DE689454C - insbesondere Abstimmanzeiger - Google Patents
insbesondere AbstimmanzeigerInfo
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- DE689454C DE689454C DE1936N0040180 DEN0040180D DE689454C DE 689454 C DE689454 C DE 689454C DE 1936N0040180 DE1936N0040180 DE 1936N0040180 DE N0040180 D DEN0040180 D DE N0040180D DE 689454 C DE689454 C DE 689454C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/02—Constructional details
- G01R11/10—Braking magnets; Damping arrangements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
- Dämpfungsanordnung für- elektrische Meßgeräte, insbesondere Abstimmanzeiger Es ist bei eiektns.chen Meßgeräten bekannt, den Zeiger auf der gegenüberliegenden Seite der Drehachse mit einem in einer Dämpferkammer schwingenden Dämpferflügel zu versehen.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Dämpfungsanordnung für elektrische Meßgeräte, insbesondere Abstimmanzeiger, unter Verwendung einer an sich bekannten schwingungsdämpfenden Luftkammer und eines schattenwerfenden Flügels oder Zeigers, der in Abhängigkeit von seinem Ausschlag die Grenze eines Lichtbandes bestimmt. Erfindungsgemäß dient die schwingungsdämpfende Luftkammer zur unmittelbaren Aufnahme des als Dämpfungsglied ausgebildeten schattenwerfenden Flügels oder Zeigers und gleichzeitig als Projektionskammer, von der aus durch einen mit lichtdurchlässigem Stoff abgedeckten Schlitz der Lichtstrahl auf die Ableseskaia des Mantelgehäuses geworfen wird. Bei den bekannten schwingungsdämpfenden Geräten sind diese beiden Aufgaben getrennten Teilen zugewiesen, nämlich einem besonderen Zeiger und einem mit diesem verbundenen Dämpfern flügel.
- Erfindungsgemäß kann die Anordnung so getroffen sein, daß der Sockel, das Lichtquellengehäuse und die Luftkammer aus einem Stück lichtdurchlässigen Stoffes, z. B. einer Kunstharzpreß- oder -spritzmasse, bestehen.
- Es kann aber auch die Luftkammer als zusätzlicher Instrumententeil ausgebildet sein, der an vorhandenen Geräten noch nachträglich, z. B. mit einer das Lichtquellengehänse umfassenden Klammer aufgesteckt werden kann.
- Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung in vergrößertem Maßstab, und zwar Fig. 1 eine Ausführungsform in Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. I und Fig. 3 eine andere Ausführungsform in Seitenansicht.
- Gemäß den Fig. 1 und 2 sitzt auf dem Instrumentensockel a ein zylindrisches Gehäuse b zur Aufnahme der Lichtquelle sowie das eigentliche Meßinstrument c, das z. B. als Drehmagnetinstrument mit dem permanenten Magneten d und der Spule e ausgebildet ist.
- Das im Innern der Spule e gelagerte, den Zeiger tragende Schwingsystem (nicht gezeichnet) stellt sich bei Stromdurchgang durch die Spule auf das resultierende Feld der letzteren und des permanenten Magneten ein. Die Ruhestellung des Zeigers wird dabei durch den permanenten Magneten bestimmt. Der Zeiger ist über die Spule hinaus verlängert und in an sich bekannter Weise als schattenwerfender Flügeln ausgebildet. Dieser schattenwerfende Flügel bewegt sich im Bereich eines Lichtbandes, das durch eine in dem Gehäuse b eingeschlossene elektrische Lichtquelle erzeugt und durch einen Schlitz g an der abgeschrägten Stirnkante dieses Gehäuses ausgestrahlt wird.
- Je nach der Größe des Ausschlages des schattenwerfenden Flügels j wird ein mehr oder minder großer Teil des Lichtbandes abgedeckt. Die Grenze zwischen Licht und Schatten gibt die Größe des Zeigerausschlages an. Die ganze Anordnung befindet sich in einem Mantelgehäuse lt aus lichtdichtem Stoff, das in Fig. I im Schnitt dargestellt ist und stirnseitig.eine Schlitzbiende 1 besitzt. Diese wird von dem Lichtband jeweils nur in dem Ausmaße beleuchtet, das der schattenwerfende Flügel f zuläßt. Die Schlitzblende bildet also gleichzeitig die Ableseskala.
- In dieser so weit bereits bekannten Anordnung wird erfindungsgemäß der schattenwerfende Flügel f in einem segmentförmigen Gehäuse lt angeordnet, welches die Bewegungsfreiheit des Flügels nicht behindert, jedoch eine Luftkammer bildet, in welcher der Flügel beim Schwingen durch das in der Kammer stehende Luftkissen gedämpft wird.
- Die Dämpfungswirkung wird um so günstiger sein, je mehr die Breite des schattenwerfellden Flügels die lichte Breite der Luftkammer k ausfüllt. An der Lichtaustrittsseite ist die Luftkammer mit einem Schlitz 1 versehen, der mit einem Deckel jet aus lichtdurchlässigem Stoff verschlossen ist, um das Entweichen von Luft zu verhindern. Auch der Lichteintrittsschlitz n der Luftkammer k kann durch einen durchsichtigen Deckels abgeschlossen sein. Nach den Fig. 1 und 2 ist die Luftkammer k als zusätzlicher Instrumententeil ausgebildet, d. h. er wird nachträglich auf ein schon vorhandenes Gerät mit Hilfe einer Klammer oder Schelle p, welche das Lichtquellengehäuse b umgreift, aufgesteckt. Die Luftkamrner k kann daher nach Belieben auch wieder abgenommen werden.
- Die Ausführungsform der Fig. 3 unterscheidet sich von jener der Fig. I und 2 dadurch, daß die Luftkammer nicht als zusätzlicher Instrumententeil ausgebildet ist, sondern aus einem Stück mit dem Instrumentensockel a und dem Lichtquellengehäuse b besteht, beispielsweise aus Kunstharzpreß- oder -spritzmasse. Diese Anordnung verdient für neu herzustellende Instrumente den Vorzug.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Dämpfungsanordnung für elektrische Meßgeräte, insbesondere Abstimmanzeiger, unter Verwendung einer an sich bekannten schwingungsdämpfenden Luftkammer und eines schattenwerfenden Flügels oder Zeigers, der in Abhängigkeit von seinem Ausschlag die Grenze eines Lichtbandes bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingungsdämpfende Luftkammer zur unmittelbaren Aufnahme des als Dämpfungsglied ausgebildeten schattenwerfenden Flügels oder Zeigers und gleichzeitig als Projektionskammer dient, von der aus durch einen mit lichtdurchlässigem Stoff abgedeckten Schlitz der Lichtstrahl auf die Ableseskala des Mantelgehäuses geworfen wird.
- 2. Dämpfungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer (kj, der Instrumentensockel (a) und das Lichtquellengehäuse (b) in einem Stück aus lichltdurchlässigem Werkstoff, z. B. einer Kunstharzpreß- oder -spritzmasse, hergestellt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1936N0040180 DE689454C (de) | 1936-12-20 | 1936-12-20 | insbesondere Abstimmanzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1936N0040180 DE689454C (de) | 1936-12-20 | 1936-12-20 | insbesondere Abstimmanzeiger |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE689454C true DE689454C (de) | 1940-03-21 |
Family
ID=7348135
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1936N0040180 Expired DE689454C (de) | 1936-12-20 | 1936-12-20 | insbesondere Abstimmanzeiger |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE689454C (de) |
-
1936
- 1936-12-20 DE DE1936N0040180 patent/DE689454C/de not_active Expired
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