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DE673677C - Drehvorrichtung an Speisevorrichtungen von Pilgerschrittwalzwerken - Google Patents

Drehvorrichtung an Speisevorrichtungen von Pilgerschrittwalzwerken

Info

Publication number
DE673677C
DE673677C DEM134785D DEM0134785D DE673677C DE 673677 C DE673677 C DE 673677C DE M134785 D DEM134785 D DE M134785D DE M0134785 D DEM0134785 D DE M0134785D DE 673677 C DE673677 C DE 673677C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nut
rotation
rotating device
gear
eccentric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM134785D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DEM134785D priority Critical patent/DE673677C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE673677C publication Critical patent/DE673677C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
    • B21B21/06Devices for revolving work between the steps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Drehvorrichtung an Speisevorrichtungen von Pilgerschrittwalzwerken Beiden bisher bekannten Drehvorrichtungen für Pilgerschrittwalzwerke zur Erzielung von bestimmten Drehwinkeln des Walzgestänges, die abweichend sind von den Winkeln, die sich aus der Steigung des Dralles der Umsetzspindel und der Länge des Vorholweges ergeben, hat man für eine gleichmäßig verminderte oder vergrößerte Drehung des Gestänges besondere Hilfsmittel für die Bewegung des Sperrklinkenhalters notwendig gehabt. Unter anderem wurde vorgeschlagen, zwei Drallspindeln mit verschiedenen Steiöungen zu verwenden, von denen eine Drallspindel zum Antrieb der Bewegung des Sperrklinkenhalters dient. Weiter hatte man bereits vorgeschlagen, eine Drallspindel mit einer oder mehreren Längsnuten zu versehen, .wodurch man in der Lage ist, die Bewegung des Sperrklinkenhalters von der Drallspindel selbst abzuleiten. Dabei wurde zwischen Drallspindel und Sperrklinkenhalter ein auswechselbares Vorgelege eingeschaltet.
  • Sämtliche Bauarten sind jedoch mehr oder weniger verwickelt. So hat beispielsweise die zuletzt erwähnte den Nachteil, daß die Regelung des Winkels nur durch umständliches Auswechseln von Wechselrädern erfolgen kann.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile durch eine Vorrichtung, die eine Drallspindel mit Nuten von zweierlei Steigung besitzt, und bei der die zu den Steigungen passenden Muttern ihre Drehbewegung gegenüber der Drallspindel unter Zwischenschaltung eines verstellbaren Getriebes auf einen Sperrkranz übertragen, der sich in einem stillstehenden Sperrklinkenhalter befindet. Dabei wirkt sich erfindungsgemäß die Übertragung der Drehbewegungen der Muttern auf den Sperrkranz so aus, daß durch das Festhalten des Sperrkranzes durch die Sperrklinken die Drallspindel gegenüber dem Sperrklinkenhalter gedreht wird.
  • Nach der Erfindung ist das zwischen den Muttern und dem Sperrkranz geschaltete Getriebe entweder nur ein Hebelgetriebe oder ein mit einem Zahnradgetriebe vereinigtes Hebelgetriebe, bei dem durch Änderung der Hebellängen das Übersetzungsverhältnis geändert wird und bei dem: die eine oder beide Muttern die Bewegung des Sperrkranzes erzeugen und eine der beiden Muttern den zu verstellenden Teil des Hebelgetriebes besitzt.
  • In den Abb. r bis 3 ist ein Beispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. In diesem Fall ist die Ausbildung so getroffen, daß die Drehbewegung der einen Mutter unter Zwischenschaltung eines Doppelhebels, dessen Drehpunkt sich auf der zweiten Mutter befindet, auf den Sperrkranz übertragen wird. Durch Verstellen des Drehpunktes werden die Hebellängen des Doppelhebels so verändert, daß der Sperrkranz eine größere oder kleinere Drehbewegung macht als die erste Mutter. Unterstützt wird die Erzeugung der größeren oder kleineren Drehbewegung des Sperrkranzes noch durch die Drehung der zweiten Drallmutter. Will man auf diese Unterstützung verzichten, dann greift die zweite Mutter in Längsgänge der Drallspindel ein. Sie dreht sich dann gegenüber der Drallspindel nicht.
