DE69021465T2 - Verfahren und Form für kaschierte Paneele. - Google Patents
Verfahren und Form für kaschierte Paneele.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren und eine Form zur Herstellung von kaschierten Verkleidungen zur Innenausstattung von Kraftfahrzeugen. Die Verkleidung des Kraftfahrzeuginnenraumes wird normalerweise durch Verwenden von kaschierten Verkleidungen erhalten, die im wesentlichen aus einer aus thermoplastischem Kunststoffmaterial hergestellten Trägerplatte besteht, die mit einem Überzug verbunden ist. Dieser Überzug wird üblicherweise durch Teile aus textilem Gewebe gebildet, die entlang von Verbindungslinien und/oder Überlagerungslinien neben Teilen aus kalandriertem Kunststoffmaterial oder Kunstleder angeordnet sind. Die Anordnung der textilen Gewebeteile ändert sich entsprechend der benötigten Verkleidung. Insbesondere kann das textile Gewebeteil innerhalb des Kunstlederteiles angeordnet sein, auf diese Weise ein sogenanntes "Medaillon" bildend, das heißt, ein textiles Gewebeteil, das vollständig durch das kalandrierte Kunststoffmaterialteil des Überzuges umgeben ist, oder alternativ kann es sich von der Verbindungslinie mit dem Kunstlederteil bis zu den Kanten der Verkleidung selbst erstrecken. Im ersten Fall ist die Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie in sich selbst geschlossen, im zweiten Fall ist es eine offene Linie. Die Form zum Herstellen von kaschierten Verkleidungen wird üblicherweise durch zwei Halbformen gebildet, die entsprechend dem gewünschten Profil der Verkleidung in einer komplementären Art und Weise geformt sind. Während der Formteilherstellung wird eine vorgewärmte Trägerplatte auf der unteren Halbform angeordnet, dann die obere Halbform geschlossen, wobei der Überzug, der vorher an einem Positionierrahmen gespannt wurde, in Kontakt mit der erwärmten Verkleidung gebracht wird, auf diese Weise den Überzug an der Platte gleichzeitig mit dem Formvorgang der Verkleidung fixierend.
- Diese Verfahrensweise ist zum Beispiel in der DE-A-2 925 500 offenbart. Gemäß diesem Dokument wird die Ausstattungsverkleidung durch Preßverbinden einer Kaschierschicht und einer Thermoplastträgerschicht gebildet, deren Kanten gebogen sind, um die Verbindung zwischen den beiden Materialien zu verdecken. Darüberhinaus wird eine Stanzvorrichtung, die in Bezug auf die Preßform beweglich ist, betätigt, um der geformten Verkleidung eine Vielzahl von Perforationen zu geben.
- Das Hauptproblem dieser Verbindungstechnik durch Preßformen mit gleichzeitigem Formgeben beinhaltet die Notwendigkeit des exakten Positionierens des Überzuges in Bezug auf die Verkleidung.
- Die verschiedenen Teile des Überzuges> das heißt, das textile Gewebe und Kunstleder, müssen tatsächlich vorgegebene Bereich auf der fertigen Verkleidung einnehmen und gerade in diesen Bereichen müssen sie während des Preßformens exakt positioniert sein, um das endgültige ästhetische Aussehen der Verkleidung nicht negativ zu beeinflussen.
- In dem Fall, daß vorgesehen ist, eine Verkleidung herzustellen, die den sogenannten Schatteneffekt verkörpert, nämlich eine Verkleidung, bei der die Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie innerhalb entsprechender, während des Preßformens auf der Trägerplatte vorgesehener Schlitze aufgenommen ist, muß die Positionierung der Verbindungslinie und deshalb der Überzugbereiche in Bezug auf die Form noch präziser sein. Tatsächlich würde eine unkorrekte Position der Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie in Bezug auf den Schlitz das endgültige ästhetische Aussehen der Verkleidung viel negativer beeinflussen, als in dem vorhergehenden Fall
- Um die notwendige exakte Positionierung der einzelnen Teile des Überzuges zu sichern, sehen die normalerweise verwendeten Verfahren zum Beispiel Preßteile vor, wie Vordruckwalzen oder gleichartige Teile der Form, die in Bezug auf die sie umgebende Halbform beweglich sind. Diese Teile können an einer oder beiden Halbformen vorhanden sein und sind im allgemeinen in Übereinstimmung mit den Verbindungs- und/oder Überlagerungslinien des Überzuges in einer Art und Weise vorgesehen, daß sie zu Beginn der Preßformstufe, vor der endgültigen Preßformgebung der Verkleidung die Linien mit der Trägerplatte in Kontakt bringen.
