ausgedrückt als ein Prozentwert) in
auf TDI basierenden Formulierungen flexibler Schaumstoffe
liegt normalerweise zwischen 80 und 110, typischerweise
zwischen 103 und 108, aber kürzlich wurden auf
Halogenkohlenstoff-freiem MDI basierende Einstufentechnik-Formulierungen
vorgeschlagen, welche viel niedrigere Indizes besitzen,
beispielsweise unter 60. Während diese Formulierungen die
Herstellung von Schaumstoffen mit geringer Dichte trotz der
Abwesenheit von Halogenkohlenstoff-Treibmitteln erlauben,
erreichen einige der physikalischen Eigenschaften der
Schaumstoffe, beispielsweise Reißfestigkeit, nicht die Niveaus,
welche von TDI im Einstufentechnik-Verfahren erreicht werden.
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EP--22617 offenbart die Verwendung von Vorpolymeren zur
Herstellung flexibler Schaumstoffe, wobei die Vorpolymere einen
NCO-Wert von bis zu 29 Gew.-% besitzen. In den Beispielen
wurden Vorpolymere mit einem NCO-Wert von 18,6 Gew.-% und
mehr eingesetzt.
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EP--75758 offenbart die Verwendung von Polyolen mit einem
Oxyethylengehalt von 1-13 Gew.-%, welche einen festgelegten
Gehalt an primären Hydroxylen aufweisen, bei der Herstellung
flexibler Schaumstoffe. In den Beispielen werden flexible
Schaumstoffe gemäß des Einstufentechnik-Verfahrens aus
Polyisocyanaten gemacht, welche vornehmlich Toluoldiisocyanat
enthalten.
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EP--344551 offenbart die Verwendung von Vorpolymeren, die aus
Polyolen mit einer Funktionalität von mehr als 4 gemacht
wurden, und die einen NCO-Wert von 15 bis zu 30 Gew.-%
aufweisen, zur Herstellung flexibler Schaumstoffe.
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US-4365025 offenbart Vorpolymere und eine Methode zur
Herstellung flexibler Schaumstoffe aus diesen; die hergestellten
Vorpolymere wurden aus hochfunktionellem MDI, Polyolen mit
relativ niedrigem Molekulargewicht und einem sehr hohen EO-
Gehalt sowie oftmals Kettenverlängerern synthetisiert; die
Vorpolymere besitzen im allgemeinen eine hohe Viskosität.
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Es wurde nun herausgefunden, daß flexible Schaumstoffe,
einschließlich solcher mit geringen Dichten, aus den MDI-
Vorpolymerzusammensetzungen gemäß dieser Erfindung
hergestellt werden können, wobei Wasser im wesentlichen als das
einzige Treibmittel unter den hiernach beschriebenen
Bedingungen verwendet wird.
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Die vorliegende Erfindung stellt eine isocyanathaltige
Vorpolymer-Zusammensetzung bereit, welche bei 25ºC flüssig ist,
eine durchschnittliche Isocyanatfunktionalität von größer als
2 und einen NCO-Gehalt von 2-12 Gew.-% besitzend, erhältlich
durch das Umsetzen eines Polyetherpolyols mit einer
durchschnittlichen nominalen Hydroxylfunktionalität von 2 bis 4
und einem durchschnittlichen Hydroxyläquivalentgewicht von
500 bis 5000, welches aus statistischen copolymeren mit
Oxyethylengehalten von 10-80%, Blockcopolymeren mit
Oxyethylengehalten von bis zu 25% und statistischen bzw.
Block-copolymeren mit Oxyethylengehalten von bis zu 50%, bezogen auf das
Gesamtgewicht von Oxyalkyleneinheiten, ausgewählt wird, mit
einem stöchiometrischen Überschuß an einer
Diphenylmethandiisocyanatzusammensetzung, welche mindestens 2 Gew.-% an
2,4'-Diphenylmethandiisocyanat enthält und eine
durchschnittliche Isocyanatfunktionalität im Bereich von 2 bis 2,3
aufweist.