  • Die Wirkungsweise der in Abb. i bis 3 gezeigten"Vorrichtung ist folgende: Die Drallspindel i hat zwei Nuten oder zwei Reihen von Nuten, von denen die eine i. steiler ist als die andere 1b. Die Mutter z, die in die steileren Nuten ia eingreift, dreht sich bei dem Walzgang mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit in Pfeilrichtung um den Mittelpunkt x der Drallspindel als die Mutter 4., die in die flacheren Nuten ib eingreift. Mit der Mutter 2 ist der Zapfen 3 fest verbunden. Ebenso ist der Exzenter 7 durch eine auf der Mutter 4 sitzende und in den Schneckenkranz 6 eingreifende Schnecke 5 fest mit der Mutter 4 verbunden. Durch das Drehen der beiden Muttern hat also auch der Zapfen 3 eine größere Winkelgeschwindigkeit in Pfeilrichtung um den Mittelpunktx als der Mittelpunkt des Exzenters 7. Auf dein Exzenter 7 sitzt drehbar der Mitnehmer 8, der durch den Zapfen 3 um den Mittelpunkt y des Exzenters herumgeschwenkt wird. Dieser Mitnehmer ist der doppelarmige Hebel, der den Zapfen 9 mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit um den Mittelpunkt x der Dr,allspindel dreht, als der Zapfen 3 besitzt, weil in diesem Fall die Strecke 3-y kleiner ist als die Strecke y-9. Da der Zapfen 9 fest mit dem Sperrkranz io verbunden ist, dreht sich also auch der Sperrkranz mit der größeren Winkelgeschwindigkeit in Pfeilrichtung. Diese Winkelgeschwindigkeit wird dadurch etwas verlangsamt, daß der Exzenter 7 durch die Mutter 4 in Pfeilrichtung gedreht wird. Hat sich (nach Abb. 3) der Zapfen 3 in einer gewissen Zeit aus der Anfangsstellung in der Linie I-I der Abb. 2 heraus um 9o0 in Pfeilrichtung um den Punkt x und in derselben Zeit der Mittelpunkt des Exzenters y sich um 450 ebenfalls in Pfeilrichtung um den Punkt x bewegt, dann hat der Mitnehmer 8 den Zapfen 9 und damit den Sperrkranz io um 1020 uni den Punkt x herumbewegt. Verstellt man dagegen durch die Schnecke 5 den Exzenter 7 so, daß sein Mittelpunkt zwischen x und 9 auf die Linie I-I zu liegen kommt, dann ist die H@ebelläng@e 3-y größer als die Hebellänge y-9 und infolgedessen die Winkelg r Schwindigkeit des Zapfens 9 kleiner als die e Winkelgeschwindigkeit des Zapfens 3. Hat sich in diesem Falle die Mutter 2 nach einer bestimmten Längsbewegung der Drallspindel um 9o0 und die Mutter 4 um 45° gedreht, dann hat der Sperrkranz io eine Drehung von 810 vollführt. Der letztere Fall ist in Abb. 3 dadurch veranschaulicht, daß die Winkelwerte (-) gesetzt sind.
  • Um denselben Winkel, um den sich der Sperrkranz io bei dem Walzgang gedreht hat, wird die Drallspindel und damit der Block gedreht, wenn bei dem Vorschieben des Blockes zwischen die Walzen der Sperrkranz durch die Sperrklinken festgestellt wird. Es zeigt sich also, daß bei dieser Vorrichtung nach den Abb. i bis 3 durch das Verstellen des Exzenters 7 gegenüber der Mutter 4., was allerdings nur im Stillstand der Vorrichtung durchgeführt werden kann, eine weitgehende Änderung des Drehwinkels bei einem bestimmten Hub der Drallspindel erreicht und damit auch bei weitgehenden Verschiedenheiten des Hubes der Drallspindel immer ein gleicher Drehwinkel erzielt wird.