- Die Verwendung von solchen Preßteilen beinhaltet jedoch Probleme auf Grund der Tatsache, daß sie durch Eingravieren der weichgemachten Trägerplatte Verdünnungen auf ihr bewirken, die manchmal so beträchtlich sein können, um zu bewirken, daß die fertige Verkleidung abgelehnt werden muß.
- Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die obengenannte Unzulänglichkeit des bekannten Verfahrens zu überwinden und insbesondere ein Verfahren und eine Form zur Verfügung zu stellen, die ein exaktes Positionieren des Überzuges auf der Verkleidung, nämlich in Bezug auf die Form der Verkleidung selbst, ohne Gefährden der Endkonsistenz der Verkleidung erlaubt.
- Dieses Ziel wird erreicht mittels eines Verfahrens zum Herstellen kaschierter Verkleidungen von der Art, bei der eine Oberflächenschicht, bestehend aus einer oder mehreren textilen Gewebeteilen neben mindestens einem Teil aus kalandriertem Kunststoffmaterial entlang einer oder mehrerer Verbindungs- und/oder Überlagerungslinien, durch Formpressen mit einer Verkleidung aus erwärmtem Thermoplastmaterial gleichzeitig mit der Formgebung dieser Verkleidung verbunden wird, gekennzeichnet gemäß Anspruch 1.
- Die Erfindung betrifft außerdem eine Form zum Herstellen kaschierter Verkleidungen durch Formgeben und gleichzeitiges Verbinden einer Trägerplatte aus erwärmtem Thermoplastmaterial mit einer Oberflächenschicht, bestehend aus einem oder mehreren textilen Gewebeteilen neben mindestens einem Teil aus kalandriertem Kunststoffmaterial entlang einer oder mehrerer Verbindungs- und/oder Überlagerungslinien von der Art, bei der ein Preßdruckteil vorgesehen ist, wie eine Vordruckwalze oder ein gleichartiges bewegliches Teil der Form, gekennzeichnet gemäß Anspruch 7.
- Die vorliegende Erfindung hat den Vorteil des Vermeidens des übermäßigen Verdünnens der Verkleidung in dem entsprechenden Bereich, der durch die Preßteile berührt wird, und Verteilens der Belastung auf einen ausgedehnteren Bereich, als der entsprechend der bekannten Techniken vorkommende. Vorzugsweise entsprechen die Ausdehnung und Gestaltung dieses Bereiches jenen des Textilgewebeüberzuges.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter besonderer Bezugnahme auf eine veranschaulichende, nicht beschränkende Ausführungsform weiter beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, in denen:
- - Fig. 1 ein Querschnitt der Form in einer offenen Stellung ist;
- - Fig. 2 ein Querschnitt der Form in einer Zwischenstellung ist;
- - Fig. 3 ein Querschnitt der Form in geschlossener Stellung ist;
- - Fig. 4 eine Ansicht der Oberseite einer formgepreßten und geformten Verkleidung ist.
- Unter Bezugnahme zuerst auf Figur 1, sind zwischen Halbformen 1 und 2 eine vorgewärmte Trägerplatte 3 und ein gemischter Überzug aus Kunststoffmaterial 4 und aus textilem Gewebe 5, der an einem Positionierrahmen 9 gespannt ist, angeordnet.