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Weiterhin befaßt sich die vorliegende Erfindung mit einer
Polyisocyanatzusammensetzung, welche eine derartige
isocyanathaltige Vorpolymerzusammensetzung umfaßt, und mit einer
Methode zur Herstellung eines Polyurethanschaumstoffes, die
die Reaktion solcher Vorpolymer- und solcher
Polyisocyanatzusammensetzungen mit Wasser umfaßt.
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Noch enger gefaßt stellt die vorliegende Erfindung eine
derartige isocyanathaltige Polyurethan-Vorpolymerzusammensetzung
bereit, die eine durchschnittliche Isocyanatfunktionalität
von größer als 2 und einen NCO-Gehalt von 2 bis 12 Gew.-%
besitzt, erhalten durch das Umsetzen:
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(i) einer Polyetherpolyolkomponente, welche mindestens ein
Oxyethylenreste enthaltendes Polyoxyalkylenpolyol
umfaßt, wobei besagte Polyolkomponente eine
durchschnittliche nominale Funktionalität von 2 bis 4, ein
durchschnittliches Hydroxyläquivalentgewicht von 500 bis 5000
und einen durchschnittlichen Oxyethylengehalt von 5 bis
30%, vorzugsweise von 10 bis 25%, bezogen auf das
Gewicht der gesamten Oxyalkylenreste, aufweist, und
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(ii) eines stöchiometrischen Überschusses, bezogen auf die
Polyolkomponente, an einer Diphenylmethandiisocyanat-
Zusammensetzung, welche mindestens 2 Gew.-% an
2,4'-Diphenylmethandiisocyanat, bezogen auf das Gewicht der
Diisocyanatkomponenten, enthält und eine
durchschnittliche Isocyanatfunktionalität im Bereich von 2 bis 2,3
besitzt.
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Ganz besonders stellt die vorliegende Erfindung eine
derartige isocyanathaltige Vorpolymerzusammensetzung bereit, wie
sie durch Umsetzung eines Isocyanat-reaktiven
Polyoxyalkylenpolyols mit einer Diphenylmethandiisocyanat-haltigen
Zusammensetzung erhältlich ist, gekennzeichnet durch
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- eine durchschnittliche Isocyanatfunktionalität der
Vorpolymerzusammensetzung von größer als 2,
vorzugsweise im Bereich von 2,05 bis 2,4;
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- einen NCO-Gehalt der Vorpolymerzusammensetzung von 2
bis 12 Gew.-%, vorzugsweise von 5 bis 12 Gew.-%;
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- einen Oxyethylengehalt im Isocyanat-reaktiven
Polyoxyalkylenpolyol im Bereich von 5 bis 30%, bezogen auf
das Gewicht aller Oxyalkylenreste;
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- eine durchschnittliche nominale Funktionalität des
Isocyanat-reaktiven Polyoxyalkylenpolyols von 2 bis 4;
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- einen Gesamtgehalt an Diphenylmethandiisocyanat in der
Diphenylmethandiisocyanat-haltigen Zusammensetzung von
mindestens 60 Gew.-%;
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- einen 2,4'-Diphenylmethandiisocyanatisomer-Gehalt in
der Diphenylmethandiisocyanat-haltigen Zusammensetzung
von mindestens 5%;
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eine durchschnittliche Isocyanatfunktionalität der
Diphenylmethandiisocyanat-haltigen Zusammensetzung von
2 bis 2,3, vorzugsweise von 2,1 bis 2,3.
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Das bei der Herstellung des Vorpolymers verwendete
Polyetherpolyol besitzt eine durchschnittliche nominale Funktionalität
von 2 bis 4. Der Ausdruck "nominale Funktionalität" bezieht
sich auf die Funktionalität, welche ein Polyetherpolyol
bezüglich Isocyanaten erwartungsgemäß aufweisen sollte, wenn
man seine monomeren Komponenten zugrundelegt. Beispielsweise
besitzt ein Polyether, welcher durch die Zugabe von
Propylenoxid zu einem Glykol hergestellt wurde, eine nominale
(Hydroxyl-) Funktionalität von 2, obwohl seine durchschnittliche
Funktionalität tatsächlich etwas geringer als 2 ist. Daher
ist für ein Polyetherpolyol die durchschnittliche nominale
Funktionalität gleich der durchschnittlichen Funktionalität
(Zahl der aktiven Wasserstoffatome) des Initiators oder der
Initiatoren, der/die bei seiner Herstellung verwendet
wurde(n).