  • Bei der in Abb.1 bis 3 gezeichneten und zugrunde gelegten Drallspindelausführung, hei der die Nuten der beiden Nutenserien in dem gleichen Drehsinn, und zwar links. um die Drallspindel herumlaufen, ist die Regelmöglichkeit geringer als bei Nuten, die iin entgegengesetzten Drehsinn um die Drallspindel herumlaufen, wie das andere Ausführungsbeispiel nach den Abb. 4 und 5 zeigt.
  • Die Ausbildung ist in diesem Fall so getroffen, daß die Drehbewegung der einen der beiden Muttern durch einen mit dieser Mutter verbundenen, in der Länge einstellbaren einarmigen Hebel über eine Schubstange auf einen in dem Sperrkranz gelagerten zweiten einarmigen Hebel übertragen wird, der mit einem Zahnrad fest verbunden ist, welches sich entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Zwischenrades auf einem mit der zweiten Mutter fest verbundenen Zahnkranz abwälzt und dadurch dem Sperrkranz eine Drehung gegenüber der zweiten Mutter erteilt. Durch Verändern der Länge des in der Länge verstellbaren Hebels wird der Abwälzweg des in dein Sperrkranz gelagerten Zahnrades und damit die Größe der Bewegung des Sperrkranzes geändert. Je nach Anordnung der Nuten auf der Drallspindel wird durch die zweite Mutter eine Drehung des Sperrkranzes nach der einen oder anderen Richtung hin erzielt, wobei die durch das Abwälzen des Zahnrades erzeugte Bewegung des Sperrkranzes eine regelbare zuzügliche oder abzügliche Bewegung darstellt. Greift die mit dem Zahnkranz versehene Mutter in Längsnuten der Drallspindel ein, dann tritt lediglich durch das Abwälzen des in dem Sperrkranz gelagerten Zahnrades eine Drehung des Sperrkranzes ein, während im umgekehrten Fall, d. h. wenn die mit dem verstellbaren Hebel versehene Mutter in Längsnuten der Drallspindel und die mit dem Zahnkranz versehene Mutter in schraubenlinienförmige Nuten der Drallspindel eingreift, der Sperrkranz seine Hauptdrehung durch die mit dem Zahnkranz ausgestattete Mutter erhält und das durch die andere Mutter verursachte Abwälzen des in dem Sperrad lagernden Zahnrades eine Berichtigung der Hauptdrehung des Sperrkranzes herbeiführt.
  • Die Wirkungsweise der in den Abb. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung ist folgende: Die Drallspindel i hat zwei Nuten oder zwei Reihen von Nuten, die nicht nur in ihrer Steigung, sondern auch in ihrem Steigungssinn verschieden sind. In die rechtsgängigen Nuten i" greift die Mutter 14 ein, die ein Zahnsegment 15 trägt, und in die linksgängigen Nuten 1b die Mutter 16, die eine Kulisse 17 trägt. Diese Kulisse wirkt dadurch als ein in der Länge verstellbarer Hebel, daß der Kulissenstein i8 in der Kulisse verschoben werden kann. Während des Walzganges wird die Drallspindel ohne Drehung in Pfeilrichtung III verschoben. Die beiden Muttern 14 und 16 drehen sich gegeneinander, und zwar die Mutter 14 im Sinne des Pfeils I und die Mutter 16 im Sinne des Pfeils II. Das Drehen der Mutter 16 bewirkt, daß der Kulissenstein i8 durch das Gestänge i9 den Hebel 2o, das mit ihm durch die Welle 2i fest verbundene Ritzel 22 und das auf der Achse 23 sitzende Radsegment 24 im Sinne der gezeichneten Pfeile dreht. Durch das Abwälzen des Radsegmentes 2¢ auf dem Zahnsegment 15 der Mutter 14 entsteht eine Drehbewegung des um die Muttern 14 und 16 drehbaren, die Achse 23 und die Welle 2,1 tragenden Sperrkranzes 25, in Richtung des Pfeiles I. Zu dieser Drehung kommt die Drehung in Pfeilrichtung I, die dem Sperrkranz durch die Drehung der Mutter 14 erteilt wird. Die auf dem Sperrkranz 25 befindlichen Sperrzähne 26 sind so gestaltet, daß die in den Gehäusen 27 des stillstehenden Sperrgehäuses 28 befindlichen Sperrklinken29 diese Drehung nicht hindern. Der Sperrkranz 25 macht also eine ganz bestimmte Winkelbewegung.