- Gemäß dem Erfindungsprinzip sind, in Übereinstimmung mit den textilen Gewebebereichen innerhalb einer oder beider Halbformen aufgenommene Preßteile vorgesehen, wie zum Beispiel Vordruckwalzen, die, während die Form schließt, mindestens einen beträchtlichen Bereich des textilen Gewebeteiles 5 des Überzuges vor dem Verbinden des gesamten Überzuges mit der erwärmten Verkleidung in Kontakt mit der Trägerplatte 3 bringt, somit das exakte Positionieren des Überzuges auf der Verkleidung selbst sichernd.
- Die Anordnung der Preßteile erfolgt in eineindeutiger Korrespondenz mit den textilen Gewebeteilen; die Vordruckwalzen stellen eine Verlängerung und eine Struktur dar, die im wesentlichen jenen der genannten beträchtlichen Bereiche des Gewebeteiles entsprechen.
- In der vorliegenden Beschreibung bedeutet "beträchtlicher Bereich" einen ausreichend ausgedehnten Bereich des textilen Gewebeteiles, um eine Verteilung der Belastung zu gewährleisten, die in der Lage ist, jede wesentliche Verdünnung der Verkleidung in Übereinstimmung mit dem Preßteil auszuschließen.
- Vorzugsweise erstrecken sich diese Bereiche zum Inneren des textilen Gewebeteiles des Überzuges, beginnend von der Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie mit dem benachbarten Kunstlederteil; diese Linie entspricht deshalb auch dem Profil der Außenkante des entsprechenden Preßteiles oder einem Teil dieses Profiles. Wie besser in Fig. 4 zu erkennen ist, wird in der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung das Gewebeteil 5 des Überzuges vollständig durch das kalandrierte Kunststoffteil 4 umgeben, auf diese Weise ein sogenanntes Medaillon auf dem Überzug ausbildend, bei dem die Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie in sich selbst geschlossen ist. In diesem Fall hat die dem Gewebeteil des Überzuges entsprechende Vordruckwalze eine Verlängerung und eine Form, die im wesentlichen gleich jener des Teiles ist.
- Unter Bezugnahme auf die Figur 2 kann nun tatsächlich festgestellt werden, daß in der unteren Halbform 2 in einer eineindeutigen Position mit dem Gewebeteil 5 des Überzuges ein Preßteil, wie eine Vordruckwalze oder dergleichen, vorgesehen ist, das vertikal in Bezug auf die sie umgebende Halbform beweglich ist und dank einer Stange 7 aus der letzteren hervorsteht.
- Da die Vordruckwalze 6, wie oben erwähnt, eine Verlängerung und eine Struktur aufweist, die im wesentlich identisch mit jener des Teiles 5 ist, führt die Vordruckwalze 6 während des Schließens der Form (Figur 2) vor dem Verbinden des gesamten Überzuges mit der Verkleidung 3 das Aneinanderfügen eines gleichen Bereiches der Verkleidung 3 mit dem textilen Gewebeteil 5 der Verkleidung herbei.
- In Figur 3 ist das Preßteil 6 vollständig in seinem Sitz aufgenommen und die Form ist vollständig geschlossen, auf diese Weise den Überzug mit der Verkleidung gleichzeitig mit ihrer Formgebung verbindend.
- Es ist klar, daß unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen die Position der Vordruckwalze nur eine besondere Ausführungsform der Erfindung zeigt; die Vordruckwalze kann also nur in der unteren Halbform vorhanden sein, oder alternativ können zwei Preßteile vorgesehen werden, von denen eines auf die Trägerplatte 3 und das andere auf das textile Gewebeteil 5 wirkt, wobei beide wie zuvor beschrieben arbeiten. Diese Vordruckwalzen können auf das gesamte Teil der Verkleidung oder auf komplementäre Teile einwirken.