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Die durchschnittliche nominale Funktionalität des
Polyetherpolyols liegt vorzugsweise bei 2 bis 3. Bevorzugte
durchschnittliche Äquivalentgewichte liegen im Bereich von 1000
bis 4000. Gemische von zwei oder mehr Polyetherpolyolen, die
in Funktionalität, Äquivalentgewicht und/oder chemischem
Aufbau (Polymergerüst) variieren, können mit der Maßgabe
eingesetzt werden, daß derartige Gemische mit den hierin
spezifizierten Kriterien von durchschnittlicher Funktionalität und
durchschnittlichem Äquivalentgewicht übereinstimmen.
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Geeignete Polyetherpolyole und Methoden zu ihrer Darstellung
sind im Stand der Technik vollständig beschrieben.
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Polyetherpolyole, die verwendet werden können, schließen
Produkte, welche durch die Polymerisation eines cyclischen
Oxids, beispielsweise Ethylenoxid, Propylenoxid, Butylenoxid
oder Tetrahydrofuran in der Gegenwart, wo notwendig, von
polyfunktionellen Initiatoren erhalten wurden, ein. Geeignete
Initiatorverbindungen enthalten eine Vielzahl von aktiven
Wasserstoffatomen und schließen Wasser und Polyole,
beispielsweise Ethylenglykol, Propylenglykol, Diethylenglykol,
Cyclohexandimethanol, Resorcinol, Bisphenol A, Glycerol,
Trimethylolpropan, 1,2,6-Hexantriol oder Pentaerythritol ein.
Gemische aus Initiatoren und/oder cyclischen Oxiden können
verwendet werden.
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Besonders nützliche Polyetherpolyole schließen
Polyoxypropylendiole und -triole und
Poly(oxyethylen-oxypropylen)diole und -triole, welche durch gleichzeitige oder
aufeinanderfolgende Zugabe von Ethylen- und Propylenoxiden zu
di- oder trifunktionellen Initiatoren erhalten werden, ein, wie
im Stand der Technik vollständig beschrieben. Statistische
Copolymere mit oxyethylengehalten von 10-80%, Blockcopolymere
mit Oxyethylengehalten von bis zu 25% und statistische bzw.
Block-copolymere mit oxyethylengehalten von bis zu 50%,
bezogen auf das Gesamtgewicht von Oxyalkyleneinheiten, mögen
erwähnt sein. Gemische der besagten Diole und Triole können
besonders nützlich sein. Andere besonders nützliche
Polyetherpolyole schließen Polytetramethylenglykole ein, die
durch die Polymerisation von Tetrahydrofuran erhalten werden.
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Eine besonders interessante Kategorie von Polyolkomponenten
besteht aus Polyetherpolyolen, welche aufgrund des
Vorhandenseins von mindestens einem Polyoxyalkylenpolyol, das
Oxyethylen(Ethylenoxid)-Reste besitzt, einen durchschnittlichen
Oxyethylengehalt von 10 bis 25% des Gewichts der gesamten
Oxyalkylenreste aufweisen. Bevorzugte Polyolkomponenten
umfassen mindestens ein Poly(oxyethylen-oxypropylen)polyol,
wobei jedes einen Oxyethylengehalt im Bereich von 10 bis 25
%, bezogen auf das Gewicht der gesamten Oxyalkylenreste,
besitzt. Andere nützliche Polyolkomponenten in dieser Kategorie
enthalten ein Gemisch aus Polyolen einschließlich Polyolen,
beispielsweise Poly(oxyethylen-oxypropylen)polyole,
Polyoxypropylenpolyole und/oder Polyoxyethylenpolyole, die
Oxyethylengehalte außerhalb des Bereichs von 10 bis 25% aufweisen,
mit der Maßgabe, daß der gesamte Oxyethylengehalt der
Komponente innerhalb des spezifizierten Bereichs liegt. Solche
Gemische können gegebenenfalls eine oder mehrere der
Poly(oxyethylen-oxypropylen)polyol-Verbindungen enthalten, welche
einen Oxyethylengehalt innerhalb des 10 bis 25%-Bereichs
haben. Zusätzlich zu der Möglichkeit, Gemische von im
Oxyethylengehalt variierenden Polyolen zu verwenden, können
Gemische von zwei oder mehr Polyolen, die in Funktionalität,
Äquivalentgewicht und/oder Polymergerüst variieren, mit der
Maßgabe verwendet werden, daß derartige Gemische mit den hier
spezifizierten Kriterien von durchschnittlicher
Funktionalität und durchschnittlichem Äquivalentgewicht übereinstimmen.