  • Um den gleichen Winkel dreht sich die Drallspindel und damit der auf dem Walzgestänge befindliche Block, wenn er wieder zwischen die Walzen geworfen wird, weil dann die Sperrklinken 29 den Sperrkranz 25 festhalten.
  • Es ist auch möglich, das Radsegment 25 fortzulassen und das Ritzel 22 unmittelbar in das Zahnsegment 15 eingreifen zu lassen.
  • Durch Verstellen des Kulissensteines 18 wird die Größe des Drehwinkels eingestellt. Das Verstellen des Kulissensteines geschieht durch die miteinander verbundenen Kurven 30, und 30b, die von dem stillstehenden Schneckentrieb 34, und 34 aus unter Vermittlung des mit dem Schneckenkranz 3ib fest verbundenen Zahnkranzes 32, des auf dem Zapfen 33 des umlaufenden Ringes 34 laufenden Ritzels 35 und des mit den Kurven 30, und 30b fest verbundenen Zahnkranzes 36 verstellt werden. Der mit der Mutter 16 fest verbundene Zahnkranz 37 gibt dem Ring 34 durch das gleichzeitig in den stillstehenden Zahnkranz 38 eingreifende Ritzel 39 eine solche Drehgeschwindigkeit, daß die Kurven 3o" und 30b, solange dieSchnecke 3i nicht gedreht wird, keine relative Bewegung zu der Mutter 16 machen, also auch keine Verstellung des Kulissensteines 18 erfolgt. Man erreicht das dadurch, daß man den Rädern 32, 35 und 36 dasselbe Übersetzungsverhältnis gibt, wie den Rädern 37, 38, 39. Man ist also in der Lage durch Drehen der Schnecke 3 1" den Drehwinkel des Blockes während des Pilgerns zu ändern.
  • Wendet man dasselbe Getriebe, wie es für die Verstellung der Kurven Sod und 3ob benutzt ist, für das Verstellen des in Abb. i dargestellten Exzenterzapfens 7 gegenüber der Mutter 4 an, dann ist man auch bei dieser Ausführung in der Lage, den Drehwinkel während des Pilgerns zu ändern.
  • Die Drehvorrichtung nach der Erfindung ist in ihrem. Aufbau einfach und gut zu regeln, wobei das Regeln auch während des Betriebes vorgenommen werden kann. Der einfache Aufbau macht es möglich, die Vorrichtung so kräftig zu gestalten, wie es für den Walzwerksbetrieb erforderlich ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehvorrichtung an Speisevorrichtungen von Pilgerschrittwalzwerken zur Einstellung verschiedener Drehwinkel, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallspindel (i) auf demselben Längenbereich Nuten von zweierlei Steigung (ia, 1b) aufweist, die entweder im gleichen oder im entgegengesetzten Drehsinn um die Drallspindel herumlaufen, und daß die zu den Steigungen gehörenden Muttern (2, 4 oder 14, 16) ihre Drehbewegung gegenüber der Drallspindel unter Zwischenschaltungeines im Übersetzungsverhältnis regelbaren Getriebes auf einen Sperrkranz (io oder 25) übertragen, der sich in einem stillstehenden Sperrklinkenhalter befindet, wodurch während des Festhaltens des Sperrkranzes durch die Sperrklinken die durch das Getriebe in ihrer Größe beeinflußte Drehbewegung der Muttern die Drehung der Drallspindel gegenüber dem Sperrklinkenhalter um den gewünschten Drehwinkel bewirkt.