- In der bevorzugten Ausführungsform der Figuren 1 bis 4 ist die verwendete Form mit Mitteln zum Erhalten des oben erwähnten Schatteneffektes versehen. Insbesondere sind an der Halbform 2 Nuten 10 vorhanden und entsprechend der Position positioniert, die diese Verbindungs- und/- oder Überlagerungslinie 12 zwischen dem textilen Gewebe 5 und dem Kunstleder 4 auf der geformten Verkleidung einnehmen muß. Entsprechend den Nuten 10 an der Halbform 1 sind komplementäre vorstehende Teile 8 vorgesehen, das heißt, solche Teile, die in der Lage sind, teilweise in die Nuten 10 einzudringen, um die Schlitze in der fertigen Verkleidung auszubilden, in denen die Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie 12 aufgenommen wird.
- Wie zu erkennen ist, sind die Nuten 10 in einer komplementären Art und Weise sowohl auf dem feststehenden Teil dieser Halbform als auch auf dem in ihr aufgenommenen Preßteil 6 vorgesehen, so daß die Außenkante dieses Elementes 6 dem Umfang der Nut 10 entspricht. Insbesondere in der bevorzugten Ausführungsform der Figuren 1 bis 3 ist die Nut 10 zur Hälfte an dem feststehenden Teil der unteren Halbform und zur Hälfte an der Außenkante des Preßteiles 6 vorgesehen> nämlich auf der durch die vertikalen Wände des Teiles 6 gebildeten Kante und der Oberfläche dieses Teiles, das auf die Verkleidung einwirkt. Auf diese Weise formt die Nut 10 während des Preßformens, sobald die Vordruckwalze vollständig in der Halbform 2 aufgenommen ist, und ist bereit, die an der Halbform 1 vorgesehenen hervorstehenden komplementären Teile 8 teilweise aufzunehmen.
- Wenn die Verbindungs- und/oder Überlagerungslinie eine offene Linie ist, das heißt im Fall, daß das textile Gewebeteil des Überzuges sich bis zu den Verkleidungskanten erstreckt. wird, im Gegensatz dazu, die Nut 10 nur einen Teil der Außenkante des Preßteiles betreffen.
- Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet in folgender Art und Weise: Während des Schließens der Form bringt die von der unteren Halbform hervorstehende Vordruckwalze 6 einen Teil der Trägerplatte 3 in Eingriff mit dem textilem Gewebeüberzug 5 (Fig. 2), sie auf diese Weise vor dem Verbinden des gesamten Überzuges mit der Verkleidung aneinander fixierend.
- In dieser Position wirken außerdem die hervorstehenden Teile 8 mit dem in der Außenkante des Preßteiles 6 vorgesehenen Nutabschnitt zusammen, um den Überzug 5 in Bezug auf die Verkleidung und die Form in einer eindeutigen Weise zu positionieren.
- Wenn die obere Halbform auf die untere Halbform trifft, wird das Preßteil 6 vollständig in seinem Sitz aufgenommen, die vorstehenden Teile 8 sind innerhalb des zwischen der Vordruckwalze 6 und der unteren Halbform 2 ausgebildeten Schlitzes 10 angeordnet und der verbleibende Teil des Überzuges ist an der Trägerplatte 3 fixiert.
- Die besondere Struktur der Vordruckwalze, die im wesentlichen identisch mit der des textilen Gewebeteiles ist, erlaubt während des Preßformens eine optimale Verteilung der Belastung auf die Trägerplatte, auf diese Weise alle Probleme des bekannten Standes der Technik überwindend, die mit der Verwendung von Vordruckwalzen verbunden sind, und erlaubt dennoch, ein optimales Positionieren des Überzuges zu erreichen.