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Andere Polyole, die verwendet werden können, umfassen
Dispersionen oder Lösungen von Additions- oder
Kondensationspolymeren in Polyolen der oben beschriebenen Typen. Derartige
modifizierte Polyole, oft als "Polymer"-Polyole bezeichnet,
sind im Stand der Technik vollständig beschrieben und
schließen Produkte, welche durch die in situ-Polymerisation
von einem oder mehreren Vinylmonomer(en), beispielsweise
Styrol und Acrylnitril, in polymeren Polyolen, beispielsweise
Polyetherpolyolen, oder durch die in situ-Reaktion zwischen
einem Polyisocyanat und einer Amino- oder
Hydroxy-funktionellen Verbindung wie Triethanolamin in einem polymeren Polyol
erhalten werden, ein.
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Die Polymer-modifizierten Polyole, die besonders interessant
für die Herstellung von isocyanathaltigen Vorpolymeren gemäß
der Erfindung sind, sind Produkte, welche durch in
situ-Polymerisation von Styrol und/oder Acrylnitril in
Poly(oxyethylen/oxypropylen)polyolen mit Funktionalitäten von 2-4 erhalten
werden, Äquivalentgewichte von 750-3000 und
Ethylenoxidgehalte von 5-50%, vorzugsweise von 5-30%, bezogen auf das Gewicht
der gesamten Oxyalkylenreste, aufweisen, sowie Produkte, die
durch in situ-Reaktion zwischen einem Polyisocyanat und einer
Amino- oder Hydroxy-funktionellen Gruppe (wie Triethanolamin)
in einem Poly(oxyethylen/oxypropylen)polyol erhalten werden
und eine Funktionalität von 2-4, ein Äquivalentgewicht von
750-3000 und einen Ethylenoxidgehalt von 5-50%, vorzugsweise
5-30%, bezogen auf das Gewicht der gesamten Oxyalkylenreste,
aufweisen.
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Polyoxyalkylenpolyole, die 5 bis 50% dispergiertes Polymer
enthalten, sind besonders nützlich. Teilchengrößen an
dispergiertem Polymer von weniger als 50 µm werden bevorzugt.
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Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen, die zur
Darstellung des Vorpolymers verwendet werden können, schließen
nicht modifizierte Diphenylmethandiisocyanate ein, die
mindestens 2 Gew.-% des 2,4'-Isomers und vorzugsweise mindestens
60 Gew.-% des 4,4'-Isomers enthalten. Geeignete Isocyanate
schließen daher Isomerengemische, die mindestens 2, aber
nicht mehr als 40, vorzugsweise nicht mehr als 30, und noch
bevorzugter nicht mehr als 20 Gew.-% an 2,4'-Isomer und nicht
mehr als 5 Gew.-% an 2,2'-Isomer enthalten, ein. Andere
geeignete Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen schließen
modifizierte Formen dieser Diphenylmethandiisocyanate, das
heißt auf bekannte Art durch die Einführung von Urethan-,
Allophanat-, Harnstoff-, Biuret-, Carbodiimid-,
Uretonimin- oder Isocyanuratresten modifiziertes MDI, ein. Diese
sogenannten MDI-Varianten schließen insbesondere
Uretoniminmodifiziertes MDI, das NCO-Gehalte von mindestens 25 Gew.-%
aufweist, sowie auf Polyethern basierende Vorpolymere, die
NCO-Gehalte von mindestens 20 Gew.-% aufweisen, ein.