  2. 2. Drehvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der einen der beiden Muttern (2, q.) über einen mit in der Länge veränderlichen Hebelarmen ausgestatteten Doppelhebel (8), dessen Drehpunkt sich auf der zweiten Mutter befindet, auf den Sperrkranz überträgen wird (Abb. i bis 3).
  3. 3. Drehvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der einen der beiden Muttern (1q., 16) durch einen mit ihr verbundenen, in der Länge verstellbaren einarmigen Hebel (Kulisse 17) über eine Schubstange (i9) auf einen zweiten Hebel (2o) übertragen wird, der mit einem in dem Sperrkranz (25) gelagerten Zahnrad fest verbunden ist, welches unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Zwischenrades in den mit der zweiten Mutter verbundenen Zahnkranz (i5) eingreift und durch sein Abwälzen dem Sperrkranz eine regelbare zusätzliche oder abzügliche Drehung zu der von der zweiten Mutter auf den Sperrkranz übertragenen Drehung erteilt (Abb. q. und 5). q..
  4. Drehvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhebel (8) als Mitnehmer ausgebildet ist, in dessen diametral gegenüberliegende Schlitze einerseits ein mit der ersten Mutter verbundener Zapfen und andererseits ein mit dem Sperrkranz verbundener Zapfen eingreifen, und dessen zwischen den Schlitzen liegender Drehpunkt sich auf einem mit der zweiten Mutter verbundenen und als Exzenter ausgebildeten Zapfen befindet, der zwecks Veränderung des Abstandes des Drehpunktes des Mitnehmers von dem Zapfen der ersten Mutter und dem Zapfen des Sperrkranzes um die Achse der zweiten Mutter schwenkbar ist (Abb. i bis 3).
  5. 5. Drehvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der einen Mutter verbundene, in der Länge einstellbare Hebel (i7) durch eine Kulisse gebildet ist, in deren Längsschlitz verschiebbar ein Kulissenstein (i8) angeordnet ist; der das eine Ende der Schubstange (i9) trägt (Abb. ¢ und 5).
  6. 6. Drehvorrichtung nach Anspruch i, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschieben des Kulissensteines durch Drehen einer Steuerkurve (30a, 3ob) bewirkt wird, die auf der Mutter angeordnet ist, die die Kulisse trägt.
  7. 7. Drehvorrichtung nach Anspruch oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenken des Exzenters oder das Drehen der Steuerkurve um die zugehörige Mutter durch ein zwischen Exzenter und Mutter oder ein zwischen Steuerkurve und Mutter geschaltetes Schneckengetriebe (5, 6 oder 31a, 31b, 32) bewirkt wird. B. Drehvorrichtung nach Anspruch q. und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenken des Exzenters oder das Drehen der Steuerkurve um die zugehörige Mutter durch ein Planetengetriebe erfolgt, bei dem das Zentralrad (,36) mit dem Exzenter oder der Steuerkurve verbunden ist, der Radkranz (32) nur zum Verstellen des Exzenters oder der Steuerkurve bewegt wird, und das Planetenrad oder die Planetenräder (35) ihre Planetenbewegung von einem Körper (3q.) erhalten, der von dem Planetenrad oder den Planetenrädern (39) eines zweiten Planetengetriebes, dessen Zentralrad (37) mit der Mutter umläuft und dessen Radkranz (38) stillsteht, angetrieben wird.
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