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung von kaschierten Verkleidungen durch
Pressen von Materialschichten zwischen oberen (1) und unteren (2)
Teilen einer Form, umfassend die Schritte des: Positionierens einer
erwärmten thermoplastischen Kunststoffplatte (3) auf dem unteren Teil
(2) der Form; Positionierens einer Deckschicht (4, 5), die aus
seitlich nebeneinanderliegenden und einzelnen Schichtteilen besteht, wie
textilen Gewebe- (5) und Kunststoff- (4) Teilen, die entlang von
Verbindungs- und/oder Überlagerungslinien (12) miteinander verbunden
sind; und Zusammenpressens der Schicht (4, 5) und der Platte (3), um
eine beschichtete und ausgeformte Verkleidung zu erhalten,
gekennzeichnet dadurch, daß mindestens ein beträchtlicher Bereich des
textilen Gewebeteiles (5) vor dem Verbinden der gesamten Schicht (4, 5)
mittels eines entsprechenden beweglichen Preßteiles (6, 7) der Form
gegen die erwärmte Platte (3) gepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Preßteil (6) 7) in dem
unteren Teil (2) der Form aufgenommen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das textile Gewebeteil
(5) vollständig von dem Kunststoffteil (4) umgeben wird, und bei dem
das Preßteil (6, 7) eine Form und Ausdehnung besitzt, die im
wesentlichen identisch mit der des Gewebeteiles (5) ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem
während der Verkleidungsformteilherstellung eine oder mehrere an dem
unteren Formteil (2) vorhandene Nuten (10) mit entsprechenden
vorstehenden Teilen (8) an der übrigbleibenden Halbform (1) zusammenwirken, um
in der Verkleidung eine oder mehrere Schlitze vorzusehen, die die
Verbindungs-
und/oder Überlagerungslinien (12) aufnehmen, wobei die
Schlitze zuerst durch Umfangsnuten des Preßteiles (6) teilweise
ausgebildet und endgültig durch an dem unteren Formteil (2) vorgesehene
komplementäre Nuten fertiggestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem die Nuten (10) zur Hälfte an
dem feststehenden Teil des unteren Formteiles (2) und zur Hälfte an
dem Umfang des Preßteiles (6) angeordnet sind.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei dem das
Kunststoffteil (4) Kunstleder ist.
7. Form zur Herstellung von kaschierten Verkleidungen, umfassend
obere (1) und untere (2) Formteile zum Zusammenpressen und
gleichzeitigen Verbinden und Formgeben einer erwärmten thermoplastischen
Kunststoffplatte (3) mit einer oberflächlichen Überzugschicht, bestehend
aus seitlich nebeneinanderliegenden und einzelnen Schichtteilen, wie
textilen Gewebe- (5) und Kunststoff- (4) Teilen, die entlang von
Verbindungs- und/oder Überlagerungslinien (12) miteinander verbunden
sind, mit einem Aufbau, bei dem mindestens ein bewegliches Preßteil
vorhanden ist, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens ein Preßteil (6,
7) eineindeutig korrespondierend mit dem textilen Gewebeteil (5)
vorgesehen ist und eine Ausdehnung und Form besitzt, die mindestens einem
beträchtlichen Bereich des textilen Gewebeteiles (5) entspricht.
8. Form gemäß Anspruch 7, bei der das Preßteil in dem unteren Teil
(2) der Form aufgenommen ist.
9. Form gemäß Anspruch 7 oder 8> bei der das Preßteil einen Aufbau
und eine Ausdehnung besitzt, die im wesentlichen identisch mit jenen
des textilen Gewebeteiles (5) ist.
10. Form gemäß den Ansprüchen 7 bis 9, bei der der untere Teil (2)
der Form eine oder mehrere Nuten (10) besitzt, die mit an der
verbleibenden
Halbform vorgesehenen hervorstehenden komplementaren Teilen (8)
zusammenwirkt, um eine oder mehrere Schlitze in der Verkleidung
auszubilden, die die Verbindungs- und/oder Überlagerungslinien (12)
aufnehmen, wobei die Nuten in einer komplementären Art und Weise an dem
feststehenden Teil des unteren Formteiles (2) und an dem Umfang des in
ihm aufgenommenen Preßteiles (6, 7) angeordnet sind.
11. Form gemäß Anspruch 10, bei der die Nuten zur Hälfte an dem
feststehenden Teil der Form und zur Hälfte an dem Umfang des einen
oder mehrerer Preßteile vorgesehen ist.
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