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Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen, die MDI und
polymere Füllstoffe enthalten, können ebenfalls bei der
Herstellung des Vorpolymers verwendet werden. Solche Produkte
schließen Polyharnstoff-Dispersionen in MDI, wie sie
beispielsweise in EP-A-0 103 996 beschrieben worden sind, ein.
Andere Zusammensetzungen, die polymere Füllstoffe enthalten,
schließen Vorpolymere, die auf MDI und den obengenannten
"Polymer"-Polyolen basieren, welche dispergierte Polymerpartikel
enthalten, ein. In diesen Produkten ist es im allgemeinen so,
daß die dispergierten Polymerpartikel eine durchschnittliche
Teilchengröße von weniger als 50 µm aufweisen.
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Weitere Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen, die bei
der Herstellung der Vorpolymere verwendbar sind, schließen
Zusammensetzungen, welche
Polymethylenpolyphenylenpolyisocyanate enthalten, ein. So können Gemische verwendet werden,
die mindestens 50 Gew.-% reines MDI und bis zu 50 Gew.-% des
sogenannten polymeren MDI, welches 35 bis 65 Gew.-% an
Diisocyanaten enthält, enthalten, wobei den Rest vor allem
Polymethylenpolyphenylenpolyisocyanate ausmachen, die
Isocyanatfunktionalitäten von größer als 2 besitzen. Es können auch
Gemische aus reinem MDI und polymeren MDI-Zusammensetzungen
verwendet werden, welche größere Anteile (bis zu 100%) an den
besagten höherfunktionellen Polyisocyanaten enthalten.
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Noch weitere Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen, die
bei der Herstellung des Vorpolymers verwendbar sind,
schließen Gemische der oben beschriebenen MDI-Typen und bis zu
20 Gew.-% eines anderen Polyisocyanats oder eines anderen
Polyisocyanatgemisches ein. Andere Polyisocyanate, die in
Mischung mit dem MDI einsetzbar sind, schließen aliphatische,
cycloaliphatische und araliphatische Polyisocyanate,
insbesondere Diisocyanate, beispielsweise Hexamethylendiisocyanat,
Isophorondiisocyanat, Cyclohexan-1,4-diisocyanat,
4,4'-Dicyclohexylmethandiisocyanate und m- und
p-Tetramethylxylyldiisocyanate und, insbesondere, aromatische Polyisocyanate
wie Tolylendiisocyanate, Phenylendiisocyanate und
MDI-Zusammensetzungen ein.
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Irgendeine der obengenannten
Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen oder irgendein Gemisch davon kann bei der
Herstellung des Vorpolymers verwendet werden, unter der
Maßgabe, daß der Gesamtgehalt an 2,4'-MDI mindestens 2 Gew.-%
beträgt, und weiterhin vorausgesetzt, daß die gesamte
Isocyanatfunktionalität im Bereich von 2 bis 2,3 liegt.
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Das Isocyanat-terminierte Vorpolymer kann durch Reaktion der
Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzung mit dem
Polyetherpolyol unter Bedingungen hergestellt werden, die im Stand der
Technik für die Darstellung von Vorpolymeren vollständig
beschrieben worden sind. Reaktionstemperaturen von etwa 40ºC
bis etwa 90ºC sind im allgemeinen für die Darstellung von
Urethangruppen enthaltenden Vorpolymeren aus Polyolen geeignet,
aber falls gewünscht kann die Reaktion unter bekannten
Bedingungen weitergeführt werden, um so Urethangruppen in
Allophanatgruppen zu überführen. Um einen endgültigen NCO-Gehalt
innerhalb des spezifizierten Bereichs zu erreichen, würde ein
Anfangsverhältnis von Isocyanat- zu Hydroxylgruppen
typischerweise im Bereich von 3:1 bis 20:1 liegen. Bevorzugte
Vorpolymere werden durch Reaktion der Ausgangsmaterialien bei
einem Anfangsverhältnis von Isocyanat- zu Hydroxylgruppen im
Bereich von 3,5:1 bis 15:1, insbesondere von 4:1 bis 10:1
hergestellt, was Vorpolymere mit NCO-Gehalten von 4 bis 12%
ergibt.
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Die Isocyanat-terminierten Vorpolymer-Zusammensetzungen gemäß
der Erfindung können weiterhin mit anderen Polyisocyanat-
Zusammensetzungen, insbesondere mit weiteren
Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen, wie sie für die Herstellung
der Isocyanat-terminierten Vorpolymer-Zusammensetzungen
besprochen wurden, vermengt werden.
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Derartige Vermengungen stellen ebenfalls
Isocyanat-terminierte Vorpolymer-Zusammensetzungen gemäß der Erfindung dar.
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Um ein Vorpolymer mit einer durchschnittlichen
Isocyanatfunktionalität von größer als 2 herzustellen, ist es notwendig,
ein Reaktionsgemisch zu verwenden, das mindestens einen
Vorpolymer-Vorläufer enthält, der eine größere Funktionalität
als 2 besitzt, wobei besagte Vorläufer aus den oben
festgelegten Polyolen und
Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen ausgewählt werden, oder die Funktionalität des
Vorpolymers zu erhöhen, indem ein Teil der Urethangruppen in
Allophanatgruppen überführt werden. Die Auswahl der
Reaktionskomponenten und/oder Reaktionsbedingungen, die zur
Schaffung eines Vorpolymers der Erfindung mit einer
durchschnittlichen Isocyanatfunktionalität von größer als 2 in der
Lage sind, stellt für einen Fachmann keine Schwierigkeit
dar.
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Die Vorpolymer-Zusammensetzungen der Erfindung sind besonders
interessant für die Einbringung von festen teilchenförmigen
Materialien wie Füllstoffen und/oder insbesondere festen
Flammschutzmitteln in diese Zusammensetzungen.
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Die am meisten geeigneten Vorpolymer-Zusammensetzungen der
Erfindung für diesen besonderen Zweck sind die
Zusammensetzungen, die aus dem Gebrauch von Polyolen, die
dispergierte Polymerpartikel (wie vorstehend beschrieben) enthalten,
und/oder Diphenylmethandiisocyanat-Zusammensetzungen, die wie
vorstehend beschrieben Polyharnstoffpartikel enthalten,
hervorgehen.
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Die Erfindung stellt somit eine flüssige isocyanathaltige
Vorpolymer-Zusammensetzung mit einem NCO-Gehalt von 2 bis 12
Gew.-% (vorzugsweise 5-12 Gew.-%) und einer
durchschnittlichen Isocyanatfunktionalität von größer als 2 bereit, wobei
diese Zusammensetzung 5 bis 50 Gew.-% an dispergiertem
Polymer und 5 bis 100 Gewichtsteile an festen Flammschutzmittel-
Partikeln pro 100 Gewichtsteilen an isocyanathaltiger
Vorpolymer-Zusammensetzung umfaßt.
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Besonders interessante feste Flammschutzagenzien schließen
Melamin ein.
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Die Vorpolymer-Zusammensetzungen der Erfindung sind flüssige
Zusammensetzungen mit niedrigen Dampfdrücken. Sie können bei
der Herstellung von flexiblen Schaumstoffen, insbesondere von
kalthärtenden, flexiblen Schaumstoffen geringer Dichte, die
hohe Elastizität kombiniert mit ausgezeichneten Reiß- und
Zugfestigkeitseigenschaften aufweisen, verwendet werden. Um
Schaumbildung zu bewirken, wird das Isocyanat-terminierte
Vorpolymer mit Wasser in der gegebenenfalls erforderlichen
Gegenwart von herkömmlichen Additiven umgesetzt. Solche
Additive schließen Katalysatoren wie beispielsweise tertiäre
Amine und Zinnverbindungen, oberflächenaktive Reagenzien und
Schaumstabilisatoren wie beispielsweise
Siloxan-oxyalkylencopolymere, Kettenverlängerer wie beispielsweise Diole,
Diamine und Diimine mit niedrigem Molekulargewicht,
Vernetzungsmittel wie beispielsweise Triethanolamin,
Flammschutzmittel, organische und anorganische Füllstoffe, Pigmente und
Innenform-Freigabemittel ein. Geformter Schaumstoff oder
Blockschaumstoff kann aus den Vorpolymeren durch die
Verwendung von kontinuierlichen oder diskontinuierlichen
Produktionstechniken hergestellt werden.
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In einer bevorzugten Methode zur Erzeugung von Schaumstoffen
aus den Vorpolymeren der Erfindung werden 100 Gewichtsteile
einer Polyisocyanatkomponente, welche die Vorpolymere der
Erfindung umfaßt, mit 1 bis 10 Gewichtsteilen einer
Isocyanat-reaktiven Komponente, in welcher die
Isocyanat-reaktiven
Spezies zu mindestens 95 Gew.-% aus Wasser bestehen,
umgesetzt.
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In vielen Fällen ist Wasser die einzige Isocyanat-reaktive
Spezies, die in der Isocyanat-reaktiven Komponente anwesend
ist. Zusätzlich zum Beinhalten von Wasser kann die
Isocyanatreaktive Komponente jedoch auch bis zu 5 Gew.-% an einer oder
mehreren weiteren Isocyanat-reaktiven Verbindung(en)
enthalten.
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Die Methode der Erfindung kann zur Produktion von geformtem
Schaumstoff oder Blockschaumstoff durchgeführt werden, indem
die Komponenten des Schaumstoff-bildenden Reaktionsgemisches
kontinuierlich oder diskontinuierlich auf eine genehme Art
vermischt werden.
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Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, in denen
sich alle Teile und Prozentwerte auf Gewicht beziehen, falls
nicht anderweitig vermerkt, veranschaulicht, aber nicht
darauf beschränkt.
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Das folgende Glossar von Materialien ist beigefügt, um in den
Beispielen anderweitig nicht erläuterte Reaktionskomponenten
zu identifizieren.
Glossar
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1. Polyol A: Ein Polyethertriol mit dem OH-Wert 32
(Gewichtsverhältnis etwa 86/14) aus
Propylenoxid/Ethylen.
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2. Polyol B: Ein Propylenoxid/Ethylenoxid-Polyethertriol
mit dem OH-Wert 36, welches teilweise
statistisch verteiltes und teilweise Block-verteiltes
Ethylenoxid enthält, wobei das
Gesamtgewichtsverhältnis von Propylenoxid zu Ethylenoxid
etwa 85/15 beträgt.
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3. Polyol C: Ein Polymer-Polyol, welches etwa 16 Gew-%
Ethylenoxid auf Ethylen-Propylenoxidresten
enthält, mit einem OH-Wert von 28, gewerblich
erhältlich als Polyurax U2603 von BP/DOW.
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4. Polyol D: Ein Polyethertriol mit dem OH-Wert 36
(Gewichtsverhältnis 87/13) aus
Propylenoxid/Ethylenoxid.
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5. Polyol E: Ein Polyetherdiol mit dem OH-Wert 28
(Gewichtsverhältnis etwa 80/20) aus
Propylenoxid/Ethylenoxid.
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6. Polyol F: Ein Polyethertriol mit dem OH-Wert 24
(Gewichtsverhältnis etwa 88/12) aus
Propylenoxid/Ethylenoxid.
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7. Polyol G: Ein Propylenoxid/Ethylenoxid-Polyethertriol
mit dem OH-Wert 28, welches eine statistische
Propylenoxid-Ethylenoxid-Verteilung in einem
Gewichtsverhältnis von etwa 87/13 aufweist.
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8. Polyol H: Ein Propylenoxid/Ethylenoxid-Polyethertriol
mit dem OH-Wert 35, welches eine statistische
Propylenoxid/Ethylenoxid-Verteilung in einem
Gewichtsverhältnis von etwa 76/24 aufweist.
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9. Polyol I: Ein Polyethertriol mit dem OH-Wert 43
(Gewichtsverhältnis etwa 78/22) aus
Propylenoxid/Ethylenoxid.
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10. Isocyanat ML: Suprasec ML und von ICI erhältliche MDI-
Zusammensetzung, welche etwa 20% 2,4'-MDI-
Isomer enthält.
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11. Isocyanat W: Das Reaktionsprodukt von Suprasec ML mit
Isophorondiamin, welches etwa 10%
Harnstoffpartikel enthält und einen NCO-Wert von 26,9%
besitzt.
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12. Isocyanat X: Eine polymere MDL-Zusammensetzung, welche
etwa 83% an Diisocyanaten mit etwa 9,5% 2,4'-
Isomeranteil enthält.
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13. Isocyanat Z: Eine polymere MDL-Zusammensetzung, welche
etwa 90% an Diisocyanaten mit etwa 19% 2,4'-
Isomeranteil enthält.
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14. Katalysator Niax A1: Ein Katalysator aus einem tertiären
Amin, erhältlich von Union Carbide Corp.
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15. Katalysator Dabco 33LV: Ein Katalysator aus einem
tertiären Amin, erhältlich von Air Products.
Beispiele 1-4
Herstellung der Isocyanat-Vorpolymer-Zusammensetzungen
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Polyisocyanat I ist eine Isocyanat-Vorpolymer-Zusammensetzung
mit einem NCO-Gehalt von 9,2% und einer Viskosität von 3800
mPa s bei 25ºC, welche durch Umsetzung von 675 Teilen Polyol
A mit 325 Teilen Isocyanat Z bei 80 ºC zubereitet wurde.
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Polyisocyanat III ist eine
Isocyanat-Vorpolymer-Zusammensetzung mit einem NCO-Gehalt von 8,7% und einer Viskosität
von 6600 mPa s bei 25ºC, welche durch Umsetzung von 675
Teilen Polyol D mit 325 Teilen Isocyanat X bei 80 C
zubereitet wurde.
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Polyisocyanat IV ist eine
Isocyanat-Vorpolymer-Zusammensetzung mit einem NCO-Gehalt von 8,8% und einer Viskosität
von 13300 mPa s bei 25ºC, welche zunächst durch Reaktion von
680 Teilen Polyol C mit 220 Teilen Isocyanat ML bei 80ºC und
dann durch Vermengung mit 100 Teilen rohem MDI zubereitet
wurde.
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Polyisocyanat V ist eine Isocyanat-Vorpolymer-Zusammensetzung
mit einem NCO-Gehalt von 11,3% und einer Viskosität von 9700
mPa s bei 25ºC, welche zunächst durch Reaktion von 546 Teilen
Polyol A mit 254 Teilen Isocyanat W bei 80ºC und dann durch
Vermengung mit 200 Teilen rohem MDI zubereitet wurde.
Beispiele 5-8
Schaumstoff-Herstellung
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Die Proben 1-3 an flexiblem Schaumstoff wurden durch
Vermischen der Polyisocyanate I-IV mit einer, in Tabelle 1
aufgeführten Katalysator-H&sub2;O-Vermengung hergestellt und
ergaben flexiblen Schaumstoff in guter Qualität.
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Die Probe 4 an flexiblem Schaumstoff wurde durch Einbringen
von MDI-Polyisocyanat V, Katalysator und H&sub2;O in einen Multi-
Komponenten-Niederdruck-Mischkopf in den in Tabelle 1
angegebenen Anteilen hergestellt. Ein flexibler Schaumstoff mit
guter Qualität wurde erhalten.
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Die in Tabelle 1A angegebenen Mengen sind in Gewichtsteilen.
Tabelle 1B liefert die Schaumeigenschaften der erhaltenen
Proben.
Tabelle 1A
Tabelle 1B
Beispiele 9-14
Herstellung der Isocyanat-Vorpolymer-Zusammensetzungen
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Die Isocyanat-Vorpolymere wurden durch Umsetzung von
Isocyanat ML mit den Polyolen B und E-I hergestellt.
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Die entsprechenden Mengen an Isocyanat und Polyol, die
jeweils miteinander reagiert haben, sind in der nachfolgenden
Tabelle 2 aufgeführt. Die Reaktion fand bei 80ºC unter
herkömmlichen Vermischungsbedingungen statt.
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Der resultierende NCO-Gehalt und die Viskosität der
erhaltenen Vorpolymere ist in Tabelle 2 angegeben.
Tabelle